Kategorie: Frankreich

  • Covid-19: Studie aus Toulouse bestätigt, dass man gegen Omikron schlechter geschützt ist

    Covid-19: Studie aus Toulouse bestätigt, dass man gegen Omikron schlechter geschützt ist

    Das Virologielabor der Universitätsklinik Toulouse untersuchte bei Covid-19-positiven Personen, wie hoch ihr Antikörperspiegel vor der Infektion war. Die Forscher verglichen insbesondere die Werte einer Infektion durch die Omikron-Variante mit einer Infektion durch die Delta-Variante. Es überrascht nicht, dass der Antikörperspiegel viel höher sein muss, um vor Omikron geschützt zu sein. Das Virologielabor des Centre Hospitalier Universitaire (CHU) in Toulouse setzt seine Studien zum Schutz vor Covid-19 fort. Nachdem das Team im September 2021 einen Artikel über die Mindestschwelle an Antikörpern veröffentlicht hatte, die erforderlich ist, um vor einer Infektion mit dem Covid-19 Stamm Alpha (englische Variante) geschützt zu sein, versuchte es nun, die Werte für die Delta- und Omicron-Varianten zu klären. Die Ergebnisse wurden nun in der Zeitschrift „Journal of infection“ veröffentlicht. Für die Studie analysierte das Team um Prof. Jacques Izopet die Daten aus 1.169 positiven Tests auf C…

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  • Die geplante Wiederbelebung der Kernenergie in Frankreich

    Die geplante Wiederbelebung der Kernenergie in Frankreich

    Emmanuel Macron ist noch nicht offizieller Präsidentschaftskandidat, aber am Donnerstag, 10. Februar, wird er seine Vision für die Energiepolitik Frankreichs vorstellen. Der Staatschef wird in Belfort erwartet, um einen Plan zur Wiederbelebung der Atomenergie mit dem Bau neuer EPR-Reaktoren auf den Weg zu bringen. Die Schließung des Atomkraftwerks Fessenheim (Haut-Rhin) war ein Versprechen des Kandidaten Macron, das 2020 umgesetzt wurde, und es ist ein Symbol für die Reduzierung des Atomstroms in Frankreich. Dennoch wird der Präsident am Donnerstag, den 10. Februar, eine massive Wiederbelebung der Atomindustrie mit neuen EPR-Reaktoren ankündigen. Laut der Regierung wird es keine Kehrtwende geben: Das Ziel, den Atomstromanteil bis 2035 von 75 auf 50 Prozent zu senken, bleibt bestehen. Es sei jedoch eine Frage der Energiesouveränität und der Industriepolitik. Lesen Sie auch: Abgeschaltete Atomreaktoren: Ist die Stromversorgung Frankreichs gefährdet? Umweltschützer lehnen die Kernenergie …

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  • Chef von TotalEnergies kündigt Rabatt auf Kraftstoffe an

    Chef von TotalEnergies kündigt Rabatt auf Kraftstoffe an

    Die TotalEnergies-Gruppe kündigt zwei Maßnahmen ein, um die Franzosen angesichts der steigenden Energiepreise zu unterstützen. Der Vorstandsvorsitzende von TotalEnergies kündigte am Mittwoch an, weniger wohlhabenden Franzosen etwas Gutes tun zu wollen. Als Gast in der Morgensendung von RTL nannte Patrick Pouyanné zwei Maßnahmen, die es seinen Kunden erleichtern sollen, ihre Gas- und Treibstoffrechnungen zu bezahlen. „Kunden, die sich in einer prekären Situation befinden, die unser Gas nutzen und deren Rechnung steigt, werden von uns einen Gas-Scheck über 100 Euro erhalten. Die Regierung hatte ihnen im Dezember einen Scheck über 100 Euro ausgezahlt, wir verdoppeln also den Scheck“, sagte Pouyanné. Der CEO von Total erklärte, dass dies 200.000 Kunden betreffe, die „bei ihrer nächsten Rechnung eine Gutschrift von 100 Euro von der Summe, die sie bezahlen müssen, abgezogen sehen“. Dies bedeute „etwa 20 Millionen Euro für das Unternehmen, also 30% der Marge, die wir machen“. Rabatt auf Kraftstoff Eine weitere Maßnahme kündigte der Vorstandsvorsitzende in Bezug auf Kraftstoff an: In ländlichen Gebieten wird der Konzern Kassenrabatte von 10 Cent pro Liter anbieten. „1.150 Tankstellen in ländlichen Gebieten, das heisst Gemeinden mit weniger als 6.000 Einwohnern, wo das Auto ein unverzichtbares Gut ist. Die Aktion beginnt am Montag und dauert drei Monate“. Es sollen auch 200 Tankstellen in den Überseegebieten von der Rabattaktion betroffen sind. Die Liste der teilnehmenden Tankstellen wird am Wochenende auf der Website von TotalEnergies veröffentlicht.
  • „Konvoi der Freiheit“: Abfahrten in ganz Frankreich an diesem Mittwoch – gemeinsame Ankunft am Freitagabend in Paris

    „Konvoi der Freiheit“: Abfahrten in ganz Frankreich an diesem Mittwoch – gemeinsame Ankunft am Freitagabend in Paris

    Die Protestbewegung „Konvoi der Freiheit“ nach dem Beispiel von Fernfahrern in Kanada, organisiert sich nun auch in Frankreich. Autofahrer aus ganz Frankreich machen sich am Mittwoch auf den Weg nach Paris. Das Ziel ist eine gemeinsame Ankunft am Freitagabend in der Hauptstadt. Im sogenannten „Konvoi der Freiheit“ wollen mehrere tausend Autofahrer bis zum Wochenende nach Paris fahren, um gegen die Regierungspolitik und insbesondere gegen den Impfpass zu protestieren. Diese Protestbewegung ist von der Aktion kanadischer Fernfahrer inspiriert und beginnt weltweit an Bedeutung zu gewinnen. Am 9. Februar haben sich bereits mehrere Konvois gebildet: Nizza-Paris, Perpignan-Paris und Bayonne-Paris, Brest-Paris und Quimper-Paris starten am 10. Februar und Konvois aus Straßburg, Charleville-Mézières, Lille und Cherbourg am 11. Februar. Mitteilungen, die in sozialen Netzwerken kursieren, kündigen eine Versammlung in Paris am Freitag, den 11. Februar 2022 um 20 Uhr und eine europäische Zusammenku…

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  • Abgeschaltete Atomreaktoren: Ist die Stromversorgung Frankreichs gefährdet?

    Abgeschaltete Atomreaktoren: Ist die Stromversorgung Frankreichs gefährdet?

    Nachdem in drei weiteren Atomreaktoren mögliche Korrosionsprobleme festgestellt wurden, sind nun 20% des Atomparks abgeschaltet. Die Betreiber des Stromnetzes bleiben jedoch optimistisch, dass es nicht zu einem „Blackout“ kommt.

    Schwarze Serie für die EDF. Der französische Konzern kündigte die Abschaltung von drei weiteren Atomreaktoren an, um Kontrollen wegen möglicher Korrosionsprobleme an einem Sicherheitsschaltkreis durchzuführen.

    Alles begann damit, dass im Dezember letzten Jahres im Kraftwerk Civaux im Departement Vienne Risse in den Rohren des Sicherheitseinspeisungskreislaufs – der im Falle eines Störfalls zur Kühlung des Reaktorkerns dient – festgestellt wurden.

    „Ernsthaftes Ereignis“
    Diese Schäden wurden durch ein bislang unerklärtes Korrosionsphänomen verursacht. Dies hat sowohl bei der EDF als auch bei der Behörde für nukleare Sicherheit (Autorité de la sûreté nucléaire) Besorgnis ausgelöst. Deren Direktor bezeichnete das Problem als „ernstes Ereignis“, zumal es Reaktoren unterschiedlichen Typs oder unterschiedlicher Leistung betrifft.

    „Es ist ein ernstes Ereignis, weil die betroffenen Kreisläufe diejenigen sind, die dazu dienen, mögliche Folgen eines Unfalls zu stoppen“.

    „Das System dient nicht dazu, den Reaktor zu betreiben, sondern dient dazu, ihn zu fluten, wenn der Reaktorkern schmilzt. Es ist ein wesentliches Sicherheitsinstrument“, erklärt Nicolas Goldberg, Energieexperte bei Colombus Consulting gegenüber Franceinfo. Das ist für den Stromversorger EDF ein heikles Problem, denn wenn man solche Korrosionen bei einem Großteil der Kernkraftwerke feststellt, könnte man diese zwar abschalten, müsste dann aber zwischen der Sicherheit der Atomenergie und der Versorgungssicherheit abwägen.

    Die EDF ist nun gezwungen, eine Reihe von präventiven Abschaltungen vorzunehmen, um die notwendigen Überprüfungen durchzuführen. Ohne zu wissen, ob in den nächsten Wochen oder Monaten nicht noch weitere Reaktoren abgeschaltet werden müssen. Ein weiterer schwerer Schlag für die atomare Stromerzeugung, da bereits fünf andere Reaktoren abgeschaltet sind. 20% des Atomparks stehen nun also still: Elf der 56 Reaktoren in Frankreich werden in diesem Jahr stillgelegt.

    Lesen Sie auch: EDF muss drei weitere Atomreaktoren wegen Korrosionsverdachts abschalten

    Muss man sich Sorgen machen?
    Die EDF muss nun ihre Prognosen für die Stromproduktion weiter senken, nachdem diese bereits unter der eines einem normalen Jahres lag. Dennoch gibt es kein Horrorszenario eines „black out“ im Falle einer großen Kältewelle in Frankreich, beruhigen Experten. Kurzfristig bestehe kein erhöhtes Risiko von Stromausfällen, es sei denn, das Wetter werde bis Ende des Winters besonders ungünstig.

    Obwohl es natürlich noch zu früh ist, um die Auswirkung der Abschaltungen der drei Reaktoren in Chinon, Catennom und Bugey zu messen, die zwischen dem 19. Februar und dem 9. April erfolgen sollen, wird die Stromproduktion natürlich sinken. Die EDF rechnet nun mit einer Kapazität von 295 bis 315 Terawattstunden, anstelle der bisherigen 300 bis 330. Wobei zu bedenken ist, dass die Stromerzeugung in einem normalen Jahr zwischen 330 und 360 liegt.

    Befürchtungen für den nächsten Winter

    In den letzten Jahren war die Atomstromproduktion noch nie so niedrig. So muss man bis ins Jahr 1991 zurückgehen, um ein vergleichbares Produktionsniveau zu finden, bei sechs Kernkraftwerken weniger als 2022.

    Die Folge sind erhöhte Stromimporte aus den Nachbarländern während des Winters. Deswegen erteilte die Regierung Anfang Februar den letzten Kohlekraftwerken in Frankreich die Genehmigung, mehr zu produzieren und damit in den Monaten Januar und Februar ausnahmsweise mehr CO2 auszustoßen, als es die geltenden Normen vorsehen. Längerfristig richtet sich die Sorge nun auf den nächsten Winter, natürlich abhängig von den Ergebnissen der Kontrollen der Reaktoren. Und der noch schwer abzuschätzenden Dauer ihrer Nichtverfügbarkeit.

    Emmanuel Macron soll am Donnerstag, dem 10. Februar, in Belfort einen Plan für den Bau mehrerer neuer Atomreaktoren bekannt geben.

  • Gabriel Attal: Die Aufhebung des Impfpasses könnte „Ende März Anfang April“ erfolgen

    Gabriel Attal: Die Aufhebung des Impfpasses könnte „Ende März Anfang April“ erfolgen

    Auch Alain Fischer äussert sich über das Ende des Impfpasses: „Es kann ziemlich schnell gehen“. Als Alain Fischer, Vorsitzender des Orientierungsrats für die Impfstrategie, am Mittwoch vom Ausschuss für soziale Angelegenheiten des Senats zur Angemessenheit des Impfpasses in der aktuellen Situation befragt wurde, knüpfte er das Ende des Impfpasses an mehrere Bedingungen. „Aus wissenschaftlicher und medizinischer Sicht muss die Inzidenzrate gesenkt werden, weit unter 2.500 und es muss die derzeitige Überlastung der Krankenhäuser beendet sein, sie müssen ihren üblichen Funktionszustand wiedererlangen und auch Nicht-Covid-Patienten müssen behandelt werden können. Das kann ziemlich schnell gehen“, betonte Alain Fischer, bevor er „Ende März, Anfang April“ als Termin nannte. Fischer betonte auch, dass die Auffrischungsdosis seiner Meinung nach ein wichtiger Faktor sei, der bei der Beendigung des Impfpasses berücksichtigt werden muss. Ähnlich äusserte sich Regierungssprecher Gabriel Attal in d…

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  • Puy-de-Dôme: Die Druckerei der Banque de France in Chamalières hat gebrannt

    Puy-de-Dôme: Die Druckerei der Banque de France in Chamalières hat gebrannt

    Das Feuer brach im hinteren Teil des Hauptgebäudes in einem Büro für Banknotendesign aus. Es konnte kurz vor Mittag eingedämmt werden.

    Ein „heftiger Brand“ ist am Mittwoch, 9. Februar, die Druckerei der Banque de France in Chamalières (Puy-de-Dôme) ausgebrochen, wie die Feuerwehr auf Anfrage von France Bleu Pays d’Auvergne mitteilte. In dieser Druckerei werden die französischen Euro-Banknoten hergestellt. Das Feuer ist nun „unter Kontrolle, der Standort wurde evakuiert und die Mitarbeiter sind in Sicherheit“, so die Banque de France in einem Tweet. Das Feuer sei um 11.50 Uhr eingedämmt worden, erklärte die Präfektur des Départements Puy-de-dôme.

    Eine dichte Rauchfahne stieg am Mittwochmorgen gegen 10 Uhr aus den Gebäuden der Druckerei auf. Das Feuer war im hinteren Teil des Hauptgebäudes in einem Labor für das Design von Banknoten ausgebrochen. Die Werkstatt, in der die Banknoten hergestellt werden, war nach Angaben der Präfektur des Departements Puy-de-Dôme nicht betroffen. Das Dach des Gebäudes wurde teilweise beschädigt.

    Vier Personen wurden ins Krankenhaus gebracht
    Vierundzwanzig Leichtverletzte mit Rauchvergiftungen wurden versorgt, vier von ihnen wurden in das Krankenhaus von Clermont-Ferrand gebracht. 59 Feuerwehrleute sind weiterhin im Einsatz, ebenso wie etwa 30 Polizisten. Auch die Mitarbeiter der Gaswerke mussten eingreifen. In der Präfektur des Departements Puy-de-Dôme wurde das operationelle Zentrum des Departements (COD), ein Instrument zur Krisenbewältigung, aktiviert. Die Präfektur hatte die Anwohner zudem aufgefordert, wegen der Rauchentwicklung in ihren Häusern zu bleiben und die Fenster nicht zu öffnen.

    Die Druckerei der Banque de France befindet sich seit über 100 Jahren in Chamalières. Sie stellt jedes Jahr 2,5 Milliarden Banknoten her.

  • Covid-19: ab dem 15. Februar könnten vier bis fünf Millionen Franzosen ihren Impfpass verlieren

    Covid-19: ab dem 15. Februar könnten vier bis fünf Millionen Franzosen ihren Impfpass verlieren

    Ab dem 15. Februar werden vier bis fünf Millionen Franzosen den Impfpass verlieren, da sie ihre Auffrischungsdosis nicht rechtzeitig erhalten haben. Kürzlich wurde die Frist für die obligatorische Auffrischung von sieben auf vier Monate heruntergesetzt. Achtung: Wenn Sie Ihre Auffrischungsimpfung noch nicht erhalten haben und Ihre letzte Impfung oder Infektion mit Covid-19 mehr als vier Monate zurückliegt, wird Ihr Impfpass am nächsten Dienstag (15. Februar) deaktiviert. Von nun an haben die Menschen nach einer Injektion oder Infektion maximal vier Monate Zeit, um ihre Auffrischungsdosis zu bekommen, und nicht mehr wie bisher sieben Monate. Diese Regel gilt für alle, die 18 Jahre und einen Monat alt sind. Minderjährige im Alter von 16 und 17 Jahren müssen keine Auffrischungsimpfung bekommen, um ihren Impfpass zu behalten, und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren sind nicht betroffen, da sie noch dem Gesundheitspass unterliegen. Vier bis fünf Millionen Menschen sind von der neuen R…

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  • Rekordgewinne der im CAC40 gelisteten Unternehmen im Jahr 2021

    Rekordgewinne der im CAC40 gelisteten Unternehmen im Jahr 2021

    2021 war für die großen französischen Unternehmen ein Jahr enormer, teilweise historischer Gewinne. Der Journalist Viktor Frédéric berichtet in der Sendung 19/20 des Senders France 3 über schwindelerregende Zahlen.

    Im Jahr 2021 hat BNP Paribas 9,5 Milliarden Euro Gewinn gemacht und LVMH 12 Milliarden Euro verdient. „Rekordergebnisse“, wie der Journalist Viktor Frédéric in der Sendung 19/20 auf dem Sender France 3 kommentiert. „Die Analysten rechnen sogar mit 15 Milliarden Euro Gewinn bei Total Énergies“, fügt er hinzu. „Die Gesamtheit der Unternehmen des CAC40 könnte den Prognosen zufolge also 137 Milliarden Euro an Gewinnen erwirtschaftet haben. Das sind 71% mehr als im Jahr 2019“, fährt Viktor Frédéric fort. Diese Ergebnisse hängen mit der „sehr starken wirtschaftlichen Erholung nach der Krise“ zusammen, erklärt er.

    Ungleiche Lohnerhöhungen
    Angesichts der Löhne für die Beschäftigten „treffen nicht alle Unternehmen die gleiche Wahl“, erklärt der Journalist. „Total Énergies hat für 2022 eine Lohnerhöhung von 3,5% angekündigt, mehr als die Inflation, während die BNP-Gruppe sich mit einer Erhöhung von 0,6% begnügte und punktuelle Erhöhungen der Gewinnbeteiligungsprämie und eine Aufstockung des Unternehmenssparplans ihrer Mitarbeiter vorzog“, schließt Viktor Frédéric.

  • Der ehemalige Innenminister Claude Guéant wurde am Mittwoch aus dem Gefängnis entlassen

    Der ehemalige Innenminister Claude Guéant wurde am Mittwoch aus dem Gefängnis entlassen

    Der 77-jährige Claude Guéant war am 13. Dezember in Haft genommen worden, ein Novum für einen ehemaligen Innenminister. Er war seit fast zwei Monaten inhaftiert. Claude Guéant wird am Mittwoch aus dem Gefängnis entlassen, wie France Télévisions am Montag, dem 7. Februar, von dessen Anwalt erfuhr. Die haftrichterin gab am Montag ihre Entscheidung bekannt, nachdem sie den Antrag des ehemaligen Innenministers auf Strafmilderung geprüft hatte. Dem Ex-Minister wurde eine bedingte Entlassung ohne elektronische Fußfessel ab Mittwoch zugestanden. Sein Anwalt hatte argumentiert, dass Claude Guéant seine Schulden bei der Staatskasse durch Darlehen seiner Verwandten „vollständig“ beglichen habe und dass sich sein Gesundheitszustand im Gefängnis „angesichts einer dreifachen Pathologie“, an der er leide, nur verschlechtern könne. Seit dem 13. Dezember inhaftiert Claude Guéant ist seit dem 13. Dezember 2021 inhaftiert. Die Justiz wirft der ehemaligen rechten Hand von Nicolas Sarkozy vor, dass er kei…

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