Kategorie: Frankreich

  • WM-Endspiel: In Marseille ist die Stimmung nach der Niederlage von Les Bleus im Keller

    WM-Endspiel: In Marseille ist die Stimmung nach der Niederlage von Les Bleus im Keller

    Die Marseiller, die in den Bars der Stadt das Finale der Fußballweltmeisterschaft verfolgten, konnten ihre Enttäuschung über die Niederlage im Elfmeterschießen gegen Argentinien nicht verbergen. Eine Reportage von France 3.

    Enttäuschung machte sich am Vieux-Port und in ganz Marseille am Sonntagabend breit. Die Niederlage von Les Bleus im Elfmeterschießen gegen Argentinien vertrieb die schöne Stimmung, die zu Beginn des Tages in den Bars der Stadt geherrscht hatte. Nachdem die Aufregung etwas nachgelassen hat, ziehen es die französischen Fans vor, das Positive in dem Spiel zu sehen. „Wir haben nichts aufgegeben, wir sind bis ans Ende unserer Kräfte gegangen“, sagt einer von ihnen gegenüber dem Sender France 3, während sein Freund „all denen dankte, die es den Fans ermöglicht haben, dieses historische Finale in vollen Zügen zu genießen“.

    Und auch wenn die fröhlichen Gesichter verschwunden waren, wollte niemand auf die Schuldigen im Elfmeterschießen einprügeln. „Uns fehlte der Erfolg, die anderen hatten ihn. Wir geben Tchouaméni und Coman nicht die Schuld für die verpatzten Schüsse“. Auch Mbappés Leistung blieb natürlich nicht unbemerkt, hier und da war in den Straßen von Marseille zu hören, dass für seine Leistung ein „Ballon d’Or“ angemessen sei. Obwohl die Niederlage die Stimmung der Franzosen spürbar trübte, beschlossen einige, trotzdem bis in die Nacht hinein zu feiern. Wahrscheinlich, um ihre Enttäuschung über das knappe Verpassen eines historischen Erfolgs in Wein, Bier und Gelächter zu ertränken.

  • WM-Finale: Das sind die Gäste von Emmanuel Macron beim Finale in Doha

    WM-Finale: Das sind die Gäste von Emmanuel Macron beim Finale in Doha

    Emmanuel Macron traf am Samstagabend, dem 17. Dezember, in Doha, Katar, ein. Welche Gäste befanden sich an seiner Seite im Präsidentenflugzeug? Wer sind die Gäste von Emmanuel Macron, die am Sonntag, dem 18. Dezember, gemeinsam mit dem Präsidenten das Finale der Fußballweltmeisterschaft sehen werden? Eine „Drei-Sterne-Gruppe“, berichtet der Journalist Josselin Debraux für den Sender France 2 aus Doha (Katar). Die Gruppe der präsidialen Gäste besteht vor allem aus „Spielern der französischen Mannschaft“, die verletzt wurden und nicht an der WM teilnehmen konnten, wie Paul Pogba oder N’Golo Kanté, aus „ehemaligen Stars“ der Mannschaft oder auch aus Olympiasiegern wie dem Judoka Teddy Riner. Dazu kommt ein Mitglied der französischen Spezialeinheiten, das bei einem Einsatz verletzt und zwei Jugendliche, die von der Aide Sociale à L’Enfance profitieren.“Hoffen wir, dass diese Gäste der französischen Mannschaft den dritten Weltmeistertitel bescheren werden“, schliesst Josselin Debraux seine …

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  • Bresse: Das beste Geflügel Frankreichs?

    Bresse: Das beste Geflügel Frankreichs?

    Es ist mal wieder Zeit für den prestigeträchtigen Wettbewerb „Les Glorieuses de Bresse“. Seit 160 Jahren wird in Montrevel das schönste Geflügel aus der Region Bresse gefeiert. Hélène Jacquet, Züchterin von Bresse-Geflügel, wird sich noch lange an diesen Vormittag erinnern. Sie erhielt den Ehrenprei…

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  • Ardèche: Atomkraftwerk Cruas-Meysse schaltet einen seiner Reaktoren ab

    Ardèche: Atomkraftwerk Cruas-Meysse schaltet einen seiner Reaktoren ab

    Der Stromversorger EDF gab keine genaue Dauer für die Abschaltung bekannt. Drei der vier Reaktoren des Kraftwerks bleiben weiterhin in Betrieb. Der Kraftwerksblock Nr. 3 des Atomkraftwerks Cruas-Meysse (Ardèche) wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 18. Dezember vom Netz getrennt, berichtet France Bleu Drôme Ardèche, um eine Reparatur durchzuführen. Die EDF macht keine Angaben zur Dauer dieser Wartungsmaßnahme, die ein mit der Turbine zusammenhängendes Werkstück betrifft, das sich im nicht-nuklearen Teil der Anlage befindet. Die Kraftwerksblöcke Nr. 1, 2 und 4 sind in Betrieb und stehen dem Stromnetz zur Verfügung, nachdem der Reaktor Nr. 2 am Samstag, dem 10. Dezember nach Wartungsarbeiten wieder ans Netz gegangen ist. Am Freitag, dem 16. Dezember, waren 41 der 56 Reaktoren des französischen Atomparks in Betrieb. Korrosionsprobleme hindern die EDF derzeit daran, alle Reaktoren wieder in Betrieb zu nehmen, und geben Anlass zur Sorge, ob Frankreich in diesem Winter genügend Strom zur Verfügung haben wird. Bisher hat der Stromnetzbetreiber RTE trotz einer Kältewelle in seinem Stromwetterbericht noch keinen einzigen Tag als „orange“ (gefährdet) eingestuft.
  • 15-Jähriger in Besançon erschossen aufgefunden

    15-Jähriger in Besançon erschossen aufgefunden

    In Besançon (Doubs) wurde ein 15-jähriger Jugendlicher tot aufgefunden. Ersten Ermittlungen zufolge wurde er durch einen oder mehrere Schüsse getötet.

    Ein 15-jähriger Jugendlicher starb am Samstag, dem 17. Dezember, nachdem er im Laufe des Tages aus noch unbekannten Gründen im Stadtteil Planoise in Besançon, der als Schauplatz von Gewalttaten bekannt ist, angeschossen worden war, wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte.

    „Er wurde in die Brust geschossen (…) und erlag seinen Verletzungen in der Nacht“ im Krankenhaus, erklärte die Staatsanwaltschaft von Besançon. Ein anderer Jugendlicher konnte unverletzt flüchten. Laut Polizei ereignete sich der Vorfall am Samstag gegen 13:30, der mutmassliche Täter befindet sich noch auf der Flucht.

    Laut der Regionalzeitung L’Est Républicain hatten das Opfer und ein anderer Jugendlicher in der Tiefgarage eines Wohnheims Videos gedreht, als sie angeschossen wurden.

    „Die grüne Bürgermeisterin von Besançon, Anne Vignot, reagierte auf Twitter und sagte, dass ein solches „Drama“ „für die Familien und für uns alle unerträglich“ sei.

    Bereits am Freitag waren in Planoise an einem sogenannten „Deal-Point“ Schüsse gefallen, die einen Minderjährigen am Oberschenkel verletzten, laut Staatsanwaltschaft wurde allerdings bislang kein Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen vom Samstag hergestellt. Anfang September war bereits ein anderer 15-jähriger Jugendlicher nach einer Schussverletzung in demselben Viertel im Südwesten von Besançon gestorben, das schon in den Jahren 2019 und 2020 Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden im Drogenhandel gewesen ist.

  • Atomkraft: Inbetriebnahme des neuen Reaktors in Flamanville erneut verschoben

    Atomkraft: Inbetriebnahme des neuen Reaktors in Flamanville erneut verschoben

    Die Inbetriebnahme des neuen Atomreaktors in Flamanville wird erneut verschoben. Das Projekt sollte eigentlich im Jahr 2024 mit 12 Jahren Verspätung fertiggestellt werden.

    Neue Episode in einer endlosen Serie: Am Freitagabend, dem 16. Dezember, gab der Stromversorger EDF eine weitere Verschiebung der Inbetriebnahme des neuen Reaktors in Flamanville (Manche) bekannt. „Die Beladung des Reaktors mit Kernbrennstoff ist nunmehr für das erste Quartal 2024 geplant“, heißt es in der Pressemitteilung. Diesmal geht es um ein Problem mit einer Schweißnaht, die den extremen Temperaturen des nuklearen Prozesses nicht standhalten könnte. Der neue Reaktor ist ein sogenannter EPR. Der EPR ist ein Druckwasserreaktor der dritten Generation, der von den französischen Unternehmen Framatome und Électricité de France (EDF) sowie dem deutschen Unternehmen Siemens entwickelt wurde.

    Erhebliche Mehrkosten
    Das ursprünglich 3,4 Milliarden Euro teure Projekt, das für einer Fertigstellung im Jahr 2012 geplant war, sollte mit fast 12 Jahren Verspätung und fast 10 Milliarden Euro Mehrkosten nun in 2024 abgeschlossen werden. Im September 2022 gab sich die EDF noch beruhigend. Ist Flamanville das grösste Fiasko der französischen Atomkraft? Das schien Henri Proglio, der ehemalige Vorstandsvorsitzende von EDF, halbherzig zuzugeben, als er am 13. Dezember in der Nationalversammlung angehört wurde. „Der EPR ist eine viel zu komplizierte Maschine, die praktisch nicht gebaut werden kann“, hatte er damals gesagt.

  • Wetter: 2 Departements wegen Starkregens in Alarmstufe Orange versetzt

    Wetter: 2 Departements wegen Starkregens in Alarmstufe Orange versetzt

    Meteo France hat aufgrund „bemerkenswerten“ Starkregens für zwei Departements die Alarmstufe Orange ausgerufen. Die Spitze der Bretagne soll am Montag von ungewöhnlich starken Regenfällen betroffen sein werden.

    Météo France hat am Sonntag, dem 18. Dezember, für zwei französische Departements die Alarmstufe Orange ausgerufen. Die Meteorologen erwarten sehr schlechtes Wetter an der bretonischen Spitze: Finistère und Morbihan wurden daher auf die Warnstufe Orange gesetzt. Météo France spricht von einer „bemerkenswerten Regenepisode“.

    Der Regen soll voraussichtlich am frühen Abend gegen 18 Uhr beginnen. „Bis zum Ende der Episode am Montagnachmittag werden im Finistère 50 bis 80 mm erwartet, mit Spitzenwerten von über 100 mm, 50 bis 80 mm im Morbihan“, so Météo France. Der Regen wird auf „gefrorenen Boden“ fallen: Es ist daher mit Glatteis, lokal auch Blitzeis, zu rechnen, warnt Météo France.

    Der Regen wird nur im nordwestlichen Viertel des Landes erwartet. Ansonsten überwiegt am Sonntag ein leicht verschleierter Himmel.

    Die Temperaturen allerdings wurden von Météo France nach oben korrigiert. Die Meteorologen erwarten Höchstwerte von 16°C im Baskenland und 14°C rund um das Mittelmeer.

  • Fussball-Weltmeisterschaft: Die Franzosen bereiten sich auf das große Finale vor

    Fussball-Weltmeisterschaft: Die Franzosen bereiten sich auf das große Finale vor

    Frankreich bereitet sich am Sonntag, dem 17. Dezember, auf das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft gegen Argentinien vor. Die Spannung unter den Bar- und Restaurantbesitzern steigt.

    Überall in Frankreich steigt die Spannung vor dem Finale der Fußballweltmeisterschaft unaufhaltsam an. In Nevers (Nièvre) sind einige Fahnen in den Fenstern aufgetaucht. Am letzten Sonntag vor Weihnachten entschied sich eine Ladenbesitzerin sogar, ihren Laden zu zu lassen und vor dem Fernseher zu sitzen. „Ich bin ein Fußballfan. Wir werden gewinnen“, versichert sie gegenüber dem Sender France 3. Obwohl das Spiel mitten am Nachmittag um 16 Uhr stattfindet, rechnen viele Gastronomen dennoch mit einem vollen Haus.

    In den Bars in Nizza (Alpes-Maritimes) ist es die Sicherheit, die Sorgen bereitet. „Es gab viele Leute, die hinter den Absperrungen standen, um die Spiele sehen zu können, weil es keine Sitzplätze mehr gibt, müssen viele Leute stehen“, befürchtet Molly Caryou, Chef de Rang im „Van Diemen’s“, fest. Mehr als 20 Millionen Franzosen haben das Halbfinale gesehen. Für das Finale dürften es heute noch deutlich mehr werden.

  • Miss Guadeloupe wird zur Miss France 2023 gewählt

    Miss Guadeloupe wird zur Miss France 2023 gewählt

    Miss Guadeloupe, Indira Ampiot, wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 18. Dezember, in Châteauroux (Indre) zur Miss Frankreich 2023 gewählt.

    Die 18-jährige Studentin der Kommunikationswissenschaften tritt damit die Nachfolge der Miss Frankreich 2022, Diane Leyre aus der Region Paris, an. Ihre erste Stellvertreterin ist Miss Nord-Pas-de-Calais, Agathe Cauet. Die zweite Stellvertreterin ist Miss Franche-Comté, Marion Navarro. Vorsitzender der Jury war der Schauspieler Francis Huster, weitere Jurymitglieder waren die Judoka Clarisse Agbegnenou, der Sänger Kendji Girac und der Produzent Dominique Besnehard.

    Bei einem grossen Miss-Frankreich-Abend live auf dem Fernsehsender TF1, moderiert von Jean-Pierre Foucault und Sylvie Tellier, wurden die Finalistinnen wurden in einer Sequenz im Stil der Oscar-Verleihungen bekannt gegeben.

    Der Wettbewerb, der Frauen mit einer Mindestgröße von 1,70 m vorbehalten ist, wird immer häufiger kritisiert. Als Reaktion darauf beschloss der Wettbewerb in diesem Jahr, seine Auswahlkriterien zu erweitern. Während die Mindestgröße bestehen bleibt, steht der Wettbewerb nun allen Frauen über 18 Jahren ohne Altersbeschränkung offen, auch verheirateten Frauen mit Kindern. Der Wettbewerb steht auch Transgender-Frauen offen. Und schlussendlich sind sogar auch sichtbare Tätowierungen erlaubt.

    Miss Guadeloupe, eine erst 18-jährige Studentin der Kommunikationswissenschaften ist seit ihrer Kindheit mit der Welt der Misswahlen vertraut.
    Indira Ampiot tritt die Nachfolge von Diane Leyre an.

    „Ich lebe wirklich einen Traum“, gestand sie nach ihrem Sieg.
    Als eine der Favoritinnen wurde Miss Guadeloupe sowohl von den Fernsehzuschauern und der siebenköpfigen Jury unter dem Vorsitz des Schauspielers Francis Huster gewählt. Sie ist Studentin der Kommunikationswissenschaften, ihr Vater ist Digitalmanager und ihre Mutter arbeitet bei der Sozialversicherung.

    Die Miss-Wahlen sind für Indira Ampiot niccht unbekannt. Ihre Mutter nahm als junges Mädchen ebenfalls an diesen Wettbewerben teil. Indira Ampiot wuchs in einer Welt zwischen Erinnerungsfotos und Videos von den Wettbewerben ihrer Mutter auf. Das inspirierte das Mädchen von frühester Jugend an.

    „Als ich klein war und inmitten all dieser Dinge aufwuchs, wollte ich unbedingt daran teilnehmen. Es war der Traum eines kleinen Mädchens, ich war überwältigt und ein Fan meiner Mutter“, erzählte sie der Zeitung Le Parisien.

    Indira Ampiots Mutter trat 1998 bei der Wahl zur Miss Guadeloupe an, scheiterte jedoch knapp und wurde erste Stellvertreterin.

    Sie will gegen den Krebs kämpfen
    Die junge Studentin sagte während des Wettbewerbs, dass sie einen Teil ihres Mandats für eine Sache nutzen will, die für die junge Frau einen sehr persönlichen Klang hat: „Ich möchte mein Anliegen in den Vordergrund stellen, das darin besteht, krebskranken Frauen zu helfen, ihr Selbstvertrauen wiederzufinden. Es ist eine Hommage an meine Großmutter“.

    Nach ihrer Wahl zur Miss Frankreich am Samstagabend widmete Indira Ampiot ihren Sieg ihrer Großmutter, die in diesem Jahr verstorben war.

  • Kältewelle: frostiges Wochenende im Grand Est

    Kältewelle: frostiges Wochenende im Grand Est

    Die Region Grand-Est und ihre Bewohner leiden seit Freitag, dem 16. Dezember, unter einer Kältewelle. In Buhl-Lorraine (Moselle) fielen die Temperaturen auf bis zu minus 19 Grad.

    Mit minus 19 °C war Buhl-Lorraine (Moselle) in der Nacht von Freitag auf Samstag, dem 17. Dezember die kälteste Stadt Frankreichs. Am Samstagmorgen war der Metzger des Dorfes trotz der Minustemperaturen im Einsatz. „Es war so kalt, dass das Messer am Steak klebte. Die Kühlschränke braucht man im Moment nicht anzuschließen, kein Problem, alles bleibt kühl“, sagt er lächelnd auf dem Sender France 3.

    Den Märkten fehlen Kunden
    Die ganze Region Grand Est war weiß gefärbt, zugefrorene Flüssen und Spinnweben, die sich in Eisperlen verwandelt hatten. Ein märchenhafter Anblick, vorausgesetzt, man ist warm genug gekleidet. In Straßburg (Bas-Rhin) versuchen die Geschäftsleute, die den Mut hatten, der Kälte zu trotzen, sich anzupassen. In Reims (Marne) ist das Streuen der Gänge auf dem Markt Pflicht, auch wenn die Kunden wegen der Kälte ausbleiben. „Für die Händler verstehe ich, dass es schwierig ist, aber uns geht es gut, es ist anders, wir gehen runter und kommen gleich wieder hoch“ in die warme Wohnung, erklärt eine Frau. In den nächsten Tagen sollen die Temperaturen im Osten Frankreichs wieder steigen und nächste Woche soll Regen kommen.