Kategorie: Gesellschaft

  • Eltern sind des Gesundheitsprotokolls überdrüssig und schreiben falsche Bescheinigungen für Selbsttests aus

    Eltern sind des Gesundheitsprotokolls überdrüssig und schreiben falsche Bescheinigungen für Selbsttests aus

    Seit zwei Wochen müssen sich Schüler, die als Kontaktfälle identifiziert wurden, bis zu drei Mal zu Hause testen, bevor sie wieder in den Unterricht gehen dürfen. Ein Zwang, den einige Familien zu umgehen beschlossen haben. Wie viele andere Kinder in dieser Schule in Boulogne-Billancourt (Hauts-de-Seine) in den letzten Tagen hatte auch Mathildes Tochter in der zweiten Januarwoche einen Kontaktfall. Sie hätte sich also zu Hause mehreren Selbsttests unterziehen sollen, aber die Mutter gibt gegenüber Franceinfo zu: „Ich habe es nicht getan. Es war mitten am Wochenende, da habe ich es nicht gemacht“. Gemäß dem neuesten Gesundheitsprotokoll, das seit dem 3. Januar in Kraft ist, müssen Schulkinder, die Kontaktfälle sind, am selben Tag, an dem sie mit einer positiv getesteten Person zusammen waren, einen Selbsttest durchführen, einen weiteren am zweiten Tag, wenn sie positiv sind, und einen dritten vier Tage später, wenn der zweite Test ebenfalls positiv war. Die Eltern müssen dann eine eides…

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  • Covid-19: Weiterer Aktionstag der Lehrer

    Covid-19: Weiterer Aktionstag der Lehrer

    Nach einem ersten Streiktag am 13. Januar sind die Lehrer am Donnerstag erneut zu Demonstrationen aufgerufen, um gegen den Umgang der Regierung mit der Gesundheitskrise zu protestieren. Die Lehrer bereiten sich am Donnerstag, den 20. Januar, auf einen weiteren Aktionstag vor, um gegen den Umgang mit…

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  • Schauspieler Gaspard Ulliel stirbt nach einem Skiunfall. Er war 37 Jahre alt.

    Schauspieler Gaspard Ulliel stirbt nach einem Skiunfall. Er war 37 Jahre alt.

    Gaspard Ulliel wurde am Dienstag Opfer eines schweren Sturzes beim Skifahren. Der Schauspieler Gaspard Ulliel starb im Alter von 37 Jahren am Mittwoch, dem 19. Januar, im Universitätskrankenhaus von Grenoble, nachdem er am Dienstagnachmittag in La Rosière in Savoyen einen Skiunfall erlitten hatte. L…

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  • Schauspieler Gaspard Ulliel bei Skiunfall schwer verletzt

    Schauspieler Gaspard Ulliel bei Skiunfall schwer verletzt

    Der Schauspieler war bewusstlos, als die Rettungskräfte eintrafen. Er hat ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Der Schauspieler Gaspard Ulliel befindet sich in ernstem Zustand im CHU in Grenoble (Isère), nachdem er am Dienstag um 16 Uhr im savoyischen Skiort La Rosière beim Skifahren gestürzt …

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  • Etwa zehn Milliarden Euro Sozialleistungen werden jedes Jahr in Frankreich nicht beansprucht

    Etwa zehn Milliarden Euro Sozialleistungen werden jedes Jahr in Frankreich nicht beansprucht

    Viele Franzosen fordern die Sozialhilfe, auf die sie eigentlich Anspruch haben, nicht ein.

    Wie Le Parisien berichtet, hat die Plattform Mes-allocs.fr versucht, für die wichtigsten Sozialleistungen den Prozentsatz der Franzosen zu ermitteln, die sie nicht beantragen, obwohl sie eigentlich Anspruch darauf haben. Das Ergebnis: Mindestens zehn Milliarden Euro an Sozialleistungen werden in Frankreich jedes Jahr von ihren potenziellen Empfängern nicht in Anspruch genommen.

    Während dieser Betrag bei einigen Sozialleistungen relativ gering ist, werden andere Möglichkeiten von den Anspruchsberechtigten  fast vollständig vernachlässigt. Beispiel: Der nicht in Anspruch genommene Betrag der Beihilfe für die Erziehung behinderter Kinder (AEEH) wird auf 85% geschätzt. Bei der Beihilfe für behinderte Erwachsene (AAH) liegt er bei 61%.

    Mes-Allocs.fr hat auch Gründe dafür gefunden: Bestimmte Hilfen, wie zum Beispiel das Mindesteinkommen RSA mit 35% Nichtinanspruchnahme oder die Aktivitätsprämie (53%), unterliegen einer vierteljährlichen Aktualisierung der Einkünfte durch den Begünstigten bei der Sozialkasse. Das scheint ein Hindernis zu ein. Während andere Leistungen, wie z. B. die Schulmittelbeihilfe, automatisch gewährt werden.

    Bei ein und derselben Art der Sozialhilfe variiert die Quote der Nichtinanspruchnahme auch zwischen den verschiedenen Departements. Beispielsweise liegt die Nichtinanspruchnahme der Beihilfe für behinderte Erwachsene im Departement Ain bei 73%, im Departement Aude dagegen nur bei 39%.

  • Covid-19 in der Schule: Erneuter Streikaufruf der Gewerkschaften für den 20. Januar

    Covid-19 in der Schule: Erneuter Streikaufruf der Gewerkschaften für den 20. Januar

    Die Gewerkschaften FSU und Sud-éducation rufen die Lehrkräfte dazu auf, am Donnerstag, den 20. Januar, erneut in den Streik zu treten, um das ihrer Meinung nach ungenügende Vorgehen gegen Covid-19 in der Schule anzuprangern. Die Lehrkräfte sind erneut aufgerufen, am Donnerstag, den 20. Januar, die Arbeit niederzulegen, um ihrer Unzufriedenheit mit den von der Regierung angekündigten Maßnahmen zur Unterstützung der Schulen bei der Bewältigung der Covid-19-Welle Ausdruck zu verleihen. Die FSU bezeichnet in einer Mitteilung den Streiktag vom Donnerstag, dem 13. Januar, als „historisch“. Für die größte Lehrergewerkschaft „ist der Minister weit von den Erwartungen der am 13. Januar mobilisierten Kollegen entfernt“. Deshalb ruft die FSU ruft zu weiteren Streiks und Kundgebungen auf. Lesen Sie auch: Streik: Hälfte der Schulen am 13. Januar geschlossen Die Gewerkschaft teilte mit, dass 75% der Lehrkräfte am vergangenen Donnerstag dem Streikaufruf folgten, während das Bildungsministerium nur 38…

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  • Impfpass-Gegner: Nazi-Grüße mitten in Paris

    Impfpass-Gegner: Nazi-Grüße mitten in Paris

    Auf einem Foto, das in sozialen Netzwerken verbreitet wurde, sind mehrere Dutzend Menschen zu sehen, die den Nazi-Gruß ausführen. Die Polizeipräfektur von Paris hat Anzeige erstattet, nachdem am Samstag am Rande einer Anti-Impfpass-Kundgebung Nazi-Grüße gezeigt worden waren. „Dieses Foto, das am Rande der Anti-Impfpass-Demonstration der sogenannten Bewegung ‚Les Patriotes‘ aufgenommen wurde, schockiert zu Recht sehr“, äussrte sich Innenminister Gérald Darmanin am Sonntag, 16. Januar. „Auf meine Bitte hin hat die Polizeipräfektur eine Meldung an die Justiz gemacht, damit alle notwendigen Schritte eingeleitet werden“, schrieb er auf Twitter.

    Auf einem in den sozialen Netzwerken verbreiteten Foto ist eine Gruppe von mehreren Dutzend Personen zu sehen, die mit dem sogenannten Hitlergruß marschiert. Bei der von Les Patriotes organisierten Kundgebung wurde auch ein Team von Videojournalisten der Nachrichtenagentur AFP mit dem Tod bedro…

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  • Marseille: Polizei findet dank Snapchat gefangene und vergewaltigte Teenagerin

    Marseille: Polizei findet dank Snapchat gefangene und vergewaltigte Teenagerin

    Ein 14-jähriges Mädchen, das in einem Gebäude im 15. Bezirk von Marseille gefangen gehalten und vergewaltigt wurde, konnte dank des sozialen Netzwerks Snapchat am Freitag, 14. Januar, von der Polizei befreit werden. Eine 14-jährige Ausreißerin aus der Region Ardèche wurde in Marseille von zwei Männern gefangen gehalten und vergewaltigt. Am Freitag, dem 14. Januar, konnte sie schließlich befreit werden, nachdem sie die Polizei zu den mutmaßlichen Tätern geführt hatte, indem sie die Ortung ihres Telefons über soziale Netzwerke aktivierte. Das Mädchen wurde seit Montag, dem 10. Januar, vermisst. Am vergangenen Freitag gegen 5 Uhr morgens erreichte die Polizei, die von der Mutter des Mädchens kontaktiert worden waren, die Jugendliche per SMS, da sie nicht laut telefonieren konnte. Das Mädchen berichtete den Polizeibeamten, dass sie gefangen gehalten, vergewaltigt, geschlagen und möglicherweise unter Drogen gesetzt wurde, habe aber keine Ahnung, wo sie sich befindet. Glücklicherweise kamen die Polizisten auf die Idee, Snapchat zu benutzen. Durch die Aktivierung der Standortbestimmung des Telefons in dem Netzwerk konnten sie feststellen, dass sich das Mädchen in einem Gebäude im 15. Arrondissement, in einer Siedlung in den nördlichen Stadtteilen von Marseille, aufhielt. Die Ermittler klopften an alle Türen der Apartements in dem Gebäude, bis die Minderjährige ihnen per Nachricht über das soziale Netzwerk bestätigte, dass sie sich vor der Wohnung befanden, in der sie gefangen gehalten wurde. Das unter Schock stehende Mädchen wurde sofort nach seiner Befreiung in ein Krankenhaus in Marseille eingeliefert. Die Minderjährige ist inzwischen wieder bei ihrer Familie. Zwei Männer wurden festgenommen In Marseille hatte die Jugendliche Ausreisserin auf einer Party einen 26-jährigen Mann kennengelernt, der ihr anbot, sie bei sich aufzunehmen. Sie folgte ihm daraufhin in eine Wohnung, in der sich ein weiterer 64-jähriger Mann befand. Nach Angaben des Opfers haben die beiden Männer sie dazu gebracht, Cannabis zu rauchen, bevor sie sie abwechselnd vergewaltigten. Die beiden Männer wurden am Freitag in der Wohnung, in der das Mädchen gefunden worden war, festgenommen und am Sonntag wegen „Gruppenvergewaltigung einer Minderjährigen und Freiheitsberaubung“ der Staatsanwaltschaft Marseille vorgeführt.
  • Der berühmte italienische Modedesigner Nino Cerruti stirbt im Alter von 91 Jahren

    Der berühmte italienische Modedesigner Nino Cerruti stirbt im Alter von 91 Jahren

    Der berühmte italienische Modedesigner Nino Cerruti starb im Alter von 91 Jahren, wie italienischen Medien meldeten. Sein Tod ereignete sich in einem Krankenhaus in Vercelli, Piemont (Nordwesten), wo er sich wegen einer Hüftoperation aufhielt, wie der Corriere della Sera berichtete. „Ein Monument u…

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  • Hérault: Ein Doppelmord erschüttert das Dorf Roujan

    Hérault: Ein Doppelmord erschüttert das Dorf Roujan

    In Roujan (Hérault), dem Schauplatz eines Feminizids mit anschließendem Mord, herrscht Fassungslosigkeit. Ein Mann tötete seine Lebensgefährtin mit mehreren Messerstichen. Eine Nachbarin im Alter von etwa 20 Jahren, die dazwischen gehen wollte, wurde ebenfalls getötet.

    Der Doppelmord ereignete sich in einem Gebäude im Ortszentrum von Roujan, im Departement Hérault, nördlich von Béziers. Am Freitag, dem 14. Januar, gegen 19 Uhr wurde eine erste Frau von einem etwa 20-jährigen Mann erstochen, bei dem es sich um ihren Lebensgefährten handeln soll. Eine Nachbarin aus dem oberen Stockwerk, die durch die Schreie alarmiert wurde, eilte zum Tatort und wurde ebenfalls erstochen. Der Mann flüchtete in das Restaurant seiner Eltern, das sich im Haus direkt gegenüber befindet, bevor er festgenommen wurde.

    Lesen Sie auch: Hérault: Zwei Frauen mit Messern getötet – ein Mann festgenommen

    Klärung der genauen Umstände
    Laut dem Staatsanwalt von Béziers, Raphaël Balland, „gab es nie einen Verdacht auf Gewalt in der Ehe“. Das Opfer war in der Gemeinde gut bekannt, die Bewohner sind schockiert. „Das ist ein super freundlicher Ort und direkt nebenan werden zwei junge Frauen ermordet“, beklagt ein Einwohner. In Polizeigewahrsam gab der Mann gegenüber den Ermittlern an, unter psychologischen Problemen zu leiden. Die Gendarmen versuchen nun, die genauen Umstände des Doppelmords zu klären.