Kategorie: Frankreich

  • Covid-19: Sich vor dem 10. Dezember impfen lassen und man ist während der Feiertage geschützt

    Covid-19: Sich vor dem 10. Dezember impfen lassen und man ist während der Feiertage geschützt

    Da die Weihnachtsfeiertage vor der Tür stehen, wird empfindlichen Personen nahegelegt, sich bis zum 10. Dezember impfen zu lassen. Angesichts des erneuten massiven Auftretens von Covid-19 empfehlen die französische Regierung und Epidemiologen die rechtzeitige Impfung von anfälligen Personen vor den Feiertagen, um die Zahl der Erkrankungen zu minimieren. „Für anfällige Personen, die sehr isoliert leben und wenig unter Leute gehen, stellt Weihnachten ein Risiko dar, von der Jugend angesteckt zu werden“, mahnt Dr. Martin Blachier, Epidemiologe und Arzt für öffentliche Gesundheit. Eine Impfung sollte unbedingt vor dem 10. Dezember durchgeführt werden. „Da es eine Verzögerung bei der Wirksamkeit der Impfseren gibt, sollten sich anfällige Personen spätestens 15 Tage vor den Feiertagen impfen lassen“. „Jetzt ist die Zeit, sich zu schützen“ Diese Botschaft wird auch von Anne-Claude Crémieux, Professorin für Infektionskrankheiten, geteilt. Sie forderte Risikopersonen auf, „eine Auffrischungsimp…

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  • Streik bei der SNCF: Nur 4 von 10 Zügen von Freitag bis Sonntag auf der Schiene

    Streik bei der SNCF: Nur 4 von 10 Zügen von Freitag bis Sonntag auf der Schiene

    Die Kontrolleure der SNCF werden von Freitag bis Sonntag streiken. Mehr als 60% der TGV- und Intercités-Züge werden ausfallen. Der Streik findet am Vorabend der obligatorischen Jahreslohnverhandlungen bei der SNCF statt.

    Ein Streik der Kontrolleure wird die SNCF dazu zwingen, 60% ihrer TGVs und Intercités von Freitag bis Sonntag zu streichen, wobei eine schrittweise Wiederaufnahme des Verkehrs am Montag geplant ist, wie das Unternehmen am heutigen Mittwoch bekannt gab.

    Die SNCF rechnet von Freitag bis Sonntag mit :
    * 1 von 2 Zügen auf dem TGV Nord
    * 1 von 3 Zügen auf dem TGV Ost
    * 1 von 4 Zügen auf dem TGV Atlantique
    * 1 Zug von 3 im TGV Sud-Est
    * 1 von 4 bei Ouigo
    * Keine Nachtzüge

    International rechnet das Unternehmen mit normalem Verkehr für Eurostar und Thalys, 1 von 3 TGVs in die Schweiz, 1 von 2 nach Deutschland, 1 von 3 nach Italien und keinem Verkehr nach Spanien.

    Für Montag ist eine „schrittweise Wiederaufnahme“ des normalen Fahrplans geplant, mit 3 von 4 Zügen auf allen TGV-Achsen, wie es in einer Pressemitteilung der SNCF heißt. Reisende, die beim Ticketkauf ihre Kontaktdaten hinterlassen haben, sollen am Mittwoch per E-Mail oder SMS erfahren, ob ihr Zug aufrechterhalten oder gestrichen wird. Das Unternehmen empfiehlt den Reisenden auf jeden Fall, die aktuellen Zugfahrpläne zu überprüfen, bevor sie sich zum Bahnhof begeben, und, wenn möglich, ihre Fahrten zu verschieben. Alle Reisenden, unabhängig davon, ob ihr Zug aufrechterhalten oder annulliert wird, und unabhängig von ihrer Fahrkarte – TGV Inoui, Ouigo und Intercités – können laut SNCF Voyageurs für Reisen, die zwischen Freitag und Montag geplant sind, den vollen Fahrpreis zurückerstattet bekommen oder ihre Fahrkarte kostenlos umtauschen.

    Die Zugbegleiter – allgemein als Kontrolleure bezeichnet – haben eine wesentliche Funktion im Hinblick auf die Sicherheit des Verkehrs und der Reisenden und sind daher unerlässlich, um alle Sicherheitsbedingungen für den Verkehr von TGVs und anderen Zügen zu erfüllen, betonte die SNCF. Die Geschäftsleitung bedauerte, dass der Streik aufrechterhalten wurde, „obwohl den Gewerkschaften nach mehrwöchigen Verhandlungen konkrete und substantielle Angebote gemacht worden waren“.

    Der Streik findet kurz vor Beginn der jährlichen Pflichtverhandlungen statt, die am Mittwoch, dem 7. Dezember beim SNCF-Konzern beginnen sollen. Die Gewerkschaften CGT, SUD-Rail und CFDT haben für diesen Tag zu einem „Solidarstreik“ aufgerufen.

  • Covid-19: Elisabeth Borne ruft zum Tragen von Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln auf

    Covid-19: Elisabeth Borne ruft zum Tragen von Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln auf

    In der Nationalversammlung richtete die Premierministerin einen Appell an die Franzosen, da die Covid-19-Fälle wieder ansteigen und die Krankenhäuser angesichts der Grippe- und der Bronchiolitis-Epidemie bereits unter Druck stehen. Die Covid-19-Epidemie bringt eine neue Welle, so Elisabeth Borne, die dazu aufrief, „in den öffentlichen Verkehrsmitteln Masken zu tragen“. Die Premierministerin sprach von „entscheidenden Gesten“, um die Covid-19-Epidemie im Zaum zu halten, jetzt, da die Zahl der Fälle wieder deutlich ansteigt.

    „Die Covid-19-Epidemie beginnt wieder mit mehr als 40.000 Fällen (…) und 400 Todesfällen in der letzten Woche“, sagte sie. „Tragen wir in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Kontakt mit gebrechlichen Personen eine Maske“, empfahl sie vor den französischen Abgeordneten. „Diese neue Welle erinnert uns daran, dass das Virus nicht verschwunden ist, die Epidemie schlägt immer noch zu“. Das Wiederaufflammen der Covid-Fäl…

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  • WM in Katar: Französin Stéphanie Frappart erste Schiedsrichterin bei einer Männer-Weltmeisterschaft

    WM in Katar: Französin Stéphanie Frappart erste Schiedsrichterin bei einer Männer-Weltmeisterschaft

    Die 38-jährige Französin wird am Donnerstag, dem 1. Dezember, das Spiel Costa Rica gegen Deutschland pfeifen. Die Französin Stéphanie Frappart wird als erste Frau bei einer Männer-Weltmeisterschaft als Schiedsrichterin eingesetzt. Und zwar am Donnerstag, dem 1. Dezember im Al-Bayt-Stadion von Al Khor in Katar im Spiel zwischen Deutschland und Costa Rica in der Gruppe E. Das gab die Fifa am Dienstag bekannt. Stéphanie Frappart ist neben der Ruanderin Salima Mukansanga und der Japanerin Yoshimi Yamashita eine von drei Frauen, die als Schiedsrichterinnen für diese WM ausgewählt wurden. Drei weitere gehören zum Stab der Linienrichter. Im Alter von 38 Jahren ist die WM-2022 in Katar der vorläufige Höhepunkt im kometenhaften Aufstieg von Stéphanie Frappart. Als erste weibliche Schiedsrichterin in der zweiten französischen Liga (2014), dann in der Ligue 1 der Männer (2019), im europäischen Supercup (August 2019), in der Champions League (Dezember 2020) und im Finale des französischen Pokals (7. Mai 2022) wird sie am Donnerstag im al-Bayt-Stadion weiter Geschichte schreiben. Die mittlerweile in der französischen und europäischen Schiedsrichterlandschaft fest verankerte Stéphanie Frappart hatte in der Gruppenphase der WM 2022 zwei Spiele als vierte Schiedsrichterin geleitet: Mexiko-Polen und Portugal-Ghana. Bis dahin musste sie sich damit begnügen, Spiele auf Weltklasseniveau im Videospiel Fifa zu pfeifen, das Frappart in seine neueste Ausgabe aufgenommen hat. Bis die Realität die Virtualität am Donnerstag bei einer historischen Premiere einholen wird… Frapparts Ernennung ist das Ergebnis eines langen Prozesses, der vor vielen Jahren begonnen hat und mit der Ernennung von Frauen für bestimmte Fifa-Wettbewerbe der Männer im Senioren- und Jugendbereich begann. In Zukunft wird die Anwesenheit von Schiedsrichterinnen bei hochrangigen Männerwettbewerben eher Regel denn Ausnahme sein. Eine Frau als leitende Schiedsrichterin eines Männerspiels auf hohem Niveau zu finden, ist ein neues und noch seltenes Phänomen. Pionierin ist die Deutsche Bibiana Steinhaus, die von 2017 bis 2021 erste Schiedsrichterin in der Bundesliga war. Im September 2017 pfiff sie Herta Berlin-Werder Bremen und war damit die erste Frau in der Geschichte des Fußballs, die ein Spiel einer ersten Profiliga in Europa leitete. In Frankreich beispielsweise gibt es laut Angaben des französischen Fussballverbands nur rund 1.000 Schiedsrichterinnen, das sind gerade mal 4% des gesamten Schiedsrichterkontingents.
  • Airbus und Renault werden bei der Entwicklung einer „Batterie der nächsten Generation“ zusammenarbeiten

    Airbus und Renault werden bei der Entwicklung einer „Batterie der nächsten Generation“ zusammenarbeiten

    Die beiden führenden Unternehmen der Luftfahrt- und Automobilbranche wollen ihr Wissen über die Elektrifizierung teilen und ihre Ingenieure zusammenarbeiten lassen, um an einer „Batterie der nächsten Generation“ zu arbeiten.

    Airbus und Renault haben laut einer Meldung von Le Parisien ein „Forschungs- und Entwicklungsabkommen“ unterzeichnet, um die „Batterie der nächsten Generation“ zu entwickeln. Das Abkommen soll eine Entwicklung von Innovationen sowohl für Elektroautos als auch für Hybridflugzeuge der Zukunft ermöglichen. Die beiden führenden Unternehmen der Luftfahrt- und Automobilbranche in Frankreich werden ihr Wissen über die Elektrifizierung teilen und ihre Ingenieure zusammenarbeiten lassen, um gemeinsam an einer neuen Batterie zu arbeiten.

    „Renault wird uns mit seiner Erfahrung bei der Elektrifizierung und bei Batterien unterstützen“, sagte unter anderem Sabine Klauke, Leiterin der Technikabteilung von Airbus. „Wir sind keine direkten Konkurrenten, das ermöglicht es uns, gemeinsam voranzugehen“, bestätigte Gilles Le Borgne, Leiter der Technikabteilung der Renault Gruppe. Die „Batterie der nächsten Generation“ soll laut Le Parisien eine etwa „30 bis 40%“ höhere Energiekapazität haben. Während eine Batterie derzeit maximal 700 Watt/Liter speichert, könnten es dann 1.000 Watt/Liter sein. Gilles Le Borgne meint: „Die Idee ist, Fahrzeuge zu entwickeln, die Frankreich von Paris bis Marseille durchqueren können, ohne dass sie aufgeladen werden müssen.“

    Airbus will „100% elektrische“ Starts.
    Für Airbus könnte die neue Technologie die Entwicklung von Hybridflugzeugen ermöglichen: „Dann könnten wir uns vorstellen, einen 100% elektrischen Start durchzuführen und die Batterien während des Fluges aufzuladen“, erklärte Sabine Klauke gegenüber Le Parisien und fügte hinzu: „Wir möchten, dass die Technologie für unsere dritte Flugzeuggeneration bereit ist.“

    Das Ziel der beiden grossen französischen Hersteller ist es, ein Produkt zu haben, das bereits für 2030-2035 einsatzbereit ist. 

  • Energiekrise: Eine Gemeinde in den Alpes-Maritimes nutzt Olivenkerne zum Heizen

    Energiekrise: Eine Gemeinde in den Alpes-Maritimes nutzt Olivenkerne zum Heizen

    Olivenkerne werden dazu verwendet, um einen Teil der Gemeindegebäude in Le Broc, Alpes-Maritimes, zu heizen. Die Einsparungen für die Gemeinde betragen zwischen 3.000 und 5.000 Euro pro Jahr.

    In der Gemeinde Le Broc (Alpes-Maritimes) werden jetzt sogar Olivenkerne zum Heizen verwendet. In einer Mühle für Olivenöl werden die Kerne zerkleinert, um sie zu Brennstoff zu verarbeiten, und dann in einen Heizkessel geleitet. Da die Olivenmühle selbst sehr energieintensiv arbeitet, wird sie bereits seit einigen Jahren mit der Energie aus Verbrennung von Olivenkernen betrieben. Der Überschuss wird jetzt zum Heizen von Gemeindegebäuden verwendet. Die Einsparungen für die Gemeinde betragen zwischen 3.000 und 5.000 Euro pro Jahr.

    „Es geht nicht nur um finanzielle Einsparungen, sondern auch um die Idee, dass ein Produkt, das eigentlich Abfall ist, zu einem Rohstoff wird“, erklärt Philippe Heura, Bürgermeister von Le Broc. Die Kinderkrippe und die Bibliothek werden zum Teil mit Olivenkernen beheizt. Die Temperatur sei zufriedenstellend, sagt der Bürgermeister. 

  • Französische Ärzte fordern mehr Geld und drohen mit Schließung ihrer Praxen

    Französische Ärzte fordern mehr Geld und drohen mit Schließung ihrer Praxen

    Die Gewerkschaften der niedergelassenen Ärzte und Biologen, die sich in harten Verhandlungen mit der Sozialversicherung und der Regierung befinden, rufen für Donnerstag, den 1. und Freitag, den 2. Dezember dazu auf, Praxen und Labore zu schließen, um höhere Tarife zu erreichen bzw. eine Kürzung zu verhindern. Während die Regierung am 3. Oktober einen nationalen Rat für den Gesundheitsbereich ins Leben gerufen hat und der Gesetzentwurf zur Finanzierung der Sozialversicherung noch im Parlament diskutiert wird, ist das französische Gesundheitswesen an drei Fronten erneut in Aufruhr: Psychiatrie, Allgemeinmedizin und medizinische Analyselabors. Unmut der Krankenhauspsychiater Am Dienstag mobilisierten sich die Krankenhauspsychiater: Vier Gewerkschaftsorganisationen beklagen eine „Vernachlässigung der öffentlichen Psychiatrie“, die „im Alltag durch einen eklatanten Mangel an stationären Betten und die regelmäßige Schließung von medizinisch-psychologischen Zentren gekennzeichnet ist“. Diese …

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  • Seine-Saint-Denis: Zahl der Obdachlosen erreicht neuen Höchststand

    Seine-Saint-Denis: Zahl der Obdachlosen erreicht neuen Höchststand

    Die Zahl der Obdachlosen in Seine-Saint-Denis erreicht einen neuen Rekord, wie France Inter berichtet. Nach Angaben des Samu Social konnten am Montag fast 740 Anträge auf Unterbringung in Obdachlosenunterkünften nicht bewilligt werden. Etwa hundert Kinder unter vier Jahren blieben auf der Straße.

    Die Zahl der Obdachlosen in Seine-Saint-Denis erreichte am Montag, dem 28. November, einen traurigen Rekord, wie France Inter berichtet. Der Verein Interlogement 93, der die Notrufnummer 115 – den Samu social de Seine-Saint-Denis – betreibt, meldete, dass von den 739 Anträgen auf Unterbringung in Obdach, die am Montag, dem 28. November, im Departement eingingen, kein einziger erfüllt werden konnte.

    Unter den Menschen in Not, die am 28. November ihr Glück versuchten, befanden sich 278 Minderjährige, darunter 100 Kinder unter vier Jahren, aber auch 45 schwangere Frauen.

    Immer mehr Kinder werden obdachlos, weil es keine ausreichende Menge an Notunterkünften gibt.

    „Einige dieser Menschen rufen uns seit drei oder vier Monaten jeden Abend an, jeden Tag“, betont Valérie Puvilland, die Leiterin des Notrufservices 115.

    12.000 Menschen werden derzeit in Seine-Saint-Denis, dem ärmsten Departement des französischen Mutterlandes, in Notunterkünften in Obhut genommen.

  • Wetter: Hochdruckgebiet aus Russland wird ab Mittwoch die Temperaturen in Frankreich sinken lassen

    Wetter: Hochdruckgebiet aus Russland wird ab Mittwoch die Temperaturen in Frankreich sinken lassen

    Nach den Niederschlägen der letzten Tage wird es in Frankreich nun kühler und die Temperaturen sinken unter die durchschnittlichen Werte der Jahreszeit.

    Der Regen ist vorbei, jetzt wird es kälter. Am Mittwoch, Vorabend des Dezember- und Winteranfangs, werden die Temperaturen im Land deutlich sinken, berichtet Météo France. Das Wetter in Frankreich wird geprägt durch die Ankunft eines  Hochdruckgebiets aus Russland, das sich „bis nach Skandinavien ausdehnt“. Am Mittwoch soll es „seinen Einfluss nach Frankreich ausdehnen“, heißt es in der Wochenprognose. Unter seinem Einfluss, insbesondere mit „Winden, die auf Nordost drehen“, „werden die Temperaturen unter den Durchschnitt der Jahreszeit fallen“.

    Die Kälte dürfte sich vor allem „in der Nordhälfte“ des Landes bemerkbar machen, mit Höchstwerten, die bis Samstag „zwischen 2 und 7 °C“ liegen könnten. Diese Werte liegen „im Durchschnitt 3 Grad unter den normalen Werten der Jahreszeit“.

    In Südfrankreich hingegen dürfte der Kälteeinbruch „weniger ausgeprägt sein“. In jedem Fall dürfte sich die Kälte „vor allem am kommenden Wochenende bemerkbar machen, mit leichtem Frost, der sich besonders in der Nordhälfte ausbreiten wird“, so Météo France.

  • Sein Fallschirm öffnet sich nicht: Ein 32-Jähriger kommt beim Sprung vom Millau-Viadukt ums Leben

    Sein Fallschirm öffnet sich nicht: Ein 32-Jähriger kommt beim Sprung vom Millau-Viadukt ums Leben

    Am Dienstagmorgen kam ein 32-jähriger Mann ums Leben, als er vom Millau-Viadukt in der Region Aveyron sprang. Der junge Mann war Base-Jumper, eine Extremsportart, bei der man vom Dach eines Gebäudes oder von einer Klippe springt. Er stürzte in den Tod, weil er seinen Fallschirm nicht öffnen konnte.

    Am Dienstag, dem 29. November, kam ein 32-jähriger Basejumper bei einem Sprung vom Millau-Viadukt ums Leben, wie die Zeitung Midi Libre berichtete. Aus noch ungeklärten Gründen öffnete sich sein Fallschirm nicht. Das Opfer war auf der Stelle tot.

    Der Unfall ereignete sich gegen 8.30 Uhr an einem Ort, der schon häufiger Schauplatz für diese Art von Extremsport geworden ist.

    Base-Jumping, bei dem man von Gebäuden, Brücken oder Klippen mit dem Fallschirm abspringt, ist seit Mai per Präfekturerlass von den Viadukten von Verrières, Millau und Viaur im Département Aveyron verboten.