Kategorie: Gesellschaft

  • Die Pille danach soll bald für alle Französinnen kostenlos werden

    Die Pille danach soll bald für alle Französinnen kostenlos werden

    Bisher war die Notfallverhütung nur für Minderjährige kostenlos und rezeptfrei erhältlich. Die Kosten in der Apotheke für Volljährige lagen je nach Medikament zwischen drei und etwa zwanzig Euro.

    Ein Fortschritt für die Frauen. Der Zugang zu Notfallverhütungsmitteln oder der Pille danach wird für alle Frauen unabhängig von ihrem Alter in Apotheken und ohne Rezept kostenlos zu erhalten sein, kündigt Gesundheitsminister François Braun in einem Interview an, das die Tageszeitung 20 Minutes am Dienstag, dem 20. September online veröffentlichte.

    Auch die Untersuchung auf sexuell übertragbare Infektionen wird bis zum Alter von 26 Jahren kostenlos sein. Beide Maßnahmen werden in den Entwurf des Finanzierungsgesetzes für die Sozialversicherung 2023 aufgenommen, der am 26. September im Ministerrat vorgestellt werden soll.

    Bisher war die Pille danach nur für Minderjährige kostenlos und rezeptfrei in Apotheken, bei Schulschwestern oder in Zentren für Vorsorgeuntersuchungen oder sexuelle Gesundheit sowie für Studentinnen erhältlich. Die Kosten in der Apotheke für Volljährige lagen je nach Medikament zwischen drei und etwa 20 Euro, wobei die Sozialversicherung bei Vorlage eines Rezepts einen Teil der Kosten übernehmen konnte.

  • ‚Franzosen sind toll im Bett‘ – französische Dating-Mythen

    ‚Franzosen sind toll im Bett‘ – französische Dating-Mythen

    Frankreich gilt als Heimat der Romantik und als Land der Liebenden, doch die französische Schriftstellerin Olivia Sorrel-Dejerine vertritt die Ansicht, dass viele dieser Mythen der Realität nicht wirklich gerecht werden.

    Frankreich wird oft als das Land der Liebe und Paris als die romantischste Stadt der Welt bezeichnet. Aber im Gegensatz dazu, sind die Franzosen durchaus keine eingefleischten Romantiker. Hier fünf falsche Vorstellungen über Franzosen, Liebe und Sex.

    1. Mythos: Franzosen sind außergewöhnliche Liebhaber

    Franzosen gelten oft als leidenschaftlich, verführerisch, romantisch, sensibel… und als außergewöhnliche Liebhaber. Ikonen der Verführung wie Serge Gainsbourg oder Alain Delon haben dazu beigetragen, den Mythos des sexy französischen Mannes aufrechtzuerhalten. Im Allgemeinen gelten französische Männer als charmant und als bemerkenswerte Liebhaber. Leider ist das wohl keine absolute Wahrheit.

    Laut Olivia Sorrel-Dejerine haben französische Männer zwar viele Qualitäten, aber sie sind nicht unbedingt die Besten im Bett.

    Ausserdem ändern sich die Dinge der Liebe auch in Frankreich. Es wird immer mehr über die weibliche Lust gesprochen, und das nicht nur von Frauen! In seinem Anfang des Jahres veröffentlichten Essay Au-delà de la pénétration (Jenseits der Penetration) fordert der französische Schriftsteller Martin Page die Leser auf, ihre Vorstellungen von Sex zu öffnen, über den Tellerrand zu blicken und all die verschiedenen Möglichkeiten zu akzeptieren, wie man Intimität erleben kann. Das Buch war so erfolgreich, dass es bereits nach der ersten Auflage 2019 ausverkauft war.

    2. Mythos: Ein klassisches französisches Date beinhaltet ein Candlelight-Dinner

    Ein romantisches Restaurant, Kerzen, Champagner und Liebeslieder im Hintergrund. So stellt man sich oft ein typisches französisches Date vor. Olivia Sorrel-Dejerine sieht sich leider gezwungen, diesen Mythos zu entkräften. Er ist wohl weit von der Realität entfernt. Tatsächlich finden Verabredungen meist in einem trendigen neuen Restaurant, in einer beliebten Wein- und Käsebar (ja, das ist kein Klischee, die Franzosen gehen wirklich gerne in Weinbars!) oder in einer angesagten Cocktail-Lounge statt. Schöne Orte sind in Frankreich nicht schwer zu finden, selbst in kleinen Städten.

    Entgegen der landläufigen Meinung über ein französisches „Rendez-vous“ findet eine Verabredung oft an einem zwanglosen, angesagten Ort statt und nicht in einem erstklassigen Restaurant.

    Wenn man ein knutschendes Paar vor dem Eiffelturm sieht, handelt es sich wahrscheinlich um Touristen…

    3. Mythos: Küssen auf Französisch

    Wenn wir an ein französisches Pärchen denken, das sich küsst, kommt uns als erstes das Bild eines langsamen, sinnlichen, leidenschaftlichen Kusses in den Sinn, der normalerweise auf der Straße stattfindet. Zwar wird glücklicherweise (!) auch in Frankreich geknutscht, aber die Franzosen stehen nicht so sehr auf feuchte Küsse in der Öffentlichkeit – und das war schon vor Corona so.

    In der Regel küssen sie sich zur Begrüßung kurz auf die Lippen und kuscheln vielleicht ein bisschen im Kino, aber die Chancen, ein französisches Paar in der Öffentlichkeit küssen zu sehen, sind doch recht gering.

    In Wirklichkeit sind die Franzosen ziemlich diskret, wenn es darum geht, an öffentlichen Orten Zeichen der Liebe zu zeigen.

    4. Mythos: Französinnen sind sehr anspruchsvoll

    Dazu sagt Olivia Sorrel-Dejerine: Nun, das mag stimmen, aber wir arbeiten daran! Französinnen wollen – wie alle anderen Frauen auch – einen Mann, der nett, witzig und charmant ist. Die meisten französischen Frauen sind jedoch sehr unabhängig und immer mehr sind der Meinung, dass sie nicht unbedingt Teil ein Paares sein müssen.

    Viele jüngere Franzosen haben inzwischen eine neue Sichtweise auf die Liebe und sind nicht an das traditionelle Modell des heterosexuellen Paares gebunden. Laut einer von der Dating App Tinder durchgeführten Studie aus dem Jahr 2019 gab eine Mehrheit der unter 30-Jährigen an, dass sie sich vorstellen können, Single zu bleiben, wobei Frauen dies eher akzeptieren als Männer (51 Prozent gegenüber 37 Prozent).

    5. Mythos: Die Franzosen sind so romantisch, dass sie sich niemals online verabreden würden

    Wenn Franzosen so verführerisch und romantisch sind, warum brauchen sie dann eine Dating-App? Es hat sich herausgestellt, dass Online-Dating in Frankreich sehr verbreitet ist. In einer von Statista durchgeführten Studie aus dem Jahr 2015 erklärten 37 Prozent der Franzosen zwischen 18 und 35 Jahren, dass sie die Nutzung einer Dating-App oder -Website für eine gute Sache halten. Tinder konkurriert mit trendigeren Apps wie Happn, Bumble, Hater oder Deserve MI, die alle auf eine mehr oder minder amüsante Weise die Menschen zusammen bringen.

    Tja, wie man sieht steht auch in Sachen Liebe in Frankreich die alte Frage im Raum: Was ist Mythos und was ist wahr?

  • Jean Castex benutzt privat die Metro in Paris – ein Foto geht viral

    Jean Castex benutzt privat die Metro in Paris – ein Foto geht viral

    Ein Schnappschuss des ehemaligen Premierministers Jean Castex bei der Fahrt mit der Pariser Metro hat in den sozialen Netzwerken zahlreiche Reaktionen zwischen Überraschung und Heiterkeit hervorgerufen. Vom Regierungsjet in die Metro. Ein Foto, das am Freitag, dem 16. September, über Twitter verbreitet wurde, zeigt den ehemaligen Premierminister Jean Castex, wie er mit einem Rucksack an den Füßen die Pariser Metro benutzt. Die Aufnahme stammt von dem Journalisten Jérôme Godefroy.

    Das Foto wurde am frühen Nachmittag veröffentlicht und löste einen Tornado von Reaktionen in den sozialen Netzwerken aus. „Sein Verhalten als Bürger ist vorbildlich. Das erstaunt uns, weil wir in Frankreich so daran gewöhnt sind, dass ehemalige Regierende ihr Auto, ihren Chauffeur und all das Drumherum behalten“, lobt Jérôme Godefroy den ehemaligen Regierungschef. „Ich liebe diesen Mann. Ich meine es ernst. Ich finde ihn geradlinig, einfach, investi…

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  • Macron nimmt an der Beerdigung der Queen in Großbritannien teil

    Macron nimmt an der Beerdigung der Queen in Großbritannien teil

    Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte am Donnerstag, dass er an der Beerdigung von Königin Elisabeth II. teilnehmen werde, als er König Charles III. anrief, um ihm sein Beileid zum Tod seiner Mutter auszusprechen. Macron „sprach dem König sein aufrichtiges Beileid aus und bekundete seine volle Unterstützung. Er drückte die Trauer der Franzosen über die Nachricht vom Tod von Königin Elisabeth II. und ihr Beileid für das britische Volk aus“, teilte der Elysee-Palast am Mittwoch mit. Er „wünschte dem König den größten Erfolg und drückte seine volle Bereitschaft aus, die Arbeit fortzusetzen, die sie in den letzten Jahren angesichts der gemeinsamen Herausforderungen geleistet haben, angefangen beim Schutz des Klimas und des Planeten“, so die Erklärung des Elysee-Palasts weiter. Macron teilte auf Twitter mit: „Ich werde am Montag in London sein, um an der Beerdigung teilzunehmen“. „Das Band zwischen Frankreich und dem Vereinigten Königreich ist unzerstörbar. Wir werden dies weiter…

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  • Roman Polanski wegen Verleumdung vor Gericht

    Roman Polanski wegen Verleumdung vor Gericht

    Der Regisseur Roman Polanski wird sich in Paris wegen Verleumdung einer der Frauen, die ihn des sexuellen Missbrauchs beschuldigen, vor Gericht verantworten müssen. Er hatte sie in einem Interview, das 2019 von Paris Match veröffentlicht wurde, als „Lügnerin“ bezeichnet. Das Datum seines Prozesses i…

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  • Iran: Frankreich protestiert gegen Todesurteil für zwei lesbische Aktivistinnen

    Iran: Frankreich protestiert gegen Todesurteil für zwei lesbische Aktivistinnen

    Die 31-jährige Zahra Sedighi Hamedani und die 24-jährige Elham Chubdar wurden von einem Gericht im Nordwesten des Irans zum Tode verurteilt, nachdem sie der Förderung der Homosexualität beschuldigt worden waren.

    Frankreich hat am Mittwoch, dem 7. September, das Todesurteil im Iran gegen zwei Lesben und LGBTQ-Aktivistinnen „bedauert“, das Anfang der Woche von einer Menschenrechtsorganisation gemeldet wurde. „Frankreich erinnert an seine ständige Ablehnung der Todesstrafe an allen Orten und unter allen Umständen“, betonte das Außenministerium in einer Erklärung. Paris erinnert auch „an sein starkes Engagement für die weltweite Entkriminalisierung von Homosexualität und die Verteidigung der Rechte von LGBT+-Personen“.

    Die 31-jährige Zahra Sedighi Hamedani und die 24-jährige Elham Chubdar wurden von einem Gericht in der nordwestlichen Stadt Urmia verurteilt, wie die kurdische Menschenrechtsorganisation „Hengaw“ am Montag berichtete. Sie wurden wegen „Korruption auf Erden“, der schwersten Anklage im iranischen Strafgesetzbuch, verurteilt. Laut der iranischen LGBTQ-Rechtsorganisation „6Rang“ mit Sitz in Deutschland ist dies das erste Mal, dass Frauen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung zum Tode verurteilt wurden.

    Menschenrechtsaktivisten beschuldigen das Regime im Iran, derzeit eine Welle der Unterdrückung zu veranlassen, die alle Teile der Gesellschaft betrifft. Die Aktivistinnen kämpften gegen Verhaftungen unter der religiösen Minderheit der Baha’i (Nicht-Muslime), die steigende Zahl von Hinrichtungen und die Verhaftung von Ausländern.

    Iranische LGBTQ-Aktivistinnen Elham Chobdar und Zahra Sedighi-Hamedani im Iran zum Tode verurteilt
  • „Auch die Franzosen trauern“: Emmanuel Macron würdigt Königin Elizabeth II.

    „Auch die Franzosen trauern“: Emmanuel Macron würdigt Königin Elizabeth II.

    Präsident Emmanuel Macron hat am Donnerstag nach der Bekanntgabe ihres Todes Königin Elisabeth II. als „eine Freundin Frankreichs“ gewürdigt, „die ihr Land und ihr Jahrhundert wie keine andere Person geprägt hat“. „Ihre Majestät, Königin Elisabeth II., verkörperte mehr als 70 Jahre lang Kontinuität und Einheit in der britischen Nation“, twitterte der französische Staatschef. „Ich erinnere mich an sie als eine Freundin Frankreichs, eine gutherzige Königin, die ihr Land und ihr Jahrhundert für immer geprägt hat“, twitterte Macron und fügte hinzu, dass die Flaggen über dem Elysée-Palast am Freitag und am Tag ihrer Beerdigung auf Halbmast wehen würden. Die Lichter des Eiffelturms wurden am späteren Donnerstagabend als Zeichen des Respekts ausgeschaltet. Die britischen Royals – insbesondere die Queen – sind in Frankreich sehr beliebt, und am Freitag machten drei der wichtigsten französischen Zeitungen ihren Tod zum Thema auf der Titelseite. https://twitter.com/PedderSophie/status/1568113866…

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  • Privatjet: Fussballklub PSG im Kreuzfeuer der Kritik

    Privatjet: Fussballklub PSG im Kreuzfeuer der Kritik

    Der Trainer des Pariser Fussballklubs PSG machte am Montag, dem 5. September, einen Witz, der garnicht gut ankam. Auf die Frage, ob seine Spieler mit dem Flugzeug statt mit dem Zug zu einem Spiel in Nantes (Loire-Atlantique) reisen würden, sprach Christophe Galtier scherzhaft von einer Reise mit dem „Segelwagen“.

    Fussball-Stars des PSG, filmen sich an Bord eines Privatjets auf dem Weg nach Nantes (Loire-Atlantique), anstatt den TGV zu nehmen, wie es die SNCF vorgeschlagen hatte. Angesichts der Polemik reagierte der Trainer des Pariser Vereins, Christophe Galtier, ironisch. „Wir prüfen gerade, ob wir uns nicht mit einem Segelwagen fortbewegen können“, erklärte er am Montag, dem 5. September. Stürmer Kylian Mbappé, der bei der Pressekonferenz neben ihm sass, brach in schallendes Gelächter aus.

    Wacht auf Jungs!
    „Herr Galtier, eigentlich sind wir von Ihnen sachdienlichere und verantwortungsvollere Antworten gewöhnt, wollen wir darüber reden?“, reagierte die Sportministerin Amélie Oudéa-Castéra auf Twitter. „Nein, es geht nicht, solche Antworten zu geben! Wachen wir auf, Jungs!“, schrieb Anne Hidalgo, die Bürgermeisterin von Paris, ihrerseits. Laut dem Verein PSG können auf Bahnhöfen Sicherheitsprobleme für die Spieler entstehen. Andere große europäische Vereine beginnen allerdings schon damit, Reisen mit dem Zug zu testen, um gegen die globale Erwärmung anzukämpfen.

  • Viele Schwimmbäder in Frankreich schliessen wegen explodierender Energiepreise

    Viele Schwimmbäder in Frankreich schliessen wegen explodierender Energiepreise

    Angesichts der ständig steigenden Energiepreise entschieden sich mehrere Schwimmbäder dafür, geschlossen zu bleiben. Das Öffnen der Einrichtungen ist wirtschaftlich nicht mehr tragbar.

    Mehrere öffentliche Schwimmbäder in Frankreich wurden am Montag, dem 5. September, wegen der explodierenden Energiepreise geschlossen, berichtete der Sender France Bleu. Die Gruppe Vert Marine schloss rund 30 ihrer Einrichtungen.

    Die Badelandschaft Ingreo in Montauban im Departement Tarn-et-Garonne hat die Pforten vorübergehend geschlossen, wie France Bleu Occitanie berichtet. Die Direktion zieht es vor, den Betrieb einzustellen, anstatt die hohen Energiekosten auf die Eintrittspreise umzulegen. „Die Steigerungen der Energiekosten, die wir alle erleben, erlauben es uns heute nicht mehr, unsere Einrichtungen wirtschaftlich ausgewogen und sozial nachhaltig zu betreiben“, erklärte die Leitung des Schwimmbads in einer Nachricht, die auf ihrer Website und in ihren sozialen Netzwerken gepostet wurde. Die Einrichtung wird von der Gruppe Vert Marine im Rahmen eines Servicevertrages mit dem öffentlichen Dienst betrieben.

    Auch das Aquapolis in Limoges hat seinen Betrieb eingestellt, berichtet France Bleu Limousin. Das Wassersportzentrum bleibt bis auf weiteres geschlossen. Die mit der Einrichtung beauftragte Firma Vert Marine teilt mit, dass der Betrieb des Wassersportzentrums aufgrund der explodierenden Energiepreise unmöglich geworden ist.

    Rund 30 von der Gruppe Vert Marine verwaltete Standorte werden geschlossen.
    Das in der Normandie ansässige Unternehmen erklärte, dass der Preis pro Megawattstunde seit Januar 2022 um das Zehnfache gestiegen sei. In einer Pressemitteilung erklärt Vert Marine: „Wenn dieser Anstieg auf den Preis der Eintrittskarte durchschlagen würde, müsste der Preis verdreifacht werden und von 5 auf 15 Euro für einen Bewohner steigen.“ Das Unternehmen, das 2.000 Mitarbeiter beschäftigt, zieht es daher vor, die Einrichtungen vorübergehend zu schließen. Abonnements, die vor der Entscheidung zur Schließung abgeschlossen wurden, würden zurückerstattet, versicherte der Chef von Vert Marine gegenüber France Bleu Normandie.

    „Sind Schwimmbäder in einer Zeit, in der Energie so teuer ist, wirklich unerlässlich? Wie auch immer, wir haben keine bessere Möglichkeit als die Schließung gefunden.“ (Thierry Chaix, Chef von Vert Marine gegenüber Franceinfo)

    Folgende von der Gruppe Vert Marine betriebene Standorte sind betroffen: Das Schwimmbad Les Dômes in Rivesaltes (Roussillon), das Schwimmbad Aygueblue in Saint-Geours-de-Maremne (Landes), das Wassersportzentrum Nemausa in Nîmes (Gard), das Wassersportzentrum L’Hippocampe in Granville (Manche) oder der Wassersportkomplex Diabolo in Bourg-de-Péage (Drôme), das Schwimmbad Montbauron in Versailles (Yvelines), das Wassersportzentrum Guy-Bey in Meudon (Hauts-de-Seine), das Wassersportzentrum Océabul in Saint-Jean-de-Monts (Vendée), das Schwimmbad Presqu’île in Saint-Dizier (Haute-Marne), das Schwimmbad Calyssia in Armentières (Nord) bis auf Weiteres geschlossen.

    Im Departement Hérault beschloss der Gemeindeverband Pays de l’Or, seine vier gemeindeübergreifenden Schwimmbäder (La Grande-Motte, Palavas-les-Flots, Lansargues und Mauguio) einen Tag pro Woche zu schließen, um Kosten einzusparen.

  • Gesellschaft: Die synthetische Droge 3-MMC fordert immer mehr Opfer

    Gesellschaft: Die synthetische Droge 3-MMC fordert immer mehr Opfer

    3-MMC ist besonders gefährlich und richtet unter jungen Erwachsenen großen Schaden an. Diese synthetische Droge, die billiger als Kokain ist, wird derzeit massiv in Umlauf gebracht.

    Die neue Droge ist schon den ganzen Sommer über auf Partys, in Bars oder bei Privatpersonen im Umlauf. Mit einem Preis von 10 bis 30 Euro pro Gramm gegenüber 60 bis 80 Euro für Kokain ist 3-MMC die Droge der Stunde. Julien konsumiert 3-MMC regelmäßig, angezogen von dem niedrigen Preis. Er nutzt es, um seine sexuellen Beziehungen an Wochenenden zu intensivieren, was von Eingeweihten „Chemsex“ genannt wird, ein Sexmarathon unter chemischer Beeinflussung. „Man ist in einer Blase, die einen enthemmt. Man geht in einen Tunnel und während dieser Zeit existiert nichts mehr, alle Probleme, alle Schwierigkeiten, alle Schmerzen verschwinden“, sagt der 40-Jährige gegenüber France Télévisions.

    Herz-Kreislauf- und neurologische Risiken
    Eine synthetische Droge, die in Frankreich illegal, aber dennoch leicht zugänglich ist. 3-MMC wird in großen Mengen in vorwiegend asiatischen Labors hergestellt, über das Internet verkauft und in diskreten Paketen nach Hause geliefert. „Die Risiken einer Droge wie 3-MMC sind kardiovaskuläre und neurologische Schäden. Und daneben die psychiatrischen Störungen“, warnt Professor Amine Benyamania, Leiter der Abteilung für Suchtkrankheiten am Krankenhaus Paul-Brousse (APHP) in Paris. Seit 2008 sind in Frankreich etwa 20 Todesfälle auf diese Substanz zurückzuführen.