Kategorie: Frankreich

  • Streik bei der SNCF am 26. September: Zugausfälle in vielen Regionen Frankreichs

    Streik bei der SNCF am 26. September: Zugausfälle in vielen Regionen Frankreichs

    Am Dienstag, dem 26. September, wird es bei der SNCF zu einem landesweiten Streik kommen. Die Gewerkschaften CGT, SUD-Rail und CFDT mobilisieren gegen „die Infragestellung ihrer sozialen Rechte und Garantien“.

    Sie wollen gegen „die Zerschlagung der SNCF“ streiken. Mehrere Gewerkschaften rufen die Eisenbahner dazu auf, am Dienstag, dem 26. September 2023, ihre Arbeit niederzulegen. Die Gewerkschaften CGT, SUD-Rail und CFDT wollen die Beschäftigten des Eisenbahnunternehmens für die Verteidigung der Arbeitsplätze, ihre Aufgaben und des Eisenbahnsystems mobilisieren. Die Gewerkschaften befürchten „die Liquidation“ der Cargo-Sparte „Fret SNCF“. Der SNCF-Verkehr wird je nach Strecke mehr oder weniger stark beeinträchtigt sein.

    TGV und Intercity-Züge
    Die Liste der TGV- und Intercity-Tageszüge, die am Dienstag, dem 26. September verkehren werden, wird am Montag, dem 25. September ab 17 Uhr über die üblichen Kommunikationskanäle der SNCF veröffentlicht.

    Auch der Regionalverkehr wird in vielen Regionen Frankreichs beeinträchtigt sein. Reisende sollten sich unbedingt über die neuen Abfahrtszeiten oder Streichungen von Zugverbindungen informieren, bevor sie sich zum jeweiligen Abfahrtsbahnhof begeben.

  • Paris: 16-Jähriger schwebt nach Unfall beim „Metro-Surfen“ in Lebensgefahr

    Paris: 16-Jähriger schwebt nach Unfall beim „Metro-Surfen“ in Lebensgefahr

    Am Samstag wurde ein 16-jähriger Jugendlicher in Paris schwer verletzt. Der junge Mann war beim „Surfen“ vom Dach der Metro gestürzt. Eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet, um die Umstände des Unfalls zu klären.

    Der Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr zwischen den Metrostationen Picpus und Bel-Air im 12. Arrondissement der französischen Hauptstadt, wie die Zeitung Actu17 berichtet.

    Der junge Mann, dem es gelungen war, die Wagentür mit einem Vierkantschlüssel zu öffnen, wollte auf das Dach klettern, während der Zug zwischen zwei Stationen auf einem teilweise oberirdischen Abschnitt unterwegs war. Der Kopf des Jugendlichen prallte gegen einen Gegenstand im Tunnel und er stürzte in den Zwischenraum zwischen zwei Waggons. Der 16-Jährige, der in die Klinik Pitié-Salpêtrière gebracht wurde, befindet sich in Lebensgefahr.

    Beim „Train Surfing“ klettert man auf die Dächer von fahrenden U-Bahnen, Zügen oder S-Bahnen und vollführt dort akrobatische Kunststücke, die von Freunden gefilmt werden. Die Videos werden anschließend online gestllt, um die Leistungen der „Surfer“ zu zeigen. das Train Surfing, das vor etwa 15 Jahren in Russland entstanden ist, zieht vor allem junge Leute an, die den Nervenkitzel suchen. Trotz vielfältiger Risiken: Sturz, Kollision mit einem Gegenstand oder einem anderen Zug, Stromschlag…

    Im Jahr 2017 berichtete die Zeitung Le Parisien über den Fall eines anderen Jugendlichen, der auf der gleichen Linie starb, als er ebenfalls versuchte, auf dem Dach der Metro zu „surfen“. Im April 2022 kam in Marseille ein junger Mann beim U-Bahn-Surfen ums Leben.

    Abgesehen von den offensichtlichen Gefahren für Leib und Leben, wird das „Zug-Surfen“ mit einem Jahr Gefängnis und 15.000 Euro Geldstrafe bestraft.

  • Privat-Jet des Präsidenten der Republik Kongo wird in Bordeaux versteigert

    Privat-Jet des Präsidenten der Republik Kongo wird in Bordeaux versteigert

    Am 3. Oktober findet im Grand Hotel in Bordeaux eine Auktion statt, die man zumindest als „hochkarätig“ bezeichnen kann. Der Gegenstand der Versteigerung: ein Flugzeug vom Typ Falcon 7X mit der Aufschrift „République du Congo“. Auch der Preis ist hochkarätig: Ab 7 Millionen Euro.

    Am 3. Oktober findet in Bordeaux der Verkauf eines außergewöhnlichen Objekts statt: Eines Flugzeugs vom Typ Falcon 7X, das der Präsidentschaft der Republik Kongo gehörte, mit einem Verkaufspreis von 7 Millionen Euro. Die überraschende Ankündigung der Versteigerung erschien diese Woche in den Zeitungen Sud-Ouest und Les Echos.

    Für den Sonderverkauf der Falcon 7X der Republik Kongo beginnt die Auktion bei 7 Millionen Euro (Foto: Kanzlei Pestel-Debord)

    Das Luxusflugzeug wurde von Dassault Aviation gebaut und hat insgesamt weniger als 1.200 Flugstunden absolviert. Während eines Zwischenstopps auf dem Flughafen Mérignac im Juni 2020, bei dem Wartungsarbeiten durchgeführt wurden, wurde das Präsidentenflugzeug beschlagnahmt, wie der Sender France 3 Régions berichtete.

    Seitdem steht der Flieger in Bordeaux am Boden. Der Grund: eine unbezahlte Schuld des kongolesischen Staates in Höhe von über 100 Millionen Euro für öffentliche Arbeiten, die von der Firma Commisimpex durchgeführt wurden. Diese Summe, die seit 28 Jahren fällig ist, ist inzwischen signifikant angestiegen, denn mit den Zinsen beläuft sie sich bis heute auf fast 1,3 Milliarden Euro.

    Bewerber können das Flugzeug im Vorfeld der Auktion besichtigen, indem sie sich bei der den Verkauf organisierenden Anwaltskanzlei Pestel-Debord melden. Aber es wird nicht jeder an der Auktion teilnehmen können. Die Kanzlei verlangt eine Sicherheit in Höhe von 500.000 Euro, um die Zahlungsfähigkeit der potenziellen Käufer zu belegen. Außerdem werden administrative Nachweise verlangt. Jedes neue Gebot muss mindestens 100.000 Euro über dem letzten Gebot liegen und die Falcon 7X wird an den Höchstbietenden und letzten Bieter verkauft. Der neue Käufer muss außerdem die Kosten für die Arbeiten und die Bewachung seit Juni 2020 bei der Firma Dassault Falcon Service begleichen – das sind fast 830.000 Euro. Eine weitere Bedingung besagt, dass der zukünftige Besitzer „auf keinen Fall die Farben und das Wappen des Kongo beibehalten“ darf.

  • Paris: Chaos nach Stromausfall im Bahnhof Montparnasse – bis zu 6 Stunden Verspätung für manche Züge

    Paris: Chaos nach Stromausfall im Bahnhof Montparnasse – bis zu 6 Stunden Verspätung für manche Züge

    Die SNCF erlebte am Sonntag, dem 24. September, einen großen Stromausfall. Auf vielen Bahnstrecken kam es zu Verspätungen, insbesondere bei den Zügen von Paris in Richtung Südwesten.

    Am Bahnhof Montparnasse in Paris funktionierte am Sonntag, dem 24. September, fast nichts mehr. Das Schienennetz der SNCF war seit Sonntagmorgen von einem Stromausfall betroffen, der in Massy (Essonne) lokalisiert war. Der Vorfall hatte weitreichende Folgen für den Bahnverkehr: Alle Züge, die in Richtung Südwesten fahren sollten oder aus dem Südwesten kamen, können nicht abfahren oder in den Bahnhof Montparnasse einfahren, wie unsere Kollegen von France Bleu Paris sowie die SNCF berichten.

    Besonders betroffen waren die Strecken Paris / Toulouse, Paris / Bordeaux und Paris / Hendaye. Die SNCF sagte große Verspätungen voraus, auch wenn am frühen Nachmittag der Zugverkehr auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Richtung Atlantik wieder aufgenommen werden konnte. Bis etwa 16:00 Uhr konnte nur ein Gleis auf dieser Strecke benutzt werden. Die SNCF teilte gegen 16 Uhr mit, dass die Störung behoben wurde.

    Die SNCF gab beispielsweise für einen Ouigo-Zug, der am Sonntagmorgen um 11:30 Uhr abfahren sollte, fast 6 Stunden Verspätung an. Parallel dazu mußten Reisende, die von Bordeaux oder La Rochelle in die Hauptstadt reisen wollten, mit mehr als 5 Stunden Verspätung rechnen.

    Die Züge in die Bretagne und die Charentes verkehrten normal, auch wenn einige Strecken umgeleitet wurden, was zu Verspätungen von 60 bis 80 Minuten führte. Doch viele Passagiere berichten, dass sie fast sieben Stunden Verspätungen in Kauf nehmen mußten.

  • Schiesserei in Metz: Drei Personen verletzt und eine Person festgenommen

    Schiesserei in Metz: Drei Personen verletzt und eine Person festgenommen

    Die drei Verletzten seien zum Glück nicht lebensbedrohlich verletzt, meldet die Staatsanwaltschaft von Metz.

    Drei Personen wurden am Samstag, dem 23. September, nach Schüssen in einer Straße im Norden von Metz verletzt, wie die zuständige Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte. Der Vorfall ereignete sich gegen 18 Uhr in der Avenue de Thionville im Norden der Stadt. Anschließend wurde ein großes Sicherheitsaufgebot vor Ort eingesetzt, berichtete die Zeitung Le Républicain Lorrain.

    Die verletzten Personen, die sich derzeit noch im Krankenhaus befinden, sind laut Staatsanwalt Yves Badorc in den Jahren 1989, 1992 und 2002 geboren. Ihre Verletzungen seien „nicht lebensbedrohlich“, versicherte die Staatsanwaltschaft der Regionalzeitung.

    Eine 39-jährige Person wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, so die Zeitung Le Républicain Lorrain. Eine Untersuchung wegen versuchten Mordes wurde von der Staatsanwaltschaft eingeleitet.

  • Emmanuel Macron in den Nachrichten von France 2 und TF1: Treibstoffbeihilfe und Einwanderung…

    Emmanuel Macron in den Nachrichten von France 2 und TF1: Treibstoffbeihilfe und Einwanderung…

    Emmanuel Macron war am Sonntag in den 20-Uhr-Nachrichten der Sender TF1 und France 2 zu Gast. Der Präsident machte bemerkenswerte Ankündigungen, insbesondere in Bezug auf Kraftstoffpreise und die Kaufkraft der Franzosen. Der Präsident der Republik war am Sonntag, dem 24. September, in den 20-Uhr-Nachrichten der Fernsehsender France 2 und TF1 zu Gast. Der Staatschef blickte zunächst auf eine „historische Woche“ zurück, in der er den britischen König Charles III. und Papst Franziskus mitten in der Rugby-Weltmeisterschaft in Marseille empfangen hatte. Der Staatschef ging außerdem auf die Themen Kaufkraft, Ökologie, Einwanderung und einige internationale Fragen ein.  Zum Thema Einwanderung: „Wir können nicht das ganze Elend der Welt aufnehmen“.Auf die Situation der Migranten auf Lampedusa angesprochen, geht Emmanuel Macron auch auf die Rede des Papstes in Marseille am vergangenen Samstag ein. Der Staatschef sagt, dass „der Papst Recht hat, wenn er zu einem Umdenken angesichts der Gleichgül…

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  • Bettwanzen in den Zügen der SNCF? Diese Bilder verunsichern Reisende in Frankreich

    Bettwanzen in den Zügen der SNCF? Diese Bilder verunsichern Reisende in Frankreich

    Reisende, die mit TGV-Zügen unterwegs waren, haben in sozialen Netzwerken Fotos und Videos von Insekten in den Zügen veröffentlicht, die sie als Bettwanzen identifizieren. Die SNCF dementiert kategorisch und versichert, ihre Züge regelmäßig zu desinfizieren. Bettwanzen in TGV-Zügen? Seit einigen Tagen kursiert das Gerücht in den sozialen Netzwerken und versetzt Reisende, die mit der SNCF fahren, in Panik. Alles begann mit einem Posting auf X (ehemals Twitter) am Dienstag, dem 19. September. „Sind das vielleicht Bettwanzen in Ihren Zügen?“, fragte eine Nutzerin die SNCF in ihrem Post. Auf Fotos, die dem Tweet beigefügt waren, war ein kleines, braunes Insekt auf dem Sitz zu sehen. „Der Zug war befallen (der ganze Wagen 6, auf den Sitzen und dem Teppich)“, behauptete die Passagierin und gab an, dass es sich um einen TGV-Zug handelte, der vom Gare de l’Est in Paris abfuhr. Innerhalb von fünf Tagen wurde der Tweet fast 7 Millionen Mal aufgerufen. https://twitter.com/DanaShaam/status/1703912…

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  • Papstbesuch in Marseille: Höhepunkte der Messe mit 60.000 Gläubigen

    Papstbesuch in Marseille: Höhepunkte der Messe mit 60.000 Gläubigen

    Der Pontifex hielt am Samstag, dem 23. September, eine historische Messe in Marseille (Bouches-du-Rhône) in Anwesenheit von Emmanuel Macron ab. Es war seine erste in Frankreich. 

    Im Stade Vélodrome in Marseille (Bouches-du-Rhône) feierte Papst Franziskus am Samstag, dem 23. September, mit den Gläubigen eine große Messe. Mindestens 60.000 Menschen waren gekommen, um an der riesigen Messe teilzunehmen. „Bonjour Marseille, bonjour la France“, rief Papst Franziskus auf Französisch. Einige Minuten zuvor war das Papamobil die Avenue du Prado hinuntergefahren, wo sich eine große Menschenmenge versammelt hatte, um zu versuchen, einen Blick auf den Papst werfen zu können.

    Eine Kathedrale unter freiem Himmel
    Viele riefen, als er vorbeifuhr. Überall auf den Straßen spielten sich die gleichen Szenen der Begeisterung ab. „Es war sehr bewegend, es war wunderbar“, sagte eine Gläubige gegenüber dem Sender Franceinfo. Als das Papamobil in das Stadion Vélodrome einfährt, bricht erneut lauter Jubel aus. Der Papst segnete ein Neugeborenes, bevor er sich auf den Weg zur Bühne machte. Über dem Publikum wurde eine riesige Fahne mit dem Bild des Pontifex aufgehängt.

    Während der zweistündigen feierlichen Messe verwandelte sich das Stadion in eine Kathedrale unter freiem Himmel.

  • Paris: Französischer Afro-Trap-Rapper MHD wegen Mordes zu 12 Jahren Haft verurteilt

    Paris: Französischer Afro-Trap-Rapper MHD wegen Mordes zu 12 Jahren Haft verurteilt

    Kurz vor der Verkündung des Urteils hatte der Rapper erneut seine Unschuld beteuert. Er hat nun zehn Tage Zeit, um Berufung einzulegen. Vom aufsteigenden Stern am Himmel des „Afro-Trap“ direkt ins Gefängnis: Der französische Rapper MHD wurde am Samstag, dem 23. September, vom Pariser Schwurgericht, …

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  • Pas-de-Calais: 42-jährige Frau tot in Badewanne aufgefunden – Sohn in Polizeigewahrsam

    Pas-de-Calais: 42-jährige Frau tot in Badewanne aufgefunden – Sohn in Polizeigewahrsam

    Eine 42-jährige Frau wurde in Marles-les-Mines (Pas-de-Calais) tot in ihrer Badewanne aufgefunden. Ihr Sohn wurde in Arras von den Ordnungskräften verhaftet und anschließend in Polizeigewahrsam genommen.

    Eine 42-jährige Frau wurde am Freitagabend in Marles-les-Mines (Pas-de-Calais) tot aufgefunden. Ihr Sohn wurde am Samstagmorgen, dem 23. September, verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft in Béthune bestätigte eine entsprechende Meldung der Zeitung La Voix du Nord.

    Laut der Zeitung Nord littoral haben die Ordnungskräfte die Leiche des Opfers in der Badewanne in ihrem Haus entdeckt. Das Opfer hatte wahrscheinlich eine Plastiktüte über den Kopf gezogen und die Hände waren auf dem Rücken gefesselt. Bisher ist die genaue Todesursache noch nicht bekannt.

    Der 21-jährige Sohn des Opfers wurde am Samstag in Arras, etwa 40 km von Marles-les-Mines entfernt, festgenommen. Sein Polizeigewahrsam wird bis Montagmorgen andauern, wie der Staatsanwalt von Béthune, Thierry Dran, erklärte. Es wurden Ermittlungen wegen „Mordes“ eingeleitet.