Kategorie: Frankreich

  • Napoleon – ein Mensch, der bis heute polarisiert

    Napoleon – ein Mensch, der bis heute polarisiert

    Wer war dieser Mann? Napoleon Bonaparte, geboren 1769 auf Korsika; seit Dezember 1804 als Napoleon I. Kaiser der Franzosen; Feldherr, Reformer, Held – aber in vielen Augen auch ein Tyrann, gar skrupelloser Massenmörder. In ganz Europa war er zu einem Maßstab dafür geworden, was als heroisch zu gelte…

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  • Messerattacke in Dublin: Ein französischer Gymnasiast entwaffnete den Angreifer

    Messerattacke in Dublin: Ein französischer Gymnasiast entwaffnete den Angreifer

    Ein französischer Gymnasiast, der in Dublin ein Praktikum absolvierte, soll entscheidend geholfen haben, den Messerangreifer zu entwaffnen, der am Donnerstag in der Nähe einer Schule in der irischen Hauptstadt fünf Menschen verletzte.

    Ein Mann hat am Donnerstag, dem 23. November, in Dublin fünf Personen mit einem Messer angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Laut Informationen des Senders BFMTV, die von dem Sender France Bleu Champagne bestätigt wurden, ist eine der Personen, die den Angreifer entwaffnet haben, ein französischer Gymnasiast. Er wurde bei dem Angriff leicht an der Hand und im Gesicht verletzt.

    Alan, ein 17-jähriger Schüler der Oberstufe aus Bazeilles im Departement Ardennes, befindet sich, ebenfalls laut BFMTV, wegen eines Praktikums in der irischen Hauptstadt. Laut dem Sender France Bleu praktiziert der junge Mann aus den Ardennen regelmäßig Selbstverteidigung. Am Donnerstag hatte die Nachrichtenagentur AFP noch berichtet, dass der Angreifer von einem Lieferanten entwaffnet worden war, ohne weitere Details über dessen Identität zu nennen.

    Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag in der Nähe einer Schule am Parnell Square in Dublin. Fünf Personen, darunter eine Lehrerin und drei Kinder, wurden verletzt. Ein fünfjähriges Mädchen befindet sich nach Angaben der Polizei „in einem sehr ernsten Zustand“.

    Nach dem Anschlag kam es in der irischen Hauptstadt zu gewalttätigen Ausschreitungen. Mehrere Stunden lang zündeten Randalierer am Donnerstagabend in einem Viertel im Zentrum Dublins, in dem vor allem eine Bevölkerung mit Migrationshintergrund lebt, Fahrzeuge an, plünderten und verwüsteten Geschäfte und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei.

    Nach Angaben des irischen Medienunternehmens RTE stuft die Polizei die Vorfälle nicht als terroristisch ein und hält die Situation für unter Kontrolle. Der irische Premierminister Leo Varadkar gab seinerseits bekannt, dass ein Verdächtiger festgenommen worden sei. Laut RTE handelt es sich um einen Mann in den Vierzigern, der auch mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

  • Youcef Atal: Profi des 1.Liga-Clubs OGC Nizza wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ verhaftet

    Youcef Atal: Profi des 1.Liga-Clubs OGC Nizza wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ verhaftet

    Youcef Atal, Verteidiger des Erstligisten OGC Nizza und algerischer Nationalspieler, wurde am Donnerstag, dem 23. November, wegen „Verherrlichung des Terrorismus und öffentlicher Provokation von Hass oder Gewalt“ in Polizeigewahrsam genommen, wie am Freitag bekannt wurde. Der Grund dafür war die Verbreitung eines Videos über seine sozialen Netzwerke, in dem Israel kritisiert wurde.

    Der Spieler des OGC Nizza Youcef Atal, gegen den nach einer Veröffentlichung im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Israel und der Hamas eine Voruntersuchung wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ eingeleitet wurde, wurde am Freitag in Polizeigewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft von Nizza mitteilte und damit eine Meldung der Tageszeitung Nice-Matin bestätigte.

    Der 27-jährige algerische Nationalverteidiger hatte seinen unglücklichen Beitrag damals sehr schnell wieder gelöscht und sich entschuldigt, aber die Staatsanwaltschaft, die vom Präfekten und dem Bürgermeister von Nizza eingeschaltet worden war, leitete trotzdem eine Untersuchung ein. Sein Verein hatte ihn bis auf weiteres suspendiert. Die Disziplinarkommission des französischen Fussballbunds hatte ihm außerdem eine Sperre von sieben Spielen auferlegt.

    Trotz der Entschuldigung des Spielers hatte der OGC Nizza erklärt, dass er sich dafür entschieden habe, Sanktionen zu verhängen, die „angesichts der Art der geteilten Veröffentlichung und ihrer Schwere“ den Sanktionen, die von Sport- oder Justizbehörden verhängt werden könnten, „vorauseilen“. Der Staatsanwalt von Nizza hatte am 16. Oktober die Einleitung einer Untersuchung wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ und „Aufruf zu Hass oder Gewalt aufgrund einer bestimmten Religion“ angekündigt.

    Atal hatte auf seinem Instagram-Account ein Video eines islamistischen Predigers geteilt. Da das Video von dem Spieler fast umgehend wieder gelöscht wurde, konnte die französische Nachrichtenagentur AFP den genauen Inhalt nicht unabhängig überprüfen. In dem Video, das der Repräsentative Rat der jüdischen Institutionen Frankreichs (Crif) gespeichert hat, äußert sich der islamistische Prediger über das Schicksal der Zivilisten in Gaza und fordert „einen schwarzen Tag für die Juden“ und dass sie „ihre Flagge in Gaza nicht hissen“ dürfen.

    Stellt sich natürlich die Frage, ob das kurzzeitige Teilen des Videos jetzt eine Verhaftung des algerischen Nationalspielers tatsächlich rechtfertigt…

  • Frankreich: Hausbesitzer werden immer öfter von Hausbesetzern heimgesucht – das kann teuer werden

    Frankreich: Hausbesitzer werden immer öfter von Hausbesetzern heimgesucht – das kann teuer werden

    Wohnungen werden von ungewollten Bewohnern besetzt. Die Eigentümer dieser Wohnungen sind verzweifelt. Einige wenden in ihrer Not die harte Tour an, um die illegalen Bewohner zu vertreiben – das ist aber nicht erlaubt.

    Hausbesetzer ziehen durch Einbruch oder Täuschung der Eigentümer in leere Wohnungen ein, ohne jemals Miete zu zahlen. Sie zu vertreiben ist in Frankreich eine Herausforderung. Um ihr Eigentum zurückzuerhalten, greifen manche Besitzer zu allen Mitteln, auch wenn sie damit gegen das Gesetz verstoßen. In La Ciotat (Departement Bouches-du-Rhône) lebt eine Hausbesitzerin regelrecht in einer Hölle. Der Bewohner ihrer Einzimmerwohnung schuldet ihr ein Jahr unbezahlter Mieten. Darüber hinaus haben sich seit dem Sommer vier weitere Personen in der Wohnung eingenistet. Ein Räumungsverfahren ist im Gange, aber es ist extrem langwierig.

    Die harte Tour kann sehr teuer werden
    Andere Vermieter wenden die harte Tour an. Allerdings kann es in Frankreich sehr teuer werden, einen Hausbesetzer oder illegalen Bewohner selbst zu vertreiben – bis zu drei Jahre Gefängnis und 30.000 Euro Geldstrafe drohen. Ein Rentner bekam das zu spüren. Im Jahr 2022 weigerte sich ein Mann, der die Einzimmerwohnung des Rentners besetzt hatte, zu gehen. „Wir haben seine Sachen aus der Wohnung geräumt. Wir mussten alles reinigen, alles in Tüten packen und in ein Möbellager bringen“, erzählt der Vermieter. Und dieser Fehler stürzt ihn heute in einen sehr teuren Rechtsstreit. Der illegale Bewohner hat Klage eingereicht und der Wohnungseigentümer wurde tatsächlich verurteilt. Zusätzlich zu den 24.000 Euro Gerichtskosten, die er bereits bezahlt hat, muss der Rentner möglicherweise nun noch weitere 27.000 Euro als finanzielle Entschädigung an den Wohnungsbesetzer zahlen.

    Selbst wenn eine Räumung gerichtlich angeordnet wird, dauert es in Frankreich manchmal mehrere Jahre, bis sie tatsächlich vollzogen wird.

  • Nizza-Marseille: Der Zug der Zukunft wird enthüllt

    Nizza-Marseille: Der Zug der Zukunft wird enthüllt

    Die neuen Züge für die Strecke Nizza-Marseille wurden heute der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Ziel der Bahngesellschaft Transdev, einem Konkurrenten der SNCF: mehr Platz, mehr Modularität.

    Es ist eine kleine Revolution und ein Wendepunkt im französischen Schienenverkehr. Mit einer Länge von 110 Metern und fast 400 Sitzplätzen wird der neue Zug von Transdev auf der ersten für den Wettbewerb geöffneten Strecke in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA) verkehren. „Wir verdoppeln das Angebot in diesem Gebiet. Die Züge sind ganz neu, sie sind sicher, sie haben eine gute Klimaanlage und sind praktisch kohlenstofffrei“, sagte Renaud Muselier, Präsident der Region PACA.

    Die Region PACA zog das Unternehmen Transdev der SNCF vor, deren Servicequalität als unbefriedigend angesehen wird. Ein Vertrag im Wert von insgesamt 800 Millionen Euro über zehn Jahre wurde unterzeichnet. 16 Züge wurden bei dem Hersteller Alstom bestellt. „Es handelt sich um eine schrittweise Öffnung für den Wettbewerb, die es allen Beteiligten ermöglicht, sich zu verbessern“, erklärt Thierry Mallet, Vorstandsvorsitzender von Transdev. Die neuen Züge werden in einem Werk in Nordfrankreich gebaut. Die Auslieferung wird Ende 2024 beginnen, so dass sie spätestens im Sommer 2025 in Betrieb genommen werden können.

  • Lot-et-Garonne: Fünf Schulen auch heute wieder von Bombendrohungen betroffen

    Lot-et-Garonne: Fünf Schulen auch heute wieder von Bombendrohungen betroffen

    Am frühen Morgen des Freitags, 24. November, wurden erneut fünf Schulen im Departement Lot-et-Garonne aufgrund von Bombendrohungen evakuiert: die Gymnasien Palissy und De Beaudre in Agen, die Gymnasien Georges-Leygues und Sainte-Catherine in Villeneuve-sur-Lot sowie das Lycée des Métiers Porte du Lot in Clairac.

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 24. November wurden wieder E-Mails, in denen mit einer Bombenexplosion gedroht wird, an fünf Schulen im Departement Lot-et-Garonne verschickt.

    Diesmal handelte es sich um die Lycées Palissy und De Beaudre in Agen, die Lycées Georges-Leygues und Sainte-Catherine in Villeneuve-sur-Lot und das Lycée des Métiers Porte du Lot in Clairac.

    Diese Drohungen führten zur Evakuierung Schulgebäude und einem anschließenden Einsatz der Sicherheitskräfte, um die Räumlichkeiten nach gefährlichen Gegenständen zu durchkämmen. Diesmal waren es auch fast 500 Internatsschüler, die mitten in der Nacht aus dem Bett geholt und aufgefordert wurden, ihre Zimmer zu räumen. Am Freitagmorgen konnte nur ein Teil von ihnen in ihre Unterkünfte zurückkehren.

    Diese neuen Bombendrohungen erfolgten nur knapp 24 Stunden nach anderen Vorfällen gleicher Art, die die Cité scolaire in Nérac (Lycée George-Sand und Collège Henri-de-Navarre), das Privatgymnasium Saint-Caprais in Agen, das Privatgymnasium Notre-Dame-de-la-Compassion in Marmande und die Cité scolaire in Fumel (Lycée général Marguerite-Filhol, Lycée professionnel Benoît-d’Azy und Collège Jean-Moulin) betroffen hatten. In Fumel mussten 876 Schüler evakuiert werden.

    In einer von der Präfektur des Departements Lot-et-Garonne am Donnerstag, dem 23. November, versandten Erklärung heißt es: „Der Präfekt des Departements Lot-et-Garonne, Daniel Barnier, verurteilt diese Handlungen aufs Schärfste. Der Staatsanwalt Olivier Naboulet erinnert daran, dass solche Vorfälle von den Diensten der Kriminalpolizei systematisch untersucht werden und dass volljährige oder minderjährige Urheber dieser Drohungen oder, je nach Fall, böswilligen Anrufe systematisch strafrechtlich verfolgt werden.“

    Die staatlichen Stellen weisen nochmals darauf hin, dass „Falschmeldungen und böswillige Anrufe in Frankreich eine Straftat gemäß Artikel 322-14 des Strafgesetzbuchs darstellen“. Eine solche Straftat wird mit bis zu zwei Jahren Haft und 30.000 Euro Geldstrafe geahndet. Unter gewissen Umständen könnte gemäß Artikel 322-13 des französischen Strafgesetzbuchs „die Drohung, mit welchen Mitteln auch immer, eine für Personen gefährliche Zerstörung, Beschädigung oder Verschlechterung zu begehen, mit drei Jahren Gefängnis und 45.000 Euro Geldstrafe bestraft werden“.

  • Bas-Rhin: In Straßburg laufen die letzten Vorbereitungen vor der Eröffnung des berühmten Weihnachtsmarktes

    Bas-Rhin: In Straßburg laufen die letzten Vorbereitungen vor der Eröffnung des berühmten Weihnachtsmarktes

    Der berühmte Weihnachtsmarkt in Straßburg im Département Bas-Rhin wird am Freitag, 24. November eröffnet. Einen Tag vor dem Startschuss trafen die Händler gestern die letzten Vorbereitungen.

    Am Fuße des Straßburger Münsters (Departement Bas-Rhin) stehen am Donnerstag, dem 23. November, die traditionellen Holzhütten des Weihnachtsmarkts bereit. Es ist nur noch ein Tag bis zur Eröffnung eines der größten Weihnachtsmärkte Europas. Die 300 Aussteller bereiten sich darauf vor, Hunderttausende Besucher zu empfangen. Weihnachten in Straßburg bedeutete 2,8 Millionen Besucher im Jahr 2022 und einen geschätzten Umsatz für die Region von 250 Millionen Euro, also weit mehr als nur die Verkäufe auf dem Markt.

    Alle Geschäfte und die Gastronomie in der Stadt profitieren.
    In einem Hotel im Stadtzentrum liegt die Besucherzahl bei über 90 %. In diesen fünf Wochen geht es um fast 15 % des gesamten Jahresumsatzes. Ein Besucherstrom, von dem natürlich auch die Gastronomen profitieren. Der Dezember ist für sie oft der beste Monat des Jahres. Alle Geschäfte im Stadtzentrum profitieren von den Touristenströmen. Die Operation „Weihnachtshauptstadt Straßburg“, die in den 1990er Jahren rund um den jahrhundertealten Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen wurde, ist zu einer großen Herausforderung und zu einem großen Glück für die Wirtschaft der Stadt geworden.

  • Landwirtschaft: Im Departement Landes geht die Ernte der Kiwis zu Ende

    Landwirtschaft: Im Departement Landes geht die Ernte der Kiwis zu Ende

    Die Ernte der Kiwis im Südwesten Frankreichs neigt sich dem Ende zu. Diese mit dem Label Rouge ausgezeichnete besondere Kiwi wird im Departement Landes geerntet.

    Kiwis reifen in der Herbstsonne im Süden Frankreichs. In einem Obstgarten in Port-de-Lanne (Departement Landes) wird die Adour-Kiwi angebaut, eine der bekanntesten Kiwis aus dem Süden Frankreichs. Das milde ozeanische Klima und die fruchtbaren, tief feuchten Böden sorgen für ein ideales Umfeld. Die Adour-Kiwi ist als Label Rouge eingestuft. „Es gibt einen Mindestzuckergehalt, den sie haben muss, bevor sie gepflückt wird“, erklärt Aurélie Duplantier, Kiwibäuerin in Port-de-Lanne auf dem Sender France 2.

    Das Kernöl der Kiwi wird in der Kosmetik verwendet.
    Die Kiwi-Ernte ist schwere körperliche Arbeit, da die Kiwi-Zweige von oben nach unten abgepflückt werden müssen. Gefüllt wiegt jeder Korb etwa 10 kg. Neben ihren Saisonarbeitern kann die Bäuerin auf die Hilfe von benachbarten Landwirten zählen. Ein lokaler Produzent verarbeitet die Kiwis zu Fruchtsäften, Marmeladen und sogar zu Eistee. Seine neueste Erfindung ist die Gewinnung von Öl aus den Kernen. Dieses Öl wird in der Kosmetik verwendet, da es zahlreiche positive Eigenschaften hat, wie z. B. die Wundheilung oder die Feuchtigkeitsversorgung der Haut. In den Obstgärten im Departement Landes neigt sich die Ernte jetzt dem Ende zu. Nach der Ernte reifen die Kiwis noch einige Wochen und Monate langsam weiter. Sie können ohne weiteres bis Mai gelagert und dann verzehrt werden.

  • Charente-Maritime: Vater und Sohn stehlen innerhalb von 2 Monaten fast 19.000 Liter Diesel

    Charente-Maritime: Vater und Sohn stehlen innerhalb von 2 Monaten fast 19.000 Liter Diesel

    Ein Vater und sein Sohn wurden am Sonntag, 19. November, im Departement Charente-Maritime festgenommen. Durch einen raffinierten Trick war es dem Duo gelungen, an einer Tankstelle auf der Insel Oléron fast 19.000 Liter Diesel zu stehlen.

    Nachdem die Kraftstoffpreise das Haushaltsbudget vieler französischer Familien immer stärker belasten, wurden in der Charente-Maritime gerade ein Vater und sein Sohn festgenommen, weil sie illegalerweise an einer Zapfsäule große Mengen Diesel entnommen hatten. Dem Duo wird vorgeworfen, innerhalb von zwei Monaten fast 19.000 Liter Diesel aus einer Intermarché-Tankstelle in Dolus auf der Île d’Oléron gestohlen zu haben.

    Der Geschäftsführer der Tankstelle, Florian Horru, sagte in einem Gespräch mit der Zeitung Le Parisien: „Ich konnte nachts nicht mehr schlafen“. Zwischen September und Mitte November hatte er sich ohne Unterlass das Hirn zermartert, um zu verstehen, wie sich 18.800 Liter anscheinend einfach in Luft auflösen konnten.

    Dank der Videoüberwachung kam der Geschäftsführer schließlich hinter die Gaunerei. „Er kam sonntags oder abends nach Feierabend und verhielt sich wie ein ganz normaler, entspannter Kunde“. Aber der unlautere Kunde wählte immer die am weitesten von der Tankstelle entfernte Zapfsäule.

    Dem festgenommenen Mann gelang es mehrfach, das Computersystem der Pumpe außer Gefecht zu setzen. Mit einem Trick, den der Chef des Supermarktes natürlich nicht näher erläutern wollte. So füllte der skrupellose Kunde, der wie sein Sohn der Polizei bereits negativ bekannt war, seinen Lieferwagen, der zudem mit zwei 1.000-Liter-Tanks ausgestattet war, bis zum Rand.

    Das Duo wurde schließlich am Sonntag, den 19. November, festgenommen. Der Gesamtschaden wird auf fast 30.000 € geschätzt. Der Vater und sein Sohn wurden zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt und werden Anfang Juni 2024 vor Gericht erscheinen müssen. Ihnen drohen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von 100.000€ wegen schweren Diebstahls.

  • Rennes: Polizei setzt Drohnen gegen Falschparker ein

    Rennes: Polizei setzt Drohnen gegen Falschparker ein

    Um falsch parkende Autofahrer rund um das Stadion von Rennes, Departement Ille-et-Vilaine, ausfindig zu machen, setzt die Polizei neuerdings Drohnen ein.

    Wenige Stunden vor dem Anpfiff ist es bereits schwierig, rund um den Roazhon Park, das Stadion in Rennes (Ille-et-Vilaine), zu parken. Die Fans versuchen, einen Platz zu finden, wo sie können, selbst an einer stark befahrenen Straße. Seit einigen erinnert sie eine von einer Drohne ausgestrahlte Nachricht der Police nationale daran, dass sie falsch geparkt haben. Das Gerät fasziniert die Einwohner von Rennes. Einige Fussballfans bewegen ihr Auto trotzdem nicht, da sie bewußt das Risiko eingehen, ein Bußgeld von 135 Euro für unrechtmäßiges Parken zahlen zu müssen.

    Eine Vorrichtung, um die Umgebung des Stadions zu sichern.
    Die Strafzettel werden dann in einem zweiten Schritt von Polizisten am Boden ausgestellt. Hinter dieser Neuerung steht die Brigade für Lufteinsätze des Polizeipräsidiums von Rennes mit ihren fünf Telepiloten. Die Drohnen ermöglichen es den Ordnungskräften, die Umgebung des Stadions leichter zu sichern. Die Bilder der Drohnenüberflüge werden aber weder aufgezeichnet noch gespeichert. Während des Fussballspiels wurden 174 Fahrzeuge mit Bußgeldern belegt. Diese Aktion soll jetzt bei jedem Spiel im Stadion vom Reims eingesetzt werden.