Kategorie: Frankreich

  • Konvoi der Freiheit: Ein Teil der Demonstranten bewegt sich auf Straßburg zu

    Konvoi der Freiheit: Ein Teil der Demonstranten bewegt sich auf Straßburg zu

    Hunderte von Fahrzeugen, die an den sogenannten Konvois der Freiheit teilnehmen, bereiteten sich am Montag auf die Fahrt nach Brüssel vor, ein Teil von ihnen fährt aber in Richtung Straßburg.

    Nach den Demonstrationen in Paris bereiteten sich am Montag, dem 14. Februar, Hunderte von Fahrzeugen, die an den Konvois der Freiheit teilnehmen, darauf vor, trotz des Verbots der belgischen Behörden nach Brüssel zu fahren, um nach den Demonstrationen in der französischen Hauptstadt nun auch auf europäischer Ebene zu protestieren. Laut France Bleu soll ein Teil des Anti-Impfpass-Konvois jedoch beschlossen haben, Kurs auf Straßburg zu nehmen.

    Lesen Sie auch: “Konvois der Freiheit” in Paris: Zwischenfälle, aber keine Blockade der Hauptstadt

    Die Änderung der Route soll unter anderem darauf zurückzuführen sein, dass die belgischen Behörden die Teilnehmer der Konvois am Sonntag nochmals daran erinnerten, dass es verboten sei, am Montag in Brüssel zu demonstrieren. Dies hielt nach Angaben der französischen Polizei rund 1.300 Fahrzeuge nicht davon ab, am Abend in der Nähe von Lille, nicht weit von der Grenze entfernt, einen Zwischenstopp auf ihrer Fahrt in die Hauptstadt Belgiens einzulegen.

    Manche Teilnehmer der Freiheitskonvois befürchten nun aber die Möglichkeit, dass ihnen der Grenzübertritt verweigert werden könnte. Und einige gehen davon aus, dass die Mobilisierung auf europäischer Ebene nicht so groß werden könnte wie erwartet. Weshalb nun eine grosse Gruppe sich in Richtung Straßburg auf den Weg gemacht hat.

  • Valentinstag 2022: Rote Rosen werden teurer

    Valentinstag 2022: Rote Rosen werden teurer

    Der Valentinstag am 14. Februar ist  einer der arbeitsreichsten Tage des Jahres für Floristen. Zu diesem Anlass werden allein in Frankreich Blumen im Wert von 200 Millionen Euro gekauft.

    Jedes Jahr am Valentinstag ist es für viele Männer in Frankreich das gleiche Ritual: Sie kaufen einen Strauß Rosen. Der Preis für rote Rosen ist dieses Jahr gestiegen, aber das hält kaum jemanden davon ab, sie auch an diesem Valentinstag wieder zu kaufen. Ein Strauß kostet etwa 42 Euro, sieben Euro mehr als im letzten Jahr. Der Grund für den Preisanstieg: 80% der Blumen, die in Frankreich verkauft werden, kommen aus dem Ausland. Die Frachtkosten sind aufgrund der gestiegenen Kraftstoffpreise auch für die Blumen teurer geworden.

    „Was nicht rot ist, ist billiger“

    „Was nicht rot ist, ist billiger (…) man sollte auf Saisonblumen wie Tulpen zurückgreifen, für deren Produktion man weniger Energie benötigt“, sagt Charline Pritscaloff, prisgekrönte Floristin in Orléans (Loiret) gegenüber France 3. Der Valentinstag ist für Floristen ein arbeitsreicher, jedoch nicht der wichtigste Tag des Jahres. Das ist der Muttertag.

  • Schlägerei auf einem Flug zwischen Orly und Cayenne: Streit um eine Brille

    Schlägerei auf einem Flug zwischen Orly und Cayenne: Streit um eine Brille

    Auf einem Flug von Orly nach Cayenne in einem „Air Caraïbes“-Flugzeug gerieten mehrere Passagiere wegen eines Sztreits um eine Brille heftig aneinander. Drei Personen wurden festgenommen: Sie werden am kommenden Dienstag vor Gericht gestellt.

    Die Bilder hatten für Aufregung gesorgt. Am 11. Februar kam es auf einem Flug der Fluggesellschaft Air Caraïbes von Orly nach Cayenne zu einem heftigen Streit zwischen mehreren Passagieren. Reisende sprangen von ihren Sitzen auf und wurden handgreiflich. Bei der heftigen Auseinandersetzung wurde ein Flugbegleiter verletzt. Die Szene wurde in den sozialen Netzwerken weit gestreut.

    Während des Handgemenges wurde ein Flugbegleiter verletzt. Nach der Landung des Flugzeugs wurden drei Personen in Polizeigewahrsam genommen. Nach Angaben des Medienunternehmens France-Guyane werden die Verdächtigen am kommenden Dienstag, 15. Februar, in einem Eilverfahren vor Gericht gestellt. Laut Staatsanwaltschaft sollen die beschuldigten bis Dienstag in Untersuchungshaft bleiben.

    Laut France-Guyane waren zwei der hitzigen Passagiere der Justiz bereits wegen Gewalttaten bekannt. Laut Staatsanwaltschaft waren die Gründe, die zu der Auseinandersetzung in grosser Höhe geführt haben, folgende: „Diese drei Personen kennen sich und die Schlägerei hat ihren Ursprung in der Tatsache, dass eine der Personen die Brille einer anderen beteiligten Person an sich genommen hat“.

    Wahrscheinlich war auch übermäßiger Alkoholkonsum ein Auslöser für die Schlägerei. Den Verdächtigen drohen bis zu fünf Jahre Haft.

  • Paris: Mann mit Messer bedroht Polizisten im Gare du Nord und wird erschossen

    Paris: Mann mit Messer bedroht Polizisten im Gare du Nord und wird erschossen

    Ein Mann in den Dreißigern, der mit einem langen Messer bewaffnet war, stürzte sich am Montagmorgen auf eine Gruppe von Polizisten, die im Gare du Nord in Paris auf Streife waren. Die Polizisten schossen den Mann nach mehreren Vorwarnungen nieder.

    Ein mit einem Messer bewaffneter Mann, der Polizisten bedrohte, wurde am Montag, dem 14. Februar, von den Ordnungskräften am Gare du Nord getötet, wie France Télévisions unter Berufung auf Polizeikreisen meldet.

    Gegen 6.50 Uhr näherte sich der etwa 30-jährige Mann, der eine 30 cm lange Klinge mit der Aufschrift „ACAB“ („All cops are bastards“, „alle Polizisten sind Bastarde“) in der Hand hielt, einer Gruppe von Polizisten, die in der Nähe der Gleise patrouillierten.

    Der Mann bedrohte die Polizisten, die ihn mehrmals aufforderten, seine Waffe fallen zu lassen. Die Polizisten machten daraufhin von ihren Schusswaffen Gebrauch, um ihn unschädlich zu machen.

    Gérald Darmanin steht hinter den Polizisten.
    Ein Journalist von France Télévisions, der zum Zeitpunkt der Ereignisse im Bahnhof anwesend war, stellte ein Video in die sozialen Netzwerke, in dem zwei Schüsse zu hören sind, die von den Polizisten abgefeuert werden.

    Innenminister Gérald Darmanin lobte auf Twitter das Vorgehen der Polizisten, die seiner Meinung nach durch ihr Einschreiten „jede Gefahr für sich selbst und für die Reisenden“ gebannt hätten.

  • Covid-19 und Omikron: Abwasseranalyse statt PCR-Tests?

    Covid-19 und Omikron: Abwasseranalyse statt PCR-Tests?

    Die bisherige Strategie, die Bevölkerung in diesem Winter massiv zu testen, stellt einen sehr hohen Kostenfaktor für das Gesundheitswesen in Frankreich dar. In diesem Zusammenhang raten einige Wissenschaftler, zumindest teilweise auf die Analyse von Abwasser zurück zu greifen. Laut Vincent Maréchal, Professor für Virologie an der Sorbonne, der mit Franceinfo sprach, beliefen sich die Kosten für die Tests im Januar auf über 1,6 Milliarden Euro. Dieser Betrag ist insbesondere wegen der Omicron-Variante dermassen hoch. Deshalb stellt der Wissenschaftler mit dem Projekt Obepine (Observatoire épidémiologique dans les eaux usées), dessen Mitbegründer er ist, eine andere Methode zur Überwachung der Epidemie in den Vordergrund. Laut dem Virologen kann sich die Überwachung von Abwasser als ein „finanziell überaus interessantes“ Instrument erweisen. Als Beweis führt er an, dass im Januar nur 300.000 Euro ausgegeben wurden, „um fast 40% der Bevölkerung“ mit dieser Methode zu überwachen. Neben den…

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  • „Konvoi der Freiheit“: Video zeigt einen Polizisten, der seine Waffe auf einen Autofahrer richtet

    „Konvoi der Freiheit“: Video zeigt einen Polizisten, der seine Waffe auf einen Autofahrer richtet

    Auf den Bildern, die von dem Sender TF1 ausgestrahlt wurden, ist zu sehen, wie ein Polizist nach einer Verfolgungsjagd am Arc de Triomphe seine Dienstwaffe auf den Fahrer eines Autos richtet.

    Die Pariser Polizeipräfektur kündigt auf Twitter an, dass sie eine administrative Untersuchung veranlasst habe, nachdem ein Video veröffentlicht wurde, das am Samstag während einer verbotenen Demonstration des „Freiheitskonvois“ in Paris aufgenommen wurde.

    Auf diesen Bildern, die in den 20-Uhr-Nachrichten des französischen Fernsehsenders TF1 ausgestrahlt wurden, ist zu sehen, wie ein Polizist nach einer Verfolgungsjagd am Arc de Triomphe seine Dienstwaffe auf den Fahrer eines Autos richtet.

    Das weiße Auto ist mit einer französischen Flagge geschmückt und der Fahrer scheint trotz der Aufforderungen der Polizisten, die in einem Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht neben im fahren, nicht anhalten zu wollen. Die Verbreitung dieses Videos sorgt seither für Kontroversen in den sozialen Netzwerken. Auf Nachfrage von Franceinfo bestätigte die Polizeipräfektur, dass sich die Einleitung der Ermittlungen tatsächlich auf dieses Video bezieht.

    Außerdem erinnert die Pariser Polizeipräfektur daran, dass sie weiterhin Blockaden vor den Toren von Paris verhindern wird und den ganzen Tag über weiterhin verstärkte Kontrollen durchführt.

  • Impfpass: Könnte Bald das Passfoto in den QR-Code integriert werden?

    Impfpass: Könnte Bald das Passfoto in den QR-Code integriert werden?

    Deutschland hat den nächsten Schritt für die Kontrolle des Impfpasses unternommen: eine neue Art QR-Code, der direkt den Nachweis der Identität des Trägers enthalten wird. Solche Lösungen könnten auch Frankreich interessieren, da Anfang Januar 2022 mehr als 300.000 gefälschte Impfpässe gezählt wurden. In Deutschland muss seinen Personalausweis zusammen mit dem Impfpass vorzeigen. In Frankreich sind solche Kontrollen nicht vorgeschrieben. Nur Vertretern der Ordnungskräfte ist es erlaubt, die Ausweispapiere einer Person zu kontrollieren, die ihren Impfpass vorlegt. Um diese Kontrollen zu vereinfachen, arbeiten die Regierungen jetzt an einer neue Art von QR-Code, der direkt den Nachweis der Identität seines Trägers enthält. Eine Zeitersparnis für diejenigen, die die Kontrollen durchführen müssen, und ein wirksames Instrument zur Bekämpfung der Fälschung von Impfpässen. Lesen Sie auch: 300.000 falsche Impfpässe werden in den nächsten Tagen deaktiviert Die neue Technik ermöglicht es, den In…

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  • „Konvois der Freiheit“ in Paris: Zwischenfälle, aber keine Blockade der Hauptstadt

    „Konvois der Freiheit“ in Paris: Zwischenfälle, aber keine Blockade der Hauptstadt

    Tausende Fahrzeuge kamen am Samstag in Paris zusammen, um an mehreren Demonstrationen gegen den Gesundheitspass teilzunehmen. Es kam zu Zwischenfällen, doch die befürchtete Blockade der Hauptstadt fand nicht statt.

    Es war besser, am Samstag, dem 12. Februar, nicht mit dem Wohnmobil durch die Straßen von Paris zu fahren. Die 7.200 Polizeikräfte waren angewiesen worden, „hart durchzugreifen“, um die Blockade der Hauptstadt durch die „Freiheitskonvois“ zu verhindern. Diese bunt zusammengewürfelte Bewegung von Gegnern Emmanuel Macrons und des Gesundheitspasses ist inspiriert von der Bewegung der kanadischen Trucker, die derzeit die kanadische Hauptstadt Ottawa lahmlegt.

    Autos, Wohnmobile und Kleintransporter starteten in Nizza, Lille, Straßburg, Vimy (Pas-de-Calais) oder Châteaubourg (Ille-et-Vilaine) und fuhren zwei oder drei Tage lang mit geringer Geschwindigkeit auf Nebenstraßen nach Paris.

    Den ganzen Vormittag des Samstags über filterten Gendarmen und Polizisten daher die Zugänge zur Hauptstadt. An der Porte Maillot hatten mehrere Dutzend Angehörige der Ordnungskräfte die Aufgabe, Wohnwagen systematisch anzuhalten, um Überprüfungen vorzunehmen.

    „Im Großen und Ganzen laufen die Kontrollen sehr gut“, sagt ein Polizist gegenüber France 24. „Einige geben zu, dass sie gekommen sind, um an den Demonstrationen teilzunehmen“.

    Am Freitagabend hatten die Ordnungskräfte damit begonnen, Hunderte von Kontrollen durchzuführen, insbesondere an der Porte de Saint-Cloud, wo ein Konvoi von 450 Fahrzeugen abgefangen wurde, was den Verkehr auf der Ringstraße zwar störte, aber nicht blockierte.

    Die Pariser Polizeipräfektur meldete am späten Samstagvormittag 283 Verwarnungen wegen der Teilnahme an einer verbotenen Demonstration auf der öffentlichen Straße. Ein Vergehen, das seit 2019 mit einer Geldstrafe von 135 Euro geahndet wird.

    Lesen Sie auch: Anti-Impfpass-Protest: Polizeipräfekt von Paris verbietet “Freiheitskonvois”

    Das Versammlungsverbot für die Konvois war am Freitagabend vom Pariser Verwaltungsgericht aufrechterhalten worden, das zwei Klagen abgewiesen hatte.

    In den sozialen Netzwerken wurden Aufrufe geteilt, „die Flaggen zu verstecken“ und „einen Alibi-Grund zu finden, um nach Paris zu gelangen“, um die Kontrollen in einem Katz-und-Maus-Spiel zu umgehen, das bis zum frühen Nachmittag dauerte.

    Versuchte Blockade auf den Champs-Élysées
    Trotz der starken Polizeipräsenz setzten sich schließlich mehr als hundert Fahrzeuge über das Verbot hinweg und fuhren auf die Champs-Élysées, wo gepanzerte Fahrzeuge der Gendarmerie am Fuße des Triumphbogens zu sehen waren – das erste Mal wieder seit den „Gelbwesten“-Demonstrationen.

    Es kam zu Spannungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten, die versuchten, den Verkehr zu blockieren. Es wurde Tränengas eingesetzt, um die Protestierenden zu zerstreuen, während Fahrzeuge abgeschleppt wurden.

    In einem Video, das auf Twitter verbreitet wurde, war ein Gendarm zu sehen, wie er die Scheibe eines Autofahrers einschlug, der sich weigerte, trotz Aufforderung weiterzufahren.

    https://twitter.com/eglisecovid/status/1492492780534444040

    Zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen forderten die Demonstranten erneut die Rücknahme des Impfpasses und Forderungen für eine Stärkung der Kaufkraft und den Energiekosten vertreten.

    Die Regierung erklärte, dass sie die Abschaffung des Impfpasses für Ende März oder Anfang April in Betracht ziehe und plane, ab dem 28. Februar die Pflicht zum Tragen eines Mundschutzes an Orten, an denen der Impfpass verlangt wird, abzuschaffen.

    Einige der Demonstrationsteilnehmer wollen nun nach Brüssel weiterfahren, wo für Montag, den 14. Februar, eine „europäische Konvergenz“ geplant ist. Die belgischen Behörden haben bereits den Zugang zur Hauptstadt verboten.

    https://twitter.com/JeanSba92465217/status/1492782888223444995
  • Zahl der 2020 geschlossenen Ehen auf dem „niedrigsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg“

    Zahl der 2020 geschlossenen Ehen auf dem „niedrigsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg“

    Der Rückgang ist nach Angaben des Instituts INSEE größtenteils auf Covid-19 zurückzuführen.

    Die Zahl der im Jahr 2020 geschlossenen Ehen ist aufgrund der Lockdowns und der Gesundheitskrise um 31,2% im Vergleich zu 2019 gesunken, so eine Studie des Statistik-Instituts Insee, die am Freitag, dem 12. Februar veröffentlicht wurde. Damit ist dies die „niedrigste Rate seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs“, so das nationale Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien.

    Im Jahr 2020 wurden in Frankreich 154.600 Ehen geschlossen. Der mit der Covid-19-Pandemie verbundene Lockdown von Mitte März bis Mitte Mai 2020 führte zu einem „Stillstand der Hochzeitsfeiern“, die bis auf sehr spezifische Ausnahmen damals verboten waren. Während des ersten Lockdowns wurden nur 538 Ehen geschlossen, während es im Zeitraum vom 17. März bis zum 10. Mai 2019 mehr als 25.000 waren.

    Insgesamt gab es 150.000 Eheschließungen von Paare unterschiedlichen Geschlechts und 4.600 Eheschließungen gleichgeschlechtlicher Paare. Das durchschnittliche Heiratsalter, das bereits seit mehr als 20 Jahren stetig ansteigt, hat sich 2020 weiter erhöht: Es erreicht 36,7 Jahre für Frauen, die einen Mann heiraten, gegenüber 36,3 Jahren im Jahr 2019, und 39,3 Jahre für Männer, die eine Frau heiraten, gegenüber 38,8 Jahren im Jahr 2019, so das Insee. Bei gleichgeschlechtlichen Paaren lag das durchschnittliche Heiratsalter im Jahr 2020 bei 44,4 Jahren für Männer und 38,6 Jahren für Frauen.

  • Saint-Denis: Schüsse in Wohnviertel – zwei Passanten durch Querschläger verletzt

    Saint-Denis: Schüsse in Wohnviertel – zwei Passanten durch Querschläger verletzt

    Der Bürgermeister von Saint-Denis erklärt, dass einer der beiden Passanten lebensbedrohlich verletzt ist.

    Am Freitag, dem 11. Februar, wurden in Saint-Denis (Seine-Saint-Denis) gegen 18.30 Uhr Schüsse abgefeuert, wie der Bürgermeister der Stadt, Mathieu Hanotin, in einer auf Twitter veröffentlichten Erklärung mitteilte. Zwei Passanten seien Opfer von verirrten Kugeln geworden, einer der beiden befinde sich in Lebensgefahr.

    „Seit drei Tagen kommt es in diesem Viertel“, dem Quartier de l’Emaillerie, „wiederholt zu Schusswechseln“, sagt Mathieu Hanotin. Die beiden Opfer von Freitagabend befanden sich in der Rue Jean Jaurès. „Es handelt sich um eine schwangere Frau und eine ältere Person“, erklärte der Bürgermeister von Saint-Denis, ohne zu präzisieren, welche der beiden Personen lebensgefährlich verletzt wurde.

    „Mitglieder der Stadtpolizei und der Nationalpolizei, die vor Ort waren, haben den Opfern erste Hilfe geleistet, bevor sie von den Rettungsdiensten versorgt werden konnten“, berichtet Mathieu Hanotin weiter. Die Urheber der Schüsse werden noch gesucht.

    Der Bürgermeister von Saint-Denis „ruft zur Ruhe und zur sofortigen Beendigung dieser inakzeptablen Gewalttätigkeiten auf“.