Kategorie: Frankreich

  • Fall Jubillar: Antrag auf Freilassung von Cedric Jubillar erneut vom Gericht abgelehnt

    Fall Jubillar: Antrag auf Freilassung von Cedric Jubillar erneut vom Gericht abgelehnt

    Die Justiz lehnte am Montag, 22. November, den Antrag auf Freilassung von Cédric Jubillar erneut ab. Er sitzt seit dem 18. Juni im Gefängnis und wird des Mordes an seiner Frau Delphine Jubillar beschuldigt wird, deren Leiche bis heute nicht gefunden wurde.

    Keine Freilassung für Cedric Jubillar. Die Justiz entschied, ihn in Haft zu behalten. Die Ermittlungskammer des Berufungsgerichts in Toulouse verkündete ihr Urteil am Montagmorgen. Der 34-jährige Handwerker , der des Mordes an seiner Frau Dephine Jubillar im Dezember 2020 in Cagnac-les-Mines (Tarn) angeklagt ist, bleibt bis auf Weiteres in der Haftanstalt Seysses inhaftiert.

    Die Anwälte von Cedric Jubillar, der seine Unschuld beteuert, hatten bei einer nichtöffentlichen Anhörung am Dienstag, 16. November, eine „missbräuchliche Inhaftierung“ angeprangert. Laut den Anwälten „passiert in diesem Fall seit vielen Monaten nichts mehr und die Justiz hat schafft es nicht, die Schuld unseres Mandanten nachzuweisen, der unschuldig ist“.

    In der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 2020 war die 33-jährige Krankenschwester und Mutter Delphine Jubillar aus ihrem Haus verschwunden. Sie hatte seit sechs Monaten eine Liebesbeziehung mit einem in Montauban wohnhaften Mann und wollte mit ihm ein neues Leben beginnen. Ein Scheidungsverfahren war bereits im Gange. Die Ermittlungen der Gendarmerie in Toulouse und Albi schlossen die Schuld des Liebhabers sehr schnell aus und konzentrierten sich auf Cédric Jubillar.

    Obwohl es keinen Tatort und keine Leiche gibt, führte eine Reihe von „schwerwiegenden und übereinstimmenden“ Indizien, die von den Ermittlern entdeckt wurden, im Juni letzten Jahres zu einer Anklageerhebung. Die Leiche von Delphine Jubillar wurde bis heute nicht gefunden. Ende November wollen die Richter den ältesten Sohn des Ehepaars Jubillar, den 7-jährigen Louis, anhören, um die Chronologie des Abends vom 15. Dezember 2020 zu erörtern. Der Knabe wurde bereits zweimal von den Ermittlern befragt, am 16. Dezember 2020 und Mitte Januar 2021. Er sagte, dass er an diesem Abend im Gegensatz zu anderen Abenden keinen Streit zwischen seinen Eltern gehört oder gesehen habe.

    Cedric Jubillar wird in zehn Tagen nochmals Gelegenheit haben, sich zu erklären. Er wurde für den 3. Dezember erneut von den Untersuchungsrichtern vorgeladen. Er soll nochmals zu der Nacht, in der Delphine verschwand, befragt werden.

  • Gelbwesten: Zwei Personen in Paris wegen einer Macron-Karikatur festgenommen

    Gelbwesten: Zwei Personen in Paris wegen einer Macron-Karikatur festgenommen

    Am Rande einer Gelbwesten-Demonstration in Paris wurden am Samstag, 20. November, zwei Personen festgenommen. Zwei Personen, die am Samstag einer Demonstration der „Gelbwesten“ nach Paris gekommen waren, werden laut der Pariser Staatsanwaltschaft wegen Beleidigung einer öffentlichen Person, nämlich wegen einer Karikatur von Emmanuel Macron, dem Polizeipräsidenten und dem amerikanischen Präsidenten vor Gericht gestellt. Die beiden Beschuldigten waren am Samstagmittag festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen worden. Ihnen wurde eine Vorladung für eine spätere Anhörung ausgehändigt und sie werden wegen Beleidigung einer Person, die Träger der öffentlichen Gewalt ist, vor Gericht gestellt, wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte. Über der Aufschrift „La sodomie en marche“ mit der französischen Flagge und Schafen im Hintergrund zeigt die Karikatur Joe Biden, der Emmanuel Macron und den Polizeipräfekten wie eine Marionette manipuliert. Die große Zeichnung befand sich auf…

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  • Paris: Seltenes Einstein-Manuskript soll Millionenpreis erzielen

    Paris: Seltenes Einstein-Manuskript soll Millionenpreis erzielen

    Ein seltenes Manuskript des theoretischen Physikers Albert Einstein kommt am Dienstag in Paris unter den Hammer, wobei das Auktionshaus einen astronomischen Verkaufspreis anstrebt. Das Manuskript, das Vorarbeiten zu Einsteins wichtigster veröffentlichung – der Relativitätstheorie – enthält, wird laut dem Auktionshaus Christie’s auf zwei bis über drei Millionen Euro geschätzt. „Dies ist zweifelsohne das wertvollste Einstein-Manuskript, das jemals versteigert wurde“, so Christie’s in einer Erklärung. Das 54-seitige Dokument wurde in den Jahren 1913 und 1914 in Zürich von Einstein und seinem Kollegen und Vertrauten, dem Schweizer Ingenieur Michele Besso, handschriftlich verfasst. Laut Christie’s ist es Besso zu verdanken, dass das Manuskript für die Nachwelt erhalten blieb. Es sei „fast wie ein Wunder“, da das in Deutschland geborene Genie Einstein selbst wohl kaum etwas aufbewahrt hat, was er für ein einfaches Arbeitsdokument hielt. Das Papier biete „einen faszinierenden Einblick in den Geist des größten Wissenschaftlers des 20. Jahrhunderts“, heißt es bei Christie’s. Einstein, der 1955 im Alter von 76 Jahren starb und als einer der größten Physiker aller Zeiten gilt, revolutionierte die moderne Physik mit der Relativitätstheorie und leistete wichtige Beiträge zur Theorie der Quantenmechanik. Albert Einstein gewann 1921 den Nobelpreis für Physik und wurde später in der Popkultur als Symbol des genialen Wissenschaftlers dargestellt, wozu ganz sicher auch seine widerspenstigen Haare, sein Schnurrbart und seine buschigen Augenbrauen beitrugen.
  • Montpellier: Illegaler Flüchtling gewinnt 500.000 Euro in einem Rubbelspiel

    Montpellier: Illegaler Flüchtling gewinnt 500.000 Euro in einem Rubbelspiel

    In Montpellier gewann ein junger illegaler Flüchtling in der Woche vom 15. November 500.000 Euro, wie von Actu Occitanie berichtet.

    Ein unglaublicher Glücksfall. Ein etwa 20-jähriger Migrant ohne Aufenthaltsstatus war diese Woche der glückliche Gewinner eines Rubbelloses in Montpellier im Departement Hérault. „Er dachte, er hätte 25€ gewonnen, in Wirklichkeit hatte er fünfmal 100.000€ gewonnen“, berichtet die Leiterin des Tabakladens, in dem der junge Gewinner spielte, gegenüber Actu Occitanie.

    Für den jungen Mann, der sich seit mehr als drei Jahren in Frankreich aufhält, hatte die Woche jedoch schlecht begonnen. Er wurde von den Ordnungskräften wegen illegalen Zigarettenverkaufs aufgegriffen. Nun hofft der junge Algerier, dass er sein Leben zum Guten ändern kann, nachdem er seinen Gewinn von 500.000 Euro von der Française des Jeux abgeholt hat.

  • Bär greift Jäger an: Er wurde von dem Tier fünfzehn Meter weit mitgeschleift und verletzt

    Bär greift Jäger an: Er wurde von dem Tier fünfzehn Meter weit mitgeschleift und verletzt

    Der Präsident des Jagdverbands des Departements Ariège informierte die Zeitung La Dépêche du Midi darüber, dass ein Jäger am Samstag von einem Bären verletzt wurde. „Er hat zerfetzte Beine“, berichtete er.

    Gestern wurde ein Jäger in der Nähe von Seix in der Region Couserans Opfer einer Bärenattacke. Der Mann eröffnete das Feuer, um sich zu verteidigen, und tötete den Bären. Jean-Luc Fernandez, der Präsident des Jagdverbands des Departements Ariège, hatte nur eine Sorge: die Gesundheit des Jägers. „Das ist das Einzige, was mich interessiert“, erklärt er gegenüber La Depeche du Midi.

    „Er verdankt sein Leben seinem Walkie-Talkie und dem Eingreifen einer Jägerin die bei der Freiwilligen Feuerwehr in Seix arbeitet und schnell zur Stelle war. Sie hat die Wunden an den Beinen schnell versorgt“, erzählt Jean-Luc Fernandez. „Der Jäger erlitt einen Wadenbeinbruch. Er wurde mit dem Hubschrauber nach Pamiers geflogen und von Pamiers nach Purpan transportiert. Der Mann wurde von einer wütenden Bärin etwa fünfzehn Meter weit mitgeschleift. Gücklicherweise konnte er sein Gewehr festhalten und sich damit verteidigen. Er hatte zwar die Bärenjungen gesehn, aber nicht das Muttertier, das sich hinter ihm befand sich sofort auf ihn stürzte. Der Mann ist 62 Jahre alt und wohnt in Sentenac-d’Oust“.

    Abgesehen von den Emotionen, die auch am Sonntag noch sehr lebendig sind, wird durch diesen Vorfall ein tiefgreifenderes Problem sichtbar: Für die Jagd stellten Bären bisher kein großes Problem dar, sie waren sehr unauffällig. Aber: Die Bären, die zu dieser Jahreszeit normalerweise schon im Winterschlaf sein sollten, bleiben durch die höheren Temperaturen jetzt länger wach und sind daher in den Wäldern der Pyrenäen auch Mitte November noch aktiv.

  • Tourismus: Was steht hinter dem von Jean Castex vorgestellten 1,9-Milliarden-Euro-Plan?

    Tourismus: Was steht hinter dem von Jean Castex vorgestellten 1,9-Milliarden-Euro-Plan?

    Nach Konsultationen mit der von der Pandemie schwer getroffenen Reise-Branche plant die Regierung unter anderem Investitionen in die Modernisierung und den Übergang zu einem nachhaltigen Tourismus. „Den Notstand bewältigen und die Zukunft vorbereiten.“ So fasste Jean Castex das Ziel des Plans „Destination France“ zusammen, mit dem die Tourismusindustrie im Hexagon wiederbelebt werden soll. Von Amboise (Indre-et-Loire) aus kündigte der Premierminister mehrere Maßnahmen an, die es Frankreich ermöglichen sollen, seinen Rang als weltweit führendes Tourismusziel zu behalten. Jean Castex kündigte an, dass die Investitionen in die Reise-Branche 1,9 Milliarden Euro betragen werden und größtenteils in Form von Darlehen erfolgen sollen. Davon werden 1,3 Milliarden Euro „über die Investitionsinstrumente der Banque des territoires und der Banque publique d’investissement vergeben, wie der Premierminister erklärte. Bis 2023 sollen 750 Mio. EUR an Tourismusdarlehen und 500 Mio. EUR an Darlehen zur …

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  • Covid-19: Bedroht die Pandemie erneut die Weihnachtsfeiertage?

    Covid-19: Bedroht die Pandemie erneut die Weihnachtsfeiertage?

    Während sich die Weihnachtsfeiertage mit großen Schritten nähern, scheint Covid-19 einen deutlichen epidemischen Aufschwung zu erleben, der die Erinnerung an das Ende des Jahres 2020 wieder aufleben lässt. Die Franzosen haben damals Weihnachten und Neujahr unter einer Ausgangssperre und erheblichen Einschränkungen leiden müssen. Die Straßen werden beleuchtet, die Schaufenster werden geschmückt, die Weihnachtseinkäufe beginnen… Es besteht kein Zweifel, dass die Feiertage nun mit großen Schritten näher rücken. Doch fast einen Monat vor dem 24. Dezember bereitet die Covid-19-Epidemie erneut grosse Sorgen, da die Zahl der positiven Fälle des wieder stark ansteigt. Werden die Weihnachtsfeiertage 2021 also denen von 2020 ähneln? Es ist wohl niemandem entgangen, dass die Covid-19-Epidemie in Frankreich und Europa einen bedeutenden Aufschwung erlebt. Während Österreich eine mindestens zwanzigtägige Ausgangssperre vom 22. November bis zum 13. Dezember verhängt hat, lässt dies in Frankreich di…

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  • Alzheimer: Gibt es bald ein Impfstoff und eine Behandlung zur Bekämpfung der Krankheit?

    Alzheimer: Gibt es bald ein Impfstoff und eine Behandlung zur Bekämpfung der Krankheit?

    In einer Studie, die in der Zeitschrift Molecular Psychiatry veröffentlicht wurde, haben britische und deutsche Forscher eine vielversprechende Behandlung für die Alzheimer-Krankheit vorgestellt. Aber auch einen potenziellen Impfstoff zur Vorbeugung der Erkrankung. Die Alzheimer-Krankheit ist gekennzeichnet durch einen Verlust des Kurzzeitgedächtnisses, aber auch durch eine Degeneration der exekutiven Funktionen und der Orientierung in Zeit und Raum. Sie ist das Ergebnis einer langsamen Degeneration der Neuronen. Einer der Auslöser der Krankheit ist das Beta-Amyloid-Protein, das natürlicherweise im Gehirn vorkommt. Dieses Protein sammelt sich im Laufe der Jahre unter dem Einfluss verschiedener genetischer und umweltbedingter Faktoren an. Es bildet schließlich Amyloidablagerungen, die auch als „senile Plaques“ bezeichnet werden. Diese Anhäufung induziert eine Toxizität für die Nervenzellen. In einer in der Zeitschrift Molecular Psychiatry veröffentlichten Studie haben britische und deut…

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  • Ardèche: Polizeibeamte in Alarmbereitschaft angesichts von Covid-19

    Ardèche: Polizeibeamte in Alarmbereitschaft angesichts von Covid-19

    In der Ardèche, dem am stärksten vom Wiederaufflammen des Covid-19 betroffenen Departement, ist die Polizei in Alarmbereitschaft und führt vermehrt Kontrollen der Gesundheitspässe durch.

    In der Gemeinde Privas in der Ardèche werden die Kontrollen des Gesundheitspasses in Gastronomiebetrieben immer häufiger. Es handelt sich um unangekündigte Kontrollen, bei denen ein Identitätsnachweis vorgelegt werden muss, um Betrug zu verhindern. Die Einsätze der Polizisten schockieren die Einwohner nicht, sie fühlen sich im Gegenteil beruhigt. „Sie sollten noch häufiger Kontrollen durchführen, weil die Leute nicht tun, was sie tun müssen“, sagt eine Kundin in einem Restaurant gegenüber dem Sender France 3.

    Die Polizisten überprüfen auch, ob die Restaurantbesitzer und Gaststätteninhaber den Gesundheitspass anwenden, indem sie deren Zählung der an einem Tag gesichteten Gesundheitspässe überprüfen. Eines der Lokale wurde fast acht Mal kontrolliert, ohne dass dies den Besitzer störte, der gegenüber Personen ohne Pass hart bleibt. „Jeden Tag gibt es welche, die versuchen, ohne Pass zu kommen“, sagt Aurélien Vinson vor der Kamera von France 3. Die Polizei leistet auch Präventionsarbeit für die Bevölkerung, indem sie die geltenden Regeln zur Bestätigung der Identität und zur Vermeidung von Straftaten in Erinnerung ruft.

  • Covid-19: „Diese fünfte Welle startet fulminant“, sagt Gabriel Attal

    Covid-19: „Diese fünfte Welle startet fulminant“, sagt Gabriel Attal

    „Aber in Frankreich haben wir eine sehr hohe Durchimpfungsrate“und das Land steht „im Vergleich zu unseren Nachbarn bei der Auffrischung der Impfungen eher gut da“. Zehntausende Demonstranten in Wien, Zusammenstöße in den Niederlanden nach einer Demonstration, Plünderungen und Vandalismus auf den französischen Antillen: Die Proteste gegen die Anti-Covid-Maßnahmen, die zur Eindämmung des Wiederaufflammens der Pandemie in Europa ergriffen wurden, werden immer heftiger.Am Samstagabend kam es in Den Haag zu Zusammenstößen bei einer Demonstration gegen die in den Niederlanden verhängten Restriktionen, einen Tag nach einer „Gewaltorgie“ in Rotterdam, bei der 51 Personen festgenommen und zwei angeschossen wurden. Terminvereinbarungen für eine dritte Dosis explodieren in Frankreich:

    Die Anzahl der täglich durchschnittlich über Doctolib vereinbarten Termine für eine dritte Impfdosis stieg von 35.000 auf über 110.000. Die Zahl der…

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