Kategorie: Frankreich

  • Covid-19: Immer noch mehr als 16.000 Klassen in Frankreich geschlossen

    Covid-19: Immer noch mehr als 16.000 Klassen in Frankreich geschlossen

    Nach Angaben des Bildungsministeriums sind in Frankreich derzeit fast 16.000 Klassen geschlossen (letzte Woche waren es noch 21.000). Darüber hinaus sind 48 Schulen vorübergehend komplett geschlossen. Während in mehreren Regionen am Freitagabend, 04. Februar, die Ferien beginnen, beeinträchtigt Covid-19 weiterhin in großem Maße den reibungslosen Ablauf des Schulunterrichts in Frankreich. Laut den letzten Zahlen des Bildungsministeriums sind derzeit 16.836 Klassen im Land geschlossen (das sind 3,19% der französischen Klassen): „eine Tendenz nach unten“, kommentierte Minister Jean-Michel Blanquer am Freitag im Sud Radio. Und da hat er sogar recht: Letzte Woche waren noch fast 21.000 Klassen wegen Covid-19 geschlossen. Diese Zahlen sind allerdings der Grund dafür, dass die Fédération des conseils de parents d’élèves (FCPE) am Freitag, 04. Februar, mitteilte, dass sie eine Klage in Erwägung ziehe. Die Organisation behauptet, dass seit Beginn des Schuljahres „mehr als 40.000 Unterrichtsstu…

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  • Zyklon Batsirai:  Ein Tanker aus Mauritius läuft nahe der Küste von La Réunion auf Grund

    Zyklon Batsirai: Ein Tanker aus Mauritius läuft nahe der Küste von La Réunion auf Grund

    In der Nähe von Saint-Philippe, einer Gemeinde im Süden der Insel La Réunion, versuchen die elf Personen an Bord zu retten.

    Ein leer fahrender Öltanker aus Mauritius mit elf Personen an Bord lief am Donnerstag, dem 3. Februar, ganz in der Nähe der Küste von La Réunion auf Grund, wie France Télévisions vom Übersee-Ministerium und der lokalen Präfektur erfuhr. Die TrestaStar war vor der Küste der vom Zyklon Batsirai gepeitschten Insel in Seenot geraten.

    Das regionale Zentrum für Überwachung und Rettung (Centre régional opérationnel de surveillance et de sauvetage, Cross) hat Abschlepp- und Rettungsmaßnahmen für den Öltanker eingeleitet, um zu verhindern, dass er im Bereich der Pointe du Tremblet in der Gemeinde Saint-Philippe auseinanderbricht.

    Noch immer sehr schlechte Bedingungen. Fast alle Gemeinden der Insel La Réunion sind nach Angaben der lokalen Behörden von sehr schlechten Wetterbedingungen betroffen. Windböen von 130 km/h an der Küste und 150 km/h auf den Höhen, begleitet von 12 meter hohen Wellen an xer Küste, wurden beobachtet. Darüber hinaus sind auf dem Piton de la Fournaise etwa 1.200 Liter Regen pro m2 gefallen.

    Ein Dutzend Verletzte. Auf der Insel gibt es 12 Verletzte: 10 Personen, die eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten haben, ein Feuerwehrmann, der während eines Einsatzes bei einem Hausbrand einen stromschlag erlitt, und ein Verletzter nach einem Sturz von einem Dach. Etwa 43.634 Haushalte waren ohne Strom und 219 Personen wurden in Unterkünften untergebracht, so die Bilanz des Präfekten von La Réunion am späten Donnerstagnachmittag.

    Den örtlichen Behörden zufolge sollten die stürmischen Winde ganz allmählich nachlassen. Die Niederschläge dürften jedoch noc einige stunden stark und anhaltend bleiben. Der Wellengang wird voraussichtlich bis Freitag Abend auf extrem hohem Niveau bleiben.

  • Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macron hat bereits über 500 Patenschaften erhalten – ohne offiziell Kandidat zu sein

    Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macron hat bereits über 500 Patenschaften erhalten – ohne offiziell Kandidat zu sein

    Laut der letzten vom Verfassungsrat herausgegebenen Liste der Patenschaften hat Emmanuel Macron bereits 529 Patenschaften erhalten. Obwohl noch kein offizieller Präsidentschaftskandidat, hätte der derzeitige Staatschef Abgeordneten aus über 30 verschiedenen Departements für sich gewonnen. Ohne offiziell Präsidentschaftskandidat zu sein, hat Emmanuel Macron bereits die vorgeschriebenen 500 Patenschaften überschritten. Tatsächlich hat der Verfassungsrat soeben die Liste der Patenschaften online gestellt, die am 03. Februar um 17 Uhr für gültig erklärt wurde. Lesen Sie auch: Die wichtigsten Daten der Präsidentschaftswahl 2022 Der derzeitige Präsident der Republik verfügt somit zum jetzigen Zeitpunkt bereits über 529 Patenschaften, die vom Verfassungsrat bestätigt wurden. Laut Le Monde sollen diese Patenschaften aus mindestens 30 verschiedenen Departements stammen. Laut dieser zweiten offiziellen Liste folgt auf Emmanuel Macron die Kandidatin der Republikaner, Valérie Pécresse, mit 324 Pat…

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  • Jean-Marie Le Pen nach Schlaganfall am Mittwochabend ins Krankenhaus eingeliefert

    Jean-Marie Le Pen nach Schlaganfall am Mittwochabend ins Krankenhaus eingeliefert

    Der 93-jährige ehemalige Vorsitzende des Front National wird derzeit im Krankenhaus beobachtet. Jean-Marie Le Pen befindet sich seit Mittwochabend, dem 2. Februar, nach einem Schlaganfall im Krankenhaus. Dies meldet Franceinfo unter Berufung auf sein Umfeld und bestätigte damit eine Meldung von CNews. Der 93-jährige Gründer und ehemalige Vorsitzende des Front National wird in einem Krankenhaus in der Region Île-de-France behandelt, wo er „Untersuchungen unterzogen wurde, die nichts Beunruhigendes ergeben haben“ und „sein Zustand ist angesichts seines Alters höchst zufriedenstellend“, wurde aus seinem Umfeld berichtet. Jean-Marie Le Pen „hatte am Montagabend bei einem Abendessen Sehstörungen“, die dazu führten, dass er am Mittwochabend ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Bis zu seiner Entlassung, die für Samstag, 5. Februar, geplant ist, „erholt“ er sich in einer medizinischen Einrichtung in der Region Paris. Der ehemalige Vorsitzende des FN, eine historische Figur der französischen ext…

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  • Immobilien: Bau von Sozialwohnungen stark rückläufig

    Immobilien: Bau von Sozialwohnungen stark rückläufig

    Anlässlich des Jahresberichts der Stiftung Abbé Pierre über die Wohnungsnot befassten sich die 20 Uhr Nachrichten des Senders France 2 mit den Schwierigkeiten, eine Wohnung zu bekommen. Dem Bericht zufolge sind 12 Millionen Menschen in einer prekären Lage und es gibt nicht genügend Sozialwohnungen. Die Zahl der Haushalte, die auf eine Sozialwohnung warten, ist seit Beginn der fünfjährigen Amtszeit von Emmanuel Macron stetig gestiegen. 2,2 Millionen Haushalte haben einen Antrag auf eine Sozialwohnung gestellt. Leider „steigt mit den steigenden Immobilienpreisen auch die Nachfrage. Und das Angebot an Sozialwohnungen hält nicht Schritt“, erklärt der Journalist Jean Paul Chapel auf France 2. Der Mangel an Bauland aber auch der fehlende politische Wille sind einige der Gründe für den Wohnungsmangel. Das Ergebnis: Im letzten Jahr wurden nur 95.000 Wohnungen gebaut, 2016 waren es 124.000 Wohnungen. Die Rathäuser genehmigen zuwenige Bauvorhaben. Einige Rathäuser spielen nicht mit, obwohl das G…

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  • Covid-19-Impfung: Olivier Véran schliesst eine 4. Dosis im Herbst nicht mehr aus

    Covid-19-Impfung: Olivier Véran schliesst eine 4. Dosis im Herbst nicht mehr aus

    Gesundheitsminister Olivier Véran war am Mittwoch zu Gast auf dem Sender BFMTV und sagte, dass die Einführung einer vierten Dosis im Herbst „möglich“ sei. Der Minister meinte allerdings auch, dass die Hersteller bis dahin ihre Impfstoffe aktualisieren und besser an die neue Omikron-Variante angepassen sollten. Zu einem Zeitpunkt, an dem nur 53,3% der Franzosen ihre Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 erhalten haben, wird bereits über die vierte Dosis diskutiert. Gesundheitsminister Olivier Véran war am Mittwoch, dem 02. Februar, zu Gast bei BFMTV und sagte, dass die Einführung einer 4. Dosis „möglich“ sei: Sollte eine Auffrischung gegen Covid im Herbst notwendig sein, dann ist auch die 4. Dosis möglich, meint der Gesundheitsminister.

    Der Gesundheitsminister hatte bereits am 25. Januar im französischen Fernsehsender LCI über die mögliche Einführung der vierten Dosis gesprochen: „Wenn eine vierte Injektion den Schutz der Schwächsten e…

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  • Gérard Depardieu fordert die Aufhebung der Anklage wegen Vergewaltigung

    Gérard Depardieu fordert die Aufhebung der Anklage wegen Vergewaltigung

    Gérard Depardieu ist seit dem 16. Dezember 2020 wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung angeklagt. Der Schauspieler bestreitet die Anschuldigungen der Schauspielerin Charlotte Arnould und hat bei der Justiz jetzt die Aufhebung der Anklage beantragt.

    Lesen Sie auch: Gérard Depardieu wurde am 16. Dezember 2020 wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung angeklagt.

    Für Gérard Depardieu handelte es sich um eine einvernehmliche Beziehung. Der Schauspieler ist jedoch seit dem 16. Dezember 2020 wegen Vergewaltigung und sexueller Belästigung angeklagt. Laut Information von BFMTV muss die Ermittlungskammer des Berufungsgerichts in Paris einen Antrag des Schauspielers prüfen, der die ersatzlose Streichung der Anklage fordert.

    Ein Video im Besitz der Justiz
    Gérard Depardieu und seine Anwälte beantragen die Aufhebung der Anklage und begründen dies damit, dass die Indizien nicht ausreichen. Die Justiz ist im Besitz eines Videos, das eine Entscheidung ermöglichen könnte. Das Video stammt von einer Überwachungskamera, die im Wohnzimmer des Hauses des Schauspielers installiert war. Und diese Kamera soll den Übergriff gefilmt haben, der von der Schauspielerin Charlotte Arnould angezeigt wurde.

    Welche Taten werden Gérard Depardieu vorgeworfen?
    Charlotte Arnould brachte zwei sexuelle Übergriffe zu zwei verschiedenen Zeitpunkten zur Anzeige. Zunächst hatte sie am 13. August 2018 nach einem ersten mutmaßlichen Übergriff im Privathaus des Schauspielers in Paris Anzeige erstattet. Der zweite Übergriff soll sich während eines zweiten Besuchs ereignet haben, den sie ihm abgestattet habe, um Erklärungen zu erhalten. Gérard Depardieu behauptet, dass die Beziehung einvernehmlich war und bestreitet die Vergewaltigungsvorwürfe. Laut BFMTV gab er an, dass er in den Augen der Klägerin „gelesen“ habe, dass sie einverstanden gewesen sei.

    Zwei Anzeigen von Charlotte Arnould
    Die erste Anzeige von Charlotte Arnould war im Juni 2019 von der Pariser Staatsanwaltschaft ohne weitere Maßnahmen eingestellt worden. Die junge Schauspielerin hatte daraufhin eine neue Anzeige mit Konstituierung einer Nebenklage eingereicht, die automatisch zur Ernennung eines Richters führte, der den Fall untersuchen sollte. Im Rahmen dieses Vorgangs war Gérard Depardieu schließlich Ende 2020 angeklagt worden.

  • Impfpass: Nach zwei Impfungen und einer anschließenden Infektion ist keine dritte Dosis erforderlich

    Impfpass: Nach zwei Impfungen und einer anschließenden Infektion ist keine dritte Dosis erforderlich

    Die Regeln ändern sich: Personen, die doppelt geimpft und dann infiziert wurden, mussten drei Monate später noch eine Auffrischungsimpfung erhalten. Nun gilt „eine Infektion = eine Injektion“, sofern man zuvor mindestens eine Impfdosis erhalten hat. Um einen Impfpass zu erhalten, muss das Immunsystem mindestens dreimal stimuliert worden sein, erklärte der Gesundheitsminister am Mittwochabend auf dem Sender BFMTV. „Das kann eine Impfstoffinjektion sein, oder eine Infektion“, sagte er weiter. „Wenn Sie eine Injektion und zwei Infektionen hatten, wenn Sie zwei Injektionen und eine Infektion hatten oder wenn Sie drei Impfstoffinjektionen hatten, werden Sie den Vorteil Ihres Impfpasses ohne zeitliche Begrenzung geniessen können, bis sich die Situation ändert und eine Grenze festgelegt wird“.

    Diese Änderung soll die Regeln vereinfachen und wurde nach Stellungnahmen der Hohen Behörde für Gesundheit und des Orientierungsrats für die Impfstra…

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  • Ukrainekrise: Joe Biden und Emmanuel Macron wollen gegenüber Russland gemeinsam reagieren

    Ukrainekrise: Joe Biden und Emmanuel Macron wollen gegenüber Russland gemeinsam reagieren

    Die beiden Staatsoberhäupter sprachen in einem Telefongespräch über die Lage in der Ukraine. US-Präsident Joe Biden und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron haben am Mittwoch, dem 2. Februar, verabredet, ihre Reaktion auf die russische Militärpräsenz an der ukrainischen Grenze zu koordinieren, wie das Weiße Haus mitteilte. Die beiden Staatsoberhäupter sprachen am Telefon miteinander. Zuvor hatte Emmanuel Macron nicht ausgeschlossen, nach Russland zu reisen, um eine diplomatische Lösung für die Krise zu finden. Die beiden Biden und Macron „bekräftigten ihre Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine“, so das Weiße Haus. Sie besprachen auch „die laufende Koordination sowohl auf diplomatischer Ebene als auch bei den Vorbereitungen, um Russland schnelle und harte wirtschaftliche Maßnahmen aufzuerlegen, falls es tatsächlich in die Ukraine einmarschieren sollte“. Der Westen beschuldigt Moskau seit Ende 2021, Zehntausende Soldaten an den Grenzen der U…

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  • Toulouse: Fünf gefährliche Psychopaten innerhalb von zehn Tagen aus der Psychiatrie geflohen

    Toulouse: Fünf gefährliche Psychopaten innerhalb von zehn Tagen aus der Psychiatrie geflohen

    Laut Papieren, die France Bleu Occitanie vorliegen, flohen 5 höchst gefährliche Männer aus der psychiatrischen Klinik Marchant in Toulouse, was jedoch zum Teil vertuscht wurde.

    Nicht drei, wie man zunächst annahm, sondern fünf gefährliche Psychopaten sind innerhalb von zehn Tagen aus der psychiatrischen Klinik Gérard Marchant in Toulouse (Haute-Garonne) geflohen, wie France Bleu Occitanie am Mittwoch, dem 2. Februar, berichtete.

    Am Samstag, 22. Januar, war ein potenziell gefährlicher Patient aus dem Krankenhaus geflohen, bevor er einige Stunden später drei Kilometer weiter in der Nähe der Insel Ramier entdeckt wurde. Er wurde von der Polizei zurück in die Einrichtung begleitet. Ein weiterer, weniger gefährlicher Patient entkam am selben Tag. Dieser wurde erst am nächsten Tag bei einem Freund in Rodez, 160 km von der psychiatrischen Klinik entfernt, aufgefunden.

    Drei Ausreißer wurden offiziell gemeldet
    Diese beiden Ausreißer kommen zu drei weiteren hinzu, die bereits bekannt sind. Am 19. Januar war ein 34-jähriger ehemaliger Soldat, der den Spitznamen „der Kannibale von Nouilhan“ trägt, aus der Klinik geflohen. Er konnte am selben Tag wieder festgenommen werden, nachdem er eine Frau angegriffen und sie durch Schläge verletzt hatte. Am Sonntag, dem 23. Januar, entkam ein 48-jähriger Mann, der nach dem Mord an zwei Menschen im Jahr 2010 für strafrechtlich unzurechnungsfähig erklärt worden war. Er wurde am 24. Januer wieder festgenommen. Und am Freitag, dem 28. Januar, entkam ein weiterer 43-jähriger Patient, gegen den wegen einer 2011 begangenen Vergewaltigung ermittelt wurde und der ebenfalls für strafrechtlich unzurechnungsfähig erklärt worden war. Dieser wurde am nächsten Abend in Paris aufgefunden.

    Untersuchungen sollen nun klären, wie es zu diesen Ausbrüchen aus der geschlossenen psychiatrischen Anstalt kommen konnte.