Kategorie: Nordwest

  • 82-Jährige vermacht der Gemeinde eine Million Euro – zur Überraschung des Bürgermeisters

    82-Jährige vermacht der Gemeinde eine Million Euro – zur Überraschung des Bürgermeisters

    Die Gemeinde Saint-Jouan-de-l’Isle erhielt ein Erbe in Höhe von fast einer Million Euro von einer Verstorbenen, die in dem kleinen Dorf mit weniger als 500 Einwohnern niemand kannte. Eine große Überraschung für den Bürgermeister. France Aubry, die am 4. September 2022 im Alter von 82 Jahren verstarb, hatte ihr gesamtes Vermögen der Gemeinde Saint-Jouan-de-l’Isle (Côtes d’Armor) vermacht. Das Erbe hat einen Wert von fast einer Million Euro. Ein enormer Geldsegen für das 500-Einwohner-Dorf, dessen Jahresbudget 450.000 Euro beträgt und in dem niemand von der 82-Jährigen, die in Rennes (Departement Ille-et-Vilaine) lebte, gehört hatte. „Ich war gleichzeitig sehr überrascht und sehr glücklich“, sagt der Bürgermeister Gilles Coupu über die großzügige und unbekannte Spenderin, die in aller Stille auf dem Dorffriedhof neben einigen ihrer Verwandten beigesetzt wurde. Die Verstorbene vermachte der Gemeinde eine Lebensversicherung in Höhe von rund 280 000 Euro und auch ihre vom Architekten Jean N…

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  • Landung der Alliierten in der Normandie: Werden die berühmten Strände bald UNESCO-Weltkulturerbe?

    Landung der Alliierten in der Normandie: Werden die berühmten Strände bald UNESCO-Weltkulturerbe?

    Dieses Jahr begehen wir den 80. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie und die Idee, die berühmten Strände in das UNESCO-Weltkulturerbe aufzunehmen wird immer lauter. Die Strände sind zu einem Ort der Erinnerung für alle Familien der Soldaten geworden, die am 6. Juni 1944 dort im Kampf gefallen sind.

    Sie erstrecken sich über 80 km zwischen Ouistreham (Departement Calvados) und Quinéville (Departement Manche). Die Landungsstrände sind Kandidaten für die Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe und die Angelegenheit scheint tatsächlich voranzukommen. „Wir sind um die ganze Welt gereist und haben viele UNESCO-Welterbestätten besucht, und diese hier hat es mehr als verdient“, freut sich ein Amerikaner, der gekommen ist, um das Opfer seiner Vorfahren für die Freiheit Frankreichs vom Nationalsozialismus zu ehren, gegenüber dem Sender France 2.

    Kandidatur wird geprüft
    Am 6. Juni 1944 landeten innerhalb weniger Stunden 150.000 Männer von 5.000 Schiffen. 10.000 dieser jungen Soldaten erreichten nie das Ende des Strandes von Omaha, Juno oder Gold Beach, aber die Operation Overlord markierte den Beginn der Befreiung Europas vom Joch der Nazis. Bisher weigerte sich die UNESCO, Kriegsschauplätze unter Denkmalschutz zu stellen, doch nun hat die Institution offensichtlich ihre Meinung geändert und erklärt sich bereit, die Bewerbung zu prüfen. Dies wird für die Region Normandie und alle, die die Erinnerung weitergeben, eine große Genugtuung sein.

  • Sturm Louis: Städte in Frankreich schließen ihre Parks und Gärten – der Zugverkehr ist gestört

    Sturm Louis: Städte in Frankreich schließen ihre Parks und Gärten – der Zugverkehr ist gestört

    Angesichts der von Météo France angekündigten starken Sturmböen teilte die SNCF mit, dass der Verkehr auf mehreren Strecken in der Normandie ab 13 Uhr eingestellt ist.

    Sturm Louis hat sichtlich einen kräftigen Atem mit dem er in Böen von bis zu 120 km/h über Teile Frankreichs hinwegfegt. Météo France hat daher ab Donnerstag, 22. Februar 2024, in weiten Teilen Westfrankreichs 26 Departements auf die Warnstufe Orange für „starke Winde“ gesetzt. Die Folge: Mehrere Städte in Frankreich haben beschlossen, ihre Parks, Gärten oder Friedhöfe aufgrund der angekündigten starken Winde zu schließen. Die Pariser Stadtverwaltung teilte mit, dass ihre Grünanlagen seit 11 Uhr am Donnerstag geschlossen seien.

    „Starker Wind“, 26 Departements sind nun von Windwarnung betroffen.
    Die Stadtverwaltung von Poitiers hat ebenfalls beschlossen, alle ihre Parks, Gärten und Friedhöfe zu schließen, berichtet France Bleu Poitou. Sie sollen am Freitag normal wieder öffnen, „sofern sich das Wetterrisiko nicht anders entwickelt“, so die Stadtverwaltung. In Niort, wo die höchsten Regensummen erwartet werden, hat die Stadtverwaltung beschlossen, bis Montag, den 26. Februar den Zugang zu mehreren Sportplätzen zu verbieten. Der Botanische Garten, der Tiergarten und die Friedhöfe von La Rochelle sind ab Donnerstagmittag bis Freitagmorgen wegen Sturm Louis für die Öffentlichkeit geschlossen, berichtet der Sender France Bleu La Rochelle.

    Der Sender France Bleu Sud Lorraine berichtet, dass die Stadt Nancy ab 16 Uhr ihre „Parks, Gärten und Friedhöfe“ schließen wird. Der Skiort Gérardmer in den Vogesen ist aufgrund der Wetterbedingungen ausnahmsweise auch geschlossen.

    SNCF: Mehrere regionale Linien unterbrochen
    Außerdem veranlassen die erwarteten starken Böen an der Küste der Normandie die SNCF dazu, den Verkehr auf einigen Strecken in der Normandie einzustellen, wie die Sender France Bleu Normandie und France Bleu Cotentin berichten. Ab 13 Uhr unterbrach die SNCF den Verkehr auf mehreren Regionalstrecken bis zum Ende des Tages. Von den Unterbrechungen betroffen sind die Strecken Caen-Cherbourg; Caen-Lison-Coutances-Granville; Argentan-Granville; Lisieux-Trouville-Deauville; Caen-Rouen; Rouen-Dieppe; Rouen-Amiens; Le Havre-Rouen; Le Havre-Rolleville und Le Havre-Fécamp, so die SNCF auf ihrer Website.

    Die SNCF will Busse zur Verfügung stellen, um die in den Bahnhöfen gestrandeten Fahrgäste zu transportieren.

  • Umwelt: In Saint-Malo bildet sich Widerstand gegen großes Fischfangschiff

    Umwelt: In Saint-Malo bildet sich Widerstand gegen großes Fischfangschiff

    Die „Annelies-Ilena“, ein 145 Meter langes Fabrikschiff, das täglich 400 Tonnen Fisch fangen und verarbeiten kann, bringt Fischer, Umweltschützer und Aktivisten auf die Barrikaden.

    Am Hafen bilden Fischer, Aktivisten, Umweltschützer und Abgeordnete eine Menschenkette aus Protest gegen die „Annelies-Ilena„, diesen Fabriktrawler, der zu groß ist, um in den Hafen von Saint-Malo (Departement Ille-et-Vilaine) einzufahren. Umweltschützer prangern die zerstörerischen Fischereipraktiken an. „Dieses Schiff ist ein Symbol sowohl für die Umweltzerstörung als auch für den Gigantismus, der die Ozeane zerstört und plündert. Es ist auch ein Symbol für die Zerstörung von Arbeitsplätzen in der Fischerei“, beklagte Marie Toussaint, Europaabgeordnete der Partei Europe Écologie-Les Verts.

    Mit einer Länge von 145 Metern ist das Schiff 13 Mal so groß wie ein durchschnittlicher französischer Trawler. „Das Schiff kann 400 Tonnen pro Tag fangen. Als ich Seemann war, konnte ich mit 10 Tonnen Fisch pro Jahr rentabel arbeiten und gut von meinem Beruf leben“, sagt Charles Braine von der Vereinigung Pleine mer gegenüber dem Sender Franceinfo. Die Demonstranten fordern die Rücknahme des aktuellen Fahrplans für die Fischerei, der am Freitag, dem 16. Februar im Regionalrat der Bretagne diskutiert wurde. Dieser begünstige für die industrielle Fischerei.

  • Côtes-d’Armor: Ermittlungen nach der Entdeckung von zwei Leichen im Hafen von Trébeurden eingeleitet

    Côtes-d’Armor: Ermittlungen nach der Entdeckung von zwei Leichen im Hafen von Trébeurden eingeleitet

    Die Leichen von zwei Männern wurden am Samstag im Abstand von wenigen Stunden aus dem Wasser gefischt. „Bisher wird keine Spur bevorzugt“, teilte der Staatsanwalt von Saint-Brieuc der Presse mit.

    Nach der Entdeckung von zwei Leichen im Hafen von Trébeurden (Departement Côtes-d’Armor) im Abstand von nur einigen Stunden am Samstagnachmittag, dem 17. Februar, wurde eine Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache eingeleitet, wie die Staatsanwaltschaft von Saint-Brieuc am Sonntag mitteilte. Zum jetzigen Zeitpunkt „wird keine Spur bevorzugt“, erklärte der Staatsanwalt Nicolas Heitz gegenüber der Presse.

    Bei der ersten Leiche handelt es sich um einen 47-jährigen Mann, der am frühen Samstagnachmittag an einem Steg im kleinen Hafen des Badeortes in der Bucht von Lannion gefunden wurde. Das Boot des aus Brest stammenden Mannes lag im Hafen vertäut.

    Die zweite Leiche, die eines 52-jährigen Mannes, wurde gegen 17.30 Uhr nicht weit vom Fundort der ersten Leiche aus dem Wasser gezogen. Keine der beiden Leichen wies offensichtliche verdächtige Spuren auf, so Staatsanwalt Nicolas Heitz, der hinzufügte, dass „nach den ersten Erkenntnissen der Ermittlungen die beiden Männer sich wahrscheinlich kannten“.

    Autopsien und toxikologische Analysen werden im Institut médico-légal in Rennes Durchgeführt.

  • Frankreich: Erdbeben der Stärke 2.7 in der Region Morbihan registriert

    Frankreich: Erdbeben der Stärke 2.7 in der Region Morbihan registriert

    Am Sonntag, 18. Februar, wurde in Vannes im Département Morbihan ein Erdbeben der Stärke 2,7 registriert. Ein Beben von relativ moderater Stärke, was in der Region immer mal wieder vorkommt.

    Am Sonntag, dem 18. Februar, bebte die Erde in Vannes. Ein Erdbeben der Stärke 2,7 erschütterte kurz vor 20.30 Uhr die Südküste der Bretagne und versetzte die Menschen in Vannes in Erstaunen. „Ich hatte den Eindruck, dass die Wohnung unter mir weggepustet wurde“, sagte eine Bewohnerin der örtlichen Tageszeitung. „Ich bin eigentlich nicht von Natur aus besonders ängstlich, aber diesmal hatte ich Angst. Und meine Haustiere haben sich unter dem Bett verkrochen“.

    „Ich hörte einen Knall und spürte, dass das Gebäude ein bisschen wackelte“, berichtet ein anderer Bewohner. „Ich fragte mich, ob es ein Flugzeug oder ein Erdbeben war. Ein Facebook-Nutzer schreibt, er habe so etwas wie „eine Explosion“ gehört.

    Laut der von der Tageszeitung Ouest-France zitierten Website der Direction des applications militaires befand sich das Epizentrum des Bebens in der Nähe von Ploeren, etwas mehr als zehn Kilometer westlich von Vannes. Das Beben in einer Tiefe von 5 km war bis in den Nordwesten der Region Loire-Atlantique zu spüren.

    Solche Beben kommen in der Region recht häufig vor. „Es gibt viele davon und wir sind in der Lage, sie gut zu lokalisieren. Im Durchschnitt haben wir eines pro Tag, aber mit sehr geringer Magnitude“, erklärt der Seismologe Eric Beucler gegenüber der Tageszeitung Ouest-France.

    „Diese Phänomene folgen einer Linie, entlang des Bretagne-Grabens. Es gab auch schon stärkere Beben, insbesondere in Vannes im November 2013 (4,7), in Richtung Layon im Juni 2019 (5,1), in Lorient im September 2002 (5,4)“, so Eric Beucler weiter.

  • Côtes-d’Armor: Bürgermeister zweier Gemeinden wollen mit Mietbeihilfen neue Familien anlocken

    Côtes-d’Armor: Bürgermeister zweier Gemeinden wollen mit Mietbeihilfen neue Familien anlocken

    Um junge Familien dazu zu bewegen, sich in ihren Gemeinden niederzulassen und so Klassenschließungen zu verhindern, bieten die Bürgermeister von Calanhel und Lohuec im Departement Côtes-d’Armor Zuzüglern jeweils eine Monatsmiete an. In den Gemeinden Calanhel und Lohuec (Departement Côtes-d’Armor) konnten zwei Klassen vor der Schliessung gerettet werden. Die Schulbehörde von Saint-Brieuc plante, die Schule komplett zu schließen, doch die Bürgermeister der beiden Gemeinden nahmen Familien mit Kindern in sechs Gemeindewohnungen auf, ohne ihnen die erste Monatsmiete zu berechnen. „Die Bedingung war, dass die Kinder hier zur Schule gehen“, sagt Cyril Jobic, Bürgermeister von Calanhel, gegenüber dem Sender France 2. Der Bürgermeister hat sich sogar Geld geliehen, um selbst ein Haus zu kaufen und es an eine Familie zu vermieten. Insgesamt sind in den letzten Wochen 12 Schüler gezählt worden, wodurch die Schule gerettet werden konnte. Die Bürgermeister der beiden Gemeinden wissen, dass dieser …

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  • Frankreich verurteilt: 2020 durfte ein Mann seinen sterbenden Vater wegen Covid-19 nicht besuchen

    Frankreich verurteilt: 2020 durfte ein Mann seinen sterbenden Vater wegen Covid-19 nicht besuchen

    Der französische Staat wurde dazu verurteilt, dem Kläger 12.000 Euro als Entschädigung für den erlittenen Schaden und für die Gerichtskosten zu zahlen.

    Eine Gerichtsentscheidung, die zum Präzedenzfall werden könnte. Ein Winzer aus dem Departement Loir-et-Cher, der während des ersten Lockdowns im April 2020 von Gendarmen daran gehindert wurde, an das Krankenbett seines sterbenden Vaters zu fahren, hat den französischen Staat wegen groben Fehlverhaltens verklagt und vor Gericht gewonnen, wie sein Anwalt am Donnerstag, dem 15. Februar, der Presse mitteilte.

    In seinem Urteil vom 19. Dezember 2023 stellte das Gericht in La Rochelle (Departement Charente-Maritime) fest, dass eine „Reihe von Tatsachen“ zu einem „Prozess der unverhältnismäßigen Überschreitung der Kontrollbefugnisse“ und zu einer „Verweigerung der Gerechtigkeit für Herrn Patrice Dupas, nämlich des Rechts, sich aus zwingenden familiären Gründen bei seinem Vater aufzuhalten“, geführt habe. Das Gericht entschied: „Die schwere Verfehlung des Staates ist somit erwiesen“ und verurteilte den französischen Staat dazu, dem Kläger 12.000 Euro als Entschädigung für den erlittenen Schaden und für die Gerichtskosten zu zahlen.

    Der Vorfall ereignete sich am 4. April 2020, während der Covid-19-Epidemie. Patrice Dupas hatte versucht, seinem sterbenden Vater auf der Île de Ré einen letzten Besuch abzustatten. Er war mit einer der damals vorgeschriebenen Ausgangsbescheinigung ausgestattet, auf der er „zwingende familiäre Gründe“ angekreuzt hatte.

    Obwohl die Gendarmerie des Departements ihm per SMS zunächst grünes Licht für die Reise gegeben hatte und der Hausarzt den ernsten Gesundheitszustand des Vaters bescheinigte, wurde er von Gendarmen auf der Strasse daran gehindert, die Brücke zu der Île de Ré zu überqueren. Patrice Dupas hatte damals obendrein eine Geldstrafe erhalten. Sein Vater war drei Tage später gestorben.

    „Ich schlafe jetzt viel besser“, sagte Patrice Dupas der Zeitung Le Parisien, die diese Informationen heute enthüllt hat. „Soweit ich weiß, wird der Staat keine Berufung einlegen und das Urteil wird am 6. März 2024 rechtskräftig“, erklärte der Anwalt von Patrice Dupas.

  • Departement Finistère: Fast jede fünfte Tankstelle ohne Treibstoff nach Blockade der Öldepots

    Departement Finistère: Fast jede fünfte Tankstelle ohne Treibstoff nach Blockade der Öldepots

    Streikende Arbeiter fordern die Rücknahme der Steuererhöhung auf Diesel. Die Regierung hat eine Rückerstattung des im Jahr 2024 gezahlten Steuerzuschlags vorgeschlagen.

    Die Präfektur des Departements Finistère erklärte am Dienstag, dem 13. Februar, dass 30 von 147 Tankstellen nicht mehr mit Kraftstoff versorgt werden, nachdem Baumaschinen von streikenden Bauarbeitern die Öldepots in Brest und Lorient (Departement Morbihan) blockiert hatten. Sie fordern, dass die Baubranche, wie auch die Landwirte, die Steuererleichterungen für Dieselkraftstoff für nicht straßengebundene Zwecke (GNR) behalten kann.

    Die seit Freitag, dem 9. Februar, andauernde Blockade des Öldepots in Brest durch etwa 20 Baumaschinen soll kurz vor ihrer Aufhebung stehen, wie der Sender France Bleu Breizh Izel am Montag berichtete. Das Wirtschafts- und Finanzministerium teilte den nationalen Vertretern der Bauwirtschaft am Montag mit, dass man zwar die Rücknahme der Steuererhöhung auf den Diesel für Baumaschinen ablehne, aber bereit sei, den 2024 gezahlten Steuerzuschlag im Jahr 2025 zurückzuzahlen, so France Bleu Breizh Izel.

    Bevor sie das Öldepot in Brest verlassen, verlangen die Handwerker jedoch eine schriftliche Zusage des Wirtschaftsministeriums.

    Die Präfektur des Departements Finistère weist darauf hin, dass „diese Schwierigkeiten punktuell sind“. Die Versorgung der Tankstellen sei trotz der laufenden Blockaden der Öldepots in Brest und Lorient auf Dauer gewährleistet. Die Lieferanten weichen auf andere Öldepots wie das in Donges (Departement Loire-Atlantique) aus, was zu längeren Versorgungsfristen führt und Auswirkungen in Form von vorübergehenden Unterbrechungen der Versorgung von einigen Tankstellen verursacht, was jedoch nicht von Dauer sein wird, erklärt die Präfektur.

  • Ille-et-Vilaine: Ein Ballet riesiger Wellen in Saint-Malo

    Ille-et-Vilaine: Ein Ballet riesiger Wellen in Saint-Malo

    Zahlreiche Schaulustige drängten sich in Saint-Malo (Departement Ille-et-Vilaine), um die riesigen Sturmwellen zu bewundern, die Groß und Klein beeindruckten.

    Die Wellen schlagen auf den Deich und explodieren in über fünfzehn Meter hohe Gischtwolken in Saint-Malo (Ille-et-Vilaine). Das Meer hat seinen höchsten Stand erreicht, als der Tag am Sonntag, dem 11. Februar, gerade erst anbricht, und überflutet die Straße. „Es ist immer ein beeindruckender Anblick, das zu sehen“, sagt eine Anwohnerin auf dem Sender France 2. An der bretonischen Küste herrschte seit dem frühen Sonntagmorgen Alarmstufe Orange für Wellen und Überschwemmungen.

    Neugierige wurden zur Ordnung gerufen
    Nachdem die Wellen immer größer wurden, rief die Polizei diejenigen zur Ordnung, die sich dem Spektakel etwas zu sehr näherten. Der Wellengang hat in Saint-Malo einige Schäden verursacht. Autoscheiben wurden durch die Kraft der Wellen zertrümmert. Obwohl die Warnstufe am späten Vormittag wieder aufgehoben wurde, rief die Präfektur für den gesamten Sonntag zu äußerster Vorsicht auf.