Kategorie: Frankreich

  • Frankreichs Regulierungsbehörde verlangt von Twitter „eine sichere Umgebung für Nutzer“

    Frankreichs Regulierungsbehörde verlangt von Twitter „eine sichere Umgebung für Nutzer“

    Die französische Regulierungsbehörde für den digitalen Kommunikationssektor, Arcom, drückte gegenüber Twitter ihre „große Besorgnis“ darüber aus, dass das Unternehmen nach der Übernahme durch Elon Musk seinen gesetzlichen Verpflichtungen nicht nachkommen könnte. Sie forderte das US-Unternehmen bereits in einem Schreiben vom 18. November auf, ihr dies „bis spätestens 24. November“ zu bestätigen. Arcom, die Regulierungsbehörde für den digitalen Kommunikationssektor in Frankreich, hat Twitter gegenüber ihre „große Besorgnis“ über die Folgen der Umstrukturierung des Unternehmens seit der Übernahme durch Elon Musk und über seine Fähigkeit, seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen zu können, insbesondere in Bezug auf die Bekämpfung von Hass im Internet, zum Ausdruck gebracht. In einem Schreiben vom 18. November erklärte die Arcom, sie sei besorgt über „Twitters Fähigkeit, eine sichere Umgebung für die Nutzer seines Dienstes aufrechtzuerhalten“. Die Behörde gab bekannt, dass sie das US…

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  • Tarn-et-Garonne nach Stromausfall am Montagabend im Dunkeln

    Tarn-et-Garonne nach Stromausfall am Montagabend im Dunkeln

    Im Departement Tarn-et-Garonne fiel gegen 17.30 Uhr nach einem Zwischenfall an einer Hochspannungsleitung der Strom aus. Nach und nach konnte ein Teil der Stromversorgung wieder hergestellt werden, doch 90.000 Kunden waren am Abend noch ohne Strom.

    Kurz vor 17:30 Uhr kam es zu einem Zwischenfall an einer Hochspannungsleitung, der das Departement Tarn-et-Garonne grossteils von der Stromversorgung abschnitt. Die gesamte Stadt Montauban versank in der Dunkelheit. Nach Angaben der Präfektur waren 60% des Departements und 130.000 Haushalte betroffen.

    Dem Netzbetreiber RTE gelang es, die Stromversorgung grösstenteils bis zum späten Abend wieder herzustellen. Die genaue Ursache für den Vorfall ist noch nicht geklärt, es könnte sich jedoch um einen Blitzeinschlag in eine Hochspannungsleitung handeln.

    Bis etwa 21:00 Uhr war auch der Zugverkehr von Montauban in Richtung Agen und Cahors gestört. Der Bahnverkehr wurde in allen Städten in der Umgebung von Montauban für mindestens eine halbe Stunde eingestellt.

  • Frankreich: Zehn Millionen Euro für Nahrungsmittelhilfe für Studenten freigegeben

    Frankreich: Zehn Millionen Euro für Nahrungsmittelhilfe für Studenten freigegeben

    Mit dieser Summe sollen laut den Ministerien für Solidarität und Hochschulbildung rund 300.000 Mahlzeiten pro Woche für Studenten finanziert werden.

    Die Regierung wird zehn Millionen Euro für die Lebensmittelhilfe für Studierende bereitstellen, wie France Inter am Dienstag, dem 22. November, berichtete. Der Minister für Solidarität, Jean-Christophe Combe, und die Ministerin für Hochschulbildung, Sylvie Retailleau, kündigten die Freigabe dieses Betrags bis Ende 2022 für Vereine an, die Lebensmittelhilfe an Studierende verteilen, sowie für solidarische Lebensmittelgeschäfte, die von der Fédération des associations générales étudiantes (Fage) verwaltet werden.

    Mit dieser Summe sollen nach Angaben der Ministerien rund 300.000 Mahlzeiten pro Woche finanziert werden.

    Diese Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Tausende von Studierenden regelmäßig auf Lebensmittelhilfe zurückgreifen müssen, die von verschiedenen Vereinigungen angeboten wird. Laut Erhebungen der beiden Studentengewerkschaften Unef und Fage sind die Lebensmittelkosten für Studierende im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021 um 7% gestiegen.

  • Wirtschaft: Austernpreis wird um 15% steigen

    Wirtschaft: Austernpreis wird um 15% steigen

    Der Austernsektor Frankreichs ist ebenfalls vom derzeitigen Preisanstieg betroffen. Eine Preiserhöhung von 15% für französische Austern ist beschlossene Sache. In Marennes im Departement Charente-Maritime herrscht Hochbetrieb. Austern werden für die Feiertage vorbereitet und verkauft, aber in diesem…

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  • Arbeitslosengeld: Regierung entscheidet 25-prozentige Kürzung der Bezugsdauer

    Arbeitslosengeld: Regierung entscheidet 25-prozentige Kürzung der Bezugsdauer

    Bei einem Treffen im Arbeitsministerium gestern Morgen teilte Olivier Dussopt den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden die getroffenen Entscheidungen mit. Die Regierung geht mit einer 25-prozentigen Kürzung der Bezugsdauer hart zur Sache. Die Regierung hat gestern den Sozialpartnern ihre Entscheidungen zur Reform der Arbeitslosenversicherung mitgeteilt. Nach einer im Oktober begonnenen Konzertierung hat Arbeitsminister Olivier Dussopt, der auch die schwierige Rentenreform betreut, eine deutliche Verschärfung der Arbeitslosenunterstützung angekündigt. Reform soll am 1. Februar 2023 in Kraft treten Nachdem die Regierung mit der Reform von 2019 bereits die Bedingungen für den Anspruch auf Arbeitslosengeld reformiert hatte, schlägt sie diesmal bei der Bezugsdauer hart zu. Diese wird nämlich für alle Arbeitssuchenden, die ab dem 1. Februar 2023 einen Anspruch anmelden, um ganze 25% gekürzt; für die derzeitigen Arbeitssuchenden ändert sich nichts. Die 25-prozentige Kürzung der Bezugsdauer …

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  • Benzinpreise steigen nach Kürzung der Rabatte allgemein um 10 Cent

    Benzinpreise steigen nach Kürzung der Rabatte allgemein um 10 Cent

    Nach der Senkung der Rabatte am Mittwoch, dem 16. November, steigen die Kraftstoffpreise in Frankreich wieder deutlich an.

    Als Folge der reduzierten Rabatte der Regierung und von TotalEnergies steigen die Kraftstoffpreise in Frankreich wieder spürbar an. Laut den Zahlen, die das Ministerium für den ökologischen Übergang am Montag, dem 21. November veröffentlichte, stieg der durchschnittliche Preis für einen Liter Dieselkraftstoff um 16 Cent von 1,75 auf 1,91 Euro.

    Parallel dazu zeigt auch Bleifrei 95-E10 einen Anstieg von 13 Cent innerhalb einer Woche. Ein Preisniveau, das in Frankreich seit dem Sommer nicht mehr erreicht wurde. Dieser Anstieg erklärt sich durch den Wegfall der Rabatte auf die Preise an den Tankstellen.

    Am 16. November senkte die Regierung ihren Zuschuss pro Liter von 30 auf 10 Cent und TotalEnergies reduzierte seinen Rabatt ebenfalls von 20 auf 10 Cent. Die Preise dürften in Kürze weiter steigen, da auch die verbliebenen Rabatte am Ende des Jahres wegfallen werden. Der Beginn des Jahres 2023 wird von noch höheren Kraftstoffpreisen an den französischen Tankstellen gekennzeichnet sein.

    Die Regierung hat jedoch angekündigt, dass eine Beihilfe für berufliche Vielfahrer ermöglicht werden soll. Der TotalEnergies-Konzern teilte außerdem mit, dass man sich eine Einführung weiterer Rabatte vorstellen könne.

  • Pas-de-Calais: Laut Gabriel Attal Steuerbeamter „im Rahmen einer Steuerprüfung“ getötet

    Pas-de-Calais: Laut Gabriel Attal Steuerbeamter „im Rahmen einer Steuerprüfung“ getötet

    Der Minister für öffentliche Finanzen sagte vor dem Senat: „Dieser Mann hat einfach seine Arbeit gemacht (…) Heute ist er nicht zurückgekehrt“. Die Staatsanwaltschaft von Arras meldete, dass der mutmaßliche Täter sich anschließend „mit einer Schusswaffe das Leben genommen“ habe.

    Ein Steuerprüfer wurde am Montag, dem 21. November, „im Rahmen einer Steuerprüfung“ in Bullecourt (Pas-de-Calais) getötet, wie der für die öffentlichen Finanzen zuständige Minister Gabriel Attal mitteilte. Der Steuerbeamte wurde tot aufgefunden, nachdem er zusammen mit einer Kollegin von dem mutmaßlichen Täter festgehalten worden war. „Dieser Mann hat einfach seine Arbeit gemacht (…) Heute ist er nicht zurückgekehrt. Er wurde im Rahmen dieser Steuerprüfung getötet“, sagte Gabriel Attal in einer Rede vor dem Senat, auf die eine Schweigeminute folgte, und sprach von einem „unsäglichen Drama“. Er erklärte, dass er sich am Dienstagmorgen an den Ort des Geschehens begeben werde, er wird um 11.30 Uhr in Bullecourt erwartet.

    Das 43-jährige Opfer, Leiter einer Prüfbrigade der Finanzbehörde im Departement Pas-de-Calais, wurde „wahrscheinlich infolge von Messerstichen“ tot aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft von Arras am Dienstag in einer Pressemitteilung bestätigte. Eine Steuerinspektorin, die den getöteten Beamten begleitete, stand unter Schock und musste von Rettungskräften versorgt werden. Ihr Leben ist nicht in Gefahr. Die beiden Steuerbeamten führten eine Prüfung durch, um die Buchhaltung des Unternehmens eines 46-jährigen Altwarenhändlers, zu überprüfen. Sie wurden von dem mann überwältigt und gefesselt, hieß es in der Erklärung der Staatsanwaltschaft. Der mutmaßliche Täter habe sich anschliessend mit einer Schusswaffe das Leben genommen, so die Staatsanwaltschaft.

    Der 46-jährige Verdächtige war den Justizbehörden bereits wegen einiger Straftaten bekannt. Seine Leiche wurde in einem Nebengebäude des Anwesens gefunden, wie Franceinfo unter Berufung auf eine mit dem Fall vertraute Quelle berichtet.

  • Jeder dritte Bürgermeister in Frankreich wurde schon einmal bedroht oder beleidigt

    Jeder dritte Bürgermeister in Frankreich wurde schon einmal bedroht oder beleidigt

    Mehr als einer von drei französischen Bürgermeistern gibt an, schon einmal Opfer von Drohungen oder Beleidigungen geworden zu sein. Diese Zahl steigt deutlich an, so eine Studie, die gestern auf dem Kongress der französischen Bürgermeister vorgestellt wurde. Die Bürgermeister Frankreichs, die seit gestern zu ihrem 104. Jahreskongress zusammengekommen sind, sehen sich mit zahlreichen Schwierigkeiten konfrontiert, wie das „Observatorium der bürgernahen Demokratie“ AMF-Cevipof/Sciences Po enthüllt, das mit 3.696 Bürgermeistern gesprochen hat. Die aufeinanderfolgenden sozialen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Krisen bringen für die Mehrheit der Bürgermeister eine Zeit großer Ungewissheit über die Zukunft ihrer Gemeinden, stellt Professor Martial Foucault, Direktor des Cevipof, fest, der diese Umfrage geleitet hat. In Zeiten der von der Regierung verordneten Energieeinsparung und einer galoppierenden Inflation bei den Energiepreisen machen sich 77% der Bürgermeister Sorgen um die Verw…

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  • Hitzewellen 2022: 10.420 zusätzliche Todesfälle durch die starke Hitze

    Hitzewellen 2022: 10.420 zusätzliche Todesfälle durch die starke Hitze

    In einem am Montag veröffentlichten Bulletin zieht Santé publique France eine gesundheitliche Bilanz der Hitzewellen des Jahres 2022. Zwischen dem 1. Juni und dem 15. September stellten die Behörden 10.420 aussergewöhnliche Todesfälle fest und beobachtete eine höhere Sterblichkeitsrate in den Departements mit einer Hitzewarnung im Sommer (+19,9%). Der Sommer 2022, der zweitwärmste seit 1900, war wirklich kein normaler Sommer. Mit der globalen Erwärmung werden auch die kommenden Sommer wahrscheinlich ähnlich aussehen. Mit drei Hitzewellen zwischen dem 1. Juni und dem 15. September, 69 Departements mit mindestens einem Hitzetag, zwei roten Warnmeldungen und Temperaturen von über 40 °C in bislang von der Hitze verschonten Regionen hat dieser Sommer die Gefahren und Auswirkungen der Erderwärmung auf die Bevölkerung deutlich erhöht. Dies teilte Santé publique France (SPF) am Montag, dem 21. November, in einem Bulletin zur öffentlichen Gesundheit mit, das den gesundheitlichen Folgen dieser H…

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  • SOS Méditerranée: „Wir können diese Menschen nicht vor den Toren Europas sterben lassen“

    SOS Méditerranée: „Wir können diese Menschen nicht vor den Toren Europas sterben lassen“

    Sophie Beau, Generaldirektorin der NGO SOS Méditerranée, war zu Gast bei France 24.

    Sie sprach über das Schicksal der Migranten, die das Mittelmeer überqueren, und insbesondere über die Ocean Viking, ein Schiff der Organisation, das nach mehreren Wochen des Wartens endlich in Toulon aufgenommen wurde.

    Sophie Beau, Generaldirektorin der Organisation SAS Méditerranée, die beschuldigt wurde, „den Schleppern in die Hände zu spielen“, erinnerte auf France 24 daran, dass die Rettung von Menschen in Not „eine Pflicht“ ist, und hält es für „unwürdig, diese Frage für politische Zwecke zu instrumentalisieren“.