Kategorie: Gesellschaft

  • Hérault: Zwei Frauen mit Messern getötet – ein Mann festgenommen

    Hérault: Zwei Frauen mit Messern getötet – ein Mann festgenommen

    Am Freitag wurden zwei Frauen am frühen Abend in Roujan (Hérault) mit einem Messer getötet. Der Täter könnte der Freund eines der beiden Opfer gewesen sein. Ein Mann wurde von der Gendarmerie festgenommen.

    Am Freitag wurden in Roujan (Hérault) zwei Frauen, von denen die jüngere etwa 20 Jahre alt war, von einem Mann mit einem Messer getötet. Der Mann soll geflohen sein, bevor er von der Gendarmerie festgenommen wurde, berichtet die Zeitung Midi Libre.

    Laut Midi Libre handelt es sich bei dem festgenommenen Verdächtigen um den Ex-Freund eines der Opfers.

    Möglicherweise fünfter Frauenmord in diesem Jahr
    Der junge Mann wurde gegen 19.00 Uhr in Polizeigewahrsam genommen und soll zuvor seinen Angehörigen erklärt haben, „dass er Mist gebaut hat“. Laut Staatsanwaltschaft muss die Tatwaffe – es handelt sich zweifellos um ein Messer – noch gefunden werden. Das zweite Opfer, dessen Identität die Ermittler am Freitagabend noch nicht ermittelt hatten, könnte eine Nachbarin der jungen Frau sein, so der Staatsanwalt.

    Weder der mutmaßliche Mörder noch seine Lebensgefährtin waren der Polizei oder der Gendarmerie bisher bekannt, „weder als Täter noch als Opfer“, betonte der Staatsanwalt von Béziers.

    Laut der jüngsten Bilanz des Innenministeriums starben im Jahr 2020 mindestens 102 Frauen durch ihre Partner oder Ex-Partner. Im Jahr 2019 waren es 146.

    Sollte sich die Tat in Roujan bestätigen, wäre es mindestens der fünfte Frauenmord in diesem Jahr, nachdem seit dem 1. Januar bereits vier Frauen von ihren Partnern oder Ex-Partnern getötet wurden, und zwar in Maine-et-Loire, Meurthe-et-Moselle, Seine-Saint-Denis und Nizza in den Alpes-Maritimes.

  • Covid-19: 14.380 Klassen geschlossen – ein Rekord seit Frühjahr 2020

    Covid-19: 14.380 Klassen geschlossen – ein Rekord seit Frühjahr 2020

    Insgesamt wurden in den letzten sieben Tagen mindestens 331.715 Schülerinnen und Schüler positiv auf Covid-19 getestet. Laut einer Mitteilung des Bildungsministeriums vom Freitag, den 14. Januar, sind 14.380 Klassen geschlossen, gegenüber 9.202 in der vergangenen Woche. Grund dafür ist die sehr hohe Zahl von Covid-19-positiven Schülern und der durch Omikron-Ansteckungen bedingten Abwesenheit von Lehrern oder Personal, geschlossen werden mussten. Insgesamt wurden 331.715 Schüler positiv getestet, eine Zahl, die ausschließlich auf freiwilligen Angaben der Betroffenen beruht und wahrscheinlich in Wirklichkeit sehr viel höher ist. Auf Seiten des Bildungspersonals meldeten mehr als 25.500 Personen eine Infektion mit Covid-19. Landesweit sind mindestens 226 von 59.650 Schulen vollständig geschlossen, was 0,38% der öffentlichen und privaten Schulen entspricht….

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  • Schulen: Jean-Michel Blanquer verspricht mindestens 8.000 neue Mitarbeiter

    Schulen: Jean-Michel Blanquer verspricht mindestens 8.000 neue Mitarbeiter

    Der Bildungsminister kündigte insbesondere die Einstellung von 1.700 „Mediatoren zur Bekämpfung des Coronavirus“, 1.500 Lehrkräften und 1.500 zusätzlichen Verwaltungskräften an, die Schulleiter und Schulleiterinnen unterstützen sollen. Mindestens 8.000 zusätzliche Arbeitskräfte werden in Kürze in Bildungeinrichtungen eingestellt, um die Gesundheitskrise zu bewältigen. Dies berichtete Franceinfo am Freitag nach den Ankündigungen von Bildungsminister Jean-Michel Blanquer, der sich am Donnerstagabend zu den Lehrerstreiks geäußert hatte. Lesen sie auch: Lehrerstreik: Massenmobilisierung in ganz Frankreich Zu den angekündigten Verstärkungen gehören 1.500 Assistenten für Erziehung, Lehr- und Aufsichtspersonen, die die Teams in den Collèges und Lycées verstärken werden. Das kündigte der Bildungsminister nach einem Treffen mit den Gewerkschaften an. Zweitens werden 1.500 zusätzliche Verwaltungsangestellte die Schulleitungen unterstützen, und für die Umsetzung des Gesundheitsprotokolls in den B…

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  • Lehrerstreik: Massenmobilisierung in ganz Frankreich

    Lehrerstreik: Massenmobilisierung in ganz Frankreich

    Am Donnerstag, dem 13. Januar, haben alle Lehrergewerkschaften zum Streik in den Schulen, Sekundarschulen und Gymnasien aufgerufen. Am Donnerstag, dem 13. Januar, werden sich in La Courneuve im Département Seine-Saint-Denis Eltern und Schüler an den Schulen der Stadt auf einen massiven Streik der Lehrer einstellen müssen. „12 von 14 Lehrern werden heute streiken, in dieser Grundschule werden nur zwei Klassen geöffnet bleiben“, erklärt Madjid Khiat, Journalist bei France Télévisions. „Alle Elternverbände in Frankreich unterstützen den Streik, der das gesamte Bildungswesen mobilisiert […] unser Verband wird ab 14 Uhr auf der Straße demonstrieren“, antwortet ihm Wilfried Serisier, Elternteil und Mitglied des Elternverbandes FCPE 93. Die Eltern sind entnervtAber warum unterstützen die Eltern diese Bewegung? „Die Eltern sind entnervt, weil wir ein Gesundheitsprotokoll anwenden müssen, das sich jeden Tag ändert. Es führt zu täglichen Schwierigkeiten für die Eltern“, fügt Wilfried Serisier …

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  • Streik in den Schulen: Was ist an diesem Donnerstag zu erwarten?

    Streik in den Schulen: Was ist an diesem Donnerstag zu erwarten?

    Die Lehrergewerkschaften rechnen mit einer starken Mobilisierung ihrer Mitglieder am Donnerstag, um gegen den Umgang mit der Gesundheitskrise an den Schulen zu protestieren.  Für diesen Donnerstag ist ein massiver Streik im Bildungswesen geplant. Etwa 75% der Lehrkräfte sollen sich im Streik befinden und die Hälfte der Schulen sollen laut Gewerkschaften geschlossen bleiben. Der Streik ist der Höhepunkt der Turbulenzen eines insgesamt unruhigen Schuljahresbeginns, der durch drei Änderungen des Gesundheitsprotokolls innerhalb einer Woche gekennzeichnet ist. „Aufgrund der späten Ankunft der Gesundheitsempfehlungen des Hohen Rates (am 31. Dezember) (…) mussten wir uns ständig anpassen“, rechtfertigte Regierungssprecher Gabriel Attal gestern im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats. Lesen Sie auch: Streik: Hälfte der Schulen am 13. Januar geschlossen Wird der Mindestbetreuungsdienst aufrechterhalten? In Frankreich ist der Mindestbetreuungsdienst in den Schulen eine gesetzliche Verpflichtung: Die Gemeinden müssen an Streiktagen in den Vor- und Grundschulen Betreuungen für die Schüler bereitstellen. Der Mindestbetreuungsdienst wird nur dann eingerichtet, wenn mehr als 25% der Lehrkräfte an einer Schule streiken. In der Praxis wird bei dem Betreuungsdienst Kinder aus mehreren verschiedenen Klassen zusammengefasst. Das Gesundheitsprotokoll, das heute in den Schulen Frankreichs Pflicht ist, lässt es jedoch nicht zu, dass Schüler aus verschiedenen Klassen zusammengeführt werden. Viele Gemeinden in Frankreich werden daher nicht in der Lage sein, den Mindestbetreuungsdienst zu gewährleisten. Insgesamt sind in Frankreich etwa 100 Protestversammlungen geplant, die in grösseren Städten des Landes stattfinden werden. Die Gewerkschaft Unsa Éducation hat auf ihrer Website eine Frankreichkarte mit allen für Donnerstag, den 13. Januar, geplanten Demonstrationen veröffentlicht.
  • Streik: Hälfte der Schulen am 13. Januar geschlossen

    Streik: Hälfte der Schulen am 13. Januar geschlossen

    Der für Donnerstag, 13. Januar, angesetzte Streik in den französischen Schulen wird voraussichtlich stark befolgt werden. Der Protest der Lehrer richtet sich vor allem gegen den Umgang der Regierung mit der Gesundheitskrise in den Schulen. Die Beschäftigten im Bildungswesen sind für Donnerstag, 13. Januar, zum Streik aufgerufen. Die Gewerkschaft SNUipp-FSU hat dazu aufgerufen und möchte nicht nur „ein unbeschreibliches Chaos“ angesichts der Covid-Epidemie anprangern, sondern auch „die Bedingungen für eine sichere Schule unter Omikron“ erreichen. Mehrere andere Gewerkschaften haben sich diesem Streikaufruf angeschlossen. Die Mobilisierung wird vor allem in den Grundschulen und Kindergärten stark sein: Die SNUipp-FSU rechnet mit einer Streikquote von 75%, etwa die Hälfte der Schulen wird am Donnerstag geschlossen bleiben. Betroffene Eltern wurden bis Dienstag Abend informiert, ob die Lehrer ihrer Kinder streiken werden. Lehrer sind verpflichtet, ihre Vorgesetzten mindestens 48 Stunden im…

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  • Covid-19: Schulkantinen stehen vor Personalmangel

    Covid-19: Schulkantinen stehen vor Personalmangel

    Von Covid-19 betroffenes Kantinenpersonal muss sich zu isolieren. Und deswegen sind Schließungen von Schukantinen nicht mehr zu vermeiden.

    In dieser kleinen Gemeinde in der Nähe von Dijon (Côte-d’Or) spielt der Bürgermeister den Kantinenwirt: Auch das Personal der Schulkantinen bleibt von der Omikron-Welle nicht verschont, drei von sechs Angestellten fehlen. Alle packen mit an, sogar die Sekretärin des Bürgermeisters. „Es läuft gut, wir sind es gewohnt, uns gegenseitig zu helfen, wenn jemand fehlt, wir sind vielseitig einsetzbar“, sagt Agnès Noirot gegenüber France 2. Bei mehr als 230.000 Ansteckungen pro Tag in Frankreich ist Not am Mann, und manche Gemeinden versuchen verzweifelt, neue Mitarbeiter einzustellen.

    In Straßburg (Bas-Rhin) sind 16 von 46 Kantinen geschlossen, obwohl Personal eingestellt worden war, um die Gesundheitsvorschriften einzuhalten. Das Problem in den Kantinen in Straßburg wird voraussichtlich noch bis zu den Februarferien fortbestehen. Für die Eltern ist es oft schwierig, sich zu organisieren.

  • Gewalt gegen Abgeordnete: Laut Gérald Darmanin wurden bereits über 300 Anzeigen erstattet

    Gewalt gegen Abgeordnete: Laut Gérald Darmanin wurden bereits über 300 Anzeigen erstattet

    Der Innenminister und der Justizminister traffen am Dienstag mit dem Präsidenten der Nationalversammlung zusammen, um eine Bestandsaufnahme der Gewalt gegen Abgeordnete vorzunehmen. Nach Angaben des Innenministers sind seit Inkrafttreten des Gesundheitspasses über 300 Anzeigen wegen „Todesdrohungen“ von Abgeordneten eingegangen. „Wir haben heute mehr als 300 Klagen, die von Abgeordneten der Nationalversammlung eingereicht wurden, weil sie Todesdrohungen erhalten haben“, berichtete Gérald Darmanin am Dienstag, 11. Januar, auf RTL, einen Tag nachdem der LREM-Abgeordnete für Saint-Pierre und Miquelon, Stéphane Claireaux, von Demonstranten, die gegen den Gesundheitspass protestierten, angegriffen wurde. Auf Anfrage der AFP erklärte das Büro des Innenministers, dass die Anzeigen ab Juli 2020 eingereicht worden sei. Außerdem wurden, ebenfalls nach Angaben des Innenministeriums, seit Anfang 2022 bereits 60 Abgeordnete bedroht. Auf RTL sagte Gérald Darmanin, dass er eine „Zunahme“ solcher Droh…

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  • Hunderte von Menschen bei Trauerfeier der an Covid verstorbenen Bogdanoff-Brüder

    Hunderte von Menschen bei Trauerfeier der an Covid verstorbenen Bogdanoff-Brüder

    Zur Beerdigung der an Covid-19 verstorbenen Bogdanoff-Brüder kamen am Montag in Paris Angehörige und Hunderte von Fans zusammen.

    Zwei identische Leichenwagen, zwei identische helle Eichensärge: Zur Trauerfeier für die Zwillingsbrüder Bogdanoff, die im Abstand von sechs Tagen an Covid verstorben waren, versammelten sich am Montag in der Pariser Kirche La Madeleine Angehörige und Hunderte von Menschen.

    Lesen Sie auch: Die exzentrischen Bogdanoff-Zwillinge sterben innerhalb einer Woche an Covid

    Der Sänger Francis Lalanne, der zu einem Sprachrohr der Impfgegner wurde und ohne Maske erschien, der Schriftsteller Raphaël Enthoven, der ehemalige Minister Luc Ferry und die Moderatoren Cyril Hanouna und Julien Lepers gehörten zu den Menschen, die sich von Igor und Grischka, den berühmtesten Zwillingen des französischen Fernsehens, die durch die Science-Fiction-Sendung „Temps X“ auf TF1 bekannt geworden waren, verabschieden wollten. Fast tausend anonyme Fans waren ebenfalls bei der für alle offenen Trauerfeier anwesend, bevor die Brüder am Mittwoch im engsten Familienkreis auf dem Friedhof von Saint-Lary (Gers), dem Dorf ihrer Geburt, beigesetzt werden.

    Die Messe begann gegen 15:00 Uhr in der Kirche La Madeleine, in der unter anderem die Beerdigung von Johnny Hallyday im Dezember 2017 stattgefunden hatte. Auf dem Messbuch war ein Foto der Zwillinge mit dem ihnen zugeschriebenen Satz „Im Universum ist nichts unmöglich!“ abgebildet. „Igor und Grischka haben den Himmel erforscht. Ihre Wissenschaft hat sie zur Existenz Gottes geführt“, betonte der Priester in seiner Predigt. Ein Freund der Familie, der sich als Astrophysiker vorstellte, bedauerte, dass die Forschungen der Bogdanoff-Brüder umstritten waren, und betonte, dass „dies sie verletzt hat, obwohl sie große Wissenschaftler waren“.

    Kein Familienmitglied oder Freund sprach jedoch über den Grund für ihren Tod. Igor und Grichka Bogdanoff waren nicht geimpft und erkrankten um den 15. Dezember an Covid, mussten daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert und in ein künstliches Koma versetzt werden. „Die Dinge haben sich verschlechtert. Das ist das Schicksal. Sie konnten nicht länger getrennt sein…. Im Krankenhaus wurden sie sehr umsorgt! Bis zum Schluss übermittelten sie sich gegenseitig Nachrichten aus einigen Zimmern Entfernung …“, sagte Amélie de Bourbon-Parme, Ex-Ehefrau von Igor Bogdanoff, in der vergangenen Woche.

    Igor Bogdanoff starb am vergangenen Montag im Alter von 72 Jahren, weniger als eine Woche nach seinem Bruder Grichka. Die in Frankreich sehr bekannten Zwillinge erlebten ihren Höhepunkt in den 1980er Jahren mit einer Fernsehsendung über futuristische Zukunftsvisionen, bevor sie wegen Unglaubwürdigkeit ihrer Arbeiten kritisiert und wegen ihres veränderten Aussehens, das sie selbst als „außerirdisch“ bezeichneten, in der Presse verspottet wurden.

  • Covid-19: Was sind eigentlich die Argumente der Impfpassgegner?

    Covid-19: Was sind eigentlich die Argumente der Impfpassgegner?

    Am Samstag, dem 8. Januar, marschierten in ganz Frankreich wieder Gegner des Impfpasses auf. Sie sind eine heterogene Gruppe, in der mehrere Linien nebeneinander existieren. Was sind ihre hauptsächlichen Beweggründe? Mehr als 100.000 Menschen marschierten am Samstag, 8. Januar, um gegen den Impfpass zu protestieren. Was sind ihre Argumente? Eine Demonstrantin sagt gegenüber France 2: „Es ist unser Leben, es gehört uns“, und eine andere Frau fordert ihr Recht auf „Bewegungsfreiheit“. „Wir sind nicht gegen Impfungen, wir sind für das Recht zu wählen“, beteuert ein Mann. Viele stehen dem Impfstoff skeptisch gegenüber. Andere hingegen stehen dem Impfstoff skeptisch gegenüber. „Ich habe nicht vor, mich impfen zu lassen, solange ich keine Garantie dafür habe, dass der Impfstoff seinen Zweck erfüllt“, gesteht eine Demonstrantin. Andere wiederum, die geimpft sind, scheinen von einem breiteren politischen Misstrauen geleitet zu sein. „Obwohl wir geimpft sind, ist mir die Art und Weise, wie die …

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