Kategorie: Frankreich

  • Roubaix: Vier Menschen, darunter drei Polizisten im Einsatz, sterben bei Verkehrsunfall

    Roubaix: Vier Menschen, darunter drei Polizisten im Einsatz, sterben bei Verkehrsunfall

    Der Unfall ereignete sich auf der Landstraße 700 in der Nähe von Villeneuve-d’Ascq. Drei Beamte der Polizeistation Roubaix und eine weitere Person starben.

    Bei einem Verkehrsunfall am Sonntag, dem 21. Mai, auf der Departementstraße 700 in der Nähe von Villeneuve-d’Ascq (Nord) kamen vier Menschen ums Leben, darunter drei Polizisten, wie die Präfektur des Departements Nord in einer Pressemitteilung bekannt gab. „Bei einem Einsatz am Sonntag, dem 21. Mai 2023, war ein Fahrzeug der nationalen Polizei in einen Verkehrsunfall auf der RD 700 verwickelt“, heißt es in der Erklärung. Drei Beamte der Polizeistation von Roubaix starben bei dem Unfall, ebenso wie „der Fahrer des zweiten Fahrzeugs“.

    Im Polizeifahrzeug befand sich auch eine „Zivilperson, die von den Beamten betreut wurde“. Diese befand sich am Sonntagmorgen in Lebensgefahr und wurde in das Roger-Salengro-Krankenhaus in Lille gebracht, so die Präfektur. Laut der Aussage einer Polizeiquelle gegenüber France Télévisions ereignete sich der Unfall, als die Polizisten die minderjährige Person ins Krankenhaus begleiten wollten.

    In der Mitteilung der Präfektur des Departements Nord heißt es außerdem, dass sich auch ein Insasse des zweiten Fahrzeugs in Lebensgefahr befinde und in das Krankenhaus in Lille gebracht wurde. „Meine Gedanken sind bei den Familien der Opfer, denen ich mein Beileid ausspreche. Volle Unterstützung für die Verletzten“, äußerte sich Innenminister Gérald Darmanin am Sonntag.

  • Morbihan: Parade von 1.000 Segelschiffen vor einem begeisterten Publikum

    Morbihan: Parade von 1.000 Segelschiffen vor einem begeisterten Publikum

    Große Parade legendärer Schiffe im Golf von Morbihan an diesem Samstag. Das Publikum war zahlreich dabei und bewunderte diese Beispiele der maritimen Geschichte.

    Mehr als 1.000 Segelschiffe zogen am Samstag unter den Augen von Hunderttausenden von Zuschauern durch den Golf von Morbihan. Auf Le Français, einem 45 Meter langen Dreimaster, träumten einige für einen Tag davon, Matrose zu sein. „Man weiß nicht genau, wo man da am Segel zieht, aber es nimmt langsam Gestalt an“, erklärt ein begeisterter Besucher gegenüber dem Sender France 3. Das Schiff wurde 1947 für die dänische Marine gebaut und diente der Versorgung der Stützpunkte in Grönland. Heute ist es ein Schulschiff an der französischen Küste.

    Ein begeistertes Publikum
    Diese Denkmäler der Meere erwecken immer wieder die Bewunderung des Publikums. „Dort gibt es eine Kraft, eine Schönheit, die außergewöhnlich ist“, meint eine Besucherin. An diesem Tag waren Schiffe aus der ganzen Welt zu sehen, sogar ein russisches Schiff schwamm auf den bretonischen Gewässern.

  • 110 Gräber auf dem Friedhof von Lesquin geplündert und verwüstet – Familien erstatten Anzeige

    110 Gräber auf dem Friedhof von Lesquin geplündert und verwüstet – Familien erstatten Anzeige

    Vor einer Woche wurden in Lesquin (Nordfrankreich) über hundert Gräber verwüstet und Gegenstände entwendet. Mehrere Familien erstatteten Anzeige.

    In Lesquin im Norden Frankreichs wurden in der Nacht vom 11. auf den 12. Mai 110 Gräber geplündert und vandalisiert, berichtet France Bleu Nord am Freitag, dem 19. Mai. Mehrere Familien haben Anzeige erstattet.

    Es wurden Statuetten oder Gegenstände aus Zinn, Bronze oder Kupfer gestohlen. Es ist das dritte Mal innerhalb von zehn Jahren, dass dieser Friedhof Opfer von Grabschändungen wurde wurde. Seit etwas mehr als einem Monat ist die Kamera, die den Friedhof überwachte, aufgrund von Arbeiten an der Straßenbeleuchtung entfernt worden.

    Die Familien, deren Gräber verwüstet wurden, erwarten mehr Sicherheit, z. B. eine neue Überwachungskamera. Sie hoffen vor allem, „dass das Problem ernst genommen wird und dass Lösungen gefunden werden“, sagt Cathy, deren Großelterngrab beschädigt wurde. „Es ist die psychologische und moralische Seite, die wirklich sehr schwierig ist“, fügt sie hinzu.

  • Marseille: Drei Personen im 11. Arrondissement erschossen

    Marseille: Drei Personen im 11. Arrondissement erschossen

    Nach ersten Erkenntnissen eröffneten mehrere Personen in einem Auto das Feuer auf ein anderes Fahrzeug, bevor sie flüchteten.

    Drei Personen wurden am Sonntagmorgen, 21. Mai, gegen 5.10 Uhr im 11. Arrondissement von Marseille erschossen, wie die Sender Franceinfo und BFMTV meldeten. Bei den Opfern handelt es sich um „drei junge Männer im Alter von 20 Jahren“, die „aus einer Diskothek“ kamen, wie Rudy Manna, Bezirkssekretär der Gewerkschaft Alliance Police im Departement Bouches-du-Rhône gegenüber Franceinfo berichtete.

    Nach ersten Erkenntnissen eröffneten mehrere Personen in einem Auto das Feuer in Richtung des Fahrzeugs der Opfer, bevor sie flüchteten. Nach Angaben der Polizeipräfektur des Départements Bouches-du-Rhône befanden sich in dem beschossenen Fahrzeug fünf Personen, von denen drei starben. Diese drei Personen „wurden mit einer Kriegswaffe, einer Kalaschnikow, erschossen“, so Rudy Manna. Eine Information, die von der Staatsanwaltschaft gegenüber Franceinfo bestätigt wurde. Das Auto der mutmaßlichen Schützen wurde später brennend aufgefunden. Die Polizeipräfektin des Departements begab sich an den Ort des Geschehens.

    21 Tote bei Schießereien in Marseille.
    Nach Angaben der Polizeipräfektur ereigneten sich die Taten am Boulevard de la Pomme. Die Kriminalpolizei in Marseille wurde eingeschaltet. Seit Anfang des Jahres sind in der Stadt nun bereits 21 Menschen bei Schießereien ums Leben gekommen, für Rudy Manna eine „apokalyptische Zahl“. Seiner Meinung nach wird 2023 „leider ein Rekordjahr sein“.

    „Wenn wir die Kräfte der Republik nicht vereinen, um dagegen zu kämpfen, werden wir es ehrlich gesagt nicht schaffen, und wir werden immer mehr Tote in den Straßen von Marseille, aber auch in den Straßen der Region Île-de-France zählen“, warnt der Bezirkssekretär der Polizeigewerkschaft.

  • Ari Boulogne – unehelicher Sohn von Alain Delon wurde tot in Paris aufgefunden

    Ari Boulogne – unehelicher Sohn von Alain Delon wurde tot in Paris aufgefunden

    Der leblose Körper von Ari Boulogne wurde am Samstag, dem 20. Mai, in seiner Pariser Wohnung aufgefunden. Der Mann, der sich als Sohn des Schauspielers Alain Delon bezeichnete, hatte in Orléans ein Gerichtsverfahren eingeleitet, um als solcher anerkannt zu werden. Boulogne hatte in Orléans einen Rec…

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  • Paris: Zwei Schwerverletzte nach Balkonabsturz im XIII. Arrondissement

    Paris: Zwei Schwerverletzte nach Balkonabsturz im XIII. Arrondissement

    Der Balkon, der sich im fünften Stock eines Gebäudes im 12. Arrondissement der Hauptstadt befand, stürzte am Freitagabend, dem 19. Mai, in die Tiefe. Ein Ehepaar in den Sechzigern schwebt in Lebensgefahr.

    Es war kurz vor 20 Uhr am Freitagabend, dem 19. Mai, als im 13. Arrondissement von Paris der Balkon eines Gebäudes im fünften Stockwerk zusammenbrach und auch den Balkon im vierten Stockwerk beschädigte. Ein Ehepaar in den Sechzigern wurde mitgerissen und befindet sich in Lebensgefahr. Die eine Person erlitt einen offenen Beinbruch, die andere ein Schädel-Hirn-Trauma. „Plötzlich hörte ich ein Geräusch, wie eine Explosion. Ich dachte zunächst, dass es eine Bombe war. Ich geriet in Panik und ging direkt auf meinen Balkon, (…) ich schaute hinüber und sah meine beiden Nachbarn, die bewusstlos waren“, erzählt eine Frau auf dem Sender France 2.

    Eine Untersuchung wurde eingeleitet
    Ein weiterer Nachbar erzählt sogar, dass er vorher schon Angst auf seinem Balkon gehabt habe und ihn deshalb abgesperrt habe, um sicherzugehen, dass niemand hinausgeht. In einem Tweet reagierte der Bürgermeister des Arrondissements, Jérôme Coumet: „Das Gebäude ist ein relativ neuer Bau (Ende der 80er Jahre), aber es gibt offensichtlich einen größeren Mangel.“ das Mehrfamilienhaus gehört dem Sozialvermieter Paris Habitat, der allerdings ein größeres Problem bestreitet. Der Bericht des Sachverständigen soll in den nächsten Tagen vorliegen, alle Balkone wurden gesperrt. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.

  • Luftwaffe: Die Patrouille de France feiert ihr 70-jähriges Bestehen

    Luftwaffe: Die Patrouille de France feiert ihr 70-jähriges Bestehen

    Die im Mai 1953 gegründete Patrouille de France feiert diesen Monat ihr 70-jähriges Bestehen. In Salon-de-Provence im Departement Bouches-du-Rhône fand ein großes Treffen statt, an dem etwa 90.000 Menschen teilnahmen.

    Dreifarbige Kerzen und eine große 70, die in riesigen Zahlen in den grauen Himmel der Provence geschrieben wurde. Eine den ganzen Winter über eingeübte Nummer für eine grandiose Feier am Samstag, dem 20. Mai. „Es ist eine der wichtigsten Neuerungen, um die 70 Jahre der großen Dame mit all unseren Ehemaligen und unseren Familien, die heute hier sind, zu würdigen“, sagt Kapitän Aurélien Hazet, Leiter der Präsentations-Teams der Patrouille de France, auf dem Sender France 3.

    90.000 Menschen feierten mit.
    Zur Feier des Jubiläums waren eine kroatische Staffel, eine Schweizer Patrouille und eine Delegation aus Saudi-Arabien anwesend. Begeisterte warteten bis zu zwei Stunden, um sich in die Lage der Piloten der Patrouille versetzen zu lassen und davon zu träumen, ein zweites Leben als Pilot zu beginnen. Auch am Sonntag wird noch gefeiert und insgesamt werden 90.000 Menschen den 70. Geburtstag der berühmten Luftwaffen-Einheit zu feiern.

  • Himmelfahrtswochenende: Touristen in ganz Frankreich unterwegs

    Himmelfahrtswochenende: Touristen in ganz Frankreich unterwegs

    Es ist ein beliebtes verlängertes Wochenende bei den Franzosen, und das aus gutem Grund: Viele nutzen es, um ein paar Tage lang abseits der Alltagshektik zu entspannen. France 3 berichtet aus Annecy (Hochsavoyen) und Vézelay (Yonne).

    Friedlich über den See von Annecy (Hochsavoyen) schippern, sich Zeit lassen. Die Arbeit und die Sorgen sind weit weg, und es sind nicht ein paar dunkle Wolken, die den Touristen den Spaß verderben werden. „Jedes Mal kommen wir, weil wir den Ort lieben, die Aussicht, die Berge, den See“, sagt eine Touristin auf dem Sender France 3. Nach der Bootsfahrt werden Fotos auf der Liebesbrücke gemacht, die Starpose im Stil der Filmfestspiele von Cannes. Zur Mittagszeit muss man in den Straßen der Altstadt seine Ellenbogen einsetzen und warten, da viele Restaurants ausgebucht sind.

    Auch Vézelay ist voll besetzt
    In Vézelay im Departement Yonne kommt das Himmelfahrtswochenende voll zum Tragen. Ein bisschen anstrengend für die Waden, 700 Meter bergauf, bevor man am Fuße der Basilika der Gemeinde ankommt. Nach der Anstrengung kommt der Genuss, ein Gougère (Brandgebäck mit Käse) stärkt die Mutigen und ist zudem eine Spezialität der Gegend. Mehrere tausend Touristen werden allein während Himmelfahrtswochenendes durch die Gassen des mittelalterlichen Dorfes streifen. Jedes Jahr kommen mehr als 800.000 Menschen in die Stadt.

  • Betrug: Vorsicht vor gefälschten Strafzetteln auf der Windschutzscheibe

    Betrug: Vorsicht vor gefälschten Strafzetteln auf der Windschutzscheibe

    Eine wachsende Zahl von Betrugsversuchen mit gefälschten Strafzetteln beunruhigt die Gendarmen, die jetzt einen Aufruf zur Wachsamkeit gestartet haben. Es handelt sich um ein kleines Dokument, das wie ein Strafzettel aussieht, aber es ist eine Fälschung, mit der Betrüger Geld von Autofahrern erpressen wollen.

    Auf dem Parkplatz des Bahnhofs von Orgerus (Yvelines) gab es vor einigen Tagen eine böse Überraschung für Autofahrer: ein Strafzettel für falsches Parken auf der Windschutzscheibe. Dutzende von Zetteln mit sehr offiziellem Aussehen. Am unteren Rand des Papiers befindet sich ein QR-Code, mit dem man angeblich das Bußgeld bezahlen kann. In Wirklichkeit ist er gefälscht. „Mein Opa, meine Oma, die dieses Papier an der Windschutzscheibe vorfinden können auf den Betrug hereinfallen“, beklagt eine Frau auf dem Sender France 2.

    Andere Betrügereien dieser Art gibt es zuhauf.
    Wer den QR-Code scannt, wird auf eine betrügerische Website weitergeleitet, deren Erscheinungsbild sehr irreführend ist. „Es sieht so aus wie eine Seite der französischen Republik, die erklärt, dass man einen Strafzettel bezahlen muss, wenn Autofahrer ihre Kreditkartennummer eingeben, buchen die Betrügern illegal Geld ab“, erklärt Jerome Not, Generaldirektor von Cybermalveillance.gouv.fr. Mit den Daten haben die Betrüger Zugriff auf Kreditkarten und Konten. Leider ist das bei weitem nicht der einzige Betrug mit einem QR-Code, den die Behörden in letzter Zeit feststellen mussten. Es gibt noch weitere Seiten desselben Typs, daher sollte man gut aufpassen, wo m an seine Daten eingibt. Der Betrug mit den Strafzetteln wurde von der Gendarmerie entdeckt und die Webseite inzwischen gesperrt. In den sozialen Netzwerken ruft die Gendarmerie die Bürger dazu auf, wachsam zu sein.

  • Schrecken in Cannes: Verdächtiges Paket in der Nähe des Palais des Festivals gefunden

    Schrecken in Cannes: Verdächtiges Paket in der Nähe des Palais des Festivals gefunden

    Bei den Filmfestspielen von Cannes wurde am Freitagmittag, dem 19. Mai 2023, in der Nähe des Palais des Festivals ein verdächtiges Paket entdeckt. Am Freitag, dem 19. Mai 2023, wurde gegen 13.30 Uhr ein verdächtiges Paket in Cannes in der Nähe des Palais des Festivals gesichtet, wo derzeit das Filmf…

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