Kategorie: Politik

  • Ökologische Planung: emmanuel Macron setzt auf Wärmepumpen – ohne Gasheizungen zu verbieten

    Ökologische Planung: emmanuel Macron setzt auf Wärmepumpen – ohne Gasheizungen zu verbieten

    Emmanuel Macron stellte am Montag seine neue ökologische Planung vor. Der französische Präsident will Gasheizheizungen nicht verbieten, aber Wärmepumpen sehr viel stärker fördern. Das Verbot von Gasheizungen ist in Frankreich vom Tisch: Emmanuel Macron hatte dies bereits am Sonntag, dem 24. September, angekündigt, bevor er am Montag seinen neuen Plan für die ökologische Zukunft Frankreichs vorstellte. Der Präsident will „doppelt so schnell“ vorgehen, um die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % zu senken, wobei er eine straffreie Strategie propagiert. „Wir werden Gasheizungen nicht verbieten, weil wir unsere Landsleute, vor allem in den ländlichen Gebieten, nicht ohne Lösung lassen können“, erklärte der Präsident bereits am Sonntagabend. Der Einsatz von Wärmepumpen werde hingegen besser „begleitet“. Gasheizkessel bis 2030 ganz abzuschaffen, erscheint heute in Frankreich illusorisch. Im letzten Jahr wurden zwar schon 83.000 Gasheizungen außer betrieb gesetzt, aber es gibt i…

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  • Ökologische Planung: Emmanuel Macron bringt Frankreich auf grünen Kurs

    Ökologische Planung: Emmanuel Macron bringt Frankreich auf grünen Kurs

    Nach mehreren Verschiebungen hat der französische Präsident am Montag, dem 25. September, den Fahrplan für seine neue ökologische Planung vorgestellt. Ziel ist es, die CO2-Emissionen Frankreichs bis 2030 um 55 % zu senken. Bis 2030 sollen mindestens 15 % der Autos auf französischen Straßen elektrisch betrieben werden. In mehreren Städten sollen S-Bahnen fahren und die Kohle soll gänzlich aus der Energieerzeugung verschwunden sein. Dies sind die Ziele, die Emmanuel Macron am Montag, dem 25. September, bekannt gegeben hat. Unter anderem sollen im Automobilbereich bis 2027 eine Million Elektroautos in Frankreich produziert werden, wobei man sich auf vier große Batteriefabriken stützt. Um diese Autos erschwinglich zu machen, soll ein Leasingsystem zu sehr attraktiven Bedingungen eingeführt werden. Ein Plan im Wert von 40 Milliarden EuroIn einem Dutzend Städten wie Lyon (Rhône), Marseille (Bouches-du-Rhône) oder Nantes (Loire-Atlantique) sollen S-Bahnen entstehen. Der Staat wird 700 Million…

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  • Abaya: Staatsrat bestätigt erneut das Verbot des traditionellen Kleidungsstücks in französischen Schulen

    Abaya: Staatsrat bestätigt erneut das Verbot des traditionellen Kleidungsstücks in französischen Schulen

    Das höchste Verwaltungsgericht Frankreichs ist der Ansicht, dass „das Tragen von Abaya und Qamis innerhalb von Bildungseinrichtungen (…) Teil eines religiösen Ausdrucks“ ist. Der Staatsrat bestätigte erneut seine frühere Entscheidung. Am Montag, dem 25. September, bestätigte das höchste französische Gericht das Verbot des Tragens der Abaya in der Schule und lehnte damit einen weiteren Eilantrag ab, wie das Gericht in einer Pressemitteilung bekannt gab. Der Staatsrat war von der Gewerkschaft SUD-Education sowie den Vereinen La Voix lycéenne und Le Poing levé angerufen worden, die die Rechtmäßigkeit des Verbots anzweifelten. „Der Richter für einstweilige Verfügungen stellt angesichts der bei der Beweisaufnahme vorgelegten Elemente fest, dass das Tragen der Abaya und des Qamis innerhalb der Schulen (…) Teil einer Logik der religiösen Bestätigung ist, wie dies insbesondere aus den Äußerungen hervorgeht, die im Laufe der mit Schülern geführten Dialoge gemacht wurden“, schreibt der Staat…

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  • Kraftstoffpreise: Premierministerin Elisabeth Borne will Händler von Verkauf zum Selbstkostenpreis überzeugen

    Kraftstoffpreise: Premierministerin Elisabeth Borne will Händler von Verkauf zum Selbstkostenpreis überzeugen

    Präsident Emmanuel Macron kündigte am Sonntagabend auf den TV-Sendern France 2 und TF1 an, die von den Einzelhändlern abgelehnte Idee des Verkaufs unter Selbstkosten aufzugeben, und beauftragte seine Premierministerin, „diese Woche“ mit Vertretern der Branche zusammenzukommen. Premierministerin Elisabeth Borne hat die Vertreter der Kraftstoffbranche, Raffinerien, Händler und Berufsverbände, am Dienstag, dem 26. September um 17.30 Uhr in ihr Büro im Palais Matignon eingeladen, um über den Verkauf zu Selbstkosten zu sprechen und so die Kosten an den Zapfsäulen zu senken. „Es geht darum, Lösungen zu finden, damit die Franzosen nicht durch den Anstieg der Kraftstoffpreise bestraft werden“, hieß es aus dem Umfeld der Regierungschefin. Präsident Emmanuel Macron hatte am Sonntagabend bei einem Interview auf den Sendern France 2 und TF1 angekündigt, die von den Händlern abgelehnte Idee des Verkaufs unter Selbstkosten aufzugeben, und seine Premierministerin beauftragt, „diese Woche“ die Vertret…

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  • Emmanuel Macron in den Nachrichten von France 2 und TF1: Treibstoffbeihilfe und Einwanderung…

    Emmanuel Macron in den Nachrichten von France 2 und TF1: Treibstoffbeihilfe und Einwanderung…

    Emmanuel Macron war am Sonntag in den 20-Uhr-Nachrichten der Sender TF1 und France 2 zu Gast. Der Präsident machte bemerkenswerte Ankündigungen, insbesondere in Bezug auf Kraftstoffpreise und die Kaufkraft der Franzosen. Der Präsident der Republik war am Sonntag, dem 24. September, in den 20-Uhr-Nachrichten der Fernsehsender France 2 und TF1 zu Gast. Der Staatschef blickte zunächst auf eine „historische Woche“ zurück, in der er den britischen König Charles III. und Papst Franziskus mitten in der Rugby-Weltmeisterschaft in Marseille empfangen hatte. Der Staatschef ging außerdem auf die Themen Kaufkraft, Ökologie, Einwanderung und einige internationale Fragen ein.  Zum Thema Einwanderung: „Wir können nicht das ganze Elend der Welt aufnehmen“.Auf die Situation der Migranten auf Lampedusa angesprochen, geht Emmanuel Macron auch auf die Rede des Papstes in Marseille am vergangenen Samstag ein. Der Staatschef sagt, dass „der Papst Recht hat, wenn er zu einem Umdenken angesichts der Gleichgül…

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  • Papstbesuch in Marseille: Franziskus besucht die Ärmsten der Stadt

    Papstbesuch in Marseille: Franziskus besucht die Ärmsten der Stadt

    Bei seinem Besuch in Marseille (Bouches-du-Rhône) besuchte Papst Franziskus am Morgen des 23. September eines der ärmsten Stadtviertel Marseilles. Es war eine Botschaft der Solidarität, die Papst Franziskus unter den aufmerksamen Augen des Präsidenten der Französischen Republik überbrachte. Seit seiner Ankunft am Freitag, dem 22. September, in Marseille (Bouches-du-Rhône) hat sich der Pontifex immer wieder für die Migranten eingesetzt und ungewohnt deutlich auf die Verantwortung der europäischen Politik verwiesen. „Marseille hat einen großen Hafen und ist eine große Tür, die nicht geschlossen werden darf“, sagte er unter anderem. Der Papst befragte die Verantwortlichen der Stadt auch zum Schicksal von verwahrlosten Jugendlichen oder alten Menschen, wird Frankreich derzeit doch von einer politischen Debatte über das Lebensende aufgewühlt. Früher am Morgen hatte Emmanuel Macron den Pontifex in Marseille begrüßt und ihn freundschaftlich untergehakt, um ihm beim Laufen zu helfen. Der Papst…

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  • Migranten von Lampedusa: Frankreich hat „nicht die Kraft“, um diese „armen Menschen“ aufzunehmen

    Migranten von Lampedusa: Frankreich hat „nicht die Kraft“, um diese „armen Menschen“ aufzunehmen

    Renaud Muselier, Präsident der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, äußerte sich am Freitag, dem 22. September, in der Sendung „4 Vérités“ (4 Wahrheiten) auf dem Sender France 2. Papst Franziskus wird am Freitag, dem 22. September, für einen zweitägigen Besuch in Marseille (Bouches-du-Rhône) erwartet. Renaud Muselier, Präsident der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA), bezeichnet den Besuch in der Sendung „4 Vérités“ auf France 2 als „großen historischen Moment“ und als „großen Moment des Stolzes für die Marseiller“. Das Schicksal der Migranten wird im Mittelpunkt dieses Papstbesuchs stehen, der Pontifex kritisiert die europäischen Länder wegen ihrer Aufnahmepolitik deutlich. Ein Thema, das angesichts des Zustroms von Migranten auf die italienische Insel Lampedusa aktueller denn je ist. „Es gibt keine Überraschung in der Botschaft Seiner Heiligkeit“, meint jetzt Renaud Muselier und argumentiert, dass „die Päpste, einer nach dem anderen, den Humanismus der christlichen Religion in Eri…

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  • Papst Franziskus will in Marseille für die Aufnahme von Migranten in Europa plädieren

    Papst Franziskus will in Marseille für die Aufnahme von Migranten in Europa plädieren

    Franziskus, der zu einem zweitägigen Besuch in Marseille erwartet wird, will sich für Migranten in einem Europa, das immer stärker versucht, sich abzuschotten, einsetzen. Der Pontifex will auf die Tragödien der Menschen aufmerksam machen, die bei dem Versuch, Europa zu erreichen, im Mittelmeer sterben. Papst Franziskus wird am Freitag, dem 22. September, zu einem zweitägigen Besuch in Marseille erwartet, der dem Mittelmeerraum und der Migrationsproblematik gewidmet ist, in einem Kontext zunehmender Feindseligkeit gegenüber Migranten und Flüchtlingen in einem Europa, das versucht ist, sich mehr und mehr abzuschotten. Der Höhepunkt des Besuchs wird eine Messe am Samstag im Stade Vélodrome in Anwesenheit von Emmanuel Macron sein, nachdem der Papst am Freitag von Premierministerin Elisabeth Borne am Flughafen von Marseille empfangen wurde. Ein sehr politischer Besuch, der vor dem Hintergrund der jüngsten Migrationskrise stattfindet, nur eine Woche nach der Massenankunft von Migranten auf d…

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  • König Charles III. spricht vor dem französischen Senat – eine Premiere für einen britischen König

    König Charles III. spricht vor dem französischen Senat – eine Premiere für einen britischen König

    Zum ersten Mal spricht ein britischer König am Donnerstag im Plenarsaal des Senats vor fast 300 Abgeordneten und Senatoren. Der britische König setzte seinen Besuch in Frankreich fort. Charles III. begann seine Rede am Donnerstag, dem 21. September, im Plenarsaal des Senats vor fast 300 Senatoren und Abgeordneten, die sich versammelt hatten. Es ist eine Premiere für einen britischen Herrscher, denn 2004 hatte sich seine Mutter Elizabeth II. noch mit dem Konferenzsaal des Senats begnügen müssen. „Das Vereinigte Königreich wird immer einer der engsten Verbündeten und einer der besten Freunde Frankreichs sein“, sagte Charless III. Er erinnerte auch an die „unerschütterliche“ Entschlossenheit von London und Paris, die Ukraine gegen den Überfall Russlands zu unterstützen. 

    Ein voller Tag. Am Mittag wird König Charles III. in Begleitung von Königin Camilla und der französischen First Lady Brigitte Macron mit Jugendlichen in Saint-Denis…

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  • Ein König im Schloss von Versailles

    Ein König im Schloss von Versailles

    Am Mittwochabend, dem 20. September, fand im Schloss von Versailles (Yvelines) ein Staatsdinner zu Ehren von König Charles III. statt. Der Sender Franceinfo berichtet über diesen besonderen Termin und die geladenen Gäste. Nach Hugh Grant und Carole Bouquet traf am Mittwochabend, dem 20. September, auch Charlotte Gainsbourg im Schloss Versailles (Yvelines) ein, um am Abendessen zu Ehren von König Charles III. teilzunehmen: „Wir haben sogar Mick Jagger, den französischsten der Rolling Stones, gesehen, der gleich nach Charlotte Gainsbourg eintraf und mit seinem britischen Akzent sogar ein kleines ‚bonsoir‘ in die Menge rief.“ Mick Jagger ging über den langen roten Teppich und wurde von den anwesenden Fotografen bejubelt. Insgesamt waren an diesem Abend zwischen 150 und 170 Gäste zu dem, wie man sich vorstellen kann, sehr prunkvollen Dinner mit einem sehr umfangreichen Sicherheitsprotokoll geladen. „Allein hier in Versailles sind rund 800 Polizisten und Gendarmen mobilisiert“, so der Journ…

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