Kategorie: Gesellschaft

  • Nach 14 Stunden erzwungener Arbeit starb Christian bei einem Unfall: Arbeitgeber wurde verurteilt

    Nach 14 Stunden erzwungener Arbeit starb Christian bei einem Unfall: Arbeitgeber wurde verurteilt

    Gestorben, weil er zu viel gearbeitet hatte. Ein Fahrer einer Reinigungsmaschine war von seinem Arbeitgeber gezwungen worden, bis zu 15 Stunden am Tag zu arbeiten. Dieser wurde nun wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Und der Fall ist noch nicht abgeschlossen.

    Er musste mehr als 70 Stunden pro Woche arbeiten. Am Tag seines Todes, Donnerstag, dem 7. Juli 2016, hatte er 14 Stunden lang hintereinander am Steuer seiner Industriekehrmaschine gesessen.

    Am Tag seines Todes hatte Christian, so hieß der Angestellte der Firma France Balayage, schon bis sechs Uhr morgens am Flughafen von Beauvais gearbeitet, bevor er sich auf den Weg zu einer Baustelle im Departement Somme machte. Dort sollte er um neun Uhr ankommen. Auf der Fahrt verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und starb. Bei der Autopsie wurden weder Alkohol noch Betäubungsmittel in seinem Blut gefunden. Das Fahrzeug wies keine Mängel auf. Es war also Christians Arbeitsrhythmus, auf den die Ermittler mit dem Finger zeigten. Am Vortag hatte Christian seine Frau angerufen und ihr über seine Arbeitgeber gesagt: „Sie wollen meinen Tod“.

    Das Unternehmen und seine Führungskräfte wurden verurteilt
    der Chef des Unternehmens, Pierre Léraillé und sein Sohn Nicolas, wurden jetzt vom Strafgericht in Beauvais verurteilt. Der eine zu acht Monaten Haft auf Bewährung, der andere zu 24 Monaten Haft auf Bewährung wegen fahrlässiger Tötung durch vorsätzliche Verletzung einer Sicherheits- oder Sorgfaltspflicht im Rahmen einer Beschäftigung. Außerdem ist es beiden drei Jahre lang untersagt, ein Unternehmen zu führen. Das Unternehmen France Balayage muss eine Geldstrafe von 10.000 EUR zahlen.

    Im Februar nächsten Jahres soll über eine Entschädigung der Hinterbliebenen des Opfers entschieden werden. Ihre Anwältin wird versuchen, die Anerkennung eines „unentschuldbaren Fehlverhaltens des Arbeitgebers“ zu erreichen. Dadurch können sie neben den Leistungen, auf die sie nach dem französischen Sozialversicherungsgesetzbuch schon jetzt Anspruch haben, eine zusätzliche Entschädigung erhalten, die aus einer Rente oder einer hohen Einmalzahlung bestehen kann, sowie Schadenersatz, der auch sehr hoch ausfallen kann.

    Zur Erinnerung: Die Höchstarbeitszeit in Frankreich beträgt laut Arbeitsgesetzbuch zehn Stunden pro Tag, es kann aber Ausnahmen geben. Man kann diese Obergrenze überschreiten, muss dafür aber die Zustimmung der Arbeitsaufsichtsbehörde einholen. In jedem Fall darf die Obergrenze von 12 Stunden pro Tag bzw. 60 Stunden pro Woche nicht überschritten werden.

  • Große Überraschung für Eltern junger Sportler in Perpignan – Latino-Star Shakira war inkognito auch dabei!

    Große Überraschung für Eltern junger Sportler in Perpignan – Latino-Star Shakira war inkognito auch dabei!

    Eltern von jungen Sportlern in Perpignan staunten nicht schlecht, als sie am Samstagnachmittag entdeckten, dass der kolumbianische Popstar Shakira, mitten unter ihnen auf der Tribüne saß. Es kommt nicht alle Tage vor, dass man neben Shakira sitzen darf! Und deswegen waren die Eltern junger Sportler …

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  • Kevin Spacey ist unschuldig – New Yorker Gericht sprach ihn vom Vorwurf der sexuellen Belästigung frei

    Kevin Spacey ist unschuldig – New Yorker Gericht sprach ihn vom Vorwurf der sexuellen Belästigung frei

    Der Schauspieler Anthony Rapp beschuldigte den Star, ihn sexuell missbraucht zu haben, als er 14 Jahre alt war. Die Jury eines Zivilgerichts in New York wies am Donnerstag, dem 20. Oktober, die Klage von Anthony Rapp gegen Kevin Spacey ab. Der Schauspieler hatte den Hollywoodstar beschuldigt, ihn a…

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  • Der Romancier und Comicautor Jean Teulé starb im Alter von 69 Jahren

    Der Romancier und Comicautor Jean Teulé starb im Alter von 69 Jahren

    Der Schriftsteller war insbesondere für das Buch „Le Magasin des suicides“ bekannt. Sein Verlag gab seinen Tod am Mittwoch bekannt. Der französische Schriftsteller Jean Teulé starb am Dienstag, dem 18. Oktober, im Alter von 69 Jahren. „Betty Mialet und Bernard Barrault sind sehr traurig, bestätigen…

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  • Roman Polanski „musste niemanden vergewaltigen“: Emmanuelle Seigner schockiert die sozialen Medien

    Roman Polanski „musste niemanden vergewaltigen“: Emmanuelle Seigner schockiert die sozialen Medien

    Emmanuelle Seigner, die derzeitige Lebensgefährtin des Regisseurs Roman Polanski, war am Sonntag, dem 16. Oktober, zu Gast in der Sendung Sept à Huit auf dem Sender TF1. Sie äußerte sich zum ersten Mal zu den Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihren Mann. Die Ehefrau des Regisseurs Roman Polanski, Emman…

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  • „Jesus“ statt „Pierre“ – französischer Milliardär vermied so 400 Millionen Euro Steuern in der Schweiz

    „Jesus“ statt „Pierre“ – französischer Milliardär vermied so 400 Millionen Euro Steuern in der Schweiz

    Pierre Castel, Mitbegründer einer der größten Weinhandelskette der Welt, sieht sich nun mit einer Verurteilung zur Zahlung von Hunderten von Millionen an das Schweizer Finanzamt konfrontiert. Ein Schweizer Gericht hat den 95-jährigen französischen Milliardär, der hinter dem globalen Getränkeimperium Castel Group steht, zu dem auch die Weinhandelskette Nicolas gehört, für schuldig befunden, seine Steuererklärungen gefälscht hat. Das Urteil des Genfer Gerichts, das am 5. Juli erging und diese Woche von der Nachrichtenagentur AFP eingesehen wurde, stellt fest, dass es Castel gelungen ist, erhebliche Teile seines Vermögens zu verbergen. Das Gericht verurteilte ihn zur Zahlung von 410 Millionen Schweizer Franken (420 Millionen Euro) an Steuernachzahlungen. Castels Anwalt hat beim höchsten Schweizer Gericht Berufung eingelegt. Pierre Castel verließ Frankreich 1981 und siedelte in die Schweiz über, als der Linke Francois Mitterrand die Präsidentschaft gewann. Er entging den Schweizer Steuerbehörden, da er sich unter seinem zweiten Vornamen Jesus und nicht unter dem Namen Pierre, unter dem er üblicherweise bekannt war, anmeldete, wie der Schweizer Enthüllungsblog Gotham City berichtete. Obwohl er mit der Castel-Gruppe, die hinter der weltweit tätigen französischen Weinhandelskette Nicolas steht, grosse Gewinne einfuhr, ermöglichte ihm dieser Schachzug, „sich der Aufmerksamkeit der Steuerbehörden 30 Jahre lang zu entziehen“, so der Blog. Sein Anwalt argumentiert nun: „Herr Castel hat ausnahmslos alle administrativen Formalitäten erfüllt, indem er bei seiner Ankunft in der Schweiz seinen vollen Namen, einschließlich seiner Vornamen, angegeben hat. Er hat nie ein Pseudonym oder eine andere Identität verwendet.“ Jesus Pierre Castel habe sich seit seiner frühesten Jugend „Pierre“ genannt, um das Stigma eines spanischen Namens zu vermeiden und nicht sofort als Sohn eines Einwanderers erkennbar zu sein. In der Entscheidung des Genfer Gerichts heißt es, die Steuerbehörden seien misstrauisch geworden, als sie feststellten, dass Castels deklariertes Vermögen weit geringer war als das, was ihm in den Medien zugeschrieben wurde. Das Schweizer Magazin Bilan listete ihn als elftreichste Person in der Schweiz auf; das französische Wirtschaftsmagazin Challenges gab an, dass er mit einem geschätzten Vermögen von 13,5 Milliarden Euro das zehntgrößte Vermögen in Frankreich besitzt. Das Genfer Urteil zeigt die komplexe Struktur von Castels Vermögen auf, das auf Firmenbeteiligungen in Gibraltar, eine Stiftung in Liechtenstein und einen Trust in Singapur aufgeteilt ist. Castel hatte argumentiert, dies diene dazu, die Unabhängigkeit und Beständigkeit der Castel-Gruppe zu gewährleisten und Konflikte innerhalb der Familie zu vermeiden. Seine Anwälte räumten zwar zunächst ein, dass er es versäumt hatte, „einige Einnahmen zu deklarieren“, argumentierten aber, dass dies zum Teil auf seine „old school“-Art bei manchen Geschäften zurückzuführen sei, die er durch mündliche Vereinbarungen und Händedruck abwickelte.
  • Benzinknappheit: Und was wird aus den Herbstferien?

    Benzinknappheit: Und was wird aus den Herbstferien?

    Wird es ausreichend Benzin für die Herbstferien geben, die sich mit großen Schritten nähern? Diese Frage beunruhigt die Franzosen und die Tourismusbranche.

    Wegen der Treibstoffknappheit zögern die Franzosen, lange Reisen für die Allerheiligenferien zu planen. „Da wir im Süden wohnen, sehe ich keinen Sinn darin, wegzufahren, also werden wir hier bleiben und hier die Touristen spielen“, erklärt ein Mann gegenüber dem Sender France 2. Eine andere Bewohnerin von Juan-les-Pins (Alpes-Maritimes) beschreibt, wie ihr Urlaub aussehen wird: „Wir werden es so machen wie heute, einen kleinen Kaffee am Strand trinken gehen, nicht sehr weit fahren, mit dem Fahrrad oder dem Roller unterwegs sein.“

    Besorgnis in der Tourismusbranche
    Die Sorgen in der Tourismusbranche werden immer größer. Alain Palamiti, Besitzer des Strandrestaurants „Les Pirates“ in Juan-les-Pins, ist einer von denen, die sich Sorgen machen. „Unsere Klientel kommt aus Paris, Lyon und Straßburg. Die Leute fahren mit dem Auto oder fliegen mit dem Flugzeug. Wir hoffen, dass es voll wird, aber vielleicht haben die Leute Angst, sich auf eine Autofahrt zu wagen“, befürchtet er. Ein Hotel in Saint-Laurent-du-Var verzeichnet bereits 25% Stornierungen wegen des Treibstoffmangels.

  • Streiks in Raffinerien: 42% der Franzosen haben Verständnis, 40% missbilligen sie, 79% machen Regierung verantwortlich

    Streiks in Raffinerien: 42% der Franzosen haben Verständnis, 40% missbilligen sie, 79% machen Regierung verantwortlich

    Laut einer aktuellen Umfrage, die vom Elabe-Institut für den Sender BFMTV durchgeführt wurde, sind derzeit fast zwei von drei Franzosen von der Treibstoffknappheit betroffen. Eine Situation, die das Land spaltet. Sechs der sieben Raffinerien in Frankreich wurden am Donnerstag, dem 13. Oktober, bestreikt: vier von TotalEnergies und zwei von Esso-ExxonMobil; nur die Raffinerie in Lavéra (Petroineos-Gruppe) wurde nicht blockiert. Hinzu kommt das Treibstoffdepot in Flandern. Trotz drohender Zwangsmassnahmen durch die Regierung, die die Gewerkschaften mit einer einstweiligen Verfügung anfechten wollen, stimmten die Streikenden der beiden Ölkonzerne auch am Donnerstag bei den Schichtwechseln an verschiedenen Standorten für die Fortsetzung ihres Streiks, insbesondere in Donges im Département Loire-Atlantique (TotalEnergies) und in Gravenchon (Esso), der einzigen Raffinerie, die derzeit von Requirierungsmassnahmen betroffen ist. Zwei von drei Franzosen sind betroffen Aufgrund dieser breiten St…

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  • Verankerung des Rechts auf Abtreibung in der Verfassung erleidet im Senat einen Rückschlag

    Verankerung des Rechts auf Abtreibung in der Verfassung erleidet im Senat einen Rückschlag

    Der Gesetzesausschuss des Senats erklärt zwar, dass man „dem Schutz des Schwangerschaftsabbruchs verpflichtet“ sei, ist aber der Ansicht, dass „eine Verfassungsänderung nicht erforderlich ist“. Der Gesetzgebungsausschuss des französischen Senats, in dem die Rechte derzeit die Mehrheit hat, lehnte am Mittwoch, dem 12. Oktober, einen Vorschlag der grünen Senatorin Mélanie Vogel ab, das Recht auf Schwangerschaftsabbruch und Empfängnisverhütung in der Verfassung zu verankern. Es wird ein ähnliches Ergebnis am kommenden Mittwoch in der Abstimmung erwartet. Der Gesetzesausschuss des Senats erklärt zwar, dass man „dem Schutz des Schwangerschaftsabbruchs verpflichtet“ sei, ist jedoch der Ansicht, dass „eine Verfassungsänderung nicht erforderlich ist“. Die Fraktionsvorsitzenden der Senatsmehrheit, Bruno Retailleau (LR) und Hervé Marseille (Zentrum), stimmen dem zu. Jetzt wird sich alles in der Abstimmung der Senatoren entscheiden. In der Regel lassen die Fraktionen ihren Mitgliedern bei solchen…

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  • Der bekannte französiche Philosoph und Soziologe Bruno Latour ist tot

    Der bekannte französiche Philosoph und Soziologe Bruno Latour ist tot

    Bruno Latour, der als einer der größten zeitgenössischen Intellektuellen Frankreichs galt, verstarb in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Alter von 75 Jahren. Für die internationale Presse war er „der berühmteste und unverstandenste französische Philosoph“: Bruno Latour, eine wichtige Figur in der…

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