Kategorie: Nordwest

  • 6. Juni: Gedenken an die Landung in der Normandie 1944 – D-Day

    6. Juni: Gedenken an die Landung in der Normandie 1944 – D-Day

    Vor 77 Jahren, am 6. Juni 1944, landeten die Alliierten in der Normandie. Dieser Gedenktag wurde im zweiten Jahr in Folge wegen der Covid-19-Epidemie nur eingeschränkt begangen. Aber die französische Patrouille überflog die Strände der Normandie als Ehrung für die Männer, die damals für Frankreich starben. Zum Gedenken an die Tausenden von Soldaten, die vor 77 Jahren an den Stränden gefallen sind, überflogen die Royal Air Force und die französische Patrouille am Sonntag, dem 6. Juni, die Normandie. Die französisch-britische Freundschaft steht im Mittelpunkt dieses 77. Jahrestages des D-Day. Allerdings waren die Feierlichkeiten im zweiten Jahr in Folge aufgrund von Covid-19 sehr eingeschränkt. Ein britisches Ehrenmal in Ver-sur-Mer wurde in Anwesenheit der Ministerin der Armee Florence Parly eingeweiht. Veteranen im Einsatz für den FriedenLéon Gauthier ist eiber der letzten Franzosen, die am 6. Juni 1944, während des D-Day, mit einer Kommandoeinheit unter General De Gaulle die Strände d…

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  • Bretagne: Die Justiz befiehlt dem Staat, den Kampf gegen Grünalgen zu beschleunigen

    Bretagne: Die Justiz befiehlt dem Staat, den Kampf gegen Grünalgen zu beschleunigen

    Das Verwaltungsgericht Rennes (Ille-et-Vilaine) ordnet an, dass der Staat seine Maßnahmen zur Bekämpfung der Vermehrung von Grünalgen an der bretonischen Küste verstärken muss. Der Richter gab der Präfektur vier Monate Zeit zum Handeln. Die Grünalgenplage, die die Strände der Bretagne verschmutzt, gibt es seit 40 Jahren. 45.000 Tonnen Algen werden jedes Jahr von den Stränden geholt. Der Staat scheint nicht in der Lage zu sein, deren Ausbreitung einzudämmen. Nach dem Rechnungshof und dem Senat war nun am Freitag, 4. Juni, das Verwaltungsgericht Rennes (Ille-et-Vilaine) an der Reihe, ein Urteil zu fällen. Der Richter weist in seinem Urteil den Staat an, „zusätzliche verbindliche Maßnahmen“ zu ergreifen, um dieses Phänomen zu bekämpfen und gibt ihm vier Monate Zeit zum Handeln. Die Umweltverbände geben sich keinen Illusionen hin Die Umweltverbände freuen sich zwar über diese Entscheidung, machen sich aber keine Illusionen. In vier Monaten „wird nichts passieren, wir werden weiter kämpfen,…

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  • Panne der Notrufnummern: Tod eines 28 Monate alten Kindes in der Vendée

    Panne der Notrufnummern: Tod eines 28 Monate alten Kindes in der Vendée

    Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, dem 3. Juni, informierte der Direktor der regionalen Gesundheitsagentur des Pays de la Loire über den Tod eines 28 Monate alten Kindes in der Vendée. Am Tag nach dem Ausfall der Notrufnummern hat die Staatsanwaltschaft von Vannes eine Untersuchung nach dem Tod eines Patienten eröffnet, der in der Notaufnahme des Krankenhauses von Vannes trotz Wiederbelebungsversuchen einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitt. Der Direktor der Gesundheitsbehörde des Pays de la Loire kündigte an, die Umstände des Todes eines 28 Monate alten Kindes in der Vendée bei Chavagnes-en-Paillers zu untersuchen. „Wir müssen klarstellen, dass wir von der Rettungsstelle 85 über den Tod eines 28 Monate alten Kindes in der Vendée informiert wurden. Wir stehen in Verbindung mit dem Präfekten der Vendée. Der Tod trat heute Morgen in Chavagnes-en-Paillers ein. Wir untersuchen zusammen mit den zuständigen Behörden die Umstände dieses Todesfalls“. Jean-Jacques Coiplet, fügt hinzu, dass…

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  • 60 kg Heroin im Wert von 2 Mio. Euro beschlagnahmt

    60 kg Heroin im Wert von 2 Mio. Euro beschlagnahmt

    Ein Dutzend Fahrzeuge, 20 Mitglieder der Razzia-Sondereinsatzgruppe RAID, Ermittler aus der Region Loire-Atlantique: Eine Woche lang, Tag und Nacht, dauerte diese außergewöhnliche Operation, die am vergangenen Montag zur Beschlagnahme von fast 60 kg Heroin im Wert von fast 2 Millionen Euro führte.

    Die von der Drogenfahndung der Kriminalpolizei des Departements Loire-Atlantique geführten Ermittlungen begannen bereits im vergangenen Januar. Ziel war es, ein Netzwerk von Heroinhändlern zwischen den Niederlanden und Nantes zu zerschlagen. Der „Kopf“ des Drogenhandels wurde am Mittwoch nach einer Verfolgungsjagd im Morbihan ausfindig gemacht und festgenommen.

    Die Ermittler aus Nantes beauftragten die Razzia-Sondereinsatzgruppe RAID in Lille, die den Norden, Pas-de-Calais, Somme, Aisne und Ardennen abdeckt, darum, ein Kurierfahrzeug, gennant „go fast“, das die Drogen transportierte, abzufangen.

    „Wir sind eine überregionale Einsatzgruppe und wir haben die Mittel, diese Art von Einsätzen durchzuführen“, erklärte der Kommandeur des RAID gegenüber der Agentur AFP. „Wir greifen in die letzten 5 Prozent der polizeilichen Operation ein, nachdem der Ermittlungsdienst bereits 95 Prozent der Operation durchgeführt hat“, fügte er hinzu. Ein Dutzend Fahrzeuge und etwa zwanzig Raid-Männer wurden für den außergewöhnlichen Einsatz mobilisiert, ebenso wie Ermittler aus Nantes.

    Am vergangenen Montag war es dann soweit und die Polizei liess die Falle zuschnappen. Es fielen keine Schüsse, der Fahrer des Fahrzeugs versuchte weder, die Sperre zu durchbrechen, noch schoss er auf die schwer bewaffneten Polizeibeamten. „Er war einfach fassungslos“.

    Im Inneren des Fahrzeugs wurden 20 kg Heroin in komprimierten Paketen entdeckt. Am selben Tag nahm die Razzia-Einheit in Rennes und Nantes weitere Festnahmen vor.

    Bei den Durchsuchungen in Nantes wurden weitere 38 kg Heroin in Pulverform beschlagnahmt. Insgesamt wurden also bei diesem Einsatz fast 60 kg Heroin mit einem Wiederverkaufswert von etwa 2 Millionen Euro gefunden.

    Der Chef des Netzwerks wurde 2 Tage später, am Mittwoch, in Morbihan ebenfalls festgenommen. Laut Ouest-France handelt es sich um einen Mann von 35 Jahren.

  • Was über den Messerangriff auf eine Polizistin in La Chapelle-sur-Erdre bekannt ist

    Was über den Messerangriff auf eine Polizistin in La Chapelle-sur-Erdre bekannt ist

    Der Verdächtige des Messerangriffs auf eine Polizistin in Loire-Atlantique starb, nachdem oder während er von der Gendarmerie festgenommen wurde.

    Die Fahndung dauerte nur ein paar Stunden. Der Verdächtige des Angriffs auf eine Gemeindepolizistin in La-Chapelle-sur-Erdre (Loire-Atlantique), in der Nähe von Nantes, am Freitag, den 28. Mai, starb, nachdem er von der Gendarmerie dingfest gemacht wurde. Zwei von Gendarmen wurden bei einem Schusswechsel mit dem Angreifer verletzt. Hier ist, was Franceinfo über diesen erneuten Angriff auf ein Mitglied der Polizei berichtet.

    Eine Stadtpolizistin wurde mit einem Messer angegriffen
    Am Freitagmorgen gegen 10 Uhr wurde eine fünfzigjährige Polizistin in den Räumen der Gemeindepolizei der Stadt La Chapelle-sur-Erdre mit einem Messer angegriffen.

    Das Opfer wurde an den Beinen verletzt und ihre Waffe, ein Revolver, wurde ihr abgenommen. Der Verdächtige flüchtete dann mit dem Auto und anschließend zu Fuß. Die Polizistin wurde als Notfall ins Krankenhaus gebracht. Ihr Leben sei zum Glück nicht mehr in Gefahr, sagte Innenminister Gerald Darmanin.

    Eine umfangreiche, aber kurze Fahndung
    Es wurden grosse polizeiliche Mittel eingesetzt, um den Angreifer auf der Flucht zu stoppen. Etwa 250 Gendarmen, darunter die Einsatzgruppe GIGN, eine Staffel der mobilen Gendarmerie, sowie zwei Hubschrauber waren schnell vor Ort. Umliegende Geschäfte und Schulen wurden abgeriegelt und eine Departementsstraße wurde gesperrt.

    Der Verdächtige starb, nachdem er zwei Gendarmen verletzt hatte
    Auf seiner Flucht beschoss der Mann mit der der Polizistin gestohlenen Waffe eine Gruppe Gendarmen. Zwei von ihnen wurden in die Hand respektive den Arm getroffen. Die Gendarmen konnten anschliessend den Angreifer neutralisieren und festnehmen. Er wurde bei dem Schusswechsel schwer verletzt und starb kurz darauf an seinen Verletzungen.

     

    Ein radikalisierter, schizophrener Angreifer, der den Behörden bekannt ist
    Der 39-jährige Verdächtige hatte gerade eine achtjährige Haftstrafe wegen bewaffneten Raubüberfalls verbüßt. Er wurde am 22. März nach Ablauf seiner Haftstrafe entlassen. Er ist nie wegen Terrorismus verurteilt worden.

    Als er inhaftiert wurde, bemerkte die Gefängnisverwaltung Anzeichen einer Radikalisierung: Isolation von anderen Insassen, rigorose Ausübung des Islam usw. Er war in der Datenbank für mögliche islamistische Gefährder (FSPRT) registriert. Als schizophren diagnostiziert, litt er wohl auch im Gefängnis von wahnhaften Phantasien.

    Nach seiner Entlassung aus der Haft wurde der Mann einer sozialgerichtlichen Überwachung unterstellt, die auch eine Betreuungspflicht beinhaltete. Er wurde in einer therapeutischen Wohnung untergebracht und von einem auf seine psychiatrische Erkrankung spezialisierten Verein überwacht.

    Der Innenminister begab sich zum Tatort
    Der Innenminister sagte eine geplante Reise ab und begab sich mit Sarah El Haïry, Staatssekretärin für Jugend und Engagement und Stadträtin von Nantes, an den Tatort. Gérald Darmanin würdigte die „Reaktivität“ der nationalen Gendarmerie, die „Qualität des Eingreifens der Gendarmen“, und lobte den „Mut“ der angegriffenen Stadtpolizistin.

  • Stadtpolizistin bei Messerangriff in der Nähe von Nantes schwer verletzt, Verdächtiger festgenommen

    Stadtpolizistin bei Messerangriff in der Nähe von Nantes schwer verletzt, Verdächtiger festgenommen

    Die Polizistin wurde am Freitag kurz nach 10 Uhr in La Chapelle-sur-Erdre, Loire-Atlantique, angegriffen.

    Eine Gemeindepolizistin wurde am Freitag, dem 28. Mai kurz nach 10 Uhr in den Räumlichkeiten der Gemeindepolizei in La Chapelle-sur-Erdre, in der Nähe von Nantes (Loire-Atlantique), mit einem Messer angegriffen. Das Opfer, das schwer verletzt wurde, wurde in die unteren Gliedmaßen getroffen und seine Waffe, ein Revolver, wurde gestohlen, so Polizeiquellen gegenüber France Télévisions.

    Der Verdächtige verließ den Tatort in einem Auto, das später in der Nähe verunglückt gefunden wurde, bevor er seine Flucht zu Fuß fortsetzte. Er wurde schließlich einige Stunden später, nicht weit vom Tatort entfernt, nach einem Schusswechsel mit Gendarmen verhaftet. Mindestens zwei von ihnen wurden verletzt.

    Ein großes Polizeiaufgebot, darunter auch die Sondereinsatzgruppe GIGN, wurde am Tatort eingesetzt. Eine Departementstraße wurde gesperrt und die Bewohner der Gegend um La Chapelle-sur-Erdre wurden gebeten, die Umgebung zu meiden und zu Hause zu bleiben.

  • Lockerungen: Ein Pfingst-Wochenende unter strenger Überwachung

    Lockerungen: Ein Pfingst-Wochenende unter strenger Überwachung

    In mehreren Städten, wie z. B. Tours (Indre-et-Loire), kam es seit der letzten Lockerung der Einschränkungen am Mittwoch, 19. Mai, zu ungewollten Menschenansammlungen. Eine Reportage von France 3: In Tours (Indre-et-Loire) ist der Place Plumereau sonnig, es liegt ein Hauch von Frühling in der Luft. Auch die Polizei ist allgegenwärtig, auf Anweisung der Präfektur, die nach den Erfahrungen der ersten Abende nach der Öffnung der Retaurant-Terrassen, die fast an die Kundenzahlen bei der Fußballweltmeisterschaft erinnerten, Kontrollen angeordnet hat. Die Präfektur warnt: Die Covid-19-Epidemie kann sehr schnell wieder los schlagen. „Diese Woche hatten wir immer noch zehn Todesfälle durch Covid in unserer Region. Das Ziel ist, dass sich die Menschen des Risikos bewusst werden, das sie eingehen“, erklärt Marie Lajus, Präfektin von Indre-et-Loire. Kein Alkohol außerhalb der Terrasse Die Polizei kontrolliert die ordnungsgemässe Anordnung der Tische und lässt bei Bedarf korrigieren. Die Café-Besi…

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  • Angers: eine Frau zündet sich mit hydroalkoholischem Gel an

    Angers: eine Frau zündet sich mit hydroalkoholischem Gel an

    Am Mittwoch, 19. Mai, hat sich eine Frau in Angers, Maine-et-Loire, selbst angezündet. Sie hat nicht überlebt.

    Am Mittwoch, dem 19. Mai, gegen 19 Uhr, ereignete sich in Angers, Maine-et-Loire, eine schreckliche Tragödie. Eine 56-jährige Frau hat sich selbst in Brand gesetzt, nachdem sie sich mit hydroalkoholischem Gel besprüht hatte, berichtet Ouest-France. Zeugen am Tatort versuchten, das Feuer zu löschen. Trotz des Eingreifens der Rettungsdienste überlebte der 50-Jährige nicht.

    „Ich sah die Dame auf dem Boden liegen. Die Leute rannten ihr zu Hilfe. Ein Kollege nahm Wasserflaschen aus seinem Auto. Aber es war zu spät“, erzählte ein Nachbar der Tageszeitung Ouest-France.

    Eine Durchsuchung des Hauses des Opfers ist im Gange, um zu versuchen, den Grund für die Tragödie zu verstehen.

  • Covid-19: Cluster mit indischer Variante auf einem Schiff in Le Havre entdeckt

    Covid-19: Cluster mit indischer Variante auf einem Schiff in Le Havre entdeckt

    Die regionale Gesundheitsagentur (ARS) der Normandie gab an, dass die gesamte Besatzung in Isolation versetzt wurde. Das Vorhandensein der indischen Variante unter den entdeckten Fällen wird derzeit noch überprüft und sollte in dieser Woche bestätigt werden. Sechzehn Seeleute von einem Schiff, das in Le Havre (Seine-Maritime) festgemacht hat, wurden positiv auf Covid-19 getestet und es laufen Tests, um festzustellen, ob sie von der indischen Variante betroffen sind. „Bei den betroffenen Personen handelt es sich um Seeleute eines Schiffes, bei dem auf See positive Fälle festgestellt worden waren. Alle betroffenen Matrosen wurden dann ab dem 18. April bis zu ihrer Ankunft in Le Havre in Isolation gebracht“, so die ARS der Normandie. Nach ihrer Ankunft im Hafen von Le Havre setzten sie ihre Isolation in einem speziellen Hotel fort. Das mögliche Vorhandensein der indischen Variante unter den entdeckten Fällen ist besorgniserregend, da sie bereits in den Regionen Lot-et-Garonne, Gironde und…

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  • Covid-19 : Besitzer eines Festsaals wird für die Ausrichtung einer Hochzeit mit 150 Gästen bestraft

    Covid-19 : Besitzer eines Festsaals wird für die Ausrichtung einer Hochzeit mit 150 Gästen bestraft

    Die Veranstaltung fand am 15. Dezember statt, dem Tag, an dem der zweite Lockdown endete. Nur diejenigen Personen, die nach der Ausgangssperre kamen, wurden damals mit einem Bußgeld belegt, die anderen Gäste feierten ohne Masken und Abstand weiter. Der Betreiber eines Festsaals in der Region Orne wurde für Dienstag, 20. April, vor das Strafgericht von Argentan geladen, wegen unerlaubter Öffnung und Gefährdung des Lebens anderer, berichtet France Bleu Normandie. Er hatte im vergangenen Dezember eine Hochzeit mit 150 Personen ausgerichtet und dabei die Einschränkungen im Zusammenhang mit Covid-19 nicht beachtet. Ein Inhaber in einer finanziellen Sackgasse Der Festsaal der Orangerie du Bois in der Kleinstadt Avernes-Saint-Gourgon war entgegen den damals geltenden Regeln bereits einige Tage vor der Veranstaltung reserviert worden. Der Eigentümer hatte zugestimmt, den Saal zu vermieten. Am 15. Dezember, dem Tag, an dem der zweite Lockdown endete, waren 150 Personen in dem Festsaal eingetrof…

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