Kategorie: Frankreich

  • Kontaminierte Buitoni-Pizzen: Laut einer neuen Klage ist auch die „Bella Napoli“ betroffen

    Kontaminierte Buitoni-Pizzen: Laut einer neuen Klage ist auch die „Bella Napoli“ betroffen

    Am Mittwoch, den 4. Mai, wurde eine neue Klage gegen Buitoni eingereicht, in der nach der Produktreihe „Fraich’up“ auch die Produktreihe „Bella Napoli“ unter E.coli-Verdacht steht. Eine neue Klage gegen Buitoni wurde in Perpignan von einer Frau eingereicht, die nach dem Verzehr einer Pizza der Produktreihe „Bella Napoli“ krank geworden war, wie die Agentur AFP am Donnerstag unter Berufung auf den Anwalt der Klägerin meldete. „Es handelt sich um eine Mutter, die am 27. März eine Pizza aus dem Sortiment Bella Napoli verzehrt hat und am 29. für sechs Tage ins Krankenhaus eingeliefert wurde“, sagte Anwalt Pierre Debuisson und bestätigte damit eine Meldung des Senders BFM TV. „Die Analyseergebnisse zeigten das Vorhandensein der Bakterie Escherichia Coli“, wie bei früheren Kontaminationen im Zusammenhang mit der Produktreihe Fraîch’Up. Die 34-jährige Mutter aus Perpignan, die „einen Monat später immer noch sehr müde“ ist, reichte am Mittwoch Klage wegen „fahrlässiger Körperverletzung“ ein, w…

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  • Produktrückruf: Mit Listeria verseuchter Käse wurde in ganz Frankreich verkauft

    Produktrückruf: Mit Listeria verseuchter Käse wurde in ganz Frankreich verkauft

    Zwei Käsesorten werden in mehreren französischen Supermärkten zurückgerufen. Sie sollen möglicherweise mit Listeria monocytogenes kontaminiert sein. Rappel Conso warnte am Mittwoch, dem 4. Mai, vor dem möglichen Vorhandensein von Lysteria-Bakterien in zwei Käsesorten, die in ganz Frankreich vertrieben werden. Es handelt sich um 230g Hauts de France Pavé und Abteikäse in Würfeln. Listerien können die sogenannte Listeriose verursachen, eine Krankheit, die schwerwiegend verlaufen kann und deren Inkubationszeit bis zu acht Wochen beträgt. Das erste zurückgerufene Produkt ist ein Pavé Hauts de France 230g, der im Zeitraum vom 19. April 2022 bis zum 04. Mai 2022 in den Supermärkten von Carrefour, Système U und Intermarché vertrieben wurde.

    Von dem Rückruf sind drei Chargen betroffen:

    Die Charge 5500855I, deren Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 08/05/2022 und dem 13/05/2022 liegt. Charge 5A0675AI, deren Mindesthaltbarkeitsdatum z…

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  • Zollhund frisst Teil des Drogenfundes – Dealer verlässt Gericht als freier Mann

    Zollhund frisst Teil des Drogenfundes – Dealer verlässt Gericht als freier Mann

    Nachdem der Spürhund der Zollbeamten einen Drogenvorrat erschnüffelt hatte, bediente er sich offensichtlich an der Ware. Ein Glücksfall für die Anwältin des Verdächtigen, die vor Gericht die Aufhebung der Klage beantragte und Recht erhielt. Ihr Mandant kam auf freien Fuß. Man kann mit 25 kg Cannabisharz aufgegriffen werden und trotzdem frei wie ein Vogel aus dem Gerichtssaal marschieren. Der Beweis wurde diese Woche in Toulouse erbracht, das berichtet die Zeitung LA DEPECHE. Am 17. März führen die Anti-Drogen-Behörde (OFAST) und der Zoll eine Operation in der Avenue du Pradié in Toulouse durch. Nach einigen Minuten bleibt der auf die Suche nach Drogen spezialisierte Hund der Zollbeamten vor einer Garage stehen. Seine Spürnase entdeckt eine grosse Menge Betäubungsmittel. Bei der Öffnung der Garage entdecken die Zollbeamte ganze 25,5 kg Cannabisharz. Nach weiteren Ermittlungen können sie den Besitzer der Substanz feststellen. Es handelt sich um einen 29-jährigen Mann aus dem Westen von Toulouse. Der mehrfach vorbestrafte Straftäter wird bei zahlreichen Besuchen der Garage gefilmt. Am 28. März wird er schließlich festgenommen. Alles scheint für den jungen Mann gelaufen zu sein. Mit einer solchen Menge verbotener Substanzen sollte er eigentlich direkt ins Gefängnis wandern. Während der Gerichtsverhandlung beantragt seine Anwältin jedoch die Einstellung des Verfahrens. Offensichtlich hatte der Zollhund einen Teil der Drogen des Dealers gefressen. Dadurch wurde das Wiegen der Drogen und damit ein Großteil der Beweise ungültig. Ihr Mandant kann schließlich als freier Mann das gericht verlassen. Die Staatsanwaltschaft will gegen die Entscheidung Berufung einlegen. Bis heute gibt es allerdings keine Neuigkeiten über den Gesundheitszustand oder das Wohlbefinden des Hundes…
  • Covid-Fälle in Frankreich fallen unter 50.000 pro Tag

    Covid-Fälle in Frankreich fallen unter 50.000 pro Tag

    Die Zahl der neuen Covid-Fälle in Frankreich ist zum ersten Mal seit März unter 50.000 pro Tag gefallen. Nach einem enormen Anstieg der Fallzahlen über Weihnachten und Neujahr kam es in Frankreich im März zu einer weiteren Ansteckungswelle, die mit der Omikron-Variante in Verbindung gebracht wurde. Die Ansteckungszahlen erreichten im April 2022 mit 140.000 Fällen pro Tag einen letzten Höchststand, sind seither stetig zurückgegangen und haben jetzt tatasächlich wieder die symbolische Grenze von 50.000 Fällen pro Tag unterschritten. Nicolas Berrod von der Zeitung Le Parisien veranschaulicht den Trend anhand der durchschnittlichen wöchentlichen Fallzahlen:

    Die Covid-19-Ausbrüche im Januar und März waren dank der hohen Durchimpfungsrate in Frankreich nicht mit einem derart grossen Druck auf das Krankenhaus-System verbunden wie in der Anfangsphase der Pandemie, aber die Zahl der Krankenhausaufenthalte ist parallel zu dem Anstieg d…

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  • Immobilienkredite: Banken in Frankreich verlangen mehr Eigenkapital

    Immobilienkredite: Banken in Frankreich verlangen mehr Eigenkapital

    Es ist eines der wichtigsten Kriterien zur Umsetzung eines Immobilienprojekts: die persönliche Einlage, die man auf den Tisch legen muss. Die Eigenleistung wird höher, da die Banken strengere Kriterien aufstellen, um die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden in einem Kontext wirtschaftlicher Unsicherheiten, steigender Lebenshaltungskosten und der Entwicklung der Zinssätze zu prüfen. Kreditnehmer müssen sich darauf einstellen bis zu 20% des Immobilienpreises als Eigenleistung aufbringen zu müssen. „Vor einigen Monaten konnten wir noch mit null Euro Eigenkapital kaufen, und einige Banken finanzierten sogar die Notarkosten“, erklärt Julien Maudy, geschäftsführender Gesellschafter von MeilleursBiens.com, auf Anfrage des Senders TF1. Kreditanfragen, die vor sechs oder acht Monaten noch finanzierbar waren, sind heute nicht mehr finanzierbar. Französische Banken verlangen derzeit systematisch eine persönliche Einlage von mindestens 10% der Immobiliensumme und eine Rücklage, die nicht in das Projekt gesteckt wird, sondern dazu dient, bei unvorhergesehenen Ausgaben, wie Dacharbeiten oder dem Kauf eines zweiten Autos, die Aufnahme eines Verbraucherkredits zu vermeiden, um so das Risiko der Überschuldung und der Gefährdung des Kredits zu begrenzen. Allerdings variiert die Höhe der geforderten Rücklage von einer Bank zur anderen und hängt insbesondere von der Situation der Kreditnehmer ab, im Allgemeinen entspricht sie jedoch 4 bis 6 Monatsraten des Kredits. Im ersten Quartal 2022 war ein Anstieg der geforderten Eigenleistung von fast 80% im Vergleich zu 2021 zu verzeichnen. Die durchschnittliche Einlage betrug im ersten Quartal 2022 52.594 €, während sie im letzten Jahr bei 29.405 € lag, berichtet die Website Pratique.fr. Einige Regionen sind jedoch stärker betroffen als andere. In der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA) liegt die durchschnittliche Eigenleistung bei über 30% des Gesamtbetrages der Kreditsumme. In Nouvelle-Aquitaine liegt die durchschnittliche Einlage bei 21,7%, was einem Anstieg um 129% entspricht. In der Region Hauts-de-France liegt die durchschnittliche Einlage bei 19,3%, was einem Anstieg von 105% in einem Jahr entspricht. In der Île-de-France betrug der Anstieg 54% innerhalb eines Jahres. Insgesamt müssen Kreditnehmer jetzt mit einer Eigenleistung von 19,5% der Kreditsumme (vorher 17,8%) rechnen, um eine Altbauwohnung zu finanzieren, und 17,4% für eine Neubauimmobilie.
  • „Totale“ Mondfinsternis am 16. Mai

    „Totale“ Mondfinsternis am 16. Mai

    Am 16. Mai wird der Mond über Frankreich in einer totalen Mondfinsternis zu sehen sein. Es ist die erste Mondfinsternis seit Januar 2019.

    Man muss früh aufstehen, um die nächste Mondfinsternis zu sehen. Es handelt sich um eine totale Mondfinsternis, die am 16. Mai in Frankreich mit bloßem Auge zu sehen sein wird. Amateurastronomen müssen sehr früh am Morgen auf den Beinen sein, kurz bevor der Mond untergeht.

    Die Mondfinsternis beginnt genau um 3:30 Uhr. Die Finsternis wird 84 Minuten dauern. Die letzte totale Mondfinsternis dieser Art, die in Frankreich beobachtet werden konnte, ereignete sich im Januar 2019. Es handelt sich also um ein kleines Ereignis, das man als Amateur nicht verpassen sollte.

    Dieses Phänomen tritt auf, wenn sich der Mond in einer Achse mit der Erde und der Sonne befindet. Die Erde wirft einen Schatten auf den Mond, sodass dieser für einige Augenblicke nicht mehr von der Sonne beleuchtet wird. Am 16. Mai wird der Mond vor der Morgendämmerung 84 Minuten lang nur von den Sonnenstrahlen beleuchtet, die durch die Erdatmosphäre dringen und abgelenkt werden. Daher kommen auch die verschiedenen Farbveränderungen des Mondes während der Mondfinsternis.

  • Parlamentswahlen: Umfrage sieht Mélenchon und die Neue Volksunion als stärkste Opposition zu Macron

    Parlamentswahlen: Umfrage sieht Mélenchon und die Neue Volksunion als stärkste Opposition zu Macron

    In einer neuen Elabe-Umfrage für BFMTV und L’Express sehen die Franzosen Jean-Luc Mélenchon und die „Nouvelle union populaire, écologique et sociale“ (NUPES) als die stärkste Oppositionskraft gegen Emmanuel Macron, noch vor Marine Le Pen. Einigkeit macht stark. Die Franzosen scheinen diesem Sprichwort zuzustimmen. Tatsächlich wird die von Jean-Luc Mélenchon angeführte „Nouvelle union populaire, écologique et sociale“ (NUPES) als die stärkste Oppositionskraft angesehen, um Emmanuel Macron bei den nächsten Parlamentswahlen die Stirn zu bieten. In einer aktuellen Elabe-Umfrage für den Sender BFMTV und die Zeitschrift L’Express sehen 37% der Franzosen dieses neue Linksbündnis (LFI, EELV, PS, PCF) als gefährlichsten Gegenspieler für den kürzlich wiedergewählten Präsidenten an. Lesen Sie auch: Französische Linke einigt sich auf Bündnis im Kampf gegen Macron Marine Le Pen bei 33%. Jean-Luc Mélenchon ist seit dem Ende der Präsidentschaftswahlen weiter im Aufwind. Der Mann, der die Franzosen au…

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  • Französische Linke einigt sich auf Bündnis im Kampf gegen Macron

    Französische Linke einigt sich auf Bündnis im Kampf gegen Macron

    Frankreichs Mitte-Links-Parteien haben sich am Mittwoch auf ein Bündnis für die Parlamentswahlen im Juni geeinigt und streben ein starkes Ergebnis an, um die umstrittenen Reformpläne von Präsident Emmanuel Macron zu verhindern. Nachdem sich die Gespräche über die Nacht hinzogen und eine erste Frist am Dienstag verstrichen war, stellte sich die Sozialistische Partei (PS) zusammen mit den Grünen und der Kommunistischen Partei (PCF) hinter die linksgerichtete Bewegung La France Insoumise (LFI) von Jean-Luc Mélenchon, der bei den Präsidentschaftswahlen im April als dominierende Kraft auf der Linken hervorging. „Wir wollen in einer Mehrheit der Wahlkreise die Abgeordneten stellen, um Emmanuel Macron an seiner ungerechten und brutalen Politik zu hindern und die Rechtsextremen zu schlagen“, erklärten PS und LFI in einer gemeinsamen Erklärung. Das Bündnis muss am Donnerstag noch vom Vorstand der Sozialistischen Partei gebilligt werden. Personen, die der Parteiführung nahe stehen, warnen allerd…

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  • Die Regierung Castex bleibt bis mindestens 13. Mai im Amt

    Die Regierung Castex bleibt bis mindestens 13. Mai im Amt

    Die Regierung Castex werde mindestens bis zum 13. Mai „im Amt bleiben“, kündigte Gabriel Attal am Mittwoch, den 4. Mai, an. „Die Regierung Castex wird die erste fünfjährige Amtszeit von Emmanuel Macron, die erst am 13. Mai um Mitternacht endet, zu Ende bringen“, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch und gab damit die Worte des Staatschefs während der vorausgegangenen Sitzung des Ministerrats wieder. Das schließt somit auch die Ernennung eines neuen Regierungsteams bis zu diesem Datum aus und die Spekulationen über die Kandidaten für die Nachfolge von Jean Castex in der Matignon-Regierung werden noch andauern. „Die Regierung ist an der Arbeit, um zu handeln, die Franzosen zu schützen, alle notwendigen Entscheidungen zu treffen, und die Zeit für Einzelentscheidungen und Ernennungen ist nicht gekommen“, erklärte Gabriel Attal im Sinne von Emmanuel Macron. Die für Samstag geplante Zeremonie zur Amtseinführung von Emmanuel Macron sei noch nicht der Startschuss für die zweite Am…

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  • Werbung: Ende für die Prospekte in den Briefkästen?

    Werbung: Ende für die Prospekte in den Briefkästen?

    Fünfzehn französische Regionen werden eine neue Maßnahme zur Bekämpfung von unerwünschten Prospekten in Briefkästen einführen. Sie werden künftig verboten sein, es sei denn, man bringt einen „Oui Pub“-Aufkleber an seinem Briefkasten an.

    Sie verstopfen die Briefkästen oder landen direkt im Müll. Prospekte sind für viele Franzosen unerwünscht geworden. Einige Gemeinden und Regionen haben nun beschlossen, sie zu verbieten. Um weiterhin Papierwerbung zu erhalten, müssen man jetzt einen „Oui Pub“-Aufkleber an dem Briefkasten anbringen. Diese Maßnahme wird jetzt in 15 Regionen in Frankreich erprobt.

    Das ist zum Beispiel in Bordeaux der Fall. Eine Einwohnerin freut sich über die neue Maßnahme und erklärt, dass sie alle Werbung im Internet erhält. Ein anderer Bewohner von Bordeaux stellt vor allem die ökologische Komponente und eine Entscheidung gegen Verschwendung in den Vordergrund: „Wir werfen das Papier aus dem Fenster, das finde ich schade“, sagt er auf dem Sender France 2.