Kategorie: Frankreich

  • Paris: Mann verletzt mehrere Personen mit Messer im Gare du Nord – Polizist schiesst auf ihn

    Paris: Mann verletzt mehrere Personen mit Messer im Gare du Nord – Polizist schiesst auf ihn

    Die Ereignisse ereigneten sich gegen 6.40 Uhr am Mittwochmorgen. Innenminister Gérald Darmanin bedankte sich bei den Ordnungskräften „für ihre effiziente und mutige Reaktion“.

    Ein Polizist setzte am frühen Morgen des 11. Januar seine Waffe gegen eine Person ein, die am Gare du Nord in Paris mehrere Personen mit einem Messer verletzt hatte. Der Täter griff mehrere Reisende an, bevor er „neutralisiert“ wurde, wie Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet. Er konnte daraufhin festgenommen werden.

    „Die SNCF teilte auf Anfrage von Franceinfo mit, dass sich der Vorfall gegen 6.40 Uhr im Inneren des Bahnhofs ereignet habe. Ein Sicherheitsperimeter wurde eingerichtet. Alle Züge fahren normal“. Laut einer vorläufigen Bilanz wurden sechs Personen verletzt, eine davon soll in Lebensgefahr schweben. Ach der mutmassliche Täter wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem die Ordnungskräfte mehrfach auf ihn geschossen hatten. Sein Zustand ist lebensbedrohlich.

    Gérald Darmanin besucht den Ort des Geschehens.
    „Eine Person hat heute Morgen am Gare du Nord mehrere Personen verletzt. Er konnte schnell neutralisiert werden. Danke an die Ordnungskräfte für ihre effiziente und mutige Reaktion“, reagierte der Innenminister auf Twitter, der sich gegen 9 Uhr vor Ort begab. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und die Ermittlungen wurden der Kriminalpolizei übertragen, so die Pariser Staatsanwaltschaft.

  • Krankenversicherung: Die Carte Vitale wird 2023 digital

    Krankenversicherung: Die Carte Vitale wird 2023 digital

    Im Jahr 2023 wird die elektronische Carte Vitale in ganz Frankreich flächendeckend eingeführt. Es wird möglich sein, die Gesundheitskarte in der Apotheke oder beim Arzt über das Smartphone vorzulegen. Sie ist seit 1998 in den Portemonnaies aller in Frankreich krankenversicherten Personen zu finden: Die Carte Vitale ist der unentbehrliche Nachweis, um in Frankreich medizinische Leistungen in Anspruch nehmen zu können. Nun wird sie wahrscheinlich in Smartphones und andere elektronische Geräte Einzug halten: Ein am 28. Dezember 2022 im Amtsblatt veröffentlichtes Dekret über „Mittel zur elektronischen Identifizierung“ regelt die schrittweise Einführung der „e-carte vitale“ in ganz Frankreich im Jahr 2023. Seit mehreren Jahren schon plant die Regierung eine Digitalisierung der Gesundheitskarte. Dieses Projekt ist Teil eines umfassenderen Vorhabens der Entmaterialisierung der Verwaltungsinstrumente im Zusammenhang mit dem Gesundheitswesen. Im Februar 2022 hat die Krankenversicherung beispie…

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  • Besançon: 84-jähriger Mann stirbt in Notaufnahme nach 18 Stunden Wartezeit

    Besançon: 84-jähriger Mann stirbt in Notaufnahme nach 18 Stunden Wartezeit

    Ein 84-jähriger Mann starb am 5. Januar in der Notaufnahme des Universitätsklinikums Besançon (Doubs), nachdem er 18 Stunden lang auf der Station auf ärztliche Betreuung gewartet hatte. Bereits am Donnerstag, dem 5. Januar, starb ein 84-Jähriger in der Notaufnahme des Universitätskrankenhauses von Besançon (Doubs), nachdem er 18 Stunden auf einer Trage auf einen Arzt wartend verbracht hatte. Hängt sein Tod mit der langen Wartezeit zusammen? Nach diesem Todesfall bleiben in der Tat viele Fragen offen. Der 84-jährige Mann war am Mittwoch wegen Bauchschmerzen in die Notaufnahme gekommen. Erst am nächsten Tag wurde er einer Computertomographie unterzogen, bevor er wenige Minuten später an einem geplatzten Aortenaneurysma starb. Eine Untersuchungskommission soll nun die genauen Umstände dieses Todesfalls ermitteln. Die Direktion des Krankenhauses will keine Möglichkeit ausschliessen, auch wenn sie jetzt erklärt, dass „die ersten in diesem Stadium gesammelten Elemente es nicht erlauben, eine…

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  • Wasserknappheit: In Sainte-Maxime wird der Golfplatz mit wiederaufbereitetem Abwasser bewässert

    Wasserknappheit: In Sainte-Maxime wird der Golfplatz mit wiederaufbereitetem Abwasser bewässert

    Die Regierung arbeitet derzeit an neuen Regeln für die bessere Nutzung von wiederaufbereitetem Abwasser. Es könnte für die Straßenreinigung oder die Bewässerung kommunaler Blumenbeete verwendet werden.

    Um den Golfplatz von Sainte-Maxime im Département Var zu bewässern, muss nicht in das Grundwasser angezapft oder Wasser aus Flüssen gepumpt werden. Bereits seit 2006 werden die 90 Hektar des Golfplatzes mit Abwasser aus der städtischen Kläranlage bewässert. Zuvor wird es gefiltert, aufbereitet und in einem kleinen natürlichen See gelagert. „Die Kläranlage ist etwa 4 km Luftlinie vom See entfernt“, erklärt Thierry Gobino, Baudezernent von Sainte-Maxime auf dem Sender France 2.

    Der Golfplatz verbraucht 300.000 m³ Wasser pro Jahr. Der Direktor des Golfplatzes zahlt für das Wasser nur halb so viel, als wenn es Trinkwasser wäre. Hier hatte man im Sommer keine Probleme mit Trockenheit. Wenn die Regierung eine solche Praxis landesweit fördern möchte, müssen nach Ansicht des Direktors zunächst administrative Hemmnisse beseitigt werden. Heute produziert Frankreich jedes Jahr mehr als acht Milliarden m3 Abwasser. Nur 0,8 % davon werden wiederverwendet. In Spanien liegt die Quote bei 14%, in Israel bei 80%.

  • SNCF startet Sonderangebote und erhöht gleichzeitig die Ticketpreise

    SNCF startet Sonderangebote und erhöht gleichzeitig die Ticketpreise

    Eine Tariferhöhung der SNCF tritt am Dienstag, dem 10. Januar 2023 in Kraft. Die Tarife steigen um durchschnittlich 5%. Eine Preiserhöhung, die allerdings mit Sonderangeboten gekoppelt ist. 

    „Rabatte, von denen Sie sich nur schwer erholen werden“. Mit diesem Slogan startet die SNCF am Dienstag, dem 10. Januar eine neue Rabattkampagne. Die Connect Days – so der Name der Kampagne – sind ein außergewöhnlicher Blitzverkauf von 150.000 TGV INOUI-Fahrkarten ab 29 € und OUIGO-Fahrkarten für maximal 19 € für Fahrten zwischen dem 11. und 31. Januar.

    Ein Angebot, das mit dem Inkrafttreten der Tariferhöhungen im Zugverkehr zusammenfällt. Die Fahrpreise steigen ab Dienstag, dem 10. Januar, um durchschnittlich 5%. Eine Erhöhung, die das Unternehmen mit stark steigenden Strompreisen für 2023 begründet.

    Die Kunden der SNCF werden von der Preiserhöhung nicht in gleicher Weise betroffen sein. Die Preise für OUIGO, das Billigangebot der SNCF, bleiben unverändert. Status quo auch für den Preis der Carte Avantage, die weiterhin 49 € kostet und mit der man bis zu 30% Rabatt oder Preisobergrenzen je nach zurückgelegter Strecke erhalten kann.

    Auf Seiten der Nutzerverbände begrüßt man zwar die unveränderten Preise für die Carte Avantage und den OUIGO, wünscht sich aber mehr Transparenz seitens des Eisenbahnunternehmens. „Wir bedauern die Unklarheit um die 5%. Es gibt keine klaren Angaben darüber, welche Fahrkarten und Strecken betroffen sind“, beklagt der Präsident der FNAUT (Fédération nationale des associations d’usagers des transports) Bruno Gazeau gegenüber der Zeitung Le Parisien.

    Die spürbarsten Preiserhöhungen verlangt die SNCF von ihren Geschäftskunden. Die Abonnements für Berufstätige (Liberté, Max actif, Max actif +) und die Preise für Business Première-Fahrkarten werden um 5% steigen. 

    Am 1. Februar wird die SNCF die Bedingungen für die Stornierung oder den Umtausch von Fahrkarten verschärfen. Der Umtausch oder die Erstattung wird nur noch bis zu maximal sieben Tage vor dem Abreisedatum kostenlos sein. Nach dieser Frist werden die Gebühren von 15 € auf 19 € pro Fahrkarte im TGV und dem Intercity erhöht. Es kann allerdings eine Versicherung abgeschlossen werden, die die Kosten für Stornierungen und Änderungen erstattet.

  • Brigitte Macron: „Ich habe einen Ehemann, der mit seiner Frau sehr liebevoll umgeht“

    Brigitte Macron: „Ich habe einen Ehemann, der mit seiner Frau sehr liebevoll umgeht“

    in der 20-Uhr-Nachrichtensendung des Senders TF1 ließ es sich Brigitte Macron nicht nehmen, die Qualitäten des Präsidenten der Republik als Ehemann zu würdigen. Die First Lady Frankreichs, Brigitte Macron, war am Montag, dem 9. Januar, Gast der 20-Uhr-Sendung des Senders TF1. Obwohl sie insbesondere eingeladen war, um über eine Krankenhausstiftung zu sprechen, deren Vorsitzende sie ist, wurde sie von dem Journalisten Gilles Bouleau zu ihrem Leben als Frau des Staatschefs befragt. Sie sprach über die Verzweiflung der Pflegekräfte, die sie oft bei ihren Besuchen in Krankenhäusern trifft, oder über die Themen in den Briefen, die sie als First Lady erhält. Sie wurde auch zu ihrer Meinung zur bevorstehenden Rentenreform befragt, und wollte „die jungen Leute“ beruhigen. Diese berichteten ihr oft von ihren Befürchtungen, später „keine Rente zu haben“. Denen „möchte ich sagen, dass alles getan wird, damit ihr eine Rente habt“.

    Was ihre Ste…

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  • Benzinpreise: Das Tanken könnte in den kommenden Monaten wieder deutlich teurer werden

    Benzinpreise: Das Tanken könnte in den kommenden Monaten wieder deutlich teurer werden

    Die Regierung beendete am 1. Januar den Rabatt auf die an den Tankstellen des Landes erhobenen Kraftstoffpreise. Michel-Édouard Leclerc, Vorsitzender des Strategieausschusses der Supermärkte E. Leclerc, warnt vor einem baldigen Wiederanstieg der Preise an den Zapfsäulen.

    An den französischen Tankstellen spielen die Preise verrückt. Zu Beginn des Jahres 2023 endete die von der Regierung eingeführte Rabattregelung und die Kraftstoffpreise steigen – wieder – an. Nach Angaben der Website Carbu.com liegt der durchschnittliche Preis für Dieselkraftstoff bei 1,92 €/Liter und der für Benzin bei 1,87 €/Liter.

    Und eine Besserung ist nicht in Sicht, wenn man Michel-Édouard Leclerc, Vorsitzender des Strategieausschusses der Geschäfte E. Leclerc, glaubt. Am Sonntag, dem 8. Januar, war Leclerc zu Gast in der Sendung RTL-Grand Jury und kündigte einen baldigen Anstieg der Kraftstoffpreise an. „Seit drei Monaten ist etwas passiert: Bei allen Importen von Kraftstoffen und unabhängig von der Art der Kraftstoffe sind wir heute verpflichtet, uns ohne russischen Kraftstoff, ohne russisches Diesel zu versorgen“, erklärt Leclerc.

    Michel-Édouard Leclerc fährt fort: „Wir befinden uns in einer Phase, in der wir dabei sind, unsere Bezugsquellen neu zu organisieren. Im Moment ist es teurer, woanders einzukaufen“. Leclerc ist der Meinung, dass die Auswirkungen dieser Umstellungen erst in zwei oder drei Monaten sichtbar sein werden. Das bedeutet, dass dann die Autofahrer noch tiefer in die Tasche greifen müssen.

    Die Regierung hat den Treibstoffrabatt zum Ende des Jahres 2022 beendet. Um den allgemeinen Preisrabatt zu ersetzen, wird die Regierung in wenigen Tagen eine Kraftstoffhilfe von 100 € einführen. Die neue Beihilfe wird etwa 10 Millionen Arbeitnehmer mit niedrigen Einkommen betreffen. Sie wird an Haushalte mit einem steuerlichen Referenzeinkommen von weniger als 14.700 € für das Jahr 2021 ausgezahlt. Die Hilfe kann ab dem 16. Januar beantragt werden.

  • Isère: Gemeinde erhält Erbschaft – 68 Jahre nach dem Tod des Wohltäters

    Isère: Gemeinde erhält Erbschaft – 68 Jahre nach dem Tod des Wohltäters

    Entraigues im Département Isère wird nun endlich in der Lage sein, die Schule und den Kirchturm zu renovieren und Rechnungen zu bezahlen. Das kleine Dorf hat nach vielen Jahren endlich eine versprochene Erbschaft erhalten.

    In dem Dorf Entraigues (Isère) mit 210 Einwohnern ist der Name Dr. Eyraud in aller Munde, aber nur wenige Einwohner wissen wirklich, wer er ist. Dr. Eyraud ist in Entraigues geboren und arbeitete als Journalist in Marokko. Er wurde 1954 in Casablanca ermordet. Dr. Eyraud wurde damals auf offener Straße durch mehrere Schüsse getötet. Er hinterließ ein Testament, in dem er sein Vermögen zwischen seiner Wahlheimat und seinem Geburtsort aufteilte. Es dauerte jedoch dann noch 68 Jahre, bis sein Besitz verkauft und das Geld endlich an seine Erben verteilt werden konnte.

    „Wir haben lange auf den Verkauf gewartet. In Marokko weiß man, dass es sehr lange dauert, etwas hereinzuholen, dass man Geduld haben muss. (…)“, sagte die Bürgermeisterin von Entraigues, Martine Simonnet, gegenüber dem Sender France 3. Das Erbe beläuft sich auf stolze 467.000 Euro, mehr als die Hälfte der Gemeindeeinnahmen des letzten Jahres. Das Geld soll für die Renovierung des Glockenturms der Dorfkirche und der besonders schlecht isolierten Dorfschule verwendet.

  • Marseille: Einwohner vertreiben Drogendealer aus ihrer Nachbarschaft

    Marseille: Einwohner vertreiben Drogendealer aus ihrer Nachbarschaft

    In Marseille haben es Bewohner geschafft, Drogendealer aus ihrem Viertel zu vertreiben. Nachdem sie eine Demonstration organisiert hatten, wechselten sie sich Tag und Nacht ab, um die Dealer daran zu hindern, sich in Strassen und Treppenhäusern niederzulassen.

    Die Geschichte begann im Gebäude H der Cité des Campanules im 11. Arrondissement von Marseille (Bouches-du-Rhône). Anfang Januar hatten sich dort vermummte Jugendliche niedergelassen, um Drogen zu verkaufen, und deshalb die Überwachungskameras des Gebäudes zerstört. Die Bewohner beschlossen, sich das nicht gefallen zu lassen. „Ab Mittag gehen wir runter, bis etwa 3 Uhr morgens. Wir wechseln uns alle ab und trinken Kaffee“, erklärt eine Bewohnerin auf dem Sender France 2.

    Um die Einrichtung eines sogenannten „Dealing Points“ zu verhindern, setzen die Anwohner auf ständige Präsenz. „Was wir befürchten, ist, dass sie Autos angreifen, dass sie Wohnungen angreifen“, bezeugt eine Frau und sagt, dass sie Angst vor Repressalien der Drogenhändler hat.

    Sylvain Souvestre, Bürgermeister (LR) des 11. und 12. Arrondissements von Marseille, ist gekommen, um die spontane Mobilisierung der Anwohner zu unterstützen. In der ganzen Siedlung wurden Plakate aufgehängt, die zur Wachsamkeit aufrufen, damit sich die Drogendealer nicht einnisten können.

  • Straßburg: 6 Meningitis-Fälle entdeckt – einer verlief tödlich. Jugendliche zur Impfung aufgerufen.

    Straßburg: 6 Meningitis-Fälle entdeckt – einer verlief tödlich. Jugendliche zur Impfung aufgerufen.

    Die sechs mit Meningitis infizierten Jugendlichen hatten sich vorher alle in Nachtlokalen in Straßburg aufgehalten. Einer von ihnen verstarb im Krankenhaus. Sechs Personen haben sich im Großraum Straßburg (Bas-Rhin) mit Gehirnhautentzündung (Meningitis) angesteckt, wie die regionale Gesundheitsbehörde ARS am Montag, dem 9. Januar, gegenüber dem Sender France Bleu Alsace bekannt gab. Alle Infizierten mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Einer von ihnen verstarb leider. Alle Erkrankten wurden mit demselben Bakterienstamm infiziert. Die Epidemie begann wahrscheinlich in einer Diskothek in Straßburg im November letzten Jahres. Die vier der erkrankten jungen Menschen besuchten Nachtlokale in der Region, so die regionale Gesundheitsagentur, insbesondere den Live Club in Straßburg. Die ARS empfiehlt jungen Straßburgern, die Clubs und Diskotheken in der Region besuchen wollen, sich umgehend impfen zu lassen. Am 5. Januar 2023 erhielten bereits 151 Personen eine erste Impfdosis im Zentr…

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