Kategorie: Nordwest

  • Jagdunfall: Autofahrer wird in der Nähe von Rennes durch einen Schuss schwer verletzt

    Jagdunfall: Autofahrer wird in der Nähe von Rennes durch einen Schuss schwer verletzt

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde das Opfer lebensgefährlich verletzt. Dem geschockten, aber unverletzten Beifahrer gelang es, das Fahrzeug unter Kontrolle zu bringen und es am Straßenrand zu parken, bevor er die Rettungskräfte alarmierte.

    Und wieder gab es einen Jagdunfall. Wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag, 31. Oktober, mitteilte, wurde am Samstag auf der Schnellstraße zwischen Rennes und Nantes ein Autofahrer durch eine Gewehrkugel lebensgefährlich verletzt und ein Jäger wurde festgenommen. Der 67-jährige Autofahrer war zwischen Orgères und Laillé (Ille-et-Vilaine) unterwegs, als er von einem Schuss getroffen und schwer verletzt wurde, sagte der stellvertretende Staatsanwalt Jean-Marie Blin und bestätigte damit Informationen der Zeitung Ouest-France.

    „Der Schuss wurde von einem Jäger abgefeuert“, sagt die Staatsanwaltschaft in einer Erklärung vom Sonntagmorgen. Das Opfer ist lebensgefährlich verletzt und es wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Ein Jäger wurde am Samstag in Gewahrsam genommen, meldet die Staatsanwaltschaft. Nach Angaben der Tageszeitung Ouest-France gelang es dem geschockten, aber unverletzten Beifahrer, das Fahrzeug unter Kontrolle zu bringen und am Straßenrand zu parken, bevor er die Rettungsdienste alarmierte. Der aus Maine-et-Loire stammende Fahrer wurde in kritischem Zustand in das Universitätskrankenhaus von Rennes eingeliefert.

    Lesen sie auch: Die Brigitte-Bardot-Stiftung startet eine Anti-Jagd-Kampagne – Jäger erstatten Anzeige

  • Post-Brexit-Fischereistreit: London bestellt französische Botschafterin ein

    Post-Brexit-Fischereistreit: London bestellt französische Botschafterin ein

    Die Chefin der britischen Diplomatie hat das am Donnerstag beschlossen, ohne jedoch einen Termin für das Treffen zu nennen. London will Erklärungen. Die britische Regierung kündigte am Donnerstag, dem 28. Oktober, ihre Absicht an, die französische Botschafterin vorzuladen, nachdem Paris wegen des Streits um Fischereilizenzen nach dem Brexit mit Vergeltungsmaßnahmen gedroht hatte. Paris wirft London vor, trotz der nach langen Verhandlungen getroffenen Vereinbarungen zu wenige Lizenzen zu erteilen. Das Vereinigte Königreich seinerseits hält die französischen Drohungen für „ungerechtfertigt“. Die Leiterin der britischen Diplomatie, Liz Truss, hat ihre Staatssekretärin für Europa, Wendy Morton, angewiesen, „die französische Botschafterin vorzuladen“, heißt es in einer Erklärung. Am Mittwoch sagte ein britischer Regierungssprecher: „Frankreichs Drohungen sind enttäuschend und unverhältnismäßig und nicht das, was man von einem engen Verbündeten und Partner erwarten würde.“ „Wir bedauern die …

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  • Unglaublich: Der Mozzarella überholt den Camembert in den Herzen der Franzosen

    Unglaublich: Der Mozzarella überholt den Camembert in den Herzen der Franzosen

    Im September übertraf der Absatz von italienischem Mozarella zum ersten Mal den von Camambert, dem am meisten konsumierten Käse in Frankreich. Ein Sakrileg für die Normannen! Im September hat der Mozzarella den Camembert in den Herzen der Franzosen entthront. „Zum ersten Mal ist in Frankreich die Ve…

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  • Gewalt in der Nacht zum Dienstag in Alençon: 13 Fahrzeuge in Brand gesetzt

    Gewalt in der Nacht zum Dienstag in Alençon: 13 Fahrzeuge in Brand gesetzt

    Die gewalttätigen Auseinandersetzungen folgten auf die Zerschlagung eines Drogenumschlagplatzes am Dienstag.

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 27. Oktober, wurden in Alençon (Orne), im Bezirk Perseigne, 13 Fahrzeuge angezündet, wie France Bleu Normandie und Franceinfo unter Berufung auf mit den Ermittlungen vertraute Personen berichten. Berichten zufolge wurden Feuerwehrleute und Polizeibeamte bei ihrem Eintreffen am Einsatzort mit Feuerwerkskörpern beschossen. Es wurde niemand verhaftet.

    Die Gewalt in der Stadt dauerte von 23.00 bis 3.30 Uhr und folgte auf die Zerschlagung eines Drogenumschlagplatzes in Alençon am Dienstagnachmittag. Zwei Personen wurden im Rahmen der Drogenrazzia verhaftet und in Gewahrsam genommen.

    Mobilisierung von weiteren Einsatzkräften
    Die Präfektur Orne kündigte am Mittwoch in einer Erklärung an, dass Verstärkung zur Sicherung des Gebietes entsandt wird. Die Präfektin Françoise Tahéri „verurteilt auf das Schärfste die Gewalttaten der vergangenen Nacht“, sie bringt ihre Unterstützung für die Ordnungskräfte zum Ausdruck und versichert, dass man die Maßnahmen zur „Unterbindung des Drogenhandels“ fortsetzen werde.

    Lesen Sie auch: Lyon: Polizeibeamte wurden am vergangenen Abend gezielt beschossen

  • In Saint-Nazaire wurde ein mehr als 3 Kilometer langer Schal für den Telethon gestrickt

    In Saint-Nazaire wurde ein mehr als 3 Kilometer langer Schal für den Telethon gestrickt

    Tausend Menschen haben einen 3.356 Meter langen Schal gestrickt, der genau der Länge der längsten Brücke Frankreichs, der Saint-Nazaire-Brücke, entspricht. Diese Leistung ist Teil der Tricothon-Initiative, einem Projekt, das zugunsten des Telethons ins Leben gerufen wurde.

    Der Telethon, eine französische Benefizveranstaltung, findet seit 1986 jedes Jahr am ersten Dezemberwochenende statt und wird von Hunderttausenden von Freiwilligen, Millionen von Teilnehmern und vielen Künstlern unterstützt. Den Telethon begleitet auch ein 30-stündiges Fernsehprogramm auf einem öffentlichen Kanal.

    Seit fast zwei Jahren haben mehr als tausend Freiwillige in ganz Frankreich 9.590 Rechtecke gestrickt. Das Ziel: einen riesigen Schal im Rahmen des Tricothon anzufertigen, um Spenden für den Telethon zu sammeln und dabei die gesamte Brücke von Saint-Nazaire zu bedecken, eine Strecke von immerhin 3.356 Metern.

    Eine Mobilisierung für eine gute Sache
    Nach vielen Stunden des Strickens musste das Ganze dann noch zusammengesetzt werden.

    Dank dieser kolossalen Strickaktion hoffen die zahlreichen Teilnehmer, mindestens 45.000 Euro an Spenden für die Erforschung von Muskeldystrophie für den Telethon zu sammeln. Aber das ist nicht der einzige Zweck dieser Initiative. Die Rechtecke des Schals werden schlussendlich zu 400 Decken umgestaltet. Sie werden anschliessend für wohltätige Zwecke gespendet.

  • Sturm Aurora: 120.000 Haushalte am Mittag immer noch ohne Strom

    Sturm Aurora: 120.000 Haushalte am Mittag immer noch ohne Strom

    Die Alarmstufe Orange wurde in den betroffenen Departements aufgehoben. Der RER-Verkehr und das SNCF-Netz sind aber weiterhin stark beeinträchtigt.

    Am Donnerstag, dem 21. Oktober, hinterließ Sturm Aurora heftige Spuren in der nördlichen Hälfte Frankreichs. Am Mittag war für die Hälfte der ursprünglich 250.000 Haushalte, die nach dem Durchzug des Tiefdruckgebiets immer noch ohne Strom. „Etwa 4.000 Techniker sind derzeit im Einsatz, und weitere Teams treffen als Verstärkung ein“, so Enedis. Im Nahverkehrswesen sind der Zugverkehr in der Normandie und die RER in der Ile-de-France am meisten durch die von den heftigen Winde verursachten Schäden betroffen.

    Verkehrsprobleme im Grand Est. Die TER-Züge verkehren seit 11.45 Uhr in Lothringen nur unregelmässig. In der Region waren am Donnerstagmorgen 28.000 Haushalte ohne Strom. In Markstein wurde eine Rekordwindgeschwindigkeit von 170 km/h gemessen. Die SNCF bittet die Reisenden, Reisen wenn möglich zu verschieben oder alternative Verkehrsmittel zu benutzen. Auch in der Champagne-Ardenne wird der Verkehr „auf einem Teil der Strecken“ erst allmählich wieder aufgenommen werden können.

    RER in der Ile-de-France gestört. In der Ile-de-France kam es am Morgen auf den meisten RER-Linien zu erheblichen Behinderungen. Die meisten Züge verkehren aber jetzt wieder fast normal. Die Wiederaufnahme des Normalbetriebs ist „gegen 17 Uhr vorgesehen“, so die SNCF.

    In der Normandie sind einige Strecken noch gesperrt. In der Normandie ist der Verkehr auf einigen Strecken blockiert, da die Gleise noch kontrolliert werden müssen, so die SNCF. Die Linien Caen-Paris, Deauville-Paris, Le Havre/Rouen/Paris und Paris-Granville werden voraussichtlich gegen 17 Uhr wieder funktionieren. In der Region Hauts-de-France wurde die Verbindung Paris-Amiens wieder freigegeben, während die Verbindung Paris-Laon bis 18 Uhr noch unterbrochen ist.

  • Sturm Aurora zerstört mehrere Dächer während er über das Land zieht

    Sturm Aurora zerstört mehrere Dächer während er über das Land zieht

    Ein Teil Frankreichs wurde während des Durchzugs des Sturms Aurore von sehr starken Winden heimgesucht. In einigen Städten der Normandie wurden Böen von 170 km/h gemessen.

    Der Sturm Aurora hat in der Nacht von Mittwoch, dem 20. auf Donnerstag, den 21. Oktober, große Schäden angerichtet. Mehrere Dächer wurden von den Häusern gerissen und Bäume stürzten auf die Straßen. In Octeville-Sur-Mer (Seine-Maritime) wurde eine Wohnsiedlung von heftigem Wind besonders getroffen. Bei Tagesanbruch entdecken die Bewohner und Nachbarn nach einer ereignisreichen Nacht das Ausmaß des Schadens.

    Mehrere Häuser ohne Strom
    „Wir hatten einen normalen Start in die Nacht mit viel Wind. Und plötzlich gab es gegen zwei Uhr morgens eine Windböe, die das Haus komplett erschütterte (…) Ich ging hinaus und das halbe Dach war weg“, berichtet ein Betroffener dem Sender France 2. Das Ehepaar wurde von der Feuerwehr aus seinem Haus evakuiert. Ihr Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Für die Gemeinde mit 6.000 Einwohnern war der Sturm von bisher nicht gekannter Intensität und führte dazu, dass mehrere Haushalte ohne Strom sind.

    Lesen sie dazu auch:

  • Heftiger Wind: In den Ardennen, der Marne und der Maas herrscht weiterhin Alarmstufe Orange

    Heftiger Wind: In den Ardennen, der Marne und der Maas herrscht weiterhin Alarmstufe Orange

    Die Ardennen und die Regionen Marne und die Maas sind nach wie vor betroffen, während die Warnstufe am Vormittag für die gesamte Ile-de-France und die Aisne wieder aufgehoben wurde.

    Das Tiefdruckgebiet mit dem Namen Aurore zieht über einen Teil Nordfrankreichs hinweg. Météo France hat für Donnerstag, den 21. Oktober, in einem kurz nach 8 Uhr veröffentlichten Bulletin drei Departements auf Alarmstufe orange wegen heftiger Winde gesetzt. Die Ardennen, die Marne und die Maas sind weiterhin betroffen, während die gestern verhängte Alarmstufe für die gesamte Ile-de-France und die Aisne wieder aufgehoben wurde. Météo France spricht von einer „starken Windfront, die sich schnell in Richtung Champagne-Ardennen bewegt und dann am Morgen in Richtung Lothringen an Intensität verliert“.

    Lesen sie dazu auch: Sturm Aurora: Neun nordwestliche Departements wegen Starkwind auf Alarmstufe Orange gesetzt

    Der Sturm Aurore zieht nach Osten, nachdem er in der Bretagne und der Normandie erste Schäden verursacht hat. Météo-France meldete am Donnerstagmorgen, dass der Wind in Seine-Maritime 175 km/h in Fécamp, 150 km/h in Cap de la Hève (bei Le Havre) und 122 km/h in Rouen erreichte. Der Wind erreichte 143 km/h in Granville im Departement Manche und bis zu 106 km/h in Caen im Calvados. In Roissy, im Val d’Oise, wurde ein Spitzenwert von 107 km/h gemessen.

  • Sturm Aurora: Neun nordwestliche Departements wegen Starkwind auf Alarmstufe Orange gesetzt

    Sturm Aurora: Neun nordwestliche Departements wegen Starkwind auf Alarmstufe Orange gesetzt

    Durch das Eintreffen des Sturms Aurora werden im nordwestlichen Teil Frankreichs sehr starke Winde auftreten.

    Von der Bretagne bis in den Norden der Normandie hat Météo France neun Departements am heutigen Mittwochnachmittag wegen der heftigen Winde des Sturmtiefs Aurore, das über das Land zieht, auf Alarmstufe orange gesetzt.

    Météo France hat in seinem Bulletin um 16 Uhr die Departements Côtes-d’Armor, Calvados, Orne, Seine-Maritime, Somme und Oise in Alarmbereitschaft versetzt, nachdem dies bereits am Morgen für Finistère, Manche und Morbihan geschehen war.

    „Der Sturm Aurore, der erste Herbststurm ist eigentlich eine klassische Episode für die Saison. In Anbetracht seiner Windgechwindigkeiten ist jedoch eine besondere Überwachung erforderlich“, schreiben die Meteorologen in ihrem Bulletin. „In den Departements, die unter oranger Beobachtung stehen, werden starke Böen von 100 bis 110 km/h entlang der Küste, örtlich 120km/h und bis zu 130 km/h an der Kanalküste erwartet. Es werden Windgeschwindigkeiten zwischen 90 und 100 km/h erwartet, im Landesinneren örtlich 110 km/h“, so der Wetterdienst.

    „Im Zusammenhang mit dem Sturm Aurore wird auch für die Departements Finistère, Morbihan und Seine-Maritime eine gelbe Wellenwarnstufe wegen einer Verstärkung des Seegangs und eines Anstiegs des Meeresspiegels mit Springfluten ausgerufen“, so Météo France.

  • Migranten: Spannungen zwischen Frankreich und dem Vereinigten Königreich nehmen zu

    Migranten: Spannungen zwischen Frankreich und dem Vereinigten Königreich nehmen zu

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin fordert 63 Millionen Euro vom Vereinigten Königreich. Eine von den Briten zugesagte Summe zur Bekämpfung der illegalen Überquerung des Ärmelkanals.

    Frankreich fordert das Vereinigte Königreich auf, seinen Teil der Abmachung einzuhalten und die 63 Millionen Euro zu zahlen, die es zur Bekämpfung der illegalen Überquerung des Ärmelkanals zugesagt hat. Die Briten sind jedoch der Meinung, dass die Franzosen zu lasch sind und nicht genug tun, um die Überfahrten zu verhindern. Von Sky gefilmte Aufnahmen, die zeigen, wie etwa 20 Migranten am helllichten Tag Ambleteuse im Pas-de-Calais vor regungslosen Polizeibeamten verlassen, haben die Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter belastet. Aber, so Gerald Darmanin, die Arbeit ist getan und die finanziellen Forderungen müssen respektiert werden: „Wir haben die 63 Millionen Euro bisher nicht bekommen. Es wurden jedoch zusätzliche Gendarmen eingestellt und technische Mittel angeschafft, um diese Grenze zu überwachen“.

    17.000 Migranten überquerten 2021 den Ärmelkanal
    Nach Angaben der britischen Agentur Press Association haben jedoch seit Anfang 2021 17.000 Migranten den Ärmelkanal überquert, doppelt so viele wie im Jahr 2020. Nach Angaben des britischen Innenministers wurden am Freitag, den 8. und Samstag, den 9. Oktober 1.100 Migranten vom Vereinigten Königreich aufgegriffen. Er kündigte sogar an, dass zu diesem Zweck 40 Kontrollpunkte eingerichtet worden seien. Ein Mann, dem es gelungen ist, den Ärmelkanal zu überqueren, bestätigt die Durchlässigkeit auf der französischen Seite: „Der Polizist sagte mir nur, ich solle warten, und wenn ich nicht warten könne, könne mich ein großes Boot auf die andere Seite bringen“.

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