Kategorie: Frankreich

  • Straßenverkehrssicherheit: Winterausrüstung in mehreren Departements vorgeschrieben

    Straßenverkehrssicherheit: Winterausrüstung in mehreren Departements vorgeschrieben

    Zwar sind Schneeketten, -socken oder Winterreifen seit November 2022 in 34 französischen Departements Pflicht, doch wurde das bislang nur präventiv gesehen.

    Oftmals bleiben Autofahrer ohne richtige Reifen auf verschneiten Strassen stecken. In 34 französischen Departements, von den Pyrenäen bis zu den Vogesen, sind Schneeketten, -socken und Winterreifen in der Nähe von Bergmassiven vorgeschrieben. Die Winterausrüstungen müssen aus Sicherheitsgründen vom 1. November bis zum 31. März mitgeführt oder die Winterreifen aufgezogen werden.

    Kein Zwang oder Strafe
    Mit dem Kälteeinbruch verdoppelte sich das Auftragsvolumen in den Werkstätten. „Wir machen keine Pause, von 8.30 Uhr bis 19 Uhr, wir haben keine Zeit zum Verschnaufen“, berichtet der Garagenbesitzer Akif Altun auf dem Sender France 3. Das sogenannte „Berggesetz“ ist nur ein Ansporn zur Vorsicht, die Fahrer können in diesem Jahr noch nicht mit dem später vorgesehenen Bußgeld von 135 Euro belegt werden. Bei einem Unfall in diesen 34 Departements sind die Autofahrer auch ohne Winterreifen oder Schneeketten dieses Jahr noch durch die Versicherungen gedeckt. Die Winterreifenpflicht bringt also vorerst keine Auflagen oder Sanktionen für die, die sich nicht daran halten, mit sich. Das Dekret zur Umsetzung des Gesetzes ist noch nicht veröffentlicht worden.

  • TV-Quoten: 20.7 Millionen Zuschauer sehen Frankreich-Marokko – neuer Jahresrekord

    TV-Quoten: 20.7 Millionen Zuschauer sehen Frankreich-Marokko – neuer Jahresrekord

    Der Fernsehsender TF1 erreichte beim Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft zwischen Frankreich und Marokko mit 20,7 Millionen Zuschauern einen neuen Rekord.

    Voller Erfolg: Das Halbfinale zwischen Frankreich und Marokko wurde am Mittwochabend von durchschnittlich 20,7 Millionen Zuschauern auf dem Sender TF1 gesehen, wie aus den von Mediametrie am Donnerstagmorgen veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Der Sender verzeichnete einen Spitzenwert von 23,3 Millionen Zuschauern. Der Marktanteil lag bei 66,4% gemessen am Gesamtpublikum. Die Zahl der Franzosen, die mit ihrer Nationalmannschaft „Les Bleus“ mitgefiebert haben, ist eigentlich sogar noch höher, da das Spiel auch von beIn sports für Abonnenten übertragen wurde. TF1 gibt an, dass Frankreich-Marokko einen neuen Zuschauerrekord für eine Weltmeisterschaft seit 2006 erreicht hat.

    Das Spiel von Les Bleus gegen England am 10. Dezember hatte durchschnittlich 17,7 Millionen Zuschauer. Der Sieg gegen Polen erreichte 14,3 Millionen Zuschauer. Das erste Spiel gegen Australien haben 12,5 Millionen Zuschauer verfolgt, das Spiel gegen Dänemark 10,9 Millionen und das Spiel gegen Tunesien – das schon um 16 Uhr ausgestrahlt wurde – nur 8,8 Millionen Fans.

    Das Finale der Fußballweltmeisterschaft 2022 zwischen Frankreich und Argentinien wird am Sonntag, dem 18. Dezember um 16 Uhr übertragen.

  • Frankreich-Marokko: Jubelszenen, ein tödlicher Unfall, brennende Autos…

    Frankreich-Marokko: Jubelszenen, ein tödlicher Unfall, brennende Autos…

    Die Qualifikation Frankreichs für das Finale der Fußballweltmeisterschaft verlief am Mittwochabend im Allgemeinen in einer guten Atmosphäre. Der Abend wurde jedoch durch den Tod eines Teenagers in Montpellier und mehrere Zwischenfälle in Paris und Nizza überschattet.

    In einer gut gelaunten Atmosphäre wurde am Mittwochabend der Einzug Frankreichs in das Finale der Fußballweltmeisterschaft 2022 gefeiert. Jubelszenen in den Bars, Hupkonzerte auf den Straßen, Fans in den Stadtzentren. In vielen Städten Frankreichs verlief der Abend ohne Zwischenfälle.

    Auf den Champs-Élysées in Paris, in Lyon, Marseille, Bordeaux und Lille wurde die Qualifikation von Les Bleus bis spät abends von Tausenden von Fans in einer weitgehend friedlichen Atmosphäre gefeiert. In Toulouse feierten mehrere Tausend Menschen den Sieg in der Innenstadt und insbesondere auf den Allées Jean-Jaurès. Zu Dutzenden wurden Feuerwerkskörper gezündet.

    Teenager in Montpellier getötet
    Der festliche Abend wurde in Montpellier von einer Tragödie überschattet. Ein 14-jähriger Jugendlicher wurde im Stadtteil Paillade von einem Auto überfahren. Der Fahrer flüchtete. Sein Fahrzeug wurde im Laufe des Abends in der Nähe des Unfallorts gefunden. Der Präfekt des Departements Hérault teilte mit, dass die Ermittlungen rasch voranschreiten und man umgehend mit der Verhaftung des Fahrers rechnet.

    Ultrarechte Aktivisten in Paris festgenommen
    In Paris wurde am Abend eine Gruppe von 40 Personen, die der Ultrarechten nahestehen, in der Nähe der Champs-Elysées festgenommen, da sie im Besitz von verbotenen Waffen waren. Mehrere dieser Personen waren der Polizei bereits bekannt. „Sie wollten eindeutig auf den Champs-Elysées eine Prügelei beginnen“, so die Polizei. Insgesamt wurden im Großraum Paris 115 Personen festgenommen, davon 101 in Paris selbst.

  • Starke Schneefälle behindern den Verkehr in Ostfrankreich

    Starke Schneefälle behindern den Verkehr in Ostfrankreich

    Mittwoch, der 14. Dezember, war ein komplizierter Tag auf den Straßen in weiten Regionen Frankreichs. Die Schneefälle waren zwar weniger stark als erwartet, aber 25 Departements sind immer noch in Alarmbereitschaft. France 2 berichtet aus dem Osten des Landes.

    Am Mittwoch, dem 14. Dezember, kam es auf der Autobahn A33 am Stadtrand von Nancy (Meurthe-et-Moselle) zu 20 km Stau. Da zu dem Schnee auch noch Eis hinzugekommen war, konnten die Lastwagen nicht mehr fahren, was den Verkehr komplett lahmlegte. Der gesamte Nordosten Frankreichs ist mit einigen Zentimetern Schnee bedeckt. Höchste Vorsicht ist unerlässlich, und es wird dringend empfohlen, sich wenn möglich nicht auf die Straße zu begeben.

    Schwieriger Verkehr auf den Nebenstraßen

    „Ohne Schneereifen ist es gefährlich“, sagt ein Mann auf dem Sender France 2. Auch auf den Nebenstraßen war der Verkehr kompliziert. In mehreren Departements, darunter auch im Departement Moselle, wurde der Schultransport eingestellt. Es ist weiterhin Vorsicht geboten, auch in den Gebieten, in denen es (noch) nicht geschneit hat.

  • 3 Migranten sterben bei Bootsunglück im Ärmelkanal – 43 können gerettet werden

    3 Migranten sterben bei Bootsunglück im Ärmelkanal – 43 können gerettet werden

    Ein Boot mit Migranten kenterte am Mittwoch, dem 14. Dezember, im Ärmelkanal. 43 Menschen konnten gerettet werden, aber drei starben trotz des Eingreifens französischer und englischer Retter.

    Mehrere Dutzend Menschen klettern nach einer wahren Horrornacht entkräftet auf das Schiff der englischen Rettungskräfte. Das behelfsmäßige Boot der Migranten soll am Mittwoch, dem 14. Dezember, mitten in der Nacht mit etwa 50 Menschen an Bord gekentert sein. Die vorläufige Bilanz lautet drei Tote und 43 gerettete Personen, von denen einige aus dem Wasser gerettet werden mussten.

    Die Zahl der Todesopfer könnte noch steigen.

    Das Unglück wurde kurz vor 4 Uhr morgens von der englischen Küstenwache auf halbem Weg zwischen der französischen und der britischen Küste entdeckt. Die Temperaturen waren eisig, aber das Meer war ruhig, was möglicherweise für die Entscheidung der Schlepper der Migranten ausschlaggebend war, die Überfahrt zu wagen. Den ganzen Mittwoch über suchten Hubschrauber und Suchschiffe aus England und Frankreich das Gebiet ab. Die Zahl von drei Toten könnte sich in den nächsten Stunden noch erhöhen. Der Schiffbruch ereignete sich, nachdem der britische Premierminister am Dienstag einen umfassenden Plan zur stärkeren Bekämpfung der illegalen Einwanderung ankündigte.

  • Emmanuel Macron wird trotz Kritik dem Spiel Marokko – Frankreich beiwohnen

    Emmanuel Macron wird trotz Kritik dem Spiel Marokko – Frankreich beiwohnen

    Der französische Staatschef wird trotz wachsender Kritik am Mittwochabend in Doha zum Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft erwartet. Trotz aller Kritik, insbesondere von den Grünen und der Linken, will Emmanuel Macron am Mittwoch im Al-Bayt-Stadion, nördlich von Doha, das Halbfinalspiel der französischen Nationalmannschaft besuchen. Auch wenn „der Sport nicht politisiert werden soll“, wie Emmanuel Macron immer wieder sagt, sorgt seine Reise zum Spiel der französischen Nationalmannschaft im Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft für Kontroversen unter den französischen Politikern. Wie er früher versprochen hatte, wird der Staatschef also am Mittwochabend, dem 14. Dezember, auf der Tribüne zu dem symbolträchtigen Spiel Frankreich-Marokko bei der Fußballweltmeisterschaft in Katar erwartet. Seine Reise in das Land der klimatisierten Stadien, der hunderten Toten auf den Baustellen und nunmehr auch mit einem Korruptionsskandal auf europäischer Ebene verbunden, ist hoch umstritten. „Die f…

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  • Streiks an den Feiertagen: Was wird für die Weihnachts- und Neujahrsferien befürchtet?

    Streiks an den Feiertagen: Was wird für die Weihnachts- und Neujahrsferien befürchtet?

    Mehrere Streikankündigungen, insbesondere bei der SNCF und bei Air France, führen zu Unsicherheiten im Bahn- und Flugverkehr ab Donnerstag und bis Anfang Januar.

    Wird es an den Weihnachtsfeiertagen Züge und Flugzeuge in Frankreich geben? Im Eisenbahn- und Luftfahrtsektor wurden zahlreiche Streikankündigungen abgegeben, da die Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und den verschiedenen Firmenleitungen offenbar ins Stocken geraten sind. „Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass es keine großen Störungen geben wird“, meinte trotzdem Clément Beaune, stellvertretender Minister für Verkehr, am Dienstag, dem 13. Dezember, im Fernsehsender France 2. „Es wird Züge geben, es wird Flugzeuge geben“, versicherte Beaune trotz der zahlreichen Arbeitskämpfe, die derzeit im Gange sind.

    Die ersten Störungen könnten bereits einige Tage vor Weihnachten beginnen. Von Donnerstag, dem 15. Dezember um 20 Uhr bis Montag, 19. Dezember um 8 Uhr wurde ein landesweiter Streik der Weichensteller der SNCF angekündigt, zu dem die Gewerkschaft SUD-Rail aufgerufen hatte. Die Gewerkschaft bekräftigte am Dienstagabend nach einem weiteren Treffen mit der Geschäftsleitung ihren Willen, den Streik auch wirklich durchzuziehen. „Unsere Wut wird nur noch größer werden!“, schrieb SUD-Rail in einem Kommuniqué. Die anderen Gewerkschaften haben sich der Bewegung nicht angeschlossen, daher ist es schwierig, das Ausmass der Störungen, die dieser Streik verursachen könnte, vorherzusehen.

    Ein neuer Streik der Kontrolleure der SNCF?
    Neben dem Streikaufruf der Weichenwärter, ohne die die Züge nicht verkehren können, sind bei der SNCF an diesem ersten Schulferienwochenende weitere Störungen zu erwarten. Auf der TGV-Achse Atlantik hat eine Gewerkschaftsgruppe, der die CGT-Cheminots, die Unsa-Ferroviaire, SUD-Rail und die CFDT-Cheminots angehören, am vergangenen Donnerstag eine Streikankündigung eingereicht.

    Die Gewerkschaften prangern den bestehenden Personalmangel an, der die Arbeitsbedingungen der Zugbegleiter erschwert, und kritisieren die Entscheidung der Geschäftsleitung, die Zahl der Ausbildungsmaßnahmen zu senken. Am Dienstagnachmittag fand ein Treffen zwischen Gewerkschaften und SNCF-Management statt, um zu versuchen, einen Ausweg zu finden und massive Zugausfälle an den ersten Tagen der Weihnachtsferien zu vermeiden.

    De Streikankündigungen Zugbegleiter, die die Weihnachts- und Neujahrswochenenden abdecken, wurden bisher nicht aufgehoben. Die Gewerkschaften haben bis Donnerstag Zeit, sich dazu zu äußern. Die Kontrolleure haben bereits am ersten Dezemberwochenende gestreikt, was dazu geführt hatte, dass fast zwei Drittel der TGV- und Intercity-Züge ausgefallen waren.

    SNCF Voyageurs sagt derzeit, dass es noch zu früh sei, um Verkehrsprognosen abzugeben.

    Auch im Luftverkehr herrscht Unsicherheit
    Mehrere Fluggesellschaften, die die französischen Überseegebiete anfliegen, sind ebenfalls von Streikankündigungen betroffen. Dies gilt für die Fluggesellschaft Corsair aus Guadeloupe, die vom 16. bis 22. Dezember bestreikt werden wird. Die Gewerkschaft der Linienpiloten (SNPL) fordert Lohnerhöhungen und bessere Arbeitsbedingungen.

    Air Antilles kündigte auch einen Streik vom 17. bis 22. Dezember an. Die Flugbegleiter schlossen sich am vergangenen Donnerstag dem Streikaufruf der SNPL an, der bereits im November erfolgte.

    Bei Air France wurde ebenfalls ein Streik, diesmal vom 22. Dezember bis zum 2. Januar, angekündigt, zu dem die SNGAF und die Unac, die beiden größten Gewerkschaften für Flugbegleiter und Stewardessen, aufgerufen haben. Seit September fanden nicht weniger als 14 Treffen statt, und die Verhandlungen sind noch im Gange, doch der Arbeitskonflikt scheint ziemlich festgefahren zu sein. „Air France plant, alle seine Kunden zu befördern, und rechnet derzeit nicht mit Annullierungen“, versichert das Unternehmen trotzig.

    Das Abkommen über die Arbeitsbedingungen des Kabinenpersonals lief Ende Oktober aus, und die Geschäftsleitung verhandelt mit den Gewerkschaften über ein neues Abkommen, das bis März abgeschlossen werden soll.

    Bei EasyJet hingegen wurde die Gefahr eines Streiks über die Weihnachtsfeiertage abgewendet, nachdem letzte Woche eine Einigung über eine Lohnerhöhung von 7,5% für das Flugpersonal erzielt worden war.

  • Waldbrände 2022: Rekord bei verbrannten Flächen und Kohlenstoffemissionen in Europa

    Waldbrände 2022: Rekord bei verbrannten Flächen und Kohlenstoffemissionen in Europa

    Durch die Brände wurden im Jahr 2022 neun Megatonnen CO2 ausgestoßen, verglichen mit durchschnittlich 6,75 Megatonnen von 2003 bis 2021, wie das europäische Programm Copernicus und Effis berichten.

    Mehr als 785.000 Hektar gingen vom 1. Januar bis zum 19. November in Europa in Flammen auf. Die Europäische Union verzeichnete 2022 ein Rekordniveau an durch Waldbrände verbrannten Flächen. Dies geht aus einer Bilanz hervor, die am Dienstag, dem 13. Dezember vom Europäischen Waldbrandinformationssystem (Effis) und dem Europäischen Programm für Klimawandel Copernicus veröffentlicht wurde.

    Die Brände führten zu „geschätzten Gesamtkohlenstoffemissionen für 2022 von 9 Megatonnen, im Vergleich zu einem Durchschnitt von 6,75 Megatonnen in den Jahren 2003-2021″, heißt es.

    Laut Satellitendaten des Copernicus Atmospheric Monitoring Service (CAMS) werden die Gesamtemissionen durch Waldbrände in der EU und im Vereinigten Königreich allein vom 1. Juni bis 31. August 2022 auf 6,4 Megatonnen Kohlenstoff geschätzt, was den höchsten Wert für diese Monate seit dem Sommer 2007 darstellt.

    Rekordwerte aufgrund der großen Brände in Frankreich und Spanien
    Die „Dauer und Intensität der Hitzewellen, die Europa während des Sommers heimsuchten, in Kombination mit den allgemein trockenen Bedingungen auf dem Kontinent im Jahr 2022 haben zu diesen Rekordwerten“ bei den Bränden beigetragen, meldet Copernicus. Diese Rekordwerte sind insbesondere auf die großen Brände in Südwestfrankreich und Spanien zurückzuführen.

    Das CAMS bestätigt somit, was es bereits im August bekannt gegeben hatte, nämlich dass Spanien und Frankreich in den 20 Jahren der Datensammlung, die 2003 begann, von Juni bis August 2022 die höchsten Kohlenstoffemissionen verzeichneten.

  • Kältewelle in Frankreich: Nationalstraße 118 vorsorglich gesperrt

    Kältewelle in Frankreich: Nationalstraße 118 vorsorglich gesperrt

    Angesichts der Kältewelle, die Frankreich am Mittwoch, dem 14. Dezember, heimsucht, berichtet der Sender France 2 aus Sèvres im Departement Hauts-de-Seine, wo die Nationalstraße 118 seit dem Vortabend vorsorglich geschlossen ist.

    Am Dienstagabend, 13. Dezember, wurde die Nationalstraße 118 (N118) wegen der Gefahr von Glatteis infolge der Kältewelle komplett gesperrt. „Seit einigen Minuten schneit es wieder vor den Toren von Paris, und deshalb wurde diese kurvenreiche Nationalstraße (…) von den Behörden vorsorglich gesperrt. Die Präfektur der Île-de-France empfiehlt, die Fahrten einzuschränken“, erklärt der Journalist Florent Boutet am Mittwoch live aus Sèvres (Hauts-de-Seine).

    Mit Verkehrsstörungen ist zu rechnen
    „Die Regierung hat dazu aufgerufen, an diesem Mittwoch Telearbeit im Home-Office zu bevorzugen. Der Schwerlastverkehr ist in der gesamten Region Île-de-France untersagt, und mehrere Departements haben den betrieb der Schulbusse eingestellt“, beschreibt der Journalist die Situation und fügt hinzu, dass „20 bis 25% der Flüge auf den Flughäfen Orly und Roissy abgesagt werden könnten“. Einige Störungen seien auch bei der SNCF und der RATP zu erwarten.

  • Das waren die beliebtesten Google-Suchanfragen in Frankreich im Jahr 2022

    Das waren die beliebtesten Google-Suchanfragen in Frankreich im Jahr 2022

    Google hat wieder die Liste der beliebtesten Suchanfragen im Jahr 2022 bekannt gegeben. Auch in diesem Jahr wurden die Anfragen der Internetnutzer von nationalen und internationalen Nachrichten beeinflusst.

    Was suchten die Franzosen im Jahr 2022 am häufigsten auf Google? Der Digitalriese hat seine Hitliste für das Jahr 2022 in Frankreich bekannt gegeben. Das am häufigsten in die Suchmaschine eingegebene Wort in diesem Jahr war „Ukraine“, gefolgt von „Weltmeisterschaft 2022“.

    Google veröffentlichte mehrere Ergebnisse in verschiedenen Kategorien. Bei den Verstorbenen dieses Jahres steht der Schauspieler Gaspard Ulliel, der im Januar tragischerweise an den Folgen eines Skiunfalls starb, an erster Stelle, gefolgt von dem Journalisten Jean-Pierre Pernaut, der im März an Krebs starb. Königin Elisabeth II. steht an vierter Stelle.

    Bei den Politikern belegte Elisabeth Borne den ersten Platz, gefolgt von Marine Le Pen und Éric Zemmour. Bei den Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens führt Wladimir Putin, direkt vor Will Smith, der Chris Rock bei der Oscar-Verleihung im März eine Ohrfeige verpasst hatte.

    Florent Pagny führt die Kategorie Musiker/innen an, „Star Academy“ die Kategorie Shows und Serien und „Top Gun“ die Kategorie Filme.

    Die Fragen „Kontaktfall, was tun?“ und „Warum Krieg in der Ukraine?“ wurden „Wo bekomme ich Benzin her?“ steht ganz oben auf der Liste.

    Die von den Franzosen am häufigsten gesuchten Kochrezepte waren im Jahr 2022 „Clafoutis“ und „Taboulé“.