Kategorie: Frankreich

  • Ukraine-Krieg: Russische Armee will „alles im Donbass zerstören“, beklagt Präsident Selenskyj

    Ukraine-Krieg: Russische Armee will „alles im Donbass zerstören“, beklagt Präsident Selenskyj

    Der ukrainische Präsident Wolodymir Selenskij behauptete gestern, die russische Armee habe die Absicht, im Donbass „alles zu zerstören“.

    Die russische Armee versucht um jeden Preis, die Region Luhansk im östlichen Donbass einzukesseln. Sie habe dort ihre Offensive intensiviert, um „alles zu zerstören“, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij erklärte.

    „In der Region Luhansk rücken die Russen in alle Richtungen gleichzeitig vor“, meldete der Regionalgouverneur Sergej Gaidai am Mittwoch auf Telegram. „Die Lage im Donbass ist extrem schwierig“, räumte auch Präsident Selenskyj am Dienstagabend ein. „Alle Kräfte, die die russische Armee noch hat, wurden für die Offensive dorthin geworfen“.

    Moskau beschloss offensichtlich, seine Offensive im Donbass, der aus den Regionen Luhansk und Donezk besteht und den die Ukrainer nur mit Mühe verteidigen können, zu verstärken, nachdem sich die russischen Streitkräfte aus den beiden größten Städten des Landes, Kiew und Charkiw, zurückziehen mussten. Insbesondere um den Donbass, der seit 2014 teilweise von prorussischen Separatisten kontrolliert wird, vor einem angeblichen „Völkermord“ zu schützen, startete der russische Präsident Wladimir Putin am 24. Februar die Invasion in der Ukraine.

    „Wir werden die militärische Sonderoperation so lange fortsetzen, bis alle Ziele erreicht sind“, betonte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Dienstag. Er betonte außerdem, dass Moskau sich auf eine lange Offensive in der Ukraine vorbereite. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs setzt Moskau verstärkt auf seine Luftwaffe, um die Bodentruppen zu unterstützen. Aufgrund eines Mangels an Hochpräzisionsraketen versucht Russland, die wesentliche und militärische Infrastruktur in der Ukraine mit grossflächigen Bombardements zu zerstören.

    Lesen Sie auch: Ukraine: “Wladimir Putins Ziele werden erreicht werden”, sagt Nikolai Patruschew

    Im Donbass berichtet der Generalgouverneur von „immer intensiveren Bombardements“ und befürchtet, dass „die russische Armee die vollständige Zerstörung von Severodonezk“, einer strategisch wichtigen Stadt nordwestlich von Luhansk, anstrebt. „Trotz der Überlegenheit der feindlichen Armee werden WIR gewinnen, weil wir für unser Land kämpfen“, meint Sergej Gaidai und vergleicht die Situation in der Region Luhansk mit der in der Provinz Mariupol.

  • Hupen, Beschimpfungen, rechts überholen: Wo fahren die schlimmsten Fahrer Frankreichs?

    Hupen, Beschimpfungen, rechts überholen: Wo fahren die schlimmsten Fahrer Frankreichs?

    Eine von Vinci Autoroutes durchgeführte Studie untersuchte das Verhalten der Autofahrer in den verschiedenen Regionen Frankreichs. Ohne große Überraschung findet man die schlechtesten Autofahrer Frankreichs in der Region Paris. Der Südwesten kommt gleich dahinter.

    Wer sind die schlimmsten Autofahrer in Frankreich? Die Pariser? Die Fahrer aus Marseille? In den Augen der 2.400 Franzosen, die vom Umfrage-Institut Ipsos für Vinci Autoroutes befragt wurden, sind die Pariser tatsächlich die schlimmsten Autofahrer Frankreichs. Der zweitschlechteste Platz geht allerdings nicht an Marseille, sondern an die Bewohner der Region Okzitanien. Der dritte Platz geht an die Region Auvergne Rhône-Alpes. Marseille und die Region Paca liegen auf dem vierten Platz.

    Die Fahrer aus Okzitanien (Südwest-Frankreich) zeichnen sich besonders durch schlechtes Verhalten aus: Beim Hupen sind die südfranzösischen Autofahrer Meister. Beim Beschimpfen eines anderen Fahrers liegen die Fahrer in Okzitanien auf dem zweiten Platz. Das gilt auch für laute Diskussionen ausserhalb des Autos.

    Anscheinend geben die befragten Autofahrer ihre schlechten Gewohnheiten problemlos und gerne zu: 74% benutzen während der Fahrt häufig ihr Telefon. 11% führen sogar geschäftliche Telefonkonferenzen während der Fahrt durch!

    Die Umfrage zeigt auch, dass 46% der Autofahrer weiterfahren, obwohl sie sich sehr müde fühlen und eigentlich eine Pause einlegen müssten. 16% der Befragten hatten schon einmal einen Unfall oder wären beinahe in einen Unfall verwickelt gewesen, weil sie am Steuer eingeschlafen waren.

  • Produktrückruf: Salmonellen in Wurst, die in ganz Frankreich verkauft wurde

    Produktrückruf: Salmonellen in Wurst, die in ganz Frankreich verkauft wurde

    Die Trockenwurst mit Beaufort der Marke Alliance Producteur, die in allen französischen Carrefour-Filialen verkauft wird, wird zurückgerufen. Grund: ein mögliches Vorhandensein von Salmonellen.

    Rappel Conso warnt am Mittwoch, dem 25. Mai, vor möglichen Salmonellen in Trockenwürsten, die in allen Carrefour-Filialen in Frankreich vertrieben werden. Es handelt sich um Trockenwürste mit Beaufort der Marke Alliance Producteur, die „in perforierter Folie“ verpackt sind, meldet Rappel Conso.

    Salmonellen können die Salmonellose verursachen, eine Krankheit, die zu Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen führen kann, oft begleitet von Fieber.

    Das betroffene Produkt wurde ab dem 23. Mai 2022 vermarktet. Von dem Rückruf sind zwei Chargen betroffen. Die erste trägt den Strichcode 3498301003320, Chargennummer 13922 mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum 18/08/2022. Die zweite hat die Losnummer 14022, Strichcode 3498301003320 mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum 19/07/2022.

    Falls Sie ein solches Produkt gekauft haben, sollten Sie es nicht verzehren und vernichten, empfiehlt Rappel-Conso.

  • Feuer zerstört 18 Mobilhomes und 5 Autos – 4.000 Touristen im Var von Campingplatz evakuiert

    Feuer zerstört 18 Mobilhomes und 5 Autos – 4.000 Touristen im Var von Campingplatz evakuiert

    Am Dienstag, dem 24. Mai, brach auf einem Campingplatz in Grimaud im Departement Var ein heftiges Feuer aus. 4.000 Camper wurden zunächst am Strand und dann in Bungalows in Sicherheit gebracht. Etwa 20 Mobilhomes wurden zerstört. Eine erwachsene Person und zwei Kinder erlitten leichte Rauchvergiftungen.

    Inmitten der herrschenden Dürreperiode ist dies die Art von Feuer, bei der die Feuerwehr „hart durchgreifen“ muss, insbesondere im Departement Var, einer Region, die immer sehr stark von Bränden betroffen ist.

    Kurz vor 17 Uhr wurde die Feuerwehr des Departements Var alarmiert und auf den Campingplatz „Prairies de la Mer“ in Grimaud gerufen.

    Das Feuer hatte bereits fast 15 Camper und Mobilhomes beschädigt. Es explodierten Gasflaschen, was zu Feuersprüngen führte. Das Feuer breitete sich auf die umliegende Vegetation aus und auf dem Campingplatz war eine große Rauchfahne zu sehen.

    Gegen 19 Uhr war das Feuer bereits unter Kontrolle. Die Bilanz: 18 komplett zerstörte Camper und Mobilhomes, 4 teilweise zerstörte Mobilhomes, 5 zerstörte Autos, 1 zerstörter Technikraum und 14 Familien und insgesamt 30 Personen haben ihr Hab und Gut verloren. 3 Personen (eine Frau und zwei Kinder) haben Rauch eingeatmet und mussten von Sanitätern versorgt werden.

    Rund um den Campingplatz hat das Feuer 400 m2 der umliegenden Vegetation zerstört.

    Die Ursache für den Brand ist noch unbekannt und soll nun von Kriminaltechnikern untersucht werden.

  • Nord: Mann in der Nähe eines Migrantenlagers erschossen – ein weiterer verletzt

    Nord: Mann in der Nähe eines Migrantenlagers erschossen – ein weiterer verletzt

    Ein Zusammenhang zwischen den Fällen wurde bislang nicht hergestellt. Bereits am Vortag wurden zwei Männer ebenfalls durch Schüsse verletzt.

    Ein Mann wurde am Montagabend in der Nähe eines großen Migrantenlagers in der Gemeinde Loon-Plage erschossen und ein weiterer verletzt, wie die Staatsanwaltschaft Dünkirchen am Dienstag , dem 24. Mai, mitteilte. Am Montagabend wurde die Polizei gegen 23 Uhr von einem Migranten in ein Waldgebiet in der Nähe des Einkaufszentrums von Grande-Synthe gerufen. Dort fanden die Einsatzkräfte einen etwa 30-jährigen kurdischen Flüchtling vor, der durch Schüsse verletzt wurd und noch vor Ort starb.

    „Zwei Stunden zuvor war ein anderer Migrant mit einer Schusswunde im Oberschenkel aufgefunden worden, etwa in der gleichen Gegend“, fügte die Staatsanwalt hinzu. Auch bei diesem Mann handelt es sich um einen Kurden. Bisher sei allerdings keine Verbindung zwischen den beiden Fällen festgestellt worden.

    Bereits am Vortag waren zwei Männer bei einem „Schusswechsel“ in der Siedlung Loon-Plage verletzt worden, einer davon schwer. Der Staatsanwalt bestätigte am Dienstag, dass dort „Munition von Kriegswaffen“ benutzt worden sei. Die Grenzpolizei und die Kriminalpolizei wurden mit den Ermittlungen beauftragt. Auf die Frage, ob es sich um eine Abrechnung zwischen Schleusern gehandelt habe, sagte der Staatsanwalt, dies sei „eine Hypothese, aber nicht leicht zu beweisen“. Er fügte allerdings hinzu: „Es ist sicher, dass es einen Menschenhandelshintergrund gibt“.

  • Brückentag zu Himmelfahrt: Chaos auf den Straßen…

    Brückentag zu Himmelfahrt: Chaos auf den Straßen…

    Viele Franzosen wollen über das lange Himmelfahrtswochenende verreisen. Der Verkehr wird entsprechend belastet sein. 

    Am Freitag, 27. Mai, gibt es für alle Schülerinnen und Schüler in Frankreich einen unterrichtsfreien Tag. Das bedeutet für sie und einen Teil ihrer Eltern ein viertägiges Wochenende. Anlässlich dieser Kurzferien werden viele grosse Verkehrsachsen am Donnerstag für die Abreise und am Sonntag für die Rückreise sehr stark belastet sein. Hier sind die Prognosen:

    Donnerstag, 26. Mai 2022
    Der Tag wird für die Abreise aus den grossen Städten als rot eingestuft. Es wird empfohlen, die großen Metropolen bis zum Mittag zu verlassen oder durchquert zu haben.

    Freitag, 27. Mai 2022
    Der Tag wird in beiden Fahrtrichtungen als unbedenklich eingestuft.

    Samstag, 28. Mai 2022
    Der Tag wird in beiden Fahrtrichtungen als unbedenklich eingestuft.

    Sonntag, 29. Mai 2022
    Der Tag wird für die Rückreise in die grossen Städte als sehr schwierig eingestuft. Die nationale Verkehrsvorhersage Bison Futé zeigt sogar die schwarze Flagge und ruft die höchste Warnstufe aus. Es wird empfohlen, bis zum Mittag in die großen Städte zurückzukehren.

  • Élisabeth Borne: In Frankreich ist sie die Premierministerin, in Spanien eine Latino-Sängerin

    Élisabeth Borne: In Frankreich ist sie die Premierministerin, in Spanien eine Latino-Sängerin

    Der Name Élisabeth Borne ist in Spanien nicht unbekannt. Es gibt dort eine bekannte Sängerin, die denselben Namen wie die französische Premierministerin trägt. Wenn Spanier den Namen Elisabeth Borne hören, dann denken sie nicht sofort an die Premierministerin Frankreichs. Südlich der Pyrenäen ist Élisabeth Borne nämlich nicht in der Politik tätig. Sie singt. Élisabeth Bornes Musikstil ist Urban Latin. Im Jahr 2020 veröffentlichte sie die Single „No quiero Na“. In dem Video, umgeben von Tänzerinnen, führt Élisabeth Borne eine millimetergenaue Choreografie auf, gekleidet in einem Crop-Top und in verschiedenen sexy Outfits. Im Jahr 2022 veröffentlichte sie zwei neue Lieder: „Aixi ets tu“ und „Tu“. Die spanische Élisabeth Borne singt sogar auf Französisch. Die Single „Revenir pour toi“ stammt aus dem Jahr 2019, blieb in Frankreich jedoch weitgehend unbemerkt. https://youtu.be/BKv5MqRoceg

    Man muss dazu sagen, dass Elisabeth …

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  • Covid-19: Forscher aus Toulouse entdecken, wie der Körper die Vermehrung des Virus blockiert

    Covid-19: Forscher aus Toulouse entdecken, wie der Körper die Vermehrung des Virus blockiert

    Forscher aus Toulouse haben gerade eine Schlüsselentdeckung für das Verständnis der Verbreitung von Covid-19 im Körper gemacht. Sie zeigen, dass ein Rezeptor im Immunsystem als Lockvogel für das Virus dient und seine Vermehrung sabotiert, indem er den Tod der infizierten Zelle bewirkt. Die Arbeit wurde in der Zeitschrift Molecular Cell veröffentlicht. Was passiert, wenn die Zellen in Nase, Rachen und Lunge mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert werden? Das wollten Forscher des IPBS (Institut für Pharmakologie und Strukturbiologie) in Toulouse herausfinden. „Wenn eine Zelle infiziert wird, stirbt sie und verhindert somit, dass sich das Virus ausbreitet. Wenn jedoch zu viele Zellen sterben, kommt es parallel zur Unfähigkeit des Organs, sich richtig zu reparieren, zu einer Überentzündung, die zur Zerstörung des Organs führen kann. Man muss also die Mechanismen des Zelltods bei der Infektion verstehen, um sie wirksam anzusprechen, entweder durch Aktivierung oder Hemmung“, fasst Etienne Meunier, Leiter des Teams „Pathogenerkennung und -beseitigung“, zusammen. „Wir wollten herausfinden, was in den Lungenzellen als Reaktion auf SARS-CoV-2 den Zelltod auslösen kann. Dabei sind wir völlig zufällig auf den NLRP1-Rezeptor gestoßen“. Wenn der Rezeptor aktiviert wird, stirbt die Zelle und hindert das Virus daran, sich zu vermehren. NRP1 ist ein Inflammasom, ein Proteinkomplex des menschlichen Immunsystems, der reagiert, wenn er eine Gefahr erkennt. Laut der Arbeit des Teams aus Toulouse verhält sich der NLRP1-Rezeptor während der Infektion von Atemwegszellen mit SARS-CoV-2 wie eine Falle. Das SARS-CoV-2-Virus entwickelt sich im Körper, indem es mithilfe der Protease, einer Art viraler Schere, in der jeweiligen Wirtszelle neue infektiöse Viruszellen entewickelt, die sich dann wiederum verbreiten und neue Zellen im Körper infizieren. Gleichzeitig entschärft SARS-CoV-2 die Abwehr der Wirtszelle, so dass es sich ohne große Gefahr vermehren kann. „Durch den NLRP1-Rezeptor, der sich wie ein Lockvogel verhalten hat, indem er das Verhalten der Proteine des SARS-CoV-2-Virus nachahmte, tritt jedoch der umgekehrte Effekt ein: NLRP1 wird für die befallene Zelle toxisch“. Mit anderen Worten, dieser Rezeptor „sabotiert“ die Zelle, um dem Virus entgegenzuwirken: „Die Zelle stirbt und verhindert so die Vermehrung des Virus. Dies ist laut der Forscher tatsächlich bei 85% der Menschen, die sich mit Covid-19 anstecken, der Fall“. Dieser geplante Zelltod wird jedoch problematisch, wenn er, anstatt die Infektion zu kontrollieren, zu einer Hyperinflammation führt. Der NLRP1-Rezeptor ist also der Schlüssel beim Schutz des Körpers vor dem Virus und gleichzeitig auch das Element, das eine starke Entzündung und damit die potentielle Zerstörung der Lunge auslösen kann. Étienne Meunier und sein Team werden ihre Forschung an menschlichen Zellen fortsetzen, um mehr über NLRP1 zu erfahren. Auch soll geprüft werden, ob bestimmte Moleküle NLRP1 – da, wo nötig – hemmen können. NLRP1 kann auch bei Hautkrankheiten, Hauttumoren, Asthma, Allergien und neurodegenerativen Erkrankungen beteiligt sein. Die Forscher hoffen, bald eine Möglichkeit zu finden, die Wirkung von NLRP1 kontrollieren und beeinflussen zu können.
  • Inhaftierter Sänger Jean-Luc Lahaye wurde freigelassen

    Inhaftierter Sänger Jean-Luc Lahaye wurde freigelassen

    Der Sänger Jean-Luc Lahaye, der wegen Vergewaltigung von Minderjährigen angeklagt und seit sechs Monaten in Untersuchungshaft sass, wird auf freien Fuß gesetzt. Ein Gericht hat zugestimmt, ihn unter richterlicher Aufsicht freizulassen. Der Sänger Jean-Luc Lahaye, der seit November im Rahmen von Ermi…

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  • Ukraine: „Wladimir Putins Ziele werden erreicht werden“, sagt Nikolai Patruschew

    Ukraine: „Wladimir Putins Ziele werden erreicht werden“, sagt Nikolai Patruschew

    Nach drei Monaten Konflikt konzentrieren die russischen Streitkräfte ihre Feuerkraft jetzt auf die Region Luhansk und versuchen, die Städte Sewerodonezk und Lyssytschansk einzukesseln. Der Kreml erklärt, mann werde alle gesetzten Ziele erreichen.

    Zu Beginn des vierten Monats des Krieges in der Ukraine erklärte Russland am Dienstag, dass es fest entschlossen sei, alle seine „Ziele“ zu erreichen, und intensivierte seine Offensive gegen den letzten Widerstand in der Region Luhansk im Osten der Ukraine.

    Lesen Sie auch: Ukraine-Krieg: Moskau will Luhansk fast gänzlich “befreit” haben

    Nachdem die russischen Streitkräfte Ende März und Anfang Mai aus den beiden größten Städten des Landes, der Hauptstadt Kiew und  Charkiw im Nordosten des Landes zurück gedrängt wurden, räumen die Ukrainer seit einigen Tagen Schwierigkeiten bei der Verteidigung des Donbass, der aus den Provinzen Luhansk und Donezk besteht, ein.

    „Bis alle Ziele erreicht sind“
    „Die nächsten Wochen des Krieges werden schwierig sein“, warnte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij am Montagabend. „Wir setzen die militärische Sonderoperation bis zur Erreichung aller Ziele fort, ungeachtet der enormen westlichen Unterstützung für das Kiewer Regime und des beispiellosen Drucks durch Sanktionen“, betonte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am nächsten Tag.

    Der Sekretär des russischen Sicherheitsrats, Nikolai Patruschew, sagte in einem Zeitungsinterview: „Die vom Präsidenten Wladimir Putin gesetzten Ziele werden erfüllt werden“.

    Zwei Städte im Visier
    Moskau konzentriert seine Feuerkraft derzeit auf die Region Luhansk und versucht, die Städte Sewerodonezk und Lyssytschansk einzukreisen. Das ukrainische Verteidigungsministerium sprach auch von intensiven Kämpfen in der Nähe der Orte Popasna und Bakhmut, deren Fall den Russen die Kontrolle über einen Knotenpunkt verschaffen würde, der derzeit als Kommandozentrale für einen Großteil der ukrainischen Verteidiger fungiert.