Kategorie: Paris, Ile de France

  • Terrorismus: Geplanter Messeranschlag an Weihnachten von Sicherheitsdiensten vereitelt

    Terrorismus: Geplanter Messeranschlag an Weihnachten von Sicherheitsdiensten vereitelt

    Einer der beiden Männer war den Behörden bereits als radikalisierter Gefährder bekannt, berichtet Le Parisien.

    Sie hatten geplant, Passanten an belebten Orten während der Weihnachtsfeiertage zu töten. Zwei 23-jährige Männer wurden am 29. November in der Nähe von Paris festgenommen, berichtet Le Parisien am Mittwoch, dem 8. Dezember.

    Le Parisien zufolge wurden die beiden jungen Männer in Meaux (Seine-et-Marne) und Le Pecq (Yvelines) von Polizisten der Generaldirektion für innere Sicherheit festgenommen. Sie wurden wegen „krimineller terroristischer Vereinigung“ angeklagt und inhaftiert.

    Lesen Sie auch: Terrorismus: Ist Frankreich immer noch bedroht?

    Die Polizei war über einen Hinweis auf die Spur der Männer gekommen. Dank des Geständnisses des ersten Verhafteten wurde der zweite junge Mann gefunden. Beide hatten es auf verschiedene Orte abgesehen: Einkaufszentren, Universitäten und belebte Straßen, wie von Le Parisien berichtet.

  • Fall Khashoggi: Einer der Mörder des saudischen Journalisten in Frankreich festgenommen

    Fall Khashoggi: Einer der Mörder des saudischen Journalisten in Frankreich festgenommen

    Einer der saudischen Verdächtigen für die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi im Oktober 2018 wurde am Dienstag in Frankreich am Flughafen Charles-de-Gaulle festgenommen, wo er nach Angaben der Polizei gerade ein Flugzeug nach Riad besteigen wollte. Der Mann wurde von Interpol aufgrund eines von der Türkei ausgestellten Haftbefehls wegen Mordes gesucht.

    Ein mutmaßliches Mitglied des Kommandos, das an der Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi 2018 in Istanbul beteiligt war, wurde am Dienstagmorgen, 7. Dezember, am Pariser Flughafen Roissy Charles-de-Gaulle festgenommen und in gerichtlichen Gewahrsam genommen.

    Der 33-jährige Khalid Alotaibi wurde von der Grenzpolizei verhaftet, als er einen Flug nach Riad antreten wollte, so eine mit dem Fall vertraute Quelle.

    Das ehemalige Mitglied der saudischen Königsgarde wurde von Interpol gesucht, nachdem die Türkei 2019 einen Haftbefehl wegen Mordes ausgestellt hatte. Laut einer Polizeiquelle wird die französische Staatsanwaltschaft das Auslieferungsverfahren an die Türkei einleiten. Nach Abschluss des Polizeigewahrsams am Mittwoch wird Alotaibi der Staatsanwaltschaft vorgeführt, die ihm den Haftbefehl zustellen wird.

    Jamal Khashoggi, ein ehemaliger enger Vertrauter der saudischen Machthaber, der zu deren erbittertem Kritiker geworden war, wurde am 2. Oktober 2018 in den Räumlichkeiten des Konsulats Saudi Arabiens in Istanbul von einem saudischen Agenten-Kommando ermordet. Seine Leiche wurde nie gefunden.

    Nachdem Riad den Mord zunächst bestritten hatte, wurde schliesslich eingeräumt, dass die Tat von saudischen Agenten begangen worden sei, die allein gehandelt hätten. Nach einem undurchsichtigen Prozess in Saudi-Arabien wurden fünf Saudis zum Tode und drei zu Haftstrafen verurteilt – die Todesurteile wurden inzwischen in Haftstrafen umgewandelt.

    Lesen Sie auch: Saudi-Arabien: Händedruck zwischen Emmanuel Macron und dem saudischen Kronprinzen

  • Paris eröffnet neue Covid-Impfzentren gegen Ansteckungswelle in der Hauptstadt

    Paris eröffnet neue Covid-Impfzentren gegen Ansteckungswelle in der Hauptstadt

    Die französische Regierung plant eine groß angelegte Impfaktion, um die fünfte Welle der Covid-19-Pandemie einzudämmen. In Paris richten die Behörden weitere Impfzentren ein, um den Bedarf an Impfterminen zu decken. „15 Millionen Franzosen werden sich bis Ende des Jahres impfen lassen können“, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Dienstag. Er kündigte an, dass 8 Millionen zusätzliche Termine zur Verfügung gestellt würden, um dies zu ermöglichen. In Paris, wo die Infektionsrate weit über dem Landesdurchschnitt liegt, sollen jetzt neue Impfzentren eröffnet werden, um die Impfkampagne zu beschleunigen. Die Behörden der region Paris hoffen, dass sie dadurch 105.000 zusätzliche Dosen pro Woche verabreichen können. Drei neue Zentren werden in den kommenden Tagen an den folgenden Orten eröffnet:

    Das Impfzentrum in der Cité des sciences et de l’industrie an der Porte de la Villette (19. Arrondissement) wird am 9. Dezember wiedereröffnet. Es wird Anfang Januar wieder geschlossen und durch…

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  • Frauenmord: Mann tötet seine Frau, wirft dann ihre Leiche in die Marne und stellt sich der Polizei.

    Frauenmord: Mann tötet seine Frau, wirft dann ihre Leiche in die Marne und stellt sich der Polizei.

    Der Mann erschien in Begleitung seines etwa 20 Jahre alten Sohnes auf der Polizeiwache. Er erklärte, dass er am Sonntagmorgen zwischen 6.00 und 7.00 Uhr mit seiner Frau „einen Streit vor dem Hintergrund der Trennung“ gehabt habe.

    Ein 52-jähriger Mann stellte sich in der Nacht von Sonntag auf Montag selbst auf der Polizeiwache in Meaux (Seine-et-Marne) und erklärte, dass er seine Frau am Sonntag, 5. Dezember, getötet und ihre Leiche anschließend in den Fluss Marne geworfen habe. Er befindet sich in Polizeigewahrsam.

    Der Mann erschien in Begleitung seines etwa 20 Jahre alte Sohnes auf der Polizeiwache. Er erklärte, dass er am Sonntagmorgen zwischen 6.00 und 7.00 Uhr seine Frau mit einem Kissen erstickt und ihre Leiche dann in die Marne geworfen habe.

    Der Angeklagte, ein Koch in einem Hotel-Restaurant, berichtete ebenfalls, dass er nach der Tat seinen Dienst angetreten habe. Die Leiche des Opfers sei noch nicht gefunden worden, so die Polizei. Die Rettungskräfte wollen ihre Suche am Montag fortsetzen.

  • Eric Zemmour: Protestierende werden brutal angegriffen

    Eric Zemmour: Protestierende werden brutal angegriffen

    Die Organisation SOS Racisme, die sich zu einer friedlichen Stör-Aktion bekannte, erklärte, sie habe fünf Verletzte ungter ihren Anhängern gezählt, „von denen zwei von Feuerwehr-Sanitätern versorgt werden mussten“. Zusammenstöße mitten in der Rede. Die Wahlkampfveranstaltung von Eric Zemmour wurde gestört. Laut Bildern, die von dem Brut-Journalisten Remy Buisine verbreitet wurden, standen antirassistische Aktivisten auf ihren Stühlen und skandierten „Nein zum Rassismus“, was auch auf ihren T-Shirts zu lesen war. Lesen Sie auch: Zemmour als Kandidat: Sein großspuriges Bewerbungsvideo wühlt die sozialen Netzwerke auf Die Anhänger von Eric Zemmour antworteten daraufhin mit Buhrufen und dem Slogan „On est chez nous“ (Wir sind bei uns). Die Gegner des rechtsextremen Kandidaten wurden mit Faustschlägen traktiert und mit Stühle beworfen.

    https://twitter.com/RemyBuisine/status/1467540301392887808

    Die antirassistischen Aktivisten, die T-Shirts mit dem gelben Logo „Touche pas à mon pote“ von…

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  • Gewalt bei Eric Zemmours Kundgebung – Kandidat am Handgelenk verletzt

    Gewalt bei Eric Zemmours Kundgebung – Kandidat am Handgelenk verletzt

    Am späten Abend des 5. Dezember gab das Team von Eric Zemmour bekannt, dass der Kandidat am Handgelenk verletzt worden sei, als ihn eine Person gepackt habe, kurz bevor er auf die Bühne ging, um seine Rede zu halten. Ein Arzt verschrieb ihm eine neuntägige Zwangspause. Bis zu 15.000 Menschen nahmen am Sonntag, dem 5. Dezember, an der Kundgebung von Eric Zemmour im Parc des Expositions teil, der sich am Dienstag offiziell zum Kandidaten erklärt hatte und bei den Präsidentschaftswahlen im April mit 13% der Stimmen rechnet. Die erste Wahlkampfversammlung, die gestern in Villepinte (Seine-Saint-Denis) stattfand, war von Spannungen und Gewalt geprägt, bis hin zu einer Verletzung des Handgelenks des Kandidaten selbst. Lesen Sie auch: Polizei in Alarmbereitschaft: Der rechtsextreme Eric Zemmour beginnt seinen Wahlkampf Kurz bevor er auf die Bühne ging, um seine Rede zu halten, wurde Eric Zemmour von einer Person heftig gepackt. Der Kandidat wurde am Handgelenk verletzt und ist nun neun Tage l…

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  • Polizei in Alarmbereitschaft: Der rechtsextreme Eric Zemmour beginnt seinen Wahlkampf

    Polizei in Alarmbereitschaft: Der rechtsextreme Eric Zemmour beginnt seinen Wahlkampf

    Der rechtsextreme französische Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour hält am Sonntag seine erste offizielle Wahlkampfveranstaltung in einem Stadion außerhalb von Paris ab. Die Polizei ist wegen der Gefahr von Zusammenstößen mit Demonstranten in höchster Alarmbereitschaft. Eric Zemmour, 63-jähriger Autor und Fernsehjournalist, kündigte am Dienstag an, dass er bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden April kandidieren und gegen den amtierenden Präsidenten Emmanuel Macron antreten will. Sein erster Auftritt erfolgt nur einen Tag, nachdem die rechtsgerichtete Partei der Republikaner die ehemalige Ministerin Valérie Pécresse als Kandidatin aufgestellt hatte. Laut Zemmours Wahlkampfleitung haben sich rund 19.000 Menschen für die heutige Veranstaltung im Vorort Villepinte im Nordosten der Hauptstadt angemeldet. Lesen Sie auch:

    Rechtsextremer Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour wegen Volksverhetzung vor Gericht Éric Zemmour: Hat Frankreich nun auch einen Donald Trump? Eric Zemmour zeigt …

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  • Papst nimmt den Rücktritt des Erzbischofs von Paris an

    Papst nimmt den Rücktritt des Erzbischofs von Paris an

    Der Erzbischof hatte seinen Rücktritt eingereicht, nachdem er in der Presse beschuldigt worden war, eine intime Beziehung zu einer Frau unterhalten zu haben.

    Papst Franziskus hat das Rücktrittsgesuch des Erzbischofs von Paris, Michel Aupetit, angenommen, wie der Vatikan am Donnerstag, dem 2. Dezember, in einer Pressemitteilung bekannt gab. Ende November hatte Michel Aupetit dem Papst seinen Rücktritt eingereicht, nachdem er in der Presse beschuldigt worden war, eine intime Beziehung zu einer Frau unterhalten zu haben, was er kategorisch dementierte.

    „Ich war natürlich sehr beunruhigt über die Angriffe, die auf mich gerichtet waren“, reagierte er in einer Erklärung. „Ich bitte diejenigen, die ich verletzt haben könnte, um Verzeihung und versichere Sie alle meiner tiefen Freundschaft und meiner Gebete, die Ihnen stets gewiss sein werden.“

    „Ich räume ein, dass mein Verhalten ihr gegenüber zweideutig gewesen sein könnte, was die Vermutung aufkommen ließ, dass zwischen uns eine intime und sexuelle Beziehung bestanden, was ich entschieden zurückweise“, erklärte Michel Aupetit in dem Artikel in der Zeitung Le Point, in dem die Affäre aufgedeckt wurde. Michel Aupetit behauptete ausserdem, dass er „beschlossen habe, sie nicht mehr zu sehen“ und die Frau darüber auch „informiert“ habe.

    Lesen Sie auch: Kirche: Der Erzbischof von Paris, Mgr Aupetit, hat dem Papst seinen Rücktritt angeboten

  • Château-Thierry: Mann nach 27 Jahren wegen Mordes festgenommen

    Château-Thierry: Mann nach 27 Jahren wegen Mordes festgenommen

    Ein 54-jähriger Mann wurde im Fall Nadège Desnoix festgenommen, 27 Jahre nach dem Mord an der Schülerin. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen und soll den Mord gestanden haben.

    Siebenundzwanzig Jahre nach der Tat gab es im Mordfall Nadège Desnoix eine Verhaftung. Am Mittwoch, 1. Dezember, wurde ein Verdächtiger festgenommen, der wegen des Mordes an der 17-jährigen Schülerin, die 1994 in Coulonges-Cohan (Aisne) getötet worden war, in Polizeigewahrsam genommen wurde. Es war die DNA, die die Ermittlungen in dem Fall, der zu den ältesten ungelösten Fällen in Frankreich gehört, wieder in Gang brachte. Der in Rennes festgenommene Mann, ein 54-jähriger Franzose, der zweimal wegen Vergewaltigung verurteilt wurde, soll den Mord nach seiner Verhaftung gestanden haben.

    Zum Zeitpunkt der Tat konnte keine Verbindung zwischen dem Mann und dem Mord hergestellt werden. Das Mädchen wurde von einem Spaziergänger am Rande eines Wanderwegs tot aufgefunden. Die Ermittler zogen die Spur des Serienmörders Michel Fourniret in Betracht, verwarfen diese jedoch wieder. Erst im Sommer 2021 wurde der Fall wieder aufgerollt: Der mutmassliche Täter wurde wegen häuslicher Gewalt festgenommen und seine DNA stimmte mit den 1994 gefundenen Spuren überein. 

    Lesen Sie auch: Montpellier: Ehemaliger Gendarm ist ein seit 1986 gesuchter Serienmörder und Vergewaltiger

  • Omikron-Variante: Jetzt wurde der erste Fall auch im französischen Mutterland gemeldet

    Omikron-Variante: Jetzt wurde der erste Fall auch im französischen Mutterland gemeldet

    Ein erster Fall der Omikron-Variante wurde heute in der Region Ile-de-France festgestellt. Es ist die regionale Gesundheitsbehörde des Gebiets, die diese Information in einer Pressemitteilung bekannt gibt: „Ein Reisender mit Wohnsitz im Departement Seine-et-Marne wurde positiv auf Covid getestet, als er am 25. November aus dem Flugzeug stieg und von einem Aufenthalt in Nigeria zurückkehrte“. Ein erster Fall der Omikron-Variante wurde jetzt bei einem in der Region Ile-de-France lebenden Mann bestätigt, der nach seiner Rückkehr von einer Reise nach Nigeria getestet wurde, wie die regionale Gesundheitsbehörde (ARS) am Donnerstag, dem 1. Dezember in einer Pressemitteilung bekannt gab. Seine Frau, die ihn auf dieser Reise begleitet hatte, wurde auch positiv auf Covid-19 getestet und eine Sequenzierung ist im Gange, um zu überprüfen, ob es sich auch um die Omikron-Variante handelt, so die ARS. Alle Personen aus dem Umfeld des Paares wurden ebenfalls getestet und müssien sichisolieren. Der Ma…

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