Kategorie: Frankreich

  • RATP: Der ehemalige Premierminister Jean Castex offiziell zum Vorstandsvorsitzenden ernannt

    RATP: Der ehemalige Premierminister Jean Castex offiziell zum Vorstandsvorsitzenden ernannt

    Der ehemalige Premierminister Jean Castex wurde am Mittwoch, dem 23. November, im Ministerrat zum Chef der Pariser Verkehrsbetriebe RATP ernannt. Castex tritt die Nachfolge von Catherine Guillouard an, die Ende September zurückgetreten war. Der ehemalige Bürgermeister von Prades (Pyrénées-Orientales) und Premierminister unter Emmanuel Macron wird die schwere Aufgabe haben, einen Betrieb wiederherzustellen, der sich seit dem Sommer aufgrund eines konfliktreichen Klimas innerhalb des Unternehmens und erheblicher Schwierigkeiten aufgrund von Personalmangel stark verschlechtert hat, und das alles im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2024. Castex wird sein Amt am kommenden Montag antreten, wie die RATP in einer Pressemitteilung bekannt gab. „Ich bin mir der künftigen Herausforderungen für dieses öffentliche Unternehmen, das sich in den letzten Jahren zum drittgrößten städtischen ÖPNV-Betrieb der Welt entwickelt hat, voll bewusst“, reagierte Jean Castex. Jean Castex hatte bei seinen A…

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  • Wird der Preis für französische Weihnachtsbäume diese Jahr steigen?

    Wird der Preis für französische Weihnachtsbäume diese Jahr steigen?

    Die Inflation trifft jetzt auch die zu Weihnachten so beliebten Nadelbäume. Fachleute schätzen, dass die Preise für Weihnachtsbäume in Frankreich dieses Jahr um 5 bis sogar 20% steigen könnten. Die steigende Inflation wird nun auch die Weihnachtsbäume betreffen. Ihr Preis könnte um bis zu 20% steigen, erwarten die von dem Nachrichtensender BFMTV befragten Fachleute. Ein durchaus erwarteter Preisanstieg, wenn man die Kostenexplosion in der Branche berücksichtigt. „Alle Kosten für Verpackungen und den Transport, sind extrem stark gestiegen. Die Verpackungen und Transportkosten sind innerhalb eines Jahres um 30 bis 50% gestiegen. Die Auswirkungen auf die Preise der Bäume, die viel transportiert werden müssen, sind erheblich“, erklärt Frédéric Naudat, Präsident des französischen Verbands für natürliche Weihnachtsbäume (Association française du sapin de Noël naturel). Alle Materialien sind teurer geworden Didier Pasquet, Direktor der Genossenschaft Samco in der Region Morvan, berichtet auf dem Sender France Bleu von einem Preisanstieg zwischen „15 und 20%“. „Alle Materialien sind teurer geworden“, beklagt auch er. Das Modell, das traditionell am meisten verkauft wird, ist „die 125- oder 150-Zentimeter-Tanne“, erklärt der Fachmann. Laut einer Studie gaben die Franzosen im Jahr 2021 durchschnittlich 30 Euro für ihren Weihnachtsbaum aus.
  • Pinguine und ein Walross tauchen an der französischen Küste auf

    Pinguine und ein Walross tauchen an der französischen Küste auf

    Seit einiger Zeit tauchen Meeressäuger und Pinguine, die eigentlich nicht an die französischen Küsten gehören, in den Häfen oder an den Stränden Frankreichs auf. Ein Phänomen, das Folge des Klimawandels sein könnte.

    Er kann es nicht fassen! Ein Tauchlehrer beobachtet seit einigen Tagen im Hafen von Nizza (Alpes-Maritimes) einen Torda-Pinguin. Ein Tier, das er noch nie in diesen Gewässern gesehen hat. „Er ist seit drei Tagen hier und jagt viel, er frisst viel“, beschreibt ihn der Taucher. Als Zugvogel kann uns der eigentlich von den subarktische Küsten des Nordatlantiks stammende Torda-Pinguin auf dem offenen Meer, manchmal sogar auf dem Mittelmeer, begegnen, nähert sich aber bisher eigentlich nie der französischen Küste. An der Côte d’Azur häufen sich in letzter Zeit allerdings solche Meldungen.

    Ein Walross in Dieppe
    Bisher gibt es keine Erklärung, sondern nur Hypothesen. „Es handelt sich um Individuen, die geschwächt und erschöpft waren und an den Küsten gestrandet sind. Der Grund für diese Erschöpfung kann in schlechten klimatischen Bedingungen auf hoher See liegen“, vermutet Renaud Vauchot, ein auf Vögel spezialisierter Tierpfleger, auf dem Sender France 2. Einen weiteren seltenen Anblick bot ein Walross, das sich in den Hafen von Dieppe (Seine-Maritime) verirrte, bevor es am nächsten Morgen wieder verschwand. Walrösser leben normalerweise in der Arktis auf dem Packeis.

    Experten weisen auf den zerbrechlichen und wilden Charakter dieser Tiere hin und raten strickt davon ab, sie zu füttern.

  • Drogen: 1.5 Tonnen Cannabisharz vom Zoll in Perpignan beschlagnahmt

    Drogen: 1.5 Tonnen Cannabisharz vom Zoll in Perpignan beschlagnahmt

    Bei einer LKW-Kontrolle entdeckten die Zollbeamten des Departements Pyrénées-Orientales 1,5 Tonnen Cannabisharz, die in einem aus Spanien kommenden Lkw versteckt waren. Geschätzter Wert der Ware: 9,7 Millionen Euro. Die beiden Fahrer wurden der Kriminalpolizei übergeben.

    Es geschah am 3. November diesen Jahres und die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Bei einer Kontrolle auf einer Straße in der Region Cerdanya hielten Beamte der Zollbrigade von Bourg-Madame (Pyrénées-Orientales) an der französisch-katalanischen Grenze einen aus Spanien kommenden Lkw an. Auf Befragen erklärten die beiden Fahrer, dass sie leer unterwegs seien und in die Region Paris fahren wollten. Beim Öffnen des Anhängers strömte den Zollbeamten jedoch ein starker Cannabisgeruch entgegen. Die Zöllner entdecken eine Ladung von 40 grossen Paketen Cannabisharz.

    Insgesamt beschlagnahmen sie 1.497 Kilogramm Drogen. Geschätzter Wert: 9,7 Millionen Euro. Der zuständige Staatsanwalt ordnete daraufhin die Übergabe der beiden Fahrer des Lkw an die Kriminalpolizei an. Der Fall liegt nun bei der Staatsanwaltschaft von Marseille.

    2021 wurden 42 Tonnen Cannabis in Frankreich beschlagnahmt
    Im Jahr 2022 stellten französische Zollbeamte dagegen schon fast 75 Tonnen Cannabis sicher, was einem Anstieg von 24% im Jahresvergleich entspricht. Die meisten dieser Beschlagnahmungen (85%) erfolgten bei Strassenkontrollen.

    Der Anhänger des Lastwagens, in dem im November 2022 in Bourg-Madame (Pyrénées-Orientales) 1,5 Tonnen Cannabis beschlagnahmt wurden. – Foto: Regionale Zolldirektion Perpignan
  • Justiz: Französische Richter rufen um Hilfe

    Justiz: Französische Richter rufen um Hilfe

    Ein Jahr nach der letzten Mobilisierung streikten die Richter und Staatsanwälte am Dienstag, dem 22. November, erneut in ganz Frankreich.

    Am Boden liegende Richter und Staatsanwälte, Symbole einer Justiz, die sie als krank bezeichnen. Am Dienstag, dem 22. November, gingen wieder einmal Richter, Staatsanwälte und Gerichtsschreiber auf die Straße. Die Demonstration findet einen Monat nach dem Tod einer Richterin statt, die während einer Gerichtsverhandlung in Nanterre (Hauts-de-Seine) an einem Schlaganfall gestorben ist. Vivianne Berthenoux, Richterin am Amtsgericht von Boulogne-Billancourt (Hauts-de-Seine), kannte die Richterin. „Sie ist in ihrer Robe bei der Gerichtsverhandlung gestorben, das ist schrecklich. Das hat uns alle zutiefst erschüttert“.

    Strafprozesse wurden abgesagt
    Die Richterin schildert auf dem Sender France 2, dass sie 1.800 Fälle bearbeiten muss, und das in einem Gericht, in dem es nur zwei Richter gibt. Daher muss sie ihre Anhörungen zeitlich begrenzen, eine „frustrierende“ Methode. Der Personalmangel führt außerdem zu langen Wartezeiten für die Betroffenen. Im Jugendgericht von Bobigny (Seine-Saint-Denis) mussten im Oktober deshalb 12 Strafverhandlungen abgesagt werden. Die Regierung hat zwar massive Neueinstellungen versprochen, die jedoch für Richtern und Staatsanwälten nicht ausreichend erscheinen.

  • Olivier Vérans umstrittene Aussage: „In achtzehn Monate kann man eine Arbeit finden“

    Olivier Vérans umstrittene Aussage: „In achtzehn Monate kann man eine Arbeit finden“

    Nachdem die Regierung eine Verschärfung der Arbeitslosenunterstützung ankündigte, äusserte sich Regierungssprecher Olivier Véran auf eine Weise, die die Gewerkschaften als inakzeptabel bezeichneten. Ab dem 1. Februar werden die Bedingungen für den Bezug von Arbeitslosengeld verschärft. Die Bezugsdauer wird für alle Arbeitssuchenden um 25% gesenkt. Regierungssprecher Olivier Véran, der am Dienstag, dem 22. November, Gast des Fernsehsenders CNews war, erklärte, dass „in der jetzigen Zeit achtzehn Monate ausreichend sind, um eine Arbeit zu finden“. Diese Aussage empörte die Gewerkschaften, die sie als „inakzeptabel“ bezeichneten.

    „Es ist normal, dass wenn das Risiko gering ist, die Versicherung weniger umfassend ist“Olivier Véran versuchte anschließend seine Aussagen zu präzisieren: „Der Staat macht deutlich, dass es Zeiten gibt, in denen die Menschen keine Arbeit finden können, weil der Arbeitsmarkt zu angespannt ist, dann müssen sie v…

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  • Mangel an Antibiotika: Fachleute befürchten „große Gesundheitskrise“ in Frankreich

    Mangel an Antibiotika: Fachleute befürchten „große Gesundheitskrise“ in Frankreich

    Ärzte warnen in einer Erklärung, dass „alle Voraussetzungen für eine große Krise der öffentlichen Gesundheit in der Pädiatrie in wenigen Tagen gegeben sind“. Es mangelt an Amoxicillin, einem Antibiotikum, das hauptsächlich bei Kindern eingesetzt wird. „Alle Voraussetzungen für eine große Krise der öffentlichen Gesundheit in der Pädiatrie sind in wenigen Tagen gegeben.“ In einer gemeinsamen Erklärung warnten die wichtigsten Organisationen von Kinderärzten und Infektiologen, darunter die Société française de pédiatrie (SFP) und die Société de pathologie infectieuse de langue française, am Dienstag, dem 22. November, vor einer Krise, die das Gesundheitssystem in Bedrängnis bringen könnte. Die Fachleute warnen vor einem Mangel an Amoxicillin, einem der am häufigsten verwendeten Antibiotika bei Kindern, das gegen eine Reihe von bakteriellen Infektionen wie Mittelohrentzündungen und Lungenentzündung eingesetzt wird. „Die Bestände an alternativen Medikamenten zu den pädiatrischen Formen von A…

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  • Frankreich: Verkauf von Weihnachtsdelikatessen im Vergleich zum Vorjahr stark rückläufig

    Frankreich: Verkauf von Weihnachtsdelikatessen im Vergleich zum Vorjahr stark rückläufig

    Die Weihnachtsfeiertage rücken näher, aber die Verkäufe von Lebensmitteln, die üblicherweise in französischen Familien zu Weihnachten serviert werden, wie Schokolade oder Stopfleber, gehen im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück.

    Schokolade, Gänseleberpastete, Champagner – all diese Produkte sind üblicherweise auf den Weihnachtstischen der Franzosen zu finden. Nach Angaben des Marktforschungsinstituts IRI sind die Verkaufszahlen in der Woche vom 7. bis 13. November im Vergleich zum Vorjahr jedoch deutlich zurückgegangen.

    Der Verkauf von Stopfleber verzeichnete einen Rückgang von 23,5% im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres, der Verkauf von Pralinen ging um 21% zurück. Auch der Verkauf von Champagner ging um 13% zurück. Nach Ansicht des Marktforschungsinstituts zeugen diese Zahlen von einer „Weihnachtssaison 2022, die langsamer und damit später als im letzten Jahr zu beginnen scheint, ohne dass man ihre Gesamtleistung zum jetzigen Zeitpunkt schon beurteilen kann“.

    Spielwaren sind ebenfalls betroffen
    Auch der Präsident der Supermarktkette Système U, Dominique Schelcher, bestätigte gegenüber Franceinfo, dass Schokolade „etwas weniger“ erfolgreich sei als im letzten Jahr.

    „Spielzeug ist dieses Jahr etwas teurer geworden, Schokolade ist auch etwas teurer geworden, ich denke ich, dass es einen Einfluss auf die Kaufentscheidung der Kunden gibt“, erklärte er.

  • Riesige Wellen, Böen von 141 km/h, 900 Haushalte ohne Strom – so wütete Sturm Denise auf Korsika

    Riesige Wellen, Böen von 141 km/h, 900 Haushalte ohne Strom – so wütete Sturm Denise auf Korsika

    Sturm Denise fegte über das Departement Corse-du-Sud hinweg. Mit Starkwinden und Stromausfällen.

    Für das Departement Corse-du-Sud galt am Dienstag, dem 22. November, bis Mitternacht Warnstufe Orange „starker Wind“ von Météo-France. 900 Haushalte auf der Insel waren laut EDF in Korsika am Dienstagnachmittag ohne Strom.

    Am späten Dienstagmorgen hatte der Wind im Norden Korsikas „bereits deutlich nachgelassen und erfordert keine besondere Beobachtung mehr“, das berichtete Météo-France am Mittag und fügte hinzu, dass „im Departement Corse-du-sud der Wind aus West-Nordwest weiterhin in Böen weht, mit zeitweiligen Spitzen zwischen 120 und 140 km/h auf den exponierten Kämmen, Pässen und Kaps sowie in der Bucht von Bonifacio“.

    Météo-France verzeichnete Böen von bis zu 141 km/h am Cap Pertusato südlich von Bonifacio oder bis zu 131 km/h in La Parata bei Ajaccio. Auch das Meer war durch die besonders heftigen Sturmwinde wie entfesselt.

    „900 Kunden weiterhin ohne Strom“
    Um 17 Uhr waren noch 900 Haushalte ohne Strom, vor allem in den Regionen südlich von Sartène, Casinca und der Sarrola-Ebene in der Umgebung von Ajaccio.

    Auf dem Höhepunkt des Sturms waren am Dienstagmorgen sogar 2.000 Kunden ohne Strom. Der Stromversorger EDF erinnerte daran, dass man sich wegen der Gefahr eines Stromschlags nicht in der Nähe von heruntergefallenen Stromkabeln aufhalten sollte.

    Die Feuerwehr in Südkorsika teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, dass sie am Dienstag „etwa 20 Einsätze im Zusammenhang mit dem Wetterereignis“ wegen Überschwemmungen, herabfallender Äste oder heruntergefallener Dachziegel durchgeführt habe. Bis zum Abend waren glücklicherweise keine Verletzten zu verzeichnen.

    Am Dienstag wurden laut der Website des Flughafens alle Flüge von und nach Ajaccio gestrichen.

  • Alpes-Maritimes: Mönche finanzieren Renovierung ihrer Abtei mit grossen Weinen

    Alpes-Maritimes: Mönche finanzieren Renovierung ihrer Abtei mit grossen Weinen

    In den Alpes-Maritimes versteigern Mönche, die 500.000 Euro benötigen, um die Arbeiten an ihrer Abtei zu bezahlen, Tausende Flaschen der von ihnen produzierten Spitzenweine. Um ihr Erbe zu erhalten, beschlossen die Mönche der Abtei von Lérins auf der Insel Saint-Honorat (Alpes-Maritimes), ihre Kunst…

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