Kategorie: Frankreich

  • Streik im Zugverkehr an Weihnachten und Neujahr: CGT und Sud-Rail halten an Streikankündigung fest

    Streik im Zugverkehr an Weihnachten und Neujahr: CGT und Sud-Rail halten an Streikankündigung fest

    Die Gewerkschaften CGT und SUD-Rail gaben am Montag, dem 19. Dezember, bekannt, dass sie die Streikankündigung der Fahrdienstleiter für das Weihnachtswochenende aufrechterhalten.

    „Wir haben beschlossen, unsere Streikankündigung beizubehalten“, damit diejenigen, die streiken wollen, dies auch tun können, so SUD-Rail, auch die CGT will ihren Mitgliedern die Möglichkeit geben will, „sich an der Aktion zu beteiligen“.

    Die Zugbegleiter hatten sich ursprünglich in einem Kollektiv mit dem Namen „Collectif national ASCT“ (CNA) außerhalb jeglichen gewerkschaftlichen Rahmens und in einer Facebook-Gruppe haben mit mehr als 3.500 Mitgliedern zusammengetan. Die Gruppe hat sich jedoch auf die Gewerkschaften gestützt, um ihre Forderungen vorzutragen und Streikankündigungen für Weihnachten und Neujahr einzureichen.

    Die Gewerkschaft Unsa-Ferroviaire hatte ihre Vorankündigung bereits am Freitag aufgehoben, da sie die Vorschläge der SNCF-Direktion als „auf einem sehr guten Niveau“ betrachtete. Am 8. Dezember hatte die SNCF nach einem Streikwochenende, an dem sie fast zwei Drittel ihrer TGV- und Intercity-Züge streichen musste, mehrere Vorschläge für einen Ausweg aus dem Konflikt unterbreitet.

    Die Gewerkschaft Sud-Rail fordert die SNCF-Führung dennoch auf, „ihre Vorschläge zu erhöhen, um eine Beruhigung der Situation zu ermöglichen“.

    Die SNCF hat vorgeschlagen, die Arbeitsprämie der Kontrolleure um 600 Euro pro Jahr zu erhöhen, wobei ein Teil davon 2024 in das Gehalt integriert werden soll, sowie eine zusätzliche Zulage von 600 Euro brutto pro Jahr. Weitere Maßnahmen für den beruflichen Aufstieg wurden auf den Tisch gelegt, um die Karriereentwicklung der Fahrdienstleiter zu erleichtern.

  • Wetter: +10 Grad in 24 Stunden – aber wie lange wird die Wärme anhalten?

    Wetter: +10 Grad in 24 Stunden – aber wie lange wird die Wärme anhalten?

    Nachdem Frankreich in den letzten Tagen mit besonders niedrigen Temperaturen zu kämpfen hatte, stieg das Thermometer in nur einer einzigen Nacht um etwa 10 Grad an. Und die warmen Temperaturen sollten auch noch einige Tage andauern.

    In dieser ersten Woche der Weihnachtsferien in Frankreich wird es einen deutlichen Temperaturanstieg geben, so die Ankündigungen von Météo-France. Die Erwärmung bestätigt sich mit Temperaturen, die „deutlich über den normalen Werten der Saison liegen“. In einigen Regionen wird die Temperatur von einer Woche auf die andere von 10°C auf 20°C ansteigen. Diese milde Witterung wird laut Vorhersage bis mindestens Weihnachten anhalten.

    Wie La Chaîne Météo erklärt, „zieht das Hoch über Mitteleuropa rasch nach Russland weiter, während Luft subtropischen Ursprungs vom Atlantik bis nach Frankreich aufsteigt“. Die warme Luftmasse stammt von den Kanaren und aus Marokko, wo es am Montagnachmittag 25°C warm war. Am Fuße der Pyrenäen meldet Chaîne Météo heute bereits 23°C. In Troyes (Aube) herrschten am Montag 12°C, am Sonntagmorgen waren es noch -9°C.

    Frankreich muss sich also in den nächsten Tagen an Temperaturen gewöhnen, die landesweit 5°C und im Südwesten sogar 8°C über dem Durchschnitt liegen. Auch wenn die Rekorde aus dem Jahr 1989 nicht gebrochen werden, sind die Tiefsttemperaturen bemerkenswert hoch und liegen im Allgemeinen zwischen 7° und 14°C vom Nordosten bis zum Mittelmeer.

    Den Meteorologen zufolge soll die milde Witterung bis zum Weihnachtswochenende anhalten. Der Wetterkanal spricht von einer möglichen Änderung ab dem 28. Dezember. „Ein Hochdruckgebiet über Skandinavien könnte sich aufblähen und kalte Luft nach Nordfrankreich bringen“. Es könnte bis zum Neujahrswochenende dauern, bis ein Temperaturrückgang auf jahreszeitliche Normalwerte einsetzt.

  • WM 2022: Auf dem Place de la Concorde feiert eine Menschenmenge die französische Nationalmannschaft

    WM 2022: Auf dem Place de la Concorde feiert eine Menschenmenge die französische Nationalmannschaft

    Obwohl sie im Finale der Fussball-Weltmeisterschaft von Argentinien besiegt wurden, wurden Didier Deschamps und seine Spieler am Montagabend auf dem Place de la Concorde in Paris gefeiert. 

    Am Montagabend, bei gerade mal 5° wollten die Fans der französischen Nationalmannschaft mit dem Kapitel Katar und dem unglücklichen argentinischen Tango abschließen. Ein grosses und relativ junges Publikum begann gegen 19:30 Uhr sich auf der Place de la Concorde zu versammeln und gegen 21:3o Uhr, als Didier Deschamps und sein Kapitän Hugo Lloris mit den Spielern auf den Balkon traten, sahen sie sich einer riesigen Menge gegenüber.

    Die Enttäuschung und das Winterwetter haben die 10- bis 15.000 Fans nicht davon abhalten können, ihre Nationalmannschaft „Les Bleus“ für den erkämpften 2. Platz zu feiern.

    Viele Fans waren aus Tours, Reims, Le Mans und Lille angereist nur für dieses Ereignis aus einem Umkreis von 200 km angereist.

    Es gab Flaggen, aber nicht zu viele, blau-weiß-rote Mützen, ein paar gezündete Rauchbomben, eine gute Stimmung, ohne Gedränge oder Spannungen.

    Die französischen Vizeweltmeister waren kurz nach 20 Uhr auf dem Flughafen Roissy gelandet, bevor sie sich, von 40 Motorradfahrern begleitet, auf die Champs-Elysées begaben.

    Dabei hatten den ganzen Tag über widersprüchliche Informationen über den Abend kursiert. Es herrschte offensichtlich keine Einigkeit zwischen dem Sportministerium und dem Verband…

  • Schinken von Carrefour und Auchan landesweit zurückgerufen

    Schinken von Carrefour und Auchan landesweit zurückgerufen

    Schinken, der von Carrefour und Auchan verkauft wurde, wird in ganz Frankreich zurückgerufen. Er ist mit Listeria-Bakterien kontaminiert. Die staatliche Website Rappel Conso meldete am Montag, dem 19. Dezember, dass Schinken, der in den Geschäften Supermärkten von Auchan und Carrefour verkauft wurde und möglicherweise mit Listerien verseucht und deswegen von einem Produktrückruf betroffen ist. Bei Carrefour heißt das betroffene Produkt „Jambon Cuit supérieur avec couenne 2T 80g“ (gekochter Oberschinken mit Schwarte 2T 80g). Der Schinken wurde zwischen dem 5. und dem 16. Dezember 2022 in ganz Frankreich verkauft. Sein Strichcode lautet 3560071014513 und die Chargennummer 1127870. Bei Auchan handelt es sich bei dem betroffenen Produkt um Jambon cuit supérieur taux de sel réduit VPF 4 TRANCHES“ (Gekochter Superior-Schinken mit reduziertem Salzgehalt VPF 4 TRANCHEN). Er wurde zwischen dem 5. und 13. Dezember in ganz Frankreich vermarktet. Sein Strichcode lautet 3596710353217 und die Charge…

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  • WM 2022: Les Bleus werden am Abend ihre Fans auf der Place de la Concorde in Paris treffen

    WM 2022: Les Bleus werden am Abend ihre Fans auf der Place de la Concorde in Paris treffen

    Entgegen der ersten Ankündigung des Präsidenten des französischen Fußballverbands Noël Le Graet am Mittag werden sich die Spieler der französischen Nationalmannschaft am Tag nach dem verlorenen WM-Finale doch der französischen Öffentlichkeit präsentieren.

    Das Auftreten von Les Bleus auf dem Place de la Concorde am Montag, dem 19. Dezember, nimmt nun langsam Gestalt an. Am Tag nach dem von Frankreich gegen Argentinien verlorenen WM-Finale gab es dazu widersprüchliche Informationen.

    Der Präsident des französischen Fußballverbands Noël Le Graët hatte zunächst behauptet, dass es kein öffentliches Auftreten der Mannschaft geben würde. „Die Spieler ziehen es vor, schon heute Abend nach Hause zu gehen. Ich verstehe das, das ist völlig normal“, sagte der FFF-Präsident im Gespräch mit dem Sender BFMTV.

    Doch nur wenige Minuten später veröffentlichte der Nachrichtensender ganz andere Informationen: Es wird tatsächlich eine Versammlung auf dem Place de la Concorde geben, genauso wie es die Sportministerin am Montagmorgen im Sender France Inter angekündigt hatte.

    Laut BFM werden die Spieler und Betreuer gegen 19.30 Uhr französischer Zeit in Frankreich landen. Der Abflug von Doha erfolgte um 12.30 Uhr (14.30 Uhr Ortszeit). Anschließend werden sie sich auf den Pariser Platz de la Concorde begeben, um ihre Fans zu begrüßen. Sie werden dort gegen 20:30 Uhr erwartet. Nach letzten Informationen könnten allerdings tatsächlich einige der Spieler nicht anwesend sein.

  • Biodiversität: Vogelschutzgebiet auf Firmengelände

    Biodiversität: Vogelschutzgebiet auf Firmengelände

    In Frankreich hat eine bekannte Baumarktkette in Templemars im Norden des Landes gerade das Gütesiegel „Refugium“ der Liga für Vogelschutz erhalten.

    Es ist nur Brachland zwischen einer Straße und einem Lagerhaus. Doch das Gebiet in Templemars (Nordfrankreich) ist eine Goldgrube für die Artenvielfalt der Region. Das Gelände gehört der Kingfisher-Gruppe, der Muttergesellschaft von Castorama. Damien Villotta arbeitet für die Liga für Vogelschutz (LPO) und setzt sich für den Schutz dieser Naturinseln ein. „Hier gibt es eine natürliche Speisekammer, viele Insekten, die sich in der Nähe der niedrigen Vegetation, des Bodens und der Samen befinden, die noch auf den Blumen sitzen“, erklärt er auf dem Sender France 3.

    Verschiedene Blumen, Sträucher und dornige Pflanzen bedecken das verwahrloste Grundstück. Auf dem Gelände sind 10 Hektar so konzipiert, dass sich die Natur uneingeschränkt entwickeln kann. Es darf nicht näher als 10 cm über dem Boden gemäht werden und 2011 wurden hier Bienenstöcke aufgestellt. „Wir haben auf dem gesamten Gelände eine Bestandsaufnahme gemacht. Wir haben über dreißig Vogelarten entdeckt (…), von denen 19 geschützt sind“, berichtet Sandrine Lefebvre, Managerin in der Immobilienabteilung der KingFisher-Gruppe. Der Firmenstandort ist seit diesem Sommer als Vogelschutz-Refugium klassifiziert.

  • Weihnachten: Endspurt für den Geschenkekauf

    Weihnachten: Endspurt für den Geschenkekauf

    Viele Franzosen nutzten das Wochenende vom 17. und 18. September, das letzte Wochenende vor den Weihnachtsfeiertagen, um ihre Geschenke zu kaufen.

    In Rouen (Seine-Maritime) war am Sonntag, dem 18. Dezember, grosser Endspurt angesagt, um vor Heiligabend noch Weihnachtsgeschenke zu kaufen. In den Straßen der Stadt ist Weihnachten in diesem Jahr aber nicht gleichbedeutend mit (Kauf-)Wahnsinn. „Man schaut sich die Preise zweimal an und versucht, stimmige Dinge zu finden, die ein kleines bisschen billiger sind als sonst“, erklärt ein Einwohner auf dem Sender France 2.

    Konkurrenz mit dem WM-Finale
    Für die Einzelhändler gab es am Sonntag Konkurrenz, da das WM-Finale zwischen Frankreich und Argentinien am Nachmittag während der Öffnungszeiten stattfand. Einige beschlossen daher, früher zu schließen, wie z. B. in Epinal (Vogesen). Dennoch ist die Öffnung am letzten Sonntag vor Weihnachten grundsätzlich ein Muss für viele Geschäfte.

    Im Durchschnitt beläuft sich das Geschenkbudget der Franzosen für Weihnachten in diesem Jahr durchschnittlich auf 350 Euro.

  • Zuschauerrekord: Über 24 Millionen Zuschauer sehen sich auf TF1 das WM-Finale an

    Zuschauerrekord: Über 24 Millionen Zuschauer sehen sich auf TF1 das WM-Finale an

    Das spannungsgeladene letzte Spiel der Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar brachte dem Sender TF1 so viele Zuschauer wie noch nie zuvor.

    Das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2022, das Argentinien am Sonntag, dem 18. Dezember, im Elfmeterschießen gegen Frankreich gewann, wurde in Frankreich von 24,08 Millionen Menschen auf TF1 gesehen, was einen „historischen Zuschauerrekord“ für das französische Fernsehen darstellt, wie der Sender am Montag mitteilte.

    Das bedeutet, dass es in der Geschichte des französischen Fernsehens noch nie so viele Menschen gegeben hat, die sich ein Ereignis auf einem einzigen Kanal angesehen haben.

    Der bisherige Rekord stammte vom Halbfinale der WM-2006 Portugal-Frankreich, als 22,2 Millionen Zuschauer TF1 einschalteten, wie der Sender mitteilte. Neben TF1, das es kostenlos übertrug, wurde das Finale in Frankreich auch von beIN Sports kostenpflichtig übertragen. beIN Sports gibt seine Einschaltquoten traditionell nicht bekannt.

    Das Finale, das zwischen 16 und 19 Uhr ausgestrahlt wurde, hatte einen Zuschaueranteil von 81%. Das bedeutet, dass mehr als 8 von 10 Zuschauern, die zu diesem Zeitpunkt in Frankreich fernsahen, das Spiel auf TF1 einschalteten.

    Die Einschaltquote erreichte nach Angaben des Senders zwischenzeitlich einen Spitzenwert von 29,4 Millionen Zuschauern. Seit Beginn des Turniers in Katar hat TF1 trotz aller Boykottaufrufe eine Rekordeinschaltquote nach der anderen erzielt.

    Der Sieg von Les Bleus gegen Marokko (2:0) im Halbfinale hatte 20,69 Millionen Zuschauer. Das vorherige Spiel im Viertelfinale gegen England (2:1-Sieg) haben 17,7 Millionen Zuschauer verfolgt. Und das Achtelfinalspiel zwischen Frankreich und Polen (3:1) wurde bereits von 14,3 Millionen Zuschauern gesehen. Das erste Spiel von Les Bleus gegen Australien (4:1) sahen sich 12,5 Millionen Zuschauer auf dem dem Sender TF1 an.

  • Gastronomie : Die Langustinen sind der Stolz der Bretagne

    Gastronomie : Die Langustinen sind der Stolz der Bretagne

    Scheinwerferlicht auf die „Demoiselles de Loctudy“, wie die Langustinen im Finistère genannt werden. France Télévisions hat eine Fischerfamilie begleitet, die diese Tradition fortführt. Die Alten nennen sie „Demoiselles“ (Fräulein). Tanzend und zappelnd sind sie der traditionelle Reichtum Pays Bigou…

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  • WM 2022: Ausschreitungen in Lyon und Nizza nach dem Finale zwischen Argentinien und Frankreich

    WM 2022: Ausschreitungen in Lyon und Nizza nach dem Finale zwischen Argentinien und Frankreich

    In Lyon und Nizza wurden Polizisten angegriffen. Der Präfekt des Departements Rhône berichtet von etwa 15 Festnahmen in Lyon. Aus dem Departement Alpes-Maritimes gab es keine Zahlen.

    Am Sonntag, dem 18. Dezember, kam es am Rande des WM-Finales zwischen Argentinien und Frankreich zu Zwischenfällen auf der Avenue Jean Médecin, der Hauptstraße im Zentrum von Nizza, berichtet France Bleu Azur. Vermummte Personen zielten mit Feuerwerkskörpern auf Polizisten. Die Polizisten antworteten mit Tränengas. Mehrere Mülltonnen gingen in Flammen auf. Christian Estrosi, der Bürgermeister von Nizza, verurteilte „mit äußerster Schärfe das Vorgehen der Schläger, die die Ordnungskräfte angegriffen haben“. Er wünscht sich harte Strafen.

    Ausschreitungen auch in Lyon
    In Lyon wurden etwa 15 Personen festgenommen, wie der Präfekt der Region Auvergne-Rhône-Alpes und des Departements Rhône auf Twitter mitteilte. Präfekt Pascal Mailhos „verurteilt die Gewalt gegen die Ordnungskräfte und unterstützt die betroffenen Beamten in vollem Umfang“.

    Die Vorfälle ereigneten sich in der Innenstadt von Lyon nach dem Finale der Fußballweltmeisterschaft. In der Nähe des Place Bellecour wurden die Ordnungskräfte mit Wurfgeschossen beworfen. „Die Ordnungskräfte erwiderten die Angriffe auf verhältnismäßige Weise, um die feindlich gesinnten Personen zu zerstreuen“, erklärte die Präfektur des Departements.