Kategorie: Gesellschaft

  • Alain Delon: Der 88-jährige Schauspieler vom Vormundschaftsgericht entmündigt

    Alain Delon: Der 88-jährige Schauspieler vom Vormundschaftsgericht entmündigt

    Der französische Filmstar Alain Delon wurde am Montag von einem Vormundschaftsrichter unter gerichtliche Vormundschaft gestellt. Alain Delon jetzt von einem Bevollmächtigten vertreten, der ihn bei seinen wichtigsten Entscheidungen unterstützen soll. Die wichtigsten Entscheidungen, die in Zukunft ans…

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  • Frankreich: Ein Viertel der jungen Frauen erlebte in der Schule  sexistische und sexuelle Gewalt

    Frankreich: Ein Viertel der jungen Frauen erlebte in der Schule sexistische und sexuelle Gewalt

    Die Umfrage zeigt außerdem, dass 38% der jungen Frauen in Frankreich schon einmal mit Cybermobbing konfrontiert waren.

    Ein Viertel der jungen Frauen in Frankreich hat mindestens eine Form von sexistischer und sexueller Gewalt in der Schule erlebt, berichtet eine Umfrage von OpinionWay für Plan International France. Diese NGO setzt sich für die Gleichstellung von Mädchen und Jungen und die Achtung ihrer Grundrechte ein.

    Sexuelle und sexistische Gewalt sind „alle Handlungen, die darauf abzielen, eine Person auf der Grundlage ihrer tatsächlichen oder wahrgenommenen Geschlechtsidentität abzuwerten, zu erniedrigen oder anzugreifen“, erklärt die Studie. Sie können „physischer, verbaler, psychologischer oder sexueller Natur“ sein, heißt es weiter. Darunter fallen sexistische Einstellungen, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen.

    Die Umfrage geht auch auf die Schwierigkeit der betroffenen Mädchen ein, über das Erlebte zu sprechen. Nur zwei Drittel der Opfer von sexualisierter und sexueller Gewalt haben sich jemandem anvertraut. In einem Drittel der Fälle vertrauen sie sich einer Freundin an. Ein weiteres Drittel vertraut sich ihren Eltern an. Im Gegensatz dazu wenden sich nur 18% der Opfer an das Schulpersonal, obwohl die Rolle der Schulen bei der Prävention und Unterstützung von entscheidender Bedeutung ist.

    Fast 40% der jungen Frauen in Frankreich waren schon mit Cybermobbing konfrontiert.
    Die Studie ergab auch, dass 38% der jungen Frauen schon einmal mit Cybermobbing konfrontiert waren. 9% haben es selbst erlebt. 32% haben Cybermobbing einer anderen Schülerin an ihrer Schule miterlebt. 66% der Opfer von Cybermobbing gaben an, dass sie auch Opfer von sexistischer und sexueller Gewalt in ihrer Schule geworden waren. Zwei Drittel der Betroffenen sind der Meinung, dass die Schule die Opfer dieser Art von Online-Gewalt nicht ausreichend schützt und begleitet.

    Nur ein Drittel der befragten jungen Frauen gibt an, dass sie eine Sprechstunde zum Thema sexistische und sexuelle Gewalt genutzt haben. Weniger als die Hälfte von ihnen gab an, dass sie in der Schule an einer Präventionsveranstaltung zum Thema Cybermobbing teilnehmen konnten. Schließlich befasst sich die Umfrage auch mit den Tätern. In 83% der Fälle sind Jungen oder junge Männer beteiligt, in 34% der Fälle sind es Mädchen. In sechs von zehn Fällen handelt es sich eher um eine Gruppenhandlung als um die Tat einer Einzelperson.

    Diese geschlechtsspezifische Gewalt kann sich negativ auf die Schulbildung von Mädchen im Teenageralter auswirken. Von den Opfern sexualisierter und sexueller Gewalt geben 11% an, dass sie wegen dieser Gewalt schon einmal vom Unterricht ferngeblieben sind.

  • Frankreich: Antisemitische Taten stiegen 2023 sprunghaft an – vor allem nach dem 7. Oktober

    Frankreich: Antisemitische Taten stiegen 2023 sprunghaft an – vor allem nach dem 7. Oktober

    Laut dem Repräsentativen Rat der jüdischen Institutionen Frankreichs (Conseil représentatif des institutions juives de France) hat die Zahl der nach dem 7. Oktober 2023 erfassten antisemitischen Handlungen die Zahl der drei vorherigen Jahre erreicht.

    Die Zahl der antisemitischen Handlungen ist im vergangenen Jahr in Frankreich sprunghaft angestiegen: 1.676 solcher Übergriffe wurden gezählt, im Vergleich zu 436 im Vorjahr. Dies geht aus einem Bericht des Repräsentativen Rates der jüdischen Institutionen Frankreichs (Crif) hervor, der einen besonders starken Anstieg nach den Angriffen der Hamas auf Israel verzeichnete. In den drei Monaten nach Beginn des Hamas-Konfliktes war ihre Zahl „genauso hoch wie in den drei vorangegangenen Jahren zusammengenommen“, so der Bericht.

    Yonathan Arfi, Präsident des Crif, erinnert daran, dass „es in den 1990er Jahren einige Dutzend solcher Taten pro Jahr gab und im Zeitraum 2000-2022 einige Hundert“. Der Crif erklärt, dass der Bericht auf der Basis von „Rückmeldungen der Kommissariate und Gendarmerien erstellt wurde, die dann im Rahmen eines monatlichen Austauschs mit dem Innenministerium und dem Service de protection de la communauté juive (SPCJ) qualifiziert wurden“.

    In sechs von zehn Fällen (57,8%) handelte es sich bei diesen antisemitischen Handlungen um Angriffe auf Personen, so der Crif. Etwa 25% der nach dem 7. Oktober registrierten Taten verherrlichten die Hamas, 33% den Dschihadismus und 25% waren „Aufrufe zum Mord“, heißt es in dem Bericht weiter.

    Diese Zahlen spiegeln jedoch „nur einen Teil“ der antisemitischen Handlungen wider, nämlich diejenigen, die Gegenstand einer Anzeige oder einer Meldung bei der Polizei waren, so der Crif. In über 40% der Fälle handelte es sich um „bedrohliche Äußerungen und Gesten“. Sie wurden vor allem im privaten Bereich (32%) und auf öffentlichen Straßen (20,4%) begangen, 7,5% wurden im Internet gezählt. Ein weiterer besorgniserregender Punkt ist, dass 12,7% der Taten im schulischen Umfeld stattfanden, die meisten davon in einem Collège.

  • Bauernproteste: Mehrere Autobahnen werden am Mittwoch durch Landwirte blockiert

    Bauernproteste: Mehrere Autobahnen werden am Mittwoch durch Landwirte blockiert

    Protestierende Landwirte errichten immer mehr Blockaden auf den wichtigen Verkehrsachsen im Südwesten Frankreichs. Hier befinden sich die wichtigsten Brennpunkte der Proteste am Mittwoch, dem 24. Januar, befinden. Am Mittwochmorgen sind in vielen Teilen der Region Okzitanien Blockaden und Behinderungen im Gange.

    Im Departement Haute-Garonne gibt es Störungen auf der A64 bei Saint-Martory, auf der A645 bei Montréjeau und auf der A62 bei der Ausfahrt Eurocentre, aber auch auf der A61 bei Villefranche de Lauragais in Richtung Toulouse oder am Kreisverkehr von Leroy-Merlin in Balma.Im Departement Hautes-Pyrénées kommt es auf der A64 zu Störungen auf Höhe von Tarbes, Capvern und Lannemezan.Im Departement Lot sind drei Kreisverkehre auf den Zufahrten zu den Mautstellen der A20 blockiert: Cahors Sud, Gignac und Montfaucon.Im Departement Lot-et-Garonne ist das Autobahnkreuz von Agen betroffen.Im Departement Tarn-et-Garonne ist die A62 bei Castelsarrasin und Valence-d’Agen betroffen, ebenso wi…

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  • Alain Delon: „Ich will sterben. Das Leben ist vorbei“ – schockierende Aussagen des kranken Schauspielers

    Alain Delon: „Ich will sterben. Das Leben ist vorbei“ – schockierende Aussagen des kranken Schauspielers

    Während sich seine Kinder seit einigen Wochen einen Familienkrieg liefern, gibt der Gesundheitszustand von Alain Delon immer mehr Anlass zur Sorge.

    Als Gendarmen der Section de recherches (SR) ihn im Juli letzten Jahres in seinem Haus in Douchy (Loiret) besuchten, fanden sie den Schauspieler sehr geschwächt vor. Er war unfähig, zusammenhängende Sätze zu bilden, wie die Zeitung Le Parisien am Dienstag, dem 24. Januar, berichtete. Einem Mediziner, der den französischen Kino- und Fernseh-Star, dessen Gesundheit seit einem Schlaganfall im Jahr 2019 geschwächt ist, untersuchen sollte, erklärte er: „Ich will sterben, das Leben ist vorbei“.

    Alain Delon wurde damals von Ermittlern sowie dem Mediziner besucht, um festzustellen, ob der Schauspieler Opfer von Vernachlässigung geworden ist. Von den drei Delon-Kindern war eine Klage gegen seine Betreuerin und Haushälterin Hiromi Rollin eingereicht worden. Der Arzt attestierte zu diesem Zeitpunkt einen „physischen und psychischen Erschöpfungszustand“.

    Nach Einschätzung des Mediziners hat sich der Gesundheitszustand von Alain Delon zwischen September 2021 und Juni 2022 signifikant verschlechtert und es wurde mangelnde Urteilsfähigkeit im Zusammenhang mit einer Verlangsamung des Denkens und Schwierigkeiten bei der Lösung seiner familiären Probleme zum Zeitpunkt der Untersuchung im Juli 2023 festgestellt. In seinem Bericht hebt der Arzt einen geringen Lebenswillen hervor.

    Laut den Schlussfolgerungen der Staatsanwaltschaft von Montargis wurden bei den Ermittlungen allerdings keine Spuren von Gewalt durch die Haushälterin Hiromi Rollin gegen Alain Delon aufgedeckt. Der Staatsanwalt von Montargis, Jean-Cédric Gaux, erklärte: „Der Straftatbestand des Missbrauchs oder Vernachlässigung scheint nicht erfüllt zu sein.“

  • Karneval in Dünkirchen: Startschuss für die tollen Tage im Norden

    Karneval in Dünkirchen: Startschuss für die tollen Tage im Norden

    Der Startschuss für die Karnevalsfeierlichkeiten in Dünkirchen (Departement ) fiel in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 21. Januar um Mitternacht mit dem Ball der Schwarzen Katze. Eine Zeremonie, die entgegen dem äußeren Anschein strengen Regeln unterliegt.

    Um Mitternacht der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 21. Januar, fiel der Startschuss für den Karneval in Dünkirchen (Nordfrankreich). Die Feierlichkeiten begannen mit dem Ball der Schwarzen Katze. Traditionelle Zotches, Chahuts, Rigodons… Entgegen dem äusseren Anschein ist es eine sehr geregelte Zeremonie, die die Menschen in Schwingung versetzt. „Das ist der erste Nervenkitzel, der erste Ball. Das ist immer etwas Besonderes“, sagt eine Teilnehmerin auf dem Sender France 2.

    Die Karnevalssaison wird bis zum Frühjahr dauern.
    Alle im Chor, auf Knien und gemeinsam singend, verschwinden die sozialen Unterschiede zwischen Regenschirmen und Federn. „Hier gibt es Arbeitslose, Ärzte, aber heute Abend ist uns das egal. Wir sind alle Dünkirchener, wir sind alle Karnevalisten“, fasst ein Teilnehmer zusammen. Die Einnahmen des Abends in Höhe von etwa 80.000 Euro werden an Vereine in Dünkirchen gespendet. Die Karnevalssaison in der Region wird bis zum Frühjahr dauern.

  • Demografie: Die neue Volkszählung in Frankreich wurde gestartet

    Demografie: Die neue Volkszählung in Frankreich wurde gestartet

    Der Startschuss für die zwanzigste jährliche Volkszählungskampagne des französischen Statistikamtes Insee ist gefallen.

    Wenn ein Beamter des Insee an Ihre Tür klopft, gehören Sie zu den fünf Millionen Haushalten, die in diesem Jahr gezählt werden. Ihnen wird ein Fragebogen zugeschickt oder persönlich übergeben. Sie müssen Ihre persönlichen Daten angeben, wie Alter, Geschlecht, Beschäftigung oder auch die Art der bewohnten Wohnung. „Es ist interessant, die Anzahl der Wohnungen in Frankreich und das Ausstattungsniveau der Wohnungen zu kennen, um über die öffentliche Wohnungspolitik nachdenken zu können“, sagt Gérard-François Dumont, Demograf, Geograf und Professor an der Universität Paris-Sorbonne, gegenüber dem Sender France 2.

    Die Statistiken sind nicht nur für Forscher, sondern auch für die Kommunalverwaltungen nützlich. „Wenn man alle Berufswege der in einer Region lebenden Personen zusammenzählt, hilft das, über die Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel nachzudenken, es ist extrem nützlich für die Bürgermeister“, präzisiert Gérard-François Dumont. Die Volkszählung bleibt anonym, ist aber verpflichtend. Sie dauert im Durchschnitt etwa 15 Minuten.

  • Gegen das neue Einwanderungsgesetz: 16.000 Menschen demonstrierten am Sonntag in Paris

    Gegen das neue Einwanderungsgesetz: 16.000 Menschen demonstrierten am Sonntag in Paris

    Nach dem Aufruf einer Gruppe bekannter Persönlichkeiten demonstrierten am Sonntag, dem 21. Januar, zehntausende Menschen in ganz Frankreich gegen das geplante Einwanderungsgesetz. Das Gesetz wurde in der Nationalversammlung mit den Stimmen des ultra-rechten Rassemblement National angenommen und muss nun noch vom Verfassungsrat genehmigt werden. Nach einem Aufruf von 201 bekannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens fanden am Sonntag in ganz Frankreich Demonstrationen gegen das neue Einwanderungsgesetz statt. In Paris versammelten sich die Gegner des Gesetzes ab dem frühen Nachmittag auf dem Trocadero-Platz. Zivilisten, Politiker und Gewerkschaftsvertreter versammelten sich, um den ideologischen Sieg der extremen Rechten zu verurteilen. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, rief Fabien Roussel, Nationalsekretär der Kommunistischen Partei. „Wir unterscheiden nicht zwischen Arbeitnehmern aufgrund ihrer Herkunft oder ihrer Hautfarbe (…) all diese Männer und Frauen sind für das Land unve…

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  • Editorial zum Weltkuscheltag: Die Bedeutung der Umarmung in einer digitalen Welt

    Editorial zum Weltkuscheltag: Die Bedeutung der Umarmung in einer digitalen Welt

    Der Weltkuscheltag, der jedes Jahr am 21. Januar gefeiert wird, ist eine Gelegenheit, die scheinbar einfache, aber kraftvolle Geste der Umarmung zu würdigen. In einer Welt, die zunehmend von digitalen Verbindungen geprägt ist, gewinnt die physische Nähe und menschliche Berührung eine besondere Bedeutung.

    Die Umarmung ist eine universelle Sprache der Zuneigung, des Trostes und der Unterstützung. Sie geht über Worte hinaus und schafft eine unmittelbare Verbindung zwischen Menschen. An diesem Tag wird die Frage aufgeworfen, warum wir die Geste des Kuschelns so schätzen und wie sie unser emotionales Wohlbefinden beeinflusst.

    In einer Welt, in der Kommunikation zunehmend von digitalen Plattformen dominiert wird, sind Umarmungen ein physischer Ausdruck von Emotionen, den soziale Medien und Nachrichten-Apps nicht ersetzen können. Die Umarmung setzt Endorphine frei, die als Glückshormone bekannt sind, und trägt dazu bei, Stress abzubauen. Sie schafft eine Verbindung zwischen Menschen auf einer tiefen, menschlichen Ebene, die in einer zunehmend virtuellen Welt immer mehr verloren geht.

    Der Weltkuscheltag erinnert uns daran, wie wichtig es ist, sich gegenseitig physisch zu unterstützen. In Zeiten von sozialer Distanzierung, insbesondere während globaler (Gesundheits-)Krisen, kann die Erinnerung an die Macht der Umarmung tröstend sein. Die Umarmung steht für Empathie, Liebe und Verständnis, und sie ist ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Erfahrung.

    Es ist wichtig zu erkennen, dass nicht alle Menschen die Möglichkeit haben, Umarmungen zu erleben, sei es aufgrund von Distanz, körperlichen Einschränkungen oder anderen Umständen. Der Weltkuscheltag sollte daher auch eine Gelegenheit sein, Solidarität und Mitgefühl zu zeigen, indem man alternative Wege der Unterstützung für diejenigen findet, die nicht physisch umarmt werden können.

    In einer Ära der Digitalisierung sollten wir den Weltkuscheltag als Aufforderung verstehen, nicht die Bedeutung der physischen Nähe zu vernachlässigen. Obwohl die Technologie uns auf vielfältige Weise verbindet, kann nichts die kraftvolle Wirkung einer herzlichen Umarmung ersetzen. Der Weltkuscheltag ermutigt uns, die Freude des Kuschelns zu teilen und die unvergleichliche Wärme und Trost, die es bringt, zu schätzen.

    Es ist allerdings auch wichtig zu betonen, dass nicht alle Umarmungen gleich sind. Es gibt die Umarmung der Freundschaft, die Umarmung der Liebe, die Umarmung des Trostes und viele mehr. Der Weltkuscheltag bietet die Gelegenheit, die Vielfalt und Bedeutung dieser Gesten zu würdigen und zu zelebrieren.

    Schlussendlich ist der Weltkuscheltag mehr als eine bloße Feier der Umarmung. Er ist eine Erinnerung an die Menschlichkeit, die uns durch physische Nähe verbindet, und ein Aufruf, die heilende Kraft der Umarmung in unserer modernen Welt nicht zu unterschätzen.

  • Frankreichs neues Einwanderungsgesetz beraubt 110.000 Menschen ihrer sozialen Rechte

    Frankreichs neues Einwanderungsgesetz beraubt 110.000 Menschen ihrer sozialen Rechte

    Das Kollektiv der öffentlichen Bediensteten in Frankreich „Nos services publics“ kritisiert, dass das Einwanderungsgesetz eine „nationale Präferenz“ bei „Familienleistungen und Wohngeld einführen wird, die de facto auf prekärsten Personen und Kinder benachteiligt“. Mindestens 110.000 Menschen, darunter 30.000 Kinder, würden aufgrund des neuen Einwanderungsgesetzes „ihrer sozialen Rechte beraubt“, warnt das Kollektiv „Nos services publics“. In einem 17-seitigen Text kritisiert das Kollektiv öffentlicher Bediensteter, dass das Einwanderungsgesetz, genauer gesagt sein Artikel 19, eine „nationale Präferenz“ bei „Familienleistungen und Wohngeld einführen würde, die de facto auf die prekärsten Personen und Kinder abzielt“. Diese Einschätzung stammt von dem Kollektiv „Nos services publics“, dem rund 600 Beamte und Vertragsbedienstete des öffentlichen Dienstes angehören, die sich nach eigenen Angaben „dafür einsetzen, den Sinn wiederzufinden, der den öffentlichen Dienst und seine Aufgaben im A…

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