Kategorie: Südost

  • Trüffel-Gougères mit Ziegenkäsecreme & Birnenchutney – Ein Hauch von Bourgogne mit modernem Twist

    Trüffel-Gougères mit Ziegenkäsecreme & Birnenchutney – Ein Hauch von Bourgogne mit modernem Twist

    Die Bourgogne ist nicht nur für ihren exzellenten Wein bekannt, sondern auch für ihre raffinierte Küche. Ein Highlight der Region sind Gougères, luftige Käse-Windbeutel aus Brandteig, die traditionell mit Comté oder Gruyère verfeinert werden. In dieser modernen Interpretation werden sie mit edlem Tr…

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  • Vegetarische Coq-au-Vin-Variante mit Jackfruit – Die Bourgogne erfindet sich neu

    Vegetarische Coq-au-Vin-Variante mit Jackfruit – Die Bourgogne erfindet sich neu

    Die französische Küche ist berühmt für ihre opulenten Schmorgerichte – eines der bekanntesten davon ist zweifelsohne Coq au Vin. Traditionell wird hierfür ein Hahn über Stunden in Rotwein, Speck und Kräutern geschmort, bis das Fleisch butterzart ist. Doch was, wenn wir dieses ikonische Gericht in di…

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  • Taxifahrer in Marseille protestieren gegen neue Lizenzen

    Taxifahrer in Marseille protestieren gegen neue Lizenzen

    Diesen Donnerstagmorgen, am 13. März, wird es vor dem Rathaus in Marseille laut: Die Taxifahrer der Stadt gehen auf die Straße. Ihr Protest richtet sich gegen die Entscheidung der Stadtverwaltung, erstmals seit über 60 Jahren neue Taxilizenzen zu vergeben.

    Was steckt hinter dem Ärger der Taxifahrer?

    Ab 7 Uhr morgens wollen sieben Berufsorganisationen der Taxibranche vor dem Rathaus demonstrieren. Ihr Ziel: ein Treffen mit Bürgermeister Benoît Payan.

    „Wir wollen nicht die Marseillais stören – nur gehört werden“, sagt Yazid Ziani, Vizepräsident der Nationalen Taxifahrer-Föderation, gegenüber ici Provence.

    Der Grund für die Unzufriedenheit? Die Stadt will die Anzahl der Taxi-Lizenzen erhöhen, um die steigende Nachfrage zu bedienen und der zunehmenden Konkurrenz durch VTC-Fahrzeuge (Véhicules de Tourisme avec Chauffeur, vergleichbar mit Uber) entgegenzuwirken.

    Eine historische Entscheidung

    Seit den 1960er-Jahren hat Marseille keine neuen Taxi-Genehmigungen mehr vergeben. Die Stadtverwaltung argumentiert, dass sich der Markt inzwischen drastisch verändert hat. Immer mehr Menschen nutzen Fahrdienste, vor allem Touristen und Besucher, die nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sein wollen. Die Stadt will diesen Trend nicht weiter ignorieren.

    Doch genau hier liegt das Problem aus Sicht der Taxifahrer: Mehr Lizenzen bedeuten mehr Konkurrenz und möglicherweise geringere Einnahmen pro Fahrer. Viele haben ihre bestehende Lizenz teuer erworben – oft als Investition in die eigene Zukunft. Die Vergabe neuer Genehmigungen könnte den Wert dieser Lizenzen drastisch senken.

    Was bedeutet das für Marseille?

    Die Stadt steht nun vor einem Dilemma: Auf der einen Seite gibt es die Notwendigkeit, das Mobilitätsangebot zu erweitern. Auf der anderen Seite stehen die Interessen der Taxifahrer, die sich um ihre Existenz sorgen.

    Ob der Bürgermeister auf die Forderungen eingeht, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass die Frage der neuen Taxilizenzen noch für Diskussionen sorgen wird – und dass Marseille an diesem Morgen wohl mit Verkehrsbehinderungen rechnen muss.

    Von C. Hatty

  • Frühlingsernte im Gard: Die ersten Spargel sind da!

    Frühlingsernte im Gard: Die ersten Spargel sind da!

    Der Frühling klopft an – und mit ihm die ersten Spargel! In Aigues-Mortes, im südfranzösischen Département Gard, sind die edlen Stangen bereits auf den Marktständen zu finden. Dieses Jahr ein wenig früher als sonst, dank der milden Temperaturen der letzten Wochen.

    Die ersten Stangen – heiß begehrt

    Nach Monaten des Wartens war es am 12. März endlich so weit: Die ersten weißen und grünen Spargel wurden auf dem Markt von Aigues-Mortes angeboten. Kundinnen und Kunden ließen sich nicht lange bitten. „Die sehen toll aus, ich freue mich!“, sagt eine begeisterte Käuferin. Kein Wunder – die Spargel stammen direkt aus der Region, geerntet nur wenige Kilometer vom Markt entfernt.

    Gutes Wetter, gute Ernte

    Auf den Feldern herrscht geschäftiges Treiben. Rund zehn Saisonarbeiterinnen und -arbeiter sind bereits dabei, die Spargel vorsichtig aus der Erde zu holen. Die letzten Wochen waren regnerisch – für die Ernte ein Segen. „Spargel besteht zu einem Großteil aus Wasser. In trockenen Jahren ist das eine echte Herausforderung, weil die Stangen dann klein bleiben. Aber dieses Jahr passt es: Die Spargel haben eine gute Größe!“, erklärt Serge Amoureux, ein erfahrener Produzent.

    Noch sind die edlen Stangen rar, und das spiegelt sich im Preis wider. Auf dem Hof von Amoureux kostet ein Kilo weißer Spargel aktuell bis zu 14 Euro. Doch das schreckt Feinschmecker kaum ab – schließlich gibt es kaum ein besseres Zeichen für den Frühlingsbeginn als den ersten Spargel auf dem Teller!

    Von Andreas M. B.

  • Chamonix zieht die Notbremse: Keine neuen Ferienwohnungen mehr erlaubt

    Chamonix zieht die Notbremse: Keine neuen Ferienwohnungen mehr erlaubt

    Die Wohnraumkrise in Chamonix spitzt sich zu. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, plant die Gemeinde eine drastische Maßnahme: Künftig sollen keine neuen Ferienwohnungen mehr gebaut werden dürfen. Ein entsprechender Beschlussentwurf wurde bereits dem Gemeinderat vorgelegt – am 13. März steht die Abstimmung im kommunalen Rat an.

    Radikale Wende in der Wohnbaupolitik

    Chamonix-Mont-Blanc ist ein Traumziel für viele – aber ein Albtraum für diejenigen, die hier ganzjährig leben und arbeiten wollen. Der Grund? Ganze 70 % der Wohnfläche besteht aus Zweitwohnungen. Wer in der Gemeinde dauerhaft sesshaft werden will, hat es schwer. Die Preise steigen, während das Angebot für Einheimische schrumpft. Die neue städtebauliche Regelung (PLU) soll hier nun gegensteuern.

    „Wir werden keine neuen Zweitwohnungen mehr genehmigen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt vom 12. März. Diese Entscheidung basiert auf der neuen Loi Le Meur, die es Kommunen ermöglicht, durch sogenannte „Servitudes de logement permanent“ (Dauerwohnpflicht) den Bau von Ferienunterkünften zu unterbinden.

    Neue Regeln für Bauprojekte

    Neben dem Baustopp für neue Zweitwohnungen hat die Stadt weitere Maßnahmen im Gepäck:

    • 50 % Sozialwohnungen bei großen Neubauprojekten in bestimmten Zonen
    • Mindestens 25 % sozialer Wohnraum bei Bauvorhaben über 200 m²
    • Mehr Hotelkapazitäten: Erweiterung bestehender Hotels um bis zu 20 %, um mehr Personal – vor allem Saisonarbeiter – vor Ort unterzubringen

    Besonders der letzte Punkt ist entscheidend: Viele Arbeitnehmer müssen täglich weite Strecken pendeln, weil sie sich das Leben in Chamonix nicht leisten können. Die Gemeinde will diesen Trend stoppen und den Arbeitsmarkt durch bezahlbaren Wohnraum stabilisieren.

    Ein harter Schlag für Airbnb & Co.

    Neben den neuen Bauvorschriften nimmt Chamonix auch den bestehenden Wohnungsmarkt ins Visier. Ab dem 1. Mai 2025 tritt eine strengere Regulierung für Kurzzeitvermietungen in Kraft. Wer seine Wohnung über Plattformen wie Airbnb vermietet, könnte es künftig schwerer haben, da die Stadt stärker auf dauerhafte Wohnnutzung setzt.

    Diese Regelungen stützen sich auf ein 2024 beschlossenes Gesetz, das es Kommunen erleichtert, den Markt für möblierte Touristenunterkünfte zu kontrollieren. Chamonix nutzt dieses neue Instrument konsequent – wohl wissend, dass die Interessen von Investoren und Einheimischen oft kollidieren.

    Wie geht es weiter?

    Die Entscheidung des Gemeinderats wird zeigen, ob Chamonix diesen radikalen Kurs tatsächlich durchzieht. Aber eines ist sicher: Der Wohnungsmarkt in touristischen Hochburgen wie Chamonix kann nicht einfach weiterlaufen wie bisher. Wer in einer Stadt lebt und arbeitet, braucht auch einen Platz zum Wohnen – und keine Geisterstadt aus leeren Zweitwohnungen.

    Autor: Catherine H.

  • Blutige Abrechnung auf der A41: Mafiaboss Jean-Pierre Maldera erschossen

    Blutige Abrechnung auf der A41: Mafiaboss Jean-Pierre Maldera erschossen

    Ein tödlicher Kugelhagel auf der Autobahn A41 – mitten im morgendlichen Berufsverkehr. Jean-Pierre Maldera, eine berüchtigte Figur der Mafia in Grenoble, wurde am Mittwochmorgen erschossen. Die Polizei spricht von einem regelrechten Hinterhalt auf offener Straße.

    Schüsse auf der Autobahn – Chaos im Morgenverkehr

    Die Szenerie hätte aus einem Mafia-Film stammen können: Zwei Autos rasen nebeneinander her, plötzlich peitschen Schüsse durch die Luft. Auf der A41, zwischen Grenoble und Chambéry, endete das Leben von Jean-Pierre Maldera abrupt. Augenzeugen berichten von einem dramatischen Moment, als Maldera, offenbar bereits getroffen, noch versuchte, aus seinem Wagen zu steigen – vergeblich.

    Die Autobahn wurde in beide Richtungen stundenlang gesperrt, ein Verkehrschaos war die Folge. Erst am frühen Nachmittag konnte der Verkehr wieder fließen. Die Polizei sicherte währenddessen die Spuren am Tatort, eine groß angelegte Fahndung wurde eingeleitet.

    Wer war Jean-Pierre Maldera?

    In den 1980er- und 1990er-Jahren war der Name Maldera ein Synonym für Angst in der kriminellen Szene Frankreichs. Gemeinsam mit seinem Bruder Robert galt Jean-Pierre als einer der letzten „alten Bosse“ des organisierten Verbrechens. Prostitution, Schutzgelderpressung, Verbindungen zur italienischen Mafia – die Liste der Vorwürfe war lang.

    „Die Malderas – die letzte Familie in Frankreich, die selbst die härtesten Gangster der Vorstädte das Fürchten lehrte“, so ein Insider der Unterwelt. Doch während viele Kriminelle irgendwann untertauchen oder hinter Gittern landen, endete Robert Maldera 2015 auf mysteriöse Weise: Er verließ sein Haus in Meylan zu einem Treffen – und verschwand spurlos. Sein Körper wurde nie gefunden.

    Jean-Pierre Maldera blieb als letzter der Brüder übrig. Doch mit diesem Attentat ist nun auch er Geschichte.

    Die Täter: Ein ausgebranntes Auto, keine Spuren

    Die Angreifer handelten professionell. Nur wenige Stunden nach der Tat wurde das mutmaßliche Täterfahrzeug ausgebrannt aufgefunden – ein typischer Trick in der Unterwelt, um Spuren zu vernichten. Die Fahnder setzen nun auf Videoaufnahmen von Mautstationen und Überwachungskameras entlang der Strecke.

    Barrikaden wurden errichtet, Straßensperren eingerichtet – doch bislang fehlt jede Spur der Mörder.

    Ein absehbares Ende?

    Dass Jean-Pierre Maldera irgendwann so sterben würde, war wohl nur eine Frage der Zeit. Zu viele Feinde, zu viele dunkle Geschäfte – sein Leben glich einem Drahtseilakt ohne Netz.

    Die brutale Exekution auf der Autobahn zeigt einmal mehr, dass der Schatten der Vergangenheit jeden irgendwann einholt. Doch wer genau hinter dem Mord steckt, bleibt vorerst ein Rätsel.

    Catherine H.

  • Escargots Revolution: Burgunds neue Schnecken-Ära im Blätterteig mit Kräuter-Miso-Butter

    Escargots Revolution: Burgunds neue Schnecken-Ära im Blätterteig mit Kräuter-Miso-Butter

    Die Bourgogne, berühmt für ihre Weine und ihre kulinarische Tradition, ist auch die Heimat eines der ikonischsten Gerichte der französischen Küche: Escargots de Bourgogne. Klassischerweise werden sie mit einer würzigen Kräuter-Knoblauch-Butter in der eigenen Schale serviert. Doch in unserer modernen…

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  • Bœuf Bourguignon 2.0 – Sous-vide mit asiatischem Touch

    Bœuf Bourguignon 2.0 – Sous-vide mit asiatischem Touch

    Wie ein burgundischer Klassiker neue Wege geht. Die Bourgogne – eine Region, die für ihren Wein, ihre herzhaften Gerichte und ihre tiefe kulinarische Tradition bekannt ist – erfindet sich neu. Ein Paradebeispiel für diese kulinarische Evolution ist das berühmte Bœuf Bourguignon. Ursprünglich ein bo…

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  • Saline Royale d’Arc-et-Senans – Ein architektonisches Meisterwerk der Salzgeschichte

    Saline Royale d’Arc-et-Senans – Ein architektonisches Meisterwerk der Salzgeschichte

    Die Saline Royale d’Arc-et-Senans ist nicht einfach nur eine alte Salzfabrik – sie ist ein Denkmal der Industriekultur, ein architektonisches Experiment und eine Reise in die Zeit der Aufklärung. Wer sich für Geschichte, Architektur oder einfach außergewöhnliche Orte interessiert, sollte diesem UNESCO-Weltkulturerbe im französischen Jura unbedingt einen Besuch abstatten. Was macht diesen Ort so besonders? […]

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  • USA erwägen Konsulats-Schließungen in Frankreich – Proteste in mehreren Städten

    USA erwägen Konsulats-Schließungen in Frankreich – Proteste in mehreren Städten

    Die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Europa stehen vor einem neuen Einschnitt. Donald Trump plant die Schließung mehrerer amerikanischer Konsulate in Frankreich – eine Entscheidung, die nicht nur die dort lebenden US-Bürger beunruhigt, sondern auch politische und wirtschaftliche Auswirkungen haben könnte. Konsulate in großen Städten betroffen Strasbourg, Lyon, Bordeaux – in diesen Metropolen könnten bald die Türen der US-Konsulate für immer geschlossen bleiben. Besonders in Strasbourg, wo das Konsulat seit 1866 besteht, sorgt diese Nachricht für Aufregung. Für viele Amerikaner, die in Frankreich leben, bedeutet ein Konsulat nicht nur einen Anlaufpunkt für administrative Angelegenheiten, sondern auch eine symbolische Verbindung zur Heimat. Ein Demonstrant bringt es auf den Punkt: „Es schmerzt zu sehen, dass die Beziehungen zu Europa und Frankreich nicht mehr so wichtig sind wie früher. Das ist ein trauriges Signal.“ Mehr als nur ein Büro – Die Bedeutung der Konsulate Gera…

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