Kategorie: Paris, Ile de France

  • Umwelt: Landwirte demonstrieren in Paris gegen Einschränkungen bei Pestiziden

    Umwelt: Landwirte demonstrieren in Paris gegen Einschränkungen bei Pestiziden

    Französische Landwirte demonstrierten am Mittwoch, 8. Februar, in Paris mit ihren Traktoren gegen zu restriktive Auflagen bei Pestiziden.

    Zu restriktive Auflagen. Das ist der Grund, warum am Mittwoch, dem 8. Februar, jetzt die Landwirte in den Straßen von Paris demonstrieren. Vor Ort berichtet der Journalist Arnaud de la Taille für den Sender France 2 über die Situation. Die Zahl der erlaubten Pestizide im Anbau wird immer weniger, und das gefährdet nach Ansicht der Landwirte die französische Agrarproduktion. Deshalb rufen die Gewerkschaft FNSEA und verschiedene Bauernverbände zu einer Demonstration am Mittwoch, dem 8. Februar, in Paris auf.

    2.000 Landwirte werden erwartet
    Ein Aufruf, der von vielen Bauern und Landwirten befolgt wurde, sie sind in großer Zahl in die Hauptstadt gekommen. „Fast 500 Traktoren werden in der Hauptstadt erwartet, 2.000 Landwirte und mehrere Demonstrationszüge haben sich auf den Weg gemacht und dürften gegen 8.30 Uhr an der Porte de Versailles ankommen, um dann durch die Hauptstadt zu ziehen und um die Mittagszeit am Invalidendom neben dem Landwirtschaftsministerium anzukommen, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen“, berichtet der Journalist Arnaud de la Taille auf dem Sender France 2.

  • Rentenreform: Hitzige Debatte in der Nationalversammlung

    Rentenreform: Hitzige Debatte in der Nationalversammlung

    Die Straße versucht, den Druck auf die Regierung aufrechtzuerhalten. Auch die Debatten über die Rentenreform in der Nationalversammlung finden in einer hitzigen Atmosphäre statt. Es dauerte nicht lange, sehr zum Leidwesen der Präsidentin der Nationalversammlung. Die lauten verbalen Auseinandersetzungen begannen sofort am Montag, dem 6. Februar, als der Entwurf der Rentenreform in der Versammlung vorgestellt wurde. Die lautesten und offensivsten Gegner waren auf der linken Seite des Plenarsaals zu finden. Rachel Kéké, Abgeordnete des Linksbündnisses Nupes und ehemalige Putzfrau, prangerte das Vorhaben als eine ungerechte Reform an. „An alle Minister und Abgeordneten, die dafür sind, die Menschen bis 64 arbeiten zu lassen: Wer von euch hat jemals einen anstrengenden Beruf ausgeübt?“, rief sie in die Runde der Abgeordneten. Einschüchterungsversuche In einem überhitzten Plenarsaal wurde der Rhythmus der Debatte von Ordnungsrufen und Sitzungsunterbrechungen bestimmt. Der Minister für öffen…

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  • Gewerkschaften melden 400.000 Demonstranten in Paris – insgesamt nachlassende Zahlen

    Gewerkschaften melden 400.000 Demonstranten in Paris – insgesamt nachlassende Zahlen

    Auch wenn die Streikaufrufe offensichtlich deutlich weniger befolgt wurden als am vergangenen Dienstag, dem 19. Januar, scheinen die Demonstrationen gegen die höchst umstrittene Rentenreform in Frankreich auch heute wieder grossen Zulauf erlebt zu haben. Insgesamt aber sind wohl auch die Teilnehmerzahlen bei den etwa 200 Demonstrationen gegenüber der vergangenen Woche gesunken. Die CGT berichtete von 400.000 Demonstranten in Paris, genauso viele wie am ersten großen Mobilisierungstag am 19. Januar. Am 31. Januar hatte die CGT 500.000 Demonstranten in Paris gezählt. Auch in anderen Städten gab es heute wieder grosse Demonstrationen. So sollen in Toulon etwa 23.000 und in Nizza etwa 20.000 Demonstrationen auf die Strasse gegangen zu sein, um gegen die Rentenreform zu protestieren.

    https://www.youtube.com/watch?v=5VYfyazse_E…

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  • Paris 2024: Anne Hidalgo will keine russischen Athleten bei der Olympiade „solange es Krieg gibt“

    Paris 2024: Anne Hidalgo will keine russischen Athleten bei der Olympiade „solange es Krieg gibt“

    Die sozialistische Bürgermeisterin von Paris äusserte sich am Dienstagmorgen auf Franceinfo. „Nicht, solange es Krieg gibt“. Mehr als ein Jahr vor den Olympischen und Paralympischen Spielen in Frankreich hat sich die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, in einer Live-Übertragung auf Franceinfo gegen die Teilnahme russischer Sportler ausgesprochen. Auf eine entsprechende Frage sagte Anne Hidalgo, dass sie, auch „wenn die Entscheidung beim IOC liegt“, keine russischen Athleten bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 „wünscht“. „Solange es diesen Krieg, diese russische Aggression gegen die Ukraine gibt, ist es nicht denkbar, dass wir so tun, als wäre nichts geschehen, dass eine Delegation nach Paris kommt, während die Bomben weiter auf die Ukraine regnen“, sagte Hidalgo auf Franceinfo.

    „Wir werden nicht ein Land aufmarschieren lassen, das gerade ein anderes überfällt“In einem früheren Gespräch Ende Januar hatte sich die Bürge…

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  • Paris 2024: Keine Klimaanlage im olympischen Dorf – Sportler besorgt wegen Gefahr einer Hitzewelle

    Paris 2024: Keine Klimaanlage im olympischen Dorf – Sportler besorgt wegen Gefahr einer Hitzewelle

    Das olympische Dorf wird derzeit in Seine-Saint-Denis aus dem Boden gestampft. Da man sich gegen Klimaanlagen in den Unterkünften der Sportler entschieden hat, melden mehrere Delegationen schon jetzt Bedenken an. Wie können die Zimmer der Sportler während der Olympischen Spiele in Paris im Sommer 2024 gekühlt werden? Das olympische Dorf, das sich auf die Gemeinden Saint-Denis, Saint-Ouen und L’Île-Saint-Denis verteilt, soll während der Olympischen Spiele rund 14.500 Sportler und ihre Betreuer und anschliessend während der Paralympics 9.000 Sportler und Betreuer beherbergen. Doch es wurde von den Organisatoren die Entscheidung getroffen, keine Klimaanlagen in den Räumen zu installieren. Angesichts der Gefahr von sommerlichen Temperaturen von bis zu 40 Grad äußern viele Delegationen bereits heute Bedenken. Auf eine Klimaanlage im Athletendorf wurde verzichtet, da man CO2-Neutralität anstrebt. Um dem Risiko von Hitzewellen zu begegnen, wurden architektonische Massnahmen getroffen, die weniger Energie verbrauchen. Bei den Materialien wird viel Holz verwendet und nur knapp 20 % der Gebäude sind nach Süden ausgerichtet. Laut dem Vertrag zwischen den Organisatoren und der mit dem Bau beauftragten Firma wird dadurch die Temperatur in den Zimmern im Durchschnitt um 6 Grad gegenüber der Außentemperatur gesenkt. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen haben einige Vertreter ausländischer Athleten in den letzten Wochen ihre Bedenken geäußert: Wie sollen sie einen Sommer 2024 überstehen, in dem es möglicherweise sehr heiß wird? Die Wettkämpfe sollen zwischen dem 26. Juli und dem 11. August 2024 stattfinden. Das Organisationskomitee sieht sich nun gezwungen, zu reagieren. Die Delegationen werden die Möglichkeit haben, stärkere Ventilatoren aufzustellen oder Geräte zur Luftkühlung zu mieten. Hierbei kann jede Nation ihre eigene Auswahl treffen. Frankreich hat zum Beispiel beschlossen, Sonnenschutzfilter an den Fenstern der Gebäude anzubringen, in denen seine Sportler untergebracht werden. Paris 2024 will nicht von der Vorgabe abweichen, möglichst saubere Spiele zu veranstalten. 2021 in Tokio waren Klimaanlagen allgegenwärtig.
  • TGV Colmar-Paris Ziel einer Terrordrohung – ein Mann wurde festgenommen

    TGV Colmar-Paris Ziel einer Terrordrohung – ein Mann wurde festgenommen

    Ein Mann, der mit einem Terroranschlag drohte, wurde am Freitag, dem 3. Februar, in Paris festgenommen.

    Ein Mann, der in einem TGV Colmar-Paris mit einem Terror-Anschlag gedroht hatte, wurde am Freitagmorgen überwältigt und anschliessend in Paris festgenommen. Das meldete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf mehrere übereinstimmende Quellen. Die Festnahme des Mannes hatte zur Folge, dass der Zug im Bahnhof Lorraine TGV eine gewisse Zeit angehalten werden musste.

    „Die Situation ist beendet und unter Kontrolle. Die Person wurde festgenommen“ sagte ein Sprecher der SNCF gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Die SNCF gab außerdem an, dass der Zug nach dem „Eingreifen der Ordnungskräfte“ eine Verspätung von eineinhalb Stunden hatte.

  • Rentenreform: Rund 20.000 Änderungsanträge wurden bisher im Parlament eingereicht

    Rentenreform: Rund 20.000 Änderungsanträge wurden bisher im Parlament eingereicht

    Die Prüfung des Gesetzentwurfs zur Rentenreform in der Nationalversammlung könnte sich als besonders langwierig erweisen. Das scheint jedenfalls das Ziel der Opposition zu sein, die fast 20.000 Anträge zur Änderung des Textes eingereicht hat. Etwa 20.000 Änderungsanträge, darunter allein fast 13.000 von Jean-Luc Mélenchons La France Insoumise, wurden vor der Debatte der Rentenreform im Plenum der Nationalversammlung ab Montag, dem 6. Februar, eingereicht, wie die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag unter Berufung auf Parlamentsquellen meldete. Diese Zahl liegt noch deutlich unter den 41.000 Änderungsanträgen, die 2020 beim vorherigen Versuch einer Rentenreform eingereicht wurden. Auch wenn einige Änderungsanträge als unzulässig eingestuft werden könnten, ist es aufgrund ihrer Gesamtzahl ungewiss, ob der Text in seiner Gesamtheit vor seiner Weiterleitung an den Senat geprüft werden kann.

    Das Linksbündnis Nupes visiert insbesond…

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  • Emmanuel Macron empfängt heute Benjamin Netanjahu in Paris

    Emmanuel Macron empfängt heute Benjamin Netanjahu in Paris

    Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu wird am Donnerstag, dem 2. Februar, zu einem Besuch in Frankreich erwartet. Er wird sich auch mit Emmanuel Macron treffen. Es ist der erste Besuch des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu in Frankreich, seit er vor einem Monat mit einer ultranationalistischen Koalition an die Macht zurückgekehrt ist. Er wird von Emmanuel Macron empfangen. Die beiden Männer kennen sich gut. Frankreich ist ein wichtiges Land für Israel und beherbergt die drittgrößte jüdische Gemeinde der Welt. Die Staatschefs werden über die erneuten Spannungen im Nahen Osten sprechen. Emmanuel Macron hat bereits zur Deeskalation aufgerufen und Benjamin Netanjahu weiß, dass der israelisch-palästinensische Konflikt nicht mehr Priorität Europas oder der USA ist. Die beiden Staatschefs wollen sich auch über die Ukraine austauschen. Frankreich möchte wie die USA, dass Israel von seiner neutralen Haltung gegenüber Russland ablässt. In Bezug auf den Iran, der auf d…

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  • Tierquälerei: 4.000 speziell ausgebildete Beamte in französischen Kommissariaten

    Tierquälerei: 4.000 speziell ausgebildete Beamte in französischen Kommissariaten

    Bei einem Besuch in einem Tierheim kündigte Innenminister Gérald Darmanin an, dass sie die Aufgabe haben werden, „Beschwerden entgegenzunehmen und diese unerträglichen Gewalttätigkeiten zu untersuchen“. Er will die Mittel zur Bekämpfung von Tierquälerei aufstocken. Innenminister Gérald Darmanin kündigte am Freitag, dem 27. Januar, die Schaffung von 4.000 Stellen an, die in den Polizeistationen und Gendarmerieposten angesiedelt werden sollen, um „Beschwerden entgegenzunehmen und diese unerträglichen Gewalttaten zu untersuchen“. Sie würden „speziell geschult“ und „mit den staatlichen Veterinärdiensten und Tierschutzorganisationen in Verbindung stehen“, erklärte der Innenminister anlässlich eines Besuchs im Tierheim Chamarande (Essonne). Auf Twitter erinnerte der Minister außerdem daran, dass Grausamkeiten gegen Tiere mit bis zu fünf Jahren Gefängnis und 75.000 Euro Geldstrafe bestraft werden können.

    Innenminister Gérald Darmanin er…

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  • Rentenreform: Gewerkschaften rufen zu „noch massiveren“ Demonstrationen am 31. Januar auf

    Rentenreform: Gewerkschaften rufen zu „noch massiveren“ Demonstrationen am 31. Januar auf

    Sechs Tage vor dem zweiten Tag der landesweiten Proteste und während der Text der heftig umstrittenen Rentenreform zur Prüfung in die Nationalversammlung kommt, wollen die französischen Gewerkschaften die Mobilisierung vom 19. Januar, die größte seit 2010, noch übertreffen. Die Chefs der acht größten Arbeitnehmergewerkschaften, die alle die Rentenreform kategorisch ablehnen, riefen am Mittwoch, dem 25. Januar, „die Bevölkerung auf, sich am 31. Januar noch massiver“ zu protestieren. Bereits am 19. Januar hat ein erster gewerkschaftsübergreifender Demonstrationstag stattgefunden. Dieser hatte nach Angaben des Innenministeriums in ganz Frankreich fast 1,12 Millionen Menschen zusammengebracht, ein Rekord seit 2010.

    Sechs Tage vor dem neuen landesweiten Mobilisierungstag trafen sich die Gewerkschaftsführer mit der Presse auf dem Platz vor dem Palais Bourbon in Paris, in unmittelbarer Nähe der Nationalversammlung, um ein Familienfoto zu ma…

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