Kategorie: Frankreich

  • Akustische Signale sollen den verirrten Orca-Wal aus der Seine wieder ins Meer zu leiten

    Akustische Signale sollen den verirrten Orca-Wal aus der Seine wieder ins Meer zu leiten

    Die Präfektur des Départements Seine-Maritime erinnert daran, dass das Tier „nicht dazu bestimmt ist, sich getrennt von seiner Gruppe oder in Süßwasserläufen zu bewegen“ und dass es „verletzt oder krank sein könnte“.

    Die Zeit läuft ab. Ein Orca, der sich in die Seine zwischen Rouen und Le Havre verirrt hat, soll mithilfe von akustischen Reizen wieder ins Meer gelockt werden, wie die Präfektur des Départements Seine-Maritime am Freitag, dem 27. Mai, bekannt gab. Auf der Grundlage der Vorschläge einer Expertengruppe und unter Berücksichtigung des schlechten Gesundheitszustands des Tieres, wurde „die Entscheidung getroffen, einer sanften Interventionsmethode den Vorzug zu geben“, erklärte die Präfektur in einer Pressemitteilung.

    Lesen Sie auch: VIDEO: Orca-Wal hat sich in die Seine verirrt

    Diese Intervention wird darin bestehen, das Tier aus der Ferne mit einer Drohne zu verfolgen und akustische Signale, die in der Nähe einer Orca-Gruppe aufgenommen wurden, zu senden, um den Wal damit in sein natürliches Lebensumfeld, das Meer, zurück zu locken.

    Am Mittwoch bestätigte die Präfektur, dass sich der „männliche Orca, eine geschützte und wild lebende Art“ in einem „sehr geschwächten“ Zustand befindet. Die Präfektur wies ausdrücklich darauf hin, dass dieses Tier „natürlich nicht dazu bestimmt ist, sich getrennt von seiner Gruppe oder in Süßwasserläufen zu bewegen. Es könnte verletzt oder krank sein“. Die Präfektur rief dazu auf, sich dem Orca nicht zu nähern, um weder das Tier, noch menschen in Gefahr zu bringen, und kündigte entsprehende Maßnahmen an.

  • Französischer Lebensmittelkonzern Danone schickt Babynahrung in die USA

    Französischer Lebensmittelkonzern Danone schickt Babynahrung in die USA

    Der französische Lebensmittelkonzern Danone meldete am Freitag, man werde bis Ende Juni 500.000 zusätzliche Packungen medizinischer Babynahrung in die Vereinigten Staaten schicken, die derzeit von dramatischen Engpässen betroffen sind. Ein Sprecher von Danone sagte, dass die Pakete der Neocate-Markennahrung für Babys mit Kuhmilchallergien Anfang Juli zur Verteilung an Familien in den USA zur Verfügung stehen sollten. Der Sprecher sagte auch, Danone habe die Lieferungen von Neocate in die Vereinigten Staaten in den letzten Monaten mehr als verdoppelt, genauere Zahlen wurden allerdings nicht genannt. Der Mangel an medizinischer Säuglingsnahrung in den Vereinigten Staaten, der durch Produktions- und Lieferkettenprobleme verursacht wurde, hat Tausende von Eltern mit betroffenen Säuglingen, vor große Probleme gestellt. Die US-Regierung hat auf der Suche nach entsprechenden Produkten Eilbestellungen innallen Teilen der Welt aufgegeben und in den USA sogar den „Verteidigungsfall“ ausgerufen. …

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  • Morgen wird in Frankreich Muttertag gefeiert – umsatzstärkster Tag der Blumenhändler

    Morgen wird in Frankreich Muttertag gefeiert – umsatzstärkster Tag der Blumenhändler

    Am Sonntag ist in Frankreich Muttertag. Ein gabz besonderer Tag für Blumenhändler, die nach dem Valentinstag an diesem Tag ihre größten Umsätze erzielen. 

    „Sagen Sie es ihr mit Blumen“. Die Franzosen kaufen immer noch sehr viele Blumen zum Muttertag, der hier am Sonntag, dem 29. Mai gefeiert wird, freut sich Hortense Harang, Gründerin der Marke Fleurs d’Ici, am Freitag, dem 27. Mai auf Franceinfo. Blumenhändler realisieren tatsächlich fast 20% ihrer jährlichen Blumenverkäufe zum Muttertag. Im letzten Jahr wurden allein an diesem Tag Blumen in einem Wert  von etwa 60 Millionen Euro verkauft.

    Und selbst i. Zeiten schwindender Kaufkraft und einer steigenden Inflation knausern die französischen Haushalte nicht am Blumenbudget. Der Kauf eines Straußes zum Muttertag ist heilig.

  • Elisabeth Borne: Ihre Schwerpunkte sind Kaufkraft, Gesundheit, Klimaschutz

    Elisabeth Borne: Ihre Schwerpunkte sind Kaufkraft, Gesundheit, Klimaschutz

    Am Freitag, 27. Mai, fand ein zweistündiges Regierungstreffen im Amtssitz der Premierministerin statt. Premierministerin Elisabeth Borne hat heute ihre Regierung zusammengerufen, um die Prioritäten für die kommenden Monate festzulegen. Die Premierministerin will trotz der Schonfrist vor den Parlamentswahlen am 12. und 19. Juni und dem Himmelfahrtswochenende bei den Prioritäten vorankommen, die Präsident Emmanuel Macron bei der ersten Sitzung des Ministerrats am Montag festgelegt hat: Bildung, Gesundheit, Ökologie und Kaufkraft. „Das ist die Methode Borne: Schnelligkeit, Effizienz und Ergebnisse“, liess ihr Büro verlauten und kündigte an, dass diese Art von Treffen „wiederholt werden soll, um eine regelmäßige Überwachung der Regierungsarbeit zu haben und vor allem, um konkrete und schnelle Ergebnisse für die Franzosen zu erzielen“. „Wir sind übereingekommen, dass es weder Vergessene noch blinde Flecken geben darf. Neben den Rentnern, den Arbeitnehmern, den Selbstständigen und den öffent…

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  • Grand Prix von Monaco: Der Brite Jack Hughes zerstört spektakulär seinen Formel-2-Rennwagen

    Grand Prix von Monaco: Der Brite Jack Hughes zerstört spektakulär seinen Formel-2-Rennwagen

    Der Brite Jack Hughes hatte am Freitag während des Qualifyings der Formel 2 auf der Rennstrecke von Monaco einen schweren Unfall. Der Fahrer zerstörte sein Fahrzeug komplett, kam aber unverletzt davon. Da ist Jack Hughes am Hafen von Monaco nochmal mit dem Schrecken davongekommen. Am Freitag, dem 2…

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  • Parlamentswahlen: Wo ist eigentlich Emmanuel Macron?

    Parlamentswahlen: Wo ist eigentlich Emmanuel Macron?

    Seit ihrer Ernennung steht Elisabeth Borne an vorderster Front. Die Premierministerin versammelt ihre Regierung an diesem Freitag im Palais Matignon. Das Staatsoberhaupt hält sich derzeit eher zurück. An diesem Wochenende ist Emmanuel Macron im Fort de Brégançon, dem Ferienwohnsitz des Präsidenten im Département Var. Wie jedes Jahr an Christi Himmelfahrt. Emmanuel Macron macht einen Brückentag, bliebe aber gleichzeitig auf der Brücke… Damit will der Elysée-Palast wohl sagen, dass der Staatschef auch an dem langen Wochenende seine Dossiers bearbeitet: Am Donnerstag, dem 26. Mai, führte er zum Beispiel ein langes Gespräch mit dem türkischen Präsidenten Erdogan. Die beiden Präsidenten sprachen insbesondere über die NATO-Mitgliedschaft Finnlands und Schwedens, die die Türkei zur Zeit noch blockiert. Außerdem bereitet Emmanuel Macron eine Reihe internationaler Sitzungen vor, die bereits am kommenden Montag mit einem außerordentlichen EU-Gipfel in Brüssel beginnt und im Juni mit dem G7-Gip…

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  • Asteroid fliegt an der Erde vorbei: So groß wie vier Empire State Buildings

    Asteroid fliegt an der Erde vorbei: So groß wie vier Empire State Buildings

    Ein Asteroid mit einer Grösse von 1,8 km wird an diesem Freitag an der Erde vorbeifliegen. Das Himmelsobjekt wird an unserem Planeten in einer Entfernung von fast 4 Millionen Kilometern vorbeifliegen. Die nächste Begegnung mit diesem Asteroiden wird für das Jahr 2055 erwartet.

    „So groß wie vier Empire State Buildings“. Mit diesen Worten beschreibt space.com den riesigen Asteroiden, der am Freitag, dem 27. Mai, an der Erde vorbeifliegen wird. Doch keine Angst: Der Asteroid mit der Bezeichnung 7335 (1998 JA) wird in sicherer Entfernung zu userem Planeten bleiben: Er wird in einer Entfernung von fast 4 Millionen Kilometern an der Erde vorbeifliegen. Um sich eine Vorstellung davon zu machen: Das ist zehnmal mehr als die Entfernung zum Mond.

    Das Himmelsobjekt hat einen imposanten Durchmesser von 1,8 Kilometern, was für einen Asteroiden eine beachtliche Größe ist. Aus diesem Grund hat die National Aeronautics and Space Administration (Nasa) den Asteroiden als „potenziell gefährlich“ eingestuft. „Es gibt überhaupt keine Bedrohung. Statistisch gesehen sind 90% aller Objekte mit einer Größe von mehr als einem Kilometer bekannt. Das ist übrigens die Katastrophenschwelle, wenn sie auf die Erde fallen würden. Die wissenschaftliche Gemeinschaft sie alle gezählt. Wir werden mindestens ein Jahrhundert lang von keinem von ihnen bedroht“, erklärt Patrick Michel, Asteroidenspezialist am Centre National de Recherche Scientifique, in der Zeitung Ouest-France.

    Es war die amerikanische Astronomin Eleanor Helin, die den Asteroiden 7335 im Jahr 1989 entdeckte. Sie war damals am US Palomar Observatory in Kalifornien tätig. Das Himmelsobjekt gehört zur Kategorie der „Apollos“: Wie andere Asteroiden hat er eine Umlaufbahn um die Sonne. Der Asteroid fliegt mit einer Geschwindigkeit von 76.000 km/h. Der nächste Vorbeiflug von 7335 wird für den 23. Juni 2055 erwartet. Um den Vorbeiflug des Asteroiden beobachten zu können, benötigt man ein Teleskop und muss mit diesem in Richtung des Sternbilds Hydra schauen. Der Vorbeiflug wird um 16:26 Uhr erwartet.

  • Vorsicht Betrug auf Facebook: „Geschenkkarte“ für Benzin entpuppt sich als Scam

    Vorsicht Betrug auf Facebook: „Geschenkkarte“ für Benzin entpuppt sich als Scam

    Auf Facebook kursiert derzeit ein „Tankkarten“-Betrug. Damit versuchen Ganoven, an die Bankdaten der Nutzer zu gelangen.

    Mitten in einer Zeit, in der die Kraftstoffpreise in die Höhe schnellen, muss man auf Betrügereien achten! Seit mehreren Wochen kursieren auf Facebook Betrugsversuche, die eine „Tankkarte“ vorgaukeln, die der französiche Kraftstoff-Konzern Total angeblich allen Internetnutzern anbietet, die bereit sind, ein bestimmtes Formular auszufüllen.

    Wie der Sender BFMTV festgestellt hat, werden auf Facebook fast identische Werbeanzeigen, die die Lieferung einer Total-Karte versprechen, mit der man 200 Liter für nur 1,95 Euro tanken kann, gezeigt. Verbreitet auf Konten wie „Le carburaпt des Français“, „Remises sur le carburant pour les Français“ oder auch „Cartes de carburant de Total Іnс.“, verweisen diese Anzeigen auf eine gefälschte Website in den Farben von Total, wo der Internetnutzer dann dazu aufgefordert wird, einen Fragebogen auszufüllen, bevor er sich für ein Gewinnspiel anmelden kann.

    „Phishing“
    Das Opfer wird aufgefordert, seine persönlichen Daten (Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer usw.) anzugeben. Anschließend wird es aufgefordert, seine Kreditkartennummer anzugeben, um die oben genannten 1,95 Euro zu bezahlen. Und hier schnappt die Falle zu.

    Diese Art von Betrug, die typisch für soziale Netzwerke ist, wird als Phishing bezeichnet. Die Technik der Betrüger besteht darin, den Internetnutzer dazu zu bringen, persönliche Daten (Zugangskonten, Passwörter usw.) anzugeben. Sobald diese Daten in ihrem Besitz sind, können sie von den Betrügern zu ihrem Vorteil verwendet werden.

    Man kann sich leicht vorstellen, welcher Schaden angerichtet werden kann, wenn Kreditkartennummer, der dreistellige CV-Code gemeinsam mit Namen und korrekter Adrese des Karteninhabers in die Hände von Betrügern fallen.

  • Bildung: 5% der 16-Jährigen in Frankreich sind Analphabeten

    Bildung: 5% der 16-Jährigen in Frankreich sind Analphabeten

    Ein Bericht des Bildungsministeriums, der von der Generalinspektion für Bildung, Sport und Forschung verfasst wurde, wurde gerade veröffentlicht. Darin wird auf ein Defizit bei der Behandlung von Analphabetismus hingewiesen. Das Thema wird allzu oft unterschätzt. Dabei ist tatsächlich ein nicht unerheblicher Teil der Jugendlichen in Frankreich vom Analphabetismus betroffen. Laut einem Bericht der Generalinspektion für Bildung, Sport und Forschung, die dem Bildungsministerium untersteht, hat fast jeder zehnte 16-Jährige große Schwierigkeiten mit dem Lesen. Schlimmer noch: Laut diesem Bericht sind 5% der 16-Jährigen in Frankreich funktionale Analphabeten.  Laut der Berichterstatter ist das Problem zwar bekannt, aber die Betreuung der Betroffenen lässt weitgehend zu wünschen übrig. Auf allen Schulstufen werden „Warnungen ignoriert“ und „wesentliche Lernprozesse versäumt“, schreiben sie in ihrem Bericht. Nachlässigkeit Die Verfasser des Berichts sind der Ansicht, dass die Situation sowohl …

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  • Wetter: Schon wieder eine Hitzewelle in den kommenden Tagen…

    Wetter: Schon wieder eine Hitzewelle in den kommenden Tagen…

    Nur wenige Tage nach einer bereits außergewöhnlichen Hitzeperiode wird das Thermometer in Frankreich schon wieder stark ansteigen. Ab dem kommenden Montag ist mit einem erneuten deutlichen Temperaturanstieg zu rechnen.

    Frankreich wird in den kommenden Tagen erneut eine besonders intensive Hitzeperiode erleben, obwohl das Land bereits vor einigen Tagen außergewöhnliche Temperaturen erlebte.

    In den sozialen Netzwerken alarmieren die Meteorologen: „Einige Modellrechnungen des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen beginnen alarmierend zu sein, was die Entwicklung der Luftmasse bis zum 5. Juni angeht“, meldet Anthony Grillon, Gründer der Website Météo Contact, auf Twitter. Die ersten 40 Grad im Süden? „Die Situation ist noch ungewiss, man sollte sie aber aufmerksam verfolgen!“

    40°C im Süden? „Nicht unbedingt“, wird François Jobard, Prognostiker bei Météo France, von La Dépêche du Midi zitiert. Der Meteorologe bestätigt immerhin, dass das Hexagon eine neue Hitzeperiode erleben wird… bereits am Freitag, dem 27. Mai. „Wir gehen von höheren Temperaturen als üblich aus und erwarten große Hitze, vor allem im Südosten“, meint der Wetterexperte, der von Temperaturen um 35°C in der Region Var ab diesem Freitag spricht. „Es sind vor allem die südlichen Departements, die betroffen sein werden“.

    Heisse Luft aus dem Süden
    Die Ursache für diesen neuen Temperaturanstieg? Die Ankunft einer heissen Luftmasse aus dem Süden: François Jobard spricht von einer schwierigen Situation rund um das Mittelmeer: „Wir beobachten im Moment stellenweise Anomalien der Meerestemperaturen von 3 bis 4°C“. Je wärmer das Mittelmeer ist, desto weniger Kühlungspotenzial hat es natürlich.

    In der vergangenen Woche wurden im Südosten und im Südwesten Frankreichs mehrere Temperaturrekorde für einen Monat Mai gebrochen oder egalisiert. In den letzten Monaten verzeichnete Frankreich die längste Periode von überdurchschnittlich hohen Temperaturen: 44 Tage lang lag das Thermometer über den normalen Jahreszeitenwerten.