Kategorie: Frankreich

  • Marseille: Mann drohte mit Terroranschlag und wurde festgenommen

    Marseille: Mann drohte mit Terroranschlag und wurde festgenommen

    Der Mann wurde am Freitag, dem 18. November, auf der Avenue du Prado in Marseille festgenommen, als er ankündigte, einen Terroranschlag für die palästinensische Sache verüben zu wollen.

    In der Nähe eines Restaurants in Marseille kündigte der Mann gegenüber Passanten an, dass er einen Terroranschlag für die palästinensische Sache verüben wolle. Die Polizei wurde informiert und griff umgehend ein. Der Mann, der sich als „Verrückter“ vorstellte, der „alles für Palästina tun würde“, erklärte den Polizisten, dass er einen gefährlichen Gegenstand in der Hand halte und direkt mit dem Sondereinsatzkommando verhandeln wolle, wie der Sender BFMTV berichtet.

    Er versichert, er wolle es wieder tun
    Die Polizei konnte feststellen, dass es sich bei dem „gefährlichen“ Gegenstand lediglich um ein Feuerzeug handelte und nahm den Verdächtigen daraufhin fest. Der Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen. Die Beamten stellten fest, dass er weder Sprengstoff noch einen anderen gefährlichen Gegenstand bei sich trug. BFMTV zufolge sagte der Mann aus, dass er Polizisten, Soldaten und Personen jüdischen Glaubens töten wolle. Er habe auch versichert, dass er es immer wieder tun wolle.

  • Frankreich: Landesweite Demonstrationen gegen sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt

    Frankreich: Landesweite Demonstrationen gegen sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt

    Am Samstag, dem 19. November, fanden im ganzen Land mehrere Demonstrationen statt, um gegen sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt zu protestieren.

    Proteste, um alle Formen sexistischer und sexueller Gewalt anzuprangern. Vom Place de la République bis zum Place de la Nation ist der Pariser Demonstrationszug unterwegs und wendet sich gegen eine Realität in der französischen Gesellschaft: Seit Jahresbeginn wurden bereits mehr als 100 Frauenmorde begangen. „Diese Frauenmorde sind nicht zu tolerieren. Man hat den Eindruck, dass sie von psychisch Kranken begangen werden, aber das ist nicht der Fall. Es ist viel zu alltäglich und normal geworden“, sagte eine Demonstrantin in Paris gegenüber dem Sender France 3.

    Demonstrationen in ganz Frankreich
    Unter den Demonstranten waren auch Iranerinnen, die gekommen waren, um die Rechte der Frauen zu verteidigen. Gleiches auch in Straßburg (Bas-Rhin). „Macron hatte es zur Chefsache des neuen Fünfjahreszeitraums erklärt. Bisher wurde aber nichts getan“, stellt eine Demonstrantin im Straßburger Demonstrationszug fest. „Wir gehören zu einer Generation, die Veränderungen mit sich bringt und die Mentalitäten ändern wird“, sagt eine andere Demonstrantin. Um die sexistische Gewalt zu bekämpfen, fordern Verbände 2 Milliarden Euro pro Jahr, neue Gesetze zur Schaffung von Spezialbrigaden der Polizei und mehr Sexualkundeunterricht in den Schulen.

  • Fußballweltmeisterschaft 2022: Gérald Darmanin wird für Frankreich an der Eröffnungsfeier teilnehmen

    Fußballweltmeisterschaft 2022: Gérald Darmanin wird für Frankreich an der Eröffnungsfeier teilnehmen

    Frankreich wird bei der Eröffnungsfeier der Fußballweltmeisterschaft in Doha am Sonntag offiziell durch Innenminister Gérald Darmanin vertreten sein. Trotz anhaltender Kritik an den Menschenrechtsverletzungen. „Auf Wunsch des Präsidenten der Republik wird Gérald Darmanin die französische Regierung bei der Eröffnungsfeier vertreten“, hieß es aus seinem Umfeld. „Der Minister wird somit der Eröffnung des letzten großen Sportereignisses vor der Rugby-Weltmeisterschaft und den Olympischen und Paralympischen Spielen, die Frankreich 2023 bzw. 2024 ausrichten wird, beiwohnen“. „Er wird bei dieser Gelegenheit die französischen Gendarmen und Polizisten besuchen, die vor Ort eingesetzt sind, um zur Sicherheit dieses Weltereignisses beizutragen“, hieß es weiter aus dem Umfeld des Ministers. Die Vorbereitungen auf die am Sonntag beginnende Weltmeisterschaft wurden von Diskussionen um die Achtung der Rechte von Arbeitnehmern, Frauen und der LGBT+-Gemeinschaft in dem Emirat beherrscht. Dänemark, das …

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  • 14-Jähriger stiehlt Auto der Mutter und liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

    14-Jähriger stiehlt Auto der Mutter und liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

    Ein 14-jähriger Teenager am Steuer eines Autos machte den Ordnungskräften am Samstagabend ordentlich zu schaffen. Er wurde schließlich festgenommen, als er eine Mautstelle durchbrechen wollte.

    Er ging grosse Risiken ein und gefährdete das Leben von Autofahrern und Polizeikräften. Ein Teenager, der angeblich erst 14 Jahre alt ist, setzte sich am Samstagabend ohne ihre Zustimmung ans Steuer des Autos seiner Mutter.

    Der Junge fuhr über die Autobahn in Richtung Toulouse. Sowohl der Gendarmerie als auch die Polizei fahndeten nach dem jungen Fahrer. Der Flüchtige wurde zunächst auf der Toulouser Ringstraße in der Nähe von Montaudran gesichtet. Anschließend fuhr er über die Mautstelle Toulouse-Sud in Richtung Ariège.

    Die Polizei verfolgte den Minderjährigen über mehrere Kilometer. Der Jugendliche kehrte irgendwann um und versuchte, wieder nach Toulouse zu gelangen. Auch hierbei wurde er von einer Streifenwagenbesatzung der Nationalpolizei verfolgt.

    Der junge Raser versuchte anschliessend, die Mautstelle zu durchbrechen und fuhr auf ein vor ihm stehendes Fahrzeug auf. Anschliessend versuchte er rückwärts zu fliehen und rammte dabei ein weiteres Auto. Schließlich konnte er von den Ordnungskräften gestoppt werden, ohne dass jemand verletzt wurde.

    Der 14-jährige Junge wurde in Polizeigewahrsam genommen.

  • Normandie: Zwei Tote nach Explosion eines Hauses in Louviers im Departement Eure

    Normandie: Zwei Tote nach Explosion eines Hauses in Louviers im Departement Eure

    Zwei Menschen starben am Freitagabend nach der Explosion und dem anschließenden Brand ihres Einfamilienhauses in Louviers (Eure), südlich von Rouen, wie die Feuerwehr des Departements am Samstag berichtete.

    „Zwei verkohlte Opfer wurden entdeckt, bei den beiden Toten handelt es sich um einen 67-jährigen Mann und eine 60-jährige Frau“.

    Die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks werden von der Kriminalpolizei durchgeführt, teilte die Feuerwehr mit und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Paris-Normandie.

    Etwa zwanzig Feuerwehrleute waren im Einsatz.

  • Departement Vienne: Zwei Menschen sterben bei Absturz eines Sportflugzeugs

    Departement Vienne: Zwei Menschen sterben bei Absturz eines Sportflugzeugs

    Das Flugzeug prallte gegen Bäume am Rand der Start- und Landebahn und stürzte dann auf den Boden. Es wurde eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.

    Zwei Menschen sind am Freitag, dem 18. November, bei dem Absturz eines Leichtflugzeugs im Departement Vienne ums Leben gekommen. Dies berichtet Franceinfo unter Berufung auf die Gendarmerie und bestätigt damit eine Meldung der Zeitung La Nouvelle République. Die Staatsanwaltschaft Poitiers leitete eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Tötung“ ein.

    Der Unfall ereignete sich gegen 16 Uhr auf dem Flugplatz von Couhé (Vienne). Die beiden Personen an Bord – der Pilot und eine Person des Aeroclubs – starben, nachdem die Maschine, ein Luftfahrzeug vom Typ DR 400, gegen Bäume am Rande der Start- und Landebahn geprallt und dann auf den Boden gestürzt war. Am Freitagabend wurde die Zufahrt zum Flugplatz blockiert und ein Sicherheitsbereich eingerichtet.

    Die Gendarmerie bestätigte, dass sie mit den Ermittlungen betraut wurde.

  • Covid-19: Steht Frankreich derzeit vor einer neunten Ansteckungswelle?

    Covid-19: Steht Frankreich derzeit vor einer neunten Ansteckungswelle?

    Nach mehreren Tagen der Arbeitsniederlegung in den medizinischen Analyselaboren Frankreichs beobachten die Gesundheitsbehörden einen Aufschwung an der Covid-19-Front. Frankreich steht möglicherweise vor einer neunten Ansteckungswelle. Steht Frankreich vor einer neuen Epidemie-Welle? Der jüngste Streik der Biologen hat es den Gesundheitsbehörden in den letzten Tagen nicht ermöglicht, die Entwicklung der Covid-19-Epidemie angemessen zu verfolgen. Mehrere Tage lang hatten die medizinischen Analyselabors aufgehört, die Ergebnisse der Screeningtests an die Gesundheitsbehörden zu übermitteln, bevor sie vom 14. bis 16. November komplett in den Streik traten. Die bekannte Zahl der Infektionen mit dem Corona-Virus war daher ungewöhnlich niedrig. Die – erst kürzlich erfolgte – Rückkehr zur Normalität brachte neue Erkenntnisse mit sich. „Ich befürchte, dass wir den Beginn eines epidemischen Aufschwungs vor zehn Tagen verpasst haben“, sagte Yannick Simonin, Dozent für Virologie an der Universität…

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  • Weihnachten 2022: Fast jeder dritte Franzose will weniger ausgeben

    Weihnachten 2022: Fast jeder dritte Franzose will weniger ausgeben

    Mehrere Indizien deuten darauf hin, dass der Konsum in Frankreich zu Weihnachten im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen wird. Der Hauptgrund dafür ist die Inflation. Weihnachten steht vor der Tür und einige Franzosen haben bereits mit ihren Einkäufen begonnen. Viele Franzosen planen jedoch, die Ausgaben für Weihnachten im Vergleich zu den Vorjahren zu reduzieren. Die aktuelle Wirtschaftslage steht immer im Mittelpunkt der Konsumentscheidungen der Franzosen, und Weihnachten wird sich dieser Regel nicht entziehen. 44% der Franzosen haben ihren Konsum bereits eingeschränkt und es ist wahrscheinlich, dass angesichts der Inflation weniger Geld für Weihnachten ausgeben werden wird, so Wirtschaftsexperten. Die aktuellen Indikatoren gehen alle von einem Rückgang der Einkäufe aus. Laut einer in Frankreich durchgeführten NielsenIQ-Studie, die von dem Sender TF1 veröffentlicht wurde, planen etwa 25% der Haushalte, ihre Ausgaben für Weihnachtseinkäufe zu reduzieren, nur 11% wollen sie erhöhen. Weniger als 6 von 10 Franzosen planen, ihr Weihnachts-Budget trotz der Inflation im Vergleich zu 2021 gleich zu halten. Für 22% der Befragten hat die Einkaufszeit heute schon begonnen. 14% geben dagegen an, dass sie erst in den letzten Tagen und bei günstigen Angeboten Geld ausgeben wollen. Covid-19 ist offensichtlich für die französischen Haushalte kein Thema mehr: Nur 4% der Befragten planen, während der Feiertage auf die Gesundheitsregeln zu achten. Der Online-Händler Groupon gibt nach einer Umfrage unter fast 6.000 Befragten ähnliche Zahlen an: Ein Viertel der Franzosen plant, weniger für Geschenke auszugeben. Und der Preis steht im Mittelpunkt: 93% der Befragten geben an, dass der Preis das wichtigste Kriterium bei ihren Einkäufen sein wird, und 9 von 10 Franzosen planen, auf Sonderangebote zu achten, insbesondere am Black Friday. Zu den gesuchtesten Gütern gehören für 51% der Menschen Kleidung, für 42% Spielzeug und für 40% Bücher. 43% der Franzosen geben außerdem an, dass sie lokalen Händlern den Vorzug vor den großen Handelsketten geben wollen. Die Konsumtrends können sich noch ändern, aber der Black Friday wird für den Handel ein guter Indikator sein, um die Konsumtrends vor Weihnachten zu beobachten.
  • Bruno Le Maire: „Wir werden die französischen Unternehmen angesichts der Energiepreise massiv unterstützen“

    Bruno Le Maire: „Wir werden die französischen Unternehmen angesichts der Energiepreise massiv unterstützen“

    „Wir werden nicht zulassen, dass unsere Industrie kaputt geht“, sagt der Wirtschaftsminister auf France Inter. „Ich habe sie während der Covid-Krise geschützt, ich werde sie auch angesichts der Inflationskrise schützen“. „Wir werden die französischen Unternehmen angesichts der Explosion ihrer Energierechnungen massiv unterstützen“, sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Samstag, dem 19. November, auf dem Sender France Inter. „Die französischen Unternehmen werden geschützt sein, sie werden gut geschützt sein und sie werden genauso gut geschützt sein wie die deutschen Unternehmen“. Die Regierung kündigte am Freitag einen neuen Plan für Unternehmen an, die von den steigenden Energiepreisen besonders hart getroffen werden. Drei neue Maßnahmen werden eingeführt, um die Energiepreise für Unternehmen und Kommunen einzudämmen, darunter insbesondere die Eröffnung eines „Online-Schalters“, um Beihilfen zu beantragen. „Wir werden die Kleinen und die Großen schützen“ Der Wirtschaftsminister w…

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  • Lot-et-Garonne: 14-Jährige vor der Schule entführt und tot aufgefunden – Mann festgenommen

    Lot-et-Garonne: 14-Jährige vor der Schule entführt und tot aufgefunden – Mann festgenommen

    Ein Mann wurde im Zusammenhang mit dem Tod einer 14-jährigen Jugendlichen festgenommen, die am Freitagnachmittag vor der Tür ihres Gymnasiums in Tonneins im Departement Lot-et-Garonne verschwunden war.

    Eine 14-jährige Jugendliche wurde im Departement Lot-et-Garonne tot aufgefunden. Die Jugendliche war am Freitagmittag verschwunden, nachdem sie ihr Collège in Tonneins verlassen hatte. Die besorgte Familie hatte sie als vermisst gemeldet. Der Verdacht einer Entführung bestätigte sich dank der Bilder der öffentlichen Videoüberwachung. Die Leiche des Mädchens wurde nur wenige Stunden nach der Entführung zwischen Tonneins und Marmande gefunden.

    Ein Mann wurde am späten Abend in der Gemeinde Gontaud-de-Nogaret festgenommen. Das Dorf liegt nicht weit von Tonneins entfernt.

    Der Verdächtige ist der Justiz bekannt
    Der 31-jährige Mann soll zugegeben haben, die Jugendliche erwürgt zu haben, berichtet der Sender BFMTV, und führte die Ermittler an den Ort, an dem er die Leiche zurückgelassen hatte. Es handelte sich um ein verlassenes Haus in Birac-sur-Trec, nördlich von Tonneins. Der 31-jährige Verdächtige sei den Behörden bereits wegen sexueller Übergriffe und Vergewaltigung bekannt, berichtet der Nachrichtensender BFMTV. Der Mann wurde wegen Entführung und anschließendem Mord durch Strangulation verhaftet.

    Das junge Opfer war Schülerin der achten Klasse des Collège Germillac in Tonneins. Ihre Familie stammt aus Spanien und ist erst vor wenigen Jahren nach Frankreich übersiedelt.

    Collège Germillac in Tonneins: Hier wurde die 14-Jährige von ihrem Mörder entführt.