Kategorie: Frankreich

  • 3D-gedruckte Waffen: Nicht zurückzuverfolgen und billig in der Herstellung

    3D-gedruckte Waffen: Nicht zurückzuverfolgen und billig in der Herstellung

    Ende Januar wurde in Frankreich und Belgien ein Netzwerk ausgehoben, das mit Waffen, die mit dem 3D-Drucker hergestellt wurden, handelte. Das in den USA entstandene Phänomen beginnt, sich auch in Frankreich zu verbreiten, was bei den Behörden große Besorgnis hervorruft.

    Es ist eine Premiere in Frankreich: Die Behörden haben einen Ring zerschlagen, der mit Waffen handelte, die mit 3D-Druckern hergestellt wurden. 14 Personen wurden vergangene Woche in Frankreich und Belgien festgenommen. Vorausgegangen waren fast einjährige Ermittlungen, die von Marseille aus gesteuert und Gendarmerie-Beamten anvertraut wurden, die auf die Bekämpfung der digitalen Kriminalität spezialisiert sind. Die selbstgebauten und nicht angemeldeten Plastikwaffen wurden über das Internet weiterverkauft.

    Das Phänomen, das vor etwa zehn Jahren in den USA entstand und dort von der Pro-Waffen-Lobby gefördert wurde, beginnt sich auch in Frankreich zu etablieren: eine Veränderung des Waffenhandels, die den Behörden große Sorgen bereitet. Und das aus gutem Grund: Auch wenn sie fast wie Plastikspielzeug mit einem Lauf und Metallschrauben aussehen, sind die sieben Waffen, die letzte Woche von französischen „Cyber“-Gendarmen beschlagnahmt wurden, durchaus in der Lage zu töten. „Die Qualität der Waffen ist gut bis sehr gut, zu 95% sehr nahe an den Originalwaffen“, meint Oberst Hervé Pétry, Leiter der nationalen „Cyber“-Einheit. Eine der beschlagnahmten Waffen wurde in einer Garage hergestellt: Man muss nur ein paar hundert Euro in einen 3D-Drucker investieren und das online verfügbare Herstellungsrezept benutzen.

    „Was an dieser Untersuchung auffällt, ist, dass man mit einer Investition, die nicht hoch ist, Waffen herstellen kann.“ (Pascal Peresse, von der nationalen Einheit „Cyber“ gegenüber dem Sender Franceinfo).

    Eine der Schwierigkeiten bei den Ermittlungen besteht laut Pascal Peresse darin, dass diese Waffen, die über die verschlüsselte Messenger-Software Telegram für rund tausend Euro verkauft wurden, also billiger als eine Kalaschnikow, anschließend als Bausatz in mehreren Paketen verschickt wurden. Vor dem Zusammenbau ist das nicht unbedingt illegal. „Wenn nur ein Teil einer Waffe in Paketen verschickt wird, gibt es nicht unbedingt eine gesetzliche Regelung, die Anwendung findet.“ Noch beunruhigender ist, dass diese Waffen keine Seriennummer haben, sie sind nicht zurückverfolgbar. Sie werden daher auch als „Geisterwaffen“ bezeichnet.

  • Messerangriff im Gare de Lyon: Verdächtiger wollte „Franzosen angreifen“ – so die Ermittler

    Messerangriff im Gare de Lyon: Verdächtiger wollte „Franzosen angreifen“ – so die Ermittler

    Der 32-jährige Mann, der am Wochenende im Bahnhof Gare de Lyon in Paris mehrere Menschen verletzt hat, wollte „Franzosen angreifen“, wie erste Ermittlungen ergeben haben.

    Der 32-jährige Malier, der am Samstag im Pariser Gare de Lyon mehrere Menschen verletzte, wollte „Franzosen angreifen“. Dies geht aus den ersten Erkenntnissen des Gerichtsverfahrens hervor, das wegen versuchten schweren Mordes eröffnet wurde, einem Verbrechen, das in Frankreich mit lebenslanger Haft bestraft wird.

    „Die Aussagen des Angeklagten sowie die Auswertung seines Telefons führten zu der Annahme, dass er seine Tat begangen hatte, um Franzosen aufgrund ihrer Nationalität anzugreifen“, schrieb die Staatsanwaltschaft am Dienstag in einer Erklärung.

    Die Ermittlungen, die nun unter der Leitung eines Untersuchungsrichters fortgesetzt werden, beziehen sich auf versuchten Mord. Die Tatsache, dass der Täter die Opfer aufgrund ihrer „wahren oder vermeintlichen“ Zugehörigkeit zur französischen Nation ins Visier zu nehmen, stellt einen erschwerenden Umstand dar, so die Staatsanwaltschaft.

    Die Ermittler fanden insbesondere ein TikTok-Konto des Angreifers, auf dem ein schwarzer Mann mit Brille, Bart und kurzen Haaren zu sehen ist. In einigen Videos bringt der Täter dort seine Abneigung gegen Frankreich wegen der Militärintervention in Mali zum Ausdruck.

    Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft (Parquet National Antiterroriste, Pnat) hat sich „in diesem Stadium“ bisher nicht mit dem Fall befasst.

  • Frankreich: Überlastete Autobahn A31 – angrenzende Gemeinden haben die Nase voll

    Frankreich: Überlastete Autobahn A31 – angrenzende Gemeinden haben die Nase voll

    Im Département Moselle sind die Straßen aufgrund der von Apps und GPS-Geräten vorgeschlagenen Alternativrouten für die A31 oft überlastet. Einige Bürgermeister wollen jetzt die Vorschriften verschärfen.

    Jeden Morgen verwandelt sich die Autobahn A31 in Richtung Luxemburg in einen riesigen Stau. Der Grund dafür? Die Zahl der Grenzgänger steigt ständig: 120.000 sind es heute, dreimal so viele wie vor 20 Jahren. Die Folge: Um die Autobahn zu umgehen und Zeit zu sparen, nehmen Autofahrer Alternativrouten, bei denen es sich meist um kleine Dorfstraßen handelt. Dies ist zum Beispiel der Fall in Hettange-Grande, einer Gemeinde, durch die täglich mehr als 17.000 Autos fahren. Dort zu fahren ist zu einem Alptraum geworden, wie eine Autofahrerin dem Sender France 2 bestätigt.

    Für den Bürgermeister der Gemeinde ist die Situation unhaltbar. „Es handelt sich um Lärmbelästigung, Verkehrsrisiken, Umweltverschmutzung und Straßenverschleiß, die für die Gemeinden mit hohen Kosten verbunden sein werden“, erklärt Bürgermeister Roland Balcerzak. Die Gemeindeschule befindet sich direkt neben einer solchen Durchgangsstraße, was die Eltern beunruhigt. Um den Verkehr zu verringern, haben einige Bürgermeister drastische Entscheidungen getroffen, wie zum Beispiel an der luxemburgischen Grenze. Seit August hat der Bürgermeister des Ortes eine Verordnung erlassen: Es ist verboten, während der Hauptverkehrszeiten auf bestimmten Straßen zu fahren.

    Um den Verkehr zu entlasten, soll bald eine neue Autobahn entstehen: die A31 bis. Sie wird aber erst zwischen 2030 und 2035 in Betrieb genommen werden können.

  • Karneval in Frankreich und Fasching in Deutschland: Kulturelle Unterschiede in der närrischen Zeit

    Karneval in Frankreich und Fasching in Deutschland: Kulturelle Unterschiede in der närrischen Zeit

    Karneval, Fasching, oder auch Mardi Gras – die festliche Zeit vor der Fastenperiode wird in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Traditionen und Feierlichkeiten begangen. In Frankreich und Deutschland sind die karnevalistischen Bräuche besonders ausgeprägt, jedoch gibt es markante Unterschied…

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  • Gaspreise in Frankreich: Warum werden die Rechnungen steigen – obwohl die Tarife sinken?

    Gaspreise in Frankreich: Warum werden die Rechnungen steigen – obwohl die Tarife sinken?

    Obwohl der Referenzpreis für Gas seit Jahresbeginn gesunken ist, hat die Regierung angekündigt, dass die Rechnungen der Haushalte je nach Vertrag um 5,5 bis 10,4 % steigen werden. Ein Anstieg, der laut der Kommission für Energieregulierung „mit einem Rückgang des Verbrauchs“ zusammenhängt.

    Nach den Strompreisen ist nun auch der Gaspreis an der Reihe. Vor einigen Tagen war es lediglich Flurfunk, jetzt ist es offiziell. Emmanuelle Wargon, die Vorsitzende der Kommission für Energieregulierung, hat bestätigt, dass ab dem 1. Juli die Gasrechnung je nach Vertrag um 5,5 bis 10,4 % steigen wird. Diese Ankündigung könnte überraschen, da der Referenzpreis für Gas (PRVG) zu Beginn des Jahres um fast 4% gesunken ist.

    Das von Emmanuelle Wargon vorgebrachte Argument zur Rechtfertigung dieses Anstiegs hat den Zorn vieler Verbraucher hervorgerufen:

    „Freuen wir uns, unser Gasverbrauch ist gesunken, wir werden weniger bezahlen. Aber: Nein, denn der Preis wird trotzdem steigen, um die….Rohre zu bezahlen.“; oder auch „Skandal! Die Vorsitzende der Energie-Regulierungskommission, Frau Wargon, kündigt einen Anstieg des Gaspreises aufgrund des geringeren Verbrauchs der Franzosen an“, heißt es im sozialen Netzwerk X (ex-Twitter).

    Für die Vorsitzende der Regulierungskommission ist dieser Anstieg der Rechnungen „im Wesentlichen mit der Tatsache verbunden, dass der Verbrauch sinkt“. Aber genau das war ja das Ziel des von der Regierung eingeführten Sparplans, für den eine Werbekampagne mit dem Namen „Jede Geste zählt“ die Franzosen dazu ermutigte, ihren Verbrauch zu senken, wofür sie den berühmten Slogan „Je baisse, j’éteins, je décale“ (Ich senke, ich schalte aus, ich verschiebe) benutzte.

    Auf die Frage der Journalistin Apolline de Malherbe auf dem Sender RMC erklärte Emmanuelle Wargon, dass man zwischen dem Preisanstieg für das „Gasmolekül“, das in die Rohre gefüllt wird, und der Instandhaltung der Infrastruktur, d. h. der Rohre, durch die dieses Gas fließt, unterscheiden müsse.

    „Das ist nur die Realität der Kosten für die Nutzung des Netzes. Die Ausgaben für die Instandhaltung der Rohre steigen leicht an, wegen der Inflation, der höheren Löhne … Ganz zu schweigen davon, dass man in Rohre für das neue grüne Gas investieren muss“, erklärte Emmanuelle Wargon im Gespräch mit Apolline Matin.

    Zusätzlichen Ausgaben, die man auf ein sinkendes Verbrauchervolumen aufteilen muss. „Das macht ein bisschen mehr pro Verbraucher“, so Emmanuelle Wargon.

    Konkret werden sich die Auswirkungen auf die Verbraucherrechnung ab Juli 2024 wie folgt beziffern:

    • 5,5 % bzw. + 7,3 € (inkl. MwSt.) pro Monat auf die Gesamtrechnung eines durchschnittlichen Gasheizungskunden.
    • 10,4 %, d. h. + 2,2 € inkl. MwSt. pro Monat auf die Gesamtrechnung eines Kunden, der Gas für Warmwasser und Kochen verwendet.
  • „Die Supermärkte ziehen uns nackt aus“ – Landwirte lassen in Supermarkt die Hüllen fallen

    „Die Supermärkte ziehen uns nackt aus“ – Landwirte lassen in Supermarkt die Hüllen fallen

    Landwirte haben sich in einem Carrefour-Supermarkt in Lescar, in der Nähe von Pau (Pyrénées-Atlantiques), ausgezogen, um ihre schlechten Lebensbedingungen und die großen Gewinnspannen der Industrie und des Handels anzuprangern.

    Kein Verspritzen von Gülle oder verschütteter Mist. Am Samstag, dem 3. Februar, zogen Landwirte der Confédération Paysanne stattdessen ihre Kleider aus. Sie taten das im Hypermarkt Carrefour in Lescar, in der Nähe von Pau (Departement Pyrénées-Atlantiques) vor den Augen der verblüfften und belustigten Kunden. Die Landwirte wollten damit ihre Lebensbedingungen und die Gewinnspannen der Industrie und des Handels anprangern.

    „Die Supermärkte und die Agrarindustrie ziehen uns nackt aus“, sagt Étienne Breton, Sprecher der Confédération paysanne du Béarn, in der Zeitung SudOuest. „Das monatliche Einkommen aus der Tätigkeit der Bauern liegt im Durchschnitt bei 1.200 Euro. Wenn man bedenkt, dass der Berufsstand durchschnittlich 55 Stunden pro Woche arbeitet, macht das 5,50 Euro pro Stunde (…) Hinter diesen Zahlen verbergen sich große Unterschiede, wie die 20 % der Bauern, die überhaupt kein Einkommen erzielen können“.

    Die 40 Landwirte aus den Departements Pyrénées-Atlantiques, Gers und Hautes-Pyrénées, die an der Aktion teilnahmen, haben vor sich Produkte ausländischer Herkunft gehortet. Im Visier hatten sie auch die Macht der „Einkaufszentralen, die allein über den Wert der Agrar- und Lebensmittelproduktion entscheiden“.

  • Olympiade Paris-2024: Finanzstaatsanwaltschaft untersucht Gehalt von Organisator Tony Estanguet

    Olympiade Paris-2024: Finanzstaatsanwaltschaft untersucht Gehalt von Organisator Tony Estanguet

    Der Präsident des Organisationskomitees der Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris, Tony Estanguet, ist Gegenstand einer kürzlich von der französischen Finanzstaatsanwaltschaft eingeleiteten Untersuchung, die sich auf die Bedingungen seiner Vergütung bezieht, wie die Nachrichtenagentur Agence France Presse am Dienstag meldet.

    Das Gehalt von Tony Estanguet im Visier der Justiz. Die nationale Finanzstaatsanwaltschaft (PNF) hat eine Untersuchung der Vergütungsbedingungen des Präsidenten des Organisationskomitees für die Olympischen und Paralympischen Spiele (Cojop) in Paris eingeleitet. Dies erfuhr die Agence France Presse (AFP) am Dienstag, dem 6. Februar, aus einer mit dem Fall vertrauten Quelle.

    Die Pariser Kriminalpolizei sei in der „letzten Woche“ mit den Ermittlungen betraut worden, so die Quelle. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP erklärte die Finanzstaatsanwaltschaft, sie wolle „in diesem Stadium nicht die Existenz einer möglichen Voruntersuchung in Bezug auf die Vergütung von Tony Estanguet bestätigen“.

    Tony Estanguet (X / @TonyEstanguet)

    Tony Estanguet erhielt bis 2020 eine jährliche Vergütung von 270.000 Euro brutto, wie aus Zahlen hervorgeht, die das Organisationskomitee vorgelegt hat. Diese Vergütung konnte in Abhängigkeit von bestimmten Leistungskriterien um bis zu 20 % steigen, wie der Cojop mitteilte. Da es sich bei Cojop jedoch um einen Verein nach dem Gesetz von 1901 handelt, ist die Vergütung seiner Führungskräfte gesetzlich auf ein deutlich niedrigeres Niveau begrenzt.

    Laut einem kürzlich erschienenen Artikel im der Zeitung Canard enchaîné soll der ehemalige Sportler daher eine Gesellschaft gegründet haben, die dem Cojop, das er selbst leitet, „nichtkommerzielle Leistungen“ in Rechnung stellt. Dies wirft Fragen über die Kontrolle, die „Realität und Qualität der Leistungen“ auf, die von Estanguets Unternehmen erbracht werden, so die Zeitung.

    „Der Rahmen für die Vergütung des Präsidenten des Organisationskomitees ist sehr streng geregelt“, reagierte Cojop am Dienstag gegenüber AFP und man zeigte sich „erstaunt“ über die Ankündigung der Einleitung der Untersuchung. Die Vergütung von Tony Estanguet „wurde vom ersten Verwaltungsrat des Organisationskomitees am 2. März 2018 beschlossen und bestätigt“.

    Die Höhe der Vergütung wurde auf Vorschlag eines „Vergütungskomitees“ beschlossen, das sich aus „unabhängigen Experten zusammensetzt, deren Aufgabe es ist, die Angemessenheit unserer Vergütungspolitik sicherzustellen“, so Cojop weiter.

    „Die Auszahlungsmodalitäten wurden vom Controller Général Economique et Financier nach Konsultation der URSSAF bestätigt“.

    „Der Betrag der Rechnungen, die dieser Vergütung inhärent sind, ist Gegenstand einer jährlichen Prüfung“ durch eine „von der Exekutive des Organisationskomitees unabhängige interne Auditstelle und einer Prüfung durch den Vergütungsausschuss“, sagt das Gremium weiter und erklärt, dass dieses „Vorgehen keiner rechtlichen Verpflichtung, sondern dem Willen zur Transparenz entspricht“.

    Bereits Anfang 2021 wurden in zwei Berichten der französischen Antikorruptionsagentur (AFA) über die Organisation der Olympischen Spiele Paris-2024 (26. Juli bis 11. August) „Risiken der Verletzung der Integrität“ und „Interessenkonflikte“ festgestellt.

    In einem dieser Berichte erwähnte die AFA den Fall des Unternehmens von Tony Estanguet und wies auf eine „atypische Konstruktion im Rahmen eines Vereins nach dem Gesetz 1901“ hin, die „nicht ohne Schwierigkeiten“ sei, wie der Canard Enchaîné berichtet.

    Die Organisation der Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris ist bereits Gegenstand von drei weiteren separaten Finanzermittlungen, insbesondere wegen des Verdachts auf Begünstigung und Veruntreuung öffentlicher Gelder bei der Vergabe von Aufträgen.

  • Hochsavoyen: Drei tödliche Unfälle innerhalb von 24 Stunden im Mont-Blanc-Massiv

    Hochsavoyen: Drei tödliche Unfälle innerhalb von 24 Stunden im Mont-Blanc-Massiv

    In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es im Mont-Blanc-Massiv erneut zu einem tödlichen Unfall, wie der Sender France Bleu Pays de Savoie berichtet. Ein 23-jähriger Bergsteiger kam dabei ums Leben.

    Die Rettungskräfte des Hochgebirgs-Gendarmeriezuges (PGHM) in Chamonix haben den Tod eines dritten Bergsteigers innerhalb von 24 Stunden im Mont-Blanc-Massiv bekannt gegeben, wie der Sender France Bleu Pays de Savoie am Montag, dem 5. Februar, berichtete. Der neue tödliche Unfall ereignete sich in der Nacht von Sonntag auf Montag. Ein 23-jähriger Bergsteiger kam im Bereich der Durier-Hütte auf Höhe des Col de Miage in 3.300 Metern Höhe ums Leben. Er war 500 bis 600 Meter tief über einen steilen Abhang abgestürzt.

    Bei dem Unfall waren zwei Bergsteiger beteiligt. Einer der beiden konnte sich retten und die Rettungskräfte kontaktieren, die ihn in unterkühltem und dehydriertem Zustand bergen konnten. Die Retter aus Chamonix warteten bis Montagmorgen, bevor sie wieder an den Ort des Geschehens zurückkehrten, um die Leiche des abgestürzten Mannes zu bergen.

    Dies ist der dritte Unfalltote im Mont-Blanc-Massiv in nur 24 Stunden. Am Sonntagmorgen starben zwei Wanderer im Alter von etwa 40 Jahren, die einen Ausflug in den Chorde-Couloir in der Gemeinde Servoz (Haute-Savoie) unternommen hatten, wobei sie abgestürzt sind.

  • Kurzfilmfestival in Clermont-Ferrand: Junge Regisseure und die Krise in der Landwirtschaft

    Kurzfilmfestival in Clermont-Ferrand: Junge Regisseure und die Krise in der Landwirtschaft

    Im Mittelpunkt des 46. Internationalen Kurzfilmfestivals in Clermont-Ferrand steht eine Auswahl von 66 Filmen aus der ganzen Welt, die ein eindrucksvolles Eintauchen in globale Probleme und Anliegen bieten. Arbeiterkämpfe, Frauenrechte oder die Krise der Landwirtschaft stehen bis zum 10. Februar auf…

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  • Bas-Rhin: Museum Würth im Zeichen der Olympischen Spiele mit Kunstausstellung über Sportarten

    Bas-Rhin: Museum Würth im Zeichen der Olympischen Spiele mit Kunstausstellung über Sportarten

    Sport und Freizeit aus der Sicht großer Künstler. Das Elsässische Museum Würth zeigt über 80 Werke bekannter Künstler vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute als Vorbereitung auf die Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris 2024. Von Fernand Léger über Camille Pissarro bis hin zu Joan Miró ha…

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