Kategorie: Frankreich

  • Skandal in Pflegeheimen: 80 Klagen von Familien gegen die Orpea-Heime eingereicht

    Skandal in Pflegeheimen: 80 Klagen von Familien gegen die Orpea-Heime eingereicht

    Diese Klagen richten sich gegen die private Pflegeheimgruppe wegen „Gefährdung des Lebens von Menschen“, „unterlassener Hilfeleistung“, aber auch wegen „fahrlässiger Tötung“, „fahrlässige Körperverletzung“ und „Diebstahl“. Fast 80 Klagen von Familien von Heimbewohnern wurden am Montag bei der Staatsanwaltschaft in Nanterre gegen die Orpea-Gruppe eingereicht, insbesondere wegen „Gefährdung von Personen“ und „fahrlässiger Tötung“, wie die Anwältin Sarah Saldmann der Agentur AFP mitteilte und damit eine Meldung der Zeitung Le Parisien bestätigte. Diese Einzelklagen richten sich gegen die Betreiberfirma privater Pflegeheime wegen „Gefährdung des Lebens anderer“ und „unterlassener Hilfeleistung für eine Person in Gefahr“, aber auch wegen „fahrlässiger Tötung“, „fahrlässiger Körperverletzung“ und „Diebstahls“. Die Staatsanwaltschaft von Nanterre wurde am Montag von der Nachrichtenagentur AFP kontaktiert, wollte aber den Eingang dieser Anzeigen nicht bestätigen. Die Anzeigen betreffen etwa 30…

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  • Benzinpreise: Preis für Dieselkraftstoff jetzt durchschnittlich 22 Cent niedriger

    Benzinpreise: Preis für Dieselkraftstoff jetzt durchschnittlich 22 Cent niedriger

    Der Preis für einen Liter Dieselkraftstoff sank in den vergangenen Tagen deutlich auf durchschnittlich 1,8910 Euro, 22,55 Cent weniger als in der Vorwoche.

    Die Preise an französischen Tankstellen sind in der letzten Woche aufgrund der sinkenden Rohölpreise und der Einführung des staatlichen Rabatts deutlich gefallen. So sank etwa der Preis für einen Liter Dieselkraftstoff in der vergangenen Woche auf durchschnittlich 1,8910 Euro, 22,55 Cent weniger als in der Vorwoche. Dies geht aus den wöchentlichen Zahlen des Ministeriums für den ökologischen Übergang hervor, die am Montag veröffentlicht wurden.

    Der Liter Super bleifrei 95 sank auf 1,8324 Euro (-17 Cent) und der Liter Super SP 95-E10 auf 1,7839 Euro (-18 Cent). Die Regierung führte ab letzten Freitag für vier Monate einen Rabatt von 15 bis 18 Cent (inkl. MwSt.) pro Liter Kraftstoff an der Zapfsäule ein, um den Autofahrern zu helfen, mit den steigenden Preisen fertig zu werden. Der an der Zapfsäule angezeigte Preis beinhaltet diesen Rabatt bereits. Die Händler bekommen im Vorfeld den Rabatt von den jeweiligen Einkaufszentralen gewährt.

    Lesen Sie auch: Treibstoffrabatt: Autofahrer stürmen die Tankstellen

    Die Rohölpreise, die nach der russischen Invasion in der Ukraine gestiegen waren, tendierten letzte Woche wieder nach unten. Die USA und andere Mitgliedsländer der Internationalen Energieagentur (IEA) hatten angekündigt, dass sie ihre strategischen Reserven stärker anzapfen würden, um den Öl-Markt zu stabilisieren.

  • Ukraine: Macron will neue Sanktionen gegen Russland nach „unerträglichen Szenen“ in Butscha

    Ukraine: Macron will neue Sanktionen gegen Russland nach „unerträglichen Szenen“ in Butscha

    Präsident Emmanuel Macron äußerte sich am Montagmorgen erneut zu den Leichenfunden in der ukrainischen Stadt Butscha. Er wünscht sich neue Sanktionen gegen Russland wegen dieser wahrscheinlichen Kriegsverbrechen. Emmanuel Macron hat sich am Montag, 4. April, dafür ausgesprochen, dass die Europäische Union neue Sanktionen gegen Russland beschließt und dabei auch Öl und Kohle erwähnt, nachdem in der Region Kiew, insbesondere in Butscha, hunderte Leichen von Zivilisten gefunden wurden. „Was in Butscha passiert ist, macht ein neues Sanktionspaket und sehr klare Maßnahmen erforderlich“, sagte der französische Präsident auf France Inter. „Also werden wir uns mit unseren europäischen Partnern, insbesondere Deutschland“ in „den nächsten Tagen“ abstimmen, fügte er hinzu und sprach von individuellen Sanktionen und Maßnahmen in Bezug auf „Kohle und Öl“.

    Mit dem, was gerade passiert, insbesondere „in Mariupol, müssen wir das Signal aussend…

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  • Präsidentschaftswahlen: „Ich werde eine Million Menschen ausweisen“, verspricht Eric Zemmour

    Präsidentschaftswahlen: „Ich werde eine Million Menschen ausweisen“, verspricht Eric Zemmour

    Der Präsidentschaftskandidat der Partei „Reconquête!“ möchte über sein Ministerium für „Remigration“ „ausländische Straftäter“ und „illegale Einwanderer“ ausweisen. Éric Zemmour wird, wenn er zum Präsidenten gewählt wird, während seiner fünfjährigen Amtszeit „eine Million Menschen ausweisen“. Der Kandidat der Partei „Reconquête!“ erklärte am Montag im französischen Radiosender Franceinfo, dass er ein Ministerium für „Remigration“ schaffen wolle. Er erklärte, dass sich unter der Million abgeschobener Personen „natürlich auch illegale Einwanderer befinden werden“. Dafür werde er „das Delikt der illegalen Situation wieder einführen, das es seit 2012 nicht mehr gibt“. Er sagte: „Heute können die Polizisten einen Ausländer nicht festnehmen, nur weil er illegal ist“. Auch „ausländische Straftäter“ sollen ausgewiesen werden. Straftätern und Kriminellen mit doppelter Staatsbürgerschaft wird er „die Staatsbürgerschaft entziehen“. „Das wird eine Menge Leute betreffen“, sagte der rechtsextreme Pr…

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  • Rechtsextreme in Frankreich: „Ich habe es nicht geschafft, sie einzudämmen“, bedauert Emmanuel Macron

    Rechtsextreme in Frankreich: „Ich habe es nicht geschafft, sie einzudämmen“, bedauert Emmanuel Macron

    Emmanuel Macron bedauert, dass er den Aufstieg der extremen Rechten nicht habe eindämmen können, und meint, dass „die richtige Antwort Zeit brauchen“ werde. „Ich habe es nicht geschafft, sie einzudämmen“, bedauerte Emmanuel Macron am Montag, 4. April, auf France Inter in Bezug auf den Aufstieg der extremen Rechten in Frankreich in den letzten fünf Jahren. Die extreme Rechte könnte laut verschiedenen Umfragen in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen am kommenden Sonntag fast 35% der Wählerstimmen auf sich vereinen. Der scheidende Präsident sagt, er akzeptiere seinen Anteil am Aufstieg der extremen Rechten: „Ich weiß, dass man es immer liebt, einen Präsidenten der Republik sagen zu hören, dass er Misserfolge erlebt. Ich habe es nicht geschafft, sie einzudämmen. Aber ich denke, dass ich in diesen fünf Jahren nicht versucht habe, solchen Themen auszuweichen.“ „Es gibt eine große Störung in unseren Gesellschaften“Emmanuel Macron ist der Ansicht, dass es „eine große Störung in unseren …

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  • Emmanuel Macron: Gewalttätige Proteste in Korsika sind „inakzeptabel“

    Emmanuel Macron: Gewalttätige Proteste in Korsika sind „inakzeptabel“

    Emmanuel Macron bedauerte am Montag auf France Inter, dass sich Politiker bei einer Demonstration in Ajaccio auf Korsika zu Ehren von Yvan Colonna an der Spitze des Protestzuges gestellt hatten. „Was ich an diesem Wochenende gesehen habe, ist inakzeptabel“, kommentierte Emmanuel Macron am Montag, den 4. April, auf France Inter, einen Tag nach der Gewalttätigkeiten während einer Demonstration in Ajaccio auf Korsika zu Ehren von Yvan Colonna. Es kam zu heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften. Der scheidende Präsident bedauerte, dass sich Politiker an der Spitze des Demonstrationszuges positioniert hatten, und erklärte, dass es „keine Diskussion mit Leuten geben wird, die sich so verhalten“. Gilles Simeoni, der Präsident des Exekutivrats von Korsika, war bei der Demonstration am Sonntag in Ajaccio anwesend. Emmanuel Macron, der für seine Wiederwahl kandidiert, versichert, dass er seine Linie in Bezug auf Korsika „nicht geändert“ habe. Er antwortete auf die Frage …

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  • Kälteeinbruch: Bis zu -5°C heute Morgen in Okzitanien – kälteste Aprilnacht seit 1947

    Kälteeinbruch: Bis zu -5°C heute Morgen in Okzitanien – kälteste Aprilnacht seit 1947

    Die am Montagmorgen gemessenen Temperaturen waren die tiefsten des Kälteeinbruchs, der seit dem Wochenende in Frankreich herrscht. Viele Landwirte und Weinbauern machen sich Sorgen um ihre Ernten.

    Im Südwesten Frankreichs begann es am Samstagmorgen auch in geringer Höhe zu schneien und die Temperaturen sanken am frühen Montagmorgen, 4. April, auf den tiefsten Wert seit April 1947.

    So wurde bei Tagesanbruch laut Météo Ciel – 5,9°C in Rodez, – 4,1°C in Auch und – 2,3°C in Albi gemessen. Bei Tagesanbruch sind die Temperaturen am kühlsten. Und in der sternklaren Nacht gab es keine wärmende Wolkendecke.

    Ein solcher Kälteeinbruch Anfang April ist ein gefährliches Problem für Landwirte und Weinbauern. Vor einer Woche erst hatten die Höchstwerte in Frankreich zum ersten Mal in diesem Jahr die 20°C-Marke überschritten. Ein Teil der Kulturen hatte deshalb bereits mit der Blüte begonnen. Um Erfrierungen ihrer Pflanzen zu vermeiden – ein Szenario, das sie bereits vor einem Jahr erlebt hatten -, zögerten Landwirte nicht, Strohballen auf ihren Feldern zu verbrennen. Die Hitze schützt die Kulturen und der Rauch blockiert die kälte. Andere nutzten riesige Ventilatoren, um die Luft anzuwärmen und umzuwälzen.

    Die Temperaturen werden voraussichtlich erst am Dienstag, 5. April oder am Mittwoch wieder dem jahreszeitlichen Normaldurchschnitt entsprechen.

    Erst wenn die Eisheiligen am 11., 12. und 13. Mai vorbei sind, werden die Landwirte endgültig aufatmen können.

  • Korsika: 15 Demonstranten und 12 Polizisten bei Auseinandersetzungen in Ajaccio verletzt

    Korsika: 15 Demonstranten und 12 Polizisten bei Auseinandersetzungen in Ajaccio verletzt

    Neue Proteste zum Gedenken an den vor zwei Wochen verstorbenen Yvan Colonna eskalierten und drohen die Aufnahme der angekündigten Gespräche mit der Regierung über eine mögliche Autonomie für die Insel zu verzögern.

    In Korsika bleiben die Spannungen auch zwei Wochen nach dem Tod von Yvan Colonna hoch. Am Sonntag, 3. April, fand in Ajaccio (Südkorsika) eine Demonstration zu Ehren des Unabhängigkeitskämpfers Yvan Colonna statt, der nach einem Angriff durch einen Mitgefangenen Anfang März ins Koma gefallen war.

    Die Proteste mündeten in gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Die Polizei berichtete am Montag von 15 Verletzten unter den Demonstranten, von denen acht ins Krankenhaus eingeliefert wurden, aber nicht in Lebensgefahr schweben. Bei den Auseinandersetzungen wurden auch 12 Sicherheitskräfte leicht verletzt.

    Zur gleichen Zeit versammelten sich nach Angaben der Polizei etwa 60 Personen friedlich vor der CRS-Kaserne (Compagnies Républicaines de Sécurité) in Furiani bei Bastia. Mehr als 500 Personen hatten bereits eine Woche zuvor, am Sonntag, den 27. März, vor dieser Kaserne demonstriert.

    https://twitter.com/ProtestNews_EN/status/1510887116204658688

  • Michel-Édouard Leclerc: Preis für Toilettenpapier wird „erheblich steigen“

    Michel-Édouard Leclerc: Preis für Toilettenpapier wird „erheblich steigen“

    Michel Édouard Leclerc, Vorsitzender der E.Leclerc-Einzehlandelskette, ist der Ansicht, dass es in Frankreich bis zum Sommer aufgrund des Krieges zwischen der Ukraine und Russland nicht zu grösseren Engpässen bei Gütern des täglichen Bedarfs kommt. Er warnt jedoch davor, dass die Kosten für Fleisch aufgrund des Mangels an Futtermitteln aus der Ukraine steigen werden.

    Frankreich läuft vor dem Sommer nicht Gefahr, dass es aufgrund des Krieges zwischen der Ukraine und Russland zu Engpässen bei Gütern des täglichen Bedarfs kommt. Dies versicherte Michel-Édouard Leclerc, der Vorsitzende des Strategieausschusses der E.Leclerc-Zentren, am Sonntag, 3. April, auf BFMTV.

    Im Gegensatz dazu werde der Preis für Toilettenpapier „erheblich steigen“, erklärte er. Dies wird übrigens auch für die Preise von Papiertaschentüchern oder Küchenrollen der Fall sein. Dieser Anstieg könnte laut dem Sender TF1 sogar bis zu 30% betragen. Die Gründe dafür sind der Preis für Zellstoff, der sich innerhalb eines Jahres fast verdoppelt hat, und der Preis für das Gas, das für den Betrieb der Maschinen, die das Toilettenpapier trocknen, verwendet wird. Die Energierechnung der Papierhersteller hat sich fast vervierfacht.

    „In Frankreich gibt es heute keine Knappheit bei Artikeln für den täglichen Bedarf, und bis zum Sommer wird es auch keine geben“, sagte Michel-Édouard Leclerc auf dem Sender BFMTV. „Nudeln gibt es genug. Bei Sonnenblumenöl reichen unsere Vorräte bis Juni“.

    „Einige Verbraucher fangen an, zu viel einzulagern, sie sind die Ursache dafür, dass die Regale manchmal leer sind. Frankreich ist fast selbstversorgend, außer bei Tierfutter“, fügte er hinzu.

    „Die Ukraine produziert viel Dünger und beliefert den europäischen Markt mit 30 bis 40% bestimmter Maissorten. Das wird fehlen. Daher werden die Preise für Viehfutter steigen. Das wird einen Anstieg der Produktionskosten für Fleisch mit sich bringen. Hinzu kommt der Ausbruch der Vogelgrippe. Einige Preissteigerungen werden sich summieren. Die Lebensmittel werden die Inflation stark belasten. Ich denke, dass sie zu Beginn des Sommers 6% erreichen wird“, nimmt Leclerc an.

    Auf dem Weg zu einer „globalen Krise“ im Sommer?
    „Die Inflation, die die Franzosen in den nächsten zwei Monaten erleben werden, ist die Ursache vergangener Ereignisse. Die Ukraine-Krise wird diesen Sommer ein weiteres Problem hinzufügen, wenn sie anhält und der Weizen nicht rechtzeitig gesät wird. Dann wird es eine weltweite Krise geben, vor allem rund um das Mittelmeer, im Maghreb und in Ägypten“, befürchtet der Chef der Leclerc-Zentren.

    Er erklärte außerdem, dass die Leclerc-Supermärkte „bis Juli“ den Baguettepreis von 0,29 Euro beibehalten werden. Die von Bäckern und Müllern als „demagogisch“ bezeichnete Preispolitik worden von Leclerc Anfang Januar vor dem Hintergrund einer steigenden Inflation angekündigt.

    Der Manager versichert, dass die Rohstoffkosten für das Baguette, dessen Durchschnittspreis in Frankreich mittlerweile fast bei einem Euro liegt, derzeit „nicht mehr als 17 Cent“ betragen.

    Lesen Sie auch: “Das ist skandalös!” – Warum das Baguette für 29 Cent bei Leclerc die Bäcker…

  • Macron: „Russland muss sich für Verbrechen in der Ukraine verantworten“

    Macron: „Russland muss sich für Verbrechen in der Ukraine verantworten“

    Präsident Emmanuel Macron verurteilte am Sonntag die „unerträglichen“ Bilder von ermordeten Zivilisten in der ukrainischen Stadt Butscha und forderte, die russischen Machthaber müssten „für diese Verbrechen geradestehen“. „Auf den Straßen wurden Hunderte von Zivilisten feige ermordet“, schreibt Macron auf Twitter und bezieht sich dabei auf die Stadt Butscha vor den Toren Kiews, aus der sich die russischen Streitkräfte vor wenigen Tagen zurückzogen.

    Am Samstag tauchten schockierende Bilder von toten Zivilisten in den Straßen von Butscha auf. Die erschütternden Bilder wurden von führenden westlichen Politikern einhellig verurteilt. Die Bilder entstanden am selben Tag, an dem die Ukraine die Stadt für vom russischen Militär befreit erklärte. Mehr als 300 Einwohner von Butscha seien getötet worden, sagte Bürgermeister Anatoliy Fedoruk am Samstag gegenüber der Presseagentur Reuters. Vor einer Kirche der Stadt befinde sich ein off…

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