Kategorie: Paris, Ile de France

  • Paris: Emmanuel Macron wird von einem Umweltaktivisten scharf angegangen

    Paris: Emmanuel Macron wird von einem Umweltaktivisten scharf angegangen

    Ein Aktivist des Umweltkollektivs Dernière rénovation forderte vom Präsidenten, „auf die wissenschaftlichen Berichte“ über den Klimawandel zu hören. „Sie sind die Demonstration einer Form von ziviler Gewalt.“ Ein Umweltaktivist des Kollektivs Dernière rénovation lieferte sich am Samstag, dem 25. Februar, während des Besuchs des Präsidenten der Republik auf der Landwirtschaftsmesse einen heftigen Schlagabtausch mit Emmanuel Macron. Der junge Mann, der ein T-Shirt mit der Aufschrift „A quoi tu sers?“ (Wozu bist du gut?) trug, forderte den Staatschef auf, endlich „auf die wissenschaftlichen Berichte“ über den Klimawandel zu hören. „Ich bin hier, um Ihnen zu sagen, dass wir nicht aufhören werden, weil wir es nicht mehr ertragen können, nett zu bitten. Hören Sie darauf, sonst wird es schrecklich. Ich bin fertig mit dem, was ich sagen wollte“, sagte der Umweltaktivist und zeigte mit seinem Zeigefinger auf den Präsidenten, weigerte sich aber, dessen Antwort zu hören. „Wir haben Sie schon gehö…

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  • Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron will Anfang April nach China reisen und über die Ukraine sprechen

    Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron will Anfang April nach China reisen und über die Ukraine sprechen

    Der Präsident der Republik kündigte an, dass er Anfang April nach China reisen werde, und forderte Peking auf, dabei zu helfen, Druck auf Russland auszuüben, um den Krieg in der Ukraine zu stoppen und Frieden zu schaffen. Am Tag nachdem China ein Dokument veröffentlicht hat, in dem zu Friedensgesprächen und einer „politischen Lösung“ aufgerufen wurde, erklärte der französische Staatschef am Rande eines Besuchs der Landwirtschaftsmesse in Paris, dass dieser Frieden „nur möglich ist, wenn er durch einen Stopp der russischen Aggression, den Rückzug der Truppen und die Achtung der territorialen Souveränität und des ukrainischen Volkes erreicht wird“. China behindert gemeinsames Kommuniqué der G20-FinanzministerDie G20-Finanzminister hatten am Samstag nach einem Treffen in Indien Schwierigkeiten, sich auf ein gemeinsames Kommuniqué zu einigen, da es Differenzen mit China über den Krieg in der Ukraine gab. „Die Diskussionen sind schwieriger als bei früheren Treffen der G20-Finanzminister, da…

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  • Landwirtschaftsmesse: Emmanuel Macron begann einen über 12-stündigen Marathonbesuch

    Landwirtschaftsmesse: Emmanuel Macron begann einen über 12-stündigen Marathonbesuch

    Staatschef Emmanuel Macron hat am Samstag, dem 25. Februar, einen langen Spaziergang zwischen den Ständen auf der Landwirtschaftsmesse begonnen. Er wird den ganzen Tag dort verbringen. Am Samstag, dem 25. Februar, eröffnete Emmanuel Macron die Landwirtschaftsmesse in Paris mit einem langen Spaziergang zwischen den Ständen, um den Puls des ländlichen Frankreichs und eines Landes zu fühlen, das sich mitten in der Auseinandersetzung um die Rentenreform befindet.

    Der Präsident der Republik traf am frühen Samstagmorgen an der Porte de Versailles im Süden von Paris ein und begann seinen Besuch mit einem Treffen mit Vertretern der Fischereiwirtschaft. Nach einem Kurzauftritt im Jahr 2022, ganz zu Beginn des Krieges in der Ukraine, und einer wegen Covid abgesagten Messe im Jahr 2021, kehrt das Staatsoberhaupt jetzt wieder zu einem traditionellen präsidialen Ritual dieses bei Politikern und Publikum gleichermaßen beliebten Großereignisses zur…

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  • César 2023: Die Preisträger der 48. César-Verleihung

    César 2023: Die Preisträger der 48. César-Verleihung

    Hier sind die wichtigsten Preise, die am Freitag, dem 24. Februar, bei der 48. César-Zeremonie – dem französischen Pendant zu den Oskars – in Paris verliehen wurden. Der Film „La Nuit du 12“, der von der Untersuchung eines Frauenmordes in Frankreich erzählt, triumphierte bei der 48. César-Zeremonie …

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  • César 2023: Umwelt-Aktivistin sorgt für Unterbrechung bei den französischen Oskars

    César 2023: Umwelt-Aktivistin sorgt für Unterbrechung bei den französischen Oskars

    Die Zeremonie der 48. César-Verleihung wurde durch eine Aktion der Aktivistengruppe Dernière rénovation unterbrochen. Eine junge Frau, die ein T-Shirt mit der Aufschrift „We have 761 days left“ („Es bleiben uns noch 761 Tage“) trug, musste evakuiert werden.

    Eine Aktivistin der Gruppe Dernière rénovation unterbrach am Freitag, dem 24. Februar, die Zeremonie der César 2023. Sie kletterte während eines Auftritts des Komikers Ahmed Sylla und der Schauspielerin Léa Drucker auf die Bühne. Die junge Frau stand mit erhobener Hand auf der Bühne. Sie trug ein weißes T-Shirt mit der schwarz geschriebenen Botschaft „We have 761 days left“ („Es bleiben uns noch 761 Tage“).

    Die Protestaktion führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung der Preisverleihung und der Sender Canal plus stellte sogar vorübergehend die Übertragung von Live-Bildern ein. Die Fernsehzuschauer waren also nicht dabei, als die junge Frau evakuiert wurde.

    „Aufruf zum Widerstand“
    Sehr kurz nach der Unterbrechung wurde die Protestaktion von der Gruppe Dernière rénovation auf Twitter für sich beansprucht. „Nina, eine Bürgerin, die Dernière Rénovation unterstützt, unterbricht die 48. Zeremonie der #Cesar2023 live auf der Bühne des Olympia, am Freitag, dem 24. Februar. Dieses Ereignis markiert die Wiederaufnahme der Aktionen der Kampagne des zivilen Widerstands“, schieben die Umweltaktivisten in ihrem Post.

    „Frankreich erlebt in diesem Winter 32 Tage Trockenheit: Das ist nur ein Vorgeschmack auf die Welt mit +4°, die uns der Minister für den Übergang Christophe Béchu voraussagt. Die Kampagne leiht sich die Medienbühne der Césars, um diesem Aufruf zum Widerstand überall und von allen Gehör zu verschaffen“, so Dernière rénovation. „Es ist an der Zeit, die Augen für die sich anbahnende Katastrophe zu öffnen und sich gegen eine Machtelite zu erheben, die uns an den Rand des Abgrunds bringt. Unsere kollektive Verantwortung ist es, zu handeln, um uns zu retten. Unsere Regierenden werden das nicht tun, das haben sie bewiesen“.

  • Marokkanischer Pop-Star in Frankreich wegen schwerer Vergewaltigung zu sechs Jahren Haft verurteilt

    Marokkanischer Pop-Star in Frankreich wegen schwerer Vergewaltigung zu sechs Jahren Haft verurteilt

    Nach siebenstündiger Beratung zeigte sich das Gericht „überzeugt“ von der Vergewaltigung. Die Tat sei von der Nebenklägerin Laura P. in ihrer Anzeige „konstant und präzise beschrieben“ worden. Das Pariser Schwurgericht verurteilte am Freitag den marokkanischen Singer-Songwriter und Plattenproduzent …

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  • Val-de-Marne: Frau stösst Taschendieb im Bahnhof unabsichtlich vor heranfahrenden TGV

    Val-de-Marne: Frau stösst Taschendieb im Bahnhof unabsichtlich vor heranfahrenden TGV

    Die Frau, die den Dieb auf die Gleise gestoßen hat, wurde wegen „Gewalt mit Todesfolge ohne die Absicht, zu töten“ in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein Mann wurde getötet, als er am Donnerstag, dem 23. Februar, im Bahnhof von Alfortville (Val-de-Marne) von einem TGV erfasst wurde, nachdem er von seinem Opfer, dem er eine Tasche stehlen wollte, gestoßen worden war, wie Franceinfo am Freitag meldet.

    Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend gegen 20.05 Uhr. Mehreren Zeugen zufolge hatte der getötete Mann versucht, einer Frau am Bahnsteigrand mit Hilfe eines Komplizen eine Tasche zu stehlen. Das Opfer wehrte sich und stieß einen der Angreifer in der Hitze des Gefechts zur Seite, er fiel auf die Gleise. Ein in diesem Moment mit hoher Geschwindigkeit vorbeifahrender TGV erfasste den Betroffenen und tötete ihn. Der Zugverkehr musste bis 21.15 Uhr am Bahnhof Alfortville unterbrochen werden.

    Die Frau, die den Mann auf die Gleise gestoßen hatte, sowie der Komplize des versuchten Raubs wurden festgenommen. Die Frau, die den Mann auf die Gleise gestoßen hatte, wurde wegen „Gewalt mit Todesfolge ohne die Absicht, zu töten“ in Polizeigewahrsam genommen, der Komplize des Diebes wurde wegen „gemeinschaftlichen Diebstahls“ in Polizeigewahrsam genommen wurde.

  • Paris-Marathon 2023: Eine neue Streckenführung für die letzten Kilometer

    Paris-Marathon 2023: Eine neue Streckenführung für die letzten Kilometer

    Die wichtigste Änderung beim 46. Paris-Marathon, der am 2. April 2023 stattfindet, ist, dass die Teilnehmer früher als sonst in die Hauptstadt zurückkehren, um die letzten Kilometer zu laufen.

    Die Strecke des 46. Paris Marathon wurde bekannt gegeben. Er wird am 2. April auf den Champs-Elysées starten, berichtet der Sender France Bleu Paris. Im Jahr 2023 werden die letzten Kilometer in der Hauptstadt zurückgelegt, damit mehr Fans die Läufer besser sehen können.

    Die Läufer werden auf den Champs-Elysées starten, am Place de la Concorde und der Opéra Garnier vorbeilaufen, bevor sie zurück zur Rue de Rivoli, dem Musée du Louvre und dem Hôtel de Ville geleitet werden. Danach geht es weiter zur Opéra Bastille, bevor sie eine Runde durch den Bois de Vincennes drehen, um wieder zur Oper zurückzukehren und Richtung Notre-Dame, dem Musée d’Orsay, dem Grand Palais und natürlich dem Eiffelturm zu laufen. Die Marathonläufer werden sich dann in Richtung Bois de Boulogne und Hippodrome d’Auteuil begeben, bevor sie die letzten Kilometer auf einer völlig neuen Strecke in Angriff nehmen.

    Die Strecke des Paris-Marathons 2023 (Schneider Electric Marathon de Paris)

    Ab Kilometer 38 verlassen die Läufer den Bois de Boulogne und laufen in das 16. Arrondissement von Paris. Sie werden insbesondere durch die Avenue Paul Doumer und neben den Gärten des Trocadéro entlang laufen. Diese neue Streckenführung soll es ermöglichen, näher an den Fans zu sein. Die Ankunft ist in der Avenue Foch geplant. Im Jahr 2022 nahmen 45.000 Läufer am Paris-Marathon teil.

  • 1 Jahr Ukraine-Krieg: Der Eiffelturm wird am Donnerstag in den Farben der Ukraine leuchten

    1 Jahr Ukraine-Krieg: Der Eiffelturm wird am Donnerstag in den Farben der Ukraine leuchten

    Der Pariser Stadtrat erklärt in einer Erklärung, er wolle dadurch seine „unerschütterliche Unterstützung“ für das ukrainische Volk zum Ausdruck bringen. Der Eiffelturm wird am Donnerstag, dem 23. Februar, ab 18.30 Uhr in den Farben der Ukraine beleuchtet, um das erste Jahr des Krieges in dem europäischen Land zu markieren, kündigte das Pariser Rathaus am Dienstag, dem 21. Februar, in einer Pressemitteilung an. Die gelb-blaue Beleuchtung wird bis Sonntagabend andauern. In ihrer Mitteilung erklärt die Stadtverwaltung, dass sie damit ihre „unerschütterliche Unterstützung“ für das ukrainische Volk zum Ausdruck bringen und „ihren Willen zur Zusammenarbeit beim Wiederaufbau des Landes“ bekräftigen wolle. Am 25. Februar 2022, einen Tag nach der russischen Invasion in der Ukraine, hatte die Stadt Paris ebenfalls beschlossen, das symbolträchtige Bauwerk drei Tage lang in den Farben des überfallenen Landes zu beleuchten. Am 9. Februar 2023 war die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt Ann…

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  • Paris: Dreißig Einbrüche pro Tag in der französischen Hauptstadt

    Paris: Dreißig Einbrüche pro Tag in der französischen Hauptstadt

    Die Zahl der Einbrüche in Frankreich ist im vergangenen Jahr um 11 % gestiegen. In Paris werden jeden Tag etwa dreißig Einbrüche verübt. 

    Mit dem Licht seines Telefons durchsucht ein Dieb in aller Ruhe mit bloßen Händen und ohne Werkzeug Regale nach Geld, Schmuck oder Wertgegenständen – gefilmt von einer Überwachungskamera. Solche Szenen sind in Paris mittlerweile alltäglich. Dort werden täglich etwa dreißig Einbrüche verzeichnet. In einem Gebäude wurden im letzten Jahr sogar zehn Einbrüche verübt. Die Türen weisen Spuren von Einbrüchen auf: Einige Schlösser wurden aufgebrochen und auch die Spuren von Brecheisen sind noch sichtbar.

    Einbrecher mit wenig Erfahrung
    Allerdings ist das Gebäude mit einer Gegensprechanlage und Videoüberwachungskameras ausgestattet. Doch nichts davon schreckt die Kriminellen ab. Außerdem sind die Holztüren der Wohnungen nicht sehr stabil, das ermöglicht einen schnellen Einbruch. „Wir sehen in der Zeit zwischen 12:00, 14:00 oder sogar 15:00 Uhr besonders viele Einbrüche (…). Wenn die Leute nicht auf die Sprechanlage reagieren, weiß man, dass sie arbeiten und nicht schlafen“, erklärt Clément Oberlin, Delegierter der Pariser Polizei. Die Einbrecher haben oft wenig Erfahrung und benutzen keine besondere Ausrüstung. Und die Polizei ist immer öfter vom jungen Alter der Täter erstaunt. Allein in Paris stiegen die Einbrüche und Diebstähle in den letzten sechs Monaten um 8,8 %.