Kategorie: Frankreich

  • Covid-19: 17 Tote und 1.145 Patienten auf der Intensivstation am Donnerstag

    Covid-19: 17 Tote und 1.145 Patienten auf der Intensivstation am Donnerstag

    17 Patienten starben am Donnerstag in Frankreich an Covid-19.

    Nach Angaben von Santé publique France sind 6.952 Menschen wegen Covid-19 in einem Krankenhaus in Behandlung (gegenüber 6.906 am Mittwoch) und 6.718 Patienten vor einer Woche. Die Zahl der Menschen auf einer Intensivstation liegt am Donnerstag bei 1.145 (gegenüber 1.154 am Mittwoch) und 1.099 vor einer Woche.

    Aiuch wenn die Zahlen seit einiger Zeit wieder steigen, steht Frankreich im Vergleich zu Deutschland recht gut da.

    Lesen Sie dazu auch: Covid-19: Die Inzidenzrate liegt in vielen Departements wieder über der Alarmschwelle

    Mehr als 50.000 Neuinfektionen in 24 Stunden in Deutschland
    Deutschland verzeichnete am Donnerstag eine Rekordzahl von Covid-19-Neuinfektionen: 50.196 zusätzliche Fälle innerhalb von 24 Stunden – ein Zeichen für die Heftigkeit der neuen Epidemiewelle, die das Land seit einigen Wochen erfasst hat.

    Damit wurde zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie in Deutschland die Schwelle von 50.000 neuen Fällen pro Tag überschritten. Die Zahl der Todesopfer stieg innerhalb von 24 Stunden auf 235.
    Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete am Mittwoch das Wiederaufflammen der Covid-19-Infektionen im Land als „dramatisch“.
    „Die Pandemie breitet sich erneut dramatisch aus“, sagte ihr Sprecher Steffen Seibert und forderte die regionalen Gesundheitsbehörden auf, weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Situation zu ergreifen. Auch nimmt der Druck auf die Krankenhäuser wieder zu.

    Der Ausbruch wird zum Teil auf die relativ niedrige Durchimpfungsrate der Bevölkerung in Deutschland von nur knapp über 67% zurückgeführt. Mehrere besonders betroffene Bundesländer wie Sachsen, Bayern und seit kurzem auch Berlin haben neue Restriktionen eingeführt, die auf ungeimpfte Personen abzielen, die am stärksten von dem Wiederanstieg der Pandemie betroffen sind.

  • Tarn-et-Garonne: Wieder ein Jagdunfall – mutmaßlicher Schütze in Polizeigewahrsam

    Tarn-et-Garonne: Wieder ein Jagdunfall – mutmaßlicher Schütze in Polizeigewahrsam

    Ein Jagdteilnehmer wurde schwer verletzt, nachdem er bei einer Waldschnepfenjagd von Bleisplittern in Gesicht und Händen getroffen wurde.

    Ein Jäger in den Dreißigern wurde in Gewahrsam genommen, nachdem er am Donnerstag, dem 11. November, gegen 11.30 Uhr in Montauban in der Region Tarn-et-Garonne einen 47-jährigen Jäger verletzt hatte, wie France Bleu Occitanie unter Berufung auf Staatsanwaltschaft und Feuerwehr meldete. Der 47-jährigen Mann wurde schwer verletzt.

    In neun von zehn Fällen ist das Opfer ein Jäger.
    Seit dem Jahr 2000 haben sich in Frankreich 3.325 Jagdunfälle ereignet, bei denen 421 Menschen ums Leben kamen, so das französische Amt für Biodiversität und der nationale Jagdverband. Das Amt weist darauf hin, dass die Zahl der Unfälle seit 2000 um 40% und die Zahl der Todesfälle um fast 70% zurückgegangen sind.

    In neun von zehn Fällen ist das Opfer auch ein Jäger: der Schütze selbst oder ein anderer Jäger. In drei von zehn Fällen handelt es sich um einen „selbstverschuldeten Unfall“: falsche Handhabung des Gewehrs oder ein Sturz mit geladener Waffe. Die meisten Unfälle ereignen sich bei der Jagd auf Großwild wie zum Beispiel Wildschweine.

    Diese Zahlen werden von gegener der Jagd als unzureichend kritisiert, weil sie keine Schüsse berücksichtigen, die Haustiere töten oder verletzen, und auch Kugeln, die in einem Haus oder Auto landen, nicht zählen.

    Lesen Sie dazu auch:

  • Französisch-Polynesien: heftige Proteste gegen Atomkraft

    Französisch-Polynesien: heftige Proteste gegen Atomkraft

    Während seiner Rede am 9. November hat Emmanuel Macron so viel über die Kernenergie gesprochen, dass nun viele befürchten, dass er sie zu einem Höhepunkt seines bevorsthenden  Wahlkampfes machen will. Einige Monate vor den Präsidentschaftswahlen 2022 hielt der Präsident der Republik eine Rede, die wie eine Wahlkampfrede aussah. In dieser Rede ging er vor allem auf die Kernenergie ein, eine Energie, auf die der Staatschef für die Zukunft in besonderem Maße zu setzen scheint. In Frankreich und insbesondere in Französisch-Polynesien, wo vor zwanzig bis dreißig Jahren fast 200 Atomtests stattfanden, werden diese Ideen jedoch nicht einhellig unterstützt. Lesen Sie dazu auch: Kernenergie: Emmanuel Macron kündigt den Bau neuer Reaktoren an Polynesien von Atomtests gezeichnetPolynesische Familien kämpfen darum, dass ihr Status als Opfer der Atomtests, die vor etwa 20 bis 30 Jahren in ihrem Land von Frankreich durchgeführt wurden, anerkannt wird. Jacqueline ist ein solches Opfer und äussert sic…

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  • Landes: Die Präfektur genehmigt die Tötung von Kormoranen – einer geschützten Art

    Landes: Die Präfektur genehmigt die Tötung von Kormoranen – einer geschützten Art

    Bis zum 28. Februar 2022 können bis zu 467 Kormorane geschossen werden, aber nur in bestimmten Gebieten.

    In einer am 1. November veröffentlichten Verfügung hat die Präfektur der Landes die Tötung von 467 Kormoranen bis zum 28. Februar 2022 genehmigt, berichtet France Bleu Gascogne am Donnerstag, dem 11. November. Der Kormoran ist zwar eine geschützte Art, aber auch eine Plage. Er ist zum Schreckgespenst der Fischer geworden, weil große Kormorane, die sich von Fischen ernähren, ganze Populationen in Flüssen, Seen und Fischfarmen dezimieren können.

    Regulierung der Kormoranbestände
    Insgesamt dürfen 467 Kormorane mit Schusswaffen getötet werden, aber nur in bestimmten Gebieten. Obwohl sich dieser Vogel früher hauptsächlich an der Atlantikküste aufhielt, zieht er jetzt zunehmend ins Landesinnere. Zumal es in der Region Landes zahlreiche Gewässer gibt, in denen Kormorane aus anderen französischen Regionen gerne überwintern und sich von Maifisch, Neunauge und Hecht ernähren.

    Es gibt auch andere Möglichkeiten der Kormoranbekämpfung, wie z. B. das Aufstellen von Netzen in Flüssen oder Teichen, aber das wäre nach Ansicht der Präfektur zu teuer, die darauf hinweist, dass es nicht darum geht, die Kormorane auszurotten, sondern lediglich darum, ihre Zahl zu regulieren. Im Jahr 2018 wurden in den Landes mehr als 2.000 Kormorane gezählt.

    Die Nahrung der Kormorane besteht fast ausschließlich aus kleinen bis mittelgroßen See- und Süßwasserfischen, die lebend erbeutet werden.
  • Beisetzung von Hubert Germain: Emmanuel Macrons Tränen während der letzten Ehrung des Freiheitskämpfers

    Beisetzung von Hubert Germain: Emmanuel Macrons Tränen während der letzten Ehrung des Freiheitskämpfers

    Frankreich nahm am Donnerstag Abschied von dem letzten, der Freiheitskämpfer des 2. Weltkriegs, den „Rittern der Freiheit“, die laut Emmanuel Macron „die zeitlosen Gesichter Frankreichs“ sind. Emmanuel Macron wischte sich ein paar Tränen ab, als er dem Chor zuhörte, der am Donnerstag, dem 11. November, zu Ehren des Widerstandskämpfers Hubert Germain in Mont-Valérien (Hauts-de-Seine) den „Chant des partisans“ sang. Anschließend erwies der Präsident in der Krypta der Gedenkstätte des kämpfenden Frankreichs, vor dem Sarg des letzten „Gefährten der Befreiung“, diesem allein die Ehre. Anschließend legte er ein Kreuz nieder, das aus dem Holz des Dachstuhls von Notre-Dame geschnitzt wurde, wie es sich der Widerstandskämpfer gewünscht hatte. „Mein Vater hat Emmanuel Macron sehr bewundert, und ich glaube, das beruht auf Gegenseitigkeit“, sagte Patrick Germain, der Sohn des Widerstandskämpfers, nach der Zeremonie gegenüber France 2. „Ich hatte die Gelegenheit, den Präsidenten während der Feierli…

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  • Schwester von Prinz Henrik von Dänemark im Departement Lot verstorben

    Schwester von Prinz Henrik von Dänemark im Departement Lot verstorben

    Nach dem Tod von Françoise Bardin, der Schwester von Prinz Henrik von Dänemark, sind in Espère (Lot) zahlreiche Beileidsbekundungen eingegangen. Darunter ein besonders rührender Brief von Königin Margrethe II. von Dänemark. Françoise Bardin, geboren als Françoise Laborde de Monpezat, verstarb am Mittwoch, dem 10. November, im Alter von 90 Jahren. Sie folgte ihrem Ehemann Claude Bardin, der im Jahr 2017 und ihrem Bruder Prinz Henrik von Dänemark, der im Jahr 2018 im Alter von 83 Jahren im Schloss Fredensborg verstarb. Vor drei Jahren nahm sie mit ihren drei anderen Geschwistern an der Beerdigung des Prinzen in Skandinavien teil. Françoise Bardin wurde 1932 in Hanoi in Indochina geboren, bevor sie 1937 mit ihren Eltern nach Frankreich zurückkehrte. Ihr ganzes Leben lang setzte sie sich für soziale Ideen ein. Sie war eine Befürworterin der Gurtanlegepflicht in Fahrzeugen und Vorsitzende des Ausschusses für Straßenverkehrssicherheit des Departements Lot. Als solche wurde sie 1996 mit dem Chevalier de la Légion d’Honneur ausgezeichnet. In Espère gedachte man am Mittwoch dieser von allen geachteten Frau. Der Bürgermeister der Gemeinde, Mathieu Redoulès, zollte ihrer Familie seine Hochachtung. Die Beerdigung findet am Samstag statt. Bislang wurde kein Mitglied der dänischen Königsfamilie angekündigt.
  • Okzitanien: UFO am Himmel Südwestfrankreichs beobachtet

    Okzitanien: UFO am Himmel Südwestfrankreichs beobachtet

    In der Region Okzitanien wurde ein leuchtendes Objekt am Himmel beobachtet. Dieses UFO soll am Abend des 9. November in der Nähe der Mittelmeerküste den Himmel überquert haben.

    Am Mittwoch, dem 10. November, veröffentlichte Météo Gard ein Video eines UFOs (Unidentified Flying Object), das am Himmel der Region Occitanie gesichtet wurde. Das leuchtende Phänomen wurde am Abend des 9. November in der Nähe der Mittelmeerküste beobachtet und von mehreren Internetnutzern in den Departements der Region gefilmt.

    Nach Angaben von Météo Gard wurde das leuchtende Objekt von Zeugen in Montpellier, Cournonterral, Pavalas-les-Flots und Sète beobachtet. Auch aus Narbonne, Perpignan und Andorra liegen Meldungen vor.

    Drohne, Laser, Satellit… In den sozialen Netzwerken haben die Internetnutzer viele Theorien über den Ursprung dieses UFOs entwickelt, dessen wahre Natur im Moment noch unbekannt ist.

    Lesen Sie auch: Lichtpunkte bewegen sich im Himmel über der Côte d’Azur? Es ist Starlink …

  • Die Franzosen wollen durchschnittlich 282 Euro für Weihnachten ausgeben

    Die Franzosen wollen durchschnittlich 282 Euro für Weihnachten ausgeben

    Für die Feierlichkeiten zum Jahresende werden die Franzosen ihre Ausgaben einschränken.

    Laut einer Ende Oktober von Iloveretail und OpinionWay im Auftrag von Proximis durchgeführten Umfrage, die Le Parisien einsehen konnte, wird das Weihnachtsbudget der Franzosen dieses Jahr knapp bemessen sein. Laut der Studie planen die Franzosen, im Durchschnitt 282 Euro für ihre Geschenke auszugeben, ein Budget, das zwar leicht über dem des letzten Jahres (272 Euro) liegt, aber deutlich unter dem Niveau vor der Krise, das bei 342 Euro lag.

    58% der befragten Franzosen geben an, dass ihre Weihnachtsausgaben durch die Preiserhöhungen, besonders der Energiekosten, stark beeinträchtigt werden. 47% geben an, dass sie durch diese Situation gestresst sind. Die Franzosen sind umso zurückhaltender beim Konsum, als sie in den kommenden Monaten mit weiteren Erhöhungen rechnen, insbesondere bei Lebensmitteln.

    Die Umfrage ergab auch, dass mehr als jeder zweite Franzose (51%) beschlossen hat, weniger Geschenke zu kaufen, und 52% werden sparsamer kochen, so Le Parisien. Ein Drittel der Befragten erwägt außerdem, das von der Regierung versprochene Inflationsgeld von 100 Euro für den Kauf von Weihnachtsgeschenken zu verwenden.

    Lesen Sie dazu auch: Franzosen wollen dieses Jahr durchschnittlich 240 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben

  • Covid-19: Mit der Gesundheitskrise nimmt die Kinderarbeit zu – auch in Frankreich

    Covid-19: Mit der Gesundheitskrise nimmt die Kinderarbeit zu – auch in Frankreich

    Derzeit arbeiten 160 Millionen Kinder in der Welt. Frankreich ist ebenfalls von der Kinderarbeit betroffen und hat gerade einen Plan zur Ausrottung dieses Phänomens vorgelegt.

    Das Phänomen der Kinderarbeit ist in den letzten Jahren stetig zurückgegangen, aber die Gesundheitskrise hat dazu geführt, dass wieder immer mehr Kinder zur Arbeit gezwungen werden. Derzeit gibt es weltweit 160 Millionen Kinderarbeiter, was einem Anstieg von mehr als acht Millionen in vier Jahren entspricht. Nach Angaben der Organisation internationale du travail könnte es bis Ende nächsten Jahres neun Millionen mehr Kinderarbeiter geben. Kinder arbeiten hauptsächlich in der Landwirtschaft (70%), aber auch im Dienstleistungssektor und in der Industrie.

    Auch Frankreich ist von diesem Trend betroffen. Insbesondere ist eine neue Form der Kinderarbeit im Entstehen begriffen: Minderjährige arbeiten als Fahrradkuriere, auch Schulkinder versuchen so, Geld zu verdienen. Die andere, weitaus schlimmere Form der Kinderarbeit betrifft die sexuelle Ausbeutung von Kindern, die durch digitale Kommunikation erleichtert wird. Im Jahr 2020 verzeichnete das Arbeitsministerium 431 Einsätze der Arbeitsaufsichtsbehörde im Zusammenhang mit der Beschäftigung von Minderjährigen in Frankreich. Und die Kinderarbeit ist weiter auf dem Vormarsch: Allein in diesem Jahr wurden zwischen Januar und Juni bereits 546 Einsätze verzeichnet.

    Insbesondere aber ist Wachsamkeit bei Importen geboten. Frankreich hat sich gerade zu einem Plan zur weltweiten Abschaffung der Kinderarbeit verpflichtet. In dieser Woche schloss sich Frankreich 25 anderen Staaten, hauptsächlich aus Afrika, Asien und Lateinamerika, an. Das Ziel ist, die Kinderarbeit bis 2025 weitestgehend zu beseitigen.

    Seit 2017 müssen französische Unternehmen einen Überwachungsplan anwenden, um sicherzustellen, dass sie durch ihre Aktivitäten keine Kinderarbeit in anderen Ländern unterstützen. Zum Beispiel, indem man Kleidung oder Spielzeug von Subunternehmern im Ausland herstellen lässt, die möglicherweise Kinder beschäftigen.

    Französische Unternehmen werden bei diesem Prozess unterstützt, es werden ihnen Instrumente, Schulungen und Leitfäden für bewährte Verfahren zur Verfügung gestellt. Ausserdem soll ein Ressourcenzentrum eingerichtet werden, das den Unternehmen helfen soll, ihre Subunternehmer besser zu überwachen.

  • Prozess um die Anschläge vom 13. November: die Aussage von François Hollande

    Prozess um die Anschläge vom 13. November: die Aussage von François Hollande

    François Hollande wurde am Mittwoch, dem 10. November, in den Zeugenstand gerufen, um über die Anschläge vom 13. November 2015 zu berichten. Umgeben von einem großen Sicherheitsaufgebot traf der ehemalige Präsident der Republik, François Hollande, am Mittwoch, dem 10. November, nachmittags vor dem Sondergericht in Paris ein, wo derzeit der Prozess zu den Anschlägen vom 13. November 2015 stattfindet. Der ehemalige Staatschef, der von einer Opfervereinigung als Zeuge befragt wurde, wollte seine damaligen Entscheidungen erklären und rechtfertigen. Lesen Sie dazu auch: Die Anschläge vom 13. November 2015: Der blutigste Terroranschlag in Frankreich Im Zeugenstand erzählte François Hollande zunächst von seinem Erleben der Nacht des 13. Novembers: die Angst im Stade de France, als er die beiden Explosionen hörte, dann später das Bataclan. Den Dschihadisten, die die Anschläge als Antwort auf die französische Außenpolitik darstellen, erwidert François Hollande: „Das Terror-Kommando hatte sich …

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