Kategorie: Nordwest

  • Tour de France: Protest der Fahrer zu Beginn der 4. Etappe

    Tour de France: Protest der Fahrer zu Beginn der 4. Etappe

    Innerhalb des Pelotons wurde ein allgemeiner Protest organisiert.

    An diesem Dienstag, 29. Juni, am Start der 4. Etappe der Tour de France zwischen Redon und Fougère, hörten die Fahrer der Tour de France 1 Kilometer vor dem eigentlichen Start auf, in die Pedale zu treten, ohne jedoch vom Rad abzusteigen, und hielten 1 Minute lang an, bevor sie wieder loslegten.

    Der Grund: Die Teilnehmer wollten sich bei der Organisation über ein wachsendes Unsicherheitsgefühl während des Rennens beschweren. Die ersten Etappen des Wettbewerbs, insbesondere die dritte Etappe zwischen Lorient und Pontivy am Montag, waren von zahlreichen Stürzen geprägt, von denen einer den Australier Caleb Ewan, zuvor einer der führenden Sprinter im Feld, zur Aufgabe zwang.

    Laut Radio Tour „haben die Fahrer angehalten und fahren in einem langsameren Tempo, um einen Dialog über Sicherheit mit allen Beteiligten im Radsport, der UCI, den Organisatoren, den Teams und den Fahrern zu fordern“.

    Während dieses Protests hat kein Fahrer gesprochen. Das Feld nahm daraufhin seinen Fahrt wieder auf, aber der Protest ging weiter: Die Fahrer fuhren in einem sehr moderaten Tempo.

    Ein Warnsignal für die Organisation. Heute Morgen gab es bereits vor dem Start der Etappe Diskussionen mit der Rennleitung.

  • Unwetter: Sintflutartige Regenfälle in der Normandie

    Unwetter: Sintflutartige Regenfälle in der Normandie

    jetzt wurde auch die Normandie wurde von starkem Regen heimgesucht. Am Mittwoch, dem 23. Juni, beginnen die Anwohner mit Aufräumarbeiten, während die Behörden das Ausmaß der Schäden abschätzen.

    Die Normandie befindet sich am Mittwoch, dem 23. Juni, in einer schwierigen Situation. Sintflutartige Regenfälle betrafen viele Städte wie Sap-en-Auge an der Orne. Einige Geschäfte wurden überflutet, Angestellte waren teilweise in den Räumen blockiert. Die Bewohner hatten Mühe, sich auf den Straßen zu bewegen, die sich teilweise in Sturzbäche mit starken Strömungen verwandelt hatten.

    Am Mittwoch, 23. Juni, stehen viele fassungslos vor dem Ausmaß der Schäden. Die Moral ist auf einem Tiefpunkt. „Wir versuchen zu retten, was zu retten ist“, vertraute ein Geschäftsinhaber gegenüber France 3. Einige Häuser haben der Wucht des Wassers nicht standgehalten, ganze Mauerabschnitte sind eingestürzt. Die Behörden versuchen einen Überblick über das Ausmaß der Schäden zu erlangen, während städtische Mitarbeiter damit beschäftigt sind, die Straßen notdürftig zu reparieren. Aufgrund der Regenfluten wurde vielerorts auch die Trinkwasserversorgung beeinträchtigt und Wasser wird in Flaschen an die Bewohner verteilt.

  • Caen: Installation von Windkraftanlagen löst Proteste aus

    Caen: Installation von Windkraftanlagen löst Proteste aus

    Zahlreiche Demonstranten versammelten sich am Samstag, 19. Juni, in Caen (Normandie), um gegen die Realisierung eines Windparks auf See zu protestieren.

    Sie kamen an diesem Samstag, dem 19. Juni, aus der Bretagne und der Normandie, teilweise mit ihren Familien, um gegen die Errichtung von 64 Windkraftanlagen auf See zu protestieren. Die Fischer, die bereits in Schwierigkeiten sind, sind besorgt über das Ausmaß des Projekts. Sie fürchten vor allem den Verlust ihrer Ressourcen. „Wir haben keine Garantien für die Auswirkungen der Windturbinen. Und die Studien, die durchgeführt wurden, sind nicht ausreichend. Wir bitten um ein Moratorium. Es ist wichtig, die Arbeit zu unterbrechen“, erklärt ein Protestierender gegenüber France Televisions.

    „Begrenzte Auswirkungen…“
    Seit Monaten protestieren die Fischer gegen verschiedene Offshore-Windprojekte. Laut dem Projektleiter, Emmanuel Rollin, sind all diese Befürchtungen unbegründet. „Seit Beginn des Projekts gab es mehrere Studien von renommierten Wissenschaftlern aus dem Naturhistorischen Museum und dem CNRS. Die Schlussfolgerungen sind, dass die Auswirkungen begrenzt sein werden“, erklärt er. Der Kampf gegen die Windräder ist nun zu einem Politikum geworden.

  • Rave-Party in Redon: Ein junger Mann verliert bei heftigen Zusammenstößen seine Hand und fünf Gendarmen werden verletzt

    Rave-Party in Redon: Ein junger Mann verliert bei heftigen Zusammenstößen seine Hand und fünf Gendarmen werden verletzt

    Gewalt brach aus, als die Polizei versuchte, eine illegale Party zu verhindern. Sechs Personen wurden verhaftet.

    In Redon, Ille-et-Vilaine, kam es am Freitagabend zu Zusammenstößen zwischen Nachtschwärmern und der Polizei, berichtet France Bleu Armorique am Samstag, 19. Juni. Die Ordnungskräfte versuchten, die Organisation einer wilden Party auf der Rennbahn von Redon zu verhindern. Sechs Personen wurden verhaftet und die Musikanlage beschlagnahmt.

    Zwischen 1.000 und 1.500 Teilnehmer hatten sich am Freitagabend um 19 Uhr versammelt. Als die Ordnungskräfte einschritten, kam es sehr schnell zu gewalttätigen Zusammenstössen. „Es war eine sehr gewalttätige Auseinandersetzung, die fast die ganze Nacht andauerte, mehr als sieben Stunden lang“, sagte Emmanuel Berthier, der Präfekt von Ille-et-Vilaine gegenüber der Presse und betonte, dass noch am Abend eine „Verbotsverfügung“ erlassen worden sei. „In dieser Nacht hatte die Gendarmerie eindeutig den Eindruck, dass sie mit Leuten konfrontiert wurde, die nur ein Ziel hatten: die Ordnungskräfte zu bekämpfen“ und fügte hinzu: „Ich bitte alle Teilnehmer, das Gelände zu verlassen“.

    Ein junger Mann schwer an der Hand verletzt
    Mehrere Personen wurden verletzt. Einem 22-jährigen Mann wurde eine Hand abgerissen, erfuhr France Bleu Armorique von der Feuerwehr. Der Verletzte fuhr noch auf eigene Faust zum Krankenhaus in Redon. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, mit der die Staatsanwaltschaft in Rennes betraut wurde, die „Licht in diesen dramatischen Unfall bringen soll“, so der Präfekt von Ille-et-Vilaine. Noch weitere Teilnehmer wurden verletzt. Nach Angaben der Gendarmerie gab es mindestens fünf Verletzte. Am Mittag des Samstag waren noch etwa 350 Polizeibeamte im Einsatz.

    Auch die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen meldete sich zu Wort und beklagte den „absichtlichen Schuss“ eines Gummigeschosses auf den freiberuflichen Journalisten Clément Lanot, der die Zusammenstöße in Redon seit Beginn der Nacht verfolgt hat. Er war „eindeutig als Journalist zu erkennen“, so Reporter ohne Grenzen, die die Präfektur außerdem aufforderte, „im Namen der Pressefreiheit Journalisten zu ermöglichen, über Polizeieinsätze zu berichten“.

  • Seine-Maritime: Ein Flug in einem Kampfflugzeug

    Seine-Maritime: Ein Flug in einem Kampfflugzeug

    In Rouen (Seine-Maritime) ist es möglich, an Bord eines Kampfflugzeugs Platz zu nehmen und einen Flug der besonderen Art zu erleben. Die Kandidaten stehen Schlange.

    Der Flug dauert nur eine halbe Stunde, zwischen Rouen und Fécamp, in Seine-Maritime, aber er findet an Bord eines Kampfflugzeugs statt. Bevor man den Jet besteigen darf, muss man jedoch erst ein Briefing durchlaufen. Der Flug und die Sicherheitsregeln werden genauestens erklärt. Nach dem Briefing geht es auf das Rollfeld, wo die N39, einen tschechischer Jet, auf den tapferen Flieger wartet.

    „Ein Traum wird wahr“
    Im Cockpit eingeklemmt, freut sich Paul Ewald. „Ich denke, es wird intensiv und anstrengend sein (…) Wir hoffen, dass es so gut wie möglich läuft (…) Es ist ein bisschen wie ein wahr gewordener Traum“, vertraut er der Kamera von France 3 an. Während des Fluges überlässt der Pilot die Steuerung manchmal sogar seinem neuen Teamkollegen der Stunde. Nach ein paar Rollen und Flips geht es zurück zum Flughafen. Die Kosten für diesen Flug betragen 2.400 Euro, aber der Nervenkitzel ist jeden Euro wert. Alle Flugzeiten des Wochenendes sind bereits seit Wochen reserviert.

  • Morbihan: Ein Teenager tötet seinen gewalttätigen Vater und postet das Video

    Morbihan: Ein Teenager tötet seinen gewalttätigen Vater und postet das Video

    Ein 17-jähriger Jugendlicher hat am Samstag in Ploeren (Morbihan) seinen Vater mit mehreren Messerstichen getötet. Er hat sich selbst der Polizei gestellt, aber erst, nachdem er „ein Video vom Tatort“ in sozialen Netzwerken verschickt hat, berichtet der Staatsanwalt aus Vannes.

    Ein 17-Jähriger hat am Samstag, 5. Juni, in Ploeren (Morbihan) seinen Vater mit mehreren Messerstichen getötet, berichtet France Bleu Armorique am Montag, 7. Juni. Sofort nach der Tat schickte er ein Video des Tatorts an etwa vierzig Empfänger in sozialen Netzwerken, erklärt der Staatsanwalt der Stadt Vannes, François Touron.

    Der Teenager stellte sich selbst
    Der Teenager selbst rief die Gendarmerie gegen 23:30 Uhr an und berichtete von seiner Tat. Er bestätigte, dass er seinen Vater „freiwillig mit mehreren Messerstichen getötet hat“, so der Staatsanwalt. Der junge Mann hatte stark getrunken, bevor er am Abend in die Wohnung seines Vaters ging, der dort seit einigen Wochen allein lebte. der junge Mann ging in die Küche, wo er zwei Messer nahm, seinen Vater aufweckte und ihm mehrere tödliche Stiche versetzte.

    Der Teenager erzählte den Ermittlern, dass er dem „aggressiven und gewalttätigen Verhalten seines Vaters vor dem Hintergrund des Alkoholismus und dem Leid, das dieses Verhalten seiner Familie zugefügt hat“, ein Ende setzen wollte. Die Frau des Mannes und Mutter des Jugendlichen hatte Anzeige erstattet und die eheliche Wohnung mit ihren beiden Kindern vor einigen Wochen verlassen. Nach dieser Anzeige wurde bereits am 12. Mai eine strafrechtliche Untersuchung gegen den Getöteten eingeleitet.

  • 6. Juni: Gedenken an die Landung in der Normandie 1944 – D-Day

    6. Juni: Gedenken an die Landung in der Normandie 1944 – D-Day

    Vor 77 Jahren, am 6. Juni 1944, landeten die Alliierten in der Normandie. Dieser Gedenktag wurde im zweiten Jahr in Folge wegen der Covid-19-Epidemie nur eingeschränkt begangen. Aber die französische Patrouille überflog die Strände der Normandie als Ehrung für die Männer, die damals für Frankreich starben. Zum Gedenken an die Tausenden von Soldaten, die vor 77 Jahren an den Stränden gefallen sind, überflogen die Royal Air Force und die französische Patrouille am Sonntag, dem 6. Juni, die Normandie. Die französisch-britische Freundschaft steht im Mittelpunkt dieses 77. Jahrestages des D-Day. Allerdings waren die Feierlichkeiten im zweiten Jahr in Folge aufgrund von Covid-19 sehr eingeschränkt. Ein britisches Ehrenmal in Ver-sur-Mer wurde in Anwesenheit der Ministerin der Armee Florence Parly eingeweiht. Veteranen im Einsatz für den FriedenLéon Gauthier ist eiber der letzten Franzosen, die am 6. Juni 1944, während des D-Day, mit einer Kommandoeinheit unter General De Gaulle die Strände d…

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  • Bretagne: Die Justiz befiehlt dem Staat, den Kampf gegen Grünalgen zu beschleunigen

    Bretagne: Die Justiz befiehlt dem Staat, den Kampf gegen Grünalgen zu beschleunigen

    Das Verwaltungsgericht Rennes (Ille-et-Vilaine) ordnet an, dass der Staat seine Maßnahmen zur Bekämpfung der Vermehrung von Grünalgen an der bretonischen Küste verstärken muss. Der Richter gab der Präfektur vier Monate Zeit zum Handeln. Die Grünalgenplage, die die Strände der Bretagne verschmutzt, gibt es seit 40 Jahren. 45.000 Tonnen Algen werden jedes Jahr von den Stränden geholt. Der Staat scheint nicht in der Lage zu sein, deren Ausbreitung einzudämmen. Nach dem Rechnungshof und dem Senat war nun am Freitag, 4. Juni, das Verwaltungsgericht Rennes (Ille-et-Vilaine) an der Reihe, ein Urteil zu fällen. Der Richter weist in seinem Urteil den Staat an, „zusätzliche verbindliche Maßnahmen“ zu ergreifen, um dieses Phänomen zu bekämpfen und gibt ihm vier Monate Zeit zum Handeln. Die Umweltverbände geben sich keinen Illusionen hin Die Umweltverbände freuen sich zwar über diese Entscheidung, machen sich aber keine Illusionen. In vier Monaten „wird nichts passieren, wir werden weiter kämpfen,…

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  • Panne der Notrufnummern: Tod eines 28 Monate alten Kindes in der Vendée

    Panne der Notrufnummern: Tod eines 28 Monate alten Kindes in der Vendée

    Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, dem 3. Juni, informierte der Direktor der regionalen Gesundheitsagentur des Pays de la Loire über den Tod eines 28 Monate alten Kindes in der Vendée. Am Tag nach dem Ausfall der Notrufnummern hat die Staatsanwaltschaft von Vannes eine Untersuchung nach dem Tod eines Patienten eröffnet, der in der Notaufnahme des Krankenhauses von Vannes trotz Wiederbelebungsversuchen einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitt. Der Direktor der Gesundheitsbehörde des Pays de la Loire kündigte an, die Umstände des Todes eines 28 Monate alten Kindes in der Vendée bei Chavagnes-en-Paillers zu untersuchen. „Wir müssen klarstellen, dass wir von der Rettungsstelle 85 über den Tod eines 28 Monate alten Kindes in der Vendée informiert wurden. Wir stehen in Verbindung mit dem Präfekten der Vendée. Der Tod trat heute Morgen in Chavagnes-en-Paillers ein. Wir untersuchen zusammen mit den zuständigen Behörden die Umstände dieses Todesfalls“. Jean-Jacques Coiplet, fügt hinzu, dass…

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  • 60 kg Heroin im Wert von 2 Mio. Euro beschlagnahmt

    60 kg Heroin im Wert von 2 Mio. Euro beschlagnahmt

    Ein Dutzend Fahrzeuge, 20 Mitglieder der Razzia-Sondereinsatzgruppe RAID, Ermittler aus der Region Loire-Atlantique: Eine Woche lang, Tag und Nacht, dauerte diese außergewöhnliche Operation, die am vergangenen Montag zur Beschlagnahme von fast 60 kg Heroin im Wert von fast 2 Millionen Euro führte.

    Die von der Drogenfahndung der Kriminalpolizei des Departements Loire-Atlantique geführten Ermittlungen begannen bereits im vergangenen Januar. Ziel war es, ein Netzwerk von Heroinhändlern zwischen den Niederlanden und Nantes zu zerschlagen. Der „Kopf“ des Drogenhandels wurde am Mittwoch nach einer Verfolgungsjagd im Morbihan ausfindig gemacht und festgenommen.

    Die Ermittler aus Nantes beauftragten die Razzia-Sondereinsatzgruppe RAID in Lille, die den Norden, Pas-de-Calais, Somme, Aisne und Ardennen abdeckt, darum, ein Kurierfahrzeug, gennant „go fast“, das die Drogen transportierte, abzufangen.

    „Wir sind eine überregionale Einsatzgruppe und wir haben die Mittel, diese Art von Einsätzen durchzuführen“, erklärte der Kommandeur des RAID gegenüber der Agentur AFP. „Wir greifen in die letzten 5 Prozent der polizeilichen Operation ein, nachdem der Ermittlungsdienst bereits 95 Prozent der Operation durchgeführt hat“, fügte er hinzu. Ein Dutzend Fahrzeuge und etwa zwanzig Raid-Männer wurden für den außergewöhnlichen Einsatz mobilisiert, ebenso wie Ermittler aus Nantes.

    Am vergangenen Montag war es dann soweit und die Polizei liess die Falle zuschnappen. Es fielen keine Schüsse, der Fahrer des Fahrzeugs versuchte weder, die Sperre zu durchbrechen, noch schoss er auf die schwer bewaffneten Polizeibeamten. „Er war einfach fassungslos“.

    Im Inneren des Fahrzeugs wurden 20 kg Heroin in komprimierten Paketen entdeckt. Am selben Tag nahm die Razzia-Einheit in Rennes und Nantes weitere Festnahmen vor.

    Bei den Durchsuchungen in Nantes wurden weitere 38 kg Heroin in Pulverform beschlagnahmt. Insgesamt wurden also bei diesem Einsatz fast 60 kg Heroin mit einem Wiederverkaufswert von etwa 2 Millionen Euro gefunden.

    Der Chef des Netzwerks wurde 2 Tage später, am Mittwoch, in Morbihan ebenfalls festgenommen. Laut Ouest-France handelt es sich um einen Mann von 35 Jahren.