Kategorie: International

  • Hitzewelle: Kann man aufgrund extremer Hitze eine Rückerstattung für den Urlaubspreis erhalten?

    Hitzewelle: Kann man aufgrund extremer Hitze eine Rückerstattung für den Urlaubspreis erhalten?

    Seit mehreren Wochen herrschen in Südeuropa Rekordtemperaturen. Diese große Hitze könnte einige Urlauber dazu zwingen, ihren Urlaub zu stornieren oder zu verschieben. Ist es aber möglich, aufgrund einer Hitzewelle eine Rückerstattung für den Urlaubspreis zu erhalten? In diesem Sommer wird Südeuropa von einer starken Hitzewelle heimgesucht. Dieses extreme Klima könnte sich auf die Urlaubsreise einiger Menschen auswirken, für die die Hitze ein gesundheitliches Hindernis darstellen könnte. Auch wenn es bisher noch keine Stornierungswelle gab, kann die Hitze ein Grund für eine Stornierung sein. Ist dann eine Rückerstattung der bereits bezahlten Kosten möglich? Derzeit werden Flüge und Pauschalreisen trotz der Hitze normal weitergeführt. Für Reisende bedeutet dies, dass normalerweise die üblichen Stornierungsrichtlinien gelten und dass die Stornierung der Reise zwangsläufig mit Kosten für diejenigen verbunden ist, die aus Angst vor der Hitze alles stornieren möchten. Diese Kosten können sic…

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  • Ukraine-Krieg: Muss nach Ende des Getreideabkommens eine Hungersnot in Afrika befürchtet werden?

    Ukraine-Krieg: Muss nach Ende des Getreideabkommens eine Hungersnot in Afrika befürchtet werden?

    Nach der Ankündigung Russlands, das Getreideabkommen zu beenden, waren die ersten Reaktionen westlicher Politiker, Moskaus Haltung als „unmoralischen“ Akt zu kritisierten, der „Millionen von Menschen den lebenswichtigen Zugang zu Getreide verwehren wird“, insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent. Seit Russland angekündigt hat, seine Teilnahme am Getreideabkommen mit der Ukraine über Weizenexporte zu beenden, hat Wolodimir Selenskyj behauptet, „keine Angst vor Russland zu haben“ und bereit zu sein, die Weizenexporte der Ukraine auf dem Seeweg aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig sorgte die russische Entscheidung in der internationalen Gemeinschaft für scharfe Kritik. Die USA verurteilten Moskau als „grausamen Akt“ und der UN-Generalsekretär als eine Entscheidung, die „bedürftigen Menschen auf der ganzen Welt einen Schlag versetzen wird“. US-Außenminister Antony Blinken erklärte, dass der Einsatz „von Nahrungsmitteln als Waffe zu benutzen, die Lieferung von Nahrungsmitteln an Länder, die…

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  • Macron: Putin hat „riesigen Fehler“ mit der Kündigung des Getreideabkommens gemacht

    Macron: Putin hat „riesigen Fehler“ mit der Kündigung des Getreideabkommens gemacht

    Während Wladimir Putin die ukrainische Gegenoffensive als „nicht erfolgreich“ bezeichnete, erklärte der US-Generalstabschef am Dienstag, dem 18. Juli, dass die Ukraine über „bedeutende“ Reserven an Streitkräften verfüge, die noch nicht im Einsatz seien. Wladimir Putin habe einen „riesigen Fehler“ begangen, als er das Getreideabkommen aufkündigte, urteilt der französische Präsident Emmanuel Macron. Dies sagte er nach einem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der EU und Lateinamerikas in Brüssel (Belgien). Die russische Armee berichtete ihrerseits am Dienstag von einem seltenen, anderthalb Kilometer langen Vorstoß. Das russische Verteidigungsministerium teilte außerdem mit, dass es in Odessa die Einrichtungen getroffen habe, die Kiew zur Vorbereitung des Angriffs vom Vortag auf die wichtige Krim-Brücke genutzt hatte. „In der Nacht starteten die russischen Streitkräfte einen Vergeltungsschlag (…) gegen Einrichtungen, in denen Terrorakte unter Einsatz von Marinedrohnen gegen Ru…

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  • Kanada: Seit Jahresbeginn sind 10 Millionen Hektar verbrannt

    Kanada: Seit Jahresbeginn sind 10 Millionen Hektar verbrannt

    Die intensive Hitze führt zu heftigen Gewittern, die wiederum Brände auslösen, die durch die Trockenheit angeheizt werden. In Kanada brannten seit Januar mehr als zehn Millionen Hektar Land, was der Fläche Portugals entspricht.

    Flammenwände, die scheinbar durch nichts aufgehalten werden können. Kanada ist machtlos gegen die gigantischen Brände, die seit Mai das Land heimsuchen. In diesem Jahr brannten schon 10 Millionen Hektar Land, was der Fläche Portugals oder der Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Provence-Alpes-Côte d’Azur entspricht. Das Ergebnis von drei Monaten, in denen immer mehr Brände ausbrachen. Mehr als 4.000 Waldbrände wurden bisher gezählt.

    150.000 Kanadier wurden aus ihren Häusern vertrieben.
    Die Brände verwüsten die Waldgebiete und zerstören die Straßen. Sie bedrohen auch die Siedlungen. 150.000 Kanadier mussten in bis heute umgesiedelt werden. „Wir wissen nicht, ob wir unser Haus wiedersehen werden“, sagt eine Anwohnerin auf dem Sender France 2. Auch französische Feuerwehrleute wurden zur Unterstützung Kanadas entsandt.

  • Hitze: Welche Temperaturen kann ein Mensch aushalten?

    Hitze: Welche Temperaturen kann ein Mensch aushalten?

    Die seit inzwischen immer häufiger auftretenden extremen Hitzewellen im Sommer sind eine Folge des Klimawandels. Welche extremen Temperaturen aber kann ein Mensch überhaupt aushalten?

    Nachdem der Mensch sich immer wieder an extreme Wetterbedingungen anpassen konnte, um sich rund um den Globus anzusiedeln, könnte der aktuelle Klimawandel ihm nun die Grenzen der Anpassungsfähigkeit aufzeigen: sehr hohe Temperaturen im Sommer und immer kältere Temperaturen im Winter machen uns Menschen zu schaffen.

    Wer in diesem Zusammenhang von Anpassung spricht, meint physiologische Parameter: Bei großer Hitze reagiert ein gesunder 25-Jähriger anders als ein älterer Mensch. Jeder Mensch hat darüber hinaus seine eigenen körperlichen Grenzen gegenüber Temperaturunterschieden, je nach seinen Fähigkeiten, die eigene Körpertemperatur zu regulieren.

    Die normale Temperatur des Menschen beträgt 37 Grad. Eine Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT) aus dem Jahr 2009 zeigt, dass, sobald man sich von dieser Temperatur entfernt, sowohl nach oben als auch nach unten, Funktionsstörungen auftreten und die Fähigkeit, seine Körpertemperatur auf natürliche Weise durch Schwitzen oder Frösteln zu regulieren, verloren geht.

    Eine Frage der Dauer und der Luftfeuchtigkeit
    In einer Umgebung mit 60% Luftfeuchtigkeit – die ideale Luftfeuchtigkeit in einem Haus – ist der Körper in der Lage, eine Temperatur von 38 Grad für einige Stunden zu ertragen, vorausgesetzt, er hat genügend Zeit, sich danach zu erholen. In einer extremen Umgebung mit 100% Luftfeuchtigkeit sind die Grenzen des Menschen bereits bei 31 Grad Umgebungstemperatur erreicht. In einer trockenen Umgebung (50 %) kann der Körper für eine begrenzte Zeit sogar bis zu 50 Grad ertragen.

    In Frankreich werden die in der Studie beschriebenen Bedingungen derzeit noch nicht erreicht: Bei hohen Temperaturen steigt die Luftfeuchtigkeit nicht über 30 % oder 40 %.

    Wenn man zum Beispiel in die Sauna geht reagiert der Körper mit Schweißausbrüchen. Die Feuchtigkeit an der Hautoberfläche verdunstet, wodurch Wärme absorbiert wird. Dadurch wird die Haut gekühlt. Wenn jedoch über einen längeren Zeitraum viel geschwitzt wurde, kann dieser Flüssigkeitsverlust zu einer Dehydrierung des Körpers führen. Das Schwitzen wird dann automatisch gestoppt, wodurch der wichtigste Kühlmechanismus des Körpers verloren geht.

    Wenn die Temperaturen steigen und der menschliche Körper nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu kühlen, spricht man von Hyperthermie oder Hitzestress bzw. Hitzschlag. Dies führt zu Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und niedrigen Blutdruck, der Ohnmachtsanfälle oder Schwindel, insbesondere im Stehen, verursacht.

    Im normalen täglichen Leben erleben außer in einem Dampfbad oder in einer Sauna nur wenige Menschen die mit extremer Luftfeuchtigkeit verbundenen Temperaturen wie oben beschrieben. In diesen Einrichtungen kann ein gesunder Mensch 3 bis 4 Minuten problemlos aushalten. Solche Parameter liegen bislang außerhalb der irdischen Klimastandards, die in den letzten Jahrtausenden aufgezeichnet wurden.

    Dennoch könnte, wie die MIT-Studie aufzeigt, eine Erwärmung um 10 Grad in den nächsten drei Jahrhunderten große Gebiete der Erde für Menschen unbewohnbar machen, sie würden durch Hitzestress sterben.

  • Hitzewelle: Hoch „Cerberus“ bedroht Europa

    Hitzewelle: Hoch „Cerberus“ bedroht Europa

    Das Hoch Cerberus bringt extreme Temperaturen nach Südeuropa, die noch höher sind als in den vergangenen Wochen. Was ist zu erwarten? Der Sommer 2023 begann mit außergewöhnlich hohen Temperaturen. Die Temperaturen der nächsten Tage dürften diesen Trend bestätigen oder sogar noch verstärken. Was ist der Grund dafür? Ein Hochdruckgebiet über der Sahara mit dem Namen „Cerberus“, was sich auf den dreiköpfigen Hund bezieht, der in der griechischen Mythologie den Eingang zur Hölle bewacht… Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) schlug auf Twitter mit einer Wärme-Karte Alarm: „Nach dem heißesten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen wird der Juli nicht kühler werden. Eine große Hitzewelle wird die Temperaturen voraussichtlich auf bis zu 48°C ansteigen lassen“.

    Notfallpläne für HitzewellenIn einigen städtischen Gebieten Spaniens haben die Behörden Hitze-Notfallpläne ausgelöst, u. a. durch die Verkürzung der Arbeitszeiten oder die …

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  • TikTok: Die „boat jumping challenge“ hat bereits mehreren Urlaubern das Leben gekostet

    TikTok: Die „boat jumping challenge“ hat bereits mehreren Urlaubern das Leben gekostet

    Es ist eine neue Herausforderung, die in den sozialen Netzwerken in Mode gekommen ist und bereits mehrere Opfer unter denjenigen gefordert hat, die sich daran versucht haben. In den USA haben die Behörden nun Alarm geschlagen.

    Es ist eine neue, alberne Herausforderung, wie wir sie von den sozialen Netzwerken kennen, und die man in der Sommersaison sicherlich bald auch in Frankreich an den Küsten des Mittelmeers oder des Atlantiks sehen wird.

    In den USA, wo die „boat jumping challenge“ schon seit fast sechs Monaten in Mode ist, haben die Behörden des Bundesstaates Alabama jetzt vor den tödlichen Gefahren gewarnt.

    Worum handelt es sich beim „Boat jumping“? In zahlreichen Videos in sozialen Netzwerken werden junge Männer und Frauen gezeigt, die von einem schnellen Boot springen und dabei verschiedene akrobatische Kunststücke wie Saltos vollführen. Bei der „boat jumping challenge“ erhalten die mutigsten Teilnehmer die meisten Likes…

    Ein Familienvater stirbt vor den Augen seiner Frau und seiner Kinder.
    Die „boat jumping challenge“ hat in den USA bereits mindestens vier Menschen das Leben gekostet. Im Februar dieses Jahres war es ein Familienvater, der vor den Augen seiner Frau und seiner Kinder ums Leben kam. In den darauffolgenden Monaten wurden drei weitere Todesfälle ebenfalls mit der „boat jumping challenge“ in Verbindung gebracht. Jedes Mal das gleiche Szenario: Durch die Kombination aus der Geschwindigkeit des Bootes, dem Versuch, eine akrobatische Figur zu springen und dem Aufprall auf dem Wasser, geht man das Risiko ein, sich das Genick zu brechen oder bewusstlos zu werden und zu ertrinken.

    Und das alles für ein paar Bilder, um sich vor Freunden oder in den sozialen Netzwerken anzugeben…

  • Mehr als 60.000 Hitzetote in Europa im Jahr 2022

    Mehr als 60.000 Hitzetote in Europa im Jahr 2022

    Der Sommer 2022 war der heißeste Sommer, der bisher je in Europa gemessen wurde. Er war auch besonders tödlich, mehr als 60.000 Todesfälle sind auf die Hitze zurückzuführen, so eine am Montag veröffentlichte Studie, die dazu aufruft, die Anstrengungen zur Bewältigung zukünftiger Hitzewellen zu verdoppeln. Vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung erlebte der europäische Kontinent im vergangenen Jahr eine intensive Serie von Hitzewellen, die frühere Temperaturrekorde brachen und zu Dürren und Waldbränden führten. Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, hatte bereits über eine ungewöhnlich hohe Übersterblichkeit berichtet, aber der Anteil der Sterblichkeit, der auf die Hitze zurückzuführen war, war bislang noch nicht quantifiziert worden. Wissenschaftler des französischen Nationalinstituts für Gesundheit (Inserm) und des Barcelona Institute for Global Health (ISGlobal) haben Temperatur- und Sterblichkeitsdaten für den Zeitraum 2015-2022 für 823 Regionen in 35 europäischen…

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  • Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron kündigt die Lieferung von SCALP-Langstreckenraketen an Kiew an

    Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron kündigt die Lieferung von SCALP-Langstreckenraketen an Kiew an

    Emmanuel Macron ist in Vilnius angekommen, um am NATO-Gipfel teilzunehmen und verspricht im Vorfeld der Ukraine neue Militärhilfe. Die 31 Mitgliedsstaaten des Bündnisses bereiten sich darauf vor, auf den ukrainischen Beitrittsantrag zu reagieren. Emmanuel Macron ist am Dienstag, dem 11. Juli, am späten Vormittag in Vilnius angekommen. Er nimmt zwei Tage lang zusammen mit den Staatschefs der 30 anderen Mitgliedsstaaten an einem NATO-Gipfel teil. Der Gipfel wird sich mit dem Beitrittsgesuch der Ukraine befassen und schon vor der Eröffnung versprach der französische Präsident die Lieferung von „Scalp“-Langstreckenraketen, die nach seinen Worten „Schläge in die Tiefe“ ermöglichen. „Ich denke, heute ist es für uns wichtig, eine Botschaft der Unterstützung für die Ukraine und der Einheit der NATO zu senden“, sagte Emmanuel Macron, nachdem das Land in der Nacht erneut von Russland angegriffen wurde. Moskau reagiert auf die geplante Lieferung der französischen Langstreckenraketen. In seinem Pr…

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  • Ferienhäuser von Wolodymyr Selenskyj und Jewgeni Prigoschin stehen fast nebeneinander in der Toskana

    Ferienhäuser von Wolodymyr Selenskyj und Jewgeni Prigoschin stehen fast nebeneinander in der Toskana

    Inmitten des Ukraine-Konflikts sorgt eine Nachricht von FbK, dem investigativen Medium des russischen Dissidenten Alexej Nawalny, für Schmunzeln. Die beiden Kriegsgegner sollen in ihrem Urlaubsort Nachbarn sein…

    Die toskanische Küste in Italien ist ein Juwel, das von vielen russischen Oligarchen geschätzt wird. So wird zum Beispiel berichtet, dass der reiche Fußballmagnat Roman Abramowitsch und der russisch-weißrussische Geschäftsmann Dmitri Mazepin dort Villen besitzen. Auch der Anführer der paramilitärischen Wagner-Miliz Jewgeni Prigoschin hat in dem Badeort Forte dei Marmi ein großes Ferienhaus. Und witzigerweise liegt die Villa des Mannes, der an der Seite von Wladminir Putin für viele Grausamkeiten im Krieg in der Ukraine bekannt wurde, nur einen Steinwurf vom Zweitwohnsitz des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky entfernt.

    Fünf Minuten zwischen den beiden Villen
    Laut dem investigativen Medium FbK soll das Anwesen von Jewgeni Prigoschin ein wahres „zweistöckiges Juwel, 400 Quadratmeter groß, mit 16 Hektar Garten und einem Gesamtwert von rund 3,5 Millionen Euro“ sein. Ein Anwesen, dessen offizieller Besitzer niemand anderes als der Schwiegervater des Anführers der paramilitärischen Gruppe Wagner, Sergey Inkina, ist, der sein Vermögen in der Gastronomie gemacht hat.

    Nur 6 Minuten Fußweg liegen zwischen. den Urlaubsvillen von Wolodymyr Selenskyj und Jewgeni Prigoschin