Kategorie: Gesellschaft

  • Kaufkraftverlust: Gemeinden verteilen Lebensmittelschecks

    Kaufkraftverlust: Gemeinden verteilen Lebensmittelschecks

    Französische Gemeinden haben bereits damit begonnen, Lebensmittelgutscheine zu verteilen, um ihren Bewohnern zu helfen, den Kaufkraftverlust durch die Inflation zu bewältigen. Einige Rathäuser haben damit begonnen Lebensmittelschecks zu verteilen, um ihren Einwohnern zu helfen. Mit ihrer Rente von 900 Euro pro Monat ist diese Hilfe zum Beispiel für Bernadette Chacornac sehr willkommen. Sie erhielt einen Scheck über 30 Euro, den sie für ihre Einkäufe verwenden kann. „Alles ist teurer geworden, alles, sogar die Nudeln. Das hat uns sehr geholfen (…) Ich habe meinen Lebensgefährten, ich habe meinen Sohn, also alle drei zusammen, das kostet Geld“, sagt sie gegenüber France 2. Die Hilfe, die nicht an Einkommens- oder Altersgrenzen gebunden ist, kostet die Gemeinde 4.000 Euro. Anstieg der Lebensmittelpreise „Die Lebensmittelpreise sind in den letzten Wochen und Monaten schrecklich gestiegen, und ich denke, das ist erst der Anfang. Also haben wir auf den Scheck für Lebensmittel gesetzt“, er…

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  • Entführte und vergewaltigte Minderjährige: Reicher CEO der Versicherungsgruppe Assu 2000 inhaftiert

    Entführte und vergewaltigte Minderjährige: Reicher CEO der Versicherungsgruppe Assu 2000 inhaftiert

    Jacques Bouthier, 75, Chef der Gruppe Assu 2000 und einer der 500 reichsten Menschen Frankreichs, wurde am Samstag zusammen mit fünf weiteren Personen im Rahmen einer Untersuchung wegen „Menschenhandel“ , „Vergewaltigung von Minderjährigen“, „Förderung der Prostitution von Minderjährigen“ und „sexueller Übergriffe auf Minderjährige unter 15 Jahren“ angeklagt und inhaftiert. Ein sehr reicher französischer Geschäftsmann, der eine große Versicherungsgruppe leitet, hat sich äußerst skandalösen Praktiken hingegeben. Der 75-jährige Jacques Bouthier, Leiter der Gruppe Assu 2000 und einer der reichsten Männer Frankreichs, wurde am Samstag zusammen mit fünf weiteren Personen im Rahmen einer Untersuchung wegen „Menschenhandel“, „Vergewaltigung von Minderjährigen“, „Förderung der Prostitution von Minderjährigen“ und „sexueller Übergriffe auf Minderjährige unter 15 Jahren“ angeklagt und inhaftiert. Die Angeklagten werden außerdem der „kriminellen Vereinigung zur Begehung des Verbrechens der Entführung und Freiheitsberaubung in organisierter Bande und des Besitzes von kinderpornografischen Bildern“ verdächtigt. Die sechs Personen wurden noch am Tag ihrer Festnahme unter Anklage gestellt und in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittlungen gegen Bouthier begannen im März 2022, als sich eine 22-jährige Frau bei der Pariser Polizei meldete und erklärte, dass sie seit fünf Jahren „Gefangene“ eines sehr reichen Mannes sei, der sie mehrfach vergewaltigt habe. Da sie nach ihren Angaben „zu alt für ihn“ geworden sei, sei die junge Frau gezwungen worden, eine „Ersatzfrau“ zu finden, die ihre Nachfolge antreten sollte. Eine 14-jährige Jugendliche nahm daraufhin ihren Platz in einer Wohnung Bouthiers ein. Der Klägerin gelang es, Bouthier und die Minderjährige in einem Bett zusammen zu filmen. Das Video übergab sie im Zuge ihre Anzeige den Ermittlern. Jacques Bouther wird ausserdem verdächtigt, dass er nach erfolgter Anzeige ein Team von „Spezialisten“ zusammenstellen wollte, um die junge Frau zu entführen, das Video zu entwenden und sie zu zwingen, Frankreich zu verlassen. Das jedenfalls meldet der Sender RTL. Zu diesem Zweck soll der 70-Jährige seine Ehefrau, zwei Angestellte seiner Firma, eine andere junge Frau, die der Klägerin nahestand, sowie einen ehemaligen Gendarmen der Einsatzgruppe GIGN um Hilfe gebeten haben. Alle diese Personen wurden am Samstag angeklagt und inhaftiert. Mindestens sieben junge Frauen, Minderjährige oder junge Volljährige, sollen sich nacheinander in einer Wohnung Bouthiers aufgehalten haben. Die Ermittlungen wurden der Brigade für den Schutz von Minderjährigen der Pariser Kriminalpolizei anvertraut. Eines der 500 größten Vermögen Frankreichs Im Jahr 2020 setzte das Magazin Challenges den Manager mit einem geschätzten Vermögen von 160 Millionen Euro auf Platz 487 seiner Rangliste der größten Vermögen Frankreichs. Die 1975 gegründete und von Jacques Bouthier geleitete Gruppe Assu 2000, die im Januar dieses Jahres in Vilavi umbenannt wurde, bezeichnet sich selbst als den „ersten Expertenmakler für Versicherungen und Kredite, der Privatpersonen in Frankreich gewidmet ist“ und behauptet, 1.800 Mitarbeiter zu beschäftigen und 163 Millionen Euro Umsatz zu erreichen.
  • Cannes: Schauspielerin Sharon Stone setzt sich für humanitäre Zwecke ein

    Cannes: Schauspielerin Sharon Stone setzt sich für humanitäre Zwecke ein

    „Ich finde, dass Berühmtheit an sich, wenn sie nicht einer Sache dient, eine vulgäre Sache ist“. Sharon Stone ist Ehrengast des Better World Fund der Filmfestspiele von Cannes 2022. Sie spricht über ihr Engagement im Kampf gegen AIDS.

    „Ich möchte aus meiner Anwesenheit hier kein politisches Manifest machen“
    „Ich engagiere mich seit Jahrzehnten im Kampf gegen AIDS. Dieser Kampf war schon immer in meinem Leben präsent“. Die amerikanische Schauspielerin Sharon Stone, die derzeit in Cannes für den Better World Fund arbeitet, spricht über ihr Engagement.

    „Die Themen Gesundheit und Menschenrechte begleiten mich täglich. Ich denke, dass diese Probleme die ganze Welt betreffen. Wenn wir uns bewusst werden, dass die Menschheit uns alle angeht, wird es immer weniger Kriege geben“, erklärt die Schauspielerin.

    „Ich denke, das Wichtigste, was wir tun müssen, ist, aufeinander aufzupassen und andere als Menschen und nicht als Objekte zu betrachten“.

  • „Feministische Gegenwehr“: Protestaktion bei den Filmfestspielen in Cannes

    „Feministische Gegenwehr“: Protestaktion bei den Filmfestspielen in Cannes

    Schwarze Kleidung und Rauch, erhobene Fäuste und eine Liste mit 129 Opfern von Frauenmorden in den Händen… Anlässlich der Filmfestspiele von Cannes 2022 haben sich das Team des Films „Riposte féministe“ und Mitglieder der Bewegung „Colleuses“ zusammengefunden, um eine ganz besondere Botschaft zu v…

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  • Fall Jubillar: Deutscher Wahrsager versichert, den genauen Ort von Delphines Leiche zu kennen

    Fall Jubillar: Deutscher Wahrsager versichert, den genauen Ort von Delphines Leiche zu kennen

    Pendel, Tarotkarten oder Hellsehen – Hellseher aller Art wollen Delphine Jubillar, die seit Dezember 2020 vermisste Krankenschwester aus dem Tarn, finden. Jetzt bietet ein Deutscher den Ermittlern seine Hilfe an und gibt sich überzeugt, dass er weiss, wo die Leiche der jungen Mutter aus Cagnac-les-Mines versteckt ist.

    Unter der Erde, in der Nähe eines Baumes? Auf dem Grund eines Brunnens oder eines Flusses im Tarn? Am Rande der umfangreichen Suche der Gendarmerie nach der Leiche von Delphine Jubillar, der Krankenschwester, die in der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 2020 in Cagnac-les-Mines verschwunden ist, mischen sich nun auch Wahrsager in die Ermittlungen ein und wollen der Justiz helfen. Es sind Wahrsager, Esoteriker, Therapeuten oder Heiler und sie behaupten, über eine spezielle Gabe zu verfügen. Alle werden von der gleichen Obsession getrieben: die Leiche der jungen Frau zu finden, deren Ehemann Cédric Jubillar, sich seit dem 18. Juni 2021 in Untersuchungshaft befindet. Der 34-jährige Cédric weist allerdings jede Beteiligung an dem Verschwinden seiner Frau zurück.

    In Deutschland ist Michael Schneider eine bekannte Persönlichkeit auf dem Gebiet der Hellseherei. Die Polizei in Deutschland hat sich bereits mehrmals an Schneider gewandt, der seine Dienste auch im Zusammenhang mit dem Fall der kleinen Maddie, die 2007 in Portugal verschwunden war, angeboten hat. „Wenn ich mir das Foto einer vermissten Person ansehe, kann ich feststellen, ob sie tot oder lebendig ist“.

  • „Während die Welt in Cannes ist, werden in der Ukraine kleine Mädchen vergewaltigt“

    „Während die Welt in Cannes ist, werden in der Ukraine kleine Mädchen vergewaltigt“

    Am Freitag, 20. Mai, rannte eine Frau auf den roten Teppich der 75. Filmfestspiele von Cannes, um die sexuelle Gewalt anzuklagen, die seit Beginn des Krieges von russischen Soldaten gegen ukrainische Frauen verübt wird. Als am Freitagabend gegen 18.30 Uhr die Stars vor dem Palais du Festival eintraf…

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  • Schulferien: Wann sollte man seinen Urlaub im Schuljahr 2022-2023 planen?

    Schulferien: Wann sollte man seinen Urlaub im Schuljahr 2022-2023 planen?

    Das Bildungsministerium hat den Schulkalender für das Jahr 2022-2023 offiziell bekannt gegeben, der 12,5 Millionen Schüler betrifft. 

    Es sind nur noch knapp sieben Wochen bis zu den Sommerferien. Aber viele Eltern schauen bereits, wie das nächste Schuljahr Ihrer Kinder aussehen wird.

    Das Bildungsministerium hat soeben den Schulkalender für das Jahr 2022-2023 veröffentlicht, der 12,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in Frankreich betrifft. Wie viele Brückentage oder verlängerte Wochenenden wird es geben? Welche positiven oder negativen Überraschungen sind für die Familien zu erwarten?

    Hier ist, was man sich merken sollte:

    Die Schüler beginnen am Donnerstag, den 1. September 2022, nach den Sommerferien wieder mit dem Unterricht und haben erst am Samstag, dem 8. Juli, also 36 Wochen später, wieder grosse Ferien. Auf dem Programm steht in diesem Schuljahr nur eine „Brücke“: der Donnerstag vor Christi Himmelfahrt, der 18. Mai. Dafür gibt es drei verlängerte Wochenenden, nämlich den 1. und 8. Mai, von denen vor allem die Zone A profitiert, sowie den Pfingstmontag, den 6. Juni, der zum schulfreien Tag erklärt wurde.

    Das beste Zeitfenster, um ein langes Wochenende zu genießen, ohne Urlaub nehmen zu müssen, ist also Christi Himmelfahrt. Wer sich am Montag, den 15. Mai, und Dienstag, den 16. Mai, oder Donnerstag, den 18. Mai, und Freitag, den 19. Mai, frei nimmt, kann sich auf fünf freie Tage freuen.

    In den Winter- und Frühlingsferien werden die Schüler in der Zone A als erste in den Genuss der Ferien kommen, und zwar vom 4. bis 19. Februar und vom 8. bis 23. April. Diese Zone A wird auch die Zone mit der kürzesten Schulzeit nach Weihnachten sein, mit nur fünf Schulwochen. Die Schülerinnen und Schüler aus den Regionen Bordeaux, Grenoble und Lyon müssen dann jedoch elf Wochen zwischen den Frühjahrs- und den Sommerferien in den Schulen schwitzen müssen.

    Die Zone C (Ile-de-France, Montpellier und Toulouse) ist das zweite Jahr in Folge die letzte, die in die Ferien fährt. Ziel ist es, die Massenankunft der Pariser in den Alpen im nächsten Winter hinauszuzögern: Die Unterkünfte sind wegen der alpinen Skiweltmeisterschaften im Februar bereits überfüllt.

    Hier die Ferientermine 2022-2023 auf einen Blick:

    • die Allerheiligenferien von Samstag, dem 22. Oktober, bis Montag, dem 7. November, für alle drei Zonen,
    • die Weihnachtsferien von Samstag, dem 17. Dezember, bis Dienstag, dem 3. Januar 2023, für alle drei Zonen,
    • die Winterferien, die je nach Zone vom 4. Februar bis zum 6. März 2023 dauern werden,
    • die Frühlingsferien vom 8. April bis 9. Mai 2023, je nach Zone,
    • die Sommerferien ab Samstag, den 8. Juli 2023, für alle drei Zonen.

    Zur Erinnerung: Zone A betrifft die Akademien Besançon, Bordeaux, Clermont-Ferrand, Dijon, Grenoble, Limoges, Lyon und Poitiers; Zone B die Akademien Aix-Marseille, Amiens, Caen, Lille, Nancy-Metz, Nantes, Nizza, Orléans-Tours, Reims, Rennes, Rouen und Straßburg; und schließlich Zone C die Akademien Paris, Créteil, Versailles, Montpellier und Toulouse.

  • Kaufkraftverlust: Franzosen kaufen weniger Kleidung

    Kaufkraftverlust: Franzosen kaufen weniger Kleidung

    Viele Franzosen sind von der Inflation und dem Mangel an Kaufkraft betroffen und sehen sich gezwungen, Ausgaben für Kleidung zu zu minimieren. Das belegen die Verkaufszahlen des Textilgewerbes, die seit Januar 2022 rückläufig sind.

    Die Leiterin eines Bekleidungsgeschäfts stellt fest, dass die Kunden seit Januar dieses Jahres nicht immer kommen. „Man kann ganze Tage damit verbringen, dass niemand in den Laden kommt“, beklagt Olivia Kharoubi gegenüber France Télévisions. Seit der Pandemie sind die Käufer seltener geworden, was geringere Umsätze zur Folge hat. Der Trend beschleunigt sich mit den steigenden Lebenshaltungskosten.

    „Kleidung und Schuhe erscheinen mir zunehmend sinnlos“, meint eine Kundin. „Ich finde sie zu teuer“, gesteht eine andere. Eine solche Situation hat die Ladenbesitzerin Olivia Kharoubi seit der Eröffnung ihres Geschäfts noch nie erlebt. In ihrem Lager stapeln sich die Kartons, das Lager leert sich nicht. Auch Schuhgeschäfte sind betroffen. Einige Geschäfte verzeichnen seit Januar fast 20% weniger Umsatz.

  • Kaufkraftverlust: Jeden Monat fehlen französischen Haushalten laut einer Umfrage 490 Euro

    Kaufkraftverlust: Jeden Monat fehlen französischen Haushalten laut einer Umfrage 490 Euro

    Zwei von drei französischen Familien sehen ihre Kaufkraft schwinden, so eine jährliche Umfrage von CSA Research / Cofidis.

    490 Euro jeden Monat. Das ist der Betrag, der den französischen Haushalten fehlt, um ein beruhigtes Leben zu führen, so das jährliche Barometer von CSA Research / Cofidis, das am Donnerstag, 12. Mai veröffentlicht wurde.

    Ein Umfrageergebnis, das angesichts des Preisanstiegs in vielen Bereichen, mit dem die Menschen in Frankreich seit mehreren Monaten konfrontiert sind, nicht wirklich überraschend ist.

    Der monatliche finanzielle Fehlbetrag hat in den letzten Jahren zugenommen: Dieselbe Umfrage ergab im Jahr 2019, dass den Franzosen 427 Euro pro Monat fehlen, um sich wohl und beruhigt zu fühlen.

    Angesichts des derzeitigen Preisanstiegs haben die Franzosen bestimmte Ausgaben limitiert. Der Umfrage zufolge planen 25% der Befragten, weniger zu heizen, 23%, weniger zu essen und 22%, weniger Auto zu fahren.

  • Angesichts der Inflation boomen die Pfandhäuser: „Es ist mein letzter Ausweg…“

    Angesichts der Inflation boomen die Pfandhäuser: „Es ist mein letzter Ausweg…“

    Seit einigen Monaten und in vielen Städten Frankreichs wenden sich die Franzosen aufgrund der steigenden Preise und der hohen Zinssätze verstärkt an Pfandleihhäuser.

    Am Schalter des Kommunalkredits in Toulouse stehen etwa 20 Personen in der Schlange. Unter ihnen ist Jessica, die eine kleine Schachtel in den Händen hält. Die Frau will den Schmuck einzahlen, den ihr ihre Großmutter vermacht hat. „Die Zeiten sind hart“, wird sie von Franceinfo zitiert. Angesichts der sinkenden Kaufkraft und der steigenden Zinssätze wenden sich immer mehr Franzosen auf der Suche nach Bargeld wieder an die Pfandleihhäuser. Diese kommunalen und staatlichen Einrichtungen bieten Darlehen zu günstigen Zinssätzen im Tausch gegen einen Wertgegenstand an.

    Die Inflation steigt im April in Frankreich weiter an und erreicht laut Insee 4,8% im Jahresvergleich.

    Jessica kann ihren Schmuck in sechs Monaten zurückbekommen, wenn sie die ihr ausgezahlte Geldsumme plus ein paar Zinsen zurückgezahlt hat. Sie hofft, für ihren Schmuck 300 Euro zu bekommen: „Das ist mein letzter Ausweg, um meine Kinder zu ernähren und mein Auto zu betanken“.

    Ein „Wiederaufleben der Pfandleihgeschäfte“
    „Es gibt zur Zeit eine Zunahme von Pfandkrediten. Derzeit haben wir 80 Personen pro Tag, die kommen, um ein Darlehen zu bekommen. Das durchschnittliche Darlehen liegt bei etwa 600 Euro“, erklärt der Direktor des Kommunalkredits von Toulouse, Franck Paindessous gegenüber Franceinfo.

    „Es handelt sich hauptsächlich um Goldschmuck, aber es können auch Bilder, Silberbesteck oder Schals sein.“ (Franck Paindessous, Direktor des Kommunalkredits von Toulouse gegenüber Franceinfo)


    Insgesamt wurden seit Jahresbeginn in diesem Kommunalkredit 6.000 Kredite mit einer Gesamthöhe von vier Millionen Euro vergeben. „Mit dem Anstieg der Inflation gibt es Bedürfnisse, die nicht erfüllt werden können“, erklärt der Direktor. „In den Banken ist es schwierig, kleine Kredite zu bekommen. Bei uns reicht es, wenn man einen Ausweis und einen Wohnsitznachweis hat“.

    Der Kommunalkredit ist eine öffentliche Einrichtung, deren Ziel es nicht ist, Gewinne zu erwirtschaften oder Dividenden auszuschütten. Daher sind die Konditionen in diesen Einrichtungen sehr interessant. „Menschen kommen zu uns, um diese schnelle und einfache Hilfe zu bekommen.“