Kategorie: Frankreich

  • EILMELDUNG: 6.000 Schulklassen in Frankreich wegen Covid-19 geschlossen

    EILMELDUNG: 6.000 Schulklassen in Frankreich wegen Covid-19 geschlossen

    6.000 Klassen sind derzeit in Frankreich wegen der Covid-Epidemie geschlossen, gab Bildungsminister Jean-Michel Blanquer vor wenigen Minuten vor der Nationalversammlung bekannt. Das sind 2.000 Klassen mehr als in der vergangenen Woche. Vor den Herbstferien lag die Zahl der geschlossenen Klassen bei rund 1.000. Kurz zuvor hatte Jean-Michel Blanquer die Abgeordneten über den Gesundheitszustand von Jean Castex beruhigt: „Die letzten Nachrichten, die wir von ihm haben, sind gut und beruhigend.“ Anzahl der wegen Covid-19 geschlossenen Schulklassen in Frankreich…

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  • Von einem Jäger erschossene Bärin in der Ariège: Was passiert nun mit ihren Jungen?

    Von einem Jäger erschossene Bärin in der Ariège: Was passiert nun mit ihren Jungen?

    Am Samstag, den 20. November, erschoss ein Jäger in der Ariège oberhalb des Dorfes Seix eine Bärin, die ihn angegriffen hatte. Dieser Vorfall wirft nun die Frage auf, was mit den beiden Jungtieren des Bärenweibchens geschehen wird. Was wird aus den beiden Bärenjungen der am Samstagnachmittag in Seix getöteten Bärin? Laut Alain Marek, Delegierter der Association pour la sauvegarde et la protection des animaux sauvages (ASPAS), sind die beiden Tiere etwa 10 Monate alt. „Und so haben sie, auch wenn sie heute entwöhnt sind, noch nicht alles von ihrer Mutter gelernt“, was zum Überleben der Jungtiere notwendig ist. Vor allem in dieser Zeit, in der es normalerweise das Muttertier ist, das die Höhle für den Winterschlaf suchen muss. „Es ist die Bärin, die das Loch findet, ja sogar mehrere Löcher ausfindig macht und am Ende entscheidet sie, wo sie den Winter verbringt. Da ihre Mutter nun tot ist, müssen die beiden Bärenjungen – wenn sie noch zusammen sind, was nicht sicher ist – selbständig einen Ort suchen, an dem überwintern können, aber es sit nicht sicher, dass sie den richtigen Ort wählen“, sagt Alain Marek. Die einzige Lösung, die er sieht, ist, dass das französische Amt für Biodiversität (Office français de la biodiversité, OFB) Mittel zur Verfügung stellt, um die jungen Bären einzufangen und sie geschützt überwintern zu lassen. „Aber das Geld muss zur Verfügung stehen“, so Marek. Lesen sie dazu: Bär greift Jäger an: Er wurde von dem Tier fünfzehn Meter weit mitgeschleift und…
  • Fernsehen: Französische Serie „Dix pour cent“ bei den International Emmy Awards ausgezeichnet

    Fernsehen: Französische Serie „Dix pour cent“ bei den International Emmy Awards ausgezeichnet

    Die Serie von France Télévisions „Dix pour cent“ („Call My Agent!“) wurde bei den Emmy Awards in den USA ausgezeichnet. Die Serie, die von der Welt der Agenturen der Filmstars erzählt, erfreut sich seit ihrer Ausstrahlung auf Netflix einer enormen Beliebtheit. Eine fünfte Staffel ist angekündigt. Di…

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  • Wetter: Starke Regenfälle im Mittelmeerraum und starke Schneefälle in den Pyrenäen erwartet

    Wetter: Starke Regenfälle im Mittelmeerraum und starke Schneefälle in den Pyrenäen erwartet

    Eine Episode starker Regenfälle ist für die Mittelmeerregion angekündigt, während in den Pyrenäen am Dienstag, dem 23. November, in höheren Lagen erneut Schnee fallen wird.

    In den nächsten Stunden werden in der Region Languedoc-Roussillon intensive Niederschläge erwartet. Die Regenfälle werden zunächst im Departement Aude und die Ebene von Roussillon (Pyrénées-Orientales) niedergehen, bevor sie dann am Mittwoch den Hérault erreichen werden. Am Dienstagabend und in der kommenden Nacht soll sich die Wetterlage deutliche verschlechtern.

    Es wird erwartet, dass am Dienstagabend lokal 15 Liter pro Stunde/m2 und am Mittwoch bis zu 25 Liter im Minervois und in der Ebene des Aude fallen werden. Die Niederschläge könnten insgesamt 120 bis 150 Liter auf dem Massif de l’Espinouse erreichen. An der Küste können die Regenfälle einen gewittrigen Charakter annehmen, berichtet La Chaîne Météo. Der Ostwind wird im Landesinneren mit 60 bis 70 km/h und an der Küste mit 80 bis 90 km/h blasen.

    Der Grund für diese mediterrane Sturmepisode ist ein Tiefdruckgebiet aus Spanien, das zwischen dem Mittelmeer, den Balearen und der Provence zirkuliert. 

    Bis zu 1 Meter Schnee in den Pyrenäen
    Das Tiefdruckgebiet wird in den Pyrenäen oberhalb von 1.600 Metern Höhe am Dienstagabend und in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch und am Mittwoch oberhalb von 1.800 Metern Höhe in den Pyrénées-Orientales, Haute-Ariège und Andorra laut La Chaîne Météo für starken Schneefall sorgen. Dieser Schnee wird nass und schwer sein, warnt Météo Pyrénées. Die Schneemengen könnten in den Gebieten, die dem Ostwind am stärksten ausgesetzt sind, bis zu 1 Meter betragen.

    Die starken Regenfälle werden sich am Donnerstag in Richtung des unteren Rhônetals und der Region Provence Alpes Côtes d’Azur verlagern.

  • Martinique: Demonstrationen und Aufruf zu unbefristetem Streik

    Martinique: Demonstrationen und Aufruf zu unbefristetem Streik

    Die Gewerkschaften auf Martinique haben am Montag, den 22. November, zu einem unbefristeten Streik in dem französischen Überseegebiet aufgerufen. Der Journalist Franck Zozor berichtet für France 2 über die Situation. Martinique war am Montag, 22. November, von Blockaden und Demonstrationen geprägt. „Seit heute Morgen 5.30 Uhr ist der Hafen von Martinique blockiert, ebenso wie zahlreiche Industriegebiete“, erklärt der Journalist Franck Zozor von France Télévisions für den sender France 2. Teure LebenshaltungskostenGegen 9 Uhr morgens marschierten Tausende von Menschen durch die Straßen von Fort-de-France, „um Nein zum Gesundheitspass zu sagen, Nein zur Impfpflicht für Pflegekräfte und vor allem um zu zeigen, dass eines der Probleme von Martinique heute das teure Leben ist“, erklärt Franck Zozor. Eine Forderung der Demonstranten, die der Start einer neuen sozialen Bewegung auf der französischen Insel werden könnte. Lesen Sie auch: Polizeiverstärkung für Guadeloupe nach Ausschreitungen v…

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  • Covid-19: Gérald Darmanin fordert strengere Kontrollen des Gesundheitspasses in Restaurants

    Covid-19: Gérald Darmanin fordert strengere Kontrollen des Gesundheitspasses in Restaurants

    Der Innenminister forderte die Präfekten auf, „unverzüglich“ die Vertreter des Gastgewerbes in den Departements zusammenzurufen, „um sie an ihre Pflichten zu erinnern“. Innenminister Gérald Darmanin schrieb am Montag, 22. November, an die Präfekten und forderte sie auf, angesichts eines erneuten Ausbruchs der Covid-19-Epidemie die Kontrollen des Gesundheitspasses in Restaurants zu verstärken. „Es ist zwingend erforderlich, alle von der Anwendung des Gesundheitspasses betroffenen Einrichtungen stärker zu mobilisieren, um den erneuten Anstieg der Ansteckungen zu begrenzen“, erklärte er in einem Rundschreiben, das der Agentur AFP vorliegt. „Ich bitte Sie, unverzüglich die Vertreter des Gastgewerbes auf Departement-Ebene zusammenzurufen, um sie an ihre Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Gesundheitskrise zu erinnern“, schreibt der Minister und ermahnt zu strenger Kontrolle des Gesundheitspasses von Gästen und Angestellten. Gérald Darmanin forderte außerdem, die Mobilisierung der Ordnun…

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  • Covid-19-Booster: Warum die dritte Dosis die Immunität erhöht

    Covid-19-Booster: Warum die dritte Dosis die Immunität erhöht

    ***ABONNENTEN*** Für die über 65-Jährigen hat die Auffrischungskampagne in Frankreich vor nunmehr über zwei Monaten begonnen. In Kürze werden auch die 50- bis 64-Jährigen Zugang dazu haben. Und seit einigen Tagen plädieren Vertreter der wissenschaftlichen Gemeinschaft dafür, die Booster-Impfung auf die gesamte Bevölkerung auszuweiten.  Laut einer Studie in The Lancet, die bereits am 29. Oktober 2021 veröffentlicht wurde, bewirkt die Auffrischung der Impfung gegen Covid-19 einen stärkeren Schutz der Geimpften Personen. Die Studie wurde in Israel an 1,4 Millionen Menschen durchgeführt und belegt, dass die dritte Dosis zu 93% gegen Krankenhausaufenthalte, zu 92% gegen sehr schwere Formen der Krankheit und zu 81% gegen das Todesrisiko wirksam ist. Das Ziel einer Impfung ist einfach: Es geht darum, ein Immungedächtnis aufzubauen. Bei der ersten Injektion trifft das Immunsystem zum ersten Mal auf einen Köder des Sars-COV-2, nicht auf das vollständige und infektiöse Virus, sondern auf ein Pro…

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  • Krise auf Guadeloupe: Emmanuel Macron ruft zur Ruhe auf und predigt für Impfungen

    Krise auf Guadeloupe: Emmanuel Macron ruft zur Ruhe auf und predigt für Impfungen

    Die Krise in Guadeloupe veranlasste Emmanuel Macron zu einem kommentar, als er am Montag, dem 22. November, Amiens (Somme) besuchte. Die Spannungen in Guadeloupe blieben auch am Montag, dem 22. November, sehr hoch. Angesichts des Ernstes der Lage meldete sich nun auch Emmanuel Macron zu diesem Thema zu Wort. Es zeigt den Ernst der Krise, das sich der Staatspräsident in Amiens, nach einem Treffen mit Beschäftigten der Firma Whirlpool, zur Lage in Guadeloupe äusserte. Die Journalistin Anne Bourse von France Télévisions berichtet aus Amiens. „Die Impfung ist der beste Schutz“Die Journalistin berichtet, dass der Staatschef versicherte, dass der Minister für die Überseegebiete, Sébastien Lecornu, und der Innenminister, Gérald Darmanin, „die Situation beobachten“, die er als „sehr explosiv“ bezeichnete. Macron rief zur Ruhe und Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung auf und betonte außerdem die Priorität der Regierung, „davon zu überzeugen, dass die Impfung der beste Schutz ist“. Lesen S…

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  • Jean Castex positiv auf Covid-19 getestet und  zeigt „leichte Symptome“, teilt sein Umfeld mit

    Jean Castex positiv auf Covid-19 getestet und zeigt „leichte Symptome“, teilt sein Umfeld mit

    Der belgische Premierminister und vier weitere Minister mussten sich nach einem Treffen mit dem französischen Premierminister am Montagmorgen in Brüssel in Quarantäne begeben. Premierminister Jean Castex wurde positiv auf Covid-19 getestet, nachdem auch eine seiner 11-jährigen Töchter am Montag, dem 22. November, positiv getestet worden war, wie Matignon bekannt gab. Der Regierungschef begab sich sofort in Quarantäne und leitete das für Montag um 18 Uhr geplante Treffen mit Bürgermeistern von Guadeloupe per Videokonferenz. Franceinfo meldet aus seinem Umfeld, dass Castex an „leichten Symptomen“ leide. „Sein Terminkalender wird in den nächsten Tagen so umgestaltet, dass er seine Aktivitäten fortsetzen kann, während er zehn Tage lang in Isolation ist“, erklärte Matignon ebenfalls. Jean Castex war am Montag Morgen nach Brüssel gereist, wo er seinen belgischen Amtskollegen Alexander De Croo getroffen hatte. Nach der Ankündigung von Matignon begab sich der belgische Premierminister sofort i…

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  • Dordogne: Das Schloss Les Milandes gehörte einst Josephine Baker

    Dordogne: Das Schloss Les Milandes gehörte einst Josephine Baker

    In Castelnaud-la-Chapelle in der Dordogne zieht das Schloss Les Milandes viele Besucher an. Es gehörte der Künstlerin Josephine Baker, die demnächst in das Pantheon aufgenommen wird.

    Zwischen Josephine Baker und dem Schloss Les Milandes in Castelnaud-la-Chapelle in der Dordogne gab es eine echte Liebe auf den ersten Blick. Zunächst mietete sie es 1938, bevor sie es schließlich im Jahr 1947 kaufte. Ihr Haus ist heute ein Museum und sammelt Gegenstände, die an die Künstlerin erinnern, wie ihren „berühmten Bananengürtel, den sie 1927 in den Folies Bergères in einer Revue namens ‚La folie du jour‘ getragen hat“, wie Angélique de Saint-Exupéry, die Eigentümerin des Schlosses, auf dem Sender France 2 erzählt.

    Mit der Ehrenlegion dekoriert.
    Die Besucher können im Schloss auch die anderen Facetten von Josephine Baker entdecken. Ein Raum erinnert insbesondere daran, dass sie eine engagierte Patriotin war und mit der Ehrenlegion ausgezeichnet wurde. Angélique de Saint-Exupéry erklärt, dass die Künstlerin schon sehr früh begriff, „dass man sich nicht mit Marschall Pétain verbünden darf und dass man eigentlich mit General De Gaulle gehen muss“. Während der Besatzung soll das Schloss sogar als Versteck für die Résistance gedient haben. Bei der Besichtigung der Räumlichkeiten werden auch die zwölf Kinder aus verschiedenen Kontinenten und mit unterschiedlichen Religionen erwähnt, die sie 1955 adoptiert hatte. Da ihr Lebensstil zu verschwenderisch und die Künstlerin wohl auch zu großzügig war, musste sie das Schloss 1968 verkaufen.

    Lesen sie auch: Die französisch-amerikanische Sängerin Josephine Baker wird am 30. November in das Pantheon aufgenommen