Kategorie: Frankreich

  • Präsidentschaftswahlen: Marine Le Pen befürwortet die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge

    Präsidentschaftswahlen: Marine Le Pen befürwortet die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge

    Die RN-Kandidatin ist der Ansicht, dass Frankreich bereit sein sollte, Polen im Namen der Genfer Konvention bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine zu entlasten. Als Gast auf dem Sender BFMTV rief die Kandidatin des Rassemblement National jedoch auch dazu auf, sich bei Sanktionen gegen Moskau in Acht zu nehmen. „Wenn sie ergriffen werden und wir die Opfer sind, macht das keinen Sinn“, sagte sie. Marine Le Pen sagte, sie befürchte eine „erschreckende“ Steigerung der Energiepreise. Präsidentschaftswahlen: Die Invasion der Ukraine verändert den Wahlkampf Ein Hauch von Einheit, zumindest für einen Tag, weht durch die Landschaft der französischen Politik: Emmanuel Macron plädierte für die „Einheit“ der Franzosen angesichts der russischen Invasion in der Ukraine, die von den Kandidaten sechs Wochen vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen einhellig verurteilt wurde. In einer kurzen Fernsehansprache rief der scheidende Präsident und Fast-Kandidat dazu auf, „um unsere Prinzipi…

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  • Ukraine-Krise: Das Finale der Champions League wird nicht in St. Petersburg ausgetragen

    Ukraine-Krise: Das Finale der Champions League wird nicht in St. Petersburg ausgetragen

    Die UEFA hatte für diesen Freitagmorgen eine außerordentliche Sitzung ihres Exekutivkomitees einberufen.

    Das Finale der Fußball-Champions-League wird nun zum geplanten Termin im Stade de France ausgetragen, wie Franceinfo am Freitag, 25. Februar, meldet. Ursprünglich sollte es am 28. Mai im russischen St. Petersburg ausgetragen werden, doch nach der russischen Invasion in der Ukraine hatte die UEFA am Freitagmorgen eine außerordentliche Sitzung ihres Exekutivkomitees einberufen.

    Nach Informationen von Franceinfo wurde dieser Stadionwechsel direkt vom UEFA-Präsidenten Aleksander Čeferin vorbereitet, der deswegen mit Emmanuel Macron telefoniert hat. Eine Form der Verneigung gegenüber dem französischen Präsidenten, was laut UEFA ein Symbol inmitten der russisch-ukrainischen Krise sein soll. Frankreich hat derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne. Die ungarischen und britischen Vorschläge blieben ebenso erfolglos wie die Vorschläge der Golfstaaten.

    Die Entscheidung für das Stade de France wurde auch dadurch erleichter, dass die UEFA das Stadion bereits gut kennt. Das Stade de France war Austragungsort von sieben Spielen der Fußball-Europameisterschaft 2016, darunter das Finale, das Frankreich gegen Portugal verlor (0:1). Nun wird das Stade de France also erneut ein Champions-League-Finale ausrichten.

  • Starke Beschleunigung der Inflation im Februar in Frankreich auf +3,6% im Jahresvergleich

    Starke Beschleunigung der Inflation im Februar in Frankreich auf +3,6% im Jahresvergleich

    Frankreich sieht seit mehreren Monaten eine steigende Inflation. Im Februar stiegen die Preise erneut auf breiter Front an (+3,6%). Die Kaufkraft der Franzosen ist stark betroffen.

    Die Inflation in Frankreich beschleunigte sich im Februar stark auf 3,6%, angeheizt durch eine nahezu allgemeine Preissteigerung. Dies geht aus einer ersten Schätzung hervor, die am Freitag von der Statistikbehörde Insee veröffentlicht wurde.

    Nachdem der Verbraucherpreisindex im Januar um 2,9% gestiegen war, sprang er aufgrund „einer Beschleunigung der Preise für Energie, Dienstleistungen, Fertigwaren und Nahrungsmittel“ in die Höhe, wie das Statistikamt ausführte.

    Die Energiepreise stiegen im Vergleich zum Februar 2021 um 21% und die Preise für Frischwaren um 5,6%. Bei den Dienstleistungen stiegen sie um 2,2%, „insbesondere aufgrund des Preisanstiegs bei den Transportdienstleistungen“. Die Kosten für Fertigwaren stiegen ebenfalls um 2,2%, „im Zusammenhang mit dem Ende des Winterschlussverkaufs“. Dagegen gingen die Tabakpreise wie im Januar im Jahresvergleich um 0,1% zurück.

    Auf Monatsbasis lag die Inflation von Januar 2022 bis Februar 2022 bei 0,7%, gegenüber 0,3% zwischen Dezember 2021 und Januar 2022.

    Das Insee wird voraussichtlich Mitte März eine endgültige Schätzung der Verbraucherpreisentwicklung im Februar veröffentlichen. Anfang Februar hatte das Institut seine Inflationsprognose für das erste Halbjahr 2022 nach oben korrigiert und rechnet nun für diesen Zeitraum mit einem Anstieg des Indikators um 3 bis 3,5%.

  • Covid-Impfstoffe: Novavax kommt in Frankreich auf den Markt

    Covid-Impfstoffe: Novavax kommt in Frankreich auf den Markt

    Die ersten Novavax Impfstoffdosen sind diese Woche in Frankreich eingetroffen und sollen ab März verimpft werden. Was ist neu an Novavax? Frankreich hat beim amerikanischen Pharmaunternehmen Novavax 3,2 Millionen Dosen des neuen Impfstoffs allein für das erste Quartal 2022 bestellt, mit einer Option auf weitere 3,2 Millionen für das zweite Quartal. Die ersten 1,14 Millionen Dosen sind diese Woche in Frankreich eingetroffen. Von der ersten Lieferung wurden 600.000 Dosen sofort in die französischen Überseegebiete verschickt, in denen die Impfraten deutlich niedriger als im Mutterland sind. Das Gesundheitsministerium teilt mit, dass die Impfung mit Novavax ab der ersten Märzwoche möglich sein werden. Bei dem Novavax-Impfstoff handelt es sich um einen so genannten „Protein-Subunit“-Impfstoff. Das bedeutet, dass er anders funktioniert als virale Vektorimpfstoffe, wie die von AstraZeneca und Johnson & Johnson, oder mRNA-Impfstoffe, wie die von BioNTech/Pfizer und Moderna. Bei Protein-Sub…

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  • Ukraine: „Wladimir Putin versteht nur eine Position der Stärke“ – sagt François Hollande

    Ukraine: „Wladimir Putin versteht nur eine Position der Stärke“ – sagt François Hollande

    „Wladimir Putin denkt nur in Begriffen der Demütigung und der Dominanz“. Das sind die Worte von François Hollande, der am Donnerstag in der Nachrichtensendung „20 Heures“ die Persönlichkeit des russischen Präsidenten beleuchtete. François Hollande, der am Donnerstag, dem 24. Februar, in der Nachrichtensendung „20 Heures“ auf dem Sender France 2 zu Gast war, kennt Wladimir Putin gut. Dieser „hat ein Projekt. Er verfolgt es seit Jahren konsequent: Es geht darum, wieder das zu erreichen, was einst das Sowjetimperium war“, erklärt der ehemalige französische Präsident. „Und so versucht er in aufeinanderfolgenden Etappen, die Hand auf die Länder zu legen, die dem Einfluss Russlands entkommen sind.“ Dazu gehörten Weißrussland, aber auch Kasachstan, Georgien im Jahr 2008, die Krim und schließlich die Gebiete im Osten der Ukraine im Jahr 2014. „Und es geht weiter“, sagt François Hollande voraus. „Verdeutlichen, dass es extrem harte Aktionen geben wird““Wladimir Putin versteht nur das Kräftever…

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  • Krieg in der Ukraine: François Fillon löst Empörung aus

    Krieg in der Ukraine: François Fillon löst Empörung aus

    Der ehemalige Premierminister François Fillon, der Mitglied des Vorstands des russischen Petrochemieunternehmens Sibur ist, beklagte „die Weigerung des Westens“, Russlands Position zur Präsenz der NATO in seinem Einflussbereich zu berücksichtigen. Die Kritik an François Fillon, dem ehemaligen Premierminister von Nicolas Sarkozy, der Mitglied im Vorstand zweier russischer Unternehmen ist, nämlich Zarubejneft, das sich auf die Entwicklung und Ausbeutung von Kohlenwasserstoffvorkommen spezialisiert hat und dem russischen Staat gehört, und dem Petrochemiegiganten Sibur, der von Leonid Mikhelson, einem der reichsten Männer Russlands, und Gennadi Timtschenko, einem engen Vertrauten von Präsident Putin, kontrolliert wird, wächst. Alles begann am Sonntag, als der Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten, Clément Beaune, meinte, der ehemalige Premierminister habe sich durch ihren Beitritt zu Sibur zu einem „Komplizen“ von Wladimir Putin gemacht.  Die Polemik rund um François Fillon wird no…

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  • Ukraine-Krise: Emmanuel Macron ruft Wladimir Putin an

    Ukraine-Krise: Emmanuel Macron ruft Wladimir Putin an

    Emmanuel Macron rief am Donnerstagabend Wladimir Putin an. Es war der erste bekannte Telefonkontakt zwischen dem russischen Präsidenten und einem westlichen Politiker seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine. Der französische Präsident Emmanuel Macron rief am Donnerstagabend den russischen Präsidenten Wladimir Putin an, um „die sofortige Beendigung“ der von der russischen Armee geführten Offensive in der Ukraine zu fordern, wie die französische Präsidentschaft mitteilte. Es handelte sich um den ersten Kontakt zwischen dem russischen Präsidenten und einem westlichen Staatsoberhaupt seit Beginn der Invasion. Lesen Sie auch: Krieg zwischen Russland und der Ukraine: Emmanuel Macron spricht im TV Nach einem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten und in Absprache mit ihm rief Präsident Emmanuel Macron den russischen Präsidenten Wladimir Putin an, um die sofortige Einstellung der russischen Militäroperationen zu fordern, wobei er daran erinnert habe, dass Russland massive San…

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  • Präsidentschaftswahlen: Russische Invasion in der Ukraine wirbelt den Wahlkampf durcheinander

    Präsidentschaftswahlen: Russische Invasion in der Ukraine wirbelt den Wahlkampf durcheinander

    Die russische Invasion in der Ukraine am Donnerstag brachte den französischen Präsidentschaftswahlkampf annähernd zum Stillstand und zwang die Kandidaten, einige Wahlkampfverantsaltungen zu verschieben und ihre Einigkeit in der Verurteilung des von Wladimir Putin angeordneten bewaffneten Überfalls zu demonstrieren. Am Donnerstag, 24. Februar, sprach sich Emmanuel Macron für die „Einheit“ der Franzosen angesichts der russischen Invasion in der Ukraine aus, die von den Kandidaten sechs Wochen vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen einhellig verurteilt wurde. Lesen Sie auch: Krieg zwischen Russland und der Ukraine: Emmanuel Macron spricht im TV In einer kurzen Fernsehansprache rief der scheidende Präsident dazu auf, „nichts um unsere Prinzipien der Freiheit, Souveränität und Demokratie herum aufzugeben“, und warnte die Franzosen, dass dieser „kriegerische Akt“ „tiefgreifende, dauerhafte Folgen für unser Leben und die Geopolitik unseres Kontinents“ haben werde. https://twitter.com…

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  • Krieg zwischen Russland und der Ukraine: Emmanuel Macron spricht im TV

    Krieg zwischen Russland und der Ukraine: Emmanuel Macron spricht im TV

    Emmanuel Macron richtete sich hinsichtlich des russischen Angriffs in der Ukraine an die französische Nation. Er versprach, den Ukrainern zur Seite zu stehen und gleichzeitig die Franzosen zu schützen. „Wir haben alles getan, um dies zu verhindern“. Emmanuel Macron äußerte sich zur russischen Invasion in der Ukraine. Der Präsident sagte, dass dieser „kriegerische Akt“ „tiefgreifende, dauerhafte Folgen für unser Leben“ haben werde, und dass „Frankreich an der Seite der Ukraine steht“. „Präsident Putin hat nicht nur die Ukraine angegriffen (…) er hat beschlossen, unserem Europa schwersten Schaden zuzufügen“, sagte Emmanuel Macron in einer Fernsehansprache mit der ukrainischen, der französischen und der europäischen Flagge im Hintergrund. Lesen Sie auch : Ukraine-Konflikt: Macron “verurteilt Russlands Krieg gegen die Ukraine aufs Schärfste” „Ihre Freiheit ist unsere Freiheit“ Emmanuel Macron bekräftigte nachdrücklich die Unterstützung Frankreichs für die Ukraine. „Ihre Freiheit ist die …

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  • Ukraine: Präsidentschaftskandidaten verurteilen russische Invasion

    Ukraine: Präsidentschaftskandidaten verurteilen russische Invasion

    Alle Präsidentschaftskandidaten, darunter auch Eric Zemmour, der sich bislang mit Kritik an Wladimir Putin zurückhielt, verurteilten am Donnerstagmorgen die russische Invasion in der Ukraine. Die wichtigsten Präsidentschaftskandidaten verurteilten am Donnerstag, 24. Februar, die russische Invasion in der Ukraine und forderten eine Mischung aus diplomatischen Maßnahmen und harten, gezielten Sanktionen gegen das russische Regime und sogar Waffenlieferungen an Kiew. Im rechten Spektrum verurteilte die LR-Kandidatin Valérie Pécresse „den von Russland gegen die Ukraine begonnenen Krieg“. „Die Sanktionen der Europäischen Union müssen sofort, streng, gezielt und mit den USA und dem Vereinigten Königreich koordiniert werden“, forderte sie in einem Tweet.

    In einer Erklärung verurteilte der rechtsextreme Kandidat Éric Zemmour „vorbehaltlos die russische Militärintervention“ und forderte Emmanuel Macron auf, „wie Präsident Sarkozy es im Aug…

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