Kategorie: Frankreich

  • Parlamentswahlen: Sandrine Rousseau kandidiert in Paris gegen… Sandrine Rousseau

    Parlamentswahlen: Sandrine Rousseau kandidiert in Paris gegen… Sandrine Rousseau

    In Paris, im 9. Wahlkreis, tritt die Kandidatin Sandrine Rousseau gegen die Kandidatin Sandrine Rousseau an. Eine Namensgleichheit, die in dem Pariser Wahlkreis für Unruhe sorgt… In diesem Viertel des 13. Arrondissements von Paris mit zwei Sandrine-Rousseau-Kandidatinnen sind die Wählerinnen und Wähler ein wenig verwirrt. „Das ist verwirrend“, sagt ein Wähler auf France 2. „Wir werden nicht wissen, für welche Sandrine Rousseau wir stimmen sollen“, bedauert eine andere Wählerin. Auf der linken Seite des politische Spektrums steht Sandrine Rousseau, die NUPES-Kandidatin des von Mélénchon geführten Links-Bündnisses, ein bekanntes Gesicht unter Umweltaktivisten und Feministinnen. Auf der rechten Seite steht eine politisch unerfahrene Sandrine Rousseau, die Kandidatin der Bewegung für den ländlichen Raum. Eine Pro-Jagd-Aktivistin, die seit Beginn der Kampagne keinen Fuß in das 13. Arrondissement von Paris gesetzt hat und sich mit den Journalisten von France 2 in der Normandie, 1,5 Stunden…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Jubiläum: Emmanuel Macrons Hommage an die Königin von England (Video)

    Jubiläum: Emmanuel Macrons Hommage an die Königin von England (Video)

    In einem Video würdigt Staatspräsident Emmanuel Macron die Königin von England anlässlich ihres Platinjubiläums. Der Staatschef spricht auf Englisch und betont die „unerschütterliche Freundschaft“ zwischen beiden Ländern. Emmanuel Macron würdigte am Donnerstag, den 2. Juni, anlässlich ihres Platinjubiläums die „Hingabe“ von Königin Elizabeth II. und die „unverbrüchliche Freundschaft“ zwischen Frankreich und dem Vereinigten Königreich. der französische Präsident drückte seine Dankbarkeit gegenüber der Queen als einer „so engen Verbündeten“ aus. „Sie sind der goldene Faden, der unsere beiden Länder verbindet, der Beweis für die unverbrüchliche Freundschaft zwischen unseren Nationen“, so der französische Präsident in seiner Botschaft an das britische Staatsoberhaupt. „Sie waren in Ihrer Präsenz eine ständige Quelle der Weisheit für die Führer unserer beiden Länder“.

    „Sie sind unsere Freundin, unsere so enge Verbündete, ein Bei…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • 4.5 Millionen Franzosen gelten als reich

    4.5 Millionen Franzosen gelten als reich

    Ab welchem Einkommen ist eine Person in Frankreich als reich zu bezeichnen? Das Observatorium für Ungleichheiten übernimmt ein seit 20 Jahren in Deutschland geltendes Kriterium: das Doppelte des mittleren Lebensstandards. Das sind 3.673 € pro Monat für eine alleinstehende Person oder 5.500 € für ein Paar, jeweils nach Steuern. Das wären dann 4,5 Millionen Franzosen, d. h. 7,1% der Bevölkerung. In Frankreich wird niemand gerne als reich bezeichnet. Mit dem Finger auf die „Ultrareichen“ zu zeigen, ist eine gute Methode, um von sich selbst abzulenken. Doch auch wenn sich manche lieber nur als „wohlhabend“ bezeichnen, lassen sich bei der Beobachtung des Lebensstandards echte Unterschiede zwischen den reichsten 10% der Franzosen und dem Rest der Bevölkerung feststellen. In seinem zweiten Bericht über den Reichtum in Frankreich, der am Mittwoch vorgestellt wurde, schlägt das „Observatorium für Ungleichheiten“ vor, eine einfache, bereits in Deutschland verwendete Reichtumsgrenze zu verwenden: das Doppelte des mittleren Lebensstandards, d. h. 3.673 Euro netto pro Monat nach Steuern und Sozialleistungen für eine alleinstehende Person, 5.500 Euro für ein Paar ohne Kinder und 7.700 Euro für ein Paar mit zwei Kindern. In Frankreich trifft dies auf 4,5 Millionen Menschen oder 7,1% der Bevölkerung zu, während 7,3% der Deutschen über dieser „Wohlstandsschwelle“ leben. Darin sind sich die beiden Länder sehr ähnlich. Anzumerken ist, dass, wenn man zu den reichsten 10% Franzosen gehören möchte, das erforderliche Einkommensniveau bei 3.328 Euro pro Monat nach Steuern liegt. Das erreichen etwa 6,4 Millionen Menschen. Die Einkommensschwelle für die reichsten 5% liegt bei 4.156 Euro pro Monat und betrifft 3,2 Millionen Menschen. Zum exklusiven Club der reichsten 1% gehören etwa 630.000 Menschen in Frankreich und nur 6.300 Personen gehören zu den reichsten 0,01%. Reiche, Superreiche und Ultrareiche werden immer reicher Die reichsten 1% verdienen mehr als 17.500 € pro Monat und die superreichen 0,01 % haben Einkommen von über 54.500 € pro Monat nach Steuern. Bei diesen Grossverdienern ermöglicht das Einkommen den Aufbau von Vermögen, die mit den Jahren exponentiell wachsen und vererbt werden, wodurch sich die Kluft zwischen den Reichsten und den Ärmsten ständig vergrößert. Das Ergebnis: Innerhalb von 20 Jahren ist das Verhältnis zwischen der Höhe der Einkommen, die die reichsten 10% erhalten, und der Höhe der Einkommen, die die ärmsten 40% erhalten – was von Experten als „de Palma-Ratio“ bezeichnet wird – von 1 auf 1,06 gestiegen. Das bedeutet, dass die 6,4 Millionen wohlhabendsten Menschen genauso viel erhalten haben wie die 24 Millionen Ärmsten. Laut der World Inequality database von 2017 erwirtschaften die Reichen und Superreichen fast ein Drittel des Gesamteinkommens in Frankreich , obwohl sie. ur 10% der Bevölkerung ausmachen. Das ist zwar viel weniger ist als in den 1920er Jahren, als die reichsten 10% die Hälfte des Gesamteinkommens in Frankreich verdienten. Das Observatoire des inégalités ist aber besorgt über den derzeitigen Trend infolge der Steuer- und Sozialleistungsreformen, die 2017 nach der Wahl von Emmanuel Macron eingeleitet wurden. „Die Reichen gewinnen wieder an Boden“, stellt der Bericht fest. „Die ärmsten fünf Prozent der Bevölkerung haben von diesen Maßnahmen nicht profitiert. Für die große Mehrheit der Bevölkerung beträgt der jährliche Gewinn 200 Euro. Er steigt im oberen Drittel auf 500 Euro jährlich und bei den reichsten 1% auf 3.500 Euro jährlich“. Unter diesen Umständen fordert die Beobachtungsstelle für Ungleichheiten (Observatoire des inégalités) eine umfassende Reform der Besteuerung von Einkommen, Erbschaften und Vermögen. „Es geht nicht darum, sich auf die reichsten 1% zu konzentrieren“, schließt der Bericht, „sondern darum, die Solidarität eine neue Basis zu stellen und die Gesamtheit der Haushalte entsprechend ihrem Einkommen gerechter zur Kasse zu bitten.“ Die Reichen Frankreichs sind in der Regel älter als der Durchschnitt der Bevölkerung. Das Durchschnittsalter der reichsten 10% liegt bei 57 Jahren, während die übrige Bevölkerung durchschnittlich 54,4 Jahre alt ist. 82% der Reichen sind Eigentümer ihrer Wohnung, während dieser Anteil bei den weniger wohlhabenden 90% der Bevölkerung auf 56% sinkt. In beruflicher Hinsicht sind 51% der reichsten 10% der Bevölkerung leitende Angestellte, während in der übrigen Bevölkerung nur 11% leitende Posten bekleiden. Umgekehrt sind nur 17% der Reichen Angestellte und 6% Arbeiter, während ihr Anteil in der übrigen Bevölkerung 37% bzw. 27% beträgt. Anzumerken ist, dass Angestellte und Arbeiter, die zu den Haushalten mit dem höchsten Einkommen gehören, ihre Vermögen am häufigsten durch Erbschaft bekommen haben. Die Schwelle für ein reiches Vermögen liegt bei 490.000 Euro, was dem Dreifachen des mittleren Vermögens entspricht. Laut Daten des Statistik-Instituts Insee von 2018 besitzen 1,2 Millionen französische Haushalte mindestens eine Million Euro Vermögen, wobei zu berücksichtigen ist, dass die reichsten 10% über 46% des Vermögens aller Franzosen verfügen.
  • Verkehrssicherheit: 2.944 Todesopfer im Jahr 2021 – starker Anstieg bei Radfahrern

    Verkehrssicherheit: 2.944 Todesopfer im Jahr 2021 – starker Anstieg bei Radfahrern

    Die Zahl der Verkehrstoten ging im französischen Mutterland im Vergleich zu 2019 um 9% zurück, in Übersee stieg sie jedoch an (+8%). Bei den Radfahrern stieg die Todeszahl um 21%!

    Im Jahr 2021 starben insgesamt 2.944 Menschen auf den Straßen des Hexagons, so die endgültige Bilanz, die am Mittwoch, dem 1. Juni, von der Sécurité routière veröffentlicht wurde. Das sind drei Todesfälle weniger als die Ende Januar veröffentlichte vorläufige Bilanz (2.947). Die Zahl der Verkehrstoten in den französischen Überseegebieten ist jedoch um 8% gestiegen (275 Tote), so dass insgesamt 3.219 Menschen im Jahr 2021 auf französischen Straßen starben.

    Im Jahr 2021 ist die Sterblichkeit im Zusammenhang mit Unfällen im Straßenverkehr somit um 9% gegenüber 2019 zurückgegangen. Das Jahr 2021 war in der ersten Jahreshälfte noch von Reisebeschränkungen und der Schließung der Nachtclubs geprägt. Unter Autofahrern gab es 1.414 Todesfälle, bei motorisierten Zweirädern waren 668 Todesfälle und unter Fußgängern 414 Todesfälle zu beklagen.

    Mehr Todesfälle unter Rad- und Rollerfahrern
    Auffällig ist der Anstieg von tödlichen Unfällen unter Radfahrern, 227 von ihnen verloren ihr Leben, das ist ein Zuwachs von 21%. Laut dem Verband Vélos&Territoires stieg die Fahrradnutzung im Jahr 2021 insbesondere in ländlichen Gebieten um 14% und in städtischen Gebieten um 31% im Vergleich zu 2019.

    Die Zahl der Todesfälle unter den Nutzern von Elektrorollern hat sich sogar mehr als verdoppelt: 2021 wurden 24 Todesfälle gezählt, 2019 waren es gerade einmal 10.

    Frankreichs Strassenverkehr war 2021 deutlich tödlicher als 2020, als 2.550 Todesfälle beklagt wurden, was einem Anstieg von 16% entspricht. Im Covid-19-Jahr 2020 war die Zahl der Verkehrstoten auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit gesunken, was auf Einschränkungen in der Gesundheitskrise und des dadurch verursachten Rückgangs des Verkehrsaufkommens zurückzuführen war.

  • Unterkünfte, Lebensmittel, Flugtickets… die Preise schießen kurz vor dem  Sommer in die Höhe

    Unterkünfte, Lebensmittel, Flugtickets… die Preise schießen kurz vor dem Sommer in die Höhe

    Da die Inflation in Frankreich Rekordwerte erreicht, verspricht der Sommer 2022 besonders teuer zu werden. Ob Unterkunft, Mietwagen, Zug- oder Flugtickets oder sogar Lebensmittel – die Preise schnellen in die Höhe. Franzosen und Touristen erwartet in diesem Jahr ein besonders teurer Sommer.

    Der Sommer steht vor der Tür und die Inflation in Frankreich steigt weiter an. Wie aus dem jüngsten Bericht des Statistikinstituts INSEE hervorgeht, hat sie im Mai gerade die 5%-Marke überschritten. Die Auswirkungen der Inflation dürften sich in der Sommersaison deutlich bemerkbar machen.

    Unterkünfte, Mietwagen, Flugtickets, Lebensmittel oder Treibstoff… Dieser Sommer wird teuer werden. 

    Preise für Zugtickets
    Vor kurzem enthüllte das INSEE, dass die Preise für Zugtickets in den letzten drei Monaten um fast 15% gestiegen sind.

    Laut dem Sender RTL soll eine einfache Fahrt von Paris nach Nizza 250 Euro und eine Hin- und Rückfahrt von Paris nach Nantes 215 Euro kosten… Eine Möglichkeit, dem Preisanstieg zu entkommen, besteht darin, das Ticket weit im Voraus zu buchen. Ein Tipp, den man in jedem Fall im Hinterkopf behalten sollte, um böse Überraschungen zu vermeiden.

    Flugtickets werden teurer
    Aufgrund des Krieges in der Ukraine und der dadurch steigenden Kerosinpreise sind auch die Flugticketpreise in die Höhe geschnellt. „Im April 2022 stiegen die Preise für Flugtickets in Frankreich um 20,8%“, bestätigt die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC). Im Vergleich zum April 2019 steigen die Preise für Flugtickets um durchschnittlich 10,8%.

    Lesen Sie auch: Personalprobleme an französischen Flughäfen in diesem Sommer

    Hotelpreise steigen
    Aufgrund der gestiegenen Energiepreise wegen des Krieges in der Ukraine sowie der steigenden Löhne und Gehälter sind die Preise für Hotelzimmer längst nicht mehr auf dem Niveau des Vorjahres. Auf dem Sender BFM Business wendet sich Stéphane Manigold, Chef von sechs Pariser Hotels, an die Hotel-Branche: „Wir raten den Unternehmern, sei es im Hotel- oder im Gaststättengewerbe, ihre Preise insgesamt um 10% zu erhöhen. Das ist nicht mehr und nicht weniger als die Presientwicklung der Rohstoffe“.

    25% der Branche, die von der Groupe national des indépendants de l’hôtellerie et de la restauration(GNI) befragt wurden, haben ihre Preise bereits erhöht. Und 45% beabsichtigen, dies in den nächsten drei Monaten zu tun, berichtet die Zeitung Ouest-France.

    Autoanmietung fast unbezahlbar
    Die Preise für Mietwagen haben sich teilweise verdoppelt. In diesem Sommer beträgt der erwartete Anstieg +41,3% im Vergleich zu 2019. Die 5 teuersten Städte sind Biarritz, Nizza, Ajaccio, Nîmes und Bordeaux.

    In Biarritz zum Beispiel kann das Mieten eines Autos für eine Woche bis zu 505 Euro kosten. Ein Anstieg von +96,4% im Vergleich zu 2019! Eine Woche Mietwagen kostet in Nizza 496€ (+107 % im Vergleich zu 2019), 445€ in Ajaccio (+92,4 %) oder auch 440€ in Nimes (+60,4 %).

    Die Kraftstoffpreise bleiben hoch
    Es ist keine Neuigkeit mehr, dass seit Beginn des Konflikts in der Ukraine die Kraftstoffpreise regelrecht explodiert sind. SP-95 und Diesel haben längst wieder die Marke von 2€/l erreicht. Bisher konnte dieser Anstieg noch ausgeglichen werden, indem man zum Beispiel den Zug benutzte, doch das ist nicht mehr der Fall (siehe oben).

    Auch Lebensmittel erleben die Inflation
    Eis, Waffeln, Pfannkuchen, Cocktails – alles wird durch die galoppierende Inflation in Frankreich teurer. Auch hier ist der Krieg in der Ukraine zu einem großen Teil für den Preisanstieg bei Lebensmitteln verantwortlich. Laut einem Bericht des Kreditversicherers Allianz ist der Preisanstieg ziemlich beeindruckend: „Wir berechnen, dass die Lebensmittelinflation den durchschnittlichen europäischen Verbraucher 243 Euro mehr kosten wird als 2021“.

    Auch die kleinen Freuden des Urlaubs könnten also durch die Inflation unerreichbar werden. Auch in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern hat der Krieg in der Ukraine wirtschaftliche Schäden angerichtet und zu einer deutlich spürbaren Erhöhung der Preise geführt. Also heisst es „Augen auf“, bevor man seinen Urlaub bucht, sonst könnte es uns sehr teuer zu stehen kommen.

  • Radfahrer wird von Lkw angefahren und vom Fahrer verprügelt – er hatte Todesangst (Video)

    Radfahrer wird von Lkw angefahren und vom Fahrer verprügelt – er hatte Todesangst (Video)

    Macht das Autofahren verrückt? Im Internet häufen sich die Videos von „Ausrastern“ am Steuer. Diese Aggressivität geht manchmal bis hin zu körperlicher Gewalt, insbesondere gegen Radfahrer. Ein junger Mann hat der Sendung „Envoyé spécial“ auf France 2 die Bilder eines brutalen Übergriffs geschickt, dessen Opfer er im Januar war. 

    Es war der 11. Januar 2022, während einer Fahrradtour durch Charente. Michaël (der Vorname wurde geändert) fuhr auf einer ihm gut bekannten Strasse, die normalerweise kaum befahren wird, als er einen Kipplaster sah, der sich mit hoher Geschwindigkeit näherte. Der junge Mann winkte, aber der Lastwagen wurde keineswegs langsamer, sondern zwang den Radfahrer, auszuweichen und ins Gras zu fahren. Als er ihn überholt, ruft ihm der Fahrer etwas „Unfreundliches“ zu, das man nicht verstehen kann. Michaël setzt seine Fahrt fort.

    Einige Minuten später hört er ein Motorengeräusch, das sich ihm von hinten nähert. Vorsorglich schaltet er die Kamera ein, die er an seiner Jacke trägt, ein. Auf den Bildern ist zu sehen, wie der Lkw auf seine Höhe kommt, ihn im Vorbeifahren erfasst und umwirft. Der Lkw stoppt und zwei wütende Männer steigen aus. „Was sollte das Winken vorhin?“, schreit der Fahrer, packt Michaël am Arm und fängt an, auf ihn einzuschlagen. „Ich mach dich fertig!“

    „Sie haben mir auf die Nase geschlagen, auf die Ohren…“
    „Er hat mir einen Schlag verpasst“, erzählt Michaël, „und der hat meine Kamera kaputt gemacht. Ich konnte nicht aufstehen, weil ich von meiner Jacke festgehalten wurde, und sie haben die Gelegenheit genutzt, um mir … die Fresse zu polieren. Sie haben mir auf die Nase geschlagen, auf die Ohren…“. Während der Attacke, die ihm „wie eine Ewigkeit“ vorkam, hatte Michaël nach eigenen Angaben Angst um sein Leben. Bevor er wegfuhr, soll der Fahrer zu ihm gesagt haben: „Das nächste Mal überfahre ich dich.“

    Die Angreifer wurden inzwischen identifiziert. Es handelt sich um einen 50-jährigen Unternehmer und seinen 17-jährigen Sohn, die in der Nähe wohnen. „Mein Vater wollte mit seinem Lastwagen Arbeiter abholen, diese Person auf dem Fahrrad hat uns den Stinkefinger gezeigt“: Das sind die einzigen „Erklärungen“, die die Journalisten von „Envoyé spécial“ vom Sohn des gewalttätigen Fahrers erhalten. Michaël hat mit Unterstützung eines Vereins Klage eingereicht.

    Ausschnitt aus „Macht das Auto uns verrückt?“, einer Reportage, die am 2. Juni 2022 in „Envoyé spécial“ auf dem Sender France 2 zu sehen ist.

  • Sollte Emmanuel Macron in die Ukraine reisen? François Hollande meint ja

    Sollte Emmanuel Macron in die Ukraine reisen? François Hollande meint ja

    Der ehemalige Präsident François Hollande ist der Ansicht, dass Emmanuel Macron in die Ukraine reisen sollte beziehungsweise dass der Staatspräsident hätte schon längst reisen sollen. „Es ist an der Zeit, dass er es tut“. François Hollande, der ehemalige Präsident der Republik, ist der Meinung, dass Emmanuel Macron in die Ukraine reisen sollte. Der Staatschef hätte sogar schon längst reisen müssen, behauptet sein Vorgänger, der am Mittwochmorgen Gast des französischen Fernsehsenders BFMTV war. „Macron wird dort erwartet, sein Besuch ist sogar erwünscht. (…) Es ist an der Zeit, dass er es jetzt tut“, sagte François Hollande auf BFMTV. Emmanuel Macron hat seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine am 24. Februar 2022 regelmäßig mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenskij gesprochen. Seit dem Beginn der russischen Offensive hat er jedoch die Ukraine nie besucht. Anfang der Woche reiste die neue Außenministerin Catherine Colonna nach Kiew und Butscha.

    Nach den Worten des ukr…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Nizza: Mann tötet Lebensgefährtin unter den Augen des 9-jährigen Kindes

    Nizza: Mann tötet Lebensgefährtin unter den Augen des 9-jährigen Kindes

    Eine 35-jährige Mutter wurde am Mittwochmorgen in Nizza von ihrem Lebensgefährten getötet. Der kleine Sohn des Paares hatte den Streit beobachtet. Er war es auch, der die Polizei alarmierte. Erneut ein Frauenmord in Frankreich. Ein Mann wird verdächtigt, am Mittwoch, den 1. Juni, seine 35-jährige Lebensgefährtin, in einem Wohnhaus in Nizza mit einem Messer getötet zu haben. Der Mann, ein 52-jähriger Russe, konnte festgenommen werden. Die Polizei nahm ihn in den Gemeinschaftsräumen des Wohnhauses fest, wie die Zeitung Nice-Matin berichtet. Das Kind des Paares, ein neunjähriger Junge, hatte die Szene beobachtet. Es war dann auch das Kind, das die Rettungskräfte alarmierte, berichtet der Bürgermeister von Nizza, Christan Estrosi, auf Twitter. Der Politiker beklagt „ein schreckliches Drama, das mit äußerster Härte bestraft werden muss“.
  • Die Inflation war in Frankreich seit 37 Jahren nicht mehr so hoch

    Die Inflation war in Frankreich seit 37 Jahren nicht mehr so hoch

    Mit einer Rate von 5,2% ist die Inflation in Frankreich auf einem Höchstwert seit 1985. Am stärksten stiegen die Preise für Lebensmittel und Energie.

    Am Dienstag, dem 31. Mai, erreichte die Inflation 5,2%. Die größten Preissteigerungen waren bei Lebensmitteln zu verzeichnen, wo die Preise um 4,2% stiegen, und natürlich bei Energie, die um 28% teurer wurde. Die Inflation in Frankreich ist seit 1985 nicht mehr so hoch gewesen, ist derzeit aber immer noch niedriger als in den 70er und 80er Jahren, als die Preise um mehr als 13% stiegen. Die besonders stark betroffenen Industriesektoren sind die Metallindustrie, die chemische Industrie, die Pharmaindustrie und die Elektronikindustrie.

    Lohnerhöhungen sind nicht unbedingt die Lösung.
    Mit dem Preisanstieg ging die Kaufkraft der französischen Haushalte im ersten Quartal 2022 um 1,9% zurück. Um darauf zu reagieren, erhöhte die Regierung im Februar 2022 den Zinssatz des Sparbuchs Livret A. Lohnerhöhungen könnten die Inflation allerdings noch verschärfen. Wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern Lohnerhöhungen gewähren, erhöhen sie später meist ihre Verkaufspreise. So beginnt sich ein Teufelskreis zu drehen, erklärt die Wirtschaftswissenschaftlerin Stephanie Villers auf dem Sender France 2.

  • Produktrückruf: Lidl verkaufte mit Listeria kontaminierten Label Rouge-Schinken

    Produktrückruf: Lidl verkaufte mit Listeria kontaminierten Label Rouge-Schinken

    Der kontaminierte Schinken wurde zwischen dem 23. und 24. Mai in Lidl-Filialen in den Regionen Grand Est und Bourgogne-Franche-Compté zum Verkauf angeboten. Lidl muss eine Produktrückrufkampagne durchführen. Es geht dabei um gekochten Schinken der Marke Saint Alby, der mit Listeria kontaminiert ist, wie TF1Info berichtet. Die betroffenen Produkte haben den Strichcode 20057626, die Losnummer 0421400006 und ein Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum 12.06.2022. Der Schinken wurde zwischen dem 23. und 24. Mai in Lidl-Filialen in den Regionen Grand Est und Bourgogne-Franche-Compté zum Verkauf angeboten. Die Liste der betroffenen Geschäfte ist auf der Website rappel.conso.gouv.fr abrufbar. Verbraucher sollten den Label-Rouge-Schinken nicht verzehren und ihn in ihre Filiale zurückbringen, um eine Rückerstattung zu erhalten. Bei einer von Lidl durchgeführten Kontrolle wurde festgestellt, dass in dem Schinken die Bakterie Listeria monocytogenes vorkommt. Rappel conso rät: Personen, die „Fieber, isol…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…