Kategorie: Politik

  • Eine Lüge? Angeblich kämpft Sohn des Kreml-Sprechers Peskov seit sechs Monaten an der Front

    Eine Lüge? Angeblich kämpft Sohn des Kreml-Sprechers Peskov seit sechs Monaten an der Front

    Der Sohn von Dmitri Peskow, Sprecher des Kremls und enger vertrauter Putins, soll seit sechs Monaten mit der Wagner-Gruppe am Krieg in der Ukraine teilnehmen. Seine weitgehend von der russischen Propaganda genutzte Rekrutierung hat für viel Aufsehen gesorgt. Bußgelder und die nachverfolgbaren Fahrten seines Teslas sollen jedoch zeigen, dass er Moskau nie verlassen hat. Der Kreml zögerte nicht, ihn als Beispiel zu nutzen, um zur Rekrutierung aufzurufen. Nikolay Choles, Sohn von Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, sollte eigentlich bereits seit sechs Monaten am Krieg in der Ukraine teilnehmen. Er wurde in die Reihen der paramilitärischen Gruppe Wagner aufgenommen und seine Rekrutierung war in mehreren russischen Medien prominent inszeniert worden, wie die US-Zeitschrift Newsweek berichtet. „Ich konnte nicht einfach dasitzen und zusehen, wie meine Freunde in die Ukraine gehen“, hatte der junge Mann damals gesagt. Zwei Bußgelder für seinen Tesla Model X Am 21. April bestätigte Wagners Chef Jewge…

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  • Rentenreform: Reisen mehrerer Minister durch Demonstrationen und Topfkonzerte gestört

    Rentenreform: Reisen mehrerer Minister durch Demonstrationen und Topfkonzerte gestört

    Unter anderem musste Bildungsminister Pap Ndiaye seinen Besuch in Lyon umplanen. Auch bei seiner Rückkehr nach Paris wurde er von Demonstranten empfangen. Die Minister von Emmanuel Macron können sich dem Zorn der Demonstranten gegen die Rentenreform nicht entziehen. Mehrere Regierungsmitglieder sahen sich am Montag, dem 24. April, mit Kundgebungen und Topfkonzerten konfrontiert. Insbesondere der Besuch des Bildungsministers in Lyon (Rhône) wurde stark gestört. Pap Ndiaye konnte nicht wie geplant um 14.30 Uhr das Institut national supérieur du professorat et de l’éducation (Inspe) besuchen, wo ihn rund 100 Demonstranten erwarteten. Ausgestattet mit verschiedenen Küchenutensilien, aber auch mit Nebelhörnern und Rauchbomben, versuchten die Gegner der Rentenreform, einen der Eingänge des Inspe zu durchbrechen, indem sie „nous aussi, on passer en force“ (auch wir werden gewaltsam vorgehen) riefen, eine Anspielung auf den parlamentarischen Durchmarsch Elisabeth Borne unter Benutzung des Verf…

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  • Paris: Bei Drogenhändlern beschlagnahmte Luxusgüter werden am Dienstag versteigert

    Paris: Bei Drogenhändlern beschlagnahmte Luxusgüter werden am Dienstag versteigert

    Autos, Luxusuhren und -kleidung, Möbel und Goldmünzen… Am Dienstag, dem 25. April, soll im Berufungsgericht von Paris eine Versteigerung von 277 Posten stattfinden, die bei Ermittlungen gegen den Drogenhandel beschlagnahmt wurden. Die Auktion beginnt um 13:30 Uhr, online und im sogenannten Saal der „großen Prozesse“, wie es in einer Mitteilung der Agentur für die Verwaltung und Einziehung von beschlagnahmten und eingezogenen Vermögenswerten (Agrasc) heißt. Justizminister Éric Dupond-Moretti wird vor Ort sein Dieser große Gerichtssaal wurde im historischen Justizpalast der Hauptstadt eingerichtet, um unter anderem den Prozess zu den Anschlägen vom 13. November 2015 zu beherbergen, und derzeit findet dort der Prozess zur Mediator-Affäre statt. Die Lose im Versteigerungskatalog wurden alle von der französischen Justiz bei Personen beschlagnahmt, die des Drogenhandels verdächtigt oder überführt wurden. Es wird davon ausgegangen, dass die Luxusgüter mit dem Geld aus diesen Straftaten erwo…

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  • Ehe für alle: Das Gesetz wird zehn Jahre alt

    Ehe für alle: Das Gesetz wird zehn Jahre alt

    Ein Jahrzehnt nach der Verabschiedung der Ehe für alle im Jahr 2013 wurden in Frankreich mehr als 70.000 gleichgeschlechtliche Ehen geschlossen. Dennoch lehnen einige Bürgermeister diese Verbindungen in ihren Gemeinden nach wie vor ab. Es ist nun ein Jahr her, dass sich Christine Lebon und Isabelle Lecoq auf dem Standesamt das Ja-Wort gegeben haben. Lange Zeit mussten die 60-Jährigen ihre Homosexualität verbergen, heute können sie ihre Liebe in aller Öffentlichkeit leben. Seit der ersten Eheschließung zwischen zwei Personen desselben Geschlechts vor zehn Jahren haben sie das Gefühl, dass sich die Gesellschaft sehr stark verändert hat: „Zehn Jahre sind nicht viel, wenn man sich das ansieht. (…) Manche Bürgermeister lehnen gleichgeschlechtliche Ehen immer noch ab, unser Bürgermeister war begeistert“, sagt Christine gegenüber France 3. 70.000 Eheschließungen in zehn Jahren Dieses Paar hat sich aus Liebe zur Ehe entschieden, aber auch, um sich gegenseitig finanziell abzusichern, wie jede…

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  • Emmanuel Macron: Rückblick auf ein Jahr voller Spannungen

    Emmanuel Macron: Rückblick auf ein Jahr voller Spannungen

    Emmanuel Macron wurde vor genau einem Jahr für eine zweite Amtszeit wiedergewählt – da sich die Krisensituationen häufen, ist es an der Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Ein Jahr nach seiner Wiederwahl ist die Lage derzeit für den Präsidenten schwierig. Nach monatelangen Konflikten um die Rente versuchen seine politischen Gegner, die Schwierigkeiten zu ihrem Vorteil zu nutzen. „Ich spüre von Emmanuel Macron nur Distanz, Brutalität, institutionelle Gewalt“, sagte zum Beispiel Marine Le Pen vor der Kamera des Senders France 3. Rückgang von zwei Prozentpunkten in den UmfragenHeute geben nur noch 26% der Franzosen an, mit dem Staatschef zufrieden zu sein. Ein Rückgang um weitere zwei Punkte im Vergleich zum letzten Monat, wie eine Ifop-Umfrage ergab. Macron ist der erste Präsident seit Jacques Chirac vor 20 Jahren, der für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wurde. In dieser zweiten Amtszeit scheint er jedoch zögerlicher geworden zu sein und braucht mehr als einen Monat, um eine neue Premiermini…

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  • Sudan: Franzosen nach Dschibuti evakuiert

    Sudan: Franzosen nach Dschibuti evakuiert

    Am Sonntag, 23. April, befanden sich französische Truppen im Sudan, um die Evakuierung französischer Staatsangehöriger, aber auch von Personen aus anderen Ländern, zu schützen. Die Evakuierung findet inmitten des Chaos eines Bürgerkriegs, der Khartum erschüttert, statt. Bis Sonntagabend, 23. April, wurden etwa 250 Franzosen auf dem Luftwaffenstützpunkt in Dschibuti in Sicherheit gebracht. Die französischen Staatsangehörigen, teilweise mit ihren Familien, aber auch diplomatisches Personal, darunter auch andere Europäer, werden von Soldaten betreut, für die Schwächsten werden sogar Rollstühle bereitgestellt. Am Samstagabend hatten diese Personen die Anweisung erhalten, sich frühzeitig zur französischen Botschaft zu begeben, um in Konvois zum Flughafen von Khartum, der Hauptstadt des Sudan, gefahren zu werden. Ständiger Kontakt mit „beiden Seiten“ im SudanDie Evakuierungs-Operation war wegen der heftigen Kämpfe in Khartum mit einem hohen Risiko verbunden. In Frankreich erhielten einige An…

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  • Ein Jahr nach seiner Wiederwahl bricht Emmanuel Macron laut Umfrage „einen Unbeliebtheitsrekord“

    Ein Jahr nach seiner Wiederwahl bricht Emmanuel Macron laut Umfrage „einen Unbeliebtheitsrekord“

    Fast die Hälfte der Franzosen (47%) ist „sehr unzufrieden“ mit der Arbeit des Staatschefs. Das zeigt die monatliche Ifop-Umfrage für das „Journal du dimanche“. Emmanuel Macron kann am Montag, dem 24. April, den ersten Jahrestag seiner Wiederwahl feiern. Er nähert sich diesem Datum jedoch mit einer deutlich sinkenden Popularität, wie die monatliche Ifop-Umfrage für das Journal du Dimanche zeigt. Das JDD berichtet in seiner Ausgabe vom 23. April, dass nur 26% der Franzosen mit der Arbeit des Staatschefs „zufrieden“ sind (-2 Punkte in einem Monat). Dies ist „sein drittschlechtester Wert seit seiner Wahl im Jahr 2017“, so die Zeitung. Umgekehrt sind laut der Umfrage 72% der Befragten „unzufrieden“ mit dem Präsidenten. Im Einzelnen sind 25% der Franzosen „eher unzufrieden“ und 47% „sehr unzufrieden“. Emmanuel Macron „bricht einen Unbeliebtheitsrekord“, wenn man sich die Zahl der sehr unzufriedenen anschaut, die im Vergleich zum Vormonat um 7 Punkte gestiegen ist, stellt das Journal du Diman…

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  • Rentenreform: Die Gewerkschaft CGT Energie will dem Filmfestival in Cannes den Strom abschalten!

    Rentenreform: Die Gewerkschaft CGT Energie will dem Filmfestival in Cannes den Strom abschalten!

    Die CGT Energie verstärkt ihre Drohungen. In einer Pressemitteilung droht die Gewerkschaft damit, im Mai anstehende Großveranstaltungen empfindlich zu stören. Angesichts der 100 Aktionstage, die Emmanuel Macron in seiner Rede am 17. April angekündigt hat, schlägt die CGT Energie 100 Tage der Aktionen und des Zorns vor. Und mit ihren Aktionen will die Gewerkschaft kräftig zuschlagen. In einem Kommuniqué, das der Sender BFMTV einsehen konnte, drohen die Gewerkschafter damit, die für Mai geplanten Großveranstaltungen zu stören. Ganz oben auf der Liste steht das weltberühmte Festival von Cannes, das vom 16. bis 27. Mai stattfindet. Auch Roland-Garros und das Festival von Avignon im Visier Die dunklen Kinosäle des größten Filmfestivals der Welt könnten tatsächlich in vollständige Dunkelheit getaucht werden. „Wir sind weit davon entfernt, zu resignieren“, sagt die Gewerkschaft. Die roten Teppiche in Cannes sind aber durchaus nicht die einzigen Ziele. „Die Filmfestspiele von Cannes, der Große…

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  • Nachdem Emmanuel Macron hier ein Bier trank: Ein Restaurant wird Opfer negativer Bewertungen

    Nachdem Emmanuel Macron hier ein Bier trank: Ein Restaurant wird Opfer negativer Bewertungen

    Anlässlich seiner Reise in das Departement Hérault machte Emmanuel Macron in einem Restaurant eine Pause und trank ein Bier. Aufgrund des Besuchs des Staatschefs sank anschliessend die Google-Bewertung des Lokals drastisch. Staatspräsident Emmanuel Macron war am Donnerstag, dem 20. April, im Departement Hérault unterwegs. Nachdem er das Collège Louise-Michel in Ganges besucht hatte, um Ankündigungen zu den Lehrergehältern zu machen, machte der Staatschef einen Überraschungsabstecher in das baskische Restaurant Peña Pil Pil in Pérols, um auf der Terrasse ein Bier zu trinken. Innerhalb weniger Stunden brach die Google-Bewertung des Lokals danach dramatisch ein, wie der Sender France Bleu berichtete. Sie fiel am Freitagnachmittag von 5/5 auf 1,6/5. Das Restaurant wurde als „sehr schlecht, die Tyrannen Frankreichs wurden dort gesehen“, „zu viele Topfgeräusche“ oder „das Essen ist gut, aber der Moment wurde von diesem Nervensägen ruiniert“ bewertet. „Wir wussten nicht, dass der Präsident ko…

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  • Wirtschaftsminister Bruno Le Maire: Der Preisdeckel für Strom wird bis Anfang 2025 beibehalten

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire: Der Preisdeckel für Strom wird bis Anfang 2025 beibehalten

    Der im Oktober 2021 eingeführte Preisdeckel soll den Anstieg der Energierechnungen französischer Haushalte begrenzen. Der Preisdeckel für Gas soll dagegen in diesem Jahr fallen. Noch zwei weitere Jahre. Der Preisdeckel für Strom, den die französische Regierung seit Oktober 2021 eingeführt hat, um den Anstieg der Stromrechnungen zu begrenzen, wird noch zwei weitere Jahre aufrechterhalten, wie Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Freitag, dem 21. April, auf dem Sender LCI ankündigte. „Ich gebe uns zwei Jahre, bis Anfang 2025, bevor wir den Preisdeckel für Strom abschaffen“. Er habe sich aufgrund der Tarife, die im Vergleich zur Situation vor der Krise immer noch „sehr hoch“ seine, so entschieden. Die Stromerzeugung des Kraftwerksbetreibers EDF bleibe „ein bisschen unter dem, was wir erwarten konnten, also sind die Tarife noch zu hoch“, sagte Wirtschaftsminister Le Maire. Die Abschaffung des Preisdeckels werde schrittweise erfolgen, „um die Franzosen nicht zu beunruhigen“. Der Anstieg de…

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