Kategorie: Gesellschaft

  • Winterurlaub: Immer mehr Franzosen entscheiden sich für eine Reise ans Meer

    Winterurlaub: Immer mehr Franzosen entscheiden sich für eine Reise ans Meer

    Immer mehr Franzosen entscheiden sich dafür, ihren Winterurlaub am Meer zu verbringen. Ein Beispiel ist der Campingplatz Les Issambres in Roquebrune-sur-Argens im Departement Var, einer der wenigen, die das ganze Jahr über geöffnet sind.

    Nur einen Katzensprung vom Meer entfernt liegt der Campingplatz Les Issambres in Roquebrune-sur-Argens (Departement Var) in idealer Lage. „Heute Morgen ist es superschön, kein bisschen Wind, das Meer wird flach sein, das wird toll“, freut sich Manuel Archer, ein Urlauber aus Lyon, gegenüber dem Sender Franceinfo. 15°C und ein ruhiges Meer: Die Bedingungen sind ideal für eine Paddelsession. Winterurlaub am Meer erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Auf dem Campingplatz Les Issambres sind die Preise zu dieser Jahreszeit im Vergleich zum August um 30-40 % günstiger. Und das ist nicht der einzige Vorteil: „Hier ist es super, der Verkehr ist uhig. Man kommt überall hin, man kann sich gut bewegen“, sagt Michel Villevieille, der aus dem Vaucluse an die Côte d’Azur kam.

    „Wir haben gemerkt, dass es einen echten Bedarf gibt“.
    Mitten im Februar liegt die Auslastung bei 55 %. Der Campingplatz ist einer der wenigen, die das ganze Jahr über geöffnet sind. „Wir haben gemerkt, dass es einen echten Bedarf gibt, und wir haben immer mehr Gäste. Inzwischen ist es durchaus interessant, das ganze Jahr über zu öffnen. Wir haben eine Kundschaft, die sehr angenehm ist, die neugierig auf alles ist, die kommt, um die Region zu entdecken…“, erklärt Pascal De Mattéi, der Besitzer des Campingplatzes, auf Franceinfo.

  • Glücksspiele werden in Frankreich immer beliebter

    Glücksspiele werden in Frankreich immer beliebter

    Die Lottogesellschaft Française des Jeux verzeichnete einen deutlichen Umsatzanstieg: 27 Millionen Franzosen haben im vergangenen Jahr mindestens an einem Glücksspiel teilgenommen. Lotto- und Euromillionen-Ziehungen, Rubbelkarten, Sportwetten – etwa 27 Millionen Franzosen haben im letzten Jahr mind…

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  • Italien: Geigen aus dem Holz von Flüchtlingsbooten aus Lampedusa erklingen in der Scala in Mailand

    Italien: Geigen aus dem Holz von Flüchtlingsbooten aus Lampedusa erklingen in der Scala in Mailand

    In der berühmten Scala in Mailand (Italien) spielte das sogenannte Meeresorchester die bekanntesten klassischen Melodien auf Geigen, die aus dem Holz der Migrantenboote von Lampedusa hergestellt wurden. Die Instrumente wurden von Strafgefangenen gemacht.

    Auf der Bühne der legendären Mailänder Scala ertönen Melodien von Bach oder Vivaldi. Die Instrumente, die zum Einsatz kommen sind ganz besonderer Art: Sie wurden aus dem Holz von Migrantenbooten gefertigt, die auf Lampedusa gestrandet waren. Das Projekt entstand hinter den Türen eines Gefängnisses in der Nähe von Mailand. In diesem Hochsicherheitsgefängnis stapeln sich alte Boote. Der besondere Geruch dieser Boote spricht die Häftlinge an. „Wir bekommen die Boote mit allem, was sie enthalten. Wenn so wichtige Dinge ankommen, manchmal auf so harte Weise, macht uns das nachdenklich und lässt uns unsere persönlichen Probleme relativieren“, erklärt einer von ihnen auf dem französischen TV-Sender France 2.

    Das Holz dieser Wracks wird von einigen besonders geschickten Häftlingen zu Geigen, Bratschen und Cellos verarbeitet. Die Instrumente sollen die Stimmen derjenigen erklingen lassen, die ihr Leben auf See verloren haben. Den Musikern bleibt es dann überlassen, die Geschichte dieser Instrumente durch Noten zu vermitteln, die mit besonderen Emotionen aufgeladen sind.

  • MeToo in der Filmbranche: „Es ist gut, dass Frankreich aufwacht“, meint Schauspielerin Jodie Foster

    MeToo in der Filmbranche: „Es ist gut, dass Frankreich aufwacht“, meint Schauspielerin Jodie Foster

    Die amerikanische Schauspielerin weist auf eine gewisse „Verspätung der Franzosen“ bei diesem Thema hin. „Es ist gut, dass die Leute aufwachen“, sagt die amerikanische Schauspielerin Jodie Foster am Dienstag, dem 13. Februar, auf dem Sender France Inter, nachdem die französische Filmbranche seit ein…

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  • Gabriel Attal: Wer ist „Volta“ – neuer Begleiter im Leben des französischen Premierministers?

    Gabriel Attal: Wer ist „Volta“ – neuer Begleiter im Leben des französischen Premierministers?

    Kaum zum Premierminister ernannt, begann Gabriel Attal seine Amtszeit mit den Protesten der französischen Bauern. Dennoch fand er Zeit, seinen Haushalt mit einem neuen Partner zu teilen.

    Die Sache hatte am Tag von Gabriel Attal’s erster Regierungserklärung am 30. Januar für Erstaunen gesorgt. Während die Opposition dem Premierminister antwortete, schaute Gabriel Attal lächelnd auf sein Handy und hörte der Kritik und dem anschliessenden Misstrauensantrag der Opposition nicht wirklich zu.

    Was Gabriel Attal sich ansah, waren Fotos von kleinen Hunden, wie mehrere Medien, darunter die Zeitung Libération, festgestellt hatten. Dies wurde nun bestätigt.

    Die Tage von Gabriel Attal sind zwar bis zum Rand ausgefüllt, seit er Premierminister ist, aber er hat dennoch die Zeit gefunden, einen neuen Begleiter in sein Leben zu lassen. Ein Gefährte mit vier Pfoten…

    Das Tier wurde ihm von seiner Familie anlässlich seiner Ernennung zum Premierminister geschenkt. Gabriel Attal hat in der Tat schon immer Tiere geliebt. Die kleine Hündin gehört der Rasse Chow-Chow an. Sie wurde nach dem Erfinder der elektrischen Batterie „Volta“ getauft, „da sie überall herumläuft“, wie Gabriel Attal der Zeitung Le Parisien verriet.

    Gegenüber unseren Kollegen erklärt der Premierminister: „Während des Misstrauensantrags haben mir meine Schwestern ein Foto von meiner Hündin im Garten geschickt“. Attal fährt fort: „Spontan wollte ich diesen Moment mit den Ministern neben mir teilen“. Die Ministerinnen, die an diesem Tag neben ihm saßen, waren Rachida Dati, Prisca Thévenot und Marie Lebec.

    Bis vor zwei Jahren war Gabriel Attal mit dem ehemaligen Europaabgeordneten Stéphane Séjourné, dem derzeitigen Außenminister, liiert und verpartnert. Die beiden Männer beendeten ihre Beziehung. Gabriel Attal ist nun offiziell Single.

    Zwei neue Hunde auch im Elysée-Palast
    Emmanuel und Brigitte Macron haben den Labrador Nemo 2017 aus dem Tierheim adoptiert. Der Name wurde in Anlehnung an Kapitän Nemo, den Helden aus den Werken von Jules Verne, gewählt. Seit einigen Tagen ist Nemo nicht mehr der einzige Vierbeiner, der in den Gärten des Elysée-Palastes herumtollt. Seit einigen Tagen hat das Präsidentenpaar zwei neue Hunde aufgenommen, die ihm vom kasachischen Präsidenten geschenkt wurden. Bei den Hunden handelt es sich um Tazi-Windhunde, denen Emmanuel und Brigitte Macron die Namen Jules und Jeanne gaben.

  • Valentinstag: Wie wählt man die passendsten Blumen aus?

    Valentinstag: Wie wählt man die passendsten Blumen aus?

    Morgen ist Valentinstag und damit auch die Zeit der Blumensträuße. Blumen sind vergänglich, heißt es in einem Lied von Jacques Brel, aber sie machen immer Freude. Denken Sie auch an Mimosen, Anemonen und Ranunkeln, um Freude zu bereiten.

    Am Mittwoch, dem 14. Februar, ist Valentinstag und damit auch ein großer Tag für die Floristen.

    Wer hat sich zum 14. Februar nicht schon mit der Frage beschäftigt, mit welchen Blumen man am Besten seine Liebe zum Ausdruck bringen kann. Aber das kann richtig teuer werden.

    Die billigsten Blumen findet man in den großen Supermärkten, die die Preise der traditionellen Blumengeschäfte unterbieten, indem sie mit der Menge spielen. Im Supermarkt kann man zum Beispiel kleine Tulpenbündel für weniger als 10 € finden, aber das sind nicht unbedingt die schönsten. Außerdem hat man im Supermarkt nicht die Möglichkeit, seinen Strauß selbst passend zusammenzustellen. Meistens handelt es sich um vorgefertigte Sträuße mit einer festen Auswahl.

    Traditionell sind die großen Ketten wie Interflora die Anlaufstellen für die meisten Kunden, vor allem, weil sie liefern und über ein großes Netz im ganzen Land und darüber hinaus verfügen. Anlässlich des 14. Februar locken diese Häuser die Kunden oft mit interessanten Gutscheincodes. Interflora zum Beispiel bietet am Valentinstag spürbare Rabatte an. Das kann interessant sein, aber auch hier handelt es sich oft um fertige Blumenarrangements, die man sich im Internet aussuchen kann. Trotzdem muss man mit Kosten um die 40 € für das Einstiegsangebot rechnen.

    Am Valentinstag sind mehr als die Hälfte der verschenkten Blumen Rosen. Dabei haben sie im Februar noch überhaupt keine Saison. Also werden sie zu dieser Jahreszeit meist aus Kenia oder den Niederlanden importiert; das ist natürlich für die CO2-Bilanz sehr negativ.

    Statt Rosen verschenken immer mehr Menschen lieber an Anemonen, Ranunkeln oder sogar Mimosen, da diese Blumen origineller und jahreszeitgemäß sind. Außerdem sind sie vor allem angesichts der Energiekrise nicht sehr teuer. Und das Wichtigste: Man kann mit seinem Blumenhändler in der Nähe oder auf dem Markt sprechen und sich einen individuellen Strauß zusammenstellen lassen, der dem eigenen Geschmack und dem Budget entspricht.

    Es ist außerdem empfehlenswert, Blumenhändler zu bevorzugen, die zu 100 % lokale und ethisch einwandfrei hergestellte Blumen anbieten. In Frankreich gibt es da zum Beispiel die Kette „Fleurs d’ici“ als Vertriebs- und Lieferplattform. Und auch hier ist ein Strauß nicht teurer als etwa bei Interflora, denn er kostet auch hier um die 40 €.

  • Er schaffte die Todesstrafe in Frankreich ab: Robert Badinter starb am 9. Februar in Paris

    Er schaffte die Todesstrafe in Frankreich ab: Robert Badinter starb am 9. Februar in Paris

    Als Rechtsanwalt, Senator und Justizminister war Robert Badinter eine der wichtigsten Figuren der Mitterrand-Jahre.

    Er war eine wichtige Persönlichkeit in der jüngeren Geschichte Frankreichs, „eine Figur des Jahrhunderts“, wie Emmanuel Macron es ausdrückte. Robert Badinter, der ehemalige Justizminister von François Mitterrand, starb in der Nacht von Donnerstag, dem 8. Februar, auf Freitag, den 9. Februar, wie seine Mitarbeiterin Aude Napoli der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. In einem langen Leben voller Kämpfe stand er für die Abschaffung der Todesstrafe in Frankreich, die Entkriminalisierung der Homosexualität oder die Verbesserung der Lebensbedingungen in französischen Gefängnissen.

    Der am 30. März 1928 in Paris in einer aus Bessarabien emigrierten jüdischen Familie geborene schlanke Mann mit dichten schwarzen Augenbrauen, der für ein Frankreich „im Dienste der Freiheiten und Menschenrechte“ eintrat, erklärte seinen Durst nach Gerechtigkeit mit einer vom Zweiten Weltkrieg geprägten schweren Jugendzeit.

    Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Paris begann Badinter seine juristische Laufbahn. Er spezialisierte sich auf Strafrecht und wurde schnell als herausragender Jurist anerkannt. In den 1950er und 1960er Jahren arbeitete er als Anwalt und erwarb sich einen Ruf für sein Engagement für Gerechtigkeit.

    1965 wurde Badinter als Anwalt in der „Affäre Henriette Dassonville“ bekannt. Diese Gerichtsverhandlung erlangte öffentliche Aufmerksamkeit und trug dazu bei, seinen Ruf als Verteidiger der Menschenrechte zu festigen.

    Als wichtige Figur der Mitterrand-Ära stand Robert Badinter hinter dem Gesetz vom 9. Oktober 1981, mit dem die Todesstrafe abgeschafft wurde, in einem Frankreich, dessen Bürger damals mehrheitlich für diese Strafe war. In bis zu seinem Tod setzte er sich für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe ein.

    Nach seinem Ausscheiden aus der Regierung im Jahr 1986 war Badinter neun Jahre lang Präsident des Verfassungsrats. Dort setzte er sich weiterhin für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in Europa ein. Von 1995 bis 2011 war Badinter sozialistischer Senator und maßgeblich daran beteiligt, dass die Abschaffung der Todesstrafe 2007 in der französischen Verfassung verankert wurde. In den 2000er Jahren arbeitete er an einer Reform der Vereinten Nationen und während der fünfjährigen Amtszeit von François Hollande an der Reform des Arbeitsgesetzes.

    Nach seiner politischen Karriere wurde Badinter zum Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ernannt.

    Badinter hat neben seiner politischen auch eine bedeutende akademische Laufbahn verfolgt. Er lehrte Strafrecht an der Universität Paris X-Nanterre und veröffentlichte mehrere Bücher zu rechtlichen und politischen Themen.

    Robert Badinter engagierte sich aktiv im Gedenken an den Holocaust. Er setzte sich für die Erinnerung an die Opfer ein und betonte die Bedeutung der Aufarbeitung der dunklen Kapitel der Geschichte.

    Robert Badinter war eine herausragende Persönlichkeit, deren Leben von seinem unermüdlichen Einsatz für Gerechtigkeit und Menschenrechte geprägt war. Sein Vermächtnis erstreckt sich über seine juristische, politische und akademische Karriere und bleibt eine wichtige Quelle der Inspiration für künftige Generationen.

  • Prinz Victor Emmanuel von Savoyen, Sohn des letzten Königs von Italien, starb im Alter von 86 Jahren

    Prinz Victor Emmanuel von Savoyen, Sohn des letzten Königs von Italien, starb im Alter von 86 Jahren

    Victor Emmanuel hatte Italien im Alter von neun Jahren verlassen müssen, da wegen der Kollaboration seines Großvaters mit Mussolinis faschistischem Regime die Königsfamilie verbannt worden war.

    Prinz Victor Emmanuel von Savoyen, Sohn des letzten Königs von Italien, starb am Samstag, dem 3. Februar, im Alter von 86 Jahren. „Seine königliche Hoheit, Victor Emmanuel, Herzog von Savoyen und Prinz von Neapel, ist friedlich in Genf im Kreise seiner Familie entschlafen“, heißt es in einer kurzen Mitteilung des Königshauses von Savoyen. Ort und Zeitpunkt der Beerdigung sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

    Victor Emmanuel von Savoyen wurde am 12. Februar 1937 in Neapel geboren und war der Sohn von König Umberto II, der den italienischen Thron nur von Mai bis Juni 1946 innehatte. Der Prinz mußte Italien im Alter von neun Jahren verlassen, nachdem er mit allen männlichen Nachkommen des Königshauses durch die Verfassung von 1946 verbannt worden war, um die Kollaboration seines Großvaters, Viktor Emanuel III. mit dem faschistischen Regime von Benito Mussolini zu bestrafen.

    Er konnte erst im Dezember 2002 in sein Heimatland zurückkehren, nachdem das italienische Parlament der Aufhebung seines Exils zugestimmt hatte. Um diese Aufhebung zu erhalten, musste Victor Emmanuel der italienischen Republik Treue schwören, was er lange Zeit abgelehnt hatte.

  • Lehrerstreik: Laut Gewerkschaften befinden sich 47% der Lehrer an Mittelschulen und Gymnasien im Streik

    Lehrerstreik: Laut Gewerkschaften befinden sich 47% der Lehrer an Mittelschulen und Gymnasien im Streik

    Das Bildungsministerium hingegen spricht von einer Streikbeteiligung der Lehrkräfte von 20,26%. Die französischen Lehrer streiken am heutigen Donnerstag, um der Regierung „eine Warnung“ bezüglich der Arbeitsbedingungen, der Gehälter und der öffentlichen Schule zukommen zu lassen. In ganz Frankreich sind mehrere Demonstrationen geplant. „47% des Personals an den Mittelschulen und Gymnasien streiken, mehr als jeder zweite Lehrer in den Mittelschulen, wo die Wut sehr groß ist“, sagte Sophie Vénétitay, Generalsekretärin der Lehrer-Gewerkschaft Snes-FSU, am Donnerstag, dem 1. Februar, auf dem Sender Franceinfo. Das Bildungsministerium spricht seinerseits von einer durchschnittlichen Streikquote von 20,26%. In den Vor- und Grundschulen meldet das Ministerium eine durchschnittliche Streikquote von 20,11% und in den Sekundarschulen und Gymnasien eine durchschnittliche Streikquote von 20,40%. Die Wut der Lehrer wurde insbesondere durch die jüngsten Äußerungen der neuen Bildungsministerin Amélie…

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  • Automobil: Verkaufszahlen von Luxusautos mit Verbrennermotor steigen trotz Klimakrise

    Automobil: Verkaufszahlen von Luxusautos mit Verbrennermotor steigen trotz Klimakrise

    Der Markt für Luxusautos mit Verbrennermotor ist ein echter Erfolg, und das, obwohl sie umweltschädlich sind. Der Kauf dieser Fahrzeuge ist für viele Reiche sogar zu einer Geldanlage geworden.

    Schlanke Linien, ausgeklügeltes Design: Sie fallen immer auf. Luxusautos sind ein Symbol für Geschwindigkeit und Reichtum und faszinieren die Menschen nach wie vor. Sie werden für bis zu zwei Millionen Euro verkauft und ihre Verkaufszahlen sind trotz der Klimakrise gestiegen. Auf der Automobilmesse in Montpellier (Hérault) haben sich alle Edelmarken eingefunden, um ihre schönsten Modelle zur Schau zu stellen und ihre Beliebtheit zu testen.

    Ein Markt, der seine Kunden verführt
    Auf der Messe bewundern Besucher die Luxusautos: „Oft hat man das Bild eines Kunstwerks vor Augen, das eingerahmt ist, hier sehe ich ehrlich gesagt dasselbe“, sagt ein junger Mann auf dem Sender France 2 und zeigt auf ein brandneues rotes Auto. Ein anderer Mann stellt diese Autos ebenfalls in den Rang eines Kunstwerks: „Es ist wie ein Gemälde, wenn man ein Auto wie dieses sieht, ist es wirklich prestigeträchtig“. Der Markt für Luxusautos zieht immer mehr solvente Kunden an: Der Verkauf von Neuwagen ist um 20 % gestiegen.