Kategorie: Paris, Ile de France

  • Streik der Müllabfuhr: Paris versinkt unter 10.000 Tonnen Abfall

    Streik der Müllabfuhr: Paris versinkt unter 10.000 Tonnen Abfall

    Am zwölften Tag des Streiks der Müllabfuhr gegen die Rentenreform wurde am Mittag nach Schätzung der Stadtverwaltung die Marke von 10.000 Tonnen Mülls auf den Straßen von Paris erreicht. In den Bezirken, in denen die Müllabfuhr von der Stadt Paris verwaltet wird, rückte am Freitag kein einziger Müllwagen aus. Dies steht im Gegensatz zu den Aussagen von Innenminister Gérald Darmanin, der am Freitagmorgen behauptete, dass die Zwangsverpflichtung der Müllarbeiter begonnen habe. Die Lage bei der Müllabfuhr von Paris war am Freitag, dem 17. März, dem zwölften Tag des Streiks der Müllwerker gegen die Rentenreform, sehr unübersichtlich. 10.000 Tonnen Müll wurden bisher nicht abgeholt, aber die Regierung behauptete, dass die Zwangsverpflichtung der Müllarbeiter „funktioniert“. Die symbolische Grenze von 10.000 Tonnen wurde am Freitagmittag überschritten, so die Schätzung der Stadtverwaltung. Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, die die Proteste gegen die Rentenreform unterstützt, hatte…

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  • Pariser Ringstraße (le périphérique) durch Aktionen der Gewerkschaft CGT blockiert

    Pariser Ringstraße (le périphérique) durch Aktionen der Gewerkschaft CGT blockiert

    Etwa 200 Demonstranten, die sich auf einen Aufruf des Regionalverbands Île-de-France der Gewerkschaft CGT hin versammelt hatten, blockierten am Morgen für etwa eine halbe Stunde den Verkehr auf dem Pariser Périphérique, nachdem die Regierung gestren den Artikel 49.3 eingesetzt hatte, um die Rentenreform ohne Abstimmung im Parlament durchzusetzen. 

    Insgesamt wurden am Donnerstag in Frankreich bei Demonstrationen gegen den Rückgriff der Regierung auf den Verfassungsartikel 49.3 für die Verabschiedung der Rentenreform 310 Personen festgenommen, davon 258 in Paris , wie Innenminister Gérald Darmanin bekannt gab. „Die Opposition ist legitim, die Demonstrationen sind legitim, das Chaos oder die gewalttätigen Auseinandersetzungen nicht“, sagte der Innenminister auf dem sender RTL und sprach von „sehr schwierigen Dem…

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  • Streik der Müllabfuhr in Paris: Polizeipräfektur zwangsverpflichtet Müllarbeiter

    Streik der Müllabfuhr in Paris: Polizeipräfektur zwangsverpflichtet Müllarbeiter

    In Paris sind die Müllarbeiter seit zehn Tagen aus Protest gegen die Rentenreform im Streik. Infolgedessen hat die Polizeipräfektur am Donnerstag, dem 16. März, erste Müllarbeiter requiriert. Am Donnerstag, dem 16. März, streiken die Pariser Müllmänner bereits seit zehn Tagen. Mehr als 7.000 Tonnen Müll liegen auf den Straßen der Hauptstadt. Wird dieser Müll nun endlich beseitigt werden? Die Polizeipräfektur kündigte ihre Entscheidung an, die mit der Müllabfuhr beauftragten städtischen Beamten zu requirieren. In den betroffenen Arrondissements werden die Bewohner ungeduldig. „Für uns ist es sehr unangenehm. Wir lagern Mülltonnen auf unseren Balkonen, um nicht alles auf die Straße zu stellen. Das kann nicht so lange dauern“, sagt eine Frau gegenüber dem Sender France 2. Sechs Monate Gefängnis und 10.000 Euro Geldstrafe.Aber wie werden die Behörden vorgehen? Die Müllabfuhr ist Gegenstand eines Kräftemessens zwischen der Polizeipräfektur und der Pariser Stadtverwaltung, die die Streikende…

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  • „Wie ein Tier“: Nachbildung von Navalnys Zelle in Paris aufgestellt

    „Wie ein Tier“: Nachbildung von Navalnys Zelle in Paris aufgestellt

    Alexej Navalnys Bruder Oleg, der auch dreieinhalb Jahre in Russland im Gefängnis verbrachte, hat jetzt die Zelle seines Bruders Alexej nachgebaut. Die Nachbildung ist in Paris, Square Michel Caldaguès, aufgestellt und für die Öffentlichkeit zugänglich. Am Dienstag, dem 14. März, wurde eine identisch…

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  • Das Centre Pompidou und Saudi-Arabien unterzeichnen Abkommen für künftiges Museum

    Das Centre Pompidou und Saudi-Arabien unterzeichnen Abkommen für künftiges Museum

    Das große Pariser Museum wird 2027-2028 an der Gründung eines großen saudischen Museums für Künstler aus der arabischen Welt mitarbeiten. Das Centre Pompidou und Saudi-Arabien haben ein Partnerschaftsabkommen über die Einrichtung eines künftigen Museums für zeitgenössische Kunst, das Künstlern aus der arabischen Welt gewidmet sein soll, in Al-Ula (Nordwesten des saudischen Königreichs) unterzeichnet. Das ist ein deutliches Zeichen für die Wiederbelebung der diplomatischen Beziehungen zwischen Paris und Riad, wie das Pariser Museum am Mittwoch, den 15. März, mitteilte. Das Museum bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP ebenfalls, dass es die Eröffnung einer Zweigstelle in Seoul im Jahr 2025 plane, über die es in Kürze ausführlicher berichten werde. Ein Museum für Künstler aus der arabischen Welt Das Abkommen zwischen dem Centre Pompidou, einem der weltweit größten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst, und Saudi-Arabien wurde am vergangenen Wochenende von Laurent Le Bon, dem Präsidenten des französischen Museums, und Nora Aldabal, der Direktorin für Kunst- und Kulturprogrammierung der Königlichen Kommission, in Anwesenheit des saudischen Kulturministers Prinz Badr bin Farhan Al Saud und seiner französischen Amtskollegin Rima Abdul Malak unterzeichnet, heißt es in einer Erklärung des Museums. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines groß angelegten Museumsprojekts für Künstler aus der arabischen Welt, das 2027-2028 am Standort Al-Ula im Nordwesten des Königreichs eröffnet werden soll. Das Centre Pompidou „wird seine wissenschaftliche und technische Expertise in die Ausbildung des Personals einbringen, insbesondere in den Bereichen Konservierung, Verwaltung der Sammlungen und Vermittlung“, heißt es in der Pressemitteilung. „Es kann auch bei der Organisation des Kultur- und Veranstaltungsprogramms unterstützend tätig werden“. Al-Ula als touristisches Ziel Das Kulturministerium bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die beiden Parteien nun drei Monate Zeit haben, um finanzielle Gegenleistungen festzulegen. Ende 2019, so erinnert die Zeitung Le Monde, war Laurent Le Bon, der damalige Direktor des Picasso-Museums, Teil der Delegation des damaligen Kulturministers Franck Riester, „der einzige amtierende französische Politiker, der ein Jahr nach der Ermordung des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi nach Al-Ula reiste“. Die saudi-arabischen Behörden versuchen, Al-Ula zu einem touristischen und kulturellen Ziel zu machen. Dort befindet sich die fabelhafte Nabatäerstadt Madâin Sâlih mit ihren riesigen, in den Fels gehauenen Gräbern, die denen im jordanischen Petra ähneln und mitten in der Wüste liegen. Kritiker werfen dem saudischen Königreich vor, durch die Vervielfachung kultureller Veranstaltungen die Kunst als Mittel zu nutzen, um von Menschenrechtsverletzungen abzulenken und sein durch die Ermordung von Jamal Khashoggi in der Türkei im Jahr 2018 beschädigtes Image aufzupolieren.
  • Olympiade Paris 2024: Nur 10% der Tickets kosten über 200 Euro – weniger als für ein Madonna-Konzert

    Olympiade Paris 2024: Nur 10% der Tickets kosten über 200 Euro – weniger als für ein Madonna-Konzert

    Die französische Sportministerin Amélie Oudéa-Castéra sagte am Dienstag auf France Inter, dass die „vorgeschlagenen Tarife“ für die Spiele in Paris 500 Tage vor der Eröffnungsfeier „auf der Linie der bisherigen Ausgaben“ liegen. „Wir achten sehr aufmerksam auf die Erschwinglichkeit der Spiele“ 2024 in Paris, versicherte die Sportministerin Amélie Oudéa-Castéra am Dienstag, dem 14. März, auf France Inter. 500 Tage vor der Eröffnungsfeier ging die Ministerin auf die Polemik um die Preise für die Plätze für die Olympischen Spiele ein. „Es gibt eine Million Plätze, und zwar für alle Sportarten, zu 24 Euro.“ Die Sportministerin versicherte, dass „die Hälfte der Karten 50 Euro und weniger kosten“ und schätzt den Anteil der Karten „über 200 Euro“ auf „nur 10 %“. „Dieser Anteil ist weniger als bei einem Madonna-Konzert in der Arena von Bercy“, sagte Oudéa-Castéra. Sie bestätigte ausserdem, dass die „vorgeschlagenen Preise“ für die Spiele in Paris „im Einklang mit den bisherigen Ausgaben“ stünd…

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  • Wasserknappheit: Französische Verbraucher investieren in Regenwassersammler

    Wasserknappheit: Französische Verbraucher investieren in Regenwassersammler

    Angesichts des niedrigen Grundwasserspiegels und der Tatsache, dass in 14 französischen Departements die Wasserversorgung bereits jetzt eingeschränkt ist, investieren immer mehr Verbraucher in Wassersammelbehälter. 

    In einem Gemeinschaftsgarten im Departement Yvelines verwenden die Hobby-Gärtner das ganze Jahr über Regenwasser, um die Gemüsebeete zu bewirtschaften. Dieses Wasser sammeln sie in großen Tanks, die an die Gartenhäuser angebaut sind. „Der große Vorteil, den wir hier haben, ist, dass wir Dächer haben, so dass wir das Wasser, das von den Dächern kommt, in den Tanks sammeln können“, sagt eine Kleingartenbesitzerin gegenüber dem Sender France 3. Insgesamt sechs Wassersammelbehälter bewässern das 4.000 m2 große Grundstück, das von 13 umweltbewussten Familien bewirtschaftet wird.

    Dürreperioden und die Schonung der Ressourcen erklären die Begeisterung der Verbraucher für diese Lösung zur Wasserrückgewinnung. Und natürlich versuchen sie dadurch, ihre Wasserrechnung zu senken. Regenwasser kann für den Garten, aber auch zum Autowaschen, zum Auffüllen des Toilettenbehälters oder zum Waschen der Wäsche verwendet werden. Diese Verwendungszwecke machen etwa 40 % des Wasserverbrauchs eines Haushalts in einem Jahr aus. Eine Lösung, die in vielen Gemeinden Frankreichs inzwischen gefördert wird.

  • Rentenreform: Abgeordnete und Senatoren versuchen im paritätischen Ausschuss Kompromiss zu finden

    Rentenreform: Abgeordnete und Senatoren versuchen im paritätischen Ausschuss Kompromiss zu finden

    Die aus Abgeordneten und Senatoren bestehende Gemischte Paritätische Kommission (CMP) tritt am Mittwochmorgen in der Nationalversammlung zusammen. Die Regierung setzt darauf, dass die CMP einen Kompromiss findet. Eine Einigung ist wahrscheinlich, da die Makronisten und die Rechte die Mehrheit haben. Hochspannung im Palais Bourbon: Sieben Abgeordnete und sieben Senatoren treffen sich am Mittwoch, dem 15. März, hinter verschlossenen Türen, um nach einem Kompromiss über die Rentenreform zu suchen. Eine Einigung ist unerlässlich für eine Schlussabstimmung am Donnerstag in der Nationalversammlung. Der Gemischte Paritätische Ausschuss – sieben Abgeordnete, sieben Senatoren und ebenso viele Stellvertreter – tritt ab 9 Uhr in den Räumen der Nationalversammlung zusammen. Ein Teil der Linken forderte, dass die Debatten öffentlich sein sollten, um „Tricks und Machenschaften“ zu verhindern. Ohne Erfolg. Die Vorsitzende der LFI-Abgeordneten, Mathilde Panot, die der CMP angehört, versprach, die Disk…

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  • Mobilisierung gegen die Rentenreform: Die Verkehrsprognosen von RATP und SNCF für Mittwoch

    Mobilisierung gegen die Rentenreform: Die Verkehrsprognosen von RATP und SNCF für Mittwoch

    Die SNCF kündigt weiterhin einen „gestörten“ Zugverkehr an. Die RATP rechnet mit „fast normalem“ Verkehr für die Metro und „normal“ für Busse und Straßenbahnen. Ein neuer Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform. Die Störungen im öffentlichen Transport für Mittwoch, den 15. März, werden je nach Netz unterschiedlich ausfallen, so die Prognosen der SNCF und der RATP, die am Dienstagabend bekannt gegeben wurden. Die SNCF rechnet für Mittwoch mit einem „gestörten“ Verkehr. Der Verkehr wird „im Großen und Ganzen ähnlich sein wie am Montag, dem 13. und Dienstag, dem 14. März, d.h.: 2 von 5 TER im Landesdurchschnitt, 3 von 5 TGV Inoui und Ouigo, 1 von 3 Intercités am Tag und kein Verkehr der Intercités in der Nacht“, so die Bahngesellschaft in einer Pressemitteilung. Auch im Transilien-Netz geht die SNCF davon aus, dass der Verkehr am Mittwoch „gestört“ bleiben wird. Auf der RER E rechnet sie mit 3 von 4 Zügen; auf der RER D kündigt sie durchschnittlich 2 von 5 Zügen an. Für die RER C, di…

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  • Streik der Müllabfuhr: Bürgermeister des 15. Pariser Arrondissements fordert Zwangsverpflichtung von Personal

    Streik der Müllabfuhr: Bürgermeister des 15. Pariser Arrondissements fordert Zwangsverpflichtung von Personal

    Philippe Goujon meinte am Montag auf Franceinfo, dass zwar ein Recht auf Streik gebe, die fehlende Müllentsorgung aber „die Hygiene der gesamten Hauptstadt“ bedrohe. Der Bürgermeister des 15. Arrondissements von Paris, Philippe Goujon, forderte am Montag, den 13. März, auf dem Sender Franceinfo „einen Mindestdienst“ bei der Müllabfuhr und „die Zwangsverpflichtung einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern“. Die Müllmänner der Stadt Paris streiken seit einer Woche gegen die Rentenreform. Bisher wurden über 5.600 Tonnen Müll in der franzosischen Hauptstadt nicht abgeholt und liegen in den Straßen. „Ich wünsche mir, dass der Staat die Zwangsverpflichtung einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern in den Verbrennungsanlagen oder Abfallzentren ermöglicht“, um „die Blockade der Depots zu lösen“, forderte Philippe Goujon. Er ruft dazu auf, dass „die Polizei die Mülldepots freimacht“. „Es geht hier um die Hygiene der gesamten Hauptstadt“. „Es handelt sich um eine wesentliche öffentliche Dienstleis…

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