Kategorie: Frankreich

  • Präsidentschaftswahlen: 9 von 10 Franzosen erwarten Kandidatur von Emmanuel Macron

    Präsidentschaftswahlen: 9 von 10 Franzosen erwarten Kandidatur von Emmanuel Macron

    Zwei Monate vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen wünschen 7 von 10 Franzosen, dass Emmanuel Macron seine Kandidatur endlich bekannt macht. Laut einer Umfrage glauben fast 9 von 10 Befragten, dass er für seine eigene Nachfolge kandidieren wird. 87% der Franzosen sind der Meinung, dass der derzeitige Präsident der Republik Emmanuel Macron für seine eigene Nachfolge kandidieren wird. Laut einer für Le Figaro durchgeführten Umfrage von Odoxa – Backbone Consulting wünschen sich 43% der Befragten, dass Emmanuel Macron bei den Präsidentschaftswahlen 2022 als Kandidat antritt. Insgesamt 68% der befragten Franzosen möchten, dass der derzeitige Bewohner des Elysée-Palastes seine Absichten „ab sofort“ bekannt gibt. Insgesamt 71% der Befragten stimmten den Gegnern des Präsidenten zu, „die ihm vorwerfen, eine inoffizielle Kampagne für seine Wiederwahl zu führen und dabei staatliche Mittel zu nutzen“. Darüber hinaus sind 80% der befragten Franzosen der Ansicht, dass Emmanuel Macron, wenn …

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  • Energie: „Abgesehen vom Risiko ist die Atomkraft zu langsam und zu teuer“ kritisiert Umweltschützer

    Energie: „Abgesehen vom Risiko ist die Atomkraft zu langsam und zu teuer“ kritisiert Umweltschützer

    Eric Piolle, Bürgermeister von Grenoble, war am Donnerstagabend Gast in „Votre instant politique“ auf Franceinfo. Um „unser energiepolitisches und damit auch unser industrielles Schicksal wieder in die Hand zu nehmen“, enthüllte Emmanuel Macron am Donnerstag, dem 10. Februar in Belfort, zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen, seine Energiestrategie für das Frankreich des Jahres 2030, die einen umfassenden Plan zur Wiederbelebung der Kernenergie beinhaltet. Lesen Sie auch: Emmanuel Macron stellt in Belfort seinen Plan für die Energiezukunft Frankreichs vor „Abgesehen von dem Risiko, das extrem hoch ist, muss man daran erinnern, dass die Atomkraft zu langsam und zu teuer ist“, reagierte Eric Piolle, der grüne Bürgermeister von Grenoble. „Sie kündigen 14 EPR-Reaktoren an, aber wo sollen sie hin?“, fuhr der Bürgermeister fort, der den grünen Kandidaten Yannick Jadot in den Präsidentschaftswahlen unterstützt. Yannick Jadot, Abgeordneter von Europe Ecologie-Les Verts im EU-Parlament krit…

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  • Franzosen verlassen die Großstädte – die kleineren Orte müssen viele Zuzügler verkraften

    Franzosen verlassen die Großstädte – die kleineren Orte müssen viele Zuzügler verkraften

    Eine aktuelle Studie von France Stratégie zeigt, dass während der Pandemie in den meisten mittelgroßen Städten im Gegensatz zu einigen Metropolen die Bevölkerungszahl und die Zahl der Arbeitsplätze gestiegen sind. Während der Pandemie stellten viele Franzosen fest, wie eng ihre Wohnungen in den Großstädten waren, und viele von ihnen entschieden sich für einen Umzug. Laut einer aktuellen Studie von France Stratégie verzeichnete die Mehrheit der mittelgroßen Städte in den letzten Monaten einen Anstieg der Bevölkerungszahl und der Beschäftigung. Ein Wunsch nach mehr Platz, nach einem Garten, aber auch nach einer überschaulicheren Stadtgröße sind die Gründe für diese Migrationsbewegung. Dies ist eine der Lehren aus der Gesundheitskrise, die die Präsidentschaftskandidaten für ihre Vorschläge zu einer Erneuerung der grossen Städte beachten müssen. Lesen Sie auch: Immobilien : Immer mehr Pariser verlassen die Hauptstadt Die Immobilienpreise sind um 10% gestiegen. Schon jetzt ist klar, dass der Wunsch vieler Franzosen, ins Grüne zu ziehen, Folgen hat: Die Immobilienpreise sind mancherorts stark gestiegen: +10% in den letzten zwei Jahren, zum Beispiel in Salon de Provence. Außerdem müssen die kleineren Städte und ländlichen Gebiete all diese Menschen aufnehmen können. David Ytier, stellvertretender Bürgermeister von Salon de Provence, zuständig für Wohnungsbau, äussert sich gegenüber Franceinfo: „Ein Gebiet, das früher eine Industriebrache war konnte nun in Wohnraum umgewandelt werden. Alle Arten von Wohnraum: Wir haben hier etwa zwanzig Villen, Eigentumswohnungen und Sozialwohnungen.“ Die Idee der Stadtverwaltung ist es, eine Mini-Stadt zu schaffen: „Was für uns sehr wichtig ist, ist eine Mischung von Bewohnern, um eine Stadt zu bilden und daneben lokale Geschäfte in der Nachbarschaft, öffentliche Dienstleistungen wie eine Kinderkrippe und einen öffentlichen Park“. Das neue Viertel ist eine Illustration dessen, was man hier umsetzen möchte: eine kontrollierte Urbanisierung, die Aufnahme neuer Einwohner und gleichzeitig die Erhaltung der Lebensqualität. Die Stadt Salon de Provence will etwa 200 neue Einwohner pro Jahr aufnehmen. Nicht mehr, um ihren mediterranen Charme nicht zu verlieren.
  • Emmanuel Macron stellt in Belfort seinen Plan für die Energiezukunft Frankreichs vor

    Emmanuel Macron stellt in Belfort seinen Plan für die Energiezukunft Frankreichs vor

    Der Staatschef stellt am Donnerstagnachmittag seine Strategie für einen Plan zur Wiederbelebung der zivilen Kernenergie in Frankreich vor. „Wir müssen unser energiepolitisches und damit auch unser industrielles Schicksal wieder in die Hand nehmen.“ Zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen enthüllte Emmanuel Macron am Donnerstag, dem 10. Februar, in Belfort seine Energiestrategie für das Frankreich des Jahres 2030, die einen umfassenden Plan zur Wiederbelebung der zivilen Kernenergie in Frankreich beinhaltet. „Um die Stromerzeugung zu steigern, müssen wir neben den erneuerbaren Energien das große Abenteuer der zivilen Kernenergie in Frankreich wieder aufnehmen“, sagte der Staatschef und kündigte an, die EDF aufgefordert zu haben, die Verlängerung „aller Reaktoren, die sich eignen“ über 50 Jahre hinaus zu prüfen. Emmanuel Macron möchte den Bau von sechs neuen EPR-Kernkraftwerken und die Prüfung des Baubeginns von acht weiteren vor 2050. Ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energien. …

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  • Covid-19: „12.000 unrechtmäßige Todesfälle“ – Abgeordneter beklagt hohe Sterblichkeit in privaten Pflegeheimen

    Covid-19: „12.000 unrechtmäßige Todesfälle“ – Abgeordneter beklagt hohe Sterblichkeit in privaten Pflegeheimen

    Bei einer Anhörung von Abgeordneten zu Misshandlungen in einigen privaten Pflegeheimen schätzte Jean-Louis Touraine, Abgeordneter und Vizepräsident des französischen Krankenhausverbands, dass 12.000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid hätten vermieden werden können. Er sieht insbesondere auf die Arbeitsweise der privaten Heime in der Verantwortung. Bei einer Anhörung zu Misshandlungen in einigen privaten Pflegeheimen im Rahmen der Enthüllungen des Buches Les Fossoyeurs von Victor Castanet erklärte der Abgeordnete und Vizepräsident des französischen Krankenhausverbands, Jean-Louis Touraine: „Die Sterblichkeit aufgrund von Covid-19 wurde in privaten Einrichtungen als signifikant höher beobachtet als in öffentlichen Einrichtungen.“ Lesen Sie auch: Französische Regierung untersucht Pflegeskandal in Altersheimen Mangel an medizinischem Personal in privaten Einrichtungen. Der Abgeordnete fügt hinzu: „Man hätte in unserem Land 12.000 Todesfälle weniger in den Pflegeheimen haben können, wenn …

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  • Eine künstliche Nase soll Covid-Patienten den Geruchssinn wiedergeben

    Eine künstliche Nase soll Covid-Patienten den Geruchssinn wiedergeben

    Seit Beginn der Pandemie ist der Verlust des Geruchssinns zu einem Zeichen für eine Ansteckung mit Covid geworden. Ein Symptom, das bei manchen Patienten mehrere Monate lang anhält. Dieser Geruchsverlust steht im Mittelpunkt eines europäischen Projekts, das vom Centre de Recherches en Neurosciences de Lyon koordiniert wird. Weltweit ist fast jeder zweite Covid-positive Mensch von einem teilweisen oder vollständigen Verlust des Geruchssinns betroffen, so wie Ludivine. „Ich habe das Gefühl, dass ich verschiedene Dinge rieche. Es ist ziemlich seltsam, es gibt Gerüche, aber ich habe das Gefühl, sie nicht mehr so zu riechen wie vorher“, sagt die ehemalige Covid-Patientin gegenüber Franceinfo. Eine Störung des Geruchssinns, für die es bis heute keine wirksame medizinische Antwort gibt. Derzeit arbeiten etwa 30 europäische Wissenschaftler an Störungen und Verlusten des Geruchssinns. Diese Spezialisten wollen beweisen, dass es möglich ist, die Fähigkeit zu riechen wieder voll zu erlangen und n…

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  • Nantes: McDonald’s-Restaurant mit einem Bagger überfallen

    Nantes: McDonald’s-Restaurant mit einem Bagger überfallen

    Aus der Kasse wurden mehrere Tausend Euro entwendet.

    Ein McDonald’s-Restaurant in Nantes (Loire-Atlantique) wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mit einem Bagger angegriffen, wie France Bleu Loire Océan am Donnerstag, den 10. Februar berichtete. Am Donnerstagmorgen befand sich die Maschine noch teilweise im Inneren des Restaurants. Aus der Kasse wurden etwa 3.000 Euro entwendet.

    Das Restaurant befindet sich in der Rue de la Janvraie, am Fuße der Cheviré-Brücke im Westen der Stadt. Ein Teil der Fassade wurde mit dem Bagger zerstört, auch der Dachstuhl des Gebäudes wurde beschädigt. Das Restaurant wird mehrere Wochen geschlossen bleiben müssen.

    Der Bagger war von dem oder den Tätern von einer nahe gelegenen Baustelle gestohlen worden. mit der Schaufel des Baggers wurde der Bereich des Gebäudes, in dem sich die Kasse des „Drive“ befindet, aufgebrochen. Der oder die Diebe stahlen etwa 3.000 Euro.

    Um Kurzarbeit zu vermeiden, werden die rund 40 Angestellten bis zur Wiedereröffnung auf andere Restaurants in der Stadt verteilt.

    https://www.youtube.com/watch?v=q4Mr6nDWLr8
  • Gesundheit: Grippeepidemie in Frankreich nimmt wieder zu

    Gesundheit: Grippeepidemie in Frankreich nimmt wieder zu

    Wegen Covid-19 war die Grippe ein wenig in den Hintergrund getreten. Doch die Grippeepidemie breitet sich in vielen Regionen Frankreichs wieder aus. Dies geht aus der neuesten wöchentlichen Bilanz von Santé publique France hervor, die am Mittwoch, dem 9. Februar veröffentlicht wurde. Die Grippeepidemie nimmt wieder zu, so der letzte wöchentliche Bericht von Santé publique France, der am Mittwoch, 9. Februar veröffentlicht wurde. Die Epidemie ist insbesondere im Südosten aktiv, wo sie weiter zunimmt. Aber auch in der Region Ile-de-France steigt sie wieder an. Santé publique France stellt einen Anstieg der Fälle in den Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur, Korsika, Auvergne-Rhône-Alpes, Bretagne und Ile-de-France fest. Ein Rückgang der Indikatoren ist hingegen in den Regionen Centre-Val de Loire und Hauts-de-France zu verzeichnen. Santé publique France erklärt, dass „die Indikatoren in den anderen Regionen“ eher stabil sind. In den Überseegebieten ist Guyana in eine epidemische Phase übe…

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  • „One Ocean Summit“: Warum der Ozean unbedingt vor menschlichem Müll geschützt werden muss

    „One Ocean Summit“: Warum der Ozean unbedingt vor menschlichem Müll geschützt werden muss

    Der „One Ocean Summit“ wurde am Mittwoch, dem 9. Februar, in Brest eröffnet. Drei Tage lang treffen sich dort Wissenschaftler, Politiker und NGOs, um Staaten zu mobilisieren und wichtige Themen rund um den Schutz der Meere zu besprechen, mit dem Ziel, „unsere Ozeane zu retten“. Die Weltmeere spielen eine wichtige Rolle im Kampf gegen die globale Erwärmung, sind aber stark vom Menschen gefährdet.

    „Das Niveau der Ambitionen der internationalen Gemeinschaft bei maritimen Themen anheben und unsere gemeinsame Verantwortung für den Ozean in konkrete Maßnahmen umsetzen.“ So steht es auf der Homepage des One Ocean Summit. Vom 9. bis 11. Februar kommen Wissenschaftler, NGOs und politische Persönlichkeiten in Brest zusammen, um verschiedene maritime Projekte zu ermöglichen und damit dieses ebenso riesige wie empfindliche Ökosystem zu schützen. „Der Ozean macht 70% der Erdoberfläche aus“, erinnert François Galgani, Ozeanologe am Institut Français de la Recherche pour l’exploitation de la Mer (Ifremer), gegenüber La Dépêche. „In sehr tiefen Gewässern sind die Reproduktionszyklen länger. Wenn also viel gefischt wird, besteht die Gefahr, dass eine Art ausstirbt.“

    Mehr Kohlenstoff absorbiert als der Amazonas-Regenwald
    Die Hauptsorgen des Gipfels betreffen den Temperaturanstieg und den Anstieg des Meeresspiegels. „Die Zahlen können je nach Projektion variieren. Die optimistischsten sagen einen Anstieg von 1°C voraus, die pessimistischsten 4°C“, stellt Laurent Seuront, Forschungsdirektor am CNRS, fest. Aber wie dem auch sei, die wissenschaftliche Gemeinschaft ist sich einig, dass etwas getan werden muss, und zwar schnell.

    Die globale Erwärmung hat auch Folgen für die Meeresbewohner. so haben Ozeanologen festgestellt, dass bereits einige Fischarten aus dem Mittelmeerraum nach Norden gewandert sind. Im Meer wird das gleiche Verhalten wie bei einigen Arten an Land beobachtet, die sich durch Abwanderung an das veränderte Klima anpassen. Auch wenn diese Wanderungen keine sofortigen dramatischen Folgen haben, können sie längerfristig zu einem Rückgang der Artenvielfalt führen.

    Der Ozean spielt eine große Rolle bei der Regulierung der globalen Erwärmung. Plankton zum Beispiel ist ein wahres Kohlenstoffgrab. Plankton absorbiert mindestens soviel CO2 wie der Amazonas-Regenwald, vielleicht sogar noch mehr. Je nach Studie wird von Plankton und Algen zwischen einem Viertel und einem Drittel des vom Menschen produzierten CO2 assimiliert.

    Plastik, der Feind des Ozeans
    Die menschliche Umweltverschmutzung wirkt sich in den Meeren immer gefährlicher aus, hauptsächlich durch Plastik, das Mikropartikel erzeugt. Die winzigen Krebstiere im Plankton werden durch die mikroskopisch kleinen Plastikteilchen in ihrer Vermehrung gestört und etwa 80% der Meeresschildkröten haben Plastik in ihrem Magen. Die Ökosysteme werden durcheinander gebracht und es entstehen tote Zonen mit sehr wenig Leben, befürchten Meeresbiologen.

    Andere Verschmutzungen können zu einem Phänomen führen, das Eutrophierung genannt wird. Eutrophierung bedeutet, dass ein Nährstoff in zu großer Menge vorhanden ist und dadurch das Wasser nicht mehr im Gleichgewicht ist. In der Bretagne zum Beispiel findet man wegen der Schweinefarmen zu viel Nitrat im Wasser. Das ist auch in der Ostsee oder in den Lagunen des Languedoc der Fall. Das kann zum Aussterben von Meerestieren führen oder das Verhalten von Plankton verändern.

    Obwohl die Plastikverschmutzung verschiedene Ursachen hat, wie zum Beispiel Abfälle von Touristen am Strand im Sommer oder die Schiffahrt, wird die Industrie als Hauptverursacher angesehen. Zunächst einmal wegen der intensiven Fischerei, denn viele Fischereischiffe verlieren ihre Netze, die auf dem Meeresgrund landen und dort weiter töten. Dadurch gibt es auf Dauer weniger Fische zu fangen…

    Grosse Gefahren gehen für die Meere bekanntermassen vom kommerziellen Schiffsverkehr aus: Frachtschiffe transportieren regelmäßig Container mit Plastikkugeln, die als Rohstoff zur Herstellung von Verpackungen verwendet werden. Sie werden wegen ihres geringeren Gewichts oft ganz oben auf den Containerstapeln transportiert und gehen im Falle von Havarien meist als erste über Bord.

    Der One Ocean Summit hat sich zum Ziel gesetzt, künftige Industrieprojekte wie den Tiefseebergbau insbesondere den Abbau von seltenen Metallen, die zum Beispiel für die Herstellung von Batterien verwendet werden, mit der Erhaltung der Ökosysteme in Einklang zu bringen. Ohne eine internationale Koordination wird es keinen Schutz der Meere geben.

  • Anti-Impfpass-Protest: Polizeipräfekt von Paris verbietet „Freiheitskonvois“

    Anti-Impfpass-Protest: Polizeipräfekt von Paris verbietet „Freiheitskonvois“

    Inspiriert von den Protesten der kanadischen Trucker gegen Impfungen und Einschränkungen, sind die „Freiheitskonvois“ in Frankreich entstanden. Sie wurden jetzt in Paris verboten, wie die Polizeipräfektur von Paris am Donnerstag bekannt gab. Die Bewegung hatte geplant, am Freitag in die Hauptstadt einzufahren, aber es werden Vorkehrungen getroffen, um Blockaden zu verhindern und diejenigen, die gegen das Verbot verstoßen, festzunehmen.

    Der Polizeipräfekt kündigte am Donnerstag, 10. Februar, an, dass die „Freiheitskonvois“, die von einer in Kanada aus Protest gegen die Impfpflicht für Trucker ins Leben gerufenen Bewegung inspiriert wurden und ab Freitag „die Hauptstadt blockieren“ wollten, in Paris verboten werden.

    „Ein spezielles Dispositiv wird aufgestellt (…), um die Blockade von Straßenachsen zu verhindern und Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot zu unterbinden“, veröffentlichte die Polizeipräfektur in einer Erklärung.

    Lesen sie auch: “Konvoi der Freiheit”: Abfahrten in ganz Frankreich an diesem Mittwoch – gemeinsame Ankunft am…

    Tausende Gegner des Impfpasses kündigten in sozialen Netzwerken an, im Rahmen der „Freiheitskonvois“ „nach Paris zu rollen“, inspiriert von kanadischen Fernfahrern, die das Zentrum der Hauptstadt ihres Landes, Ottawa, blockieren.

    Mehrere Konvois sind bereits am Mittwoch aus Nizza, Bayonne und Perpignan aufgebrochen.

    Sie planen, am Freitagabend Paris zu erreichen, und einige rufen dazu auf, anschließend nach Brüssel zu fahren, wo am Montag, dem 14. Februar, ein europäischer Konvoi geplant ist.

    Der Polizeipräfekt, der den Polizisten „strenge Anweisungen“ gegeben hat, erinnert daran, dass die Behinderung des Verkehrs mit bis zu zwei Jahren Gefängnis, einer Geldstrafe von 4.500 Euro, der Stilllegung und Beschlagnahmung des Fahrzeugs und der Aussetzung des Führerscheins für eine Dauer von bis zu drei Jahren bestraft werden kann.

    „Der Organisator einer verbotenen Demonstration kann mit sechs Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 7.500 Euro bestraft werden, und die Teilnehmer werden mit einem Strafzettel der vierten Klasse belegt“, d. h. mit 135 Euro, fügte die Präfektur hinzu.