Kategorie: Südost

  • Covid-19: Die Cote d’Azur im Lockdown?

    Covid-19: Die Cote d’Azur im Lockdown?

    Nach einem Wochenende der Konsultationen wird die Regierung nun am Montag, dem 22. Februar, die Maßnahmen bekannt geben, die ergriffen werden, um die Covid-19-Explosion in den Alpes-Maritimes zu bremsen. Das Departement könnte in den Lockdown versetzt werden. Nach einem Wochenende der Ungewissheit sollen die Einwohner von Nizza am Montag, dem 22. Februar, nun erfahren, welchen Einschränkungen sie sich im Kampf gegen das Coronavirus unterziehen werden müssen. Der Präfekt soll die neuen Maßnahmen am Ende des Vormittags bekannt geben. Es werden mehrere Szenarien untersucht: eine Verschärfung der Ausgangssperre, ein vollständiger oder teilweiser Lockdown. Aber der von den lokalen Volksvertretern favorisierte Weg ist der eines Lockdowns während des Wochenendes, begrenzt ausschließlich auf die Gemeinden an der Küste, wo eine hohe Bevölkerungsdichte herrscht. Das Hinterland sollte verschont bleiben. Den Zugang zu den Alpes-Maritimes verbieten? Eine weitere Möglichkeit: Verbot des Zugangs zu …

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  • Covid-19: „verschärfte“ Ausgangssperre oder Lockdown in den Alpes-Maritimes geplant

    Covid-19: „verschärfte“ Ausgangssperre oder Lockdown in den Alpes-Maritimes geplant

    Als Reaktion auf den Ausbruch von Coronavirus-Fällen in Nizza und den Alpes-Maritimes erwägt die Regierung die Einführung zusätzlicher Maßnahmen in der fünftgrößten Stadt Frankreichs und ihrer Umgebung. Diese neuen Einschränkungen, die auch einen Lockdown beinhalten können, sollten bis zum Ende des Wochenendes bekannt gegeben werden. Nizza und die Alpes-Maritimes unter Lockdown? Um dem Ausbruch von Covid-19 im Departement entgegenzuwirken, plant die Regierung, die fünftgrößte Stadt Frankreichs und ihr Umland in einen Lockdown zu versetzen – eine Maßnahme, die es auf lokaler Ebene in Frankreich bisher nicht gegeben hat. Während eines Besuchs am Samstag, dem 20. Februar, sprach der Gesundheitsminister Olivier Véran die Möglichkeit einer „strengeren“ Ausgangssperre oder eines „teilweisen oder vollständigen Lockdowns“ an. Bei einem Besuch in einem Krankenhaus in Nizza sagte Olivier Véran, er habe den Präfekten gebeten, „die Konsultation (…) mit allen gewählten Vertretern im Gebiet fortzu…

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  • BREAKING NEWS: Olivier Véran kündigt „Verschärfung der Ausgangssperre“ oder „lokalen Lockdown“ in den Alpes-Maritimes an

    BREAKING NEWS: Olivier Véran kündigt „Verschärfung der Ausgangssperre“ oder „lokalen Lockdown“ in den Alpes-Maritimes an

    Nach den neuesten Zahlen von Santé publique France gibt es in den Alpes-Maritimes 577 Fälle pro 100.000 Einwohner. „Zusätzliche Schutzmaßnahmen“ sollen ab dem Wochenende ergriffen werden, um die Ausbreitung von Covid-19 in den Alpes-Maritimes zu bekämpfen, kündigte Olivier Véran bei einem Besuch in Nizza am Samstag, 20. Februar, an. Der Minister beschwört eine mögliche „Verschärfung der Ausgangssperre“ oder die Einrichtung eines „teilweisen oder totalen Lockdowns“ in Absprache mit den gewählten Vertretern in dem Departement an. Die Situation im Departement Alpes-Maritimes (06) sei „besonders besorgniserregend“, warnte der Minister bereits am Donnerstag. Die Inzidenzrate erreicht ein Rekordniveau. Nach den neuesten Zahlen von Santé publique France gibt es 577 Fälle pro 100.000 Einwohner….

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  • Zwei Rafale-Kampfflugzeuge im Tiefflug kappen mehreren hundert Einwohnern den Strom

    Zwei Rafale-Kampfflugzeuge im Tiefflug kappen mehreren hundert Einwohnern den Strom

    Zwei Rafale-Kampfflugzeuge, die in der Region Alpes-de-Haute-Provence Übungen in niedriger Höhe durchführten, durchtrennten Überlandleitungen. Ein ganzes Dorf stand plötzlich ohne Strom da. Erstaunen in Le Castellet (Alpes-de-Haute-Provence): Am Mittwoch, 18. Februar, überflogen zwei Rafale der französischen Luft- und Raumfahrttruppen das kleine Dorf in den Alpes-de-Haute-Provence. Wie die Zeitung La Provence erklärt, befanden sich die beiden Flugzeuge auf einem Übungsflug: Am frühen Nachmittag überflogen sie das Dorf in sehr geringer Höhe, nur etwa 80 Meter über dem Boden. Bei dem Manöver durchtrennten die beiden Piloten, die zur Robinson Air Base (Haute-Marne) gehören, drei Überlandleitungen. Die Folgen waren sofort zu spüren: Die 300 Einwohner von Le Castellet waren plötzlich ohne Strom. An der Stelle, an der die Stromleitungen gekappt wurden, brach sogar ein Feuer aus was aber schnell unter Kontrolle gebracht wurde. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und wird von der Gendarmerie durchgeführt. Die Einwohner von Le Castellet hatten vier Stunden nach dem Unfall wieder Strom.
  • In Marseille: 150 Strafzettel und 8.600 € Bußgeld für eine 60-jährige Inhaberin eines Invalidenausweises

    In Marseille: 150 Strafzettel und 8.600 € Bußgeld für eine 60-jährige Inhaberin eines Invalidenausweises

    Eine 60-jährige Frau mit einem Behindertenausweis erhielt nicht weniger als 150 Strafzettel. Die Frau aus Marseille soll nun insgesamt 8.600 Euro Strafe zahlen, obwohl sie bereits in einer Überschuldungsdatei geführt wird. Sie fordert, dass ihre Parktickets annulliert werden.

    Die Briefe haben sich in Zohors Haus gestapelt. Die Sechzigjährige, die in Marseille (Bouches-du-Rhône) lebt, hat innerhalb von zwei Jahren nicht weniger als 150 Strafzettel erhalten. Die Rentnerin, die an einer chronischen Krankheit leidet, hat eine saftige Rechnung zu begleichen: nicht weniger als 8.600 Euro.

    Tatsächlich musste die behinderte Rentnerin, die im Besitz eines Behindertenausweises ist, ihr Fahrzeug in den Straßen in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnung im Stadtteil Camas, im 5. Arrondissement von Marseille, parken. „Nach meiner Krankheit verbrachte ich meine Zeit in Krankenhäusern. Mein Auto war mit meinem Behindertenausweis in der Nachbarschaft geparkt“, so die 60-Jährige gegenüber France Bleu Provence. „Sie fordern mich auf, die 8.600 Euro Strafe zu bezahlen und dann erst wollen sie mit mir zu reden… Aber ich kann nicht bezahlen!“ Auch liegt bei ihr eine Überschuldungsanzeige vor: der Gerichtsvollzieher will an diesem Montag, 15. Februar, zu ihr nach Hause kommen, um Möbel zu pfänden.

    Besonders zahlreiche Bußgelder
    Im Zentrum von Marseille sind die Knöllchen besonders zahlreich und das aus gutem Grund, denn Autos werden automatisch „geblitzt“, wenn sie schlecht geparkt sind. An der Seite der Sechzigjährigen kümmerte sich ihr Sohn um die Anmietung einer Garage für 140 Euro pro Monat. „Ich fühle mich im Stich gelassen… Was ich verlange, ist die Annullierung der Strafzettel“, sagt die Marseillaise. „Alle Verwaltungen schieben den Schwarzen Peter weiter: Rathaus, Präfektur, die SAGS, die die Parkplätze in Marseille verwaltet… Welchen Nutzen haben die gewählten Vertreter vor Ort?“.

    Die Stadtverwaltung von Marseille hat ihrerseits auf Nachfrage gegenüber France Bleu erklärt, dass sie den Fall am Montag, den 15. Februar, prüfen wird.

  • Covid-19: Universitätsklinikum Nizza setzt auf Sauerstofftherapie, um die Intensivstation zu vermeiden

    Covid-19: Universitätsklinikum Nizza setzt auf Sauerstofftherapie, um die Intensivstation zu vermeiden

    Das Verfahren der Sauerstofftherapie ermöglicht es Covid-Patienten, natürlich zu atmen. Diese vom Team des CHU von Nizza praktizierte Technik verhindert, dass bestimmte Patienten intubiert werden müssen. Es handelt sich um ein Verfahren, das vom Team der Covid-Einheit an der Universitätsklinik Nizza erfolgreich getestet wurde. Die Sauerstofftherapie ermöglicht es, einem Patienten mehr Sauerstoff zuzuführen, der im Gegensatz zur auf der Intensivstation praktizierten Intubation dennoch normal, also selbständig, weiteratmet. Professor Michel Carles, Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten am Universitätsklinikum Nizza, erklärt, warum sein Team diese Technik eingesetzt hat. „Uns wurde klar, dass es bei dem für Covid-19 üblichen Versagen der Lunge, das Beste ist, den Patienten Sauerstoff mit einer sehr hohen Flussrate zuzuführen“. Dank dieser neuen Technik gelingt es der Universitätsklinik Nizza, die Überlastung der Intensivstation zu begrenzen. Zwischen 8 und 10 Personen im Alter zw…

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  • Valentinstag: der Erfolg der außergewöhnlichen Rosen der Familie Meilland

    Valentinstag: der Erfolg der außergewöhnlichen Rosen der Familie Meilland

    Die Geschichte der Rosen der Familie Meilland begann Ende des 19. Jahrhunderts. France 2 besuchte die Familie, die diese außergewöhnlichen Blumen produziert.

    Die Rosen der Familie Meilland blühen im Sommer auf den Feldern des Departements Var. Großartig und einzigartig, diese Blumen sind in der ganzen Welt bekannt und bewundert. In den Gewächshäusern der Familie Meilland werden Rosen nicht kultiviert: Sie werden geschaffen. Matthias Meilland ist der Erbe in der sechsten Generation einer Dynastie, in der man ständig versucht, sich DIE neue Rose vorzustellen.

    Neue Rosen „erschaffen“
    Alles beginnt mit Pollen, in einer kleinen Schachtel. Ihre Großmutter, Marie-Louise Meilland, brachte ihm bei, wie man Rosen befruchtet, indem man den Pollen einer bestimmten Sorte auf die Narbe einer anderen klebt, um neue Blüten zu schaffen. „Man hybridisiert direkt mit dem Finger, indem man eine Menge Pollen aufträgt“, erklärt Matthias Meilland. Sein Urgroßvater, ein Gärtner in Lyon (Rhône), praktizierte diese kreative Geste bereits 1850. Die Liebe zur Rose wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Die Familie Meilland ließ sich an der Côte d’Azur nieder. In den 1950er Jahren leitete Marie-Louise Meilland das Unternehmen und kreierte Tausende von Rosensorten.

  • Die älteste Frau Frankreichs wird 117 Jahre alt nachdem sie Covid-19 besiegt hat

    Die älteste Frau Frankreichs wird 117 Jahre alt nachdem sie Covid-19 besiegt hat

    Über ihre Erkrankung an Covid-19 im Januar, erzählt Schwester André, die Älteste der Franzosen, dass sie in dieser Zeit zwar müde war, aber keine ernsthafte Erkrankung hatte. In ihrem Altersheim sind jedoch ein Dutzend Bewohner an der Krankheit gestorben. Am heutigen Donnerstag darf sie die 117. Kerze auf ihrem Geburtstagskuchen ausblasen und damit dem Rekord der Langlebigkeit von Jeanne Calment, die im Alter von 122 Jahren verstarb, ein Stück näher kommen.

    Sie ist eine der ältesten Frauen der Welt, und sie war stärker als Covid-19. Schwester André war im Januar erkrankt und hat es fast gar nicht „gemerkt“: Am Donnerstag, 11. Februar, feiert sie ihren 117. Geburtstag mit einem festlichen Menü, einer Messe und einem kleinen Portwein zum Auftakt.

    Auch wenn keine offizielle Stelle den „Titel“ einer Ältesten vergibt, ist Schwester André, die am 11. Februar 1904 als Lucile Randon geboren wurde, eine der ältesten Frauen des Landes, wenn nicht sogar Europas.

    Ihr Geburtstag etwas ganz besonderes in ihrem Altersheim in Toulon, das im Januar brutal vom Covid-19 getroffen wurde, mit 81 positiven Fällen und einem Dutzend Todesfällen.

    Schwester André kann sich kaum noch daran erinnern: „Ich bin mir nicht sicher, ob ich es verstanden habe. Man sagt mir, ich hätte es bekommen, ich war sehr müde, das stimmt, aber ich merkte es nicht. Ich habe es nicht bemerkt. Ich einfach liegen und schlafen“, erklärt sie dem Sender AFPTV.

    Portwein und norwegisches Omelett

    Schwester André plant „nichts“ für ihren 117. Geburtstag – „Wie soll ich mich verhalten?“ -aber hinter den Kulissen werden die Dinge organisiert. In dieser Einrichtung, in der etwa zehn weitere Nonnen leben, wird es eine außergewöhnliche Messe geben.

    Auch der Küchenchef musste tief in die Tasche greifen, um ein dem Anlass würdiges Menü zu zaubern: Portwein, Gänseleber, Kapaunfilet mit Steinpilzen und natürlich ein norwegisches Omelett, das Lieblingsdessert von Schwester André. Portwein war das kleine Geheimnis von Jeanne Calment, die im Alter von 122 Jahren starb und immer noch den Langlebigkeitsrekord in Frankreich hält.

    Es wird auch eine Videokonferenz mit Großneffen und Urgroßneffen organisiert, die sie nicht persönlich besuchen können.

    Journalisten aus der ganzen Welt, aus New York, aus Lissabon, rufen an oder versuchen, sie zu treffen. „Wenn ich zu ihr sage: ‚Schwester André, wir warten auf Sie‘, ziert sie sich erst, aber dann ist sie nicht mehr zu bremsen“, sagt David Tavella, Kommunikationsbeauftragter des Altersheims Sainte-Catherine-Labouré, der sie als „eine Frau mit Geist, außergewöhnlich, sehr berührend“ beschreibt.

    Am Mittwoch sonnte sich die Frau, die seit ihrer Geburt drei Republiken und 19 Präsidenten erlebt hat, im Garten, umgeben von Lorbeeren, die Hände zum Gebet gefaltet, das Gesicht zur Seite, die Augen geschlossen. Den Jüngsten empfahl sie, „mutig“ zu sein und Mitleid zu zeigen.

    Geboren in Alès (Gard), in einer nicht praktizierenden protestantischen Familie, als einzige Tochter, umgeben von drei Brüdern, war Schwester André Erzieherin in mehreren Familien, in Paris und in der Provinz.
    Eine ihrer schönsten Erinnerungen ist die Rückkehr von zwei ihrer Brüder am Ende des Ersten Weltkriegs. „Es war selten, dass es in Familien eher zwei Lebende als zwei Tote gab. Beide kamen zurück“, sagte sie letztes Jahr anlässlich ihres 116. Geburtstages gegenüber der AFP.

    Sie wurde im Alter von 26 Jahren getauft und trat recht spät, mit 41 Jahren, in den Orden der Töchter der Nächstenliebe ein. „Ich war Gouvernante und Lehrerin in Paris, und es ging mir sehr gut. Aber ich wollte noch weiter gehen und eine Tochter der Nächstenliebe sein“, erinnert sie sich.

    Sie wurde einem Krankenhaus in Vichy (Allier) zugewiesen und blieb dort 31 Jahre lang.

    Sie arbeitete bis Ende der 1970er Jahre und war dann 30 Jahre lang in einer Einrichtung für ältere Menschen in der Gemeinde Les Marches in Savoie tätig, bevor sie sich in einem Altersheim in Toulon niederließ.

  • Toulouse: Thales Alenia Space erhält einen kolossalen Auftrag über 298 Satelliten

    Toulouse: Thales Alenia Space erhält einen kolossalen Auftrag über 298 Satelliten

    Thales Alenia Space hat gerade einen kolossalen Auftrag erhalten, um die zukünftige Lightspeed-Konstellation aufzubauen, die 298 Satelliten im niedrigen Orbit betreiben wird.

    Dies ist ein historischer Auftrag, den Thales Alenia Space gerade an Land gezogen hat. Der französisch-italienische Satellitenhersteller wurde von der kanadischen Telesat ausgewählt, um die zukünftige Lightspeed-Konstellation mit 298 Satelliten im niedrigen Orbit komplett aufzubauen. Das Satellitennetz wird für die Bereitstellung von Breitband-Internet für Geschäftskunden ausgelegt sein.

    Während der Luftfahrtsektor stark von der Gesundheitskrise betroffen ist, zeigt sich der Raumfahrtsektor solide und widerstandsfähig. Mit diesem historischen Auftrag im Wert von drei Milliarden Dollar bei einem auf fünf Milliarden geschätzten Gesamtprojekt ist es Thales Alenia Space (TAS) gelungen, sich auf dem boomenden Markt für Telekommunikationssatelliten im niedrigen Erdorbit gegen einen historischen Konkurrenten durchzusetzen.

    Die Franko-Italiener schaffte es, Airbus Defense & Space zu verdrängen, die im Finale gegen sie antraten. TAS wird nicht nur die Raum- und Missionssegmente bereitstellen, sondern auch für die End-to-End-Netzwerkleistung verantwortlich sein.

    Die ersten dreizehn Satelliten in Toulouse
    Dieser intern als „bedeutend“ bezeichnete Auftrag stärkt die Führungsposition von Thales Alenia Space auf dem Markt für Satellitennetze, für den das französisch-italienische Unternehmen bereits 125 Satelliten für die Programme Irridium (81 Satelliten), Globalstar 2 (24), O3B (20) und jetzt Telesat geliefert hat. Die ersten dreizehn Satelliten der Lightspeed-Konstellation werden am Standort Toulouse zusammengebaut, an dem 3.000 Mitarbeiter beschäftigt sind.

    Im Übrigen wird der Plan erst in den kommenden Monaten fertiggestellt werden. „Es wird eine bedeutende Anzahl von Arbeitsplätzen in Europa und Kanada geschaffen werden“, sagte Dan Goldberg, CEO von Telesat.
    In der Vergangenheit hat Thales Alenia Space bereits seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, Satelliten in großen Stückzahlen zu produzieren, insbesondere für das Irridium-Netz, für das ein Satellit pro Woche aus den Reinräumen  von TAS kam. Die Standorte Toulouse und Cannes werden an diesem großen Engineering-Projekt beteiligt sein.
    Die ersten Satelliten sollen innerhalb von zwei Jahren gestartet werden, wobei die kommerziellen Dienste in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 beginnen sollen. Die letzten Starts werden im Jahr 2025 stattfinden, aber der vollständige globale Dienst wird bereits 2024 betriebsbereit sein.

    „Lightspeed wird die gleiche Leistung wie terrestrische Glasfasernetze bieten, und das zu erschwinglichen Kosten und auf globaler Ebene“, erklärte Hervé Derrey, CEO von Thales Alenia Space.
    Die Telesat-Konstellation reiht sich ein in die vielen Low Earth Orbit Projekte wie Starlink der amerikanischen Firma SpaceX und Oneweb.

  • Toulon: Abgetrennter Kopf in einem Karton entdeckt – eine Person verhaftet

    Toulon: Abgetrennter Kopf in einem Karton entdeckt – eine Person verhaftet

    Ein abgetrennter Kopf wurde am Montag, 1. Februar, in einem Karton in der Innenstadt von Toulon gefunden. Die Polizei konnte einen Verdächtigen festnehmen.

    Ein Mann wurde am Montagnachmittag im Zentrum von Toulon verhaftet, nachdem ein abgetrennter Kopf in einem Pappkarton gefunden wurde, der aus einem Wohnungsfenster geworfen wurde, sagte eine Polizeiquelle. Eine terroristische Spur wurde wohl ausgeschlossen. Der Alarm wurde kurz vor 14:30 Uhr ausgelöst, als Passanten die Kiste aus einem Fenster eines Gebäudes im Cours Lafayette, unweit des Hafens, fallen sahen, sagte eine Sprecherin der Polizei und bestätigte damit eine erste Information der regionalen Tageszeitung Var Matin.

    Kurz nach dem Eintreffen der Polizei, darunter ein Team der BAC (Anti-Kriminalitäts-Brigade), erschien ein Mann am Fenster der Wohnung mit blutverschmierten Händen, was die Beamten dazu veranlasste, einzugreifen.
    Die Festnahme erfolgte gegen 15 Uhr, nachdem die Polizei die Tür aufgebrochen hatte, hinter der sich der Verdächtige verbarrikadiert hatte. Keiner der Polizeibeamten wurde bei dem Einsatz verletzt, und der festgenommene Mann, der sich allein in der Wohnung befand, war unbewaffnet.

    „Der helle Wahnsinn“
    „Es gibt keine Hinweise, die diese Tat mit einem terroristischen Hintergrund in Verbindung bringen“, betonte die Polizeibehörde des Departements Var, die für die Untersuchung zuständig ist. Nach anderen Angaben der Polizei könnte der gefundene Kopf der eines der beiden Obdachlosen sein, die für die Nacht in dieser Wohnung untergebracht waren. Die Stadtpolizei war nach eigenen Angaben in der Nacht wegen einer Schlägerei eingeschritten. Außer dem späteren Opfer und der festgenommenen Person war niemand in der Wohnung, als die Polizei in der Nacht eingriff.

    „Diese unsägliche Tat ist der Ausdruck des Schlimmsten, was menschlicher Wahnsinn hervorbringen kann“, reagierte der Bürgermeister von Toulon Hubert Falco in einer Erklärung und meinte, dass die Beweggründe der Person, die diese barbarische Tat begangen hat, noch nicht bekannt sind.