Kategorie: Frankreich

  • Vermisst: Großangelegte Suchaktion nach der 15-jährigen Lina im Département Bas-Rhin

    Vermisst: Großangelegte Suchaktion nach der 15-jährigen Lina im Département Bas-Rhin

    Drei Tage nach dem Verschwinden des Teenagers im Département Bas-Rhin findet am Dienstagmorgen, dem 26. September, eine großangelegte Suchaktion statt. Die Suche konzentriert sich auf die Gemeinde La Plaine, die auf der Strecke zwischen dem Wohnort der vermissten Jugendlichen und dem Bahnhof, den sie erreichen wollte, liegt.

    Am Samstag, dem 23. September, verschwand die 15-jährige Lina in der Nähe von Saint-Blaise-la-Roche im Departement Bas-Rhin. Das Mädchen wollte von ihrem Wohnort zum drei Kilometer entfernten Bahnhof von Saint-Blaise-la-Roche laufen, um nach Straßburg zu fahren und sich dort mit einem Freund zu treffen. Als Lina in Straßburg nicht eintraf, schlug der Freund Alarm.

    Nach ersten Überprüfungen ist das Mädchen „nicht in den Zug gestiegen“, sagt die Staatsanwältin der Republik von Saverne, Aline Clérot. Die Jugendliche „ist nach den ersten Anhörungen bislang nicht als Ausreißerin bekannt“, so die Staatsanwältin weiter.

    An den möglichen Orten des Verschwindens wurden inzwischen mehrere Durchsuchungen durchgeführt, bei denen unter anderem auch eine Hundestaffel eingesetzt wurde. Am Montagnachmittag nahmen etwa 100 Personen an einer Suchaktion teil, die von der Gendarmerie begleitet und von einem Hubschrauber mit Wärmebildkameras unterstützt wurde. An Dienstagmorgen findet jetzt eine weitere Suchaktion in der Gemeinde Plaine statt, die auf der Strecke zwischen dem Wohnort der vermissten Jugendlichen und dem Bahnhof, den sie erreichen wollte, liegt.

    Am Montagnachmittag äußerte sich die Mutter des Mädchens kurz vor Journalisten: „Meine 15-jährige Tochter Lina ist am Samstagmorgen verschwunden. Sie muss gegen 11 Uhr das Haus verlassen haben. Sie begab sich zum Bahnhof von Saint-Blaise-la-Roche. Gegen 11.20 Uhr schickte sie eine Nachricht an ihren Freund, das war der letzte Kontakt mit ihr. Sie sollte mit dem Zug nach Straßburg fahren. Sie ist nie in Straßburg angekommen“, erklärte die verzweifelte Mutter.

    Saint-Blaise-la-Roche ist eine sehr kleine Gemeinde in den Vogesen mit ca. 230 Einwohnern, die etwa 60 km südwestlich von Straßburg liegt.

  • Ökologische Planung: emmanuel Macron setzt auf Wärmepumpen – ohne Gasheizungen zu verbieten

    Ökologische Planung: emmanuel Macron setzt auf Wärmepumpen – ohne Gasheizungen zu verbieten

    Emmanuel Macron stellte am Montag seine neue ökologische Planung vor. Der französische Präsident will Gasheizheizungen nicht verbieten, aber Wärmepumpen sehr viel stärker fördern. Das Verbot von Gasheizungen ist in Frankreich vom Tisch: Emmanuel Macron hatte dies bereits am Sonntag, dem 24. September, angekündigt, bevor er am Montag seinen neuen Plan für die ökologische Zukunft Frankreichs vorstellte. Der Präsident will „doppelt so schnell“ vorgehen, um die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % zu senken, wobei er eine straffreie Strategie propagiert. „Wir werden Gasheizungen nicht verbieten, weil wir unsere Landsleute, vor allem in den ländlichen Gebieten, nicht ohne Lösung lassen können“, erklärte der Präsident bereits am Sonntagabend. Der Einsatz von Wärmepumpen werde hingegen besser „begleitet“. Gasheizkessel bis 2030 ganz abzuschaffen, erscheint heute in Frankreich illusorisch. Im letzten Jahr wurden zwar schon 83.000 Gasheizungen außer betrieb gesetzt, aber es gibt i…

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  • Industrie: In Dünkirchen soll eine neue Giga-Fabrik entstehen

    Industrie: In Dünkirchen soll eine neue Giga-Fabrik entstehen

    Der börsennotierte Umwelt-Konzern Suez hat die Errichtung einer Recyclinganlage für Batterien von Elektroautos in Dünkirchen (Nordfrankreich) angekündigt. Bis 2033 sollen im „Tal der Batterien“ 20.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

    Ein neuer riesiger Industriekomplex soll im Hafen von Dünkirchen (Nordfrankreich) aufgebaut werden. Innerhalb von zwei Jahren sollen zwei Fabriken für das Recycling von Batterien für Elektroautos entstehen. Das Unternehmen Suez, das sich mit einem Bergbaukonzern verbündet hat, hat dies gerade angekündigt. Im Laufe der Zeit sollen dort 200.000 Batterien zerlegt werden, um die darin enthaltenen strategischen Metalle zurückzugewinnen. Diese Metalle werden dann veredelt und wiederverwertet. Ein weiteres Projekt in dem sogenannten „Tal der Batterien“, das in Nordfrankreich allmählich Gestalt annimmt.

    20.000 Arbeitsplätze in 10 Jahren
    Im Mai dieses Jahres wurde die erste Giga-Fabrik in der Nähe von Lens (Pas-de-Calais) mit großem Pomp eingeweiht. Drei weitere ähnliche Projekte sind auf dem Weg. In der Nähe von Dünkirchen haben nun auch gigantische Bauarbeiten begonnen.

    Diese Arbeiten betreffen eine Fabrik im Wert von 2 Milliarden Euro, die innerhalb von zwei Jahren unter anderem die Elektrobatterien für Renault liefern soll. Ein Projekt, das sinnbildlich für den Aufschwung dieser neuen Industrie in Frankreich steht. Nach Angaben der Regierung sollen innerhalb von zehn Jahren mindestens 20.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

  • Ökologische Planung: Emmanuel Macron bringt Frankreich auf grünen Kurs

    Ökologische Planung: Emmanuel Macron bringt Frankreich auf grünen Kurs

    Nach mehreren Verschiebungen hat der französische Präsident am Montag, dem 25. September, den Fahrplan für seine neue ökologische Planung vorgestellt. Ziel ist es, die CO2-Emissionen Frankreichs bis 2030 um 55 % zu senken. Bis 2030 sollen mindestens 15 % der Autos auf französischen Straßen elektrisch betrieben werden. In mehreren Städten sollen S-Bahnen fahren und die Kohle soll gänzlich aus der Energieerzeugung verschwunden sein. Dies sind die Ziele, die Emmanuel Macron am Montag, dem 25. September, bekannt gegeben hat. Unter anderem sollen im Automobilbereich bis 2027 eine Million Elektroautos in Frankreich produziert werden, wobei man sich auf vier große Batteriefabriken stützt. Um diese Autos erschwinglich zu machen, soll ein Leasingsystem zu sehr attraktiven Bedingungen eingeführt werden. Ein Plan im Wert von 40 Milliarden EuroIn einem Dutzend Städten wie Lyon (Rhône), Marseille (Bouches-du-Rhône) oder Nantes (Loire-Atlantique) sollen S-Bahnen entstehen. Der Staat wird 700 Million…

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  • Frankreich: Immer mehr Auto-Diebstähle mit digitalen Hilfsmitteln

    Frankreich: Immer mehr Auto-Diebstähle mit digitalen Hilfsmitteln

    Die Zahl der Autodiebstähle ist während des diesjährigen Sommers stark angestiegen, wie eine große Studie des Unternehmens Coyote zeigt. In vielen Fällen brauchen Diebe nur ein bis zwei Minuten, um ein Auto unter ihre Kontrolle zu bringen – dank ausgeklügelter Technologien.

    Der Diebstahl dauert nur wenige Minuten. Zwei Männer hacken mithilfe eines Tablets den elektronischen Autoschlüssel, der im Haus des Besitzers liegt. Mit einem anderen Gerät entriegelt ein Komplize die Autotür. Auf diese Weise wird das Fahrzeug ohne die geringsten sichtbaren Einbruchsspuren entwendet. Die Zahl dieser Art der Autodiebstähle ist explosionsartig angestiegen: +100 % im August im Vergleich zu 2022, davon 80 % mit elektronischen Methoden.

    Vor allem SUVs werden ins Visier genommen.
    Die am meisten ins Visier genommenen Fahrzeuge sind SUVs. Sie sind leicht zu hacken und machen inzwischen 65 % der Diebstähle aus. Diese Fahrzeuge sind sehr beliebt und können von den Dieben leicht weiterverkauft werden. „Die Verbrecherbanden haben ihre technischen Möglichkeiten erweitert. Daher sind die beliebtesten Fahrzeuge, die auf dem Markt nachgefragt werden, leider auch die am häufigsten gestohlenen“, analysiert Stéphane Curtelin, Marketing- und Produktmanager von Coyote auf dem Sender France 2.

  • Abaya: Staatsrat bestätigt erneut das Verbot des traditionellen Kleidungsstücks in französischen Schulen

    Abaya: Staatsrat bestätigt erneut das Verbot des traditionellen Kleidungsstücks in französischen Schulen

    Das höchste Verwaltungsgericht Frankreichs ist der Ansicht, dass „das Tragen von Abaya und Qamis innerhalb von Bildungseinrichtungen (…) Teil eines religiösen Ausdrucks“ ist. Der Staatsrat bestätigte erneut seine frühere Entscheidung. Am Montag, dem 25. September, bestätigte das höchste französische Gericht das Verbot des Tragens der Abaya in der Schule und lehnte damit einen weiteren Eilantrag ab, wie das Gericht in einer Pressemitteilung bekannt gab. Der Staatsrat war von der Gewerkschaft SUD-Education sowie den Vereinen La Voix lycéenne und Le Poing levé angerufen worden, die die Rechtmäßigkeit des Verbots anzweifelten. „Der Richter für einstweilige Verfügungen stellt angesichts der bei der Beweisaufnahme vorgelegten Elemente fest, dass das Tragen der Abaya und des Qamis innerhalb der Schulen (…) Teil einer Logik der religiösen Bestätigung ist, wie dies insbesondere aus den Äußerungen hervorgeht, die im Laufe der mit Schülern geführten Dialoge gemacht wurden“, schreibt der Staat…

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  • Kraftstoffpreise: Premierministerin Elisabeth Borne will Händler von Verkauf zum Selbstkostenpreis überzeugen

    Kraftstoffpreise: Premierministerin Elisabeth Borne will Händler von Verkauf zum Selbstkostenpreis überzeugen

    Präsident Emmanuel Macron kündigte am Sonntagabend auf den TV-Sendern France 2 und TF1 an, die von den Einzelhändlern abgelehnte Idee des Verkaufs unter Selbstkosten aufzugeben, und beauftragte seine Premierministerin, „diese Woche“ mit Vertretern der Branche zusammenzukommen. Premierministerin Elisabeth Borne hat die Vertreter der Kraftstoffbranche, Raffinerien, Händler und Berufsverbände, am Dienstag, dem 26. September um 17.30 Uhr in ihr Büro im Palais Matignon eingeladen, um über den Verkauf zu Selbstkosten zu sprechen und so die Kosten an den Zapfsäulen zu senken. „Es geht darum, Lösungen zu finden, damit die Franzosen nicht durch den Anstieg der Kraftstoffpreise bestraft werden“, hieß es aus dem Umfeld der Regierungschefin. Präsident Emmanuel Macron hatte am Sonntagabend bei einem Interview auf den Sendern France 2 und TF1 angekündigt, die von den Händlern abgelehnte Idee des Verkaufs unter Selbstkosten aufzugeben, und seine Premierministerin beauftragt, „diese Woche“ die Vertret…

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  • Kaufkraft: ein zentrales Thema für französische Familien

    Kaufkraft: ein zentrales Thema für französische Familien

    Aufgrund der Inflation, unter der auch Frankreich immer noch leidet, ist die Kaufkraft für viele Franzosen ein zentrales Thema.

    Die Kraftstoffpreise sind eines der großen Themen des neuen Schuljahres. Die französischen Autofahrer leiden unter sehr hohen Preisen. Die Kraftstoffpreise schwanken derzeit zwischen 1,95 und 2,02 Euro pro Liter. So viel wie noch nie zuvor. Um dem entgegenzuwirken, kündigte Emmanuel Macron am Sonntag, dem 24. September, staatliche Hilfe für ärmere Haushalte an. Antragsteller, die aus beruflichen Gründen auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, können einen Zuschuss von bis zu 100 Euro für ihre Benzinkosten erhalten, erklärte der französische Präsident.

    Die Inflation bei Lebensmitteln bleibt trotz einer Verlangsamung hoch.
    Die Inflation der Lebensmittelpreise lag laut der Verbraucherorganisation UFC-Que Choisir im September bei 15 %. Auch dazu machte Emmanuel Macron gestern Ankündigungen. Sie betreffen die Beschleunigung der Verhandlungen zwischen Lieferanten und Einzelhandelsketten, um den Preisanstieg zu begrenzen. Diese Maßnahmen sind in einem neuen Gesetzentwurf verankert, der am Mittwoch, den 27. September im Ministerrat vorgestellt werden soll.

  • Paris: Zwei Schwerverletzte und sechs Leichtverletzte nach Wohnungsbrand im 18. Arrondissement

    Paris: Zwei Schwerverletzte und sechs Leichtverletzte nach Wohnungsbrand im 18. Arrondissement

    Das Feuer brach am frühen Montagmorgen in einer Wohnung in der Nähe der Porte d’Aubervilliers aus, wie France Bleu Paris berichtete.

    Ein Feuer, das am Montag, dem 25. September, in den frühen Morgenstunden im 18. Arrondissement von Paris ausbrach, forderte zwei Schwerverletzte und sechs Leichtverletzte, wie der Sender France Bleu Paris von der Feuerwehr der Hauptstadt erfuhr. Das Feuer brach um 5.15 Uhr am Boulevard Ney in einer 40 Quadratmeter großen Wohnung im zweiten Stock eines Gebäudes mit insgesamt sechs Wohnungen aus. Das Gebäude befindet sich am Boulevard Ney 16, in der Nähe der Porte d’Aubervilliers.

    Ein Mann und eine Frau befinden sich in einem ernsten Zustand. Sechs weitere Opfer sind leichter verletzt. Alle Verletzten wurden nach Angaben der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt 120 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Sie führten vier Rettungen und sieben Sicherungen durch. Die Feuerwehr konnte das Feuer mittlerweile unter Kontrolle bringen.

  • Wetter: Späte Sommerwoche in Frankreich mit fast 30 °C im Süden

    Wetter: Späte Sommerwoche in Frankreich mit fast 30 °C im Süden

    Nach einem kontrastreichen Wochenende in Frankreich sind ab dem heutigen Montag wieder Sonne und steigende Temperaturen angesagt. Und in Toulouse soll es am wärmsten werden.

    Nach einem insgesamt milden Wochenende werden die Temperaturen laut Météo-France ab Montag, dem 25. September, wieder ansteigen. Diese Woche verspricht nochmal sommerlich zu werden, insbesondere im Südwesten in Toulouse, wo es wärmer als im Rest Frankreichs sein wird.

    Am Montag und Dienstag wird „sehr sonniges Wetter“ für die große Mehrheit des Landes erwartet. Am Montagnachmittag wird es im Norden Frankreichs zwischen 19 und 24°C warm werden. Im Süden sollen die Temperaturen 25°C in Montpellier, Marseille und Perpignan erreichen. In Toulouse soll der Höchstwert bei 26°C liegen wird. Am Dienstag werden die Temperaturen weiter leicht ansteigen und nicht unter 19°C fallen. Am heißesten wird es wieder in Toulouse mit 27 Grad am Nachmittag.

    Am Mittwoch wird es auch im nördlichen Viertel Frankreichs zwischen 19 und 25°C warm, im Süden bis zu 27°C in Montpellier, Toulouse, Tarbes und Perpignan. Nach den Vorhersagen von Météo France wird sich ein Regenband am Donnerstag im Norden ausdehnen, der Süden bleibt jedoch verschont und in Toulouse werden 28°C erwartet. Am kommenden Freitag ziehen im Norden Wolken auf, im Süden werden die Temperaturen nochmals 28°C in Lyon, Toulouse und 27°C in Perpignan erreichen.