Kategorie: International

  • UNESCO: „Die Gletscher der Pyrenäen werden bis 2050 verschwinden“

    UNESCO: „Die Gletscher der Pyrenäen werden bis 2050 verschwinden“

    Die UNESCO fordert die Einrichtung eines internationalen Fonds zur Überwachung und Erhaltung der Gletscher.

    „Die Gletscher der Pyrenäen werden bis 2050 verschwinden“, warnt Tales Carvalho Resende, Programmbeauftragter des UNESCO-Welterbezentrums und Co-Autor einer Studie über Gletscher, am Donnerstag, dem 3. November. Der Bericht befasst sich mit 18.600 Gletschern in 50 Welterbestätten, was 10% der gesamten vergletscherten Fläche der Erde entspricht.

    Welche Gletscher werden bis 2050 verschwinden?

    Im Rahmen der Studie wurde festgestellt, dass ein Drittel der Gletscher, die derzeit zum UNESCO-Welterbe gehören, bis 2050 verschwinden werden, unabhängig vom Klimaszenario. Unter diesen Gletschern sind auch die letzten Gletscher Afrikas: der Kilimandscharo und das Ruwenzori-Gebirge. In Europa gibt es z. B. die Dolomiten in Italien oder in Frankreich die Pyrenäen. Die Gletscher der Pyrenäen werden bis 2050 verschwinden. Auch die Gletscher in den Nationalparks Yellowstone und Yosemite in den USA sind bedroht.

    Wie schnell schmelzen die Gletscher?

    Die UNESCO-Studie hat eine Beschleunigung der Gletscherschmelze festgestellt. Die Wissenschaftler zeigten sich überrascht, wie schnell sich die Gletscher zurückziehen. Es gibt zum Beispiel eine Welterbestätte in China, in der die Gletscher in den letzten 20 Jahren mehr als 50% ihres Volumens verloren haben. Ein großer Teil der Gletscher in der Welt hat in den letzten 20 Jahren mehr als 20% ihres Volumens verloren. Jedes Jahr verlieren die Gletscher des Welterbes 58 Milliarden Tonnen Eis. Dies entspricht dem Wasserverbrauch von Frankreich und Spanien zusammen. Und es entspricht auch etwa 5% des bisherigen Anstiegs des Meeresspiegels.

    Ein Drittel der Gletscher im UNESCO-Weltnaturerbe wird nicht gerettet werden können.

    Um den restlichen Gletschern eine Chance zu geben, müssen die CO2-Emissionen drastisch reduziert werden, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Der Bericht soll eine starke Botschaft aussenden, um die Länder der Welt dazu zu bringen, auf der nächsten UN-Klimakonferenz, COP 27, die nächste Woche in Ägypten ehrgeizigere Verpflichtungen einzugehen.

    Nach den Erkenntnissen der Wissenschaftler wird die Hälfte der Welterbestätten bis zum Jahr 2100 ihre Gletscher verlieren, wenn die Emissionen der Treibhausgase nicht radikal reduziert werden.

  • Migranten auf der „Ocean Viking“: Tauziehen zwischen Frankreich und Italien

    Migranten auf der „Ocean Viking“: Tauziehen zwischen Frankreich und Italien

    Die europäische NGO SOS Méditerranée hat am Donnerstag zum ersten Mal Frankreich, Spanien und Griechenland um Hilfe gebeten, um einen Hafen zu finden und die 234 Migranten, die von ihrem Schiff, der „Ocean Viking“, aus dem Meer gerettet wurden, an Land zu bringen. In Frankreich stieß der Hilferuf nicht nur auf Zustimmung. Der Hilferuf der NGO SOS Méditerranée vom Donnerstag, dem 3. November, um einen hafen für die 234 aus dem Meer gefischten Migranten zu finden, die sich derzeit an Bord der „Ocean Viking“ befinden, wurde von einer rassistischen Beleidigung des RN-Abgeordneten Grégoire de Fournas aus Gironde überschattet. Fournas wurde ausfallend, als der LFI-Abgeordnete Carlos Martens Bilongo die Regierung in der Nationalversammlung auf ihre Politik zur Unterstützung von Migranten ansprach. In Bezug auf eine Aufnahme des Migrantenschiffs scheinen die Positionen innerhalb der Regierung recht unterschiedlich zu sein. Da ist zunächst die Linie von Jean-Christophe Combe, dem Minister für S…

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  • NASA startet Psyche-Mission neu: Ein Asteroid könnte alle Erdenbürgern zu Milliardären machen!

    NASA startet Psyche-Mission neu: Ein Asteroid könnte alle Erdenbürgern zu Milliardären machen!

    Die NASA hat angekündigt, ihre Psyche-Mission neu zu starten. Diese war ursprünglich für 2019 geplant, musste aber aufgrund von Entwicklungs- und Softwareproblemen verschoben werden. Der offizielle Starttermin ist jetzt der 10. Oktober 2023. Der zwischen Mars und Jupiter gelegene „16 Psyche“ ist ein metallischer Asteroid, der jeden Erdenbürger zu einem echten Milliardär machen könnte. Laut dem Magazin Forbes könnte der Himmelskörper „einen Kern aus Eisen, Nickel und Gold im Wert von … 10 000 Billiarden Euro“ enthalten. Eine Summe, die, wenn sie unter allen Menschen auf der Erde aufgeteilt würde, jedem Einzelnen fast 1,4 Milliarden Euro einbringen würde. Die unbemannte Mission war ursprünglich für 2019 geplant, musste aber aufgrund von Entwicklungs- und Softwareproblemen um mehrere Monate verschoben werden. Derzeit ist der offizielle Starttermin der 10. Oktober 2023, aber es wird noch bis 2026 dauern, bis die Mission ihr Ziel erreicht. Die Psyche-Mission ist Teil des Discovery-Programms der NASA, das eine Reihe von kostengünstigen Weltraummissionen (unter 450 Millionen US-Dollar) umfasst. Dieses Programm, das sich auf die robotergestützte Erforschung des Sonnensystems konzentriert, hat die Identifizierung von Exoplaneten zum Ziel. Mithilfe des Asteroiden Psyche – bei dem es sich um das freiliegende metallische Herz eines toten Planeten handeln soll – hofft die NASA, den Kern unseres eigenen Planeten besser verstehen zu können. Das Psyche-Team wird ein Magnetometer verwenden, um das Magnetfeld des Asteroiden zu messen. Ein multispektraler Imager wird Bilder der Oberfläche sowie Daten über die Zusammensetzung und die Topographie von Psyche erfassen. Spektrometer werden Neutronen und Gammastrahlen von der Oberfläche analysieren, um die Elemente zu bestimmen, aus denen der Asteroid besteht“, erklärt die NASA auf ihrer Website.
  • Europa könnte im Winter 2023-2024 das Gas ausgehen

    Europa könnte im Winter 2023-2024 das Gas ausgehen

    Die Internationale Energieagentur warnt davor, dass die europäischen Gasspeicher zu Beginn des Winters 2023-2024 weniger gefüllt sein könnten als heute, und fordert die Regierungen auf, „sofort zu handeln“. Die Internationale Energieagentur (IEA) warnte am Donnerstag, dem 3. November, dass Europa im Winter 2023-2024 das Gas ausgehen könnte, und forderte die Regierungen auf, „sofort zu handeln“, insbesondere um die Nachfrage zu senken. Die IEA, die 1974 von der OECD gegründet wurde, um die Länder in Energiefragen zu beraten, schätzt, dass im nächsten Jahr etwa 30 Milliarden Kubikmeter Gas fehlen könnten, wenn die Lieferungen aus Russland vollständig eingestellt werden, aber auch weil China aufgrund seines wirtschaftlichen Aufschwungs einen großen Teil des verfügbaren Flüssiggases aufkaufen könnte, so die IEA in ihren Berechnungen. Die europäischen Reserven könnten zu Beginn des Winters 2023-2024 nur noch zu 65% gefüllt sein, gegenüber 95% heute, erklärte der Direktor der IEA, Fatih Biro…

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  • Spektakulär: Ein Airbus Beluga wird mitten im Flug vom Blitz getroffen

    Spektakulär: Ein Airbus Beluga wird mitten im Flug vom Blitz getroffen

    Einem Autofahrer gelang es, den Blitzeinschlag in einen Airbus Beluga zu filmen, nachdem dieser am Dienstag, dem 1. November, vom Flughafen Hawarden in Wales gestartet war.

    Es kommt recht häufig vor, dass Flugzeuge von einem Blitz getroffen werden. So geschehen auch am Dienstag, dem 1. November, gegen 13 Uhr, kurz nachdem der Aibus Beluga XL5 auf dem Flughafen Hawarden in Nordwales gestartet war.

    Der Blitzeinschlag wurde von der Armaturenbrettkamera des Autos eines gewissen Glenn Smethurst eingefangen, der die Bilder online teilte, wie die Zeitung Le Parisien berichtete.

    „Ein Routineereignis“
    „Es handelte sich um ein Routineereignis in der Luftfahrt, und das Flugzeug setzte seine Reise nach Hamburg wie geplant fort. Gemäß dem Standardbetriebsverfahren wird das Flugzeug vor seinem nächsten Flug inspiziert“, teilte Airbus mit.

    Die Beluga XL ist ein Frachtflugzeug des Luftfahrtkonzerns Airbus, das eine Ladung von mehr als 53 Tonnen über eine maximale Entfernung von 4.000 km transportieren kann. Das Flugzeug wird hauptsächlich für den Transport von Rumpfteilen von Airbus-Flugzeugen zwischen den verschiedenen Produktionsstätten in Europa eingesetzt.

  • Jeder vierte Europäer steht an der Armutsgrenze

    Jeder vierte Europäer steht an der Armutsgrenze

    Im Einzelnen gaben 51% der Griechen, 24% der Franzosen und 18% der Deutschen an, dass sie sich finanziell geschwächt sehen, so eine Ipsos-Studie, für die 6.000 Personen in sechs Ländern befragt wurden.

    Jeder vierte Europäer gibt an, sich in einer prekären Situation zu befinden, so eine Umfrage, die am Freitag, dem 4. November veröffentlicht wurde.

    Aufgrund einer „schwierigen finanziellen Situation“ haben 62% der Europäer ihre Reisen eingeschränkt und 47% haben bereits darauf verzichtet, ihre Wohnung trotz einbrechender Kälte zu heizen, so die Umfrage, die vom Ipsos-Institut unter 6.000 Personen ab 18 Jahren aus sechs Ländern (Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Polen und Großbritannien) durchgeführt wurde.

    Inflation und Energiekrise
    29% der befragten Personen ließen auch schon mal eine Mahlzeit ausfallen, obwohl sie Hunger hatten. Insgesamt gaben 27% der Befragten an, sich in einer prekären Situation zu befinden. Im Einzelnen fühlten sich 51% der Griechen finanziell geschwächt, verglichen mit 24% der Franzosen und 18% der Deutschen.

    „Mit dem Preisanstieg, der Energiekrise und den Folgen des Krieges in der Ukraine haben sich die Lebensbedingungen für viele Europäer im Jahr 2022 verschlechtert“, betont der französische Secours Populaire und urteilt, dass diese „Situation umso härter ist, als sie auf zwei Jahre folgt, in denen der Lebensstandard durch den Schock der Gesundheitskrise geprägt war“.

    Familien sind besonders betroffen: Fast jede zweite Familie hat schon mal darauf verzichtet, mit den Kindern in den Urlaub zu fahren oder die Kinder für eine außerschulische Aktivität anzumelden. 33% geben an, dass sie nicht immer in der Lage sind, ihrem Kind eine abwechslungsreiche Ernährung zu bieten.

  • Frankreich nach sexuellem Missbrauch eines Pflegekindes vom Europäischen Gerichtshof verurteilt

    Frankreich nach sexuellem Missbrauch eines Pflegekindes vom Europäischen Gerichtshof verurteilt

    Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einer 50-jährigen Frau Recht gegeben, die in ihrer Kindheit vom Vater ihrer Pflegefamilie missbraucht worden war: Das Gericht verurteilte Frankreich wegen mehrerer Versäumnisse.

    Eine Entscheidung, die zu einem Präzedenzfall werden könnte, da die Kinderfürsorge in Frankreich regelmäßig in die Kritik gerät. Frankreich wurde am Donnerstag, dem 3. November, vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen Verletzung von drei Artikeln der Menschenrechtskonvention verurteilt. Das Gericht gab jetzt einer inzwischen 51-jährigen Bewohnerin des Departements Tarn-et-Garonne Recht, die vom Vater ihrer Pflegefamilie missbraucht wurde, als sie noch ein kleines Mädchen war.

    Die ersten Vergewaltigungen und sexuellen Missbräuche begannen im Jahr 1976, als sie fünf Jahre alt war, und ihr Martyrium sollte bis zu ihrer Volljährigkeit andauern. Während dieser gesamten Zeit besuchten staatliche Stellen die Pflegefamilie nur sechs Mal. Die Kinderfürsorge stand zum Zeitpunkt der Ereignisse unter der Verantwortung des Staates, der es damals versäumte, das Mädchen zu schützen, so der Gerichtshof.

    Aufgrund einer fehlenden regelmäßigen Überwachung hätten die staatlichen Stellen auch nicht bemerkt, dass die Pflegefamilie, Zeugen Jehovas, dem Kind, dessen Herkunftsfamilie muslimischen Glaubens war, darüber hinaus ihre religiösen Praktiken aufgezwungen habe.

    Schließlich bedauerten die europäischen Richter, dass die Gerichte der Vorinstanzen in Frankreich alle Klagen abgewiesen hätten, die das inzwischen erwachsene Kind, das um eine Entschädigung kämpfte, in 23 Jahren angestrengt hatte. „Weil der Staat mehrere Vorschriften eingeführt hat – und das ist es, was der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt -, die die Klägerin daran gehindert haben, ihre Rechte geltend zu machen, obwohl die Tatsachen ausreichend schwerwiegend und unbestreitbar waren“, erklärt der Rechtsanwalt der Klägerin.

    Der Rechtsstreit dauerte ganze 23 Jahre. Frankreich wurde dazu verurteilt, dem Opfer 55.000 Euro für entstandenen immateriellen Schaden zu zahlen. Der französische Staat hat jetzt drei Monate Zeit, um gegen die Entscheidung Berufung einzulegen.

  • Donald Trump wird „sehr wahrscheinlich“ 2024 erneut für das Amt des US-Präsidenten kandidieren

    Donald Trump wird „sehr wahrscheinlich“ 2024 erneut für das Amt des US-Präsidenten kandidieren

    Der ehemalige US-Präsident Donald Trump bestätigt, dass er sehr ernsthaft darüber nachdenkt, 2024 für eine zweite Amtszeit zu kandidieren. Es war das erste Mal, dass Donald Trump so deutlich von seiner Absicht sprach, erneut für eine zweite Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten zu kandidieren, meldet der Sender BFMTV. „Um unser Land wohlhabend, sicher und glorreich zu machen, werde ich sehr, sehr wahrscheinlich wieder antreten, okay? Aber wirklich sehr, sehr wahrscheinlich“, sagte Trump unter dem Applaus republikanischer Aktivisten bei einer Kundgebung in Iowa am Donnerstag, dem 3. November. „Wir werden Amerika zurückerobern“ Der Mann, der zwischen 2016 und 2020 bereits schon an der Spitze der USA stand, legt noch einen drauf: „Seien Sie bereit (…). Wir werden Amerika zurückerobern und vor allem werden wir 2024 unser wunderschönes Weißes Haus zurückerobern“. Zwischenzeitlich ist 2022 „das Jahr, in dem wir den Kongress zurückerobern werden, wir werden den Senat zurückerobern“…

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  • Ukraine-Krieg: Hinter dem Rücken von Wladimir Putin sollen russische Militärführer den Einsatz von Atomwaffen diskutieren

    Ukraine-Krieg: Hinter dem Rücken von Wladimir Putin sollen russische Militärführer den Einsatz von Atomwaffen diskutieren

    Aufgrund der Rückschläge im Krieg gegen die Ukraine hätten hochrangige russische Militärs nach Angaben des US-Geheimdienstes in letzter Zeit Gespräche darüber geführt, wann und wie Moskau taktische Atomwaffen in der Ukraine einsetzen könnte.

    Die New York Times meldete am Mittwoch, dem 2. November, dass laut Informationen des US-Geheimdienstes „hochrangige russische Militärs vor kurzem Gespräche darüber geführt haben, wann und wie Moskau taktische Atomwaffen in der Ukraine einsetzen könnte“. Wladimir Putin soll von den Gesprächen ferngehalten worden sein.

    Diese Gespräche der russischen Generäle alarmierten die Biden-Administration, die Mitte Oktober über den Austausch informiert worden war. Sie würden veranschaulichen, wie frustriert diese hohen Beamten über ihre Misserfolge vor Ort seien und legten nahe, dass sich Wladimir Putins verschleierte Drohungen, Atomwaffen einzusetzen, als sehr ernst zu nehmend erweisen könnten.

    Dennoch entdeckte der US-Geheimdienst keine Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Einsatz von Atomwaffen und versicherte, er habe „keine Beweise dafür, dass die Russen Atomwaffen in Stellung bringen oder andere taktische Maßnahmen ergreifen, um sich auf einen Atomschlag vorzubereiten“.

    Bereits im April dieses Jahres erklärte der ehemalige CIA-Chef William Burns, dass man in Betracht ziehen müsse, dass „Präsident Putin und die russische Führung angesichts der Rückschläge, die sie bisher aus militärischer Sicht erlitten haben, sich verzweifelt wehren“. Diese Verzweiflung könnte sie nach Ansicht des Experten auch dazu veranlassen, taktische Atomwaffen einzusetzen.

    Das Pentagon schätzt, dass Russland über einen Bestand von nicht weniger als 2.000 taktischen Atomwaffen verfügt, die für den Einsatz in einem lokalen Krieg konzipiert sind.

  • Twitter: Elon Musk will monatliche Abonnements für verifizierte Konten einführen

    Twitter: Elon Musk will monatliche Abonnements für verifizierte Konten einführen

    Der neue Besitzer von Twitter kündigte die Einführung eines Abonnements für 8 Dollar pro Monat für Nutzer an, die ihr Konto als authentisch zertifizieren lassen und weniger Werbung sehen wollen.

    Elon Musk, der neue Eigentümer von Twitter, kündigte am Dienstag, dem 1. November – natürlich in einem Tweet – an, dass bald ein Abonnement für 8 US-Dollar (8,10 Euro) pro Monat eingeführt werden soll. Für Nutzer, die ihr Konto als authentisch zertifizieren lassen und weniger Werbung ausgesetzt sein wollen.

    Das soziale Netzwerk bietet bereits seit letztem Jahr ein Abonnement für bestimmte kostenpflichtige Funktionen an, aber der neue Besitzer und Geschäftsführer will ein neues, teureres und breiter aufgestelltes Angebot einführen, das die Einnahmequellen der Plattform deutlich erhöhen soll.

    „Twitters derzeitiges Herrschaftssystem, das bestimmt, wer ein blaues Häkchen hat und wer nicht, ist Schwachsinn. Alle Macht dem Volk! Blau für $8/Monat.“, twitterte der Chef von Tesla und SpaceX, der Twitter am vergangenen Donnerstag aufkaufte.

    Musk plant, Twitter Blue – ein Abonnement für 5 Dollar (5,06 Euro) pro Monat für eine komfortablere Lesart und Bearbeitungswerkzeuge – und die Möglichkeit, die Identität der Kontoinhaber überprüfen und zertifizieren zu lassen, miteinander zu verschmelzen.

    Derzeit können nur bestimmte Twitter-Nutzer diesen Authentizitätsnachweis in Form eines blauen Häkchens beantragen, darunter Regierungen, Unternehmen, Medien, Persönlichkeiten aus Politik, Kultur oder Sport etc. Sie können ihr blaues Häkchen wieder verlieren, wenn sie sich nicht an die Regeln der Plattform halten.

    Priorisierte Tweets, längere Videos und weniger Werbung.

    Bereits am vergangenen Freitag hatte Elon Musk seine Ingenieure angewiesen, an der Neugestaltung des Systems zu arbeiten.

    Er machte deutlich, dass die Abonnenten weitere Vorteile haben werden: Ihre Tweets werden vorrangig erscheinen, sie können längere Videos und Audionachrichten posten und werden „nur halb so viel Werbung“ ausgesetzt sein.

    Der Preis für das Abonnement wird je nach Land angepasst.

    „Das wird Twitter auch Einnahmen bringen, um Urheber von Inhalten zu bezahlen“, sagte Musk.

    Der reichste Mann der Welt hat seit Beginn des turbulenten Übernahmeprozesses immer wieder betont, dass er sich aus Interesse an dieser für die Demokratie so wichtigen „öffentlichen Plattform“ und um „der Menschheit zu helfen“ auf das Geschäft eingelassen habe.

    Er sagte wiederholt, dass die Rentabilität nicht seine Priorität sei. Aber Twitter ist ein Netzwerk, dessen Einnahmen zu 90% aus Werbung stammen und das im Vergleich zu seinen kalifornischen Mitbewerbern Meta (Facebook, Instagram) und Google (YouTube) nie sehr profitabel war.