Kategorie: Südost

  • Mörderische Schießereien in Marseille: Drei Tote und sechs Verletzte im Norden der Stadt

    Mörderische Schießereien in Marseille: Drei Tote und sechs Verletzte im Norden der Stadt

    Mit den drei Toten von heute Nacht sind seit Jahresbeginn in Marseille schon 13 Menschen durch Schüsse getötet worden.

    Mindestens drei Menschen starben und zwei weitere schweben zwischen Leben und Tod. In der Nacht von Sonntag, dem 2. April, auf Montag, dem 3. April, kam es in vom Drogenhandel betroffenen Vierteln im Norden von Marseille zu drei Schießereien, wie die Polizei mitteilte. Die Gewalt forderte auch sechs Verletzte, die nicht in Lebensgefahr schweben, wie die Polizeipräfektur des Départements Bouches-du-Rhône berichtete.

    Mit den drei Toten dieser Nacht wurden seit Jahresbeginn in der Stadt am Mittelmeer laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP schon 13 Menschen erschossen, meist in Verbindung mit dem Drogenhandel.

    Eine erste Schießerei ereignete sich gegen Mitternacht in der Nähe der Wohnanlage Castellas im 15. Arrondissement. Eine zweite Schießerei folgte nicht weit entfernt auf der anderen Seite der Autobahn A7, in der Nähe der Cité des Aygalades, die ebenfalls zu den Hochburgen des Drogenhandels gehört.

    Bei der ersten Schießerei in Le Castellas zählte die Polizei die ersten beiden Toten der Nacht. Bei beiden Schießereien wurden sechs Personen verletzt, eine davon lebensgefährlich. Kurz vor 1 Uhr morgens kam es im zweiten Arrondissement von Marseille in der Rue Vincent-Leblanc in der Nähe des Hafenviertels La Joliette zu einer dritten Schießerei. Ein Opfer, das von einer Kugel getroffen wurde, wurde für tot erklärt, zwei weitere Personen wurden verletzt, eine schwebt in Lebensgefahr.

  • Papst Franziskus will im September Marseille besuchen

    Papst Franziskus will im September Marseille besuchen

    Papst Franziskus wird am 23. September nach Marseille kommen. Er soll eine große öffentliche Messe feiern. Die Stadt am Mittelmeer freut sich bereits auf das Ereignis. Papst Franziskus wird im September in Marseille (Bouches-du-Rhône) sein. Er wird zur Guten Mutter hinaufsteigen, um ein Gebet im Ged…

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  • Mehrere Waldbrände in den Alpes-Maritimes geben Anlass zur Sorge

    Mehrere Waldbrände in den Alpes-Maritimes geben Anlass zur Sorge

    Auf den Anhöhen von Nizza und in Saint-Auban in den französischen Seealpen kam es zu Bränden. Zu Beginn des Monats April beunruhigen diese Brandausbrüche die Bewohner.

    Die Flammen schlugen in der Nacht von Samstag, dem 1. April, auf Sonntag, den 2. April, bis vor die Türen eines Hauses in Nizza (Alpes-Maritimes). Zehn Hektar Wald wurden durch das Feuer vernichtet. „Vom Schlafzimmer aus konnte ich sehen, dass der ganze Hügel in Flammen stand“, berichtete Lucie Peres, eine Einwohnerin von Nizza, auf dem Sender France 2. Ihre Familie ist gekommen, um ihr zu helfen, die Spuren des Feuers zu beseitigen.

    Dramatische Trockenheit

    Das Feuer lässt die Menschen das Schlimmste für den Sommer befürchten. „Es wird die Hölle sein. Es ist ja jetzt schon trocken“, sagt ein besorgter Bewohner. Die Feuerwehr hatte am Samstag, dem 1. April, in den französischen Seealpen, dem Departement Alpes-Maritimes, mit vier Bränden zu kämpfen. Fast 300 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Das trockene Wetter erschwert die Situation. „Man kann eine eher akzentuierte Trockenheit auf Ebene des Departements beobachten“, stellt Leutnant Vincent Barrere, Offizier bei der Feuerwehr SDIS 06, fest. Für die kommende Woche wird in den Alpes-Maritimes Regen endlich erwartet.

  • Schock in Les Deux Alpes: Glas der Gondelbahn bricht – Skifahrer stürzt 40 Meter in die Tiefe

    Schock in Les Deux Alpes: Glas der Gondelbahn bricht – Skifahrer stürzt 40 Meter in die Tiefe

    Ein 29-jähriger Skifahrer starb, nachdem er am Samstag, dem 1. April, aus einer Seilbahn-Gondel in Les Deux-Alpes in der Region Isère gefallen war. Offenbar ging dem Unfall eine Unruhe in der Kabine voraus.

    Im Wintersportort Deux-Alpes in der Region Isère ereignete sich ein schrecklicher Unfall. Es war 17 Uhr am Samstag, den 1. April, als die Pisten geschlossen wurden. Ein 29-jähriger Mann, der mit einer Gondelbahn vom Skigebiet herunterfahren wollte, stürzte in die Tiefe. Der Sturz aus etwa 40 Metern Höhe endete tödlich.

    Was aber war im Inneren der Gondelbahn Jandri Express 1, die das Ski-Gebiet auf 2600 m Höhe bedient, passiert? Zwei junge Männer, die sich allein in der Bahn befanden, sollen groben Unsinn getrieben haben. Das Opfer, ein 29-jähriger Mann aus dem Departement Isère, der 1,90 m groß ist und 100 kg wiegt, soll sich einen Spaß daraus gemacht haben, sich dabei zu filmen, wie er die Kabine durchquert und sich gegen die Glaswand wirft, berichtet der Sender France Bleu Isère. Durch den Schock brach schlußendlich das Plexiglas der Kabine und das Opfer stürzte in die Tiefe.

    Der junge Mann stürzte vor den Augen seines 23-jährigen Freundes etwa 40 Meter tiefer auf eine Skipiste.

    Beide Männer waren alkoholisiert
    Die alarmierten Pistenretter versuchten, den Abgestürzten wiederzubeleben. Ein Arzt konnte jedoch nur noch seinen Tod feststellen. Es wurden toxikologische Tests – Alkohol und Drogen – veranlasst. Die beiden Männer waren stark alkoholisiert, erklärt der Staatsanwalt von Grenoble, Eric Vaillant, später. Die Gendarmeriekompanie von La Mure hat eine Untersuchung eingeleitet.

    Der Skiort Les Deux Alpes stellte fest, dass die Gondelbahn in perfektem Zustand war und alle Sicherheitstests bestanden hatte.

  • Mann zu Boden gedrückt und teilweise entblößt: Ermittlungen gegen Polizisten in Lyon eingeleitet

    Mann zu Boden gedrückt und teilweise entblößt: Ermittlungen gegen Polizisten in Lyon eingeleitet

    Am Rande einer Demonstration gegen Polizeigewalt in Lyon wurde ein Mann von einem Polizisten zu Boden gerissen und teilweise entblößt, wie Videos in den sozialen Netzwerken zeigen. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet.

    Nach der Verbreitung eines Videos in sozialen Netzwerken, das einen Mann zeigt, der nach einem Handgemenge mit einem Polizisten am Rande einer Demonstration in Lyon teilweise entblößt am Boden liegt, wurde eine Untersuchung eingeleitet, berichtet die Staatsanwaltschaft von Lyon. Die Ermittlungen wurden der Inspection générale de la police nationale (IGPN, „Polizei der Polizei“) wegen des Vorwurfs der Gewalt durch eine Amtsperson übertragen.

    Das Video zeigt einen Mann, der nachts auf offener Straße von einem Mitglied der Ordnungskräfte zu Boden gerissen wird und teilweise entblößt und mit heruntergelassener Hose auf dem Boden endet. Laut dem Twitter-Account Lyon Insurrection ereignete sich die Szene bereits am Donnerstagabend.

    https://twitter.com/LyonInsurrectio/status/1641875191608270863

    An diesem Abend hatten sich etwa 3.000 Demonstranten versammelt, um „gegen Polizeigewalt“ zu protestieren. Eine städtische Polizeistation wurde beschädigt, ihre Scheiben eingeschlagen, Glascontainer wurden umgeworfen und mehrere Müllton entzündet.
    Innenminister Gérald Darmanin gab in einem Interview mit der Zeitung Journal du Dimanche heute bekannt, dass seit Beginn der Mobilisierung gegen die Rentenreform „36 gerichtliche Untersuchungen“ durch die IGPN und zwei durch die IGGN (das Pendant für Gendarmen) eingeleitet worden seien.

  • Alpes-Maritimes: Ein Feuer verwüstet 10 Hektar und zwingt 54 Personen zur Evakuierung

    Alpes-Maritimes: Ein Feuer verwüstet 10 Hektar und zwingt 54 Personen zur Evakuierung

    In den Hügeln von Colomars, oberhalb von Nizza (Alpes-Maritimes), brach am Samstag, dem 1. April, ein Feuer aus. Zehn Hektar Land gingen in Flammen auf. Ein Mann, der verdächtigt wurde, das Feuer gelegt zu haben, wurde festgenommen.

    Den ganzen Tag über kämpften die Feuerwehrleute am 1. April gegen ein Feuer in der Nähe von Nizza (Alpes-Maritimes). Das um 3 Uhr morgens ausgebrochene Feuer breitete sich auf einer Fläche von 10 Hektar aus und bedrohte Wohnhäuser. Ein Wasser-Hubschrauber wurde zur Unterstützung eingesetzt. In der Nacht mussten 54 Personen evakuiert werden. Einige fanden in einem Tennisclub Zuflucht. „Ich habe versucht zu bleiben, aber die Polizei wollte nicht, sie haben angefangen, alle zu evakuieren“, berichtet ein Mann auf dem Sender France 2.

    Komplizierte Wetterbedingungen
    Die Bewohner konnten im Laufe des Samstages wieder in ihre Häuser zurückkehren. Unterdessen begann auf steilen Wegen eine mühsame Arbeit für die Feuerwehrleute: die Fahrt zu den betroffenen Waldgebieten, um ein Wiederaufflammen des Brandes zu verhindern. Doch die Wetterbedingungen sind schwierig. „Wir hatten nicht viel Niederschlag und die Pflanzen sind trocken“, erklärt Hauptmann Patrice Alberti, der Kommandant der eingesetzten Feuerwehren. Am Samstagabend wurde der Brand unter Kontrolle gebracht. Ein Obdachloser wurde festgenommen. Er soll ein Feuer entzündet haben, um sich aufzuwärmen.

  • Marseille: Ein Wolfsrudel auf den Anhöhen der Stadt

    Marseille: Ein Wolfsrudel auf den Anhöhen der Stadt

    Ein Wolfsrudel hat sich auf den Anhöhen von Marseille (Bouches-du-Rhône) angesiedelt. Die unmittelbare Nähe zu den Einwohnern wirft die Frage nach einem verträglichen Zusammenleben auf.

    Die Einwohner von Marseille (Bouches-du-Rhône) haben neue Nachbarn. Ein Wolfsrudel hat sich im Parc des Calanques angesidelt. Die unmittelbare Nähe zu der Stadt und ihren Bewohnern wirft die Fragen auf und bringt Probleme mit sich. Ranger Nicolas Rossignol kennt das Rudel, das sich auf den Anhöhen von Marseille niedergelassen hat, am besten. Er sucht jede Woche nach Beweisen für ihre Anwesenheit. Nicolas Rossignol kontrolliert regelmäßig die sechs Fotofallen, um die Wege der Wölfe so gut wie möglich zu verfolgen. Heute leben sieben Wölfe im Park des Calanques.

    Die Wolfsfamilie hat sich inmitten eines Militärgbiets niedergelassen, das kaum von Menschen besucht wird. Dort findet sie Ruhe und reichlich Wild. „Die Art etabliert sich dauerhaft in dem Gebiet. Uns fehlte in dieser Region ein großes Raubtier. Die Nahrungskette ist jetzt geschlossen“, erklärt Nicolas Rossignol auf dem Sender France 2. In La Penne-sur-Huveaune, einer angrenzenden Gemeinde, sind einige Bewohner über die Nähe des Wolfs besorgt, wie Sylvie Politi, eine Besitzerin von Ziegen, die schon von den Wölfen angegriffen wurden. Seit diesem Angriff nimmt die Gemeinde die Dienste eines Försters in Anspruch. Dieser leistet insbesondere pädagogische Arbeit mit den Jugendlichen der Gemeinde. Ein solcher Dialog ist notwendig, um den bösen Wolf zu entmystifizieren.

  • Dürre: Poolbesitzer in Südostfrankreich von Wasserbeschränkungen betroffen

    Dürre: Poolbesitzer in Südostfrankreich von Wasserbeschränkungen betroffen

    Der Südosten ist die Region Frankreichs mit den meisten privaten Swimmingpools. Aufgrund der Wasserbeschränkungen wegen der anhaltenden Dürre wird es für Poolbesitzer immer komplizierter, ihre Schwimmbäder mit Wasser zu füllen. Es gibt jedoch Lösungen, um den Wasserverbrauch auf ein absolutes Minimum zu beschränken. Im beschaulichen Örtchen Vence (Alpes-Maritimes) ist die Badesaison noch nicht eröffnet, aber […]

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  • Hautes-Alpes: Stürmischer Empfang für Emmanuel Macron

    Hautes-Alpes: Stürmischer Empfang für Emmanuel Macron

    Zum ersten Mal seit zwei Monaten fährt Emmanuel Macron am Donnerstag, dem 30. März, in eine französische Region. Am Morgen erwartete ihn im Departement Hautes-Alpes ein lautes Empfangskomitee, das von Ordnungskräften flankiert wurde. Schon vor der Ankunft des Präsidenten spitzte sich die Stimmung am Donnerstagmorgen, dem 30. März, im Departement Hautes-Alpes zu. Emmanuel Macron hatte das Thema Wasser gewählt, um mal wieder in eine französische Region zu reisen. Das Empfangskomitee, etwa 200 Personen, wollte jedoch weniger über Wasser und eher über die Renten sprechen. „Macron sucht einen Ausweg aus dieser Krise und er sucht nach anderen Themen“, kritisierte ein Mann auf dem Sender France 3.  Die Demonstranten mussten in einem eng begrenzten Gebiet bleiben und kamen daher nicht mit dem Präsidenten in Kontakt. Wenige Tage nach den Protesten in Sainte-Soline (Deux-Sèvres) zu den Mega-Wasserbecken werden die Ankündigungen des Präsidenten von einigen auch zur Wassernutzung sehnlichst e…

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  • Cantal: Ein Restaurant ohne Kellner ist rund um die Uhr geöffnet

    Cantal: Ein Restaurant ohne Kellner ist rund um die Uhr geöffnet

    Im Departement Cantal kommen die Gäste in einem Restaurant ohne Kellner zum Mittagessen. Die hausgemachten Gerichte können jederzeit in der Mikrowelle aufgewärmt werden. In Massiac (Cantal) gibt es ein Restaurant, das ohne Servicepersonal funktioniert. Das Lokal hat sogenannte „Gourmetfächer“, die r…

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