Kategorie: Frankreich

  • „Die Überraschung des Jahrhunderts!“: Emmanuel Macron besucht Bar im Departement Doubs

    „Die Überraschung des Jahrhunderts!“: Emmanuel Macron besucht Bar im Departement Doubs

    Während einer Fahrt durch das Departement Doubs am Dienstag machte der Emmanuel Macron in einer Bar Halt und sorgte bei den Stammgästen für große Verblüffung. Die intensiven Verhandlungen über die Zusammensetzung der zweiten Hälfte der Regierungsmannschaft haben ihm wahrscheinlich Lust auf eine Verschnaufpause gemacht. Am Dienstag, dem 6. Februar, machte Emmanuel Macron einen Überraschungsbesuch in einer kleinen Bar in Roulans im Département Doubs – zur großen Verblüffung des Betreibers und der Gäste der Bar, berichtet die Zeitung L’Est républicain.

    „Der Präsident ist heute Nachmittag zu einem Betrieb im Doubs gefahren, um sich mit Landwirten auszutauschen“, so der Elysée-Palast, der weiter angibt, dass die Bar „auf dem Weg“ lag. „Das ist die Überraschung des Tages, des Jahres, ja sogar des Jahrhunderts!“, sagte Marcel Gauffre, der Besitzer des Lokals später gegenüber der Presse. „Ich habe ihm die Hand geschüttelt und dann ist er…

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  • Mayotte: Das französische Überseedepartement durch Blockaden und Demonstrationen gelähmt

    Mayotte: Das französische Überseedepartement durch Blockaden und Demonstrationen gelähmt

    Die Insel Mayotte ist seit drei Wochen regelrecht lahmgelegt. Am Mittwoch, dem 7. Februar, blockieren Demonstranten die Straßen, um gegen die Gewalt und die Unsicherheit zu protestieren, die das Departement heimsuchen. Tränengas wird auf die Demonstranten gesprüht. Diese Szene spielte sich am Dienstag, dem 6. Februar, in Mamoudzou (Mayotte) vor den Toren des örtlichen Gerichts ab. Mehrere Dutzend Einwohner von Mayotte versuchten, in das von einem Kordon von Gendarmen geschützte Gerichtsgebäude einzudringen. Eine junge Frau erklärte gegenüber Franceinfo, sie sei mit Tränengas besprüht worden, als sie zur Ruhe aufgerufen hatte. Die Demonstranten waren gekommen, um vom Staatsanwalt mehr Härte gegenüber Straftätern zu fordern, Die Lage auf dem französischen Archipel ist explosiv. Die Verzweiflung der EinwohnerSeit mehr als drei Wochen häufen sich die Straßenblockaden, die einen Teil der Region zum Stillstand bringen. Die Schulbehörde von Mayotte hält die Schüler dazu an, zu Hause zu bleibe…

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  • Französische Justiz beschlagnahmte im Jahr 2023 Werte in Höhe von 1.4 Milliarden Euro

    Französische Justiz beschlagnahmte im Jahr 2023 Werte in Höhe von 1.4 Milliarden Euro

    Die Summe der von der Justiz beschlagnahmten Vermögenswerte ist nach Angaben des französischen Justizministers Eric Dupond-Moretti zwischen 2022 und 2023 um 80% in die Höhe geschnellt.

    Die Summe der von der französischen Justiz beschlagnahmten Vermögenswerte hat im Jahr 2023 zum ersten Mal eine Milliarde Euro überschritten. Es wurden fast 1,4 Milliarden Euro beschlagnahmt. Dies gab Justizminister Eric Dupond-Moretti am Donnerstag, dem 8. Februar, in Paris bekannt.

    Es handele sich um einen Anstieg von über 80% und damit um einen Rekord, so der Justizminister. Im Jahr 2022 erreichte der Betrag der Beschlagnahmen „nur“ 771 Millionen Euro. 175 Millionen Euro flossen bar in die Staatskasse.

    Immobilien, Luxusuhren oder auch Drogen.
    Die strafrechtlichen Beschlagnahmen werden in Frankreich von der Agentur für die Verwaltung und Einziehung von beschlagnahmten und eingezogenen Vermögenswerten (Agrasc) verwaltet. Diese Agentur, die den beiden Ministerien für Justiz und Finanzen unterstellt ist, zentralisiert und verwaltet die im Rahmen von Strafverfahren beschlagnahmten Werte und Gelder, verwaltet die ihr anvertrauten Güter und sorgt für die Auszahlung eventueller Verkaufserlöse.

    Die eingenommenen Geldbeträge werden dem Staatshaushalt, den Ermittlungsbehörden oder auch Vereinen zugeführt. Die beschlagnahmten Güter können sehr unterschiedlich sein: Immobilien, Autos, Luxusuhren oder auch Drogen.

  • Wetter: Pas-de-Calais wieder auf orangefarbene „Hochwasser“-Warnung gesetzt

    Wetter: Pas-de-Calais wieder auf orangefarbene „Hochwasser“-Warnung gesetzt

    Laut der Beobachtungsstelle Vigicrues „könnten an der Canche, insbesondere im Bereich von Brimeux, erhebliche Überschwemmungen auftreten“.

    Meteo-France hat in seinem am Donnerstagmorgen, dem 8. Februar, veröffentlichten Wetter-Bulletin für das Departement Pas-de-Calais wegen der Gefahr von Hochwasser an der Canche wieder die Warnstufe Orange ausgerufen. „Die mäßigen Niederschläge in Form von Dauerregen, die am Mittwoch beobachtet wurden, haben die Flüsse Canche und Course ansteigen lassen“, schreibt die Regierungsseite Vigicrues.

    „An der Canche könnte es vor allem in der Gegend von Brimeux zu starken Überschwemmungen kommen“, heißt es weiter. Die Canche erreichte um 6 Uhr am Donnerstagmorgen in Brimeux einen Pegelstand von 1,92 m. Vigicrues rechnet damit, dass sie bis Freitagmorgen auf 2,01 m ansteigen wird. Bei den Überschwemmungen im November war die Canche bis auf 2,09 m gestiegen.

    Premierminister Gabriel Attal will am Donnerstag in die Region Pas-de-Calais zu den Opfern der früheren Überschwemmungen reisen. Auf seiner ersten Reise hatte er den betroffenen Bewohnern versprochen, wiederzukommen. Der Regierungschef, der vom Minister für den ökologischen Übergang begleitet wird, will „seine Unterstützung für die betroffenen Abgeordneten, Einwohner und Geschäftsleute zum Ausdruck bringen“ und mit seinem Besuch die Arbeit der Rettungskräfte und Bürgermeister würdigen, erklärte das Büro des Premierministers.

    Im Januar hatte Gabriel Attal einen verstärkten Notfallfonds für Landwirte und Gemüsebauern angekündigt, mit einer Erhöhung der Obergrenze für Beihilfen auf bis zu 20.000 Euro. Die Regierung hat fast 60 Millionen Euro für den Wiederaufbau und einen Notfonds von 80 Millionen Euro für Landwirte und Gemüsebauern bereitgestellt, wie Regierungssprecherin Prisca Thevenot am Mittwoch betonte.

  • Gironde: 8.000 Hektar Weinberge sollen wegen Überproduktion von Rotwein gerodet werden

    Gironde: 8.000 Hektar Weinberge sollen wegen Überproduktion von Rotwein gerodet werden

    In der Region Gironde fuhren am Mittwoch, den 7. Februar, die Bagger mitten in den Weinbergen auf. Um die Weinproduktion zu reduzieren, sollen 8.000 Hektar in den Weinbergen des Bordeaux gerodet werden.

    Der Bagger reißt Meter für Meter die Früchte einer lebenslangen Arbeit aus der Erde. In der Nähe von Saint-Émilion in der Gironde lässt Luc Bergerie drei Hektar Merlot-Reben roden, die die kontrollierte Herkunftsbezeichnung (AOC) Bordeaux tragen. Stattdessen wird der Weinbauer, der gerade erst den Familienbetrieb übernommen hat, jetzt Mais säen, eine rentablere Art der Landwirtschaft. „Das ist nie ein gutes Gefühl. Man hat so viele Kosten pro Hektar und bekommt dafür keinen Lohn“, bedauert Luc Bergerie auf dem Sender France 2.

    1.200 Weinbauern haben sich für den staatlichen Hilfsplan zur Rodung beworben. Der 58 Millionen Euro schwere Notfallplan wurde von den Weinfachleuten am 6. Dezember 2022 bei einer Demonstration in Bordeaux (Gironde) gefordert. Die Branche befindet sich aufgrund von Überproduktion und einem drastischen Rückgang des Rotweinkonsums in großen Schwierigkeiten. Trotz einer Entschädigung von 6.000 EUR pro gerodetem Hektar ist die Aufgabe von Weinanbauflächen für viele Landwirte eine traurige Notwendigkeit. Die Gironde wird 10 % ihrer Weinberge verlieren, was aber nach Ansicht des Kollektivs Viti 33 nicht ausreichen, um den Berufsstand zu retten.

  • Cyberangriff: Daten von mehr als 33 Millionen Versicherten in Frankreich gestohlen

    Cyberangriff: Daten von mehr als 33 Millionen Versicherten in Frankreich gestohlen

    Der Zivilstand, die Sozialversicherungsnummer und Informationen über die Krankenversicherung wurden gestohlen, wie am Mittwoch bekannt wurde. Bank- oder medizinische Informationen sollen hingegen nicht zu den gestohlenen Daten gehören.

    Jeder zweite in Frankreich Versicherte ist betroffen. Mehr als 33 Millionen Sozialversicherte bei den Anbietern Viamedis und Almerys waren Ende Januar von einem Hackerangriff betroffen. Die Nationale Kommission für Informatik und Freiheiten (Cnil) gab auf ihrer Website bekannt, dass sie am Mittwoch, den 7. Februar eine Untersuchung eingeleitet hat. Die Cnil spricht von einer Operation von „großem Ausmaß“. Sie wurde von den beiden betroffenen Unternehmen über den Hackerangriff informiert. Viamedis und Almerys haben die Aufgabe, die Drittzahlerregelung der Gesundheitskomplementäre zu verwalten.

    Ein Verstoß von außergewöhnlichem Ausmaß
    Der Angriff erfolgte über den Diebstahl von Benutzerkennungen und Passwörtern von Angehörigen der Gesundheitsberufe. Viamedis hatte am 1. Februar Alarm geschlagen und die anderen auf Drittzahler spezialisierten Unternehmen gewarnt. Viamedis versicherte, dass man die Verwaltungsplattform nach der Entdeckung des Cyber-Anfriffs sofort abgeschaltet habe, was die Versicherten jedoch nicht daran hindere, weiterhin die Drittzahlerregelung in Anspruch zu nehmen. Viamedis Generaldirektor Christophe Candé erklärte, es habe sich nicht um einen Ransomware-Angriff gehandelt (eine Malware oder ein Virus, die/der den Zugang blockiert, solange kein Geld als Gegenleistung gezahlt wurde).

    Einige Tage später gab Almerys bekannt, dass men ebenfalls einen Einbruch in das System festgestellt hatte. Almerys stellte klar, dass das zentrale Informationssystem nicht angegriffen worden war. Nur sein „Portal für Angehörige der Gesundheitsberufe“ sei betroffen und sofort geschlossen worden, erklärte das Unternehmen. Die anderen großen Plattformen für Drittzahler scheinen nicht betroffen zu sein.

    „Bei den betroffenen Daten handelt es sich für die Versicherten und ihre Familien um den Zivilstand, das Geburtsdatum und die Sozialversicherungsnummer, den Namen des Krankenversicherers sowie die Garantien des abgeschlossenen Vertrags“, schreibt die Cnil in ihrer Pressemitteilung. „Daten wie Bankinformationen, genaue medizinische Daten, Gesundheitsrückerstattungen, postalische Angaben, Telefonnummern oder auch E-Mails sind von dem Detendiebstahl nicht betroffen“, ergänzt die Kommission. „Es ist das erste Mal, dass es einen Angriff in diesem Ausmaß gibt“, versicherte Yann Padova, ein auf den Schutz digitaler Daten spezialisierter Anwalt und ehemaliger Generalsekretär der Cnil, am Donnerstag auf dem Sender Franceinfo. Seiner Meinung nach handelt es sich um „die größte Sicherheitslücke in Frankreich“.

    Schwer zu erkennen, welche Versicherten von dem Angriff betroffen sind.
    In ihrer Stellungnahme erklärte die Cnil, sie könne nicht feststellen, ob eine Person betroffen sei oder nicht, da Viamedis und Almerys nur als Vermittler zwischen den Angehörigen der Gesundheitsberufe und den Zusatzversicherungen fungierten. Die Behörde forderte die Zusatzversicherungen, die auf diese beiden Gruppen zurückgreifen, auf, alle ihre betroffenen Versicherten „individuell und direkt“ zu informieren, und kündigte an, dass sie dafür sorgen werde, dass dies „so schnell wie möglich“ geschehe.

    Nach Ansicht von Cybersicherheitsexperten, haben die gestohlenen Daten an sich keinen großen Wert. „Es müsste auch mindestens eine E-Mail und eine Telefonnummer dabei sein“, damit sie es ermöglichen, größeren Schaden anzurichten. Tamim Couvillers, Analyst bei der Cybersicherheitsfirma Vade, warnt jedoch, dass die Daten „schnell mit anderen Dateien abgeglichen“ und für zukünftige Cyberangriffe verwendet werden können. „Die Sozialversicherungsnummer eines Opfers zu haben, kann einer Phishing-E-Mail Glaubwürdigkeit verleihen“.

    Viamedis reichte bei der Staatsanwaltschaft eine Anzeige ein. „Angesichts des Ausmaßes der Verletzung“ wird die Cnil „sehr schnell Untersuchungen durchführen“, insbesondere „um festzustellen, ob die Sicherheitsmaßnahmen, die vor dem Vorfall und als Reaktion darauf umgesetzt wurden, im Hinblick auf die Verpflichtungen der allgemeinen Datenschutzverordnung angemessen waren“, erklärte Viamedis Präsidentin Marie-Laure Denis.

  • Mulhouse will 80 Jahre Geschichte mit dem Ton- und Lichtspektakel „Terra Alsatia“ wiederbeleben

    Mulhouse will 80 Jahre Geschichte mit dem Ton- und Lichtspektakel „Terra Alsatia“ wiederbeleben

    Es ist eine Zeitreise ins Elsass des 19. Jahrhundert, von 1859 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. „Terra Alsatia“ ist eine große immersive Show, die ab dem 22. Februar 2024 in einer Kirche zu sehen ist. Seit einigen Wochen laufen die Proben auf Hochtouren. Achtzig Schauspieler werden ab dem 22. Fe…

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  • Macron nennt Hamas-Angriff vom 7. Oktober „das größte antisemitische Massaker unseres Jahrhunderts“

    Macron nennt Hamas-Angriff vom 7. Oktober „das größte antisemitische Massaker unseres Jahrhunderts“

    „Wir sind 68 Millionen trauernde Franzosen“, sagte der Präsident im Hof des Invalidendoms anlässlich einer Ehrung der französischen Opfer des Hamas-Angriffs auf Israel. Im Ehrenhof des Invalidendoms gedachte Emmanuel Macron am Mittwoch, 7. Februar, mit einer nationalen Ehrung der Franzosen, die bei den Terroranschlägen der Hamas in Israel am 7. Oktober 2023 getötet wurden. „Wir sind 68 Millionen Trauernde“, sagte der französische Präsident im Hof des Invalidendomizils. Das Staatsoberhaupt verurteilte den Hamas-Überfall als das „größte antisemitische Massaker unseres Jahrhunderts“. „Sie sind nicht alle unter dem Himmel Frankreichs geboren, sie sind nicht alle unter dem Himmel Frankreichs gestorben, aber sie waren alle Franzosen“, sagte Emmanuel Macron in Bezug auf die 42 Franzosen oder Franco-Israelis, die am 7. Oktober getötet wurden. „Nichts kann diesen Terrorismus rechtfertigen oder entschuldigen“.Der Staatspräsident vertrat die Ansicht, dass man „einem grassierenden, enthemmten Anti…

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  • Pyrenäen: Schneefall diesen Winter so gering wie seit 24 Jahren nicht mehr

    Pyrenäen: Schneefall diesen Winter so gering wie seit 24 Jahren nicht mehr

    Der Schneemangel bereitet Sorgen. In den Pyrenäen wurde eine kritische Schwelle erreicht. Experten schätzen, dass es seit 24 Jahren noch nie so wenig Schnee gegeben hat.

    Mitten im Februar weht ein Hauch von Frühling durch die Pyrenäen. Der Schnee ist knapp und die Gipfel der Berge werden grün. Das Ausmaß dieses Phänomens wird einem erst bewusst, wenn man in die Höhe steigt. In der gesamten Gebirgskette hat die Schneedecke zwischen 2021 und heute deutlich abgenommen. Wenn man auf das Departement Ariège schaut, ist der Schnee in nur einem Jahr fast ganz verschwunden.

    In Font-Romeu, (Departement Pyrénées-Orientales) zeichnen sich nur die Pisten von der ansonsten grünen Landschaft ab, die von Schneekanonen beschneit werden. „Es beginnt ein wenig zu schmelzen, aber letztendlich gibt es noch genug Schnee, um einigermaßen Ski zu fahren und die Bedingungen sind gut, es gibt Sonne“, meint eine Touristin auf dem Sender France 2. Mehrere Skigebiete waren in diesem Jahr bereits gezwungen, zu schließen.

    In den Pyrenäen hat es seit 24 Jahren nicht mehr so wenig geschneit. Dies könnte schwerwiegende Folgen wie eine starke Dürre im Sommer haben. Der Schnee ist eine wichtige Wasserreserve, die im Frühjahr die Flüsse und das Grundwasser speist.

  • Anne Hidalgo: „Nach den Olympischen Spielen keine Autos mehr vor dem Eiffelturm“

    Anne Hidalgo: „Nach den Olympischen Spielen keine Autos mehr vor dem Eiffelturm“

    Die Stadt Paris muss den Polizeipräfekten von Paris noch überzeugen, dessen Zustimmung erforderlich ist. Der vorherige Polizeipräfekt hatte sein Veto gegen die geplante Fußgängerzone zwischen dem Trocadero und dem Eiffelturm eingelegt.

    „Nach den Olympischen Spielen werden die Autos nicht mehr vor den Eiffelturm zurückkehren“, wo ein von der Pariser Stadtverwaltung angestrebte, aber von der Polizeipräfektur angefochtene Projekt einer Fußgängerzone umgesetzt werden soll. Das verspricht die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo in einem Interview mit der regionalen Tageszeitung Ouest-France am Montag, dem 5. Februar.

    Während der Spiele wird der Vorplatz des Eiffelturms auf der Seite des Champ-de-Mars in ein temporäres Stadion für die olympischen Beachvolleyball-Wettbewerbe umgewandelt. Nach der olympiade „wird der Trocadéro begrünt und die Pont d’Iéna zur Fußgängerzone, bis hin zum Champ-de-Mars, das wieder aufgeforstet wird. Das Ganze wird einen großen Park im Herzen von Paris bilden“, bekräftigte die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo in dem Interview.

    Das von der Pariser Bürgermeisterin geplante Fußgängerzonen-Projekt ist nicht neu. Nachdem es im Februar 2022 vom Pariser Stadtrat genehmigt worden war, legte der ehemalige Polizeipräfekt Didier Lallement sein Veto ein, da er „erhebliche Verkehrsverlagerungen“ und „Aufstauungen“ befürchtete, die eventuelle Rettungseinsätze behindern könnten. Das zuständige Verwaltungsgericht gab dem Präfekten zweimal Recht und wies die Klagen der Stadt Paris im Oktober 2022 und April 2023 ab.

    Anne Hidalgos Verhältnis zum neuen Präfekten Laurent Nuñez ist jedoch bekanntermaßen erkennbar besser als zu seinem Vorgänger. Die Bürgermeisterin hatte bei ihren Neujahrswünschen im Januar deutlich gemacht, dass sie die Verhandlungen für ihre Wunschprojekt nach den Olympischen Spielen wieder aufnehmen möchte. Sie „wünscht, dass der Präfekt seine Ablehnung noch einmal überdenkt“, erklärte ihr Umfeld gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die Pläne hätten sich gegenüber dem ursprünglichen Projekt weiterentwickelt.