Kategorie: Frankreich

  • Nizza: 5-jähriges ukrainisches Flüchtlingskind stirbt nach Zusammenstoss mit Elektroroller auf der Promenade des Anglais

    Nizza: 5-jähriges ukrainisches Flüchtlingskind stirbt nach Zusammenstoss mit Elektroroller auf der Promenade des Anglais

    Ein kleiner ukrainischer Junge starb am Donnerstag in Nizza, nachdem er von einem Elektroroller erfasst worden war, der mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Er war mit seiner Mutter vor dem Krieg aus der Ukraine geflohen.

    Ein fünfjähriges Kind aus der Ukraine wurde am Mittwoch, dem 29. Juni, von einem zu schnell fahrenden Elektroroller erfasst, als es mit seiner Mutter auf der Promenade des Anglais in Nizza unterwegs war, berichtet die Zeitung Nice Matin. Der kleine Junge starb am darauffolgenden Tag.

    Das Opfer überquerte mit seiner Mutter die berühmte Strandpromenade in Nizza auf einem Zebrastreifen, als sich der Unfall ereignete. Ein 40-jähriger Rollerfahrer, der mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, konnte dem Kind nicht ausweichen. „Trotz seiner Verletzungen nach seinem Sturz hat sich der Fahrer des Tretrollers sofort um das Kind gekümmert“, erklärte die Polizei.

    Die Familie war nach dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine nach Frankreich gekommen, wird die Präsidentin der französisch-ukrainischen Vereinigung Côte d’Azur in der Zeitung Nice Matin zitiert. Eine Zeit lang war die Flüchtlingsfamilie bei einer Gastfamilie untergebracht, inzwischen hatten Mutter und Sohn eine eigene Wohnung gefunden.

    Der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi sagte, dass die Stadtverwaltung „alle Vorkehrungen treffen werde, um sich um die Mutter zu kümmern“. Auf Twitter drückte Estrosi, seine große Betroffenheit aus und sprach sich gegen die in Nizza verbreiteten Selbstbedienungs-Roller aus: „Wir prüfen alle möglichen Lösungen, um solche Dramen zu verhindern: Ampeln auf Radwegen, städtische Verordnungen für Fußgängerbereiche…“.

    Der Vater des Kindes, der in der Ukraine bleiben musste, kann mit Hilfe der französischen Botschaft in der Ukraine zu der trauernden Mutter nach Nizza reisen.

    Nach Angaben der Polizei in Nizza ereignen sich immer häufiger Unfälle mit Elektrorollern. Abgesehen davon, dass sie vor allem nachts schlecht sichtbar sind, halten sich die Nutzer dieser Geräte oft nicht an die Verkehrsregeln.

  • Airbus: Mehrere chinesische Fluggesellschaften kaufen 292 Flugzeuge für 37 Milliarden US-Dollar

    Airbus: Mehrere chinesische Fluggesellschaften kaufen 292 Flugzeuge für 37 Milliarden US-Dollar

    Eine riesige Bestellung für den Airbus A320neo wurde am Freitag, dem 1. Juli, von vier chinesischen Fluggesellschaften abgegeben. Insgesamt wurden 292 Flugzeuge im Wert von 37 Milliarden US-Dollar bestellt.

    Chinesische Fluggesellschaften kaufen 292 Airbus A320neo für 37 Milliarden US-Dollar, wie aus einer Mitteilung des europäischen Flugzeugherstellers hervorgeht. Die Bestellung kommt von drei chinesischen Fluggesellschaften.

    China Eastern wird demnach 100 Flugzeuge der A320neo-Familie kaufen, China Southern 96 Flugzeuge desselben Modells. Air China und seine Tochtergesellschaft Shenzhen Airlines werden 64 bzw. 32 A320neo kaufen.

    Für Airbus sind diese Aufträge „ein Beweis für die positive Erholungsdynamik und die prosperierenden Aussichten des chinesischen Luftfahrtmarktes“. Alle Auslieferungen sollen zwischen 2023 und 2027 erfolgen, was darauf hindeutet, dass der Vertrag von langer Hand vorbereitet wurde, da die verfügbaren Lieferzeitfenster bei Airbus immer knapper werden. Das Unternehmen ist mit einer großen Nachfrage nach seinen sogenannten Single-Aisle-Flugzeugen konfrontiert.

    Diese Aufträge sind die größten, die von chinesischen Fluggesellschaften seit Beginn der COVID-19-Pandemie erteilt wurden.

    An der Pariser Börse stieg die Airbus-Aktie um 3,4% auf 95,57 Euro. Der Auftragsbestand des europäischen Flugzeugherstellers belief sich bereits Ende Mai auf mehr als 8.000 Bestellungen für Flugzeuge der A320-Familie.

    Airbus will die Produktionsraten bis 2025 auf 75 pro Monat produzierte Flugzeuge des Typs A320 zu erhöhen. In Toulouse und Mobile, Alabama (USA), sollen zwei neue Produktionslinien eröffnet werden. Einige Zulieferer, allen voran der Triebwerkshersteller Safran, äußerten Zweifel an der Angemessenheit einer solchen Produktionsrate, da die damit verbundenen Investitionen auf lange Sicht zu hoch seien.

    Ein Rückschlag für Boeing und seine 737 MAX.
    Wenige Tage vor der Internationalen Luftfahrtmesse in Farnborough (Großbritannien) stellt die Bestellung der Chinesen bei Airbus einen Rückschlag für Boeing und seine 737 MAX dar, die es nach den Unfällen der vergangenen Jahre sehr schwer hat, sich auf dem Markt zu etablieren.

    Der amerikanische Flugzeughersteller setzte auf den riesigen chinesischen Inlandsmarkt, um mit der 7373 MAX, die mit dem A320 konkurriert, wieder an Fahrt zu gewinnen. Die vier Fluggesellschaften, die am Freitag die Bestellung bei Airbus bekannt gaben, sind auch bereits Kunden der 737 MAX.

  • Start in die Ferien: Staus am Wochenende vom 1. bis 3. Juli erwartet – Empfehlungen

    Start in die Ferien: Staus am Wochenende vom 1. bis 3. Juli erwartet – Empfehlungen

    Auch wenn das Schuljahr noch nicht offiziell beendet ist, werden an diesem Wochenende in Frankreich von Freitag, dem 1. Juli, bis Sonntag, dem 3. Juli 2022, die ersten Verkehrsbehinderungen erwartet.

    Die großen Ferien beginnen offiziell zwar erst am Donnerstag, dem 7. Juli. Doch in der Mittel- und Oberstufe und manchmal auch in der Grundschule haben viele Schülerinnen und Schüler schon heute keinen Unterricht mehr.

    Ab diesem Wochenende, zwischen dem 1. und 3. Juli, rechnet die offizielle Webseite Bison Futé mit Schwierigkeiten auf den Autobahnen in Frankreich.

    Freitag, 1. Juli
    Abfahrt: Warnstufe orange auf nationaler Ebene und rot in der Region Île-de-France.
    Ankunft: landesweit grün und orange rund um das Mittelmeer.

    Samstag, 2. Juli
    Abfahrt: orange auf nationaler Ebene
    Rückfahrt: landesweit grün

    Sonntag, 3. Juli
    Abfahrt: landesweit grün und orange in Auvergne-Rhône-Alpes.
    Rückfahrt: landesweit grün und rot in der Île-de-France.

    Empfehlungen von Bison Futé:

    Freitag, 1. Juli

    Verlassen oder durchqueren Sie die Île-de-France vor 12 Uhr. Vermeiden Sie es, die Metropolen und ihre Randgebiete zwischen 14 und 19 Uhr zu verlassen.
    Meiden Sie die A10 zwischen Orléans und Poitiers von 8 bis 19 Uhr.
    Vermeiden Sie die A63 zwischen Bordeaux und Bayonne von 16 bis 19 Uhr.
    Vermeiden Sie die A7 zwischen Lyon und Orange von 11:00 bis 20:00 Uhr und zwischen Orange und Marseille von 13:00 bis 19:00 Uhr.
    Meiden Sie die A8 zwischen Aix-en-Provence und Fréjus von 14 bis 20 Uhr und zwischen Cannes und Italien von 6 bis 22 Uhr.
    Vermeiden Sie die A43 zwischen Lyon und Chambéry von 17:00 bis 19:00 Uhr.

    Samstag, 2. Juli

    Verlassen oder durchqueren Sie die Île-de-France vor 8 Uhr.
    Vermeiden Sie es, die Metropolen und deren Randgebiete vor 10 Uhr zu verlassen.
    Meiden Sie die A13 zwischen Paris und Rouen von 10:00 bis 17:00 Uhr und zwischen Rouen und Caen von 10:00 bis 13:00 Uhr.
    Meiden Sie die A10 zwischen Orléans und Poitiers von 9 bis 15 Uhr.
    Vermeiden Sie die A6 zwischen Beaune und Mâcon von 8:00 bis 12:00 Uhr.
    Vermeiden Sie die A7 zwischen Lyon und Orange von 8:00 bis 19:00 Uhr und zwischen Orange und Marseille von 10:00 bis 18:00 Uhr.
    Vermeiden Sie die A8 zwischen Cannes und Italien von 9:00 bis 20:00 Uhr.

    Sonntag, 3. Juli

    Vermeiden Sie die A7 zwischen Lyon und Marseille von 11:00 bis 20:00 Uhr.

  • Frankreich wird wahrscheinlich seine Klimaziele für 2030 nicht erreichen

    Frankreich wird wahrscheinlich seine Klimaziele für 2030 nicht erreichen

    Trotz eines rückläufigen Trends bei den Emissionen sind die Klimaschutzmaßnahmen Frankreichs immer noch „unzureichend“, urteilte der Hohe Klimarat am Mittwoch und warnte vor „großen Risiken“, wenn die Ziele für 2030 nicht erreicht werden.

    Der Jahresbericht des HCC, einer unabhängigen Behörde, die bereits seit ihrer Gründung durch Emmanuel Macron jedes Jahr die „unzureichende“ Reaktion des Staates auf die globale Erwärmung kritisiert, enthält auch in diesem Jahr eine deutliche Warnung. Die Klimakrise macht ihre Auswirkungen in Frankreich mit einer Vervielfachung von Hitzewellen, Dürren oder extremen Regenfällen immer deutlicher spürbar.

    „Ich bin froh über das, was bisher getan wurde. Jetzt müssen wir aber den Gang wechseln, wir brauchen einen Sprung vorwärts in der Klimaaktion“, fasst die Präsidentin, die Klimatologin Corinne Le Quéré, gegenüber der Agentur AFP zusammen. Der Sprung sei notwendig, weil „große Risiken, die von Frankreich gesetzten Ziele zur Reduzierung der Treibhausgase nicht zu erreichen, fortbestehen“, heißt es in dem Bericht.

    Frankreich hat sich verpflichtet, seine Emissionen bis 2030 um 40% im Vergleich zu 1990 zu senken. Zu diesem Zweck legt die Nationale Kohlenstoffarme Strategie (SNBC) Emissionsobergrenzen fest, doch bereits das erste „Kohlenstoffbudget“ 2015-2018 wurde überschritten. Anschliessend hat die Regierung die Obergrenzen für 2019-2023 angehoben und damit die Massnahmen zur CO2-Reduzierung de facto verschoben.

    Der Zeitraum 2019-2021 blieb trotz eines „teilweisen Aufschwungs“ im Jahr 2021 unter dem geplanten Kohlenstoffbudget, allerdings hauptsächlich aufgrund der Pandemie und der Anhebung der Obergrenzen, so das HCC.

    Der Bericht stellt jedoch auch positive Entwicklungen fest, darunter neue Regeln für die Energieeffizienz neuer Gebäude oder die Entwicklung kohlenstofffreier Energien in der Landwirtschaft. Und zum ersten Mal sind im Jahr 2021 sind die Emissionen aller großen Sektoren rückläufig, auch wenn für die Landwirtschaft und den Verkehr dieser Rückgang „noch bestätigt werden muss“.

    Das Ziel Frankreichs sollte laut HCC bis 2030 bei -50% liegen. In dem Zeitraum, der Frankreich bis 2030 bleibt, müsste der Emissionsrückgang mehr als verdoppelt werden, um eine jährliche Emissionssenkung von 4,7% zu erreichen. Das entspricht einem Rückgang um durchschnittlich 16 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr gegenüber 8 Millionen Tonnen pro Jahr im letzten Jahrzehnt. Die bisherige Strategie sieht nur einen Rückgang um 12 Mio. t CO2-Äquivalente pro Jahr vor (durchschnittlich -3,2% pro Jahr).

    das Büro der Premierministerin verspricht: „Wir werden bis September alle neuen Bausteine auf den Tisch legen, mit denen wir das Ziel für 2030 erreichen können, und das wird Gegenstand von Konsultationen sein müssen.“

    Abgesehen von der Kritik begrüßt der Hohe Rat, dass die Premierministerin nun direkt für die ökologische Planung zuständig ist, und empfiehlt insbesondere eine mehrjährige Programmierung der Klimafinanzierung. Um eine notwendige Sichtbarkeit für Unternehmen, Haushalte und öffentliche Einrichtungen zu schaffen.

    Der Bericht plädiert auch für eine „starke Umstrukturierung“ der Forst- und Holzwirtschaft, die als „Kohlenstoffsenke“ für die Erreichung der Kohlenstoffneutralität bis 2050 von entscheidender Bedeutung sind. Ihre Speicherkapazitäten fielen zwischen 2013 und 2019, bevor sie sich 2020 wieder erholten, und absorbierten in diesem Zeitraum 60% weniger als erwartet.

  • Unwetter: Sieben Verletzte beim Eurockéennes-Festival nach heftigem Gewitter

    Unwetter: Sieben Verletzte beim Eurockéennes-Festival nach heftigem Gewitter

    Am Donnerstagnachmittag, 30. Juni, gingen heftige Gewitter über Ostfrankreich und insbesondere in Belfort nieder, wo die Unwetter auf dem Festivalgelände der Eurockéennes sieben Leichtverletzte forderten. Der erste Abend des Festivals wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt.

    Unter einem bedrohlichen Himmel hatte das Festival Eurockéennes in Belfort (Territoire de Belfort) gerade erst seine Pforten geöffnet, als am Donnerstagnachmittag, dem 30. Juni, sich ein heftiger Regenguss über den Besuchern entlud. Innerhalb weniger Minuten verwandelten sich die Getränkestände in Zufluchtsorte für Hunderte von Festivalbesuchern. Der Campingplatz des Festivals wurde von einem heftigen Sturm regelrecht weggefegt. Eine grosse Herausforderungen für die Organisatoren: die empfindlichen technischen Einrichtungen des Geländes zu schützen und dabei zu versuchen, ein Lächeln zu bewahren.

    Nach nur einer halben Stunde Sturm und Sintflut bleiben beträchtliche Schäden. Zelte wurden vom Wind weggeweht oder von entwurzelten Bäumen zerquetscht. Sieben Personen wurden leicht verletzt. Die Organisatoren mussten mit Kettensägen Wege freimachen, um ein zwangsläufig enttäuschtes Publikum evakuieren zu können. Der erste Abend des Festivals musste aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Am frühen Freitag Morgen wurde bekannt, dass das Rock-Festival auch am heutigen Freitag nicht stattfinden werde. Die Organisatoren hoffen auf eine sichere Fortsetzung am Samstag.

  • Einbrüche: Zehn Tipps für beruhigte und sichere Sommerferien

    Einbrüche: Zehn Tipps für beruhigte und sichere Sommerferien

    Wenn die großen Ferien bevorstehen und man sein Zuhause für eine oder mehrere Wochen verlässt, dann machen wir uns alle Sorgen, weil wir Angst vor einem Einbruch haben. Wie kann man das Risiko mindern und böse Überraschungen vermeiden?

    Einige Tage oder Wochen vor dem grossen Sommerurlaub haben viele von uns Angst vor einem Einbruch. Niemand will aus dem Urlaub nach Hause kommen und feststellen, dass die Wohnung auf den Kopf gestellt wurde, die Schubladen offen stehen und der Schmuck verschwunden ist. Hier einige praktische Tipps, die helfen können, Einbrecher abzuschrecken.

    1 – Sichern Sie die Zugänge zu Ihrer Wohnung.
    Die Haustür, die Fenster und das Garagentor gut zu verschließen, ist eine Selbstverständlichkeit. Es wird auch dringend empfohlen, die Fenster während Ihrer Abwesenheit zu sichern. Laut französischer Polizei dringen Einbrecher in 64% der Fälle durch die Eingangstür ein, 22% durch ein Fenster. Nach drei Minuten geben 80% der Einbrecher den Versuch, einzusteigen, wieder auf. Daher ist es ratsam, in ein Mehrfachverriegelungsschloss (Dreipunktschloss) zu investieren, das schwerer zu knacken ist.

    2 – Beleuchten Sie die Zugänge zu Ihrem Haus.
    Ein Einbrecher versucht am liebsten, in eine Wohnung oder ein Haus einzubrechen, wo der Zugang nicht von der Straße oder den Nachbarn eingesehen werden kann. Schon das Anbringen von Außenbeleuchtungen mit Bewegungsmeldern kann einen Einbrecher davon abhalten, in Ihr Haus einzudringen.

    3 – Bitten Sie die Polizei, vorbeizukommen.
    Die in Frankreich seit vielen Jahren bekannte Aktion „Ruhige Ferien“ erlaubt es besorgten Anwohnern, die Polizei oder Gendarmerie zu bitten, das Haus regelmäßig zu überwachen, wenn man nicht zu Hause ist. Dieser Service ist völlig kostenlos und kann direkt auf der Polizeiwache, in einer Gendarmeriebrigade oder – neu in diesem Jahr – online über service-public.fr gebucht werden.

    4 – Installieren Sie eine Alarmanlage.
    Der nächst höhere Schritt besteht darin, eine Alarmanlage zu installieren. Entweder eine unabhängige Alarmanlage, die Sie auf Ihrem Smartphone benachrichtigt, oder ein Abonnement, das die Alarmanlage mit einer Fernüberwachungszentrale koppelt. Diese Anlagen werden in der Regel durch Live-Kameras ergänzt, mit denen Sie Ihre Wohnung in Echtzeit überwachen können, oft auch mit Ton. Die Fernüberwachungszentrale kann über die Anlage direkt mit einem Einbrecher sprechen und natürlich die Polizei verständigen. Die Angebote für französische Fernüberwachungsdienste wie Verisure, Securitas direct, Homiris, Home by SFR oder Maison protégée Orange liegen zwischen 10 € und 60 € pro Monat, Miete des Materials inbegriffen.

    5 – Räumen Sie Ihre Wertsachen weg.
    Auch wenn Ihr Zuhause ausreichend geschützt zu sein scheint, sollten Sie Ihre Wertgegenstände sicher verstauen. Eines der besten Verstecke ist das Kinderzimmer, da es für einen Teil der Diebe ein „heiliger“ Ort zu sein scheint, den sie nicht berühren. Bevorzugen Sie ungewöhnliche Verstecke: in einer Flasche inmitten anderer Flaschen, in Alufolie im Kühlschrank, in einem Blumentopf… Machen Sie Fotos von Ihren Wertgegenständen und heben Sie die Rechnungen auf. Ihre Versicherung wird sie im Falle eines Einbruchs von Ihnen verlangen.

    6 – Geben Sie keine Anzeichen für Ihre Abwesenheit.
    Lassen Sie Ihre Mülltonnen nach Ihrer Abreise nicht auf der Strasse stehen. Bitten Sie, wenn möglich, einen Nachbarn, Ihre Post zu holen, damit sie nicht aus Ihrem Briefkasten quillt. Geben Sie auch nicht auf Ihrem Anrufbeantworter oder in sozialen Netzwerken bekannt, wann Sie im Urlaub sind. Wenn ein Einbrecher ein Foto von Ihnen sieht, auf dem Sie weit weg von zu Hause planschen, weiß er, dass Sie nicht zu Hause sind.

    7 – Machen Sie es den Einbrechern nicht zu leicht.
    Lassen Sie vor Ihrer Abreise keine leicht zugänglichen Leitern, Werkzeuge in der Nähe Ihres Hauses herumliegen. Das ist die beste Möglichkeit, dem Einbrecher „zu helfen“, in Ihr Haus einzubrechen.

    8 – Informieren Sie Ihre Nachbarn über Ihre Abwesenheit.
    Zögern Sie nicht, Ihrem Nachbarn oder Ihrer Nachbarin mitzuteilen, wann Sie abwesend sind. Sie oder er kann dann ab und zu die Augen offen halten und bei ungewöhnlichen Vorgängen im Zweifel die Polizei alarmieren.

    9 – Simulieren Sie Ihre Anwesenheit.
    Mithilfe von Zeitschaltuhren können Sie Ihren Fernseher oder ein Radio in Ihrer Wohnung einige Stunden am Tag einschalten und so während Ihres Urlaubs Ihre Anwesenheit simulieren.

    10 – Warnen Sie Einbrecher mit einem Schild.
    „Haus unter Video-Überwachung“, „Alarm“, „bissiger Hund“: Auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht, können Sie solche Schilder an Ihrem Tor oder Ihrer Eingangstür anbringen. Ebenso gibt es im Handel falsche Alarmkästen und Kameras, die Sie gut sichtbar an Ihrer Hauswand anbringen können.

  • Pariser Flughäfen: Streiks führen zu Flugausfällen

    Pariser Flughäfen: Streiks führen zu Flugausfällen

    Die Feuerwehrleute am Flughafen Roissy streikten am Donnerstag, dem 30. Juni. Die Situation dürfte am Freitag, 1. Juli, noch komplizierter werden, da die Gewerkschaften dieses Mal das gesamte Personal zum Streik aufrufen.

    An den Pariser Flughäfen findet ein Streik statt. Am Donnerstag, dem 30. Juni, wurden bereits 10% aller Abflüge von Roissy (Val-d’Oise) gestrichen. Grund dafür war ein Streik der Flughafenfeuerwehr, die eine Lohnerhöhung fordert. „Die Feuerwehr ist absolut grundlegend für das Funktionieren eines Flughafens, die Vorschriften schreiben vor, dass sie in der Lage sein muss, innerhalb von wenigen Sekunden auf der gesamten Start- und Landebahn zu operieren“, erklärte Xavier Tytelman, ein Experte für Luftfahrt gegenüber France 2.

    Gewerkschaften rufen alle Beschäftigten am Freitag, dem 1. Juli, zum Streik auf.
    Ab Freitag, den 1. Juli, rufen die Gewerkschaften alle Beschäftigten der Pariser Flughäfen und das Bodenpersonal zum Streik auf, um eine Lohnerhöhung von mindestens 10% durchzusetzen. Am Vorabend der Ferien dürften die Streikbewegungen die Abreise erschweren. Alle betroffenen Fluggäste wurden per SMS benachrichtigt.

  • Frankreich: La Poste will die digitale Briefmarke einführen

    Frankreich: La Poste will die digitale Briefmarke einführen

    Die Post wechselt mit dem Angebot einer „digitalen Briefmarke“ in ein neues Zeitalter. Und so soll es funktionieren.

    Ab 2023 wird La Poste eine digitale Briefmarke auf den Markt bringen, die es ermöglicht, mithilfe eines achtstelligen Codes einen Brief über das Smartphone zu versenden. Dieser Schritt in die Moderne ist das Ergebnis der Arbeit von zehn Forschern an einem „komplexen“ Algorithmus, mit dem die Zahl möglicher Betrugsfälle verringert werden soll.

    Aber keine Sorge, die klassische Briefmarke wird nicht verschwinden. La Poste will lediglich 800 Millionen Euro in ihr Netz und in die Digitalisierung ihrer Dienstleistungen investieren. Die digitale Briefmarke ist ein Beispiel dafür.

    „Es ist nicht mehr nötig, eine Briefmarke zu kaufen und sie auf den Brief zu kleben“, heißt es in einer Pressemitteilung von La Poste. In dem Bestreben, seinen Service zu entmaterialisieren, hat der Konzern die digitale Briefmarke eingeführt. Sie wird derzeit getestet und ermöglicht es, „einen Brief einfach und schnell über das Smartphone zu frankieren“. Aber man kann sie durchaus auch auf einen Umschlag bringen: Über die App La Poste gekauft, stellt sie sich in Form eines alphanumerischen Codes mit 8 Zeichen zur einmaligen Verwendung dar, der mit einem Stift auf einen Umschlag geschrieben werden kann.

    Aber auch die digitale Briefmarke wird nicht kostenlos sein, der Code soll 1,16 Euro kosten und zunächst nur auf Briefe mit einem Gewicht von weniger als 20 Gramm anwendbar sein.

    Wie funktioniert das Ganze?
    „Sie klicken auf ‚Eine digitale Briefmarke kaufen‘. Sie erhalten einen Code. Sie schreiben ihn auf den Umschlag und können diesen dann in einem Postamt abgeben. Es ist genau so, als hätten Sie eine klassische Briefmarke, nur viel schneller und fast unmittelbar“, heisst es in einer Reportage in den 20 Uhr-Nachrichten des Senders TF1.

    Die mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellten Codes mit acht Zeichen sollen sehr sicher sein, versichert jedenfalls die französische Post.

  • Ukraine-Krieg: Die russische Armee flieht von der strategisch wichtigen „Schlangeninsel“ im schwarzen Meer

    Ukraine-Krieg: Die russische Armee flieht von der strategisch wichtigen „Schlangeninsel“ im schwarzen Meer

    Dieses strategisch wichtige Inselchen vor der Küste von Odessa war zu Beginn des Krieges von Russland erobert worden. Die Kämpfe in diesem Gebiet hatten sich in letzter Zeit verschärft.

    Die ukrainische Armee meldete am Donnerstag, dem 30. Juni, die „Befreiung eines strategischen Territoriums“, die Schlangeninsel, nachdem Moskau am Morgen den vollständigen Rückzug seiner Streitkräfte angekündigt hatte. Die Insel im Schwarzen Meer war seit den ersten Tagen der russischen Invasion in der Ukraine besetzt.

    Bekannt wurde die Schlangeninsel durch den Funkspruch eines dort stationierten ukrainischen Soldaten, der den russischen Angreifern entgegenrief: „Russisches Kriegsschiff f*** Dich!“.

    Das russische Verteidigungsministerium kündigte am Donnerstag den Abzug seiner Truppen von der Schlangeninsel an. Es behauptete, dass sie die „ihnen zugewiesenen Aufgaben“ abgeschlossen hätten. Diese strategisch wichtige Insel war zu Beginn des Krieges von Russland erobert worden. Danach war sie regelmäßig Ziel von ukrainischen Drohnen- und Raketenangriffen geworden.

    Wladimir Putin ist von der Hilfe der NATO für die Ukraine wenig begeistert. Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch verurteilte der russische Präsident erneut die „imperialen Ambitionen“ des atlantischen Bündnisses, das seine „Vorherrschaft“ behaupten wolle. Die NATO und „vor allem die USA brauchten schon lange einen äußeren Feind, um ihre Verbündeten versammeln zu können“, meinte der Kremlchef.

    Die Bombardierung des Theaters in Mariupol „eindeutig ein russisches Kriegsverbrechen“. Dies geht aus einem Bericht von Amnesty International hervor. Satellitenbilder zeigen wohl, dass es „keine ukrainische Militärpräsenz rund um das Theater“ gab. Am 16. März waren bei dem Angriff mindestens ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen, „sicher aber noch viel mehr“. Die Stadtverwaltung hatte von 300 Toten berichtet.

  • Tour de France: Start in Kopenhagen mit Angst vor Covid-19

    Tour de France: Start in Kopenhagen mit Angst vor Covid-19

    Am Freitag, dem 1. Juli, findet der große Start der Tour de France in Kopenhagen, Dänemark, statt. Alle Radsportfans feiern mit und die Organisatoren hoffen, dass dieses große Volksfest nicht durch Covid-19 getrübt wird.

    Weit weg von Frankreich, aber ganz nah an seinem Publikum. In Kopenhagen (Dänemark) verdreht die Tour de France die Köpfe der Radfans. Die 176 Fahrer, die am Start sind, feiern schon vor dem Startschuss am Freitag, 1. Juli. Noch nie wurde der große französische Radwettbewerb so weit ausserhalb Frankreichs gestartet. Die Dänen sind stolz darauf. „Ich habe meinem Schwiegervater gesagt, dass wir das nur einmal in unserem Leben sehen werden, also gehen wir hin und genießen es“, sagt ein Däne dem Sender France 3.

    In Kopenhagen gibt es mehr Fahrräder als Einwohner.
    Kopenhagen ist die Fahrradhauptstadt der Welt. In der Stadt gibt es mehr Fahrräder als Einwohner. In Dänemark ist die Tour de France jeden Sommer ein grosser TV-Hit: Sechs von zehn dänischen Zuschauern sehen den Fahrern beim grössten und spannendsten Radrennen Frankreichs zu.

    Aber auch hat man Angst, dass Covid-19 als Spielverderber zum Einsatz kommt. So wurde zum Beispiel der französische Sprinter Bryan Coquard am Donnerstag Morgen, 30. Juni, positiv getestet. Für ihn ist das Rennen also schon gelaufen, bevor es überhaupt begonnen hat. Um die Teilnehmer zu beruhigen und das Rennen nicht zu stark zu gefährden, wurden die Regeln gelockert: Ein positiver, aber asymptomatischer Fahrer darf die Tour nach einem ärztlichen Gutachten fortsetzen.