Kategorie: Frankreich

  • Landung der Alliierten in der Normandie: Werden die berühmten Strände bald UNESCO-Weltkulturerbe?

    Landung der Alliierten in der Normandie: Werden die berühmten Strände bald UNESCO-Weltkulturerbe?

    Dieses Jahr begehen wir den 80. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie und die Idee, die berühmten Strände in das UNESCO-Weltkulturerbe aufzunehmen wird immer lauter. Die Strände sind zu einem Ort der Erinnerung für alle Familien der Soldaten geworden, die am 6. Juni 1944 dort im Kampf gefallen sind.

    Sie erstrecken sich über 80 km zwischen Ouistreham (Departement Calvados) und Quinéville (Departement Manche). Die Landungsstrände sind Kandidaten für die Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe und die Angelegenheit scheint tatsächlich voranzukommen. „Wir sind um die ganze Welt gereist und haben viele UNESCO-Welterbestätten besucht, und diese hier hat es mehr als verdient“, freut sich ein Amerikaner, der gekommen ist, um das Opfer seiner Vorfahren für die Freiheit Frankreichs vom Nationalsozialismus zu ehren, gegenüber dem Sender France 2.

    Kandidatur wird geprüft
    Am 6. Juni 1944 landeten innerhalb weniger Stunden 150.000 Männer von 5.000 Schiffen. 10.000 dieser jungen Soldaten erreichten nie das Ende des Strandes von Omaha, Juno oder Gold Beach, aber die Operation Overlord markierte den Beginn der Befreiung Europas vom Joch der Nazis. Bisher weigerte sich die UNESCO, Kriegsschauplätze unter Denkmalschutz zu stellen, doch nun hat die Institution offensichtlich ihre Meinung geändert und erklärt sich bereit, die Bewerbung zu prüfen. Dies wird für die Region Normandie und alle, die die Erinnerung weitergeben, eine große Genugtuung sein.

  • Sturm Louis: Städte in Frankreich schließen ihre Parks und Gärten – der Zugverkehr ist gestört

    Sturm Louis: Städte in Frankreich schließen ihre Parks und Gärten – der Zugverkehr ist gestört

    Angesichts der von Météo France angekündigten starken Sturmböen teilte die SNCF mit, dass der Verkehr auf mehreren Strecken in der Normandie ab 13 Uhr eingestellt ist.

    Sturm Louis hat sichtlich einen kräftigen Atem mit dem er in Böen von bis zu 120 km/h über Teile Frankreichs hinwegfegt. Météo France hat daher ab Donnerstag, 22. Februar 2024, in weiten Teilen Westfrankreichs 26 Departements auf die Warnstufe Orange für „starke Winde“ gesetzt. Die Folge: Mehrere Städte in Frankreich haben beschlossen, ihre Parks, Gärten oder Friedhöfe aufgrund der angekündigten starken Winde zu schließen. Die Pariser Stadtverwaltung teilte mit, dass ihre Grünanlagen seit 11 Uhr am Donnerstag geschlossen seien.

    „Starker Wind“, 26 Departements sind nun von Windwarnung betroffen.
    Die Stadtverwaltung von Poitiers hat ebenfalls beschlossen, alle ihre Parks, Gärten und Friedhöfe zu schließen, berichtet France Bleu Poitou. Sie sollen am Freitag normal wieder öffnen, „sofern sich das Wetterrisiko nicht anders entwickelt“, so die Stadtverwaltung. In Niort, wo die höchsten Regensummen erwartet werden, hat die Stadtverwaltung beschlossen, bis Montag, den 26. Februar den Zugang zu mehreren Sportplätzen zu verbieten. Der Botanische Garten, der Tiergarten und die Friedhöfe von La Rochelle sind ab Donnerstagmittag bis Freitagmorgen wegen Sturm Louis für die Öffentlichkeit geschlossen, berichtet der Sender France Bleu La Rochelle.

    Der Sender France Bleu Sud Lorraine berichtet, dass die Stadt Nancy ab 16 Uhr ihre „Parks, Gärten und Friedhöfe“ schließen wird. Der Skiort Gérardmer in den Vogesen ist aufgrund der Wetterbedingungen ausnahmsweise auch geschlossen.

    SNCF: Mehrere regionale Linien unterbrochen
    Außerdem veranlassen die erwarteten starken Böen an der Küste der Normandie die SNCF dazu, den Verkehr auf einigen Strecken in der Normandie einzustellen, wie die Sender France Bleu Normandie und France Bleu Cotentin berichten. Ab 13 Uhr unterbrach die SNCF den Verkehr auf mehreren Regionalstrecken bis zum Ende des Tages. Von den Unterbrechungen betroffen sind die Strecken Caen-Cherbourg; Caen-Lison-Coutances-Granville; Argentan-Granville; Lisieux-Trouville-Deauville; Caen-Rouen; Rouen-Dieppe; Rouen-Amiens; Le Havre-Rouen; Le Havre-Rolleville und Le Havre-Fécamp, so die SNCF auf ihrer Website.

    Die SNCF will Busse zur Verfügung stellen, um die in den Bahnhöfen gestrandeten Fahrgäste zu transportieren.

  • Klima: Axa Frankreich hat 2023 etwa 400 Millionen Euro für „Klimaschäden“ aufgewendet

    Klima: Axa Frankreich hat 2023 etwa 400 Millionen Euro für „Klimaschäden“ aufgewendet

    Das bedeutet einen Anstieg von „30-40%“ im Vergleich zum Durchschnitt der zehn vorangegangenen Jahre.
    „Die Kosten werden weiter wachsen. Das ist unvermeidlich. Es wird leider immer mehr Naturkatastrophen geben“, sagt Guillaume Borie, Generaldirektor von Axa France.

    „Im Jahr 2023 haben wir etwa 400 Millionen Euro für die Übernahme von Klimaschäden ausgegeben“, sagte Guillaume Borie, Generaldirektor von Axa France, am Montag, dem 19. Februar, im französischen Nachrichtensender Franceinfo. Das sind „30 bis 40% mehr als der Durchschnitt der zehn vorangegangenen Jahre“, fügte Borie hinzu. Die Stürme Ciaran und Domingos, Folgen des Klimawandels, trafen Ende 2023 auf Frankreich. Die Region Pas-de-Calais war von beeindruckenden Überschwemmungen betroffen. „Insgesamt gibt es bei diesen drei Ereignissen mehr als 40.000 Kunden, die direkt von Axa betreut wurden“, so Guillaume Borie.

    „Das wird sich exponentiell entwickeln, es wird weiter wachsen. Das ist unvermeidlich. Es wird leider immer mehr Naturkatastrophen geben“. Um dem zu begegnen, „müssen wir gemeinsam konkrete Lösungen zur Prävention und Begleitung finden, um uns an diese Realität, die der Klimawandel darstellt, anzupassen“. Wie weit werden die Versicherungsgesellschaften die Folgen dieser Katastrophen abdecken können: Wenn wir die richtigen Anpassungsmaßnahmen vornehmen, wenn wir weiterhin unsere Kohlenstoffemissionen reduzieren, um die Auswirkungen der globalen Erwärmung zu begrenzen, könnte die Welt „versicherbar bleiben“, bekräftigt Guillaume Borie.

    Beitragserhöhung zur Finanzierung der Naturkatastrophen
    Guillaume Borie warnt, dass die Beiträge „bei Axa und den anderen“ Versicherern steigen werden, um die Risiken von Naturkatastrophen abzudecken, die immer häufiger auftreten werden. Aber Borie sagt auch: „Man sollte niemand in Panik zu versetzen, denn es ist nur ein kleiner Teil der Prämie, der für diese Schadensfälle verwendet wird. In einer Prämie für eine Hausratversicherung macht das ein paar Euro pro Monat aus“.

    Guillaume Borie begrüßte die Entscheidung der französischen Regierung, das Beitragsniveau zur Finanzierung von Naturkatastrophen anzuheben: „Das muss unbedingt dauerhaft eingeführt werden. Insgesamt sind das im Durchschnitt für einen Wohngebäudeversicherungsvertrag etwa 15 Euro mehr pro Jahr“, erklärt Borie. „Dank dessen haben wir ein weltweit einzigartiges System, das bewirkt, dass die Versicherten im Falle von Überschwemmungen, im Falle von Dürren perfekt abgesichert sind“, betonte er. Ab dem 1. Januar 2025 wird der Beitragssatz für Naturkatastrophen bei Sachversicherungsverträgen für Wohn- und Gewerbeimmobilien von 12 % auf 20 % angehoben.

  • Diebstähle von Kupferkabeln nehmen in Frankreich massiv zu

    Diebstähle von Kupferkabeln nehmen in Frankreich massiv zu

    Mit 7.500 registrierten Diebstählen von Januar 2022 bis März 2023 ist der Kupferdiebstahl in Frankreich so stark angestiegen wie nie zuvor. Die Diebe haben es vor allem auf Kabel von Telefonnetzen abgesehen, um diese im Ausland weiterzuverkaufen.

    Manche nennen es auch das rote Gold. Kupfer wird in sozialen Netzwerken als leicht verdiente Geldquelle beschrieben. Der Handel mit Kupfer nimmt immer mehr zu. In der Region Hauts-de-France häufen sich die Einsätze für die Teams des Telefonanbieters Orange, um gestohlene Kabel zu ersetzen. Die Beute der Diebe, 1.800 Meter Kabel, kann nach Angaben eines Spezialisten etwa 100 Kunden betreffen. Im Jahr 2023 wurden allein dem Betreiber Orange etwa 1.200 Kilometer Telefonkabel gestohlen.

    Immer höhere Preise
    Die Kupferpreise steigen immer weiter und dieser Höhenflug zieht Schmuggler und Diebe an. Im Jahr 2020 kostete eine Tonne Kupfer 5.700 Euro, im Jahr 2024 waren es schon 8.200 Euro. Angesichts der zunehmenden Kabel-Diebstähle setzen die Ordnungskräfte erhebliche Mittel ein. Im vergangenen Monat haben 200 Gendarmen eine Diebesbande im Departement Lot zerschlagen. Dabei wurden Waffen und acht Tonnen Kupfer beschlagnahmt. Nach dem Diebstahl wird das Kupfer häufig zerkleinert und ins Ausland weiterverkauft. Überall in Frankreich sind Diebe derzeit auf der Jagd nach dem kleinsten Kupferfaden.

  • Sturm Louis: Was Frankreich am Donnerstag Region für Region erwartet

    Sturm Louis: Was Frankreich am Donnerstag Region für Region erwartet

    Météo France setzt für Donnerstag, den 22. Februar, 26 Departements auf die Warnstufe Orange für Wind und Regen und Überschwemmung, der Sturm Louis wird über das Land fegen.

    Der Wind und der Regen sind da: Sturm Louis hat am Donnerstagmorgen begonnen, über Frankreich zu ziehen. Météo France setzt 26 Departements für den heutigen Tag auf die Warnstufe Orange für Wind, Regen und Überschwemmung:

    Hauts-de-France: Nord, Pas-de-Calais, Aise, Picardie, Somme.
    Île-de-France: Paris, Yvelines, Essonne, Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis, Val-de-Marne, Val-d’Oise, Seine-et-Marne.
    Grand Est: Ardennen, Marne, Meuse.
    Normandie: Seine-Maritime, Calvados, Manche, Eure, Orne.
    Centre-Val-de-Loire: Eure-et-Loir
    Pays-de-la-Loire: Vendée (Vendée)
    Neu-Aquitanien: Deux-Sèvres, Pyrénées-Atlantiques
    Okzitanien: Hautes-Pyrénées

    Der Sturm Louis wird am Donnerstagnachmittag im Ärmelkanal und in der Nordsee wehen. In seinem Gefolge wird es in der nördlichen Hälfte Frankreichs zu Regenfällen kommen, die von heftigen Windböen begleitet werden. Auch am Fuße der Pyrenäen wird es zu heftigen Windböen kommen.

    Für die Region Hauts-de-France werden heftige Sturmböen aus Südwest vorhergesagt: 100 bis 110 km/h im Landesinneren, 110 bis 120 km/h an der Küste am Donnerstagnachmittag. Am Abend werden sich die Böen an der Küste im Westen des Pas-de-Calais und im Norden verstärken und 120 bis 130 km/h und in der Metropole Lille mehr als 100 km/h erreichen.

    Für die gesamte Normandie und Eure-et-Loir werden heftige Sturmböen vorhergesagt. Die Böen aus Südwest werden im Landesinneren mit 90 bis 110 km/h, punktuell sogar mit 120 km/h wehen. Es wird mit Schauern gerechnet. Der Wind wird am Ende des Tages nachlassen.

    Ab dem Mittag wird sich in der Île-de-France unbeständiges Wetter einstellen. Der Regen wird zeitweise stark sein und der Wind wird stark bis heftig werden. Bis zum Donnerstagabend werden bis zu 30 bis 35 Liter Niederschlag pro m2 erwartet.

    Für die Region Grand Est, die Ardennen, die Marne und die Meuse werden starke Windböen mit Spitzen von 90 bis 110 km/h vorhergesagt. Auch in den anderen Departements des Grand Est und in der Bourgogne-Franche-Comté wird der Wind heftig wehen. Auf den Kämmen der Vogesen sind Böen von 120 bis 130 km/h wahrscheinlich.

    Pays-de-la-Loire: Das Wetter wird sehr unruhig mit Windböen von 100 oder sogar 110 km/h im Laufe des Tages. Die Küste der Vendée ist stark gefährdet, es werden bis zu 60 Liter Niederschlag pro m2 im Osten des Departements Vendée und 30 bis 50 Liter in anderen Gebieten erwartet werden. Eine Ausweitung der Warnstufe Orange auf die Regionen Loire-Atlantique oder Maine-et-Loire ist aufgrund der erwarteten hohen Regenmengen nicht ausgeschlossen.

    In der zweiten Hälfte des Nachmittags wird eine Regenfront über die Pyrenäen-Atlantikküste und die Hautes-Pyrénées fegen. Der Westwind wird am Fuße des Massivs zunehmen. Es werden 100 bis 110 km/h auf dem Vorgebirge und lokal sogar 120 km/h erwartet. Die benachbarten Departements Gers, Haute-Garonne und Ariège werden im Laufe des Tages ebenfalls starkem Wind ausgesetzt sein. Der Sturm wird am Ende des Tages nachlassen.

    Generell wird Sturm Louis am Donnerstag in ganz Frankreich für starken Dauerregen von bis zu 4-7 Liter pro Stunde und m2 sorgen, was einer Regenmenge von ein bis zwei Wochen in nur 24 Stunden entspricht. Außerdem besteht die Gefahr von lokalen Überschwemmungen, Windböen von 80-120 km/h und sehr starkem Seegang. Aufgrund der recht niedrigen Gezeitenkoeffizienten wird die Gefahr von Überflutungen an der Küste begrenzt sein.

  • Bahnstreik: SNCF kündigt „normalen“ Verkehr am Wochenende an – nur „einige örtliche Störungen“

    Bahnstreik: SNCF kündigt „normalen“ Verkehr am Wochenende an – nur „einige örtliche Störungen“

    Nach Angaben der SNCF-Direktion sollte der Zugverkehr an diesem Wochenende trotz des Streikaufrufs der Weichensteller nicht allzu sehr beeinträchtigt werden.

    Wird der Zugverkehr an diesem Wochenende doch einigermaßen „normal“ sein? Dies jedenfalls gab die SNCF-Direktion bekannt, wobei sie jedoch von „einigen lokalen Störungen“ aufgrund des Streiks der Weichenwärter sprach. Die Mitarbeiter der Stellwerke sind für die Regelung des Verkehrs auf dem Schienennetz zuständig und wurden von der Gewerkschaft Sud-Rail dazu aufgerufen, am Freitag und Samstag, dem 24. Februar die Arbeit niederzulegen, nur eine Woche nach einem sehr gut befolgten Streik der Fahrdienstleiter, der dazu geführt hatte, dass jeder zweite Zug auf den Hauptstrecken ausfiel.

    De neue Streikaufruf der Weichensteller liess die Fahrgäste das Schlimmste befürchten, insbesondere weil die vorgesehenen Streiktage in die Ferienzeit aller drei Schulferienzonen A, B und C fallen.

    Die Weichensteller sind zum Streik aufgerufen, um „einen massiven Einstellungsplan“ zu fordern, eine Erhöhung der operativen Umlaufprämie auf 300 Euro von derzeit 60 Euro und besser vorhersehbare Dienstpläne. Die Gewerkschaft Sud-Rail warnt im Gegensatz zur SBCF-Direktion: „Die Mobilisierung könnte in den Alpen, im Pariser Raum oder in der Region Nouvelle-Aquitaine sehr hoch sein“.

    Von Seiten des Zugnetzbetreibers SNCF Réseau wird versichert, dass das Unternehmen in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen hat, um neue Mitarbeiter einzustellen: 508 Neueinstellungen im Jahr 2020, 654 im Jahr 2022 und 902 im Jahr 2023.

    Beim letzten Streik der Weichenwärter im Dezember 2022 waren am ersten Wochenende der Weihnachtsferien rund 50 von 1.300 TGVs ausgefallen.

  • Wasserpreise: Die Stadtverwaltung von Toulouse will ihre Gebühren an die Jahreszeiten anpassen

    Wasserpreise: Die Stadtverwaltung von Toulouse will ihre Gebühren an die Jahreszeiten anpassen

    Der Grundwasserspiegel und der Wassermangel beunruhigen die Landwirte und Stadtverwaltungen. Um die Ressource Wasser zu schonen, erwägt der Bürgermeister von Toulouse in der Region Haute-Garonne, die Wasserpreise je nach Jahreszeit zu ändern.

    In Toulouse (Departement Haute-Garonne) dürfte das Wasser für die Einwohner ab dem nächsten Sommer teurer werden. Bei einem Verbrauch von 173 Kubikmetern könnten Philippe und seine Lebensgefährtin, die einen Swimmingpool besitzen, 40 Euro mehr zahlen. „Was nicht die Welt ist“, betont Philippe Guillon. Diese Berechnung stützt sich auf die von der Metropole Toulouse angekündigten Maßnahmen. Der Wasserpreis könnte im Sommer um 42 % hochschnellen und im Winter um 30 % sinken.

    Die Ressource Wasser schonen
    Eine saisonabhängige Preisgestaltung soll den Wasserverbrauch in den heißesten Monaten begrenzen, da im Sommer der Wasserstand der Garonne am niedrigsten ist, dem Fluss , der die gesamte Stadt Toulouse mit Trinkwasser versorgt. Wie Robert Médina, Vizepräsident der Metropole Grand Toulouse, auf dem Sender France 2 erklärt, führt der Fluss im Winter viel mehr Wasser als im Sommer. Um im Sommer Wasser zu sparen, setzt die Metropole auf eine Maßnahme, die von den Toulousern im Großen und Ganzen gut aufgenommen wird. Sowohl Privatpersonen als auch Gewerbetreibende wären von dieser Maßnahme betroffen, wenn sie denn im April beschlossen wird.

  • Bauernproteste: Premierminister Gabriel Attal kann mit seinen Ankündigungen nicht überzeugen

    Bauernproteste: Premierminister Gabriel Attal kann mit seinen Ankündigungen nicht überzeugen

    Gabriel Attal hielt am Mittwoch, den 21. Februar, eine Pressekonferenz ab, da sich die Blockaden im Vorfeld der großen Landwirtschaftsmesse von Paris häufen. Die Landwirte zeigen sich jedoch nicht überzeugt und fordern Taten. Weil auf einigen Autobahnen die Blockaden weitergehen, wurde am Mittwoch, dem 21. Februar, die Pressekonferenz von Gabriel Attal mit Spannung erwartet. Der Premierminister wollte zeigen, dass die Anfang Februar eingegangenen Verpflichtungen auf dem besten Weg sind, eingehalten zu werden. Zu den Ankündigungen gehörten ein neues Landwirtschafts-Gesetz, mehr Visa für ausländische Saisonarbeiter und eine Lockerung der Vorschriften für Pestizide. Die Ankündigungen scheinen die Landwirte jedoch immer noch nicht überzeugt zu haben. „Die Rechnung geht nicht auf“Auf der A62, nur wenige Minuten nach dem Ende der Pressekonferenz, schüttet ein Traktor Gülle auf die Fahrbahn. „Solange nichts unterschrieben wird, werden wir hier bleiben“, sagt der Landwirt Vincent Chabalier geg…

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  • Gabriel Attal will die Landwirtschaft „auf die Liste der grundlegenden Interessen der Nation“ setzen

    Gabriel Attal will die Landwirtschaft „auf die Liste der grundlegenden Interessen der Nation“ setzen

    Auf einer Pressekonferenz zur Agrarkrise äußerte Gabriel Attal am Mittwoch den Wunsch, die Landwirtschaft „auf die Liste der grundlegenden Interessen“ der Nation zu setzen. Ein für den Sommer erwarteter Gesetzesentwurf zur Ausrichtung der Landwirtschaft solle „das Ziel der Agrar- und Ernährungssouveränität schwarz auf weiß festschreiben“, sagte der französische Premierminister. Das neue Gesetz werde „ein starker Akt“. Es werde die erwartete und legitime Anerkennung der Arbeit der landwirte. „Es ist die Erinnerung daran, dass es kein Land ohne Bauern, kein Frankreich ohne Landwirtschaft gibt“, erklärte der französische Premierminister Gabriel Attal am Mittwoch, dem 21. Februar. Der Gesetzentwurf, der bis zum Sommer erwartet wird, „erkennt unser Ziel der Agrar- und Ernährungssouveränität schwarz auf weiß an und stellt die Landwirtschaft in die Reihe der grundlegenden Interessen der Nation, genauso wie unsere Sicherheit oder unsere nationale Verteidigung“, erläuterte vollmundig Gabriel At…

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  • Französischer Innenminister Gérald Darmanin fordert Ausweisung des Imams Mahjoub Mahjoubi

    Französischer Innenminister Gérald Darmanin fordert Ausweisung des Imams Mahjoub Mahjoubi

    De französische Innenminister Gérald Darmanin forderte den Entzug der Aufenthaltsgenehmigung des Imams Mahjoub Mahjoubi, der im Departement Gard tätig ist, nachdem dieser die französische Flagge als „satanisch“ bezeichnet hat.

    Mahjoub Mahjoubi, ein tunesischer Imam, ist ins Visier von Innenminister Gérald Darmanin geraten. Er wurde diese Woche vom Präfekten des Departements Gard nach Anti-Frankreich-Predigten an das Innenministerium gemeldet. „Wir wollen nicht mehr all diese Trikolore-Flaggen haben, die uns Kopfschmerzen bereiten, die vor Allah keinen Wert haben. Der einzige Wert, den sie haben, ist ein satanischer Wert“, sagte Mahjoub Mahjoubi unter anderem.

    44 Personen im Jahr 2023 abgeschoben
    Über das soziale Netzwerk X kündigte der Innenminister am Sonntagabend, dem 18. Februar, Sanktionen gegen ihn an. „Ich habe den Entzug seines Aufenthaltstitels mit Blick auf seine Ausweisung aus dem französischen Hoheitsgebiet beantragt. Kein Aufruf zum Hass wird unbeantwortet bleiben“, schrieb der Innenminister. Laut Gérald Darmanin stieg die Zahl der Ausweisungen von als gefährlich eingestuften Personen mit Verbindungen zum radikalen Islam im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 26 %. Insgesamt wurden 44 Personen abgeschoben.